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DE1173007B - Verfahren und Vorrichtung zum Einhalten eines vorher festgelegten Pressdruckes und eines diesem Pressdruck zugeordneten Feuchtigkeitsgehaltes des Gemisches beim Pressen von Kunststeinen, insbesondere von Kalksandsteinen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Einhalten eines vorher festgelegten Pressdruckes und eines diesem Pressdruck zugeordneten Feuchtigkeitsgehaltes des Gemisches beim Pressen von Kunststeinen, insbesondere von Kalksandsteinen

Info

Publication number
DE1173007B
DE1173007B DEC19791A DEC0019791A DE1173007B DE 1173007 B DE1173007 B DE 1173007B DE C19791 A DEC19791 A DE C19791A DE C0019791 A DEC0019791 A DE C0019791A DE 1173007 B DE1173007 B DE 1173007B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filling
pressure
water
mixture
pressing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC19791A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Rueckert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RUESKAMP KOMMANDIT GES
Original Assignee
RUESKAMP KOMMANDIT GES
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RUESKAMP KOMMANDIT GES filed Critical RUESKAMP KOMMANDIT GES
Priority to DEC19791A priority Critical patent/DE1173007B/de
Publication of DE1173007B publication Critical patent/DE1173007B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B17/00Details of, or accessories for, apparatus for shaping the material; Auxiliary measures taken in connection with such shaping
    • B28B17/0063Control arrangements
    • B28B17/0081Process control

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Preparation Of Clay, And Manufacture Of Mixtures Containing Clay Or Cement (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Einhalten eines vorher festgelegten Preßdruckes und eines diesem Preßdruck zugeordneten Feuchtigkeitsgehaltes des Gemisches beim Pressen von Kunststeinen, insbesondere von Kalksandsteinen Bei der Herstellung von Kalksandsteinen erfolgt üblicherweise, die Aufbereitung der Kalksandmassen in der Weise, daß gebrannter Kalk und Sand gemischt und dann mit Wasser versetzt werden, wobei ein bestimmtes Mengenverhältnis eingehalten werden muß. Dieses Rohgemisch gelangt in einen Reaktor, in welchem sich der gebrannte Kalk, also Kaleiumoxyd, mit der zugesetzten Menge zu gelöschtem Kalk, also Kalciumhydroxyd, verbindet. Aus dem Reaktor wird am unteren Teil der Mörtel, d. h. das gelöschte Kalksandgemisch, durch eine geeignete Austrittsvorrichtung, meist einen Drehteller, entnommen. Dieser Mörtel wird sodann in einer Presse zu den gewünschten Steinen geformt.
  • Die Qualität der gepreßten Steine war fräher weitgehenden Schwankungen unterworfen, so daß ein recht erheblicher Ausschuß anfiel. In neueren Anlagen hat man daher, um das gewünschte Mischungsverhältnis genau einzuhalten und damit ein Optimum an Steinfestigkeit zu erzielen, die drei Bestandteile der Rohmischung in der Reihenfolge Kalk - Sand - Wasser in automatischen Wiegeeinrichtungen gewogen. Diese bekannten automatischen Wiegeeinrichtungen erlauben eine gewisse Verstellung der einzelnen für den Mriegevorgang benutzten Gewichte, so daß die Mengen der drei Gemischteile variiert werden können. Bei dem Kalk ist dies verhältnismäßig selten erforderlich, da sein CaO-Wert meistens kaum schwankt. Anders ist es jedoch mit dem Sand. Wenn dieser auch gleichbleibend-, Qualität besitzt, so ändert sich doch in Abhängigkeit von der Witterung seine Feuchtigkeit sehr stark, so daß bei sehr nassem Sand weniger Wasser zugesetzt werden muß. Da sich die Feuchtigkeit des Sandes durch handelsübliche Meßinstrumente nur annähernd genau feststellen läßt, können die Gewichte der Wiegeeinrichtung auch nur dementsprechend verstellt werden. Durch diese Einrichtung ist bereits erreicht worden, daß der aus dem Reaktor entnommene Mörtel eine wesentlich gleichmäßigere Zusammensetzung hat als früher.
