DE1169659B - Verfahren zur Stabilisierung vulkanisierbarer, halogenierter Isoolefin-Multiolefin-Misch-polymerisate - Google Patents
Verfahren zur Stabilisierung vulkanisierbarer, halogenierter Isoolefin-Multiolefin-Misch-polymerisateInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: C08f
Deutsche Kl.: 39 b-22/06
Nummer:
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Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
E15246 IV c/39 b
20. Januar 1958
6. Mai 1964
20. Januar 1958
6. Mai 1964
Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Stabilisierung vulkanisierbarer, halogenierter Isoolefin-Multiolefin-Mischpolymerisate.
Der in folgendem gebrauchte Ausdruck Mischpolymere bezieht sich auf Polymerisate, die chloriert
oder bromiert sind, insbesondere auf Mischpolymere, die aus einer größeren Menge (vorzugsweise aus etwa
85 bis 99,5%) eines C4 — C8-Isodefins, z.B. Isobutylen,
2-Methyl-buten-(l) oder 3-Methyl-buten-(l), und einer kleineren Menge (vorzugsweise etwa 15 bis
0,5 Gewichtsprozent) eines Multiolefins mit etwa 4 bis 14, vorzugsweise 4 bis 6 C-Atomen bestehen.
Diese werden in der Literatur gewöhnlich als »Butylkautschuk« bezeichnet. Die Herstellung von Butylkautschuk
ist in der USA.-Patentschrift 2 365 128 beschrieben. Bei dem Multiolefinbestandteil des Mischpolymeren
handelt es sich vorzugsweise um ein konjugiertes Diolefin, ζ. Β. Isopren, Butadien, Dimethylbutadien,
Piperylen, oder um Multiolefine, wie Cyclopentadien, Cyclohexadiene, Dimethallyl, Allo-oxymen
oder Vinylfulvene. Solche Mischpolymere bestehen vorzugsweise aus Isobutylen und Isopren, jedoch
kann das Mischpolymere auch etwa 0,05 bis 20,0, vorzugsweise etwa 0,2 bis 5,0 Gewichtsteile (bezogen auf
die insgesamt umzusetzenden Mischmonomeren) an monoolefinischen Verbindungen, wie Styrol, p-Methylstyrol,
a-Methylstyrol, Inden, Dichlorstyrol, p-Chlorstyrol
oder Gemische davon, enthalten. Ein derartiges Mischpolymeres besitzt ein Molekulargewicht nach
Staudinger von etwa 20 000 bis 300 000 und einen ungesättigten Anteil von etwa 0,5 bis 15,0 Molprozent.
Während sich Isoolefin-Multiolefin-Mischpolymere, wie z. B. Butylkautschuk, durch gewisse Thiocarbaminsäurederivate
nicht stabilisieren lassen und dazu neigen, durch diese Derivate vernetzt oder geliert
zu werden, zeigte es sich, daß die halogenierten Derivate dieser Mischpolymeren durch diese Verbindungen
überraschend gut stabilisiert werden, indem z. B. die Neigung zur Gelbildung verringert wird, was
sich an einer guten Hexanlöslichkeit zeigt, und insbesondere die Widerstandsfähigkeit gegen Abspaltung
von Halogenwasserstoff erhöht wird, was z. B. an einer geringen Korrosionswirkung an Zinnplatten
erkennbar ist.
Das Verfahren zur Stabilisierung vulkanisierbarer, halogenierter Isoolefin-Multiolefin-Mischpolymerisate
ist nun dadurch gekennzeichnet, daß man als Stabilisator 0,50 bis 10 Gewichtsprozent mindestens eines
Thiuramsulfids oder eines Metallsalzes der Gruppe IV oder V des Periodischen Systems bzw. eines Aminsalzes
der Dithiocarbaminsäure verwendet, die in Verfahren zur Stabilisierung vulkanisierbarer,
halogenierter Isoolefin-Multiolefin-Mischpolymerisate
halogenierter Isoolefin-Multiolefin-Mischpolymerisate
Anmelder:
Esso Research and Engineering Company,
Elizabeth, N. J. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr. W. Beil und A. Hoeppener, Rechtsanwälte,
Frankfurt/M.- Höchst, Antoniterstr. 36
Als Erfinder benannt:
Thomas H. Hakala, Union, N. J.,
John J. Laffey, Elizabeth, N. J. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 14. Februar 1957
(640301)
einer besonderen, der Vulkanisation vorangehenden Stufe bei Temperaturen zwischen 0 und 2000C dem
Polymeren einverleibt werden.
