[go: up one dir, main page]

DE1170809B - Kettenkasten fuer Mopeds - Google Patents

Kettenkasten fuer Mopeds

Info

Publication number
DE1170809B
DE1170809B DEA35821A DEA0035821A DE1170809B DE 1170809 B DE1170809 B DE 1170809B DE A35821 A DEA35821 A DE A35821A DE A0035821 A DEA0035821 A DE A0035821A DE 1170809 B DE1170809 B DE 1170809B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
chain
rear wheel
fork
brake
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA35821A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MBK Industrie SA
Original Assignee
Ateliers de la Motobecane SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ateliers de la Motobecane SA filed Critical Ateliers de la Motobecane SA
Publication of DE1170809B publication Critical patent/DE1170809B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J13/00Guards for chain, chain drive or equivalent drive, e.g. belt drive
    • B62J13/04Guards for chain, chain drive or equivalent drive, e.g. belt drive completely enclosing the chain drive or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)

Description

  • Kettenkasten für Mopeds Die Erfindung betrifft einen in einer senkrechten Ebene geteilten Kettenkasten für Mopeds mit einer koaxial zum Tretlager angeordneten Antriebsriemenscheibe für das Motoruntersetzungsgetriebe und mit einem Bremsgehäuse am Hinterrad. Ein solcher Kettenkasten soll einen wirksamen Schutz der Kette sicherstellen und gleichzeitig eine wirtschaftliche Herstellung gestatten, wobei das Kettengehäuse auch eine ästhetisch ansprechende Gestalt erhalten sollte.
  • Bei Motorrädern ist die Hinterradbremsseheibe im allgemeinen auf der der vom Motor kommenden Kette gegenüberliegenden Seite montiert. An gewissen Mopeds macht der Freilauf, der notwendigerweise auf der Seite des Rades angeordnet ist, auf der auch die mit den Pedalen zusammenwirkende Kette läuft, wobei die Kette selbst gegenüber der zum Motor gehörenden Kette angeordnet ist, diese übliche Montage unmöglich, und die Bremsscheibe bzw. das Bremsgehäuse befindet sich demgemäß auf der gleichen Seite wie die Motorkette.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die eingangs genannten Punkte bei der Ausbildung des Kettenkastens zu berücksichtigen und dabei die Besonderheit bei der Herstellung des Kettengehäuses, wie sie durch die Gestaltung der genannten Mopeds gegeben ist, auszunutzen.
  • Die Erfindung löst diese Aufgabe durch einen Kettenkasten der eingangs beschriebenen Art, bei welchem das äußere Gehäuseteil des Kettengehäuses sich über den Zwischenraum zwischen der Antriebsriemenscheibe des Untersetzungsgetriebes und dem Bremsgehäuse am Hinterrad erstreckt und das innere Gehäuseteil das Brernsgehäuse teilweise umfaßt, wobei die Antriebsriemenscheibe des Untersetzungsgetriebes und das Bremsgehäuse als die Kette in ihrem Bereich schützende Ergänzung des äußeren Teiles des Kettengehäuses herangezogen sind.
  • Das Kettengehäuse kann dabei in an sich bekannter Weise in seiiier Längsrichtung mindestens einmal unterteilt sein, so ein vorderes Teil, das an der Hinterradgabel, und ein hinteres Teil, das an dem Bremsgehäuse befestigt ist, bildend.
  • Es kann jedoch, insbesondere für Mopeds mit einem an einer im wesentlichen waagerecht verlaufenden Gabel aufgehängten Hinterrad, die um eine von der Pedalachse getrennte Querachse schwenkbar angeordnet ist, auch vorgesehen sein, daß das Kettengehäuse, wiederum in an sich bekannter Weise, aus drei Teilen besteht, nämlich einem Vorderteil, das von der Antriebsriemenscheibe des Untersetzungsgetriebes ergänzt wird und am Pedalgehäuse befestigt ist, einem mittleren Teil, das die Kette in seinem Bereich allein umfaßt und am äußeren Schenkel der Gabel befestigt ist, und einem hinteren Teil, das am Bremsgehäuse befestigt ist und durch dieses ergänzt wird.
