[go: up one dir, main page]

DE1168811B - Fahrbetrieb zur Volksbelustigung - Google Patents

Fahrbetrieb zur Volksbelustigung

Info

Publication number
DE1168811B
DE1168811B DEW32376A DEW0032376A DE1168811B DE 1168811 B DE1168811 B DE 1168811B DE W32376 A DEW32376 A DE W32376A DE W0032376 A DEW0032376 A DE W0032376A DE 1168811 B DE1168811 B DE 1168811B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive
driving
german
inclination
amusement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW32376A
Other languages
English (en)
Inventor
Martin Woehrle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MARTIN WOEHRLE
Original Assignee
MARTIN WOEHRLE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MARTIN WOEHRLE filed Critical MARTIN WOEHRLE
Priority to DEW32376A priority Critical patent/DE1168811B/de
Publication of DE1168811B publication Critical patent/DE1168811B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63GMERRY-GO-ROUNDS; SWINGS; ROCKING-HORSES; CHUTES; SWITCHBACKS; SIMILAR DEVICES FOR PUBLIC AMUSEMENT
    • A63G1/00Roundabouts
    • A63G1/44Roundabouts with turntables moved up and down

Landscapes

  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES 4mWWl· PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: A 63 g
Nummer: Aktenzeichen: Anmeldetag: Auslegetag:
Deutsche Kl.: 77 e-31/02
1168 811
W32376Ic/77e
6. Juni 1962
23. April 1964
Die Erfindung bezieht sich auf einen Fahrbetrieb zur Volksbelustigung. Die Entwicklung der Technik auf diesem Gebiet zeigt, daß die Fahrgäste nicht mehr zufrieden sind, wenn sie, sei es auch in immer schnellerer Fahrt, im Kreise gefahren werden. Selbst ein Aufundabwippen während der Kreisfahrt oder gar ein Fahren auf senkrechter Kreisbahn bietet zu wenig Abwechslung.
In vorliegender Erfindung soll nun dem Fahrgast ein neuartiges Fahrvergnügen geboten werden, nämlich das Schunkeln, eine für Fahrgeschäfte neue Bewegungsart, welche zusätzlich mit einer Anzahl an sich bekannter Fahrweisen kombiniert werden soll. Bei dem erfindungsgemäßen Fahrgeschäft sollen die Fahrgäste wechselweise geschunkelt, gedreht, auf einer schrägen Ebene auf und ab gefahren und auf und ab gewippt werden.
Es sind Fahrbetriebe bekannt, mit denen einzelne der geschilderten Bewegungen möglich sind. So kann bei einer bekannten Einrichtung ein Drehen und gleichzeitig eine waagerechte Verschiebung der Fahrgastsitze erreicht werden. Mit einer anderen Einrichtung kann eine Änderung der Neigung einer gedrehten Scheibe durchgeführt werden. Die Vergrößerung der Neigung dient hier nur zur Vergrößerung der Antriebskraft für die antriebslosen Fahrzeuge. Das Fahrzeug muß durch Abbremsung auf der Drehscheibe in die Höhe mitgenommen werden, so daß sich eine wiederholte, vor allem eine rasche Änderung der Neigung verbietet.
Bei einem weiteren bekannten Fahrgeschäft geht der Besucher zunächst auf der oberen Bahn nach rechts und später auf der unteren Bahn nach links. Die Bodenplatten, welche die Bahn darstellen, werden hin und her gezogen und dabei durch einen Exzenter auf und ab bewegt, in stets unveränderlicher Art und Folge. Dort wird also nicht geschunkelt.
Auch mit einer anderen bekannten Volksbelustigungseinrichtung können bestenfalls zwei von den vier Bewegungen erreicht werden, welche mit der vorliegenden Erfindung möglich sind.
Es ist ferner ein Fahrgeschäft bekannt, das auf einem Kraftwagenanhänger montiert ist. Für den Transport können Ausleger demontiert werden, wobei die Hauptplattform, die auf einem Drehwerk montiert ist, abgebaut werden muß. Sogar die Nebenausleger, die wieder drehbar auf der Hauptplattform angebracht sind, müssen gegebenenfalls entfernt werden. Dagegen brauchen bei dem erfindungsgemäßen Fahrgeschäft bewegliche Teile nicht abgebaut zu werden, weil die beiden Sitzreihen am Ende jeder Fahrt ohnehin in Längsrichtung des Fahrzeuges stehen und Fahrbetrieb zur Volksbelustigung
Anmelder:
Martin Wöhrle, München, Alramstr. 26
Als Erfinder benannt:
Martin Wöhrle, München
damit die normalen Lastwagenmaße nicht überschritten werden.
Auch bei einem anderen bekannten auf einen Kraftwagenanhänger gebauten Fahrgeschäft muß die zum Betrieb wesentliche, mit den Fahrgästen gedrehte Trommel mindestens teilweise zum Transport abgebaut werden, weil eine Trommel, welche die
ao Breite eines Lastwagens nicht wesentlich überschreitet, für den vorgesehenen Zweck völlig unbrauchbar wäre.
Der Vorteil des erfindungsgemäßen Fahrbetriebes ist, daß durch die Kombination von technisch größtenteils an sich bekannten Mitteln die überraschende Wirkung einer neuartigen Fahrweise hervorgebracht werden kann, wobei eine große Anzahl verschiedener Variationen immer wieder neuartige Wirkungen ergibt. In dem erfindungsgemäßen Fahrbetrieb sind nicht einfach zwei oder drei Bewegungen kombiniert und laufen in bestimmter Reihenfolge ab, wie das bei den bekannten Fahrbetrieben der Fall ist.
