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DE1168471B - Verfahren und Schaltungsanordnung zum UEbertragen von Fahrstrassenstellauftraegen aus einem Altersstufenspeicher in das Verschluss-register eines Stellwerkes - Google Patents

Verfahren und Schaltungsanordnung zum UEbertragen von Fahrstrassenstellauftraegen aus einem Altersstufenspeicher in das Verschluss-register eines Stellwerkes

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Publication number
DE1168471B
DE1168471B DEV20853A DEV0020853A DE1168471B DE 1168471 B DE1168471 B DE 1168471B DE V20853 A DEV20853 A DE V20853A DE V0020853 A DEV0020853 A DE V0020853A DE 1168471 B DE1168471 B DE 1168471B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
age
memory
level
storage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV20853A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Guenther Melzer
Dipl-Ing Wolfgang Zerche
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Werk fuer Signal und Sicherungstechnik Berlin VEB WSSB
Original Assignee
Werk fuer Signal und Sicherungstechnik Berlin VEB WSSB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Werk fuer Signal und Sicherungstechnik Berlin VEB WSSB filed Critical Werk fuer Signal und Sicherungstechnik Berlin VEB WSSB
Priority to DEV20853A priority Critical patent/DE1168471B/de
Publication of DE1168471B publication Critical patent/DE1168471B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/06Interlocking devices having electrical operation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

  • Verfahren und Schaltungsanordnung zum Übertragen von Fahrstraßenstellaufträgen aus einem Altersstufenspeicher in das Verschlußregister eines Stellwerkes Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Schaltungsanordnung zum aufeinanderfolgenden Übertragen von gespeicherten Fahrstraßenstellaufträgen aus einem Altersstufenspeicher in das Verschlußregister eines Stellwerkes, wobei die gespeicherten Stehaufträge in Reihenfolge der Altersstufe regelmäßig abgetastet werden und ein bis in die älteste Speicherstufe vorgerückter Stellauftrag mit den zur Zeit im Stellwerk gerade ausgeführten Stellaufträgen auf gegenseitigen Ausschluß oder gleichzeitige Ausführbarkeit verglichen und, wenn ausführbar, in das Verschlußregister des Stellwerks übertragen wird oder, wenn durch feindliche Fahrten ausgeschlossen, in der erreichten Speicherstufe verbleibt und wobei der in das Verschlußregister des Stellwerks übertragene Stellauftrag nach dort beendeter Fahrstraßenbildung im Altersstufenspeicher gelöscht wird und alle dahinterliegenden Stehaufträge vorrücken. Mit der Erfindung wird bezweckt, die Bedienung des Stellwerkes wesentlich zu erleichtern.
  • In der Stellwerkstechnik sind Altersstufenspeicher, die die Tätigkeit des Fahrdienstleiters erheblich erleichtern können, bereits bekannt. Hierbei gelangt der durch Betätigen von Tasten, Wählscheiben u. dgl. gegebene Fahrstraßenstellauftrag in die erste Speicherreihe. Die Speicherreihen bestehen aus Relaisanordnungen. Sofort nach dem Einspeichern läuft der Stellauftrag von der ersten in die zweite Speicherreihe, von da zur dritten usw. In der letzten Speicherreihe bleibt er stehen. Der zweite eingegebene Fahrstraßenstellauftrag bleibt in der vorletzten Speicherreihe stehen usw. Nur aus der letzten Speicherreihe wird jeweils das Speicherprogramm entnommen. Die Stellaufträge können ohne besondere Zwischenstufen zum Steuern eines . selbsttätigen Weichenstellvorganges benutzt werden.
  • Diese Arbeitsweise genügt im Eisenbahnsicherungswesen im wesentlichen den Ansprüchen, die beim Ablaufbetrieb gestellt werden. Zum Speichern von Zugfahrstraßen genügt sie jedoch nicht, da im Betriebsablauf auf einem Bahnhof oft Unregelmäßigkeiten auftreten, die Änderungen der eingespeicherten Fahrstraßenfolge bedingen, was aber mit den erwähnten Altersstufenspeichern nur durch Löschen und erneutes Einspeichern von Programmen möglich ist.
