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DE954427C - Niederdruck-Umlaufheizung fuer Personenwagen - Google Patents

Niederdruck-Umlaufheizung fuer Personenwagen

Info

Publication number
DE954427C
DE954427C DE1953P0010300 DEP0010300A DE954427C DE 954427 C DE954427 C DE 954427C DE 1953P0010300 DE1953P0010300 DE 1953P0010300 DE P0010300 A DEP0010300 A DE P0010300A DE 954427 C DE954427 C DE 954427C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steam
line
arrangement according
heating
flow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1953P0010300
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Friedrich Von Schuetz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pintsch Bamag AG
Original Assignee
Pintsch Bamag AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pintsch Bamag AG filed Critical Pintsch Bamag AG
Priority to DE1953P0010300 priority Critical patent/DE954427C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE954427C publication Critical patent/DE954427C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D27/00Heating, cooling, ventilating, or air-conditioning
    • B61D27/0036Means for heating only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)

Description

  • Niederdruck-Umlaufheizung für Personenwagen In den für Niederdruck-Dampfumlaufheizungen im Bahnbetrieb benutzten Dampfeinlaßreglern erfolgt die Entspannung des Dampfes in einem thermisch nach dem Dampfbedarf gesteuerten Dampfeinlaßventil, dem meist eine Düse nachgeschaltet ist, um mittels deren Strahlwirkung das durch die Heizanlagen strömende Dampf-Luft-Gemisch nach Abscheiden des Kondensats im Kreislauf zum Reglerfühler zurückzuführen. Die einzelnen Heizkörper bzw. -schlangen liegen, besonders bei Wagen mit Einzelabteilen, im Nebenschluß zur Niederdruck-Umlaufleitung, und, an, ihren Abzweigstellen sind Schöpfflächen vorgesehen. Zur Einstellung der Heizleistung derselben dienen handeinstellbare Abteilschieber oder -ventile, deren Wirksamkeit jedoch oft dadurch beeinträchtigt wird, 'daß die Schöpfleistung der Abzweige stark von der Umlaufgeschwindigkeit bzw. -menge des Dampf-Luft-Gemisches in der Hauptumlaufleitung abhängt, die ihrerseits je nach dem Dampfbedarf stark wechselt.
  • Um eine genauere Regelung derselben zu ermöglichen, wird erfindungsgemäß die zu den Einzelheizkörpern führende Vorlaufleitung mit bis auf einigem WS entspannten Dampf betrieben, der dem Haupteinlaßregler aus seiner Zwischenkammer zwischen Einlaßventil und Düse entnommen und durch ein Überströmventil auf einen konstanten bzw. gesetzmäßig festgelegten Druck geregelt wird. Der Querschnitt der Abteilventile wird alsdann nur klein.. Seine Prozentuale Änderung überträgt sich jedoch vermöge des an ihm wirksamen vorbestimmten Druckgefälles genauestens auf die sekundlich durchgelassenen Dampfmengen und ermöglicht die Einstellung beliebiger Heizleistungen. Zugleich mit dieser Maßnahme wird an die Düse des Dampfeinlaßreglers ein Niederdruckkreis angeschlossen, in welchem vollentspanntes Dampf-Luft-Gemisch strömt, und an den die Rückläufe der Einzelheizkörper angeschlossen sind, um sie bei Absperren ihrer Regelventile von hier aus zwecks Abkühlmöglichkeit zu belüften. Dieser Niederdruckkreis nimmt den Überschußdampf der Heizkörper in sich auf und führt ihn, soweit er nicht unterwegs niederschlägt, über die Heizung des Seitenganges zum Entwässarer und zur Düse zurück. Auf diese Weise wird- durch die Hubstellung der Abteilventile die Seitengangheizung der Witterung entsprechend nebenbei rnitgeregelt.
