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DE1170241B - Fotografische Kamera mit annaehernd kontinuierlicher Belichtungswerteinstellung - Google Patents

Fotografische Kamera mit annaehernd kontinuierlicher Belichtungswerteinstellung

Info

Publication number
DE1170241B
DE1170241B DEA30122A DEA0030122A DE1170241B DE 1170241 B DE1170241 B DE 1170241B DE A30122 A DEA30122 A DE A30122A DE A0030122 A DEA0030122 A DE A0030122A DE 1170241 B DE1170241 B DE 1170241B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
photographic camera
exposure value
time
camera according
aperture
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA30122A
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Engelsmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert NV
Original Assignee
Agfa AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa AG filed Critical Agfa AG
Priority to DEA30122A priority Critical patent/DE1170241B/de
Priority to GB27164/59A priority patent/GB925516A/en
Publication of DE1170241B publication Critical patent/DE1170241B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/003Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly setting of both shutter and diaphragm

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Diaphragms For Cameras (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description

  • Fotografische Kamera mit annähernd kontinuierlicher Belichtungswerteinstellung Bei fotografischen Kameras ist eg an sich bekannt, Blende und Belichtungszeit kontinuierlich über einen vorgegebenen Belichtungswertbereich hinweg zu verändern. Dabei hat man aber stets erst beispielsweise die Blende und dann die Belichtungszeit verstellt, was entweder über zwei nacheinander zum Eingriff kommende Zahnsegmente oder über ein Differential-Hebelgetriebe erfolgen kann, wobei der größere Widerstand der Zeiteinstellung dazu verwendet ist, daß diese erst wirksam wird, wenn die Blende an ihren Endwert gelangt ist. Mit diesen bekannten Geräten konnte jedoch eine kontinuierliche Belichtungswertveränderung nicht erreicht werden, da sich die verfügbaren Verschlüsse nur in Stufen schalten lassen. Daher konnten auch diese Belichtungswerteinstellungen bisher eine praktische Bedeutung nicht erlangen. Für kontinuierlich regelbare Verschlüsse ist aber eine außergewöhnlich große Genauigkeit bei der Herstellung der Zeitsteuerelemente erforderlich, was wiederum eine erhebliche Verteuerung des Verschlusses mit sich bringt.
  • Zweck der Erfindung ist es, auch bei Verwendung von fotografischen Verschlüssen, die lediglich in Stufen geschaltet werden, eine wenigstens nahezu kontinuierliche Belichtungswerteinstellung ohne wesentliche Zusatzeinrichtungen und ohne übersteigerte Herstellungsgenauigkeit zu ermöglichen. Hierzu wird erfindungsgemäß die Blende zu Hilfe genommen, und zwar wird sie im Verstellbereich des in Stufen schaltbaren Verschlusses zwischen den einzelnen Zeiteinstellungen kontinuierlich verstellt und in den Umschaltstellungen für die Belichtungszeit zurückgestellt. Ideal wäre es, wenn diese Rückstellung in einem Punkt des gemeinsamen Einstellelementes erfolgen könnte. Praktisch wird sie sich jedoch über einen kleinen Verstellbereich erstrecken, in dem aber wesentliche Ungenauigkeiten nicht eintreten können. Auf etwa 8011/o des gesamten Verstellbereiches wird jedenfalls eine äußerst exakte kontinuierliche Belichtungswertveränderung erzielt, und in dem anderen Bereich sind lediglich die Toleranzen etwas größer.
  • Nach einer besonderen Ausführungsforrn der Erfindung ist an einem gemeinsamen Einsteller, den man als Zeit- oder Belichtungswerteinsteller bezeichnen kann, und der Blende ein übertragungsgetriebe vorgesehen, welche bei gleichgerichteter Bewegung des Einstellers die Blende zwischen zwei Zeiteinstellungen kontinuierlich im Sinne der Belichtungswerteinstellung des Einstellers bewegt und sie in den Zeitumschaltstellungen um einen vorgegebenen Wert zurückstellt. Hierbei ist es besonders zweckmäßig, daß der Einsteller eine mit dem übertragungsgetriebe zusammenwirkende Steuerkurve mit sägezahnförmigen Teilstücken aus im wesentlichen spiralförrnig und radial verlaufenden Kurvenabschnitten aufweist.