  • Weiterhin kann der Kettenkasten, insbesondere für Mopeds mit nicht schwingend oder mit an einer etwa waagerecht verlaufenden um die Tretkurbelachse schwenkbaren Gabel aufgehängtem Hinterrad, so ausgebildet sein, daß der innere Teil des Vorderteiles und des Zwischenteiles des Kettengehäuses aus einem einzigen Stück bestehen und am Pedalgehäuse schwenkbar befestigt sind.
  • Der vordere Rand der äußeren Wandung des Zwischenteiles des Gehäuses ist vorzugsweise bogenförrnig ausgebildet und dem Umfang der Antriebsriemenscheibe des Untersetzungsgetriebes angepaßt.
  • Das hintere Teil des Kettengehäuses ist vorteilhafterweise am Brernsgehäuse unter Zwischenschaltung waagerechter Langlöcher befestigt. Das Bremsgehäuse selbst kann einen nach hinten ragenden Flansch aufweisen, der vom Rand der mittigen Öff- nung des hinteren Teiles des Kettengehäuses abgedeckt ist. Das Breinsgehäuse kann weiterhin nach vom in eine Gabel auslaufen, deren Schenkel die in bekannter Art und Weise mit einem an der Hinterradgabel angeordneten Zapfen zusammenwirken, von genügender Länge sind, um eine Verschiebung des Hinterrades auf eine Weglänge zu gestatten, die genügt, um einerseits die Verzahnung des Antriebszahnkranzes und die des Freilaufes aus den entsprechenden Ketten zu lösen, andererseits die Ketten zu spannen.
  • Es sind zwar schon Kettenkästen der hier in Frage stehenden Art vorgeschlagen worden, jedoch nur bei Kraftübertragungen, bei welchen der Motor direkt mit dem Hinterrad verbunden ist, ohne ein dazwischengeschaltetes Untersetzungsgetriebe, wie dieses bei Mopeds üblich ist. Es treten demgemäß hier auch nicht die Probleme auf, wie sie die vorliegende Erfindung löst. Das gleiche gilt für Kettenkästen bei vierrädrigen Kraftfahrzeugen mit Kettenkraftübertragung.
  • Schließlich ist eine Gehäuseart bekanntgeworden, bei welcher eine aus einem einzigen Stück bestehende Schale die ganze Kraftübertragung abdeckt. Dies hat jedoch zur Folge, daß die ganze Konstruktion sehr schwer und füllig wird und auch dem Moped ein entsprechend schweres und massives Aussehen gibt, was ja vermieden werden soll. Schließlich ist ein solches starres Gehäuse nicht bei Mopeds mit aufgehängtem Hinterrad anwendbar, da es keinen Drehpunkt oder Gelenk aufweist.
  • Demgegenüber wird durch den erfindungsgemäßen Vorschlag erreicht, daß das Kettengehäuse nicht zu schwer und plump wirkt, wobei weiterhin die Kette zumindest zum Teil durch Elemente der Kraftübertragung selbst geschützt wird. Die Zwischenräume zwischen diesen Elementen werden durch die übrigen Gehäuseteile ausgefüllt, die das Ganze zu einem geschlossenen Kettenkasten ergänzen. Durch die vorgeschlagene Unterteilung kann das Gehäuse den Ausschlägen des Hinterrades folgen. Außerdem wird auch die Regelung und überprüfung der Kettenspannung durch das Gehäuse nicht behindert oder wesentlich erschwert.
  • Nachstehend werden zwei beispielsweise gewählte Ausführungsformen beschrieben, von denen die erste sich auf Mopeds bezieht, deren Hinterrad unter Zwischenschaltung einer elastischen Aufhängung zwischen Rahmen und Rad in einer praktisch waagerechten Gabel montiert ist, die um eine Querachse gelenkig angeordnet ist, die von der Pedalachse verschieden ist, während die andere Ausführungsforrn der Bauweise angepaßt ist, bei der die gelenkige Anordnung der Hinterradgabel koaxial mit der Pedalachse liegt oder gemäß der das Hinterrad ohne Zwischenfügung einer elastischen Aufhängung im Rahmen festgelegt ist.
