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DE1170948B - Verfahren zur Herstellung von 6ª‡, 16ª‡-Dimethyl-11ª‰, 17ª‡, 21-trihydroxy-4-pregnen-3, 20-dion-bzw. dessen 21-Acetat - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 6ª‡, 16ª‡-Dimethyl-11ª‰, 17ª‡, 21-trihydroxy-4-pregnen-3, 20-dion-bzw. dessen 21-Acetat

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Publication number
DE1170948B
DE1170948B DEM42659A DEM0042659A DE1170948B DE 1170948 B DE1170948 B DE 1170948B DE M42659 A DEM42659 A DE M42659A DE M0042659 A DEM0042659 A DE M0042659A DE 1170948 B DE1170948 B DE 1170948B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
dimethyl
pregnen
methyl
cyclo
dione
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM42659A
Other languages
English (en)
Inventor
Meyer Sletzinger
Donald Floyd Reinhold
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Merck and Co Inc
Original Assignee
Merck and Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Merck and Co Inc filed Critical Merck and Co Inc
Publication of DE1170948B publication Critical patent/DE1170948B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J53/00Steroids in which the cyclopenta(a)hydrophenanthrene skeleton has been modified by condensation with a carbocyclic rings or by formation of an additional ring by means of a direct link between two ring carbon atoms, including carboxyclic rings fused to the cyclopenta(a)hydrophenanthrene skeleton are included in this class

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Steroid Compounds (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von 6a,16a-Dimethyl-I 1f,17a,21-trihydroxy-4-pregnen-3,20-dion bzw. dessen 21-Acetat Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von 6a,16a-Dimethyl-llß,17a,21-trihydroxy-4-pregnen-3,20-dion bzw. dessen 21-Acetat.
  • Diese 6a,16a-Dimethylsteroide sind stark entzündungshemmend und besonders bei der Behandlung von Arthritis und verwandten Krankheiten wirksam, da sie zur Ausübung ihrer cortisonartigen Wirkung nur in sehr geringer Dosierung verabfolgt zu werden brauchen, wodurch unerwünschte Nebenwirkungen weitgehend ausgeschaltet werden.
  • Als Ausgangsstoff verwendet man ein 16a-Methyl-3ß,17a,21- trihydroxy - 5 - pregnen - 20 - an - 3 - tosylat-21-acylat, welches nach dem Verfahren der Erfindung mit Methyläthylketon und einer schwachen Base, z. B. Kaliumacetat, in an sich bekannter Weise zu dem entsprechenden 16a-Methyl-3,5-cyclo-6ß,17a, 21- trihydroxy - pregnan - 20 - an - 21- acylat der all-
    gemeinen Formel CH20R
    C=O
    OH
    _____CH3
    OH
    in der R einen Acylrest bedeutet, umgesetzt wird. Das erhaltene 16a-Methyl-3,5-cyclo-6ß,17a,21-trihydroxy-pregnan-20-on-21-acylat wird mit einem Oxydationsmittel, wie Chromtrioxyd, in an sich bekannter Weise unter Bildung des entsprechenden 16a - Methyl - 3,5 - cyclo -17a,21- dihydroxy -pregnan-6,20-dion-21-acylats der allgemeinen Formel umgesetzt, in der R die obige Bedeutung hat. Das erhaltene 16a-Methyl-3,5-cyclo-17a,21-dihydroxy-pregnan-6,20-dion-21-acylat wird in an sich bekannter Weise zum 21-Alkohol, nämlich 16a-Methyl-3,5-cyclo-17a,21-dihydroxy-pregnan-6,20-dion, hydrolysiert, welches durch die Formel dargestellt wird.
