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DE1034830B - Durchlauferhitzer mit Haupt- und Nebenzapfstelle - Google Patents

Durchlauferhitzer mit Haupt- und Nebenzapfstelle

Info

Publication number
DE1034830B
DE1034830B DEV8457A DEV0008457A DE1034830B DE 1034830 B DE1034830 B DE 1034830B DE V8457 A DEV8457 A DE V8457A DE V0008457 A DEV0008457 A DE V0008457A DE 1034830 B DE1034830 B DE 1034830B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
water heater
valve
main
short
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV8457A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Keppel
Hans Doenges
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vaillant GmbH
Original Assignee
Joh Vaillant GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Joh Vaillant GmbH and Co filed Critical Joh Vaillant GmbH and Co
Priority to DEV8457A priority Critical patent/DE1034830B/de
Publication of DE1034830B publication Critical patent/DE1034830B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D17/00Domestic hot-water supply systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

  • Durchlauferhitzer mit Haupt- und Nebenzapfstelle Die Erfindung bezieht sich auf einen Durchlauferhitzer mit Haupt- und Nebenzapfstelle. Bekanntlich ist die Auslauftemperatur bei konstanter Wärmeleistung des Gerätes abhängig von der durchlaufenden Wassermenge. In der Praxis ist es häufig erwünscht, an der Nebenzapfstelle, z. B. einer Brause, geringere Auslauftemperaturen zu erhalten als an der Hauptzapfstelle. Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Durchlauferhitzer so auszubilden, daß bei geschlossenem Hauptzapfhahn selbsttätig eine Umschaltung des Gerätes in dem Sinne bewirkt wird, daß beim Zapfen an der Nebenzapfstelle eine vergrößerte Wassermenge durch das Gerät fließt und infolgedessen die Auslauftemperatur geringer ist.
  • Die Erfindung geht von einem Durchlauferhitzer aus, der einen den Druckunterschied an einer in der Kaltwasserleitung liegenden Drosselstelle konstant haltenden Wassermengenregler besitzt. Man kann den Einstellwert eines solchen Wassermengenreglers bekanntlich dadurch verändern, daß man über eine die Überdruck- und die Unterdruckkammer des Wassermengenreglers verbindende. mittels eines Ventils drosselbare Kurzschlußleitung einen mehr oder weniger großen Teil des steuernden Druckunterschiedes ausgleicht.
  • Erfindungsgemäß wird diese Art der Sollwertbeeinflussung des Wassermengenreglers für den geschilderten Zweck in der Weise angewandt, daß das Ventil vom Hauptzapfventil so gesteuert wird, daß es bei geschlossenem Hauptzapfventil geöffnet und bei geöffnetem Hauptzapfventil geschlossen ist. Beim Zapfen von Warmwasser am Hauptzapfventil bleibt die Kurzschlußverbindung geschlossen, d. h., die Sollwassermenge bleibt ein Minimum, das etwa auf Siedetemperatur erhitzt wird. Beim Schließen des Hauptzapfventils wird die Kurzschlußverbindung geöffnet, so daß vorübergehend eine vergrößerte Wassermenge fließt und die im Gerät gespeicherte Wärme abführt. Zugleich wird aber durch eine solche Anordnung erreicht, daß an einer Nebenzapfstelle bei geschlossenem Hauptzapfventil eine vergrößerte Sollwassermenge eingestellt ist, so daß dort nur Wasser von entsprechend geringerer Auslauftemperatur gezapft werden kann. Die Zeichnung zeigt in Abb. 1 einen Durchlauferhitzer bekannter Bauart, in Abb. 2 einen Durchlauferhitzer nach der Erfindung, beide in schematischer Darstellung, und in Abb.3 eine selbsttätige Drosselvorrichtung in vergrößertem :Maßstab.