Die Erfindung besteht darin, daß auf parallelen Rollbahnen einander zugekehrte Sitze angebracht sind und mit einem Antrieb einander entgegengesetzt seitlich hin und her verschoben werden, wobei die Rollbahnen auf einer Drehscheibe durch einen Antrieb um die Mittelachse des Antriebsmotors für die Rollbahnen gedreht und auf einer schrägen Bahn, deren Neigung durch einen Antrieb veränderlich ist, mittels eines weiteren Antriebs auf und ab gefahren werden. Mit an sich bekannten technischen Mitteln, nämlich einer Hand- oder Automatensteuerung, sind beliebige Bewegungsfolgen in großer Verschiedenheit möglich. Dadurch wird insbesondere erreicht, daß die Fahrten nicht jedesmal gleich verlaufen, sondern beispielsweise, daß einmal rasch geschunkelt und dazu langsam gedreht wird, während bei der nächsten Fahrt rasch gedreht und dabei langsam geschunkelt wird. Dazu kommt dann eine hin und her gehende Bewegung des Wagens auf der schrägen Bahn, die rasch oder langsam erfolgen kann und weiterhin eine
409 560/34
Änderung der Neigung dieser Bahn, also ein Wippen, das ebenfalls rasch oder langsam erfolgen kann.
Es lassen sich also Beginn und Ende sowie Geschwindigkeit der einzelnen vorgesehenen Bewegungsarten immer neu verändern. Dadurch wird erreicht, daß sich viele verschiedene Kombinationen von Bewegungen ergeben, die sich in gleicher Weise gewöhnlich nicht wiederholen.
Durch die Hin- und Herbewegung der beiden parallelen Rollbahnen wird eine Bewegung erzeugt, die dem bei lustigen Gelegenheiten gern geübten Schunkeln gleicht. Der Eindruck des Schunkeins wird für die Mitfahrenden noch verstärkt, weil die jeweils ihnen gegenüber Sitzenden im gleichen Zeitpunkt in entgegengesetzter Richtung bewegt werden.
Um einen schnellen Wechsel des Standortes zu ermöglichen wird der Fahrbetrieb erfindungsgemäß so gebaut, daß alle Fahr- und Rollbahnen auf einem einzigen, als Kraftwagenanhänger ausgebildeten Rahmen angeordnet sind. Nach Entfernen von zwei Rädern oder einer Fahrgestellachse wird dieser in eine zum Betrieb günstige Schräglage gebracht und kann somit durch Anbringen der Abstützung in sehr kurzer Zeit betriebsbereit gemacht werden.
Im folgenden soll ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes an Hand einer Zeichnung näher beschrieben werden. Die Zeichnung zeigt in
F i g. 1 den Fahrbetrieb in Betriebsstellung, von der Seite gesehen, in
F i g. 2 von oben gesehen.
Dabei sind 1 und 2 zwei Reihen von Sitzen, welche auf den parallelen Rollbahnen 3 und 4 mittels des Motors und Getriebes 5 jeweils einander entgegengesetzt verschoben, also geschunkelt werden. In vorliegender beispielsweiser Ausführung geschieht dies mittels der Seiltrommel 6. Die Sitze mit den Rollbahnen sind auf einer Drehscheibe 7 angebracht, die durch den Antrieb 8 in Drehung versetzt werden kann. Die Drehscheibe befindet sich auf einem Wagen 9, welcher auf den schrägen Schienen 10 mittels des Antriebes 11 auf und ab gezogen werden kann. Die Neigung der Schienen 10 wird mittels des Antriebes 12, hier beispielsweise durch Pleuel 13, verändert. Der Antrieb 12 und das Gelenk 14 zum Ändern der Neigung der Schienen 10 sind an einem Rahmen 15 befestigt. Dieser Rahmen ist bei 16 und 17 auf dem Boden abgestützt. Der Rahmen 15 bildet gleichzeitig den Rahmen eines Kraftwagenanhängers. Nach dem Entfernen der Stütze 16 kann der Rahmen bei 17 angehoben werden, so daß man bei 18 die hier nicht gezeichnete andere Achse des Kraftwagenanhängers bzw. die beiden abgenommenen Räder zum Zweck des Transportes anbringen kann. Dadurch ist der Fahrbetrieb sehr schnell zum Transport fertig zu machen und kann am neuen Standort durch einfaches Entfernen zweier Räder oder der Achse 18 wieder in eine zum Betrieb günstige Neigung gebracht werden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Fahrbetrieb zur Volksbelustigung, dadurch gekennzeichnet, daß auf parallelen
so Rollbahnen (3, 4) einander zugekehrte Sitze (1, 2) angebracht sind und mit einem Antrieb (5, 6) einander entgegengesetzt seitlich hin und her verschoben werden, wobei die Rollbahnen auf einer Drehscheibe ((7) durch einen Antrieb (8) um die Mittelachse des Antriebsmotors (5) gedreht und auf einer schrägen Bahn ClO), deren Neigung durch einen Antrieb (12) veränderlich ist, mittels eines weiteren Antriebes (11) auf und ab gefahren werden.
2. Auf einem Kraftwagenanhänger angebrachter Fahrbetrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betriebsbereitschaft nur der Fahrgestellrahmen nach Entfernung von einer Fahrgestellachse oder zwei Rädern durch Stützen (16, 17) in eine zum Betrieb günstige Schräglage gebracht wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 220 923;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1 054 891;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 780 962;
österreichische Patentschrift Nr. 112 781;
belgische Patentschrift Nr. 538 447.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
40» 560/34 4.64 © Bundesdruckerei Berlin
DEW32376A 1962-06-06 1962-06-06 Fahrbetrieb zur Volksbelustigung Pending DE1168811B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW32376A DE1168811B (de) 1962-06-06 1962-06-06 Fahrbetrieb zur Volksbelustigung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW32376A DE1168811B (de) 1962-06-06 1962-06-06 Fahrbetrieb zur Volksbelustigung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1168811B true DE1168811B (de) 1964-04-23

