DE2440056C2 - Automatische Blendensteuervorrichtung für eine Kamera - Google Patents
Automatische Blendensteuervorrichtung für eine KameraInfo
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- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine automatische Blendensteuervorrichtung für eine Kamera des Typs, an
den ein mit Blende und Blendenverbindungsglied versehenes Wechselobjektiv ansetzbar ist, wobei die
Blendensteuervorrichtung ein mit dem Blendenverbindungsglied gekuppeltes Steuer- und Betätigungsglied
zur Bestimmung der Blendenöffnung als Funktion der Stellung dieses Steuer- und Betätigungsgliedes, ein das
Steuer- und Betätigungsglied in einer Ausgangsstellung zum Vollöffnen der Blende sicherndes Halteglied, eine
Vorrichtung zum Lösen der Verriegelung im Ansprechen auf die Verschlußauslösebetätigung, um die Blende
aus ihrer voll geöffneten Stellung in eine Vorstufe oder eine Endstellung abzublenden, ein das Szenenlicht durch
das Objektiv und die Blende empfangendes photoelektrisches Bauelement, einen mit dem photoelektrischer,
Element verbundenen Steuerstromkreis zur Erzeugung eines Steuersignals, wenn die Blende auf einen für eine
richtige Belichtung richtigen Wert abgeblendet ist, und eine auf dieses Signal ansprechende elektromagnetische
Vorrichtung zum Anhalten des Steuer- und Betätigungsgliedes in der dem richtigen Blendenwert entsprechenden
Stellung über eine in jeder gewünschten Stellung sperrbare Sperrvorrichtung enthält.
Die automatische Blendenöffnungssteuervorrichtung für eine photographische Kamera steuert automatisch
eine Blendenöffnung auf einen optimalen Öffnungswert, indem sie die Abblendbetätigung der Blende gemäß der
Ausgangsgröße des Lichts von einem Aufnahmeobjekt unterbricht, welches Licht ein Objektiv und die
Blendenöffnung passiert hat, während die Blendenöffnung aus ihrem voll geöffneten Zustand abgeblendet
wird.
Bisher ist eine Belichtungssteuervorrichtung für eine photographische Kamera bekannt, in der eine Lichtmeßvorrichtung
das von einem Aufnahmeobjekt durch ein Objektiv und eine Blendenöffnung einfallende Licht
mißt, um eine Abblendbetätigung zu bewirken, wobei
die Blendenöffnung aus ihrem voll geöffneten Zustand im Zusammenhang mit der Verschlußauslösebetätigung
abgeblendet wird; danach wird ein Verbindungsstift, der mit der zuvor genannten Abblendbetätigung zusammenarbeitet,
durch ein Sperrglied gemäß einer Lichtmeßausgangsgröße gesperrt, wodurch die- Blendenöffnung
auf einen der zuvor gemäß der Helligkeit des Aufnahmeobjekts ausgewählten Verschlußzeit entsprechenden
optimalen Öffnungswert gesteuert wird. Jedoch hat die vorgenannte Belichtungssteuervorrichtung
Nachteile. Die Blendenöffnung des Objektivs wird durch die Bewegung von Blendenlamellen reguliert, die
durch einen Blendenring betätigt werden, auch wenn Einte1'angen der Blendenwsrte mit gleichem Abstand
vorgesehen sind, und das Maß der Bewegung der Blendenlämellen, das für die Abblendung der Blendenöffnung
um eine Stufe erforderlich ist, wird geringer, wenn die Blendenöffnung kleiner wird. Dies wiederum
führt zn Schwierigkeiten bei der Steuerung des Bewegungsmaßes des Verbindungsstiftes mit Hilfe des
zuvor genannten Sperrgliedes, wenn die Blendenöffnung
auf ein gewisses Maß abgeblendet worden ist
Durch die DE-OS 22 24 312 ist eine automatische Blendensteuervorrichtung für eine Kamera gemäß
Oberbegriff bekannt Dabei befindet sich ein Blendenverbindungsstift in Anlage an einer Blendenbetätigungsplatte
bzw. an einem fest mit dieser verbundenen Teil, und die Blendenbetätigungsplatte steht in Verbindung
mit einer Sperrvorrichtung in Form einer an ihr selbst vorgesehenen Verzahnung oder in Form eines mit
dieser Verzahnung in Eingriff stehenden Zahnradgetriebes,
das gleichzeitig die Bewegungsgeschwindigkeit der Blendenbetätigungsplatte steuert Durch Niederdrükken
eines Verschlußauslöseknopfes wird eine Arretierung der Blendenbetätigungsplatte aufgehoben, und
diese kann sich aus ihrer gespannten Stellung bewegen, so daß ein in Blendenschließrichtung vorgespannter
Blendendrehring seine Abblendbewegung beginnt, wobei der von ihm abragende Blendenverbindungsstift
in Anlage an der Blendenbetätigungsplatte bleibt. Wird ein Elektromagnet durch ein aus der durch das Objektiv
und die sich verändernde Blende erfolgende Lichtmessung hergeleitetes elektrisches Signal entregt so greift
ein Sperrhaken in die Verzahnung der Blendenbetätigungsplatte bzw. in ein Zahnrad eines von der
Blendenbetätigungsplatte angetriebenen Getriebes ein, so daß die Bewegung der Blendenbetätigungsplatte und
damit über den Blenilenverbindungsstift auch die Abblendbewegung gestoppt wird, wodurch eine bestimmte
Blendenöffnung eingestellt ist Die Blendenbetätigungsplatte führt dabei eine gleichmäßige Bewegung
aus, deren Geschwindigkeit durch Federkraft oder durch das mit der Verzahnung der Blendenbetätigungsplatte
kämmende Getriebe bestimmt wird, aber unveränderlich ist, und dieser gleichmäßigen Bewegung
folgt unmittelbar und in gleicher Weise die Abbiendbewegung des Blendendrehrings bzw. der Blendenlamellen.