  • Die exakte kontinuierliche Veränderung des Belichtungswertes wird dabei durch die spiralförmigen Teilabschnitte gesteuert. Da man, wie schon erwähnt, die Belichtungszeit nicht ruckartig umstellen kann, braucht auch in der Regel der entsprechende Kurvenabschnitt für die Rückstellung der Blende nicht genau in radialer Richtung zu verlaufen, sondern kann entsprechend der Neigung des zugehörigen Zeitkurvenabschnittes etwas zur Radialen geneigt ausgebildet sein. Dabei erstrecken sich aber diese zugehörigen Kurvenabschnitte etwä über den gleichen Drehwinkel, so daß sich wiederum entgegengesetzte Belichtungswertveränderungen -bei Blende und Zeit ergeben, die in bezug auf die Blende verhältnismäßig genau sind und beim Verschluß aus den vorgenannten Gründen etwas größere Toleranzen aufweisen.
  • Gemäß einem weiteren Erfindungsmerkmal weist das übertragungsgetriebe einen Winkelhebel auf, der mit seinem einen Ende an der Steuerkurve anliegt und mit seinem anderen Ende, z. B. über eine Stift-Schlitz-Verbindung, am Blendenstellring angreift. Er kann am Verschlußgehäuse gelagert werden und unter der Wirkung einer Feder stehen, die sein eines Ende an die Steuerkurve andrückt. Vorteilhafterweise ist die Lagerachse des Winkelhebels in einem Langloch des Verschlußgehäuses verschiebbar geführt und wird durch die Feder, die damit zwei Funktionen übernimmt, an dem einen Ende des Langloches gehalten. Während über eine Verstellung entlang den spiralförmigen Teilabschnitten von den im wesentlichen radialen Kurvenstücken weg die Achse am Ende des Langloches anliegend bleibt, wird sie bei einer Verstellung gegen die Sägezahnflanken an der übergangsstelle etwas ausgelenkt, bis das eine Ende des Winkelhebels wieder an einem spiralenförmigen Teilabschnitt der Kurve zur Anlage gekommen ist.
  • Außerdem wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, die durch die im wesentlichen radialen Kurvenabschnitte über die Blendenverstellungen bewirkte Belichtungswertänderung zwischen zwei Zeiteinstellungen des Verschlusses im wesentlichen gleich einem Belichtungswert auszubilden. Dabei kann die durch einen im wesentlichen spiralenförmig ausgebildeten Kurvenabschnitt über die Blende bewirkte Belichtungsveränderung ebenfalls gleich dem Belichtungsunterschied zwischen zwei Zeiteinstellungen des Verschlusses sein, so daß also die Blende eine Ausgangsstellung beibehält und lediglich zwischen zwei Zeiteinstellungen eine öffnende und eine schließende Bewegung ausführt. Die Belichtungswertänderung durch die spiralförmigen Kurvenabschnitte kann aber auch größer als die durch die Zeiteinstellung bewirkte Änderung ausgebildet werden. In diesem Fall dient also die Blende nicht lediglich zur Korrektur einer durch die Stufeneinstellung des Verschlusses bewirkten Unstetigkeit in der Belichtungswertkurve, sondern wird außerdem selbst zur Veränderung des Gesamtbelichtungswertes über einen vorgegebenen Verstellbereich des Verschlusses hinweg herangezogen.
  • Am Belichtungswerteinstellring und am Blendenring läßt sich je ein Anschlag vorsehen, die aneinander anlegbar sind. Eine weitere, auf ein Verschlußeinsteffwerk (Hemmwerk) einwirkende Steuerkurve kann derart am gemeinsamen Einstellring angeordnet werden, daß sie in einem ersten Verstellbereich, in welchem die Anschläge voneinander frei sind, zur Wirkung kommen, in einem zweiten Verstellbereich jedoch keine Änderung der Verschlußeinstellung und des übertragungsgetriebes hervorrufen. In diesem zweiten Bereich wird nämlich die Blende unmittelbar über die Anschläge verstellt. Die entsprechenden Kurvenabschnitte sind also kreisförmig ausgebildet.
