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DE1171138B - Wassermangelsicherung fuer Durchlauferhitzer - Google Patents

Wassermangelsicherung fuer Durchlauferhitzer

Info

Publication number
DE1171138B
DE1171138B DEG30090A DEG0030090A DE1171138B DE 1171138 B DE1171138 B DE 1171138B DE G30090 A DEG30090 A DE G30090A DE G0030090 A DEG0030090 A DE G0030090A DE 1171138 B DE1171138 B DE 1171138B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
water
lifting
controlled
lifting element
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG30090A
Other languages
English (en)
Inventor
Reinhard Hoeffgen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GODESIA WERK BADEAPP und METAL
Original Assignee
GODESIA WERK BADEAPP und METAL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GODESIA WERK BADEAPP und METAL filed Critical GODESIA WERK BADEAPP und METAL
Priority to DEG30090A priority Critical patent/DE1171138B/de
Publication of DE1171138B publication Critical patent/DE1171138B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N1/00Regulating fuel supply
    • F23N1/08Regulating fuel supply conjointly with another medium, e.g. boiler water
    • F23N1/087Regulating fuel supply conjointly with another medium, e.g. boiler water using mechanical means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Safety Valves (AREA)

Description

  • Wassermangelsicherung für Durchlauferhitzer Die Erfindung bezieht sich auf eine Wassermangelsicherung für Durchlauferhitzer mit einem die Energiezufuhr zum Gerät steuernden Hubglied und einer zur Erzeugung eines Druckunterschiedes am Hubglied im Wasserweg angeordneten Staustelle, sowie mit einer die Staustelle umgehenden, durch ein einstellbares Drosselorgan beherrschten Leitung, die durch ein vom Hubglied gesteuertes Ventil absperrbar ist.
  • Die bekannten Wassermangelsicherungen dieser Art sind meist mit einem selbsttätigen Wasserdurchflußregler gekoppelt, der durch Federdruck gegen das Hubglied geführt ist, so daß er zwangläufig jede Bewegung des Hubgliedes mitmacht. Das Drosselorgan in der die Staustelle umgehenden Leitung ist meist als Temperaturwähler ausgebildet. Wird die Umgehungsleitung geöffnet, so wird damit das Druckgefälle an der Staustelle dem Öffnungsgrad des Drosselorgans entsprechend herabgesetzt und dadurch der Wasserdurchflußregler infolge Lageänderung des Hubglieds veranlaßt, eine größere Wassermenge je Zeiteinheit durchfließen zu lassen. Die Staustelle ist jedoch nicht nur maßgebend für den Regler, sondern auch für die Energiezufuhr. An der Staustelle muß ein ganz bestimmter Druckunterschied herrschen, damit dem Durchlauferhitzer die vorgeschriebene Energiemenge zugeführt wird. Diesem bestimmten Druckunterschied ist ein bestimmter Membranhub und eine bestimmte Wasserdurchflußmenge, die sogenannte Mindestwasserdurchflußmenge, bei der Staustelle zugeordnet. Da die zugeführte Energie, vorausgesetzt, daß an der Staustelle mindestens dieser bestimmte Druckunterschied herrscht, nicht verändert wird und somit etwa konstant bleibt, läßt sich eine gewünschte Temperatur des zu erwärmenden Wassers nur durch entsprechende Bemessung der Wasserdurchflußmenge erreichen. Dies erfolgt durch mehr oder weniger weites öffnen der die Staustelle umgehenden Leitung mittels des Drosselorgans.
  • Ist nun das für einen Durchlauferhitzer zur Verfügung stehende Druckgasgefälle nicht hoch genug, weil der Wasserdruck im Leitungssystem unter einen bestimmten Wert sinkt, so wird dem Durchlauferhitzer nur ein Teil oder gar keine Energie zugeführt, wenn sein Drosselorgan auf größten Durchfluß (geringste Temperaturerhöhung) eingestellt ist.