Damit treten auch bei dieser bekannten Blendensteuervorrichtung die oben bereits geschilderten
Schwierigkeiten bei der präzisen Einstellung der Blende im Bereich kleiner Blendenöffnungen (großer Blendenwerte)
auf. Infolge der quadratischen Abhängigkeit der Blendenöffnung vom Ausmaß der Bewegung eines die
Blendenöffnung direkt beeinflussenden Blendensteuer- und -betätigungsgliedei. (vgl. auch F i g. 3), wird mit
fortschreitender Abblendung die genaue Einstellbarkeit der Blendenöffnung durch die Bewegung dieses
Blendensteaer- und -betätigungsgliedes immer kritischer, d. h. eine in ihrem Ausmaß gleichbleibende
Bewegung dieses Blendensteuer- und -betätigungsgliedes verursacht im Laufe der Abblendung eine immer
größer werdende, quadratisch zunehmende Veränderung, d. h_ Verringerung der Blendenöffnung, so daß es
vorkommen kann, daß die optimale Blendenöffnung schon in Richtung auf eine noch kleinere Blendenöffnung
überschritten ist wenn die Blendenbewegung
i» durch das elektromagnetisch betätigbare Sperrglied
ansprechend auf ein Lichtmeßsignal gestoppt wird und somit die präzise Blendeneinstellung insbesondere im
Bereich kleiner Blendenöffnungen (hoher Blendenwerte) nicht gewährleistet ist
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Blendensteuervorrichtung gemäß Oberbegriff des Anspruchs
1 zu schaffen, die eine gleichbleibende Genauigkeit der Blendensteuerung über den gesamten Bereich
der steuerbaren Blendenöffnungen bietet und bei der insbesondere die Genauigkeit der Blendensteuerung im
Bereich der kleinen Blendenöffnungen (Uoher Blendenwerte) verbessert ist
Dies wird erfindungsgemäß erreicht durch einen
zwischen dem Steuer- und Betätigungsglied und der Sperrvoi richtung angeordneten Zwischenmechanismus,
der zwei getrennte Teile umfaßt, welche sich derart in gegenseitigem Reibungskontakt befinden, daß der
Anlagepunkt zwischen diesen beiden Teilen derart verschiebbar ist daß das Maß der über den Zwischenmechanismus
auf die Sperrvorrichtung übertragenen Bewegung im Verhältnis zu dem Maß der Bewegung des
Steuer- und Betätigungsgliedes vergrößerbar ist während das Steuer- und Betätigungsglied sich aus der
Ausgangsstellung in die Endstellung für Abblendbetätigung der Blende bewegt
Durch die Wirkung des Zwischenmechanismus' ist mit zunehmender Abblendung eine immer geringer werdende
Bewegung des Steuer- und Betätigungsgliedes notwendig, um bei entsprechender Auslegung des sich
mit der Bewegung des Steuer- und Betätigungsgliedes verschiebenden Anlagepunktes zwischen den beiden
Teilen des Zwischenmechanismus' eine vorzugsweise gleichbleibende Bewegung der Sperrvorrichtung zu
bewirken, so daß der durch das aus der Lichtmessung hergeleitete elektrische Signal bewirkte Eingriff eines
Sperrgliedes in die Sperrvorrichtung eine über den gesamten Abblendbereich gleichbleibend genaue Blendeneinstellung
bewirkt.
Vorzugsweise ist der Zwischenmechanismus von
Vorzugsweise ist der Zwischenmechanismus von
so einer solchen Konstruktion, daß das Sperrglied im wesentlichen linear in bezug auf der Stellung des Steue.'-
und Betätigungsgliedes entsprechende Änderung des Blendenwertes bewegbar ist.
Der Zwischenmechanismus kann in einer Ausführungsform der Erfindung einen ersten Hebel und einen
zweiten Hebel umfassen, die jeweils eine mit der des anderen Hebels in Berührung stehende Kurvenfläche
aufweisen zur Übertragung der Bewegung des ersten Hebels auf den zweiten Hebel, wobei das Steuer- und
bo Betätigungsgiied mit dem ersten Hebel und das
Sperrglied mit dem zweiten Hebel bewegbar ist.
Auch kann der Zwischenmechanismus einen mit dem Steuer- und Betätigungsglied bewegbaren ersten Hebel
und einen mit denr. Sperrglied bewegbaren zweiten
f 5 Hebel aufweisen, wobei der erste Hebel an dem zweiten
Hebel zur Übertragung der Bewegung des Betätigungsgliedes auf das Sperrglied angreift.
Ferner ist vorteilhaft eine die Bewegungsgeschwin-
digkeit des ersten Hebels steuernde Vorrichtung vorgesehen. Diese Steuervorrichtung kann einen mit
dem ersten Hebel verbundenen Regelmechanismus enthalten.
In einer anderen Ausführungsform kann eine die Bewegungsgeschwindigkeit des zweiten Hebels
steuernde Vorrichtung vorgesehen sein, die einen mit dem zweiten Hebel verbundenen Regelmechanismus
enthalten kann.