  • In den Zeichnungen ist F i g. 1 eine Teilansicht eines Mopeds mit einem nach der Erfindung hergestellten Kettengehäuse; F i g. 2 zeigt in größereni Maßstab und im waagerechten Längsschnitt die Kettenschutzvorrichtung nach der Erfindung in der ersten in Betracht gezogenen Form; F i g. 3 stellt in größerem Maßstab und in Seitenansicht die abgeänderte Bremsscheibe nach der Erfindung dar; F i g. 4 zeigt in kleinerem Maßstabe und in Seitenansicht die Gesamtheit der Kettenschutzvorrichtung; F i g. 5, 6, 7 und 8 entsprechen einer auseinandergezogenen Darstellung der gleichen Einrichtung; F i g. 9 zeigt in gleicher Art und Weise wie F i g. 4 eine abgewandelte Ausführungsform; F i g. 10 ist ein waagerechter Längsschnitt durch die Vorrichtung nach F i g. 9.
  • In den F ig. 1 und 2 ist mit 1 die Motorachse, mit 2 die gemeinsame Achse des Untersetzungsgetriebes und des Pedals und mit 3 die Achse des Hinterrades bezeichnet. Die Antriebsrolle 4 des Untersetzungsgetriebes arbeitet mit einem Ritzel 5 zusammen, das in die Kette 6 eingreift, die ihrerseits in den Zahnkranz 7 am Hinterrad 8 des Mopeds eingreift. Wie insbesondere in F i g. 2 gezeigt, ist das aufgehängte Hinterrad 8 in einer waagerechten Gabel befestigt, deren beide Arme mit 9, 10 bezeichnet sind, wobei diese Gabel an einer von der Achse 2 verschiedenen Achse 11 gelenkig angebracht ist und dabei so nahe wie möglich an dieser liegt. Das Bremsgehäuse des Hinterrades ist mit 12 bezeichnet.
  • Es handelt sich hier darum, einen wirksamen Schutz für die Kette 6 zu schaffen. Die so hergestellte Schutzvorrichtung muß wirksam, d. h. geschlossen bleiben und dennoch die Regulierung der Spannung der Kette 6 durch Verschiebung des Hinterrades 8 sowie die vollständige Demontage dieses Rades gestatten. Außerdem darf das Aussehen des Mopeds nicht übertrieben schwer wirken, und die gesamte Konstruktion muß außerdem so leicht wie möglich sein.
  • Alle diese Forderungen werden mit der Vorrichtung nach der Erfindung erfüllt, bei der die Rolle 4 einerseits und das Bremsgehäuse 12 andererseits als Bestandteile des eigentlichen Kettengehäuses verwendet werden.
  • Wie in den F i g. 2, 5, 6 und 7 und 8 dargestellt, besteht das Gehäuse von vom nach hinten aus einem ersten Abschnitt A, der der Innenfläche des Gehäuses entspricht, wobei dieser Abschnitt eine Hülse 13 bildet, durch die es mit dem Pedalgehäuse 14 verbunden wird. Dieser Abschnitt A ist nach hinten durch einen bogenförinigen Rand 15 begrenzt, der die Achse 11 als Zentrum hat. Auf den Abschnitt A folgt ein weiterer Abschnitt B, der selbst an seinem Vorderende durch einen Rand 16 begrenzt ist, der ebenfalls einen auf der Achse 11 zentrierten Kreisbogen aufweist und gegen den Rand 15 des Teiles A anliegt, wobei der Abschnitt B ebenfalls zur Innenfläche des Kettengehäuses gehört. Dieser Abschnitt endet hinten in einen dritten Abschnitt C, der ungefähr halbkreisförmig ist und einen Teil der Innenfläche sowie einen Teil der Außenfläche des Kettengehäuses bildet.
  • Nach der Erfindung besteht die Außenfläche des Gehäuses teilweise aus der Rolle 4 einerseits und aus dem Bremsgehäuse 12 andererseits. Zwischen diesen beiden Elementen erstreckt sich ein vierter Ab- schnitt D des Gehäuses, dessen Vorderende nach der Erfindung ebenfalls durch einen Rand 17 begrenzt ist, der ausgeschnitten ist, um nicht in Berührung mit dem Rand der Rolle 4 bei den senkrechten Bewegungen des aufgehängten Rades zu kommen.