  • An Stelle dieser zweiten übertragungsart kann gemäß einem weiteren Vorschlag auch die gesamte Blendenverstellung innerhalb eines vorgegebenen Belichtungswerteinstellbereiches über das übertragungsgetriebe bewirkt werden. So kann man beispielsweise Verschluß und Blende über den gleichen Winkelbereich hinweg gleichzeitig und gleichsinnig verändern. Im einen Fall können bei gleichmäßiger Veränderung von Blende und Zeit die Belichtungswertänderungen durch die spiralförnligen Kurvenabschnitte gleich groß bemessen werden. Sie lassen sich aber auch nach ganz beliebigen Gesetzen verschieden groß ausbilden, so daß sich jede nur denkbare Kombination von Zeit- und Blendenänderung erzielen läßt. Vor allem kann es auch vorteilhaft sein, eine gemeinsame Änderung des Belichtungswertes durch Zeit und Blende nur über einen gewissen Teileinstellbereich des Belichtungswerteinstellers zu verteilen und im übrigen durch die Blende bei gleichbleibender Belichtungszeit eine Zusatzänderung vorzunehmen. So können die Steuerkurven für Blende und Zeit unterteilt sein in einen sägezahnförinigen Abschnitt und einen stetig verlaufenden Kurvenabschnitt, der bei der Blendenverstellkurve spiralenförmig ansteigt. Man kann auch den sägezahnförrnigen Abschnitt in die Mitte legen und die Blende am Anfang und am Ende des gesamten Verstellbereiches allein verändern.
  • Die Einstellung kann unmittelbar von Hand an dem gemeinsamen Einstellring vorgenommen werden. Mitunter ist es auch zweckmäßig, den EinsteHring mit dem Auslöser zu kuppeln und den Weg eines während eines Vorlaufweges vom Auslöser betätigten Übertragungselementes durch einen verstellbaren Anschlag zu begrenzen, und dieser Anschlag kann, wie schließlich erfindungsgemäß noch vorgeschlagen wird, über einen fotoelektrischen Belichtungsmesser selbsttätig gesteuert werden, so daß der Benutzer selbst keine Einstellverrichtung vorzunehmen braucht.
  • Die Zeichnung, die verschiedene Ausführungsformen der ErfinduÜg wiedergibt, zeigt in Fig. 1 eine erfindungsgemäß ausgebildete fotografische Kamera in schaubildlicher Teildarstellung, F i g. 2 eine Abwicklung von Teilabschnitten der beiden Steuerkurven für Blende und Zeit und F i g. 3 und 4 entsprechend der Darstellung nach Fig. 1 andere Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes.
  • Nach F i g. 1 ist in der oberen Wand 1 des Gehäuses einer fotografischen Kamera ein topfförmig ausgebildeter Auslöserknopf 2 in einer Buchse 3 verschiebbar geführt. In dem Auslöserknopf 2 sitzt wiederum verschiebbar eine übertragungsstange 4, die über eine Druckfeder 5 vom Auslöserknopf weggedrückt und über eine schwächere Zugfeder6, die bei 7 am Kameragehäuse befestigt ist, nach oben gezogen wird. über einen Gabelhebel 8, der mit seiner Gabel 9 einen im Auslöserknopf 2 sitzenden Stift 10 umfaßt, wird im ersten Teil des Auslöservorlaufes eine Klemmvorrichtung für das Meßwerk einer nicht gezeigten Belichtungsmeßvorrichtung und dadurch in ebenfalls nicht dargestellter Weise ein Anschlag für die übertragungsstange 4 gesteuert, so daß sich bei einer Betätigung des Auslöserknopfes 2 zunächst mit diesem die Stange 4 unter der Wirkung der Druckfeder 5 bewegt, bis sie durch den Anschlag gehalten wird und im weiteren Auslöseweg die Druckfeder 5 gespannt und dabei der Verschluß ausgelöst wird.
  • Am unteren Ende der Stange 4 ist in deren Querschlitz 11 ein Stift 12 geführt, der fest mit einem um die Objektivachse 30 drehbaren Einstelltopf 13 verbunden ist. Im Boden 14 des Einstelltopfes 13 befindet sich eine Aussparung 15, deren innere Begrenzung eine Zeiteinstellkurve 16 aufweist, über welche der Taststift 17 eines Zeitsteuerwerkes 18 gesteuert wird. Am Rande des Einstelltopfes 13 ist weiterhin eine nach innen ragende Sägenkurve 19 mit spiralenförmigen Teilstücken 20 und nahezu radial verlaufenden Teilstücken 21 vorgesehen. Ein Winkelhebel 22 sitzt mit seinem Lagerstift 23 in einem Langloch 24 des Verschlußgehäuses 25. An seinem unteren Hebelarm 22 a trägt er einen Taststift 26, der an der Sägenkurve 19 anliegt, und am Ende seines anderen Hebelarmes 22 b weist er einen Radialschlitz 27 auf, in welchem ein Stift 28 einer Blendenbetätigungsscheibe 29 sitzt, die ebenfalls wie der Einstelltopf 13 um die Objektivachse 30 drehbar gelagert ist.
