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DE1584298C - Vorrichtung zur Wasserzugabe m ein Kalksandgemisch in Aufbereitungsanlagen fur die Herstellung von Kalksandsteinen - Google Patents

Vorrichtung zur Wasserzugabe m ein Kalksandgemisch in Aufbereitungsanlagen fur die Herstellung von Kalksandsteinen

Info

Publication number
DE1584298C
DE1584298C DE1584298C DE 1584298 C DE1584298 C DE 1584298C DE 1584298 C DE1584298 C DE 1584298C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lime
sand
water
mixer
mixture
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gustav 2861 Luninghausen Klar Julius 2800 Bremen Herrmann
Original Assignee
Atlas MaK Maschinenbau GmbH, 2300 Kiel Fnedrichsort
Publication date

Links

Description

1 1
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung mit einem polumschaltbaren Motor ausgerüstet. Bei zur Wasserzugabe in ein Kalksandgcmisch in Auf- der Vorwägung läuft die Schnecke 5 schnell, bei der bereitungsanlagen für die Herstellung von Kalksand- Feinwägung langsam. Die jeweils gewogenen Mensteinen, die eine Fördervorrichtung aufweist, welche gen fallen chargenweise in die unter den Wägeein-Sand und verschieden große, an einem Dosiergerät 5 richtungen 6 und 7 befindlichen Behälter 10 für vorwählbare Mengen an Kalk aufnimmt und das Sand und 11 für Kalk. Hier werden sie nunmehr Kalksandgemisch in einen Durchlaufmischer fördert, kontinuierlich abgezogen durch eine regelbare an dem eine Wasserzugabevorrichtung angeordnet Vibrierschurre 12 und eine Kalkschnecke 13. Durch ist, die mit dem Dosiergerät gekoppelt ist und selbst- das kontinuierliche Abziehen und gemeinsame Eintätig dem Kalkanteil im Kalksandgemisch entspre- io geben in einen Vormischer 14 findet bereits ein chende Wassermengen in den Mischer führt. Mischvorgang statt, der sich natürlich im Vor-
Bekannte Vorrichtungen zur Wasserzugabe in ein mischer 14 weiter intensiviert. Die so trocken durch-Kalksandgemisch haben den Nachteil, daß beim Ein- gemischte Masse gelangt über einen Elevator 15 in und Ausschalten der Aufbereitungsanlage sowie auch einen Nachmischer 19. An dieser Stelle wird der beim Umschalten auf eine andere Massezusammen- 15 Masse eine Wassermenge zugesetzt, die so bemessen setzung die Wasserzugabevorrichtung von Hand be- ist, daß sich der gemahlene Brandkalk restlos auftätigt werden muß, um die richtige Anpassung an schließen kann. Die angefeuchtete und nochmals die Diskontinuität des Massestroms an der Wasser- durchgemischte Masse wird über Transportbänder 23 zugabestelle zu gewährleisten. einzelnen Reaktoren 24 zugeführt. Die Bänder 23
Es ist eine Wasserzugabevorrichtung bekannt, die 20 sind für Reversierbetrieb eingerichtet,
mit einem Dosiergerät für gebrannten Kalk gekop- Das selbsttätige Füllen der Reaktoren wird über-
pelt ist und selbsttätig eine der Kalkmenge entspre- wacht von in den Reaktoren 24 angebrachten Niveau-
chende Wassermenge abgibt. reglern. Die Füllung der Reaktoren erfolgt jeweils
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die genau in der Reihenfolge wie die Leermeldungen
Vorrichtung der eingangs genannten Art so zu ver- 25 nacheinander eingehen. Hierbei erhält der einzelne
bessern, daß bei zeitweise mit unterschiedlichem Reaktor genau die Mischung, die für ihn hinsicht-
Kalkanteil betriebener Aufbereitungsanlage die Was- lieh des Anteils von Kalk und der Sandsorte durch
serzugabe den sich beim Anfahren und Stillsetzen Vorwahl bestimmt ist.
sowie beim Umschalten auf eine andere Massen- Der Masse können drei verschiedene Gewichtszusammensetzung ergebenden Änderungen weit- 3° anteile an Kalk zugesetzt werden. Die Zugabe von gehend angepaßt werden kann. Wasser muß entsprechend variabel gestaltet werden.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch Für die unterschiedliche Kalkmengenbeigabe sind am gelöst, daß die Wasserzugabevorrichtung eine Gruppe Wägegerät 7 drei Zusatzgewichte 8 vorgesehen. Diese von Wasserkanälen aufweist, von denen jeder einer werden je nach Anforderung durch mit 9 bezeichder am Dosiergerät vorwählbaren Kalkmengen zu- 35 nete Hubgeräte abgenommen oder aufgesetzt,
