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DE1034739B - Erdungs- oder Nullungsanordnung fuer gekapselte elektrische Verteilungsanlagen - Google Patents

Erdungs- oder Nullungsanordnung fuer gekapselte elektrische Verteilungsanlagen

Info

Publication number
DE1034739B
DE1034739B DES43397A DES0043397A DE1034739B DE 1034739 B DE1034739 B DE 1034739B DE S43397 A DES43397 A DE S43397A DE S0043397 A DES0043397 A DE S0043397A DE 1034739 B DE1034739 B DE 1034739B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
earthing
screws
distribution systems
electrical distribution
zeroing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES43397A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Gerhard Schlecker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES43397A priority Critical patent/DE1034739B/de
Publication of DE1034739B publication Critical patent/DE1034739B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02B1/00Frameworks, boards, panels, desks, casings; Details of substations or switching arrangements
    • H02B1/16Earthing arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Bolts, Nuts, And Washers (AREA)

Description

  • Erdungs- oder Nullungsanordnung für gekapselte elektrische Verteilungsanlagen Alle nicht zum Betriebsstromkreis einer elektrischen Verteilungsanlage gehörenden Metallteile, die Spannung annehmen können, müssen sorgfältig geerdet werden. Bei Verteilungsanlagen, die aus mehreren aneinandergereihten Metallkästen bestehen, werden zu diesem Zweck die einzelnen Kästen durch Drähte oder Verbindungslaschen über Klemmschrauben miteinander leitend verbunden. Hierfür müssen an den Kästen zusätzliche Gewindebohrungen angebracht werden, und es werden zusätzliche Schrauben, Scheiben und Muttern sowie Verbindungsdrähte bzw. Laschen erforderlich. Bei elektrischen Schalttafeln, bei denen die kastenartige Binderkonstruktion sowie die Vorderwände aus Blech hergestellt sind, ist es bereits bekannt, für die Erdungsverbindung die zur Verbindung der einzelnen Gerüstteile untereinander bzw. mit den Blechtafeln dienenden Schrauben durch Unterlage einer Unterlegscheibe mit aus der Scheibenebene herausgebogenen Zacken zu benutzen. Eine solche Anordnung ist jedoch bei Verteilungsanlagen, die aus einzelnen Kästen zusammengesetzt werden, nicht möglich. Bei der üblichen Ausführung solcher Anlagen ist nämlich wegen der zwischen die einzelnen Kästen zwischengelegten elastischen Dichtungen eine Gewähr für einen einwandfreien Stromübergang nicht gegeben. Diese Dichtungen ändern nämlich unter wechselnden atmosphärischen Bedingungen infolge Austrocknung und Schrumpfung den Kontaktdruck und selbst übliche federnde Unterlagscheiben unter den Verbindungsschrauben sind nicht geeignet, einen dauernd gleichbleibenden ausreichenden Kontaktdruck zu gewährleisten.
  • Gemäß der Erfindung gelingt es nun, für die Zwecke der Erdung oder Nullung bei gekapselten elektrischen Verteilungsanlagen, deren metallische Kästen unter Zwischenlage von Dichtungsscheiben durch Schrauben miteinander verbunden sind, die zur mechanischen Verbindung dienenden Schrauben zu benutzen. Erfindungsgemäß sind den zur mechanischen Verbindung dienenden Schrauben zur gleichzeitigen Sicherung der leitenden Verbindung bzw. zur Aufrechterhaltung des erforderlichen Kontaktdruckes Tellerfedern zugeordnet. Je nach den vorliegenden Bedingungen kann dabei die Zahl und Anordnung dieser Tellerfedern verschieden gewählt werden.