  • Zur Erläuterung der Vorgänge ist in Abb. 1 ein Durchlauferhitzer bekannter Bauart dargestellt, dein das '\@'asser in Pfeilrichtung aus einer Kaltwasserzuleitung 1 zufließt. Das Wasser tritt durch den Regelquerschnitt 2 eines Regelventils 3 in die Staudruckkammer 4 unter eine das Regelventil 3 tragende :Membran 5, bevor es durch eine Venturidüse 6 zum Wärmetauscher 7 fließt. Vom Wärmetauscher 7 gelangt das Wasser über eine Zapfleitung 8 zu einem Warmwasserzapfventil9, das mit einem an die Kalt-,vasserzuleitung angeschlossenen Kaltwasserzapfventil 10 eine Mischbatterie 11 bildet.
  • Vom Soghereich der Venturidüse 6 ist eine Leitung 12 zu einer über der :Membran 5 liegenden Unterdruckkammer 13 geführt. In der Unterdruckkammer 13 mündet eine Kurzsdhlußverbindung 14, die an die Kaltwasserzuleitung 1 vor dem Regelquerschnitt 2 angeschlossen ist. In der Kurzschlußverbindung 14 sitzt eine von außen einstellbare Drossel 15. Die Membran 5 ist in bekannter Weise mit einem Brennergasventil verbunden, das durch eine Schließfeder belastet ist, die zugleich als Regelfeder für die Wassermengenregelung wirkt.
  • Sobald nach Öffnen des Warmwasserzapfventils 9 Wasser durch das Gerät strömt, entsteht, wenn man sich die Drossel 15 geschlossen denkt, an der Venturidüse 6 ein dynamischer Druckunterschied, der an der Membran 5 gegen die Wirkung der Regelfeder wirksam wird. Das Regelventil 3 stellt den Regelquerschnitt 2 so ein, daß dieser Druckunterschied konstant gehalten wird. Dieser Druckunterschied wird aber künstlich vermindert, wenn man die Drossel 15 mehr oder weniger öffnet. An* der Venturidüse 6 muß also jetzt ein größerer Druckunterschied erzeugt werden, d. h., es muß die durchströmende Wassermenge vergrößert werden, wenn der an der Membran wirksame, verminderte Druckunterschied der Regelfeder das Gleichgewicht halten soll. Durch die Drossel 15 kann also die Soll-,vassernienge des Reglers eingestellt werden.
  • In Abb.2 ist eine Anordnung nach der Erfindung dargestellt, bei der in die Kurzschlußverbindung 14 außer der Drosselstelle 15 ein Ventil 24 eingeschaltet ist. Das Ventil 24 wird vom Warmwasserzapfventil 9 gesteuert. und zwar so, daß es, 24, bei geöffnetem Zapfventil9 geschlossen ist. Bei offenem Zapfventil9 regelt der Wassermengenregler also die minimale Wassermenge ein, die so bemessen sein kann, daß eine Siedetemperatur erreicht wird. Schließt man das Zapfventil9, so wird die Kurzschlußverbindung 14 geöffnet und dadurch die durchfließende Wassermenge vorübergehend vergrößert, wodurch die im Wärmetauscher 7 gespeicherte Wärme besser abgeführt wird. Zapft man jedoch bei geschlossenem Zapfventil 9 an einer parallel geschalteten Nebenzapfstelle 25, so ist - wegen der jetzt offenen Kurzschlußverbindung14 - eine größere Sollwassermenge eingestellt, so daß bei 25 kein siedendes Wasser, sondern nur Wasser mit entsprechend geringerer Auslauftemperatur gezapft werden kann, wie es z. B. zum Brausen benötigt wird.
  • Man kann die Drossel 15 in bekannter Weise einstellbar machen. Besser ist es jedoch, die Drossel 15, wie in Abb. 3 dargestellt ist, so auszubilden, daß sich ihr Durchlaßquerschnitt selbsttätig in Abhängigkeit vom Vordruck ändert.