Die Herstellung der halogenierten kautschukartigen Isoolefin-Multiolefin-Mischpolymerisate erfolgt in bekannter
Weise durch sorgfältige Chlorierung oder Bromierung der Mischpolymeren in einer Weise, bei
der keine Herabsetzung ihres Molekulargewichts eintritt. Diese halogenierten Mischpolymeren erfordern
bei der Vulkanisation keinen Schwefel oder Ultrabeschleuniger und können ■ allein durch Zinkoxyd
und/oder primäre oder polyfunktionelle Amine zu Vulkanisaten, die gute Spannungs-Dehnungs-Eigenschaften
aufweisen, vulkanisiert werden. Da diese halogenierten Mischpolymeren bereits eine höhere
Wärmealterungsbeständigkeit aufweisen als die nicht halogenierten Mischpolymeren und die Wärmealterungsbeständigkeit
der nicht halogenierten Mischpolymeren durch Zugabe von Thiocarbaminsäurederivaten
nicht verbessert wird, ist es in hohem Grade überraschend, daß diese Verbindungen die Wärmealterungsbeständigkeit
der halogenierten Mischpolymeren noch weiter verbessern.
Bei der praktischen Durchführung der Stabilisierung wird das nicht vulkanisierte, halogenierte Isoolefin-
409 588/452
Multiolefin-Mischpolymere vor dem Vulkanisieren wichtsprozent, bezogen auf das halogenierte Misch-
bei einer Temperatur zwischen 0 und 200° C mit 0,05 polymere.
bis 10,0, zweckmäßiger mit etwa 0,1 bis 8,0, Vorzugs- Die Gemische aus dem chlorierten Isoolefin-Multiweise
mit etwa 0,5 bis 5,0 Gewichtsprozent eines der olefin-Mischpolymeren und den organischen Stabilinachstehend
aufgeführten Thiocarbaminsäurederivate 5 sierungsverbindungen können nach den üblichen Ververmischt.
Dies kann auf verschiedene Weise geschehen, fahren leicht heißgewalzt, stranggepreßt, kalandert
Bei einer bevorzugten Ausführungsform wird im oder getrocknet werden, ohne daß eine wesentliche
wesentlichen die gesamte erforderliche Menge der Dehydrohalogenierung oder thermische Zersetzung
stabilisierenden Verbindung mit dem nicht vulkani- erfolgt. Alsdann werden 100 Gewichtsteile dieser Gesierten
halogenierten Mischpolymerenschlamm ge- ίο mische zweckmäßig mit etwa 10 bis 150 Gewichtsmischt,
sobald das Mischpolymere im Herstellungs- teilen eines Füllstoffes, etwa 2 bis 30 Gewichtsteilen
prozeß entweder ausgefällt oder in ein heißes wäß- Zinkoxyd und/oder primären oder polyfunktionellen
riges Medium geleitet worden ist, jedoch vor dem Aminen, Weichmachungsmitteln, wie Kohlenwasser-Trocknen,
Mahlen oder Strangpressen. Bei einer stofFölen, Teeren, Wachsen, Harzen oder organischen
anderen bevorzugten Ausführungsform wird die 15 Estern, Pigmenten, Magnesiumoxyd und/oder CaI-organische
stabilisierende Verbindung der Lösung des ciumoxyden, Chinondioxim oder dessen Derivaten
halogenierten Mischpolymeren hinzugesetzt, bevor oder Homologen sowie Beschleunigern, wie Mercaptodas
Mischpolymere durch Sprüh- und/oder Trommel- benzothiazol oder Benzothiazyldisulfid, in an sich
trocknung und/oder Ausfällen und/oder Einleiten in bekannter Weise verarbeitet und zu Vulkanisaten mit
ein heißes wäßriges Medium gewonnen wird. Die 20 außergewöhnlichen Zugfestigkeitseigenschaften vulorganische
stabilisierende Verbindung kann auch auf kanisiert, indem man sie wenige Sekunden bis mehrere
einer Kaltwalze oder einem Banbury-Mischer vor dem Stunden lang auf etwa 93 bis 232° C, vorzugsweise
Vulkanisieren hinzugegeben werden. Es ist jedoch etwa 121 bis 2050C, erhitzt.
