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DE819295C - Trockengleichrichter der Freiflaechenbauart - Google Patents

Trockengleichrichter der Freiflaechenbauart

Info

Publication number
DE819295C
DE819295C DEP9009D DEP0009009D DE819295C DE 819295 C DE819295 C DE 819295C DE P9009 D DEP9009 D DE P9009D DE P0009009 D DEP0009009 D DE P0009009D DE 819295 C DE819295 C DE 819295C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rectifier
disks
bolts
bolt
cooling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP9009D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Dipl-Ing Siebert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Schuckertwerke AG, Siemens Corp filed Critical Siemens Schuckertwerke AG
Priority to DEP9009D priority Critical patent/DE819295C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE819295C publication Critical patent/DE819295C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • H10W90/00

Landscapes

  • Rectifiers (AREA)

Description

  • Trockengleichrichter der Freiflächenbauart Die Trockengleichrichter der Freiflächenbauart sind in der Regel in der Weise aufgebaut, daß die Gleichrichterscheiben, die zur Stromleitung dienenden federnden Kontaktkörper und die gegebenenfalls verwendeten Kühlscheiben auf Bolzen aufgereiht sind. Die aufgereihten Teile werden durch auf die Bolzen aufgeschraubte Schrauben zusammengepreßt, so daß die Lage dieser Teile gegeneinander und den Bolzen gegenüber gesichert ist. Bei dieser Bauweise hat nur ein Teil der wirksamen Fläche der Gleichrichterscheiben den vollen Verschraubungsdruck aufzunehmen. Da die Gleichrichterscheiben druckempfindlich sind, können durch das Zusammenpressen der Teile an den Gleichrichterscheiben partielle Drucküberlastungen und damit Beschädigungen entstehen, die ihre Wirksamkeit in Frage stellen.
  • Nach der Erfindung ist die Gefahr derartiger Beschädigungen der Gleichrichterscheiben beseitigt dadurch, daß für den Trockengleichrichter ein Aufbau geschaffen ist, bei dem die Befestigungsmittel für die Gleichrichterscheiben unabhängig von den Befestigungsmitteln für die zur Stromleitung dienenden federnden Kontaktkörper und für die gegebenenfalls verwendeten Kühlscheiben sind. Durch die Benutzung anderer Befestigungsmittel für die Gleichrichterscheiben als für die Kontaktkörper und die gegebenenfalls verwendeten Kühlscheiben wird vermieden, daß die Gleichrichterscheiben dem an den Bolzen wirksamen Verschraubungsdruck ausgesetzt sind. Die Befestigung der Gleichrichterscheiben kann nunmehr so gewählt werden, daß keine Beschädigungen an ihnen auftreten. Es wird somit der bisher auf diese Weise in der Fabrikation entstandene Ausschuß an Gleichrichtern ausgeschlossen. Vor allem aber erhält man Gleichrichter besonders hoher, Betriebssicherheit.
  • Eine bevorzugte Ausbildung des Trockengleichrichters gemäß der Erfindung besteht darin, daß die auf die Bolzen aufgereihten Gleichrichterscheiben lediglich durch den Federdruck der Kontaktkörper in axialer Richtung der Bolzen gehalten sind, während die Kontaktkörper und die gegebenenfalls verwendeten Kühlscheiben durch den Verschraubungsdruck an den Bolzen eingespannt sind. Bei dieser Bauart bilden vorteilhafterweise die Kontaktkörper selbst die Befestigungsmittel für die Gleichrichterscheiben, so daß sich zusätzliche Befestigungsmittel für sie erübrigen. Die Kontaktkörper und die gegebenenfalls verwendeten Kühlscheiben erhalten an den Bolzen ihre feste Einspannung, so daß sie sich nicht gegeneinander und gegenüber den Bolzen verdrehen können. Es kann ein hinreichend hoher Verschraubungsdruck angewendet werden, um eine völlige Sicherheit in der Befestigung der Kontaktkörper und der Kühlscheiben an den Bolzen zu erreichen. Die Gleichrichterscheiben können entweder je durch zwei federnde, an den Bolzen eingespannte Kontaktkörper oder je durch einen federnden Kontaktkörper und eine Kühlscheibe, die beide an den Bolzen eingespannt sind, in axialer Richtung der Bolzen gehalten sein.
  • In den Abbildungen sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Auf dem Tragbolzen i, der von einem Isolierrohr 2 umkleidet ist, sind Ringe 3, 4, 4 aufgereiht, von denen die mit 3 bezeichneten aus Isolierstoff bestehen. Die drei Ringe 4 und 4' können auch zu einem Isolierstoff teil zusammengefaßt werden. Auf dem Bolzen sind Gleichrichterscheiben 5 aufgereiht, indem sie auf der von den Ringen gebildeten Säule sitzen. 6 sind zur Stromleitung dienende federnde Kontaktkörper. Diese Kontaktkörper, die teilweise oder ganz die Gleichrichterscheiben bedecken können, sitzen unmittelbar auf dem Isolierrohr 2 des Bolzens i und sind zwischen den Ringen 3, 4 gehalten.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. i, das einen Trockengleichrichter ohne Kühlscheiben zeigt, sind für jede Gleichrichterscheihe 5 je zwei Kontaktkörper 6 vorgesehen, von denen sich der eine gegen die Vorderseite und der andere gegen die Rückseite der Gleichrichterscheibe legt.
  • Das Ausführungsbeispiel der Fig.2 gibt einen Trockengleichrichter mit Kühlscheiben wieder. Die Kühlscheiben 7 sitzen wie die Kontaktkörper 6 unmittelbar auf dem Isolierrohr 2 des Bolzens i und sind ebenfalls zwischen den Ringen 3, 4 gehalten. Sie bilden zugleich Stromabnehmer für die Gleichrichterscheiben 5, indem die Gleichrichterscheiben an ihnen ihre Anlage finden. In diesem Fall ist für jede Gleichrichterscheibe nur ein Kontaktkörper 6 erforderlich.
  • Die Anordnung der aus leitendem und nichtleitendem Baustef£ bestehenden Ringe an dem Bolzen richtet sich nach der jeweiligen Schaltung zwischen den Stromabnehmern, die entweder nur von Kontaktkörpern oder von Kontaktkörpern und Kühlscheiben gebildet sind.
  • An dem Trockengleichrichter gemäß der Erfindung werden die auf dem Isolierrohr 2 sitzenden Ringe 3, 4 durch eine nicht gezeichnete Verschraubung an dem Bolzen i zusammengepreßt. Dadurch sind die Kontaktkörper 6 und die gegebenenfalls verwendeten Kühlscheiben 7 fest eingespannt und können nicht ihre Lage gegeneinander und gegenüber den Bolzen, auch bei größeren mechanischen Beanspruchungen, ändern. Von dem Verschraubungsdruck der Bolzen sind dagegen die Gleichrichterscheiben 5 völlig frei, da der Verschraubungsdruck von den in den Gleichrichterscheiben befindlichen Ringen aufgenommen wird und für die Gleichrichterscheiben andere Befestigungsmittel vorgesehen sind. Diese Befestigungsmittel sind von den Kontaktkörpern bzw. den Kontaktkörpern und den Kühlscheiben selbst gebildet. Lediglich durch den Federdruck der Kontaktkörper, der zugleich den Kontaktdruck an den Gleichrichterscheiben bildet, sind die Gleichrichterscheil)en in axialer Richtung der Bolzen gehalten. In radialer Richtung sind die Gleichrichterscheib.en durch ihre Anlage an der Ringsäule geführt. Durch den Federdruck der Kontaktkörper, der wesentlich kleiner ist als der Verschraubungsdruck an den Bolzen, sind Beschädigungen an den druckempfindlichen Gleichrichterscheiben ausgeschlossen.