  • Das erhaltene 16a-Methyl-3,5-cyclo-17a,21-dihydroxy-pregnan-6,20-dion wird mit Formaldehyd in Gegenwart einer starken Säure in an sich bekannter Weise zu 16a-Methyl-3,5-cyclo-17a,20;20,21-bis-methylendioxy-pregnan-6-on der Formel umgesetzt. Die in an sich. bekannter Weise durchgeführte Behandlung des erhaltenen 16a-Methyl-3,5-cyclo-17a,20;20,21-bis-methylendioxy-pregnan-6-ons mit Methylmagnesium ergibt ein Gemisch der Isomeren von 6e,16a-Dimethyl-3,5-cyclo-6e-hydroxy-17a,20; 20,21-bis-methylendioxy-pregnan der Formel welches zur Entfernung der in 6-Stellung befindlichen OH-Gruppe in an sich bekannter Weise durch Säurebehandlung umgelagert wird, wobei ein 6,16a- Dimethyl - 3ß- hydroxy-17a,20;20,21 - bis -methylendioxy-5-pregnen-3ß-acylat der allgemeinen Formel entsteht, in der R die obige Bedeutung hat.
  • Das erhaltene 6,16a-Dimethyl-3ß-hydroxy-17a,20; 20,21-bis-methylendioxy-5-pregnen-3ß-acylat wird in an sich bekannter Weise zu 6,16a-Dimethyl-3ß-hydroxy-17a,20;20,21-bis-methylendioxy-5-pregnen der Formel hydrolysiert. Das erhaltene 6,16a-Dimethyl-3ß-hydroxy-17a,20; 20,21-bis-methylendioxy-5-pregnen wird mit Cyclohexanon und Aluminiumisopropylat in an sich bekannter Weise zu 6a,16a-Dimethyl-17a,20;20,21-bismethylendioxy4-pregnen-3-on der Formel umgesetzt. Durch an sich bekannte Einwirkung einer wäßrigen organischen Säure auf 6a,16a - Dimethyl - 17a,20; 20,21-bis-methylendioxy-4-pregnen-3-on entsteht 6a,16a - Dimethyl - 17a,21 - dihxdroxy - 4 - pregnen-3,20-dion der Formel Das erhaltene 6a,16a-Dimethyl-17a,21-dihydroxy-4-pregnen-3,20-dion wird mit Hilfe eines Stammes von Curvularia lunata in an sich bekannter Weise mikrobiologisch unter Bildung von 6a,16a-Dimethyl-11 ß,17a,21-trihydroxy-4-pregnen-3,20-dion oxydiert. Diese Verbindung ist stark entzündungshemmend und besonders bei der Behandlung von Arthritis und verwandten Krankheiten wirksam. Curvularia lunata kann z. B. durch das Northern Regional Research Laboratory (No. 2434), Peoria, 111., zur Verfügung gestellt oder aus natürlichen Quellen, z. B. Erde, in bekannter Weise isoliert werden.
  • Das erhaltene 6a,16a-Dimethyl-llß,17a,21-trihy droxy-4-pregnen-3,20-dion läßt sich durch Behandlung mit Essigsäureanhydrid in an sich bekannter Weise in das 21-Acetat überführen, welches durch Umkristallisieren aus Benzol-Petroläther gereinigt wird; man erhält so praktisch reines 6a,16a-Dimethyl-I 1 ß,17a,21-trihydroxy-4-pregnen-3,20-dion-21-acetat.
  • In den vorstehend angegebenen allgemeinen Formeln bedeutet R einen Acylrest, z. B. den Benzoyi-, Acetyl- oder Propionylrest. Beispiel a) 16a-Methyl-3,5-cyclo-6ß,17a,21-trihydroxypregnan-20-on-21-acetat Ein Gemisch von 16,6 mg 16a-Methyl-3ß,17a,21-trihydroxy-5-pregnen-20-on-3-tosylat-21-acetat, 1 ml Methyläthylketon, 21 mg Kaliumacetat und 0,2 ml Wasser wird 18 Stunden am Rückflußkühler erhitzt. Das Methyläthylketon wird in einem Stickstoffstrom verdampft und der Rückstand mit Wasser verrieben, sodann in Benzol-Äthylacetat gelöst. Die organische Schicht wird mit gesättigter Natriumbicarbonatlösung und Wasser gewaschen, getrocknet und zur Trockne eingedampft. Man erhält ein Öl. A max @' = 2,75 bis 2,90 #L, 5,74 #t (sh) und 5,78 V.. Das Rückstandsöl wird aus Aceton zum Kristallisieren gebracht, um reines Acetonsolvat von 16a-Methyl-3,5-cyclo-6ß,17a,21-trihydroxy-pregnan-20-on-21-acetat zu liefern.