  • Eine Dampfheizungsanlage dieser Art für Wagen mit Einzelabteilen ist in Abb. i beispielsweise dargestellt.
  • Der Dampf zweigt über ein Sieb aus der Dampfhauptleitung i ab zum Dampfeinla3regler 2. Dieser liegt unter dem Wagen und besteht wie üblich aus einem durch Ausdehnungskörper 9 (Aluminiumrohr oder Wellrohrkörper mit Arbeitsflüssigkeit) gesteuerten Einlaßventil 3 und einer Zwischenkammer q., von der eine Steigleitung =an Vorlauf 5 und eine Düse 6 zum Rücklauf 7 der Einzelheizkörper 8 führt. Je ein Paar Heizschlangen 8 ist über Handabsperrschieber oder -ventile io an den Vorlaufs angeschlossen, während an der Anschlußstelle zum Rücklauf Saugflächen i i vorgesehen werden können. Die Rücklaufleitung 7 führt zur gegenüberliegenden Längsseite des Wagens .über die Seitengangheizung 12 zum Entwässerer 1q. ,und von diesem zum Fühler 9 und zurr Saugseite der Düse 6 des Dampfeinlaßreglers 2 zurück. Da die Übergangsstellen zur Seitengangheizung meistens tiefer liegen, führt von dort je ein Entwässerungsrohr 16, .das an der Dampfhauptleitung entlanggeführt werden kann, zum Entwässerer, ebenso das vom Rücklauf 7 ausgehende Entwässerungsrohr 17.
  • Die Seitengangheizung 12 wird hiernach gespeist aus der Düse 6, die den Umlauf im Niederdrucksystem bewirkt und dort eine gewisse Grundlast beisteuert sowie aus dem gemeinsamen Dampf-Luft-Gemisch führenden Rücklauf 7 der Heizkörper 8, dessen Dampfgehält von der jeweiligen Stellung der Abteilventile io abhängt. Um die steuernde Wirkung der letzteren auf die Seitengangheizung noch zu verbessern bzw. nicht auf den nur zeitweise vorhandenen überschußdampf der Abteilheizschlangen zu beschränken, könhen hinter den Ventilen io kleine Abzweige 18 vorgesehen werden, die je Abteil unmittelbar etwas Dampf in den Rücklauf liefern.
  • Die Enden der Vorlaufleitung 5 können durch kleine Öffnungen i9 in den Rücklauf 7 entwässern, die zweckmäßig so angeordnet werden, daß ihr Austrittsstrahl ebenfalls den Umlauf fördert.
  • Die Querschnitte der Abteilventile werden so klein Nemessen, daß im Beharrungszustand bei Vollast, also bei offenen Ventilen, sich in der Zwischenkammer q. des Reglers und im Vorlauf 5 ein Dampf druck von etwa i m WS einstellt, der es gestattet, die nicht abstellbare Vorlaufleitung eng zu halten, ohne daß das Druckgefälle an den Abteilventilen wesentlich verschieden ausfällt. Die Temperatur des Reglerfühlers 9 beträgt hierbei etwa 90° C.
  • In der Steigleitung zum Vorlauf 5 wird erfindungsgemäß ein Überströmventil 2o angeordnet, das bei Überschreiten des obengenannten Druckes (i m WS) öffnet und alsdann durch eine Umgangsleitung 21 etwas Dampf unmittelbar zum Reglerfühler 9 übertreten läßt. Dadurch wird der Dampfdruck im Vorlauf konstant gehalten .und kann bei Schließen von Abteilventilen nicht ansteigen. Ohne dieses Ventil2o würde er das nämlich tun, da der Einlaßregler seinerseits die Seitengangheizung auf Vollast zu steuern sucht. Beim Drosseln oder Schließen von Abteilventilen übernimmt also das t,'%erstr@ömventil die Druckregelung im Vorlauf und der Reglerfühler 9 erkaltet.
