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DE1173160B - Schaltanlage - Google Patents

Schaltanlage

Info

Publication number
DE1173160B
DE1173160B DEL36447A DEL0036447A DE1173160B DE 1173160 B DE1173160 B DE 1173160B DE L36447 A DEL36447 A DE L36447A DE L0036447 A DEL0036447 A DE L0036447A DE 1173160 B DE1173160 B DE 1173160B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switchgear
screw
intermediate layer
sealing
thickness
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL36447A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Joseph Joch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL36447A priority Critical patent/DE1173160B/de
Publication of DE1173160B publication Critical patent/DE1173160B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/02Bases, casings, or covers
    • H01H9/04Dustproof, splashproof, drip-proof, waterproof, or flameproof casings
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H9/00Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
    • H01H9/12Means for earthing parts of switch not normally conductively connected to the contacts

Landscapes

  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Description

  • Schaltanlage Die Erfindung betrifft eine Schaltanlage, bei der die einzelnen Einheiten in metallischen, vorzugsweise gußeisemen Gehäusen untergebracht sind, die unter Zwischenlage von abdichtenden, auch elektrisch isolierenden Einlagen aneinandergereiht und durch besondere, von den Befestigungsmitteln der Gehäuse unabhängige Verbinder elektrisch miteinander verbunden sind.
  • Bei einer solchen Schaltanlage kann das aus den aneinandergereihten Gehäusen bestehende System als »Schutzleiter« betrachtet und benutzt werden, wenn für eine einwandfreie elektrische Verbindung sämtlicher Gehäuse untereinander gesorgt ist. Das Problem ist dabei, daß diese elektrische Verbindung auf lange Zeit - viele Jahre - zuverlässig beibehalten bleibt. Das ist, da die Gehäuse unter Zwischenlage von Dichtungen aneinandergereiht werden und da als Dichtung nur Gummieinlagen anwendbar sind, nicht ganz einfach. Gummi kann altern, d. h. seinen Zustand ändern.
  • Man hat bei einer aus aneinandergereihten Gußgehäusen aufgebauten Schaltanlage nebeneinanderliegende Gehäuse durch besondere und von der mechanischen Befestigung unabhängige Laschen oder Leitungsstücke für die elektrische Verbindung gesorgt. Das hat sowohl materialmäßig als auch bearbeitungsmäßig einen hohen Aufwand zur Folge.
  • Es ist auch bekannt, zwischen aneinandergereihten Gehäusen Rahmen anzuordnen, die zur Führung dienen. 'Eber diese Rahmen kann metallische Berührung der Gehäuse erzielt werden. Weiterhin ist es bekannt, den zur mechanischen Verbindung dienenden Schrauben zur Sicherung der leitenden Verbindung bzw. zur Aufrechterhaltung des erforderlichen Kontaktdruckes Tellerfedern zuzuordnen.
  • Eine wesentliche Vereinfachung der Lösung der Aufgabe der Schaffung einer leitenden Verbindung aneinandergereihter Gehäuse wird erfindungsgemäß dadurch erzielt, daß in die Ausnehmungen der abdichtenden Zwischenlage, die von den benachbarte Gehäuse zusammenhaltenden Schraubbolzen durchtreten werden, ringförmige metallische, den Schraubbolzen umgebende Zwischenstücke von in an sich bekannter Weise geringerer Dicke als der Dicke der sich in entspanntem Zustand befindlichen Abdichtung derart eingelegt sind, daß bei angezogener Schraubverbindung unmittelbar Metall auf Metall liegt.
  • Es genügt also eine einfache Ringscheibe, die gleichsam als Kaliber dient.
  • Dadurch entfällt die Notwendigkeit, besondere Verbindungslaschen, Rahmen oder sich an den Schranken abstützende Federn anwenden zu müssen. Die elektrische Verbindung ist auch über lange Zeiten, und zwar unabhängig vom Zustand der Gummidichtung, gewährleistet.
  • Lösung der mechanischen Verbindung (Verschraubung mittels Schraubbolzen und Mutter) bei Alterung der Gummidichtung kann nicht erfolgen. Der elektrische Verbinder hat nämlich ein Maß (Stärke), das der minimalen Stärke der Gummidichtung nach Zusammenschrauben aneinandergereihter Gehäuse entspricht, so daß sich die Gehäusekanten nicht nur an der Gummidichtung, sondern auch an dem Verbinder abstützen. Damit ist dann auch die Zuverlässigkeit der mechanischen Verbindung gewährleistet.
  • Der seinerseits eine Einlage zwischen aneinandergereihten Gehäusen darstellende elektrische Verbinder kann als massive oder als federnde Scheibe, z. B. als Zahnscheibe, und ringförmig ausgeführt sein. Er umgibt den Schraubbolzen, wird also von ihm gehalten. Seine Auflagen auf den Kanten der Gehäuse sind in dem Falle, daß es sich um Gußgehäuse handelt, blankgesenkt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt die F i g. 1 die Wandungen zweier aneinandergereihter Gußgehäuse vor und F i g. 2 nach dem Festziehen der Befestigung.
  • Es ist mit 1 die Wand des einen, mit 2 die Wand des anderen der miteinander verschraubten Gußgehäuse bezeichnet. 3 ist eine Gummidichtung. Die Gehäuse sind mittels des Schraubbolzens 4 miteinander verbunden. 5 ist ein Messingring; die Auflageflächen auf den Wandungen 1 und 2 für den Messingring 5 sind blankgesenkt. Das Maß B, also die Stärke des Messingringes, ist kleiner als das Maß A, also die Stärke der Gummidichtung.
  • Durch das Anziehen der Mutter des Schraubbolzens 4 wird die Gummidichtung 3 zusammengepreßt. Beim betriebsmäßig stärksten Anziehen der Verschraubung ist damit die Gummidichtung auf das Maß B des Messingringes 5 reduziert worden. Nunmehr ist dieser auch an seine Auflageflächen gepreßt, und die elektrische Verbindung zwischen den Wänden 1 und 2 ist hergestellt.
  • Sowohl die elektrische als auch die mechanische Verbindung zwischen den Wänden 1 und 2 bleiben dauernd aufrechterhalten, da ein Lockern des Schraubbolzens, etwa infolge Zustandsänderung der Gummidichtung 3, nicht möglich ist, weil der Zug des Schraubbolzens auch von dem Messingring übernommen worden ist.
  • Um eine Kontrolle dafür zu ermöglichen, daß ah den notwendigen elektrischen Verbindungsstellen ein Verbinder eingelegt ist, ist der Verbinder mit einer Fahne 51 versehen, die unter dem Kopf des Schraubbolzens oder seitlich der Gummidichtung nach außen tritt und daher sichtbar ist.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltanlage, bei der die einzelnen Einheiten in metallischen, vorzugsweise gußeisernen Gehäusen untergebracht sind, die unter Zwischenlage von abdichtenden, auch elektrisch isolierenden Einlagen aneinandergereiht sind, d a d u r c h gekennzeichnet. daß in die Ausnehmungen der abdichtenden Zwischenlage (3), die von den benachbarte Gehäuse zusammenhaltenden Schraubbolzen (4) durchtreten werden, ringförmige metallische, den Schraubbolzen umgebende Zwischenstücke (5) von in an sich bekannter Weise geringerer Dicke als der Dicke der sich in entspanntem Zustand befindlichen Abdichtung (3) derart eingelegt sind, daß bei angezogener Schraubverbindung unmittelbar Metall auf Metall liegt.
  2. 2. Schaltanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der elektrische Verbinder aus einer federnden Scheibe. z. B. einer Zahnscheibe, besteht.
  3. 3. Schaltanlage nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbinder eine Kennfahne aufweist, die über das Befestigungsmittel hinausragt und neben diesem sichtbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1034 739; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1772 073; USA.-Patentschrift Nr. 2 554 456; VDE 0100I11. 1.958, S. 22: Electrical World vom 7.12. 1959, S. 67.
DEL36447A 1960-06-29 1960-06-29 Schaltanlage Pending DE1173160B (de)