  • Das hintere Ende des Abschnittes B ist so ausgeschnitten, daß es dem Vorderende des Abschnittes C entspricht. Es ist gezeigt, daß dieser Abschnitt D bei 18 gemäß dem Arm 10 der Hintergabel ausgebildet ist, genauso wie der Abschnitt B eingeschnitten und ausgebildet ist, um sich diesem Arm 10 anzupassen, wie das bei 19 dargestellt ist.
  • Die erfmdungsgemäße Bremsscheibe 12 ist, anstatt wie üblich kreisförmig zu sein, vergrößert und hat eine Spezialforin, insbesondere um die Außenfläche des Kettengehäuses zwischen den Abschnitten C und D zu vervollständigen. Nachstehend wird noch auf diese Bremsscheibe eingegangen.
  • Wie bereits erläutert, ist der Abschnitt A des Gehäuses auf dem Pedalgehäuse 14 befestigt und beispielsweise an diesem angeschweißt. Der Abschnitt B selbst ist auf dem Arm 10 der Hintergabel durch Bunde befestigt, die in F i g. 2 schematisch bei 20 dargestellt sind, diesen Arm umfassen und auf Ab- schnitt B beispielsweise durch die Schrauben 21 montiert sind. Der Abschnitt C wird nach einem anderen Merkmal der Erfindung durch die Bremsscheibe selbst getragen. Zu diesem Zweck weist der Ab- schnitt auf seiner Außenfläche Längsöffnungen 22 auf, die zum Durchtritt von Schrauben bestimmt sind, die in mit Gewinde versehene Löcher 23 der Bremsseheibe eingeschraubt sind. Schließlich ist der Abschnitt D am Abschnitt B mit Hilfe von Flanschen oder Randansätzen 24 befestigt, durch die Löcher verlaufen, die zum Hindurchtreten von Klemmbolzen bestimmt sind.
  • Die Kette 6 ist auf diese Weise vollständig durch die Elemente A, B, C 12, D und 4 eingeschlossen und geschützt. Während der senkrechten Ausschläge des Hinterrades schwingen die miteinander verbundenen beiden Abschnitte B und D gegenüber dem festen Abschnitt A, indem sie um die Achse 11 schwingen, und bilden praktisch eine Abdichtung gegenüber diesem Abschnitt A einerseits und gegenüber der Rolle 4 andererseits dank der besonderen Ausbildung ihrer Ränder 16, 17. Keine relative Bewegung ist während des Fahrens zwischen den Ab- schnitten B, C und D vorzusehen, die alle drei mit der Hinterradgabel fest verbunden sind.
  • Wenn das Moped eine Hinterradgabel aufweist, deren Schwenkachse mit der Achse des Pedals zusammenfällt, wird die Ausführung des Kettengehäuses nach der Erfindung noch vereinfacht, wie das in F i g. 9 und 10 dargestellt ist. Es ist gezeigt, daß die Verbindung in Form eines Kreisbogens 15, 16 überflüssig wird, da die beiden Abschnitte A und B des Gehäuses nur noch einen einzigen Teil bilden. Außerdem kann das zwischen der Rolle 4 und dem Rand 17 des Abschnittes D des Gehäuses vorgesehene Spiel auf das Äußerste verringert werden. Eine solche abgewandelte Ausführungsform ist auch auf die Mopeds anwendbar, deren Hinterrad ohne Zwischenfügung einer elastischen Aufhängung im Rahmen festgelegt ist. In diesem letzteren Falle kann die Hülse 13, die zum Abschnitt A des Gehäuses gehört, direkt am Pedalgehäuse 14 befestigt sein, wie das in F i g. 2 gezeigt ist, während, wenn das Hinterrad aufgehängt ist, diese Hülse 13 das Pedalgehäuse 14 mit einem gewissen Spiel abdecken muß, wie das in F i g. 10 gezeigt ist.
  • Der Abschnitt C des Gehäuses und die Bremsscheibe 12 sind bei den beiden gewählten Ausführungsformen gleich, und sie werden nachstehend im einzelnen beschrieben.