  • Weiterhin sind Altersstufenspeicher auch in der selbsttätigen Zuglenkung bekannt, die z. B. am Zusammenlauf mehrerer Strecken in eine gemeinsame verwendet werden. Ein hierfür vorgesehener Speicher sammelt die aus den verschiedenen Streckenrichtungen kommenden Fahrstraßenstellaufträge und gibt sie der Reihe nach in Richtung der gemeinsamen Strecke weiter. Im Normalfall wird auch hier der Stehauftrag aus der letzten Speicherreihe entnommen. In einer sogenannten Zulassungsebene wird aber geprüft, ob der in dieser letzten Speicherreihe befindliche Stehauftrag sich mit einer bereits eingestellten Fahrt ausschließt. Für jeden Auftrag ist ein Prüfrelais vorgesehen, das anzieht, wenn ein Auftrag vorliegt und weder die Stelleinrichtung der einzelnen zugehörigen Fahrstraßenabschnitte noch die Ausschlüsse anderer Fahrstraßen und die Besetzung der Gleis- und Streckenabschnitte der Fahrt des Zuges im Wege stehen. Das Prüfrelais schaltet schließlich über ein Anschaltrelais die zugehörigen Tastenrelais der Stellwerksschaltung an und stellt damit die Fahrstraße ein. Schließt sich der Auftrag mit einer bereits eingestellten Fahrsträße aus, so wird er nicht wirksam. Statt dessen beginnt, wenn die vorletzte Speicherreihe einen Auftrag enthält, ein Sucher zu arbeiten, der die vorletzte Speicherreihe an die Zulassungsebene schaltet und die letzte Speicherreihe abschaltet. Schließt sich der dort enthaltene Auftrag mit keiner eingestellten Fahrsträße aus, so wird der Auftrag in die Stellwerksschaltung übernommen und in der Speicherreihe gelöscht. Der Auftrag aus der davorliegenden Speicherreihe kann in die vorletzte rücken, und derselbe Vorgang beginnt von neuem. Sind nur noch Aufträge im Speicher vorhanden, die sich mit den im Stellwerk eingestellten Fahrten ausschließen, so tastet der Sucher ständig alle Speicherreihen ab. Er bleibt erst in der letzten Speicherreihe stehen, wenn kein oder nur noch ein Auftrag im Speicher ist.
  • Die im Speicher befindlichen Aufträge werden auf der Streckenstelltafel neben dem zum Auftrag gehörenden Signal ausgeleuchtet und zeigen dem Fahrdienstleiter das Arbeiten des Speichers. Die Wirkungsweise der Schaltungsanordnung des zuletzt genannten Speichers hat jedoch noch grundlegende Nachteile insofern, als jeder der eingespeicherten Stellaufträge, ungeachtet der Reihenfolge seiner Eingabe in den Speicher, eine Fahrstraße einstellen kann, wenn die älteren Stehaufträge im Speicher wegen der im Stellwerk gerade eingestellten Fahrstraßen nicht zulässig sind. Dabei werden die im Speicher befindliehen älteren Stellaufträge nicht berücksichtigt, sondern nur die bereits im Stellwerk eingestellten Fahrstraßen.
  • Beispielsweise sei im Stellwerk eine Fahrstraße eingestellt, mit der sich der älteste Stehauftrag im Altersstufenspeicher ausschließt; der nächstjüngere Stehauftrag schließe sich mit dem ältesten Stehauftrag aus, aber nicht mit der eingestellten Fahrstraße, er kann also eine zweite Fahrstraße einstellen.