  • = 2,85 bis 2,97 #t, 5,74 v. (sh), 5,81 und 5,91 V.. Analyse für C2414360,5 - C3Hs0: Berechnet ... C = 70,01,H = 9,15; gefunden ... C = 69,80,H = 8,84. b) 16a-Methyl-3,5-cyclo-17a,21-dihydroxypregnan-6,20-dion-21-acetat In eine Lösung von 50 mg 16a-Methyl-3,5-cyclo-6ß,17a,21-trihydroxy=pregnan-20-on-21-acetat in 0,5 ml Pyridin wird eine Lösung von 50 mg Chromtrioxyd in 0,5 ml Pyridin eingetragen und das Gemisch etwa 15 Stunden bei 20°C stehengelassen. Das Reaktionsgemisch wird mit heißem Benzol verdünnt und durch Diatomeenerde filtriert. Das Benzolfiltrat wird nacheinander mit 1 n-Salzsäure, Wasser, Natriumbicarbonatlösung und Wasser gewaschen, getrocknet, filtriert und zur Trockne konzentriert. Der Rückstand ergibt beim Kristallisieren aus Äthylacetat Petroläther 16a-Methyl-3,5-cyclo-17a,21-dihydroxy-pregnan-6,20-dion-21-acetat. .i ccHcb = 5,74 #t (sh), 5,79 [. und 5.95 u.. c) 16a-Methyl-3,5-cyclo-17a,21-dihydroxy-pregnan-6,20-dion In eine Lösung von 363 mg 16a-Methyl-3,5-cyclo-17a,21- dihydroxy-pregnan - 6,20 - dion - 21- acetat in 20 ml gereinigtem Methanol werden 0,42 ml 2,16 n-Natriummethylatlösung in Methanol eingetragen. Die Lösung wird 8 Minuten gerührt, dann mit Essigsäure schwach angesäuert und mit Wasser verdünnt. Der Niederschlag wird abfiltriert. Das hydrolysierte Produkt, 16a - Methyl - 3,5 - cyclo-17a,21-dihydroxy-pregnan-6,20-dion, wird gründlich mit Wasser gewaschen und als solches für die nächste Verfahrensstufe bereitgestellt. d) 16a-Methyl-3,5-cyclo-17a,20;20,21-bismethylendioxy-pregnan-6-on In ein Gemisch von 0,280 g 16a-Methyl-3,5-cyclo-17a,21-dihydroxy-pregnan-6,20-dion in 11 ml Chloroform wird eine bei 0°C vorgemischte Lösung von 2,8 ml konzentrierter Salzsäure und 37o/oigem Formaldehyd, welcher wenig Methanol enthält, eingetragen. Das Zweiphasensystem wird bei 20'C unter Stickstoff 24 Stunden gerührt. Die Chloroformschicht wird abgetrennt und die wäßrige Schicht zweimal mit je 25 ml Chloroform extrahiert. Die vereinigten Chloroformextrakte werden mit gesättigter Natriumbicarbonatlösung und Wasser gewaschen, getrocknet und zur Trockne konzentriert. Der Rückstand wird zweimal mit je 20 ml Methanol gespült, dann in Benzol gelöst und an Magnesiumsilikat, bekannt unter dem Handelsnamen Florosil, chromatographiert. Die Säule wird nacheinander mit 1-, 3-, 5- und 7,5o/oigem Aceton in n-Hexan eluiert. Die Kristallfraktionen aus dem 5o/oigen Aceton, welche einen negativen Tetrazoliumblautest ergeben, werden vereinigt und aus Methanol zu praktisch reinem 16a-Methyl-3,5-cyclo-17a,20;20,21-bis-methylendioxy-pregnan-6-on umkristallisiert. e) Isomerengemisch von 6e,16a-Dimethyl-3,5-cyclo-6e-hydroxy-17a,20;20,21-bis-methylendioxy-pregnan In eine Lösung von 