  • Trotz dieser Maßnahmen ist es jedoch üblich, dem Mörtel vor dem Pressen noch eine ganz bestimmte Menge Wasser zuzusetzen, um ein für die Weiterverarbeitung geeignetes Gemisch zu erhalten. Dieses Anfeuchten des Mörtels erfolgt von Hand durch Verstellen entsprechender Einrichtungen in Ab- hängigkeit vom Feuchtigkeitsgrad des Mörtels und des effektiven Preßdruckes. Für diesen Vorgang ist eine sehr erfahrene und zuverlässige Arbeitskraft erforderlich. Der bei jedem einzelnen Arbeitshub vorhandene Preßdruck der Presse wird durch einen Druckmesser angezeigt. Um diesen Preßdruck in geringen Toleranzen konstant zu halten, muß der hier eingesetzte Arbeiter außerdem die Füllhöhe der Preßform mittels eines Handrades verstellen, um den optimalen Preßdruck wieder zu erreichen. Hierbei kann es nun aber vorkommen, daß zwar genau der Soll-Preßdruck eingestellt und vorhanden ist, der als Optimum für die anschließende Härtung festgelegt ist, ohne daß hierbei gleichzeitig auch das Optimum an Wassergehalt vorhanden ist. Es besteht also bei nicht einwandfreier Bedienung der Regelglieder die Möglichkeit: 1 . daß ein zu feuchtes oder zu trockenes Gemisäh den richtigen Preßdruck hat oder 2. daß ein richtig angefeuchtetes Gemisch oder ein zu feuchtes oder zu trockenes Gemisch mit einem zu hohen oder zu niedrigen Preßdruck verpreßt wird.
  • Alle diese Abweichungen haben zur Folge, daß bei der anschließenden Dampfliärtung eine stark schwankende Qualität der Steine auftritt. Um ein Optimum dieser Qualität zu erreichen, ist man also ausschließlich auf das Können und die Zuverlässigkeit der Bedienungskraft angewiesen, die den Preßdruck unausgesetzt beobachten und nachregalieren und bei dauernd zu hohem oder dauernd zu niedrigem Druck auch den Wasserzusatz von Hand einregeln muß.
  • Darüber hinaus ist es bei den in Frage stehenden Pressen bereits bekannt, beim Unterschreiten eines minimalen Preßdruckes den Formboden im Sinne einer Vergrößerung des Füllraumes und beim Überschreiten eines maximalen Preßdruckes den Formboden im Sinne einer Verkleinerung des Füllraumes zu bewegen. Dabei wird eine selbständige Verstellung des Formbodens bis zum Erreichen der richtigen Füllhöhe für ein spezifisch unterschiedliches Füllgut durch stufenweises Herantasten an den eingestellten Preßdruck vorgenommen. Bei der Aufbereitung plastischer Massen, insbesondere in der keramischen Industrie, ist es weiterhin bekannt, bei einem Ab- weichen der Steifheit des Gemisches vom Sollwert mittels dieser Meßgröße die Flüssigkeitszugabe selbsttätig zu steuern. Die Steifheit des Gemisches wird dabei durch die Eindringtiefe eines belasteten Tasters in das Gemisch bestimmt. Durch keine dieser bekannten Regulierungsarten lassen sich die aufgezeigten Nachteile beseitigen.
  • Diesen bekannten Verfahren gegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, den Preßvorgang automatisch so zu steuern, daß stets ein Optimum des erforderlichen Preßdruckes und gleichzeitig das Optimum an Wassergehalt im Preßling eingehalten wird.
  • Nach der Erfindung wird die gestellte Aufgabe dadurch gelöst, daß in an sich bekannter Weise die Füllhöhe der Preßform selbsttätig in Abhängigkeit von der Abweichung des Preßdruckes vom Sollwert so geändert wird, daß bei zu hohem Preßdruck die Füllhöhe verkleinert und bei zu geringem Preßdruck die Füllhöhe vergrößert wird und daß bei Feststellung eines längeren Verweilens der Füllhöhe auf einem vorher eingestellten maximalen oder minimalen Wert selbsttätig die Wasserzugabe zum Gemisch derart geändert wird, daß bei maximaler Füllhöhe die Wassermenge verringert und bei minimaler Füllhöhe die Wassermenge vergrößert wird.