Priority Applications (1)

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DEL36447A DE1173160B (de) 1960-06-29 1960-06-29 Schaltanlage

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DEL36447A DE1173160B (de) 1960-06-29 1960-06-29 Schaltanlage

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1173160B true DE1173160B (de) 1964-07-02

Family

ID=7267482

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
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DE (1) DE1173160B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2554456A (en) * 1948-01-15 1951-05-22 Duncan Electric Mfg Co Electrolysis resisting conduit hub
DE1034739B (de) * 1955-04-06 1958-07-24 Siemens Ag Erdungs- oder Nullungsanordnung fuer gekapselte elektrische Verteilungsanlagen
DE1772073U (de) * 1955-12-14 1958-08-14 Siemens Schukkertwerke Ag Schraubenlose verbindung von gehaeusen gekapselter elektrischer verteilungsanlagen untereinander bzw. von seitenabdeckungen, kabelstutzen usw. an einzelgehaeusen.

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2554456A (en) * 1948-01-15 1951-05-22 Duncan Electric Mfg Co Electrolysis resisting conduit hub
DE1034739B (de) * 1955-04-06 1958-07-24 Siemens Ag Erdungs- oder Nullungsanordnung fuer gekapselte elektrische Verteilungsanlagen
DE1772073U (de) * 1955-12-14 1958-08-14 Siemens Schukkertwerke Ag Schraubenlose verbindung von gehaeusen gekapselter elektrischer verteilungsanlagen untereinander bzw. von seitenabdeckungen, kabelstutzen usw. an einzelgehaeusen.

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