Außerdem kann eine Vorrichtung vorgesehen sein, die nach dem Anhalten des Steuer- und Betätigungsgliedes
durch die elektromagnetische Vorrichtung die Verschlußauslösebetätigung zuläßt.
Weiterhin kann eine Vorrichtung vorgesehen sein, die das Steuer- und Betätigungsglied im Ansprechen auf die
Beendigung der Belichtung zur vollen Öffnung der Blende betätigt.
Der nsch dsr Erfindung zwischen dem Steuer- und
Betätigungsglied und der Sperrvorrichtung angeordnete Zwischenmechanismus überträgt die Bewegung des
Steuer- und Betätigungsgliedes vergrößernd auf die Sperrvorrichtung, so daß er ein gleichbleibendes
Bewegungsmaß der Sperrvorrichtung bei der für das Abblenden der Blendenöffnung von einem gegebenen
öffnungswert Stufe um Stufe kleiner verwenden, pro Stufe notwendigen Bewegung des Steuer- und Betätigungsgliedes
der Blende zuläßt. Demgemäß kann sich die Sperrvorrichtung um ein gleichbleibendes Maß
bewegen, wenn die Blendenöffnung um jeweils eine Stufe verändert wird, auch wenn sich die Blendenöff- jo
nung auf irgendeinem öffnungswert befindet, wodurch ein Sperrglied die Sperrvorrichtung mit hoher Genauigkeit
und zwangsläufig gemäß einer Lichtmeßausgangsgröße während der Bewegung der Sperrvorrichtung
sperren und damit den Abblendvorgang enthalten kann. Diese genaue Sperrung der Sperrvorrichtung ergibt
eine genaue automatische Steuerung der Blendenöffnung auf einen optimalen Öffnungswert.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von
Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnung.
F i g. 1 zeigt eine Rückansicht der Fassung eines Wechselobjektivs gemäß einer Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung.
Fig.2 ist eine perspektivische Ansicht einer innerhalb
des Wechselobjektivs angeordneten Blendenöffnungsvorrichtung.
Fig.3 ist ein Diagramm, das die Stellung eines
Blendenverbindungsstifts bei sich ändernden Blendenöffnungswerten eirss in den F i g. 1 und 2 gezeigten
Wechselobjektivs wiedergibt.
F i g. 4 ist eine Draufsicht auf die Konstruktion des wesentlichen Teils einer Ausführungsform der automatischen
Blendensteuervorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung.
F i g. 5 ist eine Draufsicht auf den wesentlichen Teil einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.
F i g. 1 ist eine Rückansicht des wesentlichen Teils der Fassung eines Wechselobjektivs, die die vorliegende
Erfindung enthält. Eine Objektivlinse 31 wird von einem feststehenden Ring 32 umgeben, um den ein Blendeneinstellring
35 drehbar montiert ist Wie in Fig.2 dargestellt, wird eine in ihrer voll geöffneten Stellung
befindliche Blende auf einen für eine Belichtung erforderlichen, gewünschten Blendenöffnungswert eingestellt,
indem die Blendenöffnungswerteinteilung (Blendenzahl) 36 auf dem Blendeneinstellrrng 35 mit
einem Indexzeichen 38 auf dem feststehenden Ring 32 ausgerichtet werden.
In einer ringförmigen, den Außenumfang des Objektivs 31 umgebenden, aber von dem feststehenden
Ring 32 aus gesehen radial nach innen gelegenen Rückplatte 33 ist ein gekrümmt verlaufendes Langloch
34 vorgesehen, durch das ein Blendenverbindungsstift 1 in Richtung auf ein Kameragehäuse ragt.
Der Blendenverbindungsstift 1 ist ausgelegt, daß er Blendenlamellen 39 (eine Lamelle 39 ist dargestellt)
dreht, und erstreckt sich vorspringend von einem Blendenring 40 für die Regulierung der Blendenöffnung.
Der Blendenring 40 ist durch eine Feder 41, wie in Fig.2 dargestellt, vorgespannt, so daß er sich im
Uhrzeigersinn dreht. Demgemäß neigt der Blendenverbindungsstift 1 dazu, sich durch das Langloch 34 von
(gemäß Zeichnung Fig. I) links unten nach rechts oben
zu bewegen. So ist, wenn sich der Blendenverbindungsstift 1 links unten befindet, die Blende in inrer voll
geöffneten Stellung, und wenn er^ sich rechts oben befindet, ist die Blende in der Stellung ihrer kleinsten
Blendenöffnung. Wenn ein von dem Blendenring 40 abragender Stift 42, wie in Fig.2 dargestellt, im
Uhrzeigersinn gedreht wird, greift der Stift 42 an einem entsprechend der einzustellenden Blendenöffnung von
dem Blendeneinstellring 35 nach innen ragenden Fortsaiz an, um dadurch die Drehung anzuhalten,
wodurch der Blendeneinstellring 35 die eingestellte Blendenöffnung wiedergibt.
So ist es möglich, daß vor der Belichtung die Blende auf einen auf dem Blendeneinstellring 35 eingestellten
Blendenwert abgeblendet wird, oder es ist auch möglich, die Blendenöffnung mittels einer automatischen Blendensteuervorrichtung
zu steuern, wobei der Blendeneinstellring 35 auf die kleinste Blendenöffnung eingestellt
ist.
