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Spielzeugregistrierkasse Es sind Spielzeugregistrierkassen bekannt,
bei denen durch Drucktasten Kassenschieber für die Geldanzeige betätigt "rden. Die
Schieber können dabei hinter einer Sichthaube erscheinen. Bei derartigen Spielzeugregistrierkassen
ist ein Geldbehälter vorgesehen, der durch Betätigung eines Auslösehebels aus dem
Ktss#ngehäuse ausgefahren wird. Hierdurch soll eine7- Spie.Izeugregistrierkasse
möglichst weitgehend den großen Vorbildern angepaßt werden. Dieserhalb schlägt'auch
die vorliegende Erfindung eine weitere Ausgestaltung der bekannten Spielzeugregistrierkassen
vor.
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Es sind Spielzeugregistrierkassen bekannt, bei denen der Schreibstreifen
beim Herausziehen oder Auswerfen der Schublade weitergeschaltet wird und bei denen
die Aufwickelrolle für den Papierstreifen frei auf einer Schaltwalze oder den Schalträdern
aufliegt, die von einem von der Kassenschublade gesteuerten Schwinghebel gedreht
wird. Bei dieser Registrierkasse wird jedoch- kein Quittungsstreifen abgegeben,
sondern der Papierstreifen bleibt in der Kasse selbst. Es kann lediglich durch ein
Fenster auf diesem Papierstreifen ein Wert notiert werden.
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Es ist weiterhin eine Registrierkasse bekannt, die einen Geldkasten
enthält, der infolge des Druckes auf eine Feder ausgeschoben wird, die über eine
besondere Radanordnung auf der Vorderseite der Registrierkasse betätigt wird. Davon
unabhängig und gesondert ist an der Seite dieser Registrierkasse eine Handkurbel
angebracht, mit deren Hilfe ein Quittungsstreifen ausgeschoben werden kann, der
jedoch
noch mit Kohlepapier versehen ist, wodurch sich die Kinder die Finger
in erheblichem Maße beschmutzen können.
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Auch ist eine Spielzeugregistrierkasse mit verstellbaren Zahlentrommeln
und einer Schublade bekannt, in der aber ein Magazin mit Kassenzetteln im Gehäuse
der Kasse enthalten ist. Es sind Mittel vorgesehen, die einen Betätigungshebel steuern,
um einzelne Kassenzettel aus dem Magazin und damit aus der Registrierkasse
herauszuschieben. Die Nachteile und Mängel vorstehend beschriebener Registrierkassen
werden durch die Erfindung vermieden.
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Die Spielzeugregistrierkasse nach der Erfindung zeigt in der mechanischen
Ausbildung der einzelnen Teile eine besonders robuste und stabile Konstruktion,
die auch einer Behandlung durch Kinderhand gewachsen ist.
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Die Erfindung bezieht sich auf eine Spielzeugregistrierkasse, welche
bei Bewegung des durch einen Auslösehebel betätigbaren Geldbehälters aus dem Kassengehäuse
über eine vorzugsweise als Walze ausgebildete Transporteinrichtung einen Quittungsstreifen
ausgibt, mit einer beini Einschieben des Geldbehälters in das Kassengehäuse ausrückbaren
Kupplung zwischen der Transporteinrichtung und dem Geldbehälter. Die Erfindung wird
darin gesehen, daß die Transporteinrichtung und der Geldbehälter über ein Stirnzahnradgetriebe
miteinander verbunden sind.
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Weiterhin besteht das Stimzahnradgetriebe aus einem fliegend gelagerten
Zahnsegment und einem mit der Transporteinrichtung fest verbundenen Ritzel. Hierbei
kann das Zahnsegment an einem Ring angeordnet sein, dessen Halterungen an
dem Behälter einen Hüllkreis einschließen, wobei der Durchmesser des Hüllkreises
kleiner ist als der Irmendurchmesser des das Segment tragenden Ringes. In weiterer
Ausgestaltung der Erfindung können die Halerangen für den Ring durch Ausstanzungen
an dem zur Aufnahme des Quittungsstreifens vorgesehenen Behälter gebildet sein.