  • Hat die erste Fahrt stattgefunden und ist die erste Fahrstraße wieder aufgelöst, so wird der älteste Stellauftrag weiterhin durch die nun eingestellte zweite (jüngere) Fahrstraße aus dem jüngeren Stellauftrag gesperrt. Auf diese Weise kann eine Fahrstraßeneinstellung längere Zeit ungewollt zurückgehalten werden. Da der Fahrdienstleiter beim Einspeichern der Stellaufträge eine bestimmte Reihenfolge wählt, dürfte nur derjenige Stellauftrag ins Stellwerk gelangen, der sich weder mit einer eingestellten Fahrstraße, noch mit einem älteren im Altersstufenspeicher befindlichen Stellauftrag ausschließt. Diese Bedingung wird jedoch nicht erfüllt. Weiterhin ist eine Schaltungsanordnung zum Speichern und Weitergeben von Stellaufträgen für Fahrstraßen nach Altersstufen in Gleisbildstellwerken bekanntgeworden, bei der in jeder Altersstufe mehrere nicht denselben Start-und/oder Zielpunkt betreffende Stellaufträge gespeichert werden können. Jeder Altersstufe ist zum Steuern der Speicherrelais ein der Gleisanlage nachgebildetes, vor jedem Einspeichervorgang überprüftes Prüfstromnetz zugeordnet, in dem Kontakte der Speicherrelais jeweils nur diejenigen Stromkreise unterbrechen, von bzw. nach deren zugeordnetem Gleis bereits Stellaufträge gespeichert sind. Derjenige Stellauftrag, von bzw. nach dessen zugeordnetem Gleis noch kein anderer Stellauftrag gespeichert ist, rückt in die älteste Altersstufe. Von hier aus werden die Fahrstraßen angeschaltet. Der Speicher hat also denselben Nachteil wie der zuletzt beschriebene, denn die in der ältesten Speicherstufe stehenden Stellaufträge sind untereinander völlig gleichwertig, und die Auswahl des nächsten an das Stellwerk weitergegebenen Stellauftrages wird nur durch die gegenseitigen Ausschlüsse im Stellwerk bestimmt, so daß also auch hier ein Stellauftrag in der bereits beschriebenen Weise ; längere Zeit ungewollt gesperrt bleiben kann.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Fahrdienstleiter mit Hilfe einer besonderen Schaltungsanordnung zum Einstellen von Fahrstraßen unter Wahrung der erforderlichen Sicherheitsbestimmungen und Vermeidung der Nachteile des geschilderten Standes der Technik sowohl im Befehlswerk als auch im Stellwerk noch zeitunabhängiger zu machen. Insbesondere sollen beim Einstellen von Fahrstraßen nicht nur die Ausschlüsse im Stellwerk, sondern zusätzlich noch die Ausschlüsse der älteren Fahraufträge im Altersstufenspeicher berücksichtigt werden, so daß die vom Fahrdienstleiter vorgegebene Reihenfolge der Stellaufträge beim Weitergeben an das Stellwerk nur von denjenigen Aufträgen durchbrochen wird, die sich mit keinem der eben erwähnten Aufträge ausschließen.
  • Mit der Erfindung wird die gestellte Aufgabe in der Weise gelöst, daß der bis in die älteste freie Speicherreihe vorgerückte Stellauftrag auch mit den bereits in einen weiteren, dem Altersstufenspeicher zugeordneten Verschlußregister enthaltenen Fahrstraßenstellaufträgen auf Ausschluß oder Ausführbarkeit verglichen wird und daß eine dem Altersstufenspeicher zugeordnete Übergabestufe den Stehauftrag bei Ausführbarkeit übernimmt, wobei dieser Stellauftrag in der Speicherstufe des Altersstufenspeichers gelöscht, aber im Verschlußregister des Altersstufenspeichers noch beibehalten wird und dort sowie in der übergangsstufe in bekannter Weise nach beendeter Fahrstraßenbildung im Stellwerk gelöscht wird, woraufhin dann die im Altersstufenspeicher verbliebenen Stellaufträge in der Reihenfolge ihres Eingabealters mit den noch in der Übergabestufe enthaltenen und den im Altersstufenspeicher befindlichen älteren Stellaufträgen erneut auf Ausschluß oder Ausführbarkeit geprüft werden.
  • Eine Schaltungsanordnung, mit der das Verfahren gemäß der Erfindung zweckmäßig durchgeführt werden kann, wird im folgenden an Hand der Zeichnungen näher erläutert.
  • Fig.l stellt ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäß vorgesehenen Zusatzschaltung zu einem an sich bekannten Altersstufenspeicher dar; F i g. 2 a bis 2 f zeigen die Stromkreise des Verschlußregisters des Speichers; F i g. 3 gibt den Stromkreis des Auflöserelais wieder, und F i g. 4 zeigt das anschaltende Schaltelement, z. B. ein Schrittschaltwerk und dessen Anschaltstromkreis. Bei eingeschaltetem Fahrtenspeicher betätigt der Fahrdienstleiter zum Einspeichern eines Fahrstraßenstellauftrages in gewohnter Weise die Start- und die Zieltaste für diese Fahrstraße. Die Tastenkontakte wirken erfindungsgemäß auf die erste Reihe eines an sich bekannten Altersstufenspeichers ein, der aber dadurch besonders ausgebildet ist, daß der Stromkreis jedes zu je einer Altersstufe gehörenden Altersstufenanschaltrelais Aa (F i g. 1) aus einer Reihenschaltung von Schließerkontakten z und e der zu jeder Altersstufe gehörenden und während der Gesamtzeit des Einspeicherns eines Stellauftrages in der Altersstufe in Arbeitsstellung befindlichen Speichersperrelais sowie eines weiteren Schließerkontaktes Rsl des zu jeder Altersstufe gehörenden und beim Abfallen eines Verzögerungsrelais die nächstjüngere Altersstufe anschaltenden Schrittschaltwerkes Rs (F i g. 4) besteht.