Im Falle, daß eine Wechselobjektivfassung an ein Kameragehäuse angesetzt wird, kann der Biendenverbindungsstift
1 an einem Steuerhebel 2 am Kameragehäuse angreifen, wie in F i g. 1 dargestellt.
Wie bereits beschrieben, bewegt sich der Blendenverbindungsstift 1 im Zusammenhang mit der Bewegung
der Blendenlamellen 39. Die Blendenvorrichtung weist im allgemeinen eine Zahleneinteilung mit gleichen
Abständen auf. Das Ausmaß der Bewegung der Blendenlamellen 39 für eine Abblendung ist jedoch in
dem Fall, daß die Blendenöffnung klein ist, wenn also z. B. von Blende 11 auf Blende 16 abgeblendet wird,
äußerst gering verglichen mit dem Fall, daß ζ. Β. von Blende 2 auf Blende 2,8 abgeblendet wird. Das bedeutet
daß das Ausmaß der Bewegung des Blendenvtbindungsstiftes 1 um so kleiner ist, je kleiner die
Blendenöffnung ist Dies ist am besten in Fig.3
dargestellt, in der, wenn die Blendenöffnung verkleinert wird, das Ausmaß der Bewegung des Blendenverbindungsstifts
1 in der Art einer quadratischen Kurve abnimmt Zum Beispiel ist das Ausmaß der Bewegung
des Blendenverbindungsstiftes 1 in der X-Richtung in F i g. 1 nur 0,21 mm, wenn von Blende 11 auf Blende 16
abgeblendet wird Es ist klar, daß ein solch geringes Maß der Bewegung des Blendenverbindungsstiftes 1 sehr
schwer genau zu steuern ist auch wenn automatisch durch ein Sperrglied auf eine optimale Blendenöffnung
gesteuert wird, so daß eine geringere Genauigkeit der Blendenöffnungssteuerung die Folge ist
F i g. 4 zeigt eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, bei der ein ein Steuer- und Betätigungsglied
2a zur Steuerung und Betätigung des Blendenverbindungsstiftes 1 tragender Steuer- und Betätigungshebel 2
und ein Sperrhebel 3 drehbar vorgesehen sind, wobei letzterer eine durch das Sperrglied 4 sperrbare
Sperrvorrichtung 3A mit Sperrzähnen aufweist und im Zusammenhang mit der Bewegung des Steuer- und
Betätigungshebels 2 betätigbar ist. Die aneinander angreifenden Teile von Steuer- und Betätigungshebel 2
und Spe-rhebel 3 bilden einen Kurvenmechanismus,
durch den das Ausmaß der Bewegung des Steuer- und Betätigungshebels 2 im Falle einer kleinen Blendenöffnung
vergrößert auf den Sperrhebel 3 übertragen wird, und dann wird der Sperrhebel 3, wenn eine optimale
Blendenöffnung erreicht ist, durch das Sperrglied 4 gesperrt. Dies erlaubt die richtige Steuerung der
Bewegung des Blendenverbindungsstiftes 1 mit Hilfe des Steuer- und Betätigungshebels 2 für jede Blendenöffnung,
während eine Sperrvorrichtung in Form einer Zalinsperre 36 verwendet wird, deren Zahnabstand
gleichbleibend vorgesehen ist.
Der Steuer- und Betätigungshebel 2, der ein Steuer- und Betätigungsglied in Form eines abgebogenen Teils
2a aufweist zum Angreifen an dem Blendenverbindungsstift 1, ist drehbar auf der Bodenplatte eines
Kameragehäuses montiert und durch eine Feder 14 im Uhrzeigersinn vorgespannt.
Ein Brems- bzw. Hemmhebel 8, in dem ein an der linken Kante des Steuer- und Betätigungshebels 2
angreifender Stift 8c verankert ist, ist mit Hilfe einer Achse 10 drehbar am Kameragehäuse montiert und
durch eine Feder 9 vorgespannt, die zwischen einem später ?:i beschreibenden Rückstellhebel 25 und dem
Bremshebel 8 gehalten ist, so daß letzterer im Uhrzeigersinn schwenkt. Ein Hakenabschnitt 8a des
Bremshebels 8 kann mit der Klaue 6a eines auf einer Achse 5 drehbar montierten Arretierhebels 6 in Eingriff
kommen, der durch eine Feder 7 im Uhrzeigersinn vorgespannt ist, während das an einem anderen Arm des
Bremshebeis 8 ausgebildete Schluß- oder Schwanzstück 86 an einem Stift Ha angreift, der in einem
Sektorzahnrad 11 verankert ist, welches mittels einer
Achse 116 am Kameragehäuse drehbar montiert ist und durch eine nicht dargestellte Schwachfeder eine
Neigung hat, sich im Uhrzeigersinn zu drehen. Das Sektorzahnrad 11 kämmt die ganze Zeit mit einem
Zahnrad 12a eines langsam laufenden Geschwindigkeitsreglers 12.
Ein Sperrhebel 21 für einen Spiegel ist durch eine Feder 23 im Uhrzeigersinn vorgespannt und mittels
einer Achse 22 an dem Kameragehäuse drehbar montiert. Ein an dem einen Arm des Spiegelsperrhebels
21 ausgebildeter Haken 21a kann an einem Spiegelantriebsglied
20 angreifen, während ein in dem anderen Arm verankerter Stift 216 im Drehbereich des
Schlußstücks 86 des Bremshebels 8 gelegen ist und deshalb an dem Schlußstück 86 angreifen kann. Wenn
das Spiegelantriebsglied 20 von dem Haken 21a gelöst wird, bewegt sich das Antriebsglied 20 nach oben, um
den Spiegel zu verschwenken. Bei Beendigung der Spiegelverschwenkung treibt das Antriebsglied 20 ein
Verschlußauslöseglied 30 an, um den Verschluß auszulösen.