  • über eine bei 31 am Verschlußgehäuse befestigte Zugfeder 32 werden der Lagerstift 23 am oberen Ende des Schlitzes 24 und der Stift 26 an der Kurve 19 anliegend gehalten. Mit 33 isteine von mehreren Blendenlamellen bezeichnet, die bei 34 am Verschlußgehäuse 25 gelagert ist und mit einem Stift 35 in einen Steuerschlitz 36 der Blendenscheibe 29 eingreift. 37 ist ein am Einstelltopf 13 sitzender Anschlag und 38 ein solcher an der Blendenscheibe 29.
  • Nach F i g. 1 ist die Blende für den gewählten Verstellbereich voll geöffnet, d. h. sie ist auf die für eine automatische Belichtungssteuerung größtzulässige relative Blendenöffnung von z. B. 5,6 gestellt. Als Belichtungszeit ist die für eine solche Steuerung größtzulässige Zeit von l/.. Sekunde eingestellt. Wenn man nun den Einstelltopf 13 entweder unmittelbar von Hand oder beim Vorlauf des Auslöserknopfes 2 über diesen nach links verschwenkt, so gleitet der Taststift 26 an dem ersten spiralenförmigen Teilstück 20 der Sägekurve 19 entlang, bis der Taststift 17 des Zeitsteuerwerkes 18 am Ende des ersten Teilstückes 39 der Kurve 16, in welchem die Zeit nicht verändert wird, angekommen ist und über das zweite Teilstück 40 das Zeitwerk von l/... Sekunde auf l/.. Sekunde umgeschaltet wird. Im Bereich - der ersten Teilstücke 39 und 20 bleibt somit die Zeiteinstellung konstant, während über den Winkelhebel 22 die Blendenöffnung, z. B. von der Kreisfläche 41 auf die Kreisfläche 42, verringert wird. Diese Änderung der Kreisfläche ist gleich einem Belichtungswert, entsprechend der Änderung von 1/3o Sekunde auf 1/oo Sekunde bemessen. Bei der Umschaltung entlang den Kurventeilstücken 40 und 21 wird dagegen die Blende wieder auf den Ausgangswert entsprechend der Kreisfläche 41 zurückgebracht.
  • Einer Änderung der Blende um einen Belichtungswert liegt die Annahme zugrunde, daß Verschluß und Blende augenblicklich umgeschaltet werden können. Tatsächlich sind für eine Umschaltung aber etwa 20% des Stufenschaltweges erforderlich, so daß man zweckmäßigerweise das Teilstück 20 so ausbildet, daß über die Blende nur etwa 0,8 Belichtungswert verstellt werden.
  • F i g. 2 zeigt eine Abwicklung der Kurven 19 und 16, aus der ersichtlich ist, daß diese Umschaltung nicht - exakt gesehen - in, einem Punkt erfolgt, sondern sich über einen Teilabschnitt 43 des gesamten Verstellweges 44 zwischen zwei Zeiteinstellungen erstreckt. Eine sehr genaue kontinuierliche Lichtwertsteuerung kann daher zunächst nur im restlichen Teilabschnitt 45 erzielt werden, in welchem sich die Zeit nicht ändert und die Blende kontinuierlich nachgesteuert wird. Es ist jedoch aus F i g. 2 zu ersehen, daß auch im Teilabschnitt 43 eine gegenläufige Veränderung von Zeit und Blende vorgenommen wird, so daß auch hier der Lichtwert verhältnismäßig genau durch die Stellung des Einstellringes 13 bestimmt ist.