  • Durch diesen konstanten Vorlaufdruck sind für die Handregelung der Abteilventile die günstigsten Vorbedingungen geschaffen. Es ergibt sich nur noch der Nachteil, daß beim Anheizen, d. h. bei noch kaltem Rohrsystem, .die Einströmkraft des Dampfes ebenfalls auf diesen Regeldruck beschränkt werden würde und etwas mehr Zeit erfordern würde. Aus diesem Grund wird das Überströmventil 2o mit einem Abdeckschwimmer 27 versehen, wie in Abb. 2 dargestellt.
  • Nach Abb.2 besteht das Überströmventil aus einem Gehäuse 23, dem Sitz 2q. und dem feder- oder gewichtsbelasteten Ventilkörper 25. Dieser kann Kugelform haben und mit einer konusartigen Drosselfläche versehen sein, um beim Anhub den Querschnitt zwecks Vermeidung von Geräuschen allmählich freizugeben. Der Dampfeintritt erfolgt durch den Stutzen 26, der Stutzen 29 führt zum Vorlauf 6, der Stutzen28 zur Umgangsleitung 21.
  • Um das Überströmventil beim Beginn des Anheizens außer Betrieb zu halten, dient der becherförmige Schwimmer 27. Im Ruhezustand: liegt er auf Stützzapfen 3.2 auf. Beim Anstellen der Heizung ist der Dampfbedarf derselben so groß, daß durch das am Spalt 3o entstehende Druckgefälle der Schwimmer angehoben wird und mit seinem Bodenkonus die Zugangsöffnung 31 zum Überströmventilsitz 24 verschließt. Der Dampfdruck kann also durchschlagen und durch sämtliche Ventile und Düsen mit Vollkraft Dampf strömen, bis nach einigen Minuten der Reglerfühler 9 warm wird und die Steuerung beginnt. Durch die von dort aus eingeleitete Drosselung (bis auf Vollast) vermindert sich das am Spalt 30 wirkende Gefälle, der Schwimmer fällt ab und gibt das Überströmventil frei. Sobald nun die Abteilventile gedrosselt oder geschlossen werden, bleibt der Vorlaufdruck gleichwohl konstant, und der Seitengang erhält entsprechend weniger Dampf.
  • Eine andere Form des Überströmventils 2o ist in Abb. 3 dargestellt. Hier führt der Stutzen 34 zum Vorlauf 6; und die Gewichtsbelastung 35 wird zugleich als Stauscheibe benutzt. Dadurch regelt sich der Vorlaufdruck selbsttätig, so daß er mit zunehmender Dampfmenge ansteigt. Bei , offenen Abteilventilen und beim Anheizen ist er am höchsten. Beim Drosseln der Abteilventile sinkt er ab, so daß sich dann die Leistung im Seitengang in zunehmendem Maße ebenfalls verringert.
  • Eine generelle Handstelleinrichtung für den gesamten Wagen ist bei dieser Heizanordnung nicht notwendig. Will man sie anwenden, so würde man am einfachsten hinter dem Überströmventil 2o einen Schieber 38 in die Vorlawfleitung 5 ein--bawen. Da der Vordruck desselben konstant bleibt, läßt sich die Leistung damit beliebig drosseln. Man kann statt dessen auch mit der Handstelleinrichtung die Belastung des überströmventilkörpers 25 verändern, falls dieser federbelastet ist.
  • Beim Abstellen mittels Schieber 38 kann zugleich eine Verbindungsleitung q.o zwischen dem Eintrittsstutzen 26 (bzw. Vorlauf 6) und dem Umgang 2,1 freigegeben werden, so daß der Einlaßregler 2 sofort schließt. Letzterer kann alsdann dazu benutzt werden, die Hauptdampfleitung i zu entwässern, falls diese nach dem Wagenende hin kein Gefälle besitzt.
  • Die vollbeschriebene Art -der Heizanlage eignet sich- besonders für Wagen mit selbsttätiger Temperaturregelung. Zu diesem Zweck werden lediglich Magnetventile vor oder hinter die Handventile io geschaltet und die Abteile mit elektrischen Thermostaten staten, versehen. da er sich Der durch Flur die bedarf bei Kälte keines höhere, Thermo- bei milder Witterung tiefere Anzahl der durchschnittlich offenen Abteilventile selbsttätig mitregelt. H ,i.erin liegt ein großer Vorteil, da wegen der Luftströmungen im Seitengang - Thermostaten dort doch meist versagen bzw. schwer richtig unterzubringen sind.