  • Wie bereits vorstehend erwähnt und wie insbesondere in F i g. 3 und 7 gezeigt, ist das Bremsgehäuse 12 nicht kreisförmig, sondern zeigt die dargestellte Form, so daß es die Mittelöffnung des Abschnittes C des Kettengehäuses abdeckt. Es bildet am vorderen Teil eine Gabel, deren Arme bei 25 gezeigt sind und die hüben und drüben an dem üblichen Zapfen 26 angreifen, der vom Arm 10 der Gabel getragen wird und den Stützpunkt dieses Bremsgehäuses bildet. An ihrem gegenüberliegenden Ende hat er einen Flansch 27, der dazu bestimmt ist, mit dem abgerundeten Rand 28 der Mittelöffnung des Abschnittes C zusammenzuwirken, um das Abschließen des Kettengehäuses in diesem Bereich sicherzustellen.
  • Die Arme der Gabel 25 haben aus folgenden Gründen (s. F i g. 3) eine verhältnismäßig beträchtliche Länge. Die Darstellung in vollen Strichen ist die der Bremsscheibe in normaler Stellung. Wenn das Hinterrad abmontiert werden muß, wird es nach vorn verschoben, und die Achse 3 wird in den üb- lichen Klauen vorwärts geschoben, die die Arme 9 und 10 der Hinterradgabel an ihren Enden aufweisen, bis dieser Schild die Stellung einnimmt, die in gestrichelten Linien dargestellt ist, eine Stellung, in der der Zahnkranz 7 von der Kette 6 frei gemacht werden kann, wobei gleichzeitig das Freilaufritzel ebenfalls von der Kette des Pedals frei gemacht wird. Die Schrauben, die durch die Löcher 22 verlaufen, sind vorher herausgenommen worden, und der Ab- schnitt C des Kettengehäuses ist abgenommen. Die Steckachse der Nabe des Hinterrades wird dann vollständig herausgezogen, und das Rad kann genauso wie die Bremsscheibe 12 herausgenommen werden, wenn das erwünscht ist. Das Bremsgehäuse kann je- doch auch an der Bremsbetätigung durch den Hülsenanschlag angehängt bleiben sowie durch das Ende des elastischen Kabels.
  • Beim Einbau des Rades ergeben sich, da die üb- lichen Anschläge, gegen die die Steckachse durch die von ihr getragenen Zwischenstücke anliegt und die die Spannung der Ketten sicherstellen, nicht verschoben worden sind, die gleichen Spannungen wie vor dem Ausbau.
  • Wenn die Ketten lediglich.nachgespannt werden sollen, wird das Rad8 einfach um die notwendige Strecke nach hinten verschoben, 'und zwar durch Einwirkung auf die Steckachsenanschläge, genauso wie das Bremsgehäuse 12, dessen beide Gabelanne 25 gegenüber dem festen Zapfen 26 nach hinten gleiten. Die Verschiebung des Bremsgehäuses 12 nach hinten bringt die Verschiebung des Abschnittes C des Gehäuses mit sich, das von diesem getragen wird, und es genügt, nachdem die Ketten in genügendem Maße gespannt worden sind, die Schrauben 23 zu lösen, um den Abschnitt C gegenüber dem Bremsgehäuse verschieben zu können und sie in die richtige Stellung gegen den Abschnitt D zurückzuführen, wodurch die Schrauben 23 wiederum in den Löchern 22 angezogen werden.
  • Dank der Anordnung nach der Erfindung bleiben die verschiedenen Abschnitte des Kettengehäuses vollständig gegeneinander eingestellt sowohl während der senkrechten Ausschläge des unter Zwischenschaltung einer elastischen Aufhängung zwischen Rahmen und Rad im Rahmen angeordneten Hinterrades als auch nach der Einstellung der Kettenspannung.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. In einer senkrechten Ebene geteilter Kettenkasten für Mopeds mit einer. koaxial zum Tretlager angeordneten Antriebsriemenscheibe für das Motoruntersetzungsgetriebe und mit einem Bremsgehäuse am Hinterrad, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Gehäuseteil (D) des Kettengehäuses sich über den Zwischenraum zwischen der Antriebsriemenscheibe (4) des Untersetzimgsgetriebes und dem Bremsgehäuse (12) am Hinterrad (8) erstreckt und das innere Gehäuseteil (C) das Bremsgehäuse (12) teilweise umfaßt, wobei die Antriebsriemenscheibe (4) des Untersetzungsgetriebes und das Bremsgehäuse (12) als die Kette (6) in ihrem Bereich schützende Ergänzungen des äußeren Teiles (D) des Kettengehäuses herangezogen sind.