besonders zweckmäßig, dem halogenierten Misch- Die stabilisierten, halogenierten Isoolefin-Multiolepolymeren
vor der Fertigbearbeitung, wie Sprüh- 25 fin-Mischpolymeren, insbesondere die halogenierten
trocknen, Trommeltrocknen, Heißkneten, Strang- stabilisierten Butylkautschuke, können auch durch
pressen oder Kalandern, mindestens 0,5 bis 1,0 Ge- Zinkoxyd und/oder primäre oder funktioneile Amine
wichtsteile je 100 Teile Mischpolymeres wenigstens in Gegenwart kleinerer Mengen der als Vulkanisaeiner
der organischen stabilisierenden Verbindungen tionsmittel bekannten harzartigen polymerisierten
beizumischen, da die organische stabilisierende Ver- 30 Oxy- (oder vorzugsweise ringförmig alkylierten Oxy-)
bindung im wesentlichen eine Dehydrohalogenierung, Verbindungen, aromatischen (oder heterocyclischen)
Vernetzung oder Gelbildung sowie einen Zerfall oder dialkoholischen Verbindungen, insbesondere in Gegeneine
Zersetzung des halogenierten Mischpolymeren wart von etwa 0,1 bis 20, vorzugsweise etwa 0,5 bis
während dieser Verfahren verhindert. 10,0 Gewichtsprozent Dimethylol-Phenolharzen, wie
Die organischen stabilisierenden Verbindungen 35 2,6-Dimethylol-4-tert.-octylphenol, vulkanisiert werkönnen
Siedepunkte zwischen etwa 100 und 7000C den. Der stabilisierte halogenierte Butylkautschuk
haben und sind aus den beiden nachstehend aufge- kann ferner, während oder vorzugsweise bevor er
führten Verbindungsgruppen ausgewählt, deren samt- verarbeitet und vulkanisiert wird, in an sich bekannter
liehe Glieder einzeln oder in Kombination verwendet Weise mit etwa 0,5 bis 10% Silikat eines Metalls
werden können. 4° der Gruppe II, insbesondere Calciumsilikat, und/oder
I. Thiuramsulfide der allgemeinen Formel mit etwa 1 bis 5% eines adsorbierenden Entaktivierungsmittels,
z. B. verschiedenen hochsiedenden polaren Verbindungen, wie Äthylenglykol, vermischt
Ri χ / R3 werden. Vulkanisate oder Mischvulkanisate dieses
N C (S)n C — N'. Ί-5 letztgenannten Typs sind besonders für Reifen (vor
, ι i: \ allem in der Karkasse) für Laufflächen und Wülste,
2 g .g * für Vulkanisierbeutel für Reifen oder Zwischen
schichten oder für Dampfschläuche brauchbar. Für diese Zusammensetzungen werden im allgemeinen
in der R1, R2, R3 und R4 Alkyl-, Aryl-, Alkaryl- und 50 die obenerwähnten Vulkanisationsbedingungen ver-Aralkylreste
mit 1 bis 18 C-Atomen und η eine ganze wendet.