  • Der im vorstehenden beschriebene Vorgang, wobei die Blende lediglich Hilfsbewegungen zum Ausgleich der Stufenschaltung des Verschlusses ausführt, wiederholt sich bei jedem Sägezahn. Am Ende der Sägezahnkurve, an welchem die Zeit auf den kleinsten Wert, z. B. 1/5oo Sekunde, eingestellt ist, läuft jedoch der Stift 26 auf eine kreisförmige Fläche 46 auf. In diesem Punkt ist auch der Anschlag 37 an seinem Gegenanschlag 38 zur Anlage gekommen, so daß bei der weiteren Bewegung des Einstelltopfes 13 die Blendenscheibe 29 unmittelbar mitgenommen wird. Dabei wird der Winkelhebel 22 weiter im Uhrzeigersinn verschwenkt und sein Stift 26 hebt sich von der Kreiskurve 46 ab. Auch die Zeiteinstellkurve 16 ist in dem betreffenden Verstellbereich kreisförmig ausgebildet, so daß die Endzeit erhalten bleibt.
  • Nach erfolgter Aufnahme werden, wenn der Auslöseknopf freigegeben ist, die übertragungsstange 4 und damit der Einstelltopf 13 wieder in ihre gezeichnete Ausgangsstellung zurückgeführt. Wenn dabei der Stift 26 an einem Kurvenstück 21 zur Anlage kommt, so wirkt der Stift 28 als fester Lagerpunkt, und der Lagerstift 23 kann gegen die Feder 32 im Schlitz 24 ausweichen, bis der Stift 26 über den betreffenden Sägezahn hinweggleiten kann und an einem Kurvenstück 20 zur Anlage kommt.
  • Die Ausführungsform entsprechend F i g. 3 unterscheidet sich von der zuvorbeschriebenen dadurch, daß die Sägenkurve 19 a in sich spiralenförmig verläuft und daß eine besondere übertragungsvorrichtung zwischen dem Einstelltopf 13a und der Blendenscheibe29a nicht vorgesehen ist. Blende und Zeit werden also im gleichen Verstellbereich des Einstelltopfes 13 a gleichzeitig verändert, und der an sich kontinuierlich vorgesehenen Blendenänderung ist zur Korrektur der nicht kontinuierlichen Zeitänderung eine öffnungs- und Schließbewegung der Blende überlagert. Die ganze Blendenverstellung wird somit über den Winkelhebel 22a gesteuert.
  • Dieses trifft auch für die Ausführungsforin nach F i g. 4 zu. Jedoch schließt sich an die Sägenkurve 19 b ein weiterer spiralenförmiger Kurvenabschnitt 47 an. Der entsprechende Abschnitt 48 der Zeitsteuerkurve verläuft jedoch kreisförinig. Im Bereich der Sägenkurve 19b werden somit Blende und Belichtungszeit im wesentlichen kontinuierlich und gleichzeitig verändert, während im Bereich der Kurve 47 nur noch die Blende verändert wird. Der Kurvenabschnitt 47 könnte auch in zwei Teilstücke aufgeteilt sein, die sich links und rechts an die Sägenkurve 19 b anschließen, wie überhaupt durch den Erfindungsvorschlag zahlreiche Kombinationen möglich sind. Vor allem können Änderungen der Blende, welche durch einen Sägezahn gesteuert werden, unterschiedlich groß bemessen sein. Daher läßt sich für jede Drehstellung des Einstelltopfes 13 praktisch jede beliebige Zeit- und Blendenkombination erzielen. Der Verhältniswert zwischen Zeit und Blende kann sich nach jeder zweckmäßig erscheinenden Kurve ändern.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Fotografische Kamera mit annähernd kontinuierlicher Belichtungswerteinstellung, dadurch gekennzeichnet, daß im Verstellbereich des in Stufen einstellbaren Verschlusses die Blende (29, 31) während der einzelnen Zeiteinstellungen des Verschlusses kontinuierlich (20) verstellt und in den Umschaltstellungen (21) für die Belichtungszeit zurückgestellt wird. # 2. Fotografische Kamera nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein zwischen dem Zeit-oder Belichtungswerteinsteller (13) und der Blende (29, 31) vorgesehenes übertragungsgetriebe (22), welches bei gleichgerichteter Bewegung des Einstellers die Blende ün Verlauf je einer Zeiteinstellung kontinuierlich (20) im Sinne der Belichtungswertverstellung des Einstellers (13) bewegt und sie in den Zeitumschaltstellungen (21) um einen vorgegebenen Wert zurückstellt. 3. Fotografische Kamera nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsteller eine mit dem übertragungsgetriebe zusammenwirkende Steuerkurve (19) mit sägezahnförmigen Teilstücken aus im wesentlichen spiralenförmig und radial oder etwas zur Radialen geneigt verlaufenden Kurvenabschnitten (20, 21) aufweist. 