Claims (5)

  1. PAT1:NTANSPRUCHE: i. Trockengleichrichter mit Gleichrichterscheiben, zur Stromleitung dienenden federnden Kontaktkörpern und gegebenenfalls verwendeten Kühlscheiben, die sämtlich auf gleichen Bolzen aufgereiht sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel für die Gleichrichterscheiben (5) von den Befestigungsmitteln für die Kontaktkörper (6) und die gegebenenfalls verwendeten Kühlscheiben (7) unabhängig sind.
  2. 2. Trockengleichrichter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die auf den Bolzen (i) aufgereihten Gleichrichterscheiben (5) lediglich durch den Federdruck der Kontaktkörper (6) in axialer Richtung der Bolzen gehalten sind, während die Kontaktkörper (6) und die gegebenenfalls verwendeten Kühlscheiben (7) durch den Verschraubungsdruck an den Bolzen eingespannt sind.
  3. 3. Trockengleichrichter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, dafi die Gleichrichterscheiben (5) je durch z-,N ei federnde, an den Bolzen (i) eingespannte Kontaktkörper (6) in axialer Richtung der Bolzen gehalten sind.
  4. 4. Trockengleichrichter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleichrichterscheiben (5) je durch einen federnden Kontaktkörper (6) und eine Kühlscheibe (7), die an den Bolzen (i) eingespannt sind, in axialer Richtung der Bolzen gehalten sind.
  5. 5. Trockengleichrichter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, claß die Kontaktkörper (6) und die gegeenenfalls verwendeten Kühlscheiben (7) durch auf den Bolzen (i) aufgereihte Ringe (3, 4) an den Bolzen eingespannt sind, während die Gleichrichterscheiben (5) auf der Ringsäule so sitzen, daß zwischen den Stromabnehmern (6, 7) jeder Gleichrichterscheibe Ringe (4) aus Isolierstoff eingeschaltet sind.
DEP9009D 1948-10-02 1948-10-02 Trockengleichrichter der Freiflaechenbauart Expired DE819295C (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE819295C true DE819295C (de) 1951-10-31

Family

ID=7362028

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DEP9009D Expired DE819295C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Trockengleichrichter der Freiflaechenbauart

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