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Auch kann der Ring einen Hebel aufweisen, der mit dem Geldbehälter
in Verbindung steht. Nach der Erfindung kann ferner auf der Transportwalze der Transporteinrichtung
eine diese beim Einschieben des Geldbehälters in das Kassengehäuse bremsende Federzunge
liegen, die an der Rückseite eines die öffnung der Kassenhaube, hinter welcher der
Behälter zur Aufnahme des Quittungsstreifens angeordnet ist, verschließbaren und
an seiner Unterkante mit einer Verzahnung zum Abreißen des Quittungsstreifens versehenen
Verschlußstücks befestigt ist.
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In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Es zeigt F i g. 1 eine Ansicht der Spielzeugregistrierkasse gemäß der Erfindung,
F i g. 2 eine schaubildliche Darstellung des die erfindungswesentlichen Teile
umfassenden Ausschnitts der Kasse bei abgehobener Kassenhaube, F i g. 3 eine
Darstellung der Kasse im Schnitt, F i g. 4 eine perspektivische Teilansicht
der Kasse im Bereich der für das Einsetzen der Papierrolle vorgesehenen Öffnung,
F i g. 5 eine Vorderansicht des in F i g. 4 gezeigten Bereichs der
Kasse,
F i g. 6 eine perspektivische Vorderansicht des Verschlußstücks
für die Öffnung des Kassengehäuses, F i g. 7 eine Rückansicht des Verschlußstücks,
F i g. 8 einen Schnitt nach der Linie VIII-VIII in F i g. 7, wobei
das Verschlußstück in die Öffnung des Kassengehäuses eingesetzt ist und F i
g. 9 eine Draufsicht auf die Unterseite des in Fig. 8 gezeigten Verschlußstücks
in Richtung des Pfeils 1.
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Das Innere der in F i g. 1 dargestellten Spielzeugregistrierkasse
ist durch die Haube 1 abgedeckt. An der Vorderseite der Haube 1 befindet
sich eine Öffnung für den Geldbehälter 2. Dieser steht unter der Wirkung einer Federkraft
und kann durch Niederdrücken des Hebels 10 aus dem Kassengehäuse
1 ausgefahren werden. Des weiteren befinden sich auf der Vorderseite des
Kassengehäuses die Drucktasten 27, vermittels derer die Kassenschieber
26 zur Anzeige des jeweiligen Geldbetrages hinter der Sichthaube
28 ausgefahren werden können. Eine weitere Öffnung 22 in der Kassenhaube
1 ist durch das Verschlußstück 9 abgedeckt, das durch Betätigen des
Schiebers 10 von der Öffnung abgenommen werden kann.
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Aus den Figuren ist ersichtlich, daß das Verschlußstück
9 an seiner unteren Kante eine Zahnung 16
aufweist, wodurch ein Abreißen
des aus dem unterhalb der Zahnung 16 gelegenen Schlitzes herauskommenden
Papierstreifens 17' möglich ist.
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Zur Aufnahme des zu einer Rolle aufgewickelten Papierstreifens
17 ist, wie F i g. 2 erkennen läßt, im Inneren der Kasse an der hinter
der Öffnung 22 gelegenen Stelle ein Behälter 13 vorgesehen. Von dort aus
wird der Papierstreifen 17 über die Transportwalze 12 geführt, die in dem
Gehäuse des Behälters 13 gelagert und mit dem Ritzel 8 fest verbunden
ist. Dieses Ritzel kann mit dem Zahnseginent 3
des Ringes 4 in Eingriff gebracht
werden. Der Ring wird durch lappenförinige Ausstanzungen 7, 7" der einen
Seitenwandung des Behälters getragen. Die Anordnung der Ringhalterungen ist so gewählt,
daß der Durchmesser des durch diese Halterung gebildeten Hüllkreises 7' kleiner
ist als der Innendurchmesser 4' des Ringes 4. Dadurch kommt eine fliegende Lagerung
des Zahnsegments 3 zustande (vgl. insbesondere F i g. 3), was für
die erfindungsgemäße, nachstehend noch im einzelnen erläuterte Arbeitsweise der
Spielzeugregistrierkasse von Bedeutung ist.
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Der Ring4 weist (vgl. F i g. 2 und 3) einen mit einem
Schlitz 6 versehenen Hebel 5 auf. Dieser Schlitz dient der Aufnahme
des seitlich aus dem Geldbehälter 2 herausragenden Stifts 2', der seinerseits in
dem Schlitz 25 in der Seitenwandung des Kassengestells 14 geführt ist.