  • Für die Durchführung dieses Verfahrens dient nach der Erfindung eine Vorrichtung, bestehend aus einer Mischvorrichtung und einer Presse, bei der die Füllhöhe der Preßfonn mittels eines auf- und abwärts verstellbaren Füllrahmens geändert wird, und bei der das Neue darin liegt, daß an dem Füllrahmen ein Ansatz befestigt ist, welcher in der oberen und unteren Endstellung des Füllrahmens, die dem minimalen bzw. maximalen Wert der Füllhöhe entspricht, je- weils einen Schalter schließt, und daß eine Abtastvorrichtuno, angeordnet ist, die, vom Schließen eines der beiden Schalter an, diesen in regelmäßigen Zeitabständen, z.B. alle 5 Minuten, abtastet, und daß, falls dabei der Schalter noch in geschlossenem Zustand aiigetroff-en wird, die Mischvorrichtung selbsttäti- die Wiisserzu-abe zum Gemisch ändert.
  • An der Presse ist zum Einstellen der Füllhöhe der Preßform z"T#-eclm, äßigerweise eine Druckmeßeinrichtun- angebracht und ein durch diese gesteuerter Elektromotor vorjgesehen, durch den der Füllrahmen bei 7-11 geringem Preßdruck abgesenkt und bei zu holdem Preßdruck angehoben wird.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung besteht bei einer Presse, die ein den Preßdruck aufnehmendes Federpaket aufweist, die Drucknießeinrichtunu aus einer die vom Preßdruck abhäng-Te Zusammendrück-ung des Federpaketes mechanisch messenden Femmeßeinrichtung und einem durch diese Fei , rimeßeinrichtung gedreliten Vorwähler, w21cher einen der jeweils gemessenen Druckstufe entsprechenden Kontakt schließt.
  • Kommt eine Mischvorrichtung zur Verwendung, die eine Wiegeeinrichtung für die festen Bestandteile des Gemisches, eine Dosieranlage für das Wasser und einen Mischer für das Gemisch aufweist, so ist es vorteilhaft, zum Sicherstellen einer jeweils gleichzeitigen Zugabe der festen Bestandteile des Gemisches und des Wassers in den Mischer eine Verriegelung anzuordnen.
  • Die Dosieranlage für das Wasser kann mit einem elektrisch zu betätigenden Zulaufventil und einem Schwimmer ausgerüstet sein. der beim Aufschwimmen einen durch einen Flektromotor der Höhe nach verstellbaren Kontakt betätigt, der dann das Schließen des Zulaufventils bewirkt.
  • Dem den Kontakt verstellenden Elektromotor ist vorzugsweise ein Zeitrelais zugeordnet, welches den Elektromotor dann. wenn er durch die Abtastvorrichtung eingeschaltet worden ist. nach einer vorher festgelegten Zeitspanne wieder abschaltet.
  • Schließlich kann die Presse einen Fülltrichter mit einer Füllmengenkontrolleinrichtung aufweisen, die beim Absinken der Füllmenge unter einen vorher festgelegten Wert das Öffnen der Verschlußklappe der Wiegeeinrichtung und des Ausflußventils der Wasserdosieranlage auslöst.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 eine Vorrichtung zum Herstellen von Kalksandsteinen, F i g. 2 einen Ausschnitt aus der Presse, F ig. 3 die elektrische Schaltung für die Verstellun- des Füllrahmens und F i g. 4 die elektrische Steuerung für die Verstelluno der Wassermenge.