  • Auch. die Heizkörper 41 der Vorräume und sonstigen Nebenräume werden durch die Abteilventile mitgeregelt, wofür man sie zweckmäßig in den Nebenschluß legt zum Rücklauf 7 und mit Schöpfflächen an ihn anschließt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Niederdruck-Umlaufheizung für Personenwagen mit mehreren Räumen, bei der der Dampf in einem Einlaßregler entspannt wird, dessen Ventil von einem dem Rücklauf ausgesetzten Reglerfühler gesteuert wird :und den Dampf in eine Zwischenkammer entläßt, an die eine Umlaufleitung über eine Düse angeschlossen ist, durch deren Strahlwirkung das durch die Umlaufleitung strömende Dampf-Lürft-Gemisch nach Abscheiden des Kondenswassers zum Reglerfühler zurückgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelheizkörper (8) einerseits an eine-unmittelbar von der Zwischenkammer (q.) des Einlaßreglers (2) abgehende Vorlaufleitung (5) und andererseits an die im wesentlichen dem Rücklauf und gegebenenfalls der Heizung der Nebenräume dienende Umlaufleitung (7) angeschlossen sind.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampfdruck in der Vorlaufleitung (5) durch ein an die Zwischenkammer (q.) des Einlaßreglers (2) angeschlossenes Überströmventil (2o) auf einen bestimmten Wert gehalten wird.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Überströmventil (2o) in Abhängigkeit von der Strömungsmenge beim Anheizen selbsttätig unwirksam gemacht wird. q..
  4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Überströmkanal (3i) des Übersträmventils (2o) durch einen der Strömung ausgesetzten beweglichen Staukörper (27) verschließbar.ist (Abb. 2).
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch. gekennzeichnet, daß der Ventilkörper des Überströmventils durch einen der Strömung awsge-_ setzten Staukörper (35) zusätzlich belastet ist (Abb. 3). .
  6. 6. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß hinter den Reglerventilen (io) der Einzelheizkörper (8) kleine Abzweige (i8) zur Umlaufleitung (7) vorgesehen sind, die zwecks gleichzeitiger Steuerung der Wärmezufuhr zu den Nebenräumen unmittelbar etwas Dampf in den Rücklauf liefern.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch i, daduirch gekennzeichnet, daß ein in. Schließstellung die Entwässerung gestattendes Absperrorgan (38) in der Vorlaufleitung (5) derart angeordnet ist, daß bei abgesperrter Vorlaufleitung die Dampfhauptleitung (i) durch den Einlaßregler (2) hindurch entwässert wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 907 303, 847 915; österreichische Patentschrift Nr. 71 209.
DE1953P0010300 1953-08-18 1953-08-18 Niederdruck-Umlaufheizung fuer Personenwagen Expired DE954427C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT71209B (de) * 1914-02-20 1916-02-25 Friedmann Alex Fa Drehschieber zum Absperren von Heizkörpern.
DE847915C (de) * 1950-05-31 1952-08-28 Treibgas Ges M B H Dampfeinlassregler fuer die Umlaufheizung von Eisenbahnfahrzeugen
DE907303C (de) * 1951-10-30 1954-03-22 Treibgas Ges Mit Beschraenkter Umlauf-Niederdruck-Dampfheizung fuer Eisenbahnfahrzeuge

Patent Citations (3)

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DE907303C (de) * 1951-10-30 1954-03-22 Treibgas Ges Mit Beschraenkter Umlauf-Niederdruck-Dampfheizung fuer Eisenbahnfahrzeuge

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