  • In gewissen Fällen (bezüglich des Wasserdrucks und/oder der Installation) kann also die Stellung des Drosselorgans dafür entscheidend sein, ob dem Durchlauferhitzer die volle, ein Teil oder gar keine Energie zugeführt wird. Je weiter das Drosselorgan die Umgehungsleitung der Staustelle öffnet, d. h. je weiter seine Lage von der Stellung »heiß« in die Stellung »warm« verändert wird, desto größer muß das für den Durchlauferhitzer zur Verfügung stehende Druckgefälle sein. Ferner ist der Durchlaufwiderstand hinter dem Durchlauferhitzer bei ungünstigen Druckverhältnissen im Leitungssystem oft entscheidend. Dabei kann der Fall eintreten, daß bei großen QuerschnittenderBadearmaturen (imVergleichzuden Zuleitungen z. B. eines Waschtisches) der Durchlauferhitzer, selbst bei geöffnetem Drosselorgan in der Umgehungsleitung, ausreichend warmes Wasser liefert. Beim öffnen des Warmwasserzapfventils am ebenfalls angeschlossenen Waschtisch fließt aber bei gleicher Stellung des Drosselorgans nur kaltes Wasser aus, weil die Zuleitung und das Absperrventil unter dem Waschtisch oder das Wasserzapfventil einen zu hohen Druckverlust verursachen, so daß die Mindestwasserdurchflußmenge bei der Staustelle nicht erreicht wird, wodurch die Energiezufuhr gesperrt bleibt bzw. wird.
  • Es ist auch eine Wassermangelsicherung bekannt, in der ein teilweise vom Membranhub abhängiges Ventil den Zugang zu dem die Staustelle umgehenden Kanal beherrscht. Durch diese bekannte Wassermangelsicherung kann erreicht werden, daß beim öffnen einer Warmwasserzapfstelle die Umgehungsleitung bis zum Erreichen eines bestimmten Druckes vor und hinter dem der Umgehungsleitung vorgeschalteten Ventil versperrt bleibt. Ist der Druckunterschied erreicht, so öffnet durch Federkraft das Ventil so weit, bis es an dem Hubglied zur Anlage kommt. Da gleichzeitig auch die Leitung zur Staustelle freigegeben wird, kann die auf die Membrane wirkende Druckdifferenz so weit absinken, daß die Gaszufuhr gedrosselt wird, da die beiden Leitungen nur durch völliges Schließen des Zapfventils (tiefste Lage des Hubgliedes) wieder versperrt werden können. Somit kann bei dieser bekannten Wassermangelsicherung auch die Energiezufuhr zum Durchlauferhitzer beeinflußt werden. Der Erfindung hegt die Aufgabe zugrunde, daß bei einer Wassermangelsicherung der eingangs angegebenen Gattung die Einstellung des Drosselorgans der Umgehungsleitung keinen Einfluß auf den notwendigen Mindestwasserdurchfluß hat. Die Erfindung besteht darin, daßdas dieUmgehungsleitung beherrschende Ventil so gesteuert wird, daß es erst beim überschreiten des der vollen Energiezufuhr entsprechenden Hubes des Hubgliedes die Umgehungsleitung freigibt, diese andererseits schließt, wenn der der vollen Energiezufuhr entsprechende Hub des Hubgliedes unterschritten wird. Dabei kann in weiterer Ausbildung der Erfindung das Ventil einen konischen Ansatz aufweisen, der bei geschlossenem Ventil in den Ventilsitz hineinragt, und das Drosselorgan gleichzeitig Träger des Ventils sein. Dadurch ergibt sich ein guter Ventilsitz ohne großen Aufwand.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und im folgenden beschrieben. Es zeigt A b b. 1 schematisch eine Wassermangelsicherung nach der Erfindung in einem Durchlauferhitzer, wenn kein Warmwasser gezapft wird, A b b. 2 schematisch die Wassermangelsicherung, wenn das Druckgefälle an der Staustelle gerade groß genug ist, daß dem Durchlauferhitzer die vorgeschriebene Energiemenge zugeführt wird, A b b. 3 schematisch die Wassermangelsicherung bei voll geöffnetem Drosselorgan.