  • Aus dem Reaktor 1 wird in üblicher Weise, z. B. durch einen Drehteller, der Nförtel entnommen und durch ein Transportband 2 in ein Wiegegefäß 3 transportiert. Die von dem Wiegegefäß 3 aufgenommene Mörtelmenge ist abhängig von dem Gewicht 4, welches verstellbar ist. Das Wiegegefäß 3 ist durch eine Verschlußklappe 11 verschlossen, die elektromagnetisch geöffnet werden kann. Die elektromagnetische öffnungsvorrichtung ist nicht mit dargestellt, da derartige Einrichtungen dem Fachmann bekannt sind. Neben dem Wiegegefäß 3 ist ein Wasserbehälter 8 angeordnet, in den durch das elektromagnetisch gesteuerte Zulaufventil 7 Wasser zu- und durch das ebenfalls elektromagnetisch gesteuerte Ausflußventil 12 abfließt. In dem Wasserbehälter8 ist ein Schwimmer 9 angeordnet. der mit einem elektrischen Kontakt 10 zusammenarbeitet. Dieser Kontakt ist in seiner Lage verstellbar. und zwar durch einen Elektromotor 29, der eine Spindel antreibt. Die im Wiegegefäß 3 befindliche Mörtelmenge und das Wasser aus dem Wasserbehälter 8 gelangen in einen Mischer 13, aus dem das Gemisch in den Fülltrichter 6 der Presse transportiert wird. Der Füllraum 23 ist in an sich bekannter Weise durch ein Triebwerk 16 so verstellbar, daß der Preßstempel 15 zusammen mit dem Füllraum 23 einmal unter dem Fülltrichter 6 liegt und in dieser Lage gefüllt wird und in einer anderen Lage, wie sie strichpunktiert dargestellt ist, in der Preßstellung lie-t. Bei dieser Bewegung fährt der Preßstempel 15 mittels Rollen auf dem Füllrahmen 14. In der strichpunktierten Preßstellung fährt die Druckstange 15 a zwischen den beiden Schienen des Füllraumes 14 und den Laufrollen des Preßstempels 15 hindurch nach oben und übt über den Preßstempel 15 den erforderlichen Preßdruck auf das im Füllraum 23 befindliche Gemisch aus. Der Füllraum 14 ist an der Presse höhenverstellbar angeordnet. Die Verstellung erfolgt durch einen Elektromotor26, der eine Spindel antreibt, die an einem Ansatz 27 des Füllrahmens 14 anareift. In der höchstmöglichen Lage des Füllrahmens 14 schließt der Ansatz 27 einen Kontakt 28, in der niedrigsten Lage einen Kontakt 28 a. Wie aus F i g. 2 ersichtlich, wird beim Hochfahren des Preßstempels 15 das im Füllraum 23 befindliche Gemisch gepreßt. Hierbei dient ein Holm 17 als Widerlager. Dieser Hohn stützt sich über mehrere Federpakete 20 gegen eine ortsfeste Platte 18 ab und wird hierbei durch Bolzen 19 geführt. Die Federpakete 20 nehmen also den vollen Druck auf und werden dabei um etwa 3/io mm zusammengedrückt. Dieser Weg wird ins Große übersetzt und über ein Gestänge 21 auf eine Druckuhr 22 übertragen. Mit dem Zeiger dieser Druckuhr ist eine Wählerscheibe 24 verbunden, die an nähernd in gleicher Weise ausgebildet ist wie die Wählerscheibe bei Fernsprechapparaten und zu einem Vorwähler 25 gehört.
  • Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Die Kalksandsteine sollen mit einem bekannten Solldruck verpreßt werden. Die höchste Qualität wird aber auch bei diesem Solldruck nur dann erreicht, wenn der Mörtel eine ganz bestimmte Feuchtigkeit hat. Weicht nun der Preßdruck vom Solldruck ab, so bewe-t sich vom Gestänge 21 getrieben der Zeiger der Druckuhr 22 nach rechts oder links und nimmt die Wählerscheibe 24 mit. Hierbei wird über eine geeignete elektrische Schaltung ein Impuls ausgelöst, der den Elektromotor 26 rechts oder links herum anlaufen läßt. Dementsprechend hebt oder senkt sich der Füllrahmen 14 und mit ihm der Preßstempel 15. Hierdurch wird der Füllraum 23 verkleinert oder vergrößert, so daß der Preßdruck sich dementsprechend ändert. Die elektrische Schaltung ist dabei so eingerichtet, daß die Verstellung des Füllrahmens 14 zeitlich innerhalb des Hubabstandes des Preßstempels 15 vor sich geht, welcher bei modernen Pressen etwa 3 Sekunden dauert. Wird nun der Solldruck nur bei in seiner höchsten oder seiner niedrigsten Stellung stehendem Füllrahmen 14 