geordnet ist und einer dieser Kalkmenge entspre- Die Wasserzugabe ist mit dem Arbeitsspiel der chende Wassermenge in den Mischer führt, und daß Hubgeräte 9 gekoppelt, und zwar derart, daß man ein in Abhängigkeit von der Leistung des Mischer- mit dem jeweiligen Hubgerät ein bestimmtes Maantriebes arbeitendes Steuergerät angeordnet ist, wel- gnetventil 17 in Funktion bringt. In Fließrichtung ches Magnetventile steuert, die bei sinkender Lei- 40 des Wassers sind hinter den drei Magnetventilen 17 stung des Mischers die Wasserkanäle schließen und noch drei von Hand einzustellende Durchlaufhähne bei wieder steigender Leistung öffnen. Die Vorteile 18 angeordnet, damit über den Wasserzulauf 16 dieser Erfindung sind die schnelle und zuverlässige durch öffnen eines der Magnetventile 17 unterAnpassungsfähigkeit der Vorrichtung an die varia- schiedliche Mengen zugesetzt werden können,
blen Betriebsverhältnisse, vor allen Dingen beim Ein- 45 Durch diese Zuordnung von Wasserkanälen, die und Ausschalten der Masseaufbereitungsanlage. durch die jeweilige Kombination von einem Magnet-
Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der ventil 17 und einem Durchlaufhahn 18 entsteht, ist
Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dar- eine weitgehende Anpassungsfähigkeit in der Was-
gestellt. serzugabe gegeben. Selbstverständlich muß hierbei
Die Zeichnung zeigt das Fließschaltbild einer 50 der Vordruck im Wasserzulauf 16 konstant gehalten
Masseaufbereitungsanlage für eine Kalksandstein- werden. Da die Aufbereitungsanlage beim Um-, Ein-
fabrik. und Ausschalten eine Weile leer läuft, insbesondere
Der Fluß der einzelnen, zur Fertigmasse gehören- beim automatischen Umschalten auf eine andere
den Komponenten verläuft wie folgt: Massezusammensetzung, würde normalerweise schon
In Bunkern 1 und 2 befinden sich Sandsorten ver- 55 Wasser in den Nachmischer 19 einlaufen, wenn das
schiedener Körnung; in zwei Bunkern 3 wird Kalk Wägegerät anfängt, die neue Masse abzuwiegen. Um
gelagert. Mit 6 und 7 sind Wägeeinrichtungen für dieses zu verhindern, ist in die elektrische Zuleitung
Sand und Kalk bezeichnet. Abgezogen wird selbst- 21 zum Motor 20 ein leistungsabhängiges Steuergerät
tätig je nach manueller Vorwahl ein gewisser Pro- 22 eingeschaltet. Dieses sorgt dafür, daß alle Ma-
zentsatz an Fein- und Grobsand sowie auch an 60 gnetventile 17 — obgleich ein öffnungsimpuls von
Kalk. der Wägeeinrichtung ansteht — so lange geschlossen
Der Sandabzug wird über Vibrierschurren 4 vor- bleiben, bis Mischgut in den Mischer 19 gelangt und
genommen, der Kalkabzug über eine Schnecke 5. der Motor des Mischers erhöhte Arbeitsleistung auf-
Von den Schurren 4 und der Schnecke 5 werden bringen muß. Für das Abschalten der Anlage gilt
Sand und Kalk in Wägceinrichtimgeri 6 und 7 ge- 65 das gleiche, nur daß hier der Aus-Impuls für das
geben. Ein- und ausgeschaltet werden die Abzugs- Schließen der Magnetventile zu früh kommt und
gerate von der zugehörigen Wägecinriclitung. Hier- durch das leistimgsabhängige Relais 22 der Aus-
bfi ist zwecks genauerer Einwaage die Schnecke 5 Impuls verzögert wird, bis der Masscfluß abreißt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung zur Wasserzugabe in ein KaIksandgemisch in Aufbereitungsanlagen für die Herstellung von Kalksandsteinen, die eine Fördervorrichtung aufweist, welche Sand und verschieden große, an einem Dosiergerät vorwählbare Mengen an Kalk aufnimmt und das KaIksandgeinisch in einen Durchlaufmischer fördert, an dem eine Wasserzugabevorrichtung angeordnet ist, die mit dem Dosiergerät gekoppelt ist und selbsttätig dem Kalkanteil im Kalksandgemisch entsprechende Wassermengen in den Mischer führt, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserzugabevorrichiung eine Gruppe von Wasserkanälen aufweist, von denen jeder einer der am Dosiergerät vorwählbaren Kalkmengen zugeordnet ist und einer dieser Kalkmenge entsprechende Wassermenge in. den Mischer führt, und daß ein in Abhängigkeit von der Leistung des Mischerantriebes arbeitendes Steuergerät (22) angeordnet ist, welches Magnetventile (17) steuert, die bei sinkender Leistung des Mischers die Wasserkanäle schließen und bei wieder steigender Leistung öffnen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen .

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