Der Sperrhebel 3 hat einen Kurvenabschnitt 3a, der an dem am anderen Arm des Steuer- und Betätigungshebels
2 ausgebildeten, gebogenen Abschnitt Ib angreift, und zusammen mit diesem einen zwischen dem
Steuer- und Betätigungsgiied 2a und der Sperrvorrichtung 36 angeordneten Zwischenmechanismus 2b, 3a
bildet. Der Sperrhebel 3 ist mittels einer Achse 16 drehbar an dem Kameragehäuse montiert und durch
eine Schwachfeder 15 im Uhrzeigersinn vorgespannt, wobei der Kurvenabschnitt 3a des Zwischenmechanismus'
die ganze Zeit an dem gebogenen ^schnitt 2b des
Zwischenmechanismus angreift.
Das Sperrglied 4 hat eine Klaue 4a, die in die Sperrzähne der Sperrvorrichtung 3b eingreifen kann, so
daß ein Zahngesperre gebildet wird, und ist mittels einer Achse 18 an dem Kameragehäuse drehbar montiert.
Das Sperrglied 4 ist mit einer Feder 19 versehen, die die Klaue 4a in Eingriffsrichtung mit der Zahn-Sperrvorrichtung 3b beaufschlagt, und an seiner Rückseite weist
es einen Anker 4b auf. Außerdem weist das Sperrglied 4 einen gebogenen Abschnitt 4c auf, der an dem am linken
Ende der Zahn-Sperrvorrichtung 36 an dem Sperrhebel 3 ausgebildeten Fortsatz 3c angreifen kann; dabei ist
gegenüber dem Anker 46 ein Elektromagnet 17 angeordnet. So wird, wenn der Fortsatz 3c an dem
gebogenen Abschnitt 4c angreift, das Sperrglied 4 in einer Weise verschwenkt, daß die Klaue 4a gegen die
Wirkung der Feder 19 von der Zahn-Sperrvorrichtung 36 zurückgezogen wird, wodurch der Anker 46 in
Anschlag an den Elektromagneten 17 gebracht wird. Wenn dann der Elektromagnet 17 erregt wird, wird der
Anker 46 in der zuvor genannten, zurückgezogenen
2s Stellung angezogen.
Der Rückstellhebel 25 ist auf der Achse 10 drehbar gelagert und durch eine starke Feder 29 entgegen dem
Uhrzeigersinn vorgespannt, wobei eine Feder 9 zwischen dem Bremshebel 8 und dem Rückstellhebel 25
gehalten ist. An dem Rückstellhebel 25 sind ein Fortsatz 25a und ein Haken 256 vorgesehen, wobei der Fortsatz
25a auf die Auflauffläche Sd des Bremshebels 8 auftreffen und an ihr angreifen kann, wenn der
Bremshebel 8 durch die Feder 9 im Uhrzeigersinn verschwenkt wird. Der Arretierhebel 26 weist eine mit
dem Haken 256 eingreifbare Klaue 26a auf, ist auf einer Achse 27 drehbar gelagert und durch eine Feder 28
entgegen dem Uhrzeigersinn vorgespannt, so daß er an einem Stopper 26c angreift, während der andere Arm
266 des Arrttierhebels 26 über die sich in Pfeilrichtung drehende Aufwickelspule 24 eines nachlaufenden
Verschlußvorhangs ragt und so an einem in der Aufwickelspule 24 des nachlaufenden Verschlußvorhangs
verankerten Stift 24a angreifen kann, wenn der nachlaufende Verschlußvorhang abläuft.
Die Anordnung des gebogenen Abschnitts 26 und des Kurvenabschnitts 3a, die zusammen den Zwischenmechanismus
26,3a bilden, ist so getroffen, daß, wenn der Drehwinkel des Steuer- und Betätigungshebels 2
so vergrößert wird, der Drehwinkel des Sperrhebels 3 sich im Verhältnis zu einer Drehwinkeleinheit des Steuerhebels
2 vergrößert.
Der Elektromagnet 17 wird im Zusammenhang mit der Auslösebetätigung erregt So wird, wenn die
Ausgangsgröße des Lichtmeßstromkreises mit einem Lichtmeßelement, das das durch die zuvor genannte
Blendenöffnung einfallende Licht von einem Aufnahmeobjekt empfangen kann, einen voreingestellten Wert
einer Verschlußzeit erreicht, dann der Elektromagnet 17
ω entsprechend der genannten Ausgangsgröße über einen
Schaltstromkreis entregt
Beim Betrieb greift in dem in Fig.4 dargestellten gespannten Zustand der Fortsatz 3c des Sperrhebels 3
an dem gebogenen Abschnitt 4c des Spergliedes 4 an, um diesen dadurch gegen die Wirkung der Feder 19 ini
Uhrzeigersinn zu schwenken, und die Klaue 4a des Sperrgliedes 4 ist von den Sperrzähnen der Sperrvorrichtung
36 am Sperrhebel 3 gelöst Außerdem greift
der Haken 8a des Bremshebels 8 in die Klaue 6a des Arretierhebels 6 ein, der Steuer- und Betätigungshebel 2
arretiert den Blendenverbindungsstift 1 in einer Stellung, in der die Blende voll geöffnet ist. der
Spiegelsperrhebel 21 sperrt das Spiegelantriebsglied 20 und die Klaue 26a des Arretierhebels 26 steht in Eingriff
mit dem Hake . 256 des Rückstellhebels 25. Demgemäß ist jede der Federn 15,14,9,29 gespannt, und so ist auch
der Verschluß gespannt.