  • Der Speicher kann aus n Speicherstufen bestehen. In dem hier beschriebenen Beispiel sind drei Speicherstufen I, Il und 111 angenommen. Die beiden in F i g: 1 dargestellten Relais Aa und T sollen zur Speicherstufe I gehören. Die Bezeichnung der Schließerkontakte z und e in F i g. 1 soll andeuten, daß die Speicherreihe aus einer Zehner- und einer Einerdekade besteht. Zu dem genannten Schließerkontakt RSl des Schrittschaltwerkes RS ist ein Schließerkontakt T1 des Tastenrelais T parallelgeschaltet, welches über den Kontakt T, gehalten wird und beim Löschen der zugehörigen Speicherstufe I durch Betätigen des Kontaktes L1 abfällt. Somit besteht die Möglichkeit, das Altersstufenanschaltrelais einer Speicherstufe bevorzugt anzuschalten, wobei der öffnerkontakt T2 (F i g. 4 ) das Schrittschaltwerk RS abschaltet.
  • Um die Arbeitsweise der Schaltungsanordnung nach der Erfindung zu erläutern, sei ein in allen Speicherstufen mit beliebigen Stallaufträgen gefüllter Altersstufenspeicher vorausgesetzt. Die Prüfung auf Möglichkeit zur Entnahme von Stallaufträgen beginnt mit der Speicherstufe I, in der der älteste Auftrag gespeichert ist. Die Schaltungsanordnung gemäß F i g. 2 a stellt ein Ausführungsbeispiel unter Verwendung von Zwischenrelais Z1 bis Z3 dar, von denen jedes einer bestimmten Fahrstraße zugeordnet ist und je Speicherstufe einen Anschaltstromkreis besitzt. Die Anschaltstromkreise der Altersstufen liegen einander parallel.
  • Bei Prüfungsbeginn sei der Kontakt Aal des Altersstufenanschaltre1aisAa derSpeicherstufe I geschlossen, ebenso die mit ihm in Reihe liegenden Kontakte szl und sei der Speicherrelais der Speicherstufe I, wodurch das Relais Z, anzieht. Die Zwischenrelais Z, bis Z3 gehören bereits zum Verschlußregister des Speichers und übernehmen die Schaltfunktionen der Speicherrelais des Altersstufenspeichers.
  • Durch das Anziehen des Zwischenrelais Z1 schließt in der Schaltung nach F i g. 2 b, welche das Ausschlußsystem des Verschlußregisters des Speichers darstellt, der Kontakt Zll, und es bildet sich ein Stromkreis über den Kontakt Z 1i und die rückstromsperrenden Gleichrichter a in der ersten Zeile der Diodenmatrix D, so daß die Aussehlußrelais A2, As und As anziehen.
  • Außerdem wird mit dem Kontakt Z 12 (F i g. 2c) der Stromkreis des Relais Ü1 der übergabestufe im Verschlußregister des Altersstufenspeichers geschlossen. Das Relais ü1 kann anziehen, wenn der Kontakt All noch geschlossen ist, wenn sich die zugehörige Fahrstraße also mit keinem im Altersstufenspeicher befindlichen älteren und im Verschlußregister befindlichen Stallauftrag ausschließt; das Relais Ü 1 hält sich über seinen eigenen Kontakt ü 1l und den Kontakt A f 2 eines Auflöserelais, ähnlich der Schaltung nach F i g. 2 c kann gemäß F i g. 2 d der Kontakt Z 12 durch Kontakte s2." und se 2 der Speicherrelais und einen Kontakt Aal des Relais Aa (F i g. 1) ersetzt sein. ° Das Relais Ü1 der Übergabestufe des Verschlußregisters veranlaßt beim Anziehen das Einstellen der gewünschten Fahrstraße im Stellwerk oder im Befehlswerk. Gleichzeitig wird der Kontakt Ü 12 (F i g. 2 a ) geschlossen und damit der Stallauftrag in der Speicherstufe I des Altersstufenspeichers gelöscht; das Relais Z 1 ist damit nämlich kurzgeschlossen und fällt ab, und das Löschrelais L der Speicherstufe I zieht an.