  2. 2. Kettenkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß das Kettengehäuse in an sich bekannter Weise in seiner Längsrichtung mindestens einmal unterteilt ist, so ein vorderes Teil (A, B), das an der Hinterradgabel (9, 10), und ein hinteres Teil (C) das an dem Bremsgehäuse (12) befestigt ist, bildend. 3. Kettenkasten nach Anspruch 2, insbesondere für Mopeds mit einem an einer im wesentlichen waagerecht verlaufenden Gabel aufgehängten Hinterrad, die um eine von der Pedalachse getrennte Querachse schwenkbar angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Kettengehäuse in an sich bekannter Weise aus drei Teilen besteht, nämlich einem Vorderteil (A), das von der Antriebsriemenscheibe (4) des Untersetzungsgetriebes ergänzt wird und am Pedalgehäuse (14) befestigt ist, einem mittleren Teil (B), das die Kette (6) in seinem Bereich allein umfaßt und am äußeren Schenkel (10) der Gabel befestigt ist, und einem hinteren Teil (C), das am Bremsgehäuse (12) befestigt ist und durch dieses ergänzt wird. 4. Kettenkasten nach Anspruch 1, insbesondere für Mopeds mit nicht schwingend oder mit an einer etwa waagerecht verlaufenden, um die Tretkurbelachse schwenkbaren Gabel aufgehängtem Hinterrad, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Teil des Vorderteils und des Zwischenteiles des Kettengehäuses aus einem einzigen Stück (A, B) bestehen und am Pedalgehäuse (14) schwenkbar befestigt sind. 5. Kettenkasten nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der vordere Rand (17) der äußeren Wandung (D) des Zwischenteiles des Gehäuses bogenförmig ausgebildet und dem Umfang der Antriebsriemenscheibe (4) des Untersetzungsgetriebes angepaßt ist. 6. Kettenkasten nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß das hintere Teil (C) des Kettengehäuses am Bremsgehäuse (12) unter Zwischenschaltung waagerechter Langlöcher (22) befestigt ist. 7. Kettenkasten nach den vorhergehenden Ansprächen, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremsgehäuse (12) einen nach hinten ragenden Flansch (27) aufweist, der vom Rand der mittigen Öffnung des hinteren Teiles (C) des Kettengehäuses abgedeckt ist. 8. Kettenkasten nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremsgehäuse (12) nach vom in eine Gabel (25) ausläuft, deren Schenkel, die in bekannter Art und Weise mit einem an der Hinterradgabel (9, 10) angeordneten Zapfen zusammenwirken, von genügender Länge sind, um eine Verschiebung des Hinterrades (8) auf eine Weglänge zu gestatten, die genügt, um einerseits die Verzahnung des Antriebszahnkranzes und die des Freilaufes auf den entsprechenden Ketten zu lösen, andererseits die Ketten zu spannen. In Betracht gezogene Druckschriften-Deutsche Patentschrift Nr. 927 434; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1483 948, 1677 029; französische Patentschriften Nr. 371528, 409 151; britische Patentschriften Nr. 585 620, 694 493, 797529.
DEA35821A 1959-12-24 1960-10-18 Kettenkasten fuer Mopeds Pending DE1170809B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1170809X 1959-12-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1170809B true DE1170809B (de) 1964-05-21