Wenn unter dieser Bedingung die Auslösebetätigung ausgeführt wird, wird der Elektromagnet 17 erregt,
worauf der Arretierhebel 6 gegen die Wirkung der Feder 7 entgegen dem Uhrzeigersinn verschwenkt wird,
so daß der Bremshebel 8 aus dem gesperrten Zustand gelöst wird. So kann sich der Bremshebel 8 unter der
Wirkung der gespannten Feder 9 im Uhrzeigersinn drehen, während er durch den zuvor genannten
Geschwindigkeitsregler 12 in seiner Bewegung gesteuert wird.
Auch der Steuer- und Betätigungshebel 2 wird der Verschwenkung des Bremshebels 8 folgend unter der
Wirkung der gespannten Feder 14 im Uhrzeigersinn verschwenkt, während der Blendenverbindungsstift 1
der Schwenkung des Steuer- und Betätigungshebels 2 folgt, um dadurch die Blende aus ihrem voll geöffneten
Zustand abzublenden. Im Zusammenhang damit dreht sich der Sperrhebel 3 entgegen dem Uhrzeigersinn,
wobei der gebogene Abschnitt 26 des Steuer- und Betätigungshebels 2 an dem Kurvenabschnitt 3a des
Sperrhebels 3 derart angreift, daß das Ausmaß der Drehung des Sperrhebels 3 mittels des Kurvenabschnitts
3a im Verhältnis zum Ausmaß der Drehung des Steuer- und Betätigungshebels 2 umso mehr vergrößert
wird, je mehr der Drehwinkel des Steuer- und Betätigungshebels 2 ansteigt, d. h. die Blende abgeblendet
wird.
Wenn die durch das durch die Blendenöffnung einfallende Licht von dem Aufnahmeobjekt empfangende
Lichtmeßelement abgegebene Lichtmeßausgangsgröße abnimmt und dann einen der vorgewählten
Verschlußzeit entsprechenden, gegebenen Wert erreicht, wird die elektrische Versorgung des Elektromagneten
17 durch den Schaltstromkreis unterbrochen, worauf das Sperrglied 4 unter der Wirkung der Feder 19
entgegen dem Uhrzeigersinn schwenkt und die Klaue 4a des Sperrgliedes 4 in die Sperrzähne der Sperrvorrichtung
3b des Sperrhebels 3 eingreift, um letzteren dadurch in seiner Stellung zu sperren. Dies bewirkt, daß
der an dem Sperrhebel 3 angreifende Steuer- und Betätigungshebel 2 seine Drehung beendet, während die
Blende entsprechend der Helligkeit des Aufnahmeobjekts, der Filmempfindlichkeit und der Verschlußzeit auf
die optimale Blendenöffnung eingestellt ist Andererseits fährt der Bremshebel 8 fort, sich zu drehen,
während sein Schlußstück 86 an dem Stift 216 angreift, um dadurch den Spiegelsperrhebel 21 gegen die
Wirkung der Feder 23 entgegen dem Uhrzeigersinn zu verschwenken und dabei den gesperrten Zustand des
Spiegelantriebsgliedes 20 aufzuheben und den bewegbaren Spiegel zu verschwenken. Bei Beendigung der
Spiegelschwenkung treibt das Spiegelantriebsglied 20 das Verschlußauslöseglied 30 an, um den Verschluß
auszulösen.
Wenn der Ablauf des nachlaufenden Verschlußvorhangs
bei einer vorbestimmten Verschlußzeit beendet und damit die Belichtung beendet worden ist, dann greift
der Stift 24a an dem Arretierhebel 26 an, um diesen dadurch im Uhrzeigersinn zu verschwenken und den
Zustand des di;»ch den Arretierhebel 26 arretierten Rückstellhebels 25 zu lösen, so daß der Rückstellhebel
25 durch die gespannte Feder 29 entgegen dem Uhrzeigersinn schwenkt, während der Fortsatz 25a auf
die Auflauffläche 8r/des Bremshebels 8 trifft, um diesen entgegen dem Uhrzeigersinn zu zwingen, währenddessen
der Stift 8c an dem Steuer- und Betätigungshebel 2 angreift, um denselben entgegen dem Uhrzeigersinn zu
verschwenken und den Blendenverbindungsstift 1 ίο anzutreiben, um so die Blende in ihren geöffneten
Zustand zu versetzen. Zusammenwirkend damit schwenkt auch der Sperrhebel 3 im Uhrzeigersinn, um
dadurch den Fortsatz 3czu veranlassen, das Sperrglied 4 mit Hilfe des gebogenen Abschnitts 4c in eine in F i g. 4
dargestellte, im Uhrzeigersinn gedrehte Stellung zurückzubringen.
In Verbindung mit der Beendigung der Belichtung wird das Spiegelantriebsglied 20 durch einen an sich
bekannten Schnellrückstellmechanismus des bewegbaren Spiegels in eine in Fig.4 dargestellte Stellung
zurückgebracht, wodurch es an dem Spiegel-Sperrhebel 21 wieder angreift.