  • Dem Wassereingang 1 ist ein Durchflußregler 2 nachgeschaltet, der durch die Feder 3 mit dem Hubglied 4 kraftschlüssig verbunden ist. Im Niederdruckraum 5 ist der Ventilteller 6 durch einen Stift 7 mit dem durch die Feder 8 belasteteten Gasventilteller 9 verbunden. Der in dem Drosselorgan 10 lose geführte Stift 11 mit dem Ansatz 12 ist durch die Feder 13 mit dem Hubglied 4 kraftschlüssig verbunden. Das Ventil 14 sitzt gleitend auf dem Stift 11 und ist durch eine Feder 15 belastet. Durch die Leitung 18 wird das Wasser dem Wärmetauscher 19 zugeführt und über das Zapfventil 20 entnommen.
  • Wird das Zapfventil 20 geöffnet, so entsteht an der Staustelle 17 ein Druckunterschied, der auf das Hubglied 4 wirkt. Das Hubglied 4 bewegt sich gegen die Kraft der Feder 8 und hebt den Gasventilteller 9 an. Gleichzeitig folgt der Durchflußregler 2 und der Stift 11 der Bewegung des Hubgliedes 4. Der Benutzer wählt durch Drehen des Drosselorgans 10 nach einer hier nicht dargestellten Skala eine Auslauftemperatur. Die Größe des Wasserdurchflusses in der Umgehungsleitung 16 bestimmt also der Öffnungsgrad des Drosselorgangs 10 und der Hub des Hubgliedes 4. Der Ventilteller des Ventils 14 wird durch den von der Feder 13 belasteten Ansatz 12 des Stiftes 11 nur dann angehoben, wenn das Hubglied 4 und damit der Gasventilteller 9 einen der Mindestdurchflußmenge an der Staustelle 17 zugeordneten Mindesthub überschreitet.
  • Auf diese Weise beeinflußt das Drosselorgan 10 nicht die Energiezufuhr des Durchlauferhitzers.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Wassermangelsicherung für Durchlauferhitzer mit einem die Energiezufuhr zum Gerät steuernden Hubglied und einer zur Erzeugung eines Druckunterschiedes am Hubglied im Wasserweg angeordneten Staustelle sowie mit einer die Staustelle umgehenden, durch ein einstellbares Drosselorgan beherrschten Leitung, die durch ein vom Hubglied gesteuertes Ventil absperrbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (14) so gesteuert wird, daß es einerseits erst beim überschreiten des der vollen Energiezufuhr entsprechenden Hubes des Hubgliedes (4) die Umgehungsleitung (16) freigibt, diese andererseits schließt, wenn der der vollen Energiezufuhr entsprechende Hub des Hubgliedes (4) unterschritten wird.
  2. 2. Wassermangelsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (14) einen konischen Ansatz (14') aufweist, der bei geschlossenem Ventil (14) in den Ventilsitz hineinragt.
  3. 3. Wassermangelsicherung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Drosselorgan (10) Träger des Ventils (14) ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1070 807.
DEG30090A 1960-07-16 1960-07-16 Wassermangelsicherung fuer Durchlauferhitzer Pending DE1171138B (de)

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DE1171138B true DE1171138B (de) 1964-05-27

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DEG30090A Pending DE1171138B (de) 1960-07-16 1960-07-16 Wassermangelsicherung fuer Durchlauferhitzer

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1989009367A1 (fr) * 1988-03-30 1989-10-05 Robert Bosch Gmbh Chauffe-eau instantane chauffe au gaz

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1070807B (de) * 1959-12-10

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DE3810836A1 (de) * 1988-03-30 1989-10-12 Bosch Gmbh Robert Gasbeheizter durchlauf-wassererhitzer

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