150 mg 16a-Methyl-3,5-cyclo-17a,20 ;20,21-bis-methylenäioxy-pregnan-6-on in 25 ml Äther wird 1 ml 3molarer Methylmagnesiumlösung in Äther tropfenweise eingetragen. Das Gemisch wird -2 Stunden am Rückflußkühler erhitzt, gekühlt und überschüssiges Grignard-Reagenz mit gesättigter Ammoniumchloridlösung zersetzt. Die Ätherschicht wird abgetrennt und die wäßrige Schicht mit Chloroform extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte werden mit Wasser gewaschen, getrocknet und konzentriert. Der Rückstand, der wahrscheinlich ein Isomerengemisch von 6e,16a-Dimethyl-3,5-cyclo-6e-hydroxy-17a,20;20,21-bis-methylendioxy-pregnan darstellt, wird ohne Reinigung für die nächste Stufe bereitgestellt.
  • f) 6,16a-Dimethyl-3ß-hydroxy-17a,20;20,21-bismethylendioxy-5-pregnen-3ß-acetat Eine Lösung von 150 mg des Isomerengemisches von 6e,16a-Dimethyl-3,5-cyclo-6e-hydroxy-17a,20; 20,21-bis-methylendioxy-pregnen in 2 ml 10o/oiger Schwefelsäure in Essigsäure wird etwa 15 Stunden bei 20°C gerührt und das Gemisch mit Eiswasser verdünnt. Der Feststoff wird abfiltriert, mit Wasser gründlich gewaschen und getrocknet. Man erhält 6,16a - Dimethyl - 3ß - hydroxy - 17a,20;20,21 - bismethylendioxy-5-pregnen-3ß-acetat. g) 6,16a-Dimethyl-3ß-hydroxy-17a,20;20,21-bismethylendioxy-5-pregnen Das vorstehend erhaltene 6,16a-Dimethyl-3ß-hydroxy-17a,20;20,21-bis - methylendioxy - 5 -pregnen. 3ß-acetat wird durch Auflösen in 0,5 ml Methanol. Zusatz von 50 mg Kaliumcarbonat und Erhitzen am Rückflußkühler auf dem Dampfbad während einer Stunde hydrölysiert. Das Gemisch wird abgekühlt, mit 1 ml Wasser verdünnt und von Methanol in einem Stickstoffstrom durch Verdampfen befreit. Der abfiltrierte Niederschlag wird gründlich mit Wasser gewaschen und aus wäßrigem Methanol zu 6,16a-Dimethyl - 3ß - hydroxy - 17a,20;20,21 - bis - methylendioxy-S-pregnen umkristallisiert.
  • h) 6a,16a-Dimethyl-17a,20;20,21-bis-methylendioxy-4-pregnen-3-on Eine Lösung von 5 ml Toluol und 100 mg 6,16a-Dimethyl - 3ß - hydroxy - 17a,20;20,21 - bis - methylendioxy-5-pregnen wird mit 0,25 ml Cyclohexanon und 125 mg redestilliertem Aluminiumisopropylat versetzt. Das Gemisch wird am Rückflußkühler 45 Minuten erwärmt, mit 0,25 ml einer Lösung von Kaliumtritartrat versetzt und zur Entfernung von Toluol und Cyclohexanon der Wasserdampfdestillation unterworfen. Die abgekühlte wäßrige Suspension wird mit Chloroform extrahiert. Beim Konzentrieren des Chloroforms im Vakuum fällt ein Öl an, welches mit Petroläther zur Entfernung des in Spuren vorhandenen Cyclohexans verrieben wird. Der Rückstand wird im Vakuum gründlich getrocknet und ergibt beim Kristallisieren aus Benzol-Heptan 6a, 16a - Dimethyl -17a,20;20,21- bis - methylendioxy-4-pregnen-3-on.