  • In der Zeichnung sind beispielsweise eine Reihe von Ausführungsmöglichkeiten der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt eine einfache Anordnung, wie sie für kleinere Anlagen, bei denen nur mit kleinen Schrumpfungen der Dichtung zu rechnen ist, in Betracht kommen kann. Die beiden metallischen Kästen 1 und 2 sind in üblicher Weise unter Zwischenlage einer Dichtung 3 durch eine Kopfschraube 4 mit Mutter 5 mechani,sch verbunden. Um die Schraube auch zur elektrisch leitenden Verbindung der beiden Teile miteinander geeignet zu machen und zu diesem Zweck einen dauernden ausreichenden Kontaktdruck zu gewährleisten, ist der Schraube eine unter der Mutter 5 angeordnete Tellerfeder 6 zugeordnet.
  • Fig. 2 zeigt eine weitere Ausführung, bei der durch Anordnung zweier geschichteter Tellerfedern 7 und 8 unter der Mutter 5 ein erhöhter Kontaktdruck erzielt wird.
  • Um auch größere Schrumpfungen der Dichtung zwischen den Kästen beherrschen zu können, kann man, wie in Fig. 3 angedeutet, sowohl unter der Mutter 5 als auch unter dem Kopf der Schraube 4 je eine oder auch mehrere Tellerfedern vorsehen. Für Fälle, bei denen besonders dicke Dichtungen zwischen den Kästen angeordnet sind, so daß mit relativ großen Schrumpfungen gerechnet werden muß, empfiehlt es sich, wie in Fig. 4 angedeutet, mehrere Tellerfedern gegeneinandergestellt anzuordnen.
  • Zur Verringerung des Kontaktwiderstandes ist es zweckmäßig, die Kästen an der Stelle der Auflage der Schrauben bzw. Mutter metallisch sauber und blank zu machen. Außerdem können, wie in Fig. 4 angedeutet, zusätzlich noch federnde Zahnscheiben 9 vorgesehen worden. Darüber hinaus empfiehlt es sich, sowohl die Schrauben mit Muttern als auch die Tellerfedern galvanisch mit einem gut leitenden korrosionssicheren Überzug, z. B. aus Kupfer oder Silber, zu versehen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Erdungs- oder Nullungsanordnung für gekapselte elektrische Verteilungsanlagen, deren metallische Kästen unter Zwischenlage von Dichtungsscheiben durch Schrauben miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß den zur mechanischen Verbindung dienenden Schrauben zur gleichzeitigen Sicherung der leitenden Verbindung bzw. zur Aufrechterhaltung des erforderlichen Kontaktdruckes Tellerfedern zugeordnet sind.
  2. 2. Erdungs- oder Nullungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB die Schrauben mit Muttern und/oder die Tellerfedern mit einem elektrisch gut leitenden korrosionsfesten Überzug versehen sind.
  3. 3. Erdungs- oder Nullungsanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die zusätzlicheAnwendung von Zahnscheiben. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 596 895, 683 635.
DES43397A 1955-04-06 1955-04-06 Erdungs- oder Nullungsanordnung fuer gekapselte elektrische Verteilungsanlagen Pending DE1034739B (de)

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DES43397A DE1034739B (de) 1955-04-06 1955-04-06 Erdungs- oder Nullungsanordnung fuer gekapselte elektrische Verteilungsanlagen

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DE1034739B true DE1034739B (de) 1958-07-24

Family

ID=7484715

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1173160B (de) * 1960-06-29 1964-07-02 Licentia Gmbh Schaltanlage
US3693130A (en) * 1971-05-11 1972-09-19 Westinghouse Electric Corp Oven liner ground connection
EP0025472A1 (de) * 1979-09-08 1981-03-25 Friedhelm Runge Schaltschranktürverschluss-Befestigungsmutter zur Befestigung von aus Metall bestehenden Verschlüssen für Schaltschranktüren

Citations (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE596895C (de) * 1931-03-20 1934-05-12 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Erdungsverbindung fuer die Schalttafel
DE683635C (de) * 1938-06-15 1939-11-10 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Anordnung fuer den Zusammenbau von Kaesten, insbesondere fuer elektrische Verteilungsanlagen

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