Family

ID=7600018

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW32376A Pending DE1168811B (de) 1962-06-06 1962-06-06 Fahrbetrieb zur Volksbelustigung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1168811B (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE220923C (de) *
BE538447A (de) * 1954-11-12
AT112781B (de) * 1927-07-06 1929-04-10 Karl Schaaf Karussell.
DE1780962U (de) * 1958-11-12 1959-01-08 Kaspar Klaus Karussell.
DE1054891B (de) * 1952-10-07 1959-04-09 Robert Huhn Rotierende Fahrbahn fuer Volksbelustigungszwecke

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE220923C (de) *
AT112781B (de) * 1927-07-06 1929-04-10 Karl Schaaf Karussell.
DE1054891B (de) * 1952-10-07 1959-04-09 Robert Huhn Rotierende Fahrbahn fuer Volksbelustigungszwecke
BE538447A (de) * 1954-11-12
DE1780962U (de) * 1958-11-12 1959-01-08 Kaspar Klaus Karussell.

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE9304210U1 (de) Regalbediengerät
DE1728555A1 (de) Karussell
DE3212822A1 (de) Parkvorrichtung fuer kraftfahrzeuge
DE2816630A1 (de) Luftkissenfahrzeug
DE3136934A1 (de) Transportvorrichtung fuer eine fliessfertigungsstrasse
DE1168811B (de) Fahrbetrieb zur Volksbelustigung
DE102016121799A1 (de) Fahrgeschäft, insbesondere Achterbahn
DE2162738A1 (de) Laufwerkanordnung fuer sich selbst steuernde fahrzeuge
DE1012551B (de) Auf einer allseitig neigbaren Laufflaeche fahrendes und dabei sich selbst steuerndes Spielfahrzeug
WO2002034347A1 (de) Vergnügungsfahrzeug sowie bob-, rodel- oder achterbahn zur verwendung desselben
AT392598B (de) Hebevorrichtung fuer fahrzeuge einer freizeiteinrichtung
DE9210575U1 (de) Vorrichtung zum Simulieren von Überroll- und Kippvorgängen bei Kraftfahrzeugen
DE1478255A1 (de) Karussell
DE378862C (de) Rutschbahn
DE656768C (de) Selbsttaetig umsteuernde beleuchtete Signalscheiben bei Spielzeugeisenbahnen
DE742151C (de) Gleisrueckmaschine
EP3378543A1 (de) Vergnügungsanlage, insbesondere riesenrad, mit anzeigeeinrichtung
DE2514030C2 (de) Karussell mit einem Drehgerüst und mit daran an Pendelarmen hängend angeordneten Fahrgastgondeln
DE438810C (de) Karussell
DE351716C (de) Vorrichtung zum Bremsen von Wagen
DE566571C (de) Karussell mit einem auf einer wellenfoermigen Bahn im Kreise umlaufenden und Wagen fuehrenden Gestelle
DE730613C (de) Sitztraegerlagerung
DE3625718A1 (de) Fahrbetrieb
DE434926C (de) Vorrichtung zur Umkehrung von auf Schienenstraengen fahrenden Fahrzeugen
DE864373C (de) Vergnuegungseinrichtung mit Kraftwagen und einer mehrfachen Kurvenbahn