erreicht, so schließt der Ansatz 27 den Schalter 28 bzw. 28 a. In gewissen Zeitabständen, in der Praxis etwa alle 5 Minuten, wird nun dieser Schalter elektrisch ab-etastet und falls er nach einer solchen Zeitspanne immer noch geschlossen ist - wird ein Impuls gegeben, der elektrisch auf den Elektromotor 29 übertragen wird. Dieser läuft rechts oder links herum an und hebt oder senkt den Kontakt 10. Strömt nun durch das Zulaufventil 7 Wasser in den Wasserbehälter 8, so steigt der Schwimmer 9, bis die Schwimmerstange den Kontakt 10 berührt. Hierdurch wird elektromagnetisch das Zulaufventil 7 geschlossen, derart, daß eine genau vorbestimmte Menge Wasser in den Wasserbehälter 8 fließt. Das Wiegegefäß 3 und der Wasserbehälter 8 können nur gemeinsam geöffnet werden. Dies wird durch einen Mengenfühler 5 veranlaßt, der im Fülltrichter 6 angeordnet ist. Sobald der Mengenfühler 5 einen gewissen Leerzustand feststellt, schaltet er einen nicht mit dargestellten elektrischen Kontakt ein, durch den auf elektromagnetischem Wege gleichzeitig die Verschlußklappe 11 des Wiegegefäßes 3 und das Ausflußventil 12 des Wasserbehälters 8 geöffnet werden. Die genau aufeinander abgestimmten Mengen an Mörtel und Wasser fallen nun in den Mischer 13 und werden in den Fülltrichter 6 transportiert. F i g. 3 zeigt eine Ausführungsmöglichkeit der elektrischen Schaltung. Derartige Schaltungen sind an sich bekannt. Durch die Wählerscheibe 24 wird der Vorwähler 25 mitgenommen. Stellt der Vorwähler 25 fest, daß der Preßdruck dem Solldruck entspricht, steht der Kontakthebel auf dem Kontakt e, das Schütz Ke zieht an, und über das Zeitrelais Ze wird der Vorwähler 25 wieder in Null-Stellung gebracht, so daß der Füllrahmen 14 in seiner Lage stehenbleibt. Wandert der Kontakthebel des Vorwählers 25 über die Kontakte d, c, b, a, so ziehen die zugehörigen Schütze K an, die über die zugehörigen Zeitrelais den Elektromotor 26 für eine unterschiedliche Dauer, z. B. von 0,5 bis 2 Sekunden nach links laufen lassen. Schlägt der Kontakthebel des Vorwählers 25 nach der anderen Seite aus, so schließt er einen der Kontakte f, g, h oder i, so daß die zugehörigen Schütze über die beigeordneten Zeitrelais den Elektromotor 26 entsprechende Zeiten rechts herum laufen lassen. Die Kontakte A und B zeigen schematisch die Rückholkontakte. über die Ausgangsleitungen +220lKa bis i/-220 wird in bekannter Weise der Elektromotor 26 gesteuert.
  • F i g. 4 zeigt schematisch die übertragung der von den Schaltern28 bzw. 28a abgenommenen Impulse. Wird der Schalter 28 geschlossen festgestellt, so schließt sich der SchalterX, und über das RelaisZ, wird der Elektromotor 29 mit Linkslauf eingeschaltet. Wird der untere Endschalter28a als geschlossen festgestellt, so schließt sich der KontaktY, und über das Relais Z2 wird der Elektromotor 29 rechts herum angelassen. Eine weitereErläuterungderelektrischen Schaltungen dürfte sich erübrigen, da sie, wie erwähnt, bekannt sind.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Einhalten eines vorher festgelegten Preßdruckes und eines diesem Preßdruck zugeordneten Feuchtigkeitsgehaltes des Gemisches beim Pressen von Kunststeinen, insbesondere von Kalksandsteinen, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß in an sich bekannter Weise die Füllhöhe der Preßform selbsttätig in Abhängigkeit von der Abweichung des Preßdruckes vom Sollwert so geändert wird, daß bei zu hohem Preßdruck die Füllhöhe verkleinert und bei zu geringem Preßdruck die Füllhöhe vergrößert wird, und daß bei Feststellung eines längeren Verweilens der Füllhöhe auf einem vorher eingestellten maximalen oder minimalen Wert selbsttätig die Wasserzugabe zum Gemisch derart geändert wird, daß bei maximaler Füllhöhe die Wassermenge verringert und bei minimaler Füllhöhe die Wassermenge vergrößert wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus einer Mischvorrichtung und einer