  • i) 6a,16a-Dimethyl-17a,21-dioxy-4-pregnen-3,20-dion Eine Lösung von 70 mg 6a,16a-Dimethyl-17a,20; 20,21-bis-methylendioxy-4-pregnen-3-on in 7 ml 50%iger Essigsäure wird auf dem Dampfbad unter Stickstoff 8 Stunden erhitzt. Die Lösung wird im Vakuum zur Trockne konzentriert. Der Rückstand wird in Chloroform gelöst und mit gesättigter Natriumbicarbonatlösung gewaschen. Die filtrierte Chloroformlösung wird auf ein kleines Volumen eingeengt und dann auf Papierstreifen ausgebreitet. Das Papier wird in eine Formamid-Methanol-Lösung (1 : 2) getaucht und bei Zimmertemperatur 15 Minuten luftgeirocknet. Die Streifen werden mit Benzol als beweglicher Phase entwickelt und luftgetrocknet. Das Papierchromatogramm wird UV-Licht ausgesetzt, wobei mehrere Flecken im Chromatogramm fluoreszieren. Der größte dieser auf Tetrazoliumblau positiv reagierenden Flecken wird mit Äthylacetat eluiert. Die Äthylacetatlösung wird mit Wasser gewaschen, getrocknet und auf ein geringes Volumen eingeengt. Petrolätherfällt6a, l6a-Dimethyl-17a,21-dihydroxy-4-pregnen-3,20-dion aus. k) 6a,16a-Dimethyl-llß,17a,21-trihydroxy-4-pregnen-3,20-dion Ein Medium folgender Zusammensetzung wird hergestellt Glukose ........................ 20 g Digeriertes enzymatisches Lactalbumin (»Edamin«) ....... 20 g Maismaischflüssigkeit . . . . . . . . . . . . 5 ml Mit Wasser aufgefüllt auf . . . . . . . . . 1 1 Dieses Medium wird in geeignete Gefäße zu Anteilen von 50 ml eingebracht. Das pH wird mittels lmolarer Kalilauge auf 6,5 eingestellt und 12 Minuten bei 120°C sterilisiert.
  • Die Teilmedien in den einzelnen Gefäßen werden nunmehr mit einer wäßrigen Suspension von Sporen des Stammes Curvularia lunata (Northern Regional Research Laboratory No.2434) beimpft und bei 28°C in einer rotierenden Schüttelmaschine 48 Stunden bebrütet.