  • Es ist eine bekannte Erscheinung, daß bei niedrigem Vordruck in der Versorgungsleitung zu wenig Wasser durch das Gerät fließt und daher zu hohe Auslauftemperaturen entstehen. Erst von einem bestimmten Vordruck an wird eine ausreichende Wassermenge eingeregelt. Man kann diesen mit der Dimensionierung des Reglers und der Venturidüse zusammenhängenden Fehler durch geeignete selbsttätige Steuerung der Drossel 15 beseitigen. Zu diesem Zweck ist in der Kurzschlußverbindung 14 ein dem Vordruck ausgesetzter kolbenartiger Ventilsitz 20 angeordnet, der durch eine Feder 21 belastet ist. Mit dem Ventilsitz 20 arbeitet ein fest einstellbarer Ventilkörper 22 zusammen. Solange der Vordruck die Kraft der Feder 21 nicht überwinden kann, fließt der Steuerstrom unter verhältnismäßig geringer Drosselung durch die Bohrung 20' des Ventilsitzes 20, so daß eine verhältnismäßig große Wassermenge vom Regler eingeregelt wird. Mit steigendem Vordruck nähert sich der Ventilsitz 20 dem Ventilkörper 22, der dadurch selbsttätig den Drosselquerschnitt vermindert. Bei einem bestimmten Vordruck kommt der Ventilsitz 20 bei 23 zum Anschlag. In dieser Stellung kann entweder die Kurzschlußverbindung 14 ganz abgeschlossen sein oder einen je nach Einstellung des Ventilkörpers 22 mehr oder weniger großen Drosselquerschnitt besitzen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Durchlauferhitzer mit Haupt- und Nebenzapfstelle und einem den Druckunterschied an einer in der Kaltwasserzuleitung liegenden Drosselstelle konstant haltenden @@-assermengenregler und einer mittels eines Ventils drosselbaren Kurzschlußverbindung zwischen Überdruck- und Unterdruckkammer des Wassermengenreglers, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventil (24) vom Hauptzapfventil (9) so gesteuert wird, daß es bei geschlossenem Hauptzapfventil (9) geöffnet und bei geöffnetem Hauptzapfventil (9) geschlossen ist.
  2. 2. Durchlauferhitzer nach Anspruch 1, bei dem das Wasser vor der Drosselstelle nach Durchtritt durch den Regelquerschnitt des Wassermengenreglers durch die Überdruckkammer strömt. dadurch gekennzeichnet. daß die Kurzschlußverbindung (14) zwischen der Unterdruckkammer (13) und dem vor dem Regelquerschnitt (2) liegenden Teil der Wasserzuleitung (1) angeordnet ist.
  3. 3. Durchlauferhitzer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der Kurzschlußverbindung (14) eine bei niedrigem Vordruck den Durchlaßquerschnitt selbsttätig vergrößernde Drosselvorrichtung (15) eingeschaltet ist.
  4. 4. Durchlauferhitzer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselvorrichtung (15) aus einem dem Vordruck ausgesetzten, federbelasteten und kolbenartig ausgebildeten Ventilsitz (20) und einem fest einstellbaren Ventilkörper (22) besteht, die derart angeordnet sind, daß sich der Ventilsitz (20) bei steigendem Vordruck dem Ventilkörper (22) nähert. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 700 823.
DEV8457A 1955-02-08 1955-02-08 Durchlauferhitzer mit Haupt- und Nebenzapfstelle Pending DE1034830B (de)

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DEV8457A DE1034830B (de) 1955-02-08 1955-02-08 Durchlauferhitzer mit Haupt- und Nebenzapfstelle

Publications (1)

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DE1034830B true DE1034830B (de) 1958-07-24

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ID=7572286

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DEV8457A Pending DE1034830B (de) 1955-02-08 1955-02-08 Durchlauferhitzer mit Haupt- und Nebenzapfstelle

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DE (1) DE1034830B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3242253A1 (de) * 1982-11-15 1984-05-17 Harri 8264 Waldkraiburg Zahn 2-stufen-durchlauf-gaswasserheizer (heisswassertherme)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE700823C (de) * 1932-02-14 1940-12-31 Junkers & Co Fluessigkeitsdurchlauferhitzer mit einer Fluessigkeitsmangelsicherung

Patent Citations (1)

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