Presse, bei der die Füllhöhe der Preßforin mittels eines auf- und abwärts verstellbaren Füllrahmens geändert wird, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Füllrahmen (14) ein Ansatz (27) befestigt ist, welcher in der oberen und unteren Endstellung des Füllrahmens, die dem minimalen bzw. maximalen Wert der Füllhöhe entspricht, jeweils einen Schalter (28 bzw. 28 a) schließt, und daß eine Abtastvorrichtung angeordnet ist, die vom Schließen eines der beiden Schalter (28 bzw. 28a) an diesen in regelmäßigen Zeitabständen, z. B. 5 Minuten, abtastet, und daß, falls dabei der Schalter noch in geschlossenem Zustand angetroffen wird, die Mischvorrichtung selbsttätig die Wasserzugabe zum Gemisch ändert. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Presse zum Einstellen der Füllhöhe der Preßform eine Druckmeßeinrichtung (21, 22, 25) angebracht ist und ein durch diese gesteuerter Elektromotor (26) vorgesehen ist, durch den der Füllrahmen bei zu geringem Preßdruck abgesenkt und bei zu hohem Preßdruck angehoben wird. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, deren Presse ein den Preßdruck aufnehmendes Federpaket aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckmeßeinrichtung (21, 22, 25) aus einer die vom Preßdruck abhängige Zusammendrückung des Federpaketes (20) mechanisch messenden Feinmeßeinrichtung (21, 22) und einem durch diese Feinmeßeinrichtung gedrehten Vorwähler (25) besteht, welcher einen der jeweils gemessenen Druckstufe entsprechenden Kontakt schließt. 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, deren Mischvorrichtung eine Wiegeeinrichtung für die festen Bestandteile des Gemisches, eine Dosieranlage für das Wasser und einen Mischer für das Gemisch aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß zum Sicherstellen einer jeweils gleichzeitigen Zugabe der festen Bestandteile des Gemisches und des Wassers in den Mischer (13) eine Verriegelung angeordnet ist. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosieranlage für das Wasser ein elektrisch zu betätigendes Zulaufventil (7) und einen Schwimmer (9) aufweist, der beim Aufschwimmen einen durch einen Elektro-Motor (29) der Höhe nach verstellbaren Kontakt (10) betätigt, der dann das Schließen des Zulaufventiles (7) bewirkt. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß dem den Kontakt (10) verstellenden Elektromotor (29) ein Zeitrelais zugeordnet ist, welches den Elektromotor (29) dann, wenn er durch die Abtastvorrichtung eingeschaltet worden ist, nach einer vorher festgelegten Zeitspanne wieder abschaltet. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Presse einen Fülltrichter (6) mit einer Füllmengenkontrolleinrichtung aufweist, die beim Absinken der Füllmenge unter einen vorher festgelegten Wert das öffnen der Verschlußklappe (11) der Wiegeeinrichtung und des Ausflußventiles (12) der Wasserdosieranlage auslöst. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1024 001; schweizerische Patentschrift Nr. 330 048.
DEC19791A 1959-09-12 1959-09-12 Verfahren und Vorrichtung zum Einhalten eines vorher festgelegten Pressdruckes und eines diesem Pressdruck zugeordneten Feuchtigkeitsgehaltes des Gemisches beim Pressen von Kunststeinen, insbesondere von Kalksandsteinen Pending DE1173007B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL1006041C2 (nl) * 1997-05-13 1998-11-19 Struyk Verwo Groep B V Werkwijze en inrichting voor het vervaardigen van betonnen voorwerpen.

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1024001B (de) * 1956-12-06 1958-02-06 Dorstener Maschf Ag Verfahren und Vorrichtung zur Einstellung der Fuellhoehe an Pressen fuer keramische Formlinge
CH330048A (de) * 1954-05-03 1958-05-31 Leisenberg Manfred Verfahren zur Regelung der Flüssigkeitszugabe bei der Aufbereitung plastischer Massen, insbesondere in der keramischen Industrie

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