Der Rückstellhebel 25 wird im Zusammenhang mit
der Verschlußaufzugsbetätigung im Uhrzeigersinn verschwenkt und kommt wieder mit dem Arretierhebel 26
in Eingriff, wodurch die in F i g. 4 dargestellte, gespannte Stellung vollkommen wieder hergestellt ist.
Gemäß der vorangehenden Ausführungsform greift der Bremshebel 8 an dem Steuer- und Betätigungshebel
2 an. Im Gegensatz dazu greift der Bremshebel 8' gemäß einer anderen, in F i g. 5 dargestellten Ausführungsform
an dem Sperrhebel 3 an. Genauer gesagt, der Arm 8'c des Bremshpbels 8' greift an einem Stift 3'd des
Sperrhebels 3 an, wodurch die Drehgeschwindigkeit des Sperrhebels 3 durch den Reglermechanismus 12
gesteuert wird, während der andere Arm 8'a des Bremshebeis 8' an dem Arfeiierhebe! 6 sowie an dem
Stift Hades Sektorenzahnrades 11 angreifen kann.
Bei dieser Ausführungsform dreht sich der Sperrhebel 3 mit einer gegebenen Geschwindigkeit und das Maß
der Drehung zwischen den Blendenwerten wird konstant gehalten. Außerdem folgt der Blendenverbindungsstift
1 durch den Kurvenabschnitt 3a über den Steuer- und Betätigungshebel 2, wie in F ig. 3
dargestellt, einer kurvenförmigen Bewegung, so daß die Verzögerung in der Bewegung des Sperrgliedes 4 auf
Grund des Elektromagneten 17 sowie die aus der mechanischen Anordnung sich ergebende Verzögerung
leicht vorher justiert werden kann, wodurch sich eine weitere, verbesserte Genauigkeit für die automatische
Steuerung einer Blende ergibt.
In einer eine Blendenöffnung automatisch auf einen optimalen Öffnungswert steuernden photographischen
Kamera, bei der das von einem Aufnahmeobjekt kommende und durch ein Objektiv und eine Blendenöffnung
einfallende Licht mittels einer Lichtmeßvonichtung gemessen wird, wenn die sich in ihrem voll
geöffneten Zustand befindliche Blendenöffnung für das Objektiv aus ihrem voll geöffneten Zustand im
Zusammenhang mit der Auslösebetätigung eines Verschlusses abgeblendet und dann die Abblendbetätigung
der Blendenöffnung unterbrochen wird, wenn die Lichtmeßausgangsgröße mit einem einer vorbestimmten
Verschlußzeit entsprechenden Wert zur Oberein-Stimmung kommt, besteht also die Verbesserung in
einer automatischen Blendensteuervorrichtung, bei der die Bewegung eines Blendenverbindungsstiftes 1 für das
Objektiv im Zusammenhang mit der Betätigung eines
Blendenringes 35 auf einen Sperrhebei 3 innerhalb des Kameragehäuses übertragen wird, wobei dieser Sperrhoel
3 mit der zuvor genannten Betätigung des Blendenringes 35 über einen die Bewegung vergrößernden
Zwischenmechanismus 3a, 3b zusammenwirkt, der die Bewegung des Sperrhebels 3 im Verhältnis zur
Bewegung des Blendenverbindungsstiftes 1 umso mehr vergrößern kann, je weiter die Blendenöffnung abgeblendet
wird; danach wird der genannte Sperrhebel 3
durch eine Sperrklaue 4a gesperrt, die zur Steuerung der Blendenöffnung durch die zuvor genannte Lichtmeßausgangsgröße
betätigbar ist.
Während die beschriebenen Ausführungsformen bevorzugte Formen der vorliegenden Erfindung Jai steilen,
versteht es sich für den Fachmann, daß zahlreiche Abänderungen und Modifikationen vorgenommen werden
können, ohne daß vom Gedanken der Erfindung abgewichen wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (10)
1. Automatische Blendensteuervorrichtung für
eine Kamera des Typs, an den ein mit Blende und
Blendenverbindungsglied versehenes Wechselobjektiv ansetzbar ist, wobei die Blendensteuervorrichtung
ein mit dem Blendenverbindungsglied gekuppeltes Steuer- und Betätigungsglied zur Bestimmung
der Blendenöffnung als eine Funktion der Stellung dieses Steuer- und Betätigungsgliedes, ein das
Steuer- und Betätigungsglied in einer Ausgangsstellung zum Vollöffnen der Blende sicherndes Halteglied,
eine Vorrichtung zum Lösen der Verriegelung im Ansprechen auf die Verschlußauslösebetätigung,
um die Blende aus ihrer voll geöffneten Stellung in eine Vorstufe oder eine Endstellung abzublenden,
ein das Szenenlicht durch das Objektiv und die Blende empfangendes photoelektrisches Bauelement,
einet, mit dem photoelektrischen Element verbundenen. Steuerstromkreis zurErzeugung eines
Steuersignals, wenn die Blende auf einen für eine richtige Belichtung richtigen Wert abgeblendet ist
und eine auf dieses Signal ansprechende elektromagnetische Vorrichtung zum Anhalten des Steuer-
und Betätigungsgliedes in der dem richtigen Blendenwert entsprechenden Stellung über eine in
jeder gewünschten Stellung sperrbare Sperrvorrichtung enthält, gekennzeichnet durch einen
zwischen dem Steuer- und Betätigungsglied (2a) und der Sperrvorrichtung (3b) angeordneten Zwischenmechanismus,
der zwei getrennte Teile (2b, 3b) umfaßt, weiche sidi derart in gegenseitigem
Reibungskontakt befinden, daß der Anlagepunkt zwischen diesen beiden Teiivi (2b, 3a) derart
verschiebbar ist, daß das Maß der über den Zwischenmechanismus (2b, 3a) auf die Sperrvorrichtung
(3b) übertragenen Bewegung im Verhältnis zu dem Maß der Bewegung des Steuer- und Betätigungsgliedes
(2a) vergrößerbar ist, während das Steuer- und Betä'Jgungsglied (2a) sich aus der
Ausgangsstellung in die Endstellung für Abblendbetätigung der Blende bewegt
2. Blendensteuervorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine solche Konstruktion des
Zwischenmechanismus' (2b, 3a), daß das Sperrglied (3b) im wesentlichen linear in bezug auf der Stellung
des Steuer- und Betätigungsgliedes (2a) entsprechende Änderungen des Blendenwertes bewegbar
ist.
3. Blendensteuervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß der Zwischenmechanismus
einen ersten Hebel (2) und einen zweiten Hebel (3) umfaßt, die jeweils eine mit der des
anderen Hebels in Berührung stehende Kurvenfläche (2a, 3a^ aufweisen zur Übertragung der
Bewegung des ersten Hebels (2) auf den zweiten Hebel (3), wobei das Steuer- und Betätigungsglied
(2a) mn dem ersten Hebel (2) und das Sperrglied (3b)
mit dem zweiten Hebel (3) bewegbar ist.
4. Blendensteuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenmechanismus
einen mit dem Steuer- und Betätigungsglied (2a) bewegbaren ersten Hebel (2) und einen mit dem
Sperrglied (3b) bewegbaren zweiten Hebel (3) aufweist, wobei der erste Hebel (2) an dem zweiten
Hebel (3) zur Übertragung der Bewegung des Betätigungsgliedes (2a) auf das Sperrglied (3b)
angreift.
5. Blendensteuervorrichtung nach Anspruchs
gekennzeichnet durch eine die Bewegungsgeschwindigkeit des ersten Hebels (2) steuernde Vorrichtung
(8,9,10,11,12).
6. Blendensteuervorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuervorrichtung
einen mit dem ersten Hebel (2) verbundenen Regelmechanismus (11,12) enthält
7. Blendensteuervorrichtung nach Anspruchs
gekennzeichnet durch eine die Bewegungsgeschwindigkeit des zweiten Hebels (3) steuernde Vorrichtung
(8,9,10,11.12).
8. Blendensteuerv£>rrichtung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet daß die Steuervorrichtung einen mit dem zweiten Hebel (3) verbundenen
Regelmechanismus (H, 12) enthält
9. Blendensteuervorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine nach dem Anhalten des
Steuer- und Betätigungsgliedes (2a) durch die elektromagnetische Vorrichtung (4, 17, 18, 19) die
Verschlußauslösebetätigung zulassende Vorrichtung (21,22,23).
10. Blendensteuervorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine das Steuer- und Betätigungsglied
(2a) im Ansprechen auf die Beendigung der Belichtung zur vollen Öffnung der Blende
betätigende Vorrichtung (24,25,26,27,28).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP9526073A JPS5321653B2 (de) | 1973-08-27 | 1973-08-27 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2440056A1 DE2440056A1 (de) | 1975-03-13 |
| DE2440056C2 true DE2440056C2 (de) | 1983-12-15 |
Family
ID=14132781
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2440056A Expired DE2440056C2 (de) | 1973-08-27 | 1974-08-21 | Automatische Blendensteuervorrichtung für eine Kamera |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3952316A (de) |
| JP (1) | JPS5321653B2 (de) |
| DE (1) | DE2440056C2 (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| JPS53118526U (de) * | 1977-02-25 | 1978-09-20 | ||
| JPS5693720U (de) * | 1979-12-20 | 1981-07-25 | ||
| JPS56141130U (de) * | 1980-03-21 | 1981-10-24 | ||
| JPS5785034A (en) * | 1980-11-17 | 1982-05-27 | Asahi Optical Co Ltd | Diaphragm controlling mechanism |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3292516A (en) * | 1963-05-17 | 1966-12-20 | Copal Co Ltd | Photographic camera with automatic exposure control |
| GB1088915A (en) * | 1964-05-15 | 1967-10-25 | Agfa Ag | Photographic camera with an exposure regulating device |
| DE1522005A1 (de) * | 1967-01-07 | 1969-06-26 | Agfa Gevaert Ag | Kamera mit automatischer Belichtungssteuervorrichtung |
| US3749203A (en) * | 1971-08-11 | 1973-07-31 | Us Elevator Corp | Elevator floor leveling system |
-
1973
- 1973-08-27 JP JP9526073A patent/JPS5321653B2/ja not_active Expired
-
1974
- 1974-08-19 US US05/498,730 patent/US3952316A/en not_active Expired - Lifetime
- 1974-08-21 DE DE2440056A patent/DE2440056C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS5045632A (de) | 1975-04-23 |
| US3952316A (en) | 1976-04-20 |
| DE2440056A1 (de) | 1975-03-13 |
| JPS5321653B2 (de) | 1978-07-04 |
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