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Die oberhalb bzw. vor dem Behälter für die Aufnahme der Papierrolle
17 in der Kassenhaube 1 vorgesehene Öffnung 22 kann durch das in den
F i g. 6
und 7 gezeigte Verschlußstück 9 abgedeckt werden. Zu
diesem Zweck weist das Verschlußstück 9 auf seiner Rückseite einen Schieber
10' auf, der durch Betätigung des auf der Vorderseite des Verschlußstücks
angeordneten, mit dem Schieber verbundenen Knopf 10 bewegt werden kann. Dabei
wird die Verbindung zwischen dem Schieber und dem Knopf in einer an dem Verschlußstück
vorgesehenen Ausnehmung geführt. Der Knopf 10 kann beispielsweise aus Kunststoff
bestehen. Des weiteren weist das Verschlußstück 9 in seinem unteren Bereich
seitlich angeordnete Haken 18 auf, die ebenfalls der Befestigung des Verschlußstücks
9 an der Kassenhaube 1
dienen.
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Das Einsetzen des Verschlußstücks 9 in die öffnung 22 der Kassenhaube
1 erfolgt in der Weise, daß die Haken 18 hinter die Abwinkelungen
24 der Leisten 20 (zingeführt werden, die unmittelbar oberhalb des unteren Randes
der Öffnung 22 angeordnet sind. Hiernach wird vermittels des Knopfes 10 der
Schieber 10' hochgeschoben, so daß dieser die obere Kante 21' der Öffnung
22 hinterfaßt. Der Rand der Öffnung 22 ist teilweise als Bund 21 ausgebildet, der
Unterbrechungen 23 aufweist, in welche die seitlichen Lappen 19 des
Verschlußstücks 9 eingeführt werden, wodurch eine besonders gute Halterung
des Verschlußstücks 9 in der Öffnung 22 zustande kommt. Vor allem verhindern
die in diese Unterbrechungen 23 eingreifenden Lappen 19, daß sich
beim Hochschieben des Knopfes 10 bzw. des Schiebers 10' das Verschlußstück
9 aus der Öffnung 22 aushebt.
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Auf seiner Rückseite weist das Verschlußstück 9
die federnde
Zunge 11 auf (vgl. die F i g. 7 bis 9).
Diese kommt nach dem
Einsetzen des Verschlußstücks 9 in die Öffnung 22 auf der Transportwalze
12 zur Anlage, wie F i g. 8 deutlich erkennen läßt.
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Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Spielzeugregistrierkasse ist
folgende: Durch Niederdrücken des Auslösehebels 15 wird der unter Federspannung
stehende Geldbehälter 2 aus dem Kassengehäuse 1
ausgefahren. Dabei nimmt der
Stift 2' an der Seitenwand des Geldbehälters 2 den Hebel 5 mit, wodurch gleichzeitig
das Zahnsegment 3 des Ringes 4 mit dem Ritzel 8 in Eingriff gebracht
wird. Beim Ablaufen des Zahnsegtnents 3 auf dem Ritzel 8 findet eine
Drehung der Transportwalze 12 statt. Als Folge hiervon wird der auf der Walze unter
der Einwirkung der Federzunge 11 aufliegende Papierstreifen 17 n-Atgenommen
und durch den Schlitz 29 zwischen der unteren Kante des Verschlußstücks
9 und dem unteren Rand der Öffnung 22 ausgeschoben. Die EndsteHung des Zahntriebes
bei ausgefahrenem Geldbehälter 2 ist in F i g. 3
gezeigt.
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Beim Einschieben des Geldbehälters 2 wird über den Stift 2' der Hebel
5 des Ringes 4 nach hinten mitgenommen, so daß sich das Zahnsegment
3 aus dem Eingriff mit dem Ritzel 8 auskuppeln kann. Dies ist einmal
wegen der freifliegenden, oben bereits im einzelnen beschriebenen Lagerung des Ringes
4 und zum anderen wegen der Bremswirkung, welche die Federzunge 11 auf die
Transportwalze 12 ausübt, möglich. Infolgedessen ist eine Bewegung des Papierstreifens
17 beim Einschieben des Geldbehälters 2 ausgeschlossen. In der eingefahrenen
Endstellung wird der Geldbehälter 2 durch eine über den Hebel 15 auslösbare
Rastvorrichtung festgehalten.