Zahl zwischen etwa 1 und 4 bedeuten. Es ist bereits bekannt, Tetramethyl-thiuramdisulfid
Typische organische Stabilisierungsverbindungen, bei der Vulkanisation von bromiertem Butylkautschuk
die in die Kategorie I fallen, sind Tetramethyl-thiur- als Vulkanisationsbeschleuniger zuzusetzen. Die Erammonosulfid,
Tetramethyl-thiuramdisulfid, Tetra- 55 findung unterscheidet sich hiervon dadurch, daß
äthyl - thiuramdisulfid, Di-N- pentamethylen - thi- Tetramethyl-thiuramdisulfid und andereThiocarbaminuramtetrasulfid
oder Gemische davon. Vorzugsweise säurederivate in einer besonderen Verfahrensstufe und
verwendet man Thiuramsulfide, bei denen η — 1 ist, unter besonderen Bedingungen als Stabilisatoren
in Mengen von mindestens etwa 1,0 Gewichts- vor der Vulkanisation zugesetzt werden, wodurch die
prozent, bezogen auf das halogenierte Mischpoly- 60 dargelegten Effekte erreicht werden,
mere. Die Erfindung wird in den folgenden Beispielen
II. Amine oder Metallsalze der Gruppe IV oder V erläutert:
des Periodischen Systems der Dithiocarbaminsäure, B e i s η i e 1 1
z. B. N-Pentamethylen-ammoniumpentamethylen-di-
thiocarbamat, Blei - dimethyl - dithiocarbamat, Wis- 65 Verwendet wurde ein chlorierter Butylkautschuk,
mut - dimethyl - dithiocarbamat oder Gemische da- der aus einem Kautschuk in Benzollösung durch
von. Vorzugsweise verwendet man die Metall-dithio- Chlorieren hergestellt worden war. Der Kautschuk
carbamate in Mengen von mindestens etwa 1,0 Ge- hatte eine 8-Minuten-Mooney-Viskosität bei 1000C
von 43 und war zu 2,3 Molprozent ungesättigt. Die absolute Menge an Butylkautschuk, Benzol und bei
der Chlorierung zugeführtem gasförmigem Chlor sowie die berechnete Menge an zugeführtem Chlor,
bezogen auf das Polymere, und die Menge des in dem Polymeren gebundenen Chlors waren: 77 kg Butylkautschuk,
697kg Benzol, 2,17kg (d.h. 2,8%) zugeführtes Chlor, 1,28% gebundenes Chlor im Polymeren.
100 Gewichtsteile dieses chlorierten Butylkautschuks wurden auf einer Kaltwalze (z.B. bei 2O0C) mit
1,0 Gewichtsteil der nachstehend genannten Thiuramsulfidstabilisatoren
verarbeitet. Teile der betreffenden Gemische wurden auf eine Zinnplatte gebracht und in
einem Umluftofen 30 Minuten lang bei 1470C altern gelassen. Die Bildung von Chlorwasserstoff war an
der Korrosion der Zinnplatte zu erkennen, und die Gelierung zeigte sich an der unvollständigen Löslichkeit
in Hexan im Vergleich zu einer Blindprobe des gleichen chlorierten Butylkautschuks, der keinen
Stabilisator enthielt. Ferner wurden einige Proben auf ihren Chlorgehalt untersucht.
sehen Systems oder Aminsalze säure mit folgendem Ergebnis
der Dihiocarbaminverwendet wurden:
Stabilisator
Kein
Kein
Kein
Tellur-dimethyldithiocarbamat
(Vergleichsversuch)
(Vergleichsversuch)
Zink-dimethyldithiocarbamat
(Vergleichsversuch)
(Vergleichsversuch)
Stabilisator
Kein
Kein
Tetramethyl-thiurammonosulfid.
Tetramethyl-thiuramdisulfid
Di-N-pentamethylen-thiuramtetrasulfid
Gealtert
nicht
ja
ja
ja
ja
ja
ja
Korrosion der
Zinn·
Zinn·
platten
keine stark
keine keine
keine
Löslichkeit in Hexan
löslich unlöslich
löslich löslich
löslich
Gewichts prozent Chlor Blei-dimethyl
dithiocarbamat .
Wismut-dimethyldithiocarbamat .
a5 N-Pentamethylenammoniumpentamethylen-dithiocarbamat
Korrosion
der
Zinnplatte
Zinnplatte
keine
stark
stark
korrodiert
korrodiert keine
keine
keine
keine
Löslichkeit in Hexan
löslich unlöslich
unlöslich
unlöslich löslich löslich
löslich
Gewichts prozent Chlor
1,28 0,67
1,27 1,27
1,28
1,28 0,67
1,28 1,27 Die vorstehenden Daten zeigen, daß Amin-dithiocarbamate oder Dithiocarbamate von Metallen der
Gruppe IV oder V des Periodischen Systems chlorierten Butylkautschuk gegen Halogenwasserstoffabspaltung
und Gelbildung stabilisieren, Dithiocarbamate von Metallen der Gruppe II und VT jedoch nicht.