4. Fotografische Kamera mit annähernd kontinuierlicher Belichtungswerteinstellung, insbesondere nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem Zeit- oder Belichtungswerteinsteller und der Blende ein übertragungsgetriebe vorgesehen ist, welches zur Erzielung einer der Belichtungszeitänderung gleichgerichteten Beeinflussung der Blende im Sinne einer Belichtungswertänderung bei Betätigung des Einstellers einen Winkelhebel aufweist, der mit seinem einen Ende an einer Steuerkurve des Einstellers anliegt und mit seinem anderen Ende an einem Blendenverstelhing angreift. 5. Fotografische Kamera nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Stift-Schlitz-Verbindung (27, 28) zwischen dem Winkelhebel (22) und dem Blendenring (29). 6. Fotografische Kamera nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkelhebel am Verschlußgehäuse (25) gelagert ist und unter der Wirkung einer Feder (32) steht, die sein eines Ende (26) an die Steuerkurve (19) andrückt. 7. Fotografische Kamera nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerachse (23) des Winkelhebels in einem Langloch (24) des Verschlußgehäuses verschiebbar geführt und durch die Feder (32) an dem einen Ende des Langloches gehalten ist. 8. Fotografische Kamera nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die im wesentlichen radialen Kurvenabschnitte (21) über die Blendenverstellung bewirkte Belichtungswertänderung etwa gleich dem Belichtungswertunterschied zwischen zwei Zeiteinstellungen des Verschlusses ist. 9. Fotografische Kamera nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die durch einen im wesentlichen spiralenförinig ausgebildeten Kurvenabschnitt (20) über die Blende (29) bewirkte Belichtungswertänderung gleich dem oder kleiner als der Belichtungswertunterschied zwischen zwei Zeiteinstellungen des Verschlusses ist. 10. Fotografische Kamera nach Anspruch 9 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß am Belichtungswerteinsteffring (13) und am Blendenring (29) je ein Anschlag (37, 38), die aneinander anlegbar sind, vorgesehen sind und daß die über das übertragungsgetriebe (22) auf die Blende einwirkende Steuerkurve (19) und eine weitere auf ein Verschlußeinstellwerk einwirkende Steuerkurve (16) derart am gemeinsamen Einstellring (13) angeordnet sind, daß sie in einem ersten Verstellbereich, in welchem die Anschläge voneinander frei sind, zur Wirkung kommen, in einem zweiten Verstellbereich jedoch keine Änderung der Verschlußeinstellung und des Übertragungsgetriebes hervorrufen. 11. Fotografische Kamera nach Anspruch 4, 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Blendenverstellung innerhalb eines vorgegebenen Belichtungswerteinstellbereiches über das übertragungsgetriebe bewirkt ist. 12. Fotografische Kamera nach Anspruch 8, 9 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die über das übertragungsgetriebe (22) und die Blende (29, 31) durch die spiralenförmigen Kurvenabschnitte(20) bewirkten Belichtungswertänderungen verschieden groß sind. 13. Fotografische Kamera nach wenigstens einem der Ansprüche 4, 8, 9, 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkurven für Blende und Zeit unterteilt sind je in einen sägezahnförmigen Abschnitt(19, 16) für die im wesentlichen gleichzeitig erfolgende Änderung von Blende und Belichtungszeit und in stetig verlaufende Kurvenabschnitte(47, 48), in deren Bereich lediglich die Blende verändert wird. 14. Fotografische Kamera nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß derEinstellring (13) mit dem Auslöser (2) gekuppelt ist und daß der Weg eines während eines Vorlaufweges vom Auslöser betätigten übertragungselementes (4) durch einen einstellbaren Anschlag begrenzt ist. 15. Fotografische Kamera nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der einstellbare Anschlag über einen fotoelektrischen Belichtungsmesser selbsttätig gesteuert ist.
DEA30122A 1958-08-20 1958-08-20 Fotografische Kamera mit annaehernd kontinuierlicher Belichtungswerteinstellung Pending DE1170241B (de)

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GB27164/59A GB925516A (en) 1958-08-20 1959-08-07 Photographic camera

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