  • Je 10 mg des in der vorhergehenden Stufe erhaltenen 6a,16a-Dimethyl-17a,21-dihydroxy-4-pregnen-3,20-dions werden in jedes Gefäß in Form einer Dimethylformamidlösung (100 mg(ml) eingebracht. Das Bebrüten wird während weiterer 24 Stunden unter den Bedingungen der Wachstumsphase durchgeführt. Die ganze Brühe wird dann dreimal mit gleichen Raumteilen Äthylacetat extrahiert; die Extrakte werden vereinigt und schließlich konzentriert. 6a,16a- Dimethyl -1 I ß,17a,21-trihydroxy-4-pregnen-3,20-dion wird abfiltriert. Fp. = 239 bis 242°C; maz@H = 242 m[.; E = 15 300. Analyse für C2311,3,05: Berechnet ... C = 70,74,H = 8,78; gefunden ... C = 70,83,H = 8,66. Das erhaltene 6a,16a-Dimethyl-1 l ß,17a,21-trihydroxy-4-pregnen-3,20-dion wird durch Behandlung mit Essigsäureanhydrid und Pyridin in das 21-Acetylderivat übergeführt, welches durch Umkristallisieren aus Benzol-Petroläther gereinigt wird. Man erhält praktisch reines 6a,16a-Dimethyl-llß,l7a,21-trihydroxy-4-pregnen-3,20-dion-21-acetat. Fp. = 193 bis 197°C; dm"; @H = 241 m@,L; F = 14 900. Analyse für C.2sHss0s: Berechnet ... C = 69,41,H = 8,39; gefunden ... C = 69,42,H = 8,39.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung von 6a,16a-Dimethyl-11 ß,17a,21-trihydroxy-4-pregnen-3,20-dion bzw. dessen 21-Acetat, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß man in an sich bekannter Weise ein 16a-Methyl-3ß,17a,21-trihydroxy-5-pregnen-20-on-3-tosylat-21-acylat mit einer schwachen Base in Methyläthylketon umsetzt, das erhaltene 16a - Methyl - 3,5 - cyclo - 6ß,17a,21 - trihydroxypregnan-20-on-21-acylat in 6-Stellung oxydiert, das erhaltene 16a-Methyl-3,5-cyclo-17a,21-dihydroxy-pregnan-6,20-dion-2l=acylat hydrolysiert, die erhaltene 21-Hydroxyverbindung mit Formaldehyd in Gegenwart einer starken Säure umsetzt, das erhaltene 16a-Methyl-3,5-cyclo-17a,20; 20,21-bis-methylendioxy-pregnan-6-on mit Methylmagnesium umsetzt, das erhaltene Isomerengemisch von 6e,lba-Dimethyl-3,5-cyclo-6e-hydroxy-17a,20;20,21-bis-methylendioxy-pregnan durch Säurebehandlung umlagert, in dem erhaltenen 6,16a - Dimethyl - 3ß - hydroxy - 17a,20; 20,21-bis-methylendioxy-5-pregnen-3-acylat die 3ß-ständige Acylatgruppe hydrolysiert und die gebildete 3ß-ständige Hydroxygruppe mit Aluminiumisopropylat und Cyclohexanon oxydiert, die so gebildete Verbindung mit einer wäßrigen organischen Säure in das entsprechende 6a,16a-Dimethyl -17a,21- dihydroxy- 4- pregnen - 3,20- dion überführt, letzteres mit Hilfe eines Stammes von Curvularia lunata mikrobiologisch oxydiert und das erhaltene 6a,16a-Dimethyl-llß,17a,21-trihydroxy-4-pregnen-3,20-dion gegebenenfalls mittels Essigsäureanhydrid in 21-Stellung acetyliert.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man zur Oxydation des 16a - Methyl - 3,5 - cyclo - 6ß, 17a,21 - trihydroxypregnan -20-on-21-acylats Chromtrioxyd in Gegenwart von Pyridin verwendet.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Hydrolyse der 21-ständigen Estergruppe unter Verwendung von Natriummethylat durchführt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1030 830; Journ. Chem. Soc., 1957, S. 665, und 1938, S. 759; Journ. Am. Chem. Soc., Bd.77 (1955), S.763, und Bd. 80 (1958), S. 1517.
DEM42659A 1958-09-12 1959-09-07 Verfahren zur Herstellung von 6ª‡, 16ª‡-Dimethyl-11ª‰, 17ª‡, 21-trihydroxy-4-pregnen-3, 20-dion-bzw. dessen 21-Acetat Pending DE1170948B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1226575B (de) 1960-05-13 1966-10-13 Schering Ag Verfahren zur Darstellung von 11beta-hydroxylierten 16alpha-Methylsteroiden der Pregnanreihe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1030830B (de) * 1955-12-07 1958-05-29 British Drug Houses Ltd Verfahren zur Herstellung von 6-Hydroxy-3:5-cyclopregnan-20-on

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