Family

ID=9657249

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA35821A Pending DE1170809B (de) 1959-12-24 1960-10-18 Kettenkasten fuer Mopeds

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1170809B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4366880A (en) * 1981-01-15 1983-01-04 Harley-Davidson Motor Co., Inc. Debris deflector for belt drive motorcycles

Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR409151A (de) *
DE1483948U (de) * 1900-01-01
FR371528A (fr) * 1906-11-15 1907-03-09 Prosper Renaux Garde-chaine pour véhicules automobiles
GB585620A (en) * 1944-10-07 1947-02-13 Edward Turner Motor-cycle or like transmissions
GB694493A (en) * 1950-02-22 1953-07-22 Birmingham Small Arms Co Ltd Improvements in or relating to motor cycles
DE1677029U (de) * 1951-01-09 1954-05-26 Triumph Werke Nuernberg Ag Kettenschutz fuer motorraeder mit hinterradfederung.
DE927434C (de) * 1952-11-01 1955-05-09 Fichtel & Sachs Ag Laengeneinstellbare Befestigung fuer Kettenkaesten, insbesondere an Motorraedern
GB797529A (en) * 1955-03-25 1958-07-02 Birmingham Small Arms Co Ltd Improvements in or relating to chain cases, particularly for motor cycles

Patent Citations (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR409151A (de) *
DE1483948U (de) * 1900-01-01
FR371528A (fr) * 1906-11-15 1907-03-09 Prosper Renaux Garde-chaine pour véhicules automobiles
GB585620A (en) * 1944-10-07 1947-02-13 Edward Turner Motor-cycle or like transmissions
GB694493A (en) * 1950-02-22 1953-07-22 Birmingham Small Arms Co Ltd Improvements in or relating to motor cycles
DE1677029U (de) * 1951-01-09 1954-05-26 Triumph Werke Nuernberg Ag Kettenschutz fuer motorraeder mit hinterradfederung.
DE927434C (de) * 1952-11-01 1955-05-09 Fichtel & Sachs Ag Laengeneinstellbare Befestigung fuer Kettenkaesten, insbesondere an Motorraedern
GB797529A (en) * 1955-03-25 1958-07-02 Birmingham Small Arms Co Ltd Improvements in or relating to chain cases, particularly for motor cycles

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4366880A (en) * 1981-01-15 1983-01-04 Harley-Davidson Motor Co., Inc. Debris deflector for belt drive motorcycles

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69016320T2 (de) Kettenradsatz für Fahrrad.
DE3026789C2 (de)
DE2429238A1 (de) Dreirad
DE102018123310A1 (de) Anschlag für Lenker von Zwei- und Dreiradfahrzeugen und Verfahren zur Herstellung eines solchen Anschlags
DE2933361A1 (de) Kettenschaltung
DE3109976A1 (de) Erkundungs- und patrouillenfahrzeug
LU85210A1 (de) Fahrrad-oder motorfahrrad-stuetze
DE4242310A1 (de) Kettenradadapter für Fahrräder
DE3113439A1 (de) Nabe fuer fahrraeder o.dgl. mit schnellspann-einrichtung zur befestigung der nabenachse
DE1170809B (de) Kettenkasten fuer Mopeds
EP1623916A1 (de) Schutzmantel zum Schutz der Antriebskette eines Fahrrades
DE2615083A1 (de) Radaufhaengung und -antrieb fuer zweiraeder
DE2260252A1 (de) Vorrichtung zur befestigung von gangschaltungen unterschiedlicher bauart an einem fahrradrahmen
DE3507205A1 (de) Rasenmaeher
DE1246447B (de) Wechselgetriebe mit Kettenumschaltung fuer Fahrraeder od. dgl.
DE4301890A1 (de) Rad
DE60036278T2 (de) Kettenlose Antriebsvorrichtung für Fahrrad
DE3831890C2 (de)
DE3124911A1 (de) Kettenschaltung
DE69011659T2 (de) Kettenkasten.
EP3590802A1 (de) Fahrradständer mit rahmenintegriertem sockel
DE19728665A1 (de) Achsschenkellenkung für Krafträder
DE2727488A1 (de) Bremseinheit
DE29504937U1 (de) Am Rahmen eines Fahrrades lösbar befestigbares Steckblech
DE8702400U1 (de) Lastzug mit einem Zentralachsanhänger ohne Drehgestell