Die obigen Daten zeigen, daß Thiuramsulfide chlorierten Butylkautschuk gegen Halogenwasserstoffabspaltung
und Gelbildung stabilisieren.
Das Verfahren von Beispiel 1 wurde wiederholt, wobei an Stelle der Thiuramsulfide verschiedene
Salze von Metallen der Gruppe IV und V des Periodi-100 Gewichtsteile des in den vorangegangenen
Beispielen verwendeten chlorierten Butylkautschuks wurden auf einer Kaltwalze mit 1,0 Gewichtsteil der
verschiedenen nachstehend aufgeführten Stabilisatoren verarbeitet und mit einer Blindprobe verglichen, die
keinen Stabilisator enthielt. Sämtliche Proben wurden dann mit 50 Gewichtsteilen halbverstärkendem Ofenruß
(Whitly, Synthetic Rubber, S. 400 bis 403), 5 Gewichtsteüen Zinkoxyd und 1,0 Gewichtsteil
Stearinsäure je 100 Gewichtsteile chlorierten Butylkautschuks verarbeitet und 60 Minuten bei 152° C
vulkanisiert. Es wurden folgende physikalischen Daten erhalten:
Eigenschaft
kein (d. h. Blindprobe)
Tetramethylthiuramdisulfid
Zugegebene Stabilisatoren
N-Penta-
N-Penta-
Tetramethyl-
thiurammonosulfid
methylen-
ammönium-
pentamethylen-
dithiocarbamat
Blei-dimethyldithiocarbamat
Wismut-di-
methylditbio-
carbamat
Zugfestigkeit (kg/cm2)
Modul bei 300%
Dehnung (kg/cm2) .,
Dehnung (kg/cm2) .,
Dehnung(%)
110
77 405
145
106 385 142
104
370.
370.
148
97
405
405
142
102 395
149
104 415
Die vorstehenden Daten zeigen, daß die erfindungsgemäße Zugabe der genannten Stabilisatoren zu
Vulkanisaten mit höheren Zugfestigkeiten und gleichen Dehnungen und Moduli führt im Vergleich zu Vulkanisaten,
denen keine organischen Stabilisatoren zugegeben wurden.
Claims (3)
1. Verfahren zur Stabilisierung vulkanisierbarer, halogenierter Isoolefin-Multiolefin-Mischpolymerisate,
dadurch gekennzeichnet, daß man als Stabilisator 0,05 bis 10 Gewichtsprozent
mindestens eines Thiuramsulfids oder eines Metallsalzes der Gruppe IV oder V des Periodischen
Systems bzw. eines Aminsalzes der Dithiocarbaminsäure verwendet, die in einer besonderen, der
Vulkanisation vorangehenden Stufe bei Temperaturen zwischen 0 und 2000C dem Polymeren einverleibt
werden.
IO
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das halogenierte Mischpolymerisat
in feuchter oder gelöster Form verwendet wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Vermischen des Stabilisators
mit dem halogenierten Mischpolymerisat vor der Verarbeitung durch Sprühtrocknung, Trommeltrocknung,
Heißkneten, Strangpressen oder Kalandern erfolgt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 892 245.
Deutsche Patentschrift Nr. 892 245.
409 588/462 4.6* @ Bundesdnickerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US640301A US2958675A (en) | 1957-02-14 | 1957-02-14 | Stabilizing halogenated rubbery copolymers |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1169659B true DE1169659B (de) | 1964-05-06 |
Family
ID=24567695
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE15246A Pending DE1169659B (de) | 1957-02-14 | 1958-01-20 | Verfahren zur Stabilisierung vulkanisierbarer, halogenierter Isoolefin-Multiolefin-Misch-polymerisate |
Country Status (4)
| Country | Link |
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| US (1) | US2958675A (de) |
| DE (1) | DE1169659B (de) |
| FR (1) | FR1198551A (de) |
| GB (1) | GB871290A (de) |
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1958
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