  • Die Speicherrelais des Verschlußregisters sind in Gruppen zusammengefaßt. Jeder Gruppe sind alle Stallaufträge in oder aus derselben Fahrtrichtung zugeordnet. Für jede Gruppe ist ein Wiederholungssperrelais W (Fig. 2e) vorhanden; es wird beim Öffnen der Kontakte Ü13 und L2 der Speicherstufe I stromlos. Im abgefallenen Zustand des Relais W ist sein Kontakt W, geöffnet, der mit Kontakt L2 der Löschrelais aller Speicherstufen I bis III in Reihe geschaltet ist. Das Relais W wird erst wieder an Spannung gelegt, wenn das Relais Ü 1 in Grundstellung kommt. Der Kontakt W2 (F i g. 2 a) des abgefallenen Wiederholungssperrelais W unterbricht den Kurzsehlußstromkreis für das Relais Z1; damit geht das Löschrelais L der Speicherstufe I wieder in Grund-Stellung, und zugleich wird verhindert, daß ein nachfolgender gleicher Stallauftrag unbeabsichtigt gelöscht wird.
  • Über den nunmehr geschlossenen Kontakt W3 (F i g. 2 b) und die Kontakte Ü 14 und Ü 15 werden die Ausschlüsse aufrechterhalten, wobei zusätzlich das Ausschlußrelais A 1 für die Fahrstraße des gerade weitergegebenen Stallauftrags in Arbeitsstellung gebracht wird.
  • Da der Stallauftrag in der Speicherstufe I nun gelöscht ist, rückt der in der Speicherstufe Il befindliche Stehauftrag nach. In bekannter Weise zieht nun z. B. das Zwischenrelais Z2 (F i g. 2 a) an. Dessen Kontakt Z 21 (F i g. 2 b) schaltet die dieser Fahrstraße zugeordneten Ausschlußrelais Al, A8 und A8 an, sofern sie sich nicht schon in Arbeitsstellung befinden. Im Anzugsstromkreis des Relais Ü2 (Fig. 2c) hatte bereits beim vorhergehenden Stallauftrag der Kontakt A 21 den Stromkreis unterbrochen, so daß dieses Relais nun nicht mehr in die Arbeitsstellung gelangen kann. Das Relais Z 2 (F i g. 2a) bleibt über die geschlossenen Kontakte Z 23,A 22 und A f l an Spannung. Da jetzt in der Speicherstufe keine Löschung eintritt, fällt ein nicht dargestelltes Verzögerungsrelais nach einer festgelegten Zeit ab, und dessen Kontakt V1 (F i g. 4) schließt, so daß das Schrittschaltwerk Rs die nächstjüngere Speicherstufe anschaltet. Dabei schließt der Kontakt Rsl im Stromkreis des Altersstufenschaltrelais Aa der Speicherstufe II, ebenso wie in F i g. 1 für die Speicherstufe I dargestellt, und das Relais zieht an. über den Kontakt Aal (F i g. 2 a) der Speicherstufe 1I zieht das weitere Zwischenrelais Z 3 an.
  • Ist im Stellwerk eine Fahrstraße eingestellt und zeigt das Signal den Fahrtbegriff, so kann das dieser Fahrstraße zugeordnete Relais in der übergabestufe des Verschlußregisters abgeschaltet werden. Dies geschieht mit Hilfe der Schaltung nach F i g. 3. Der Kontakt Sf l des nicht dargestellten Signalfreigaberelais unterbricht den Ladestromkreis des Kondensators C, und der Kontakt Sf. schließt den Stromkreis des Auflöserrelais Af, welches durch den Entladestrom des Kondensators für eine festgelegte Zeit angezogen bleibt. Die gleiche Arbeitsweise garantieren die Kontakte Rhi und Rh. des ebenfalls nicht dargestellten Rücknahmehilfsrelais, das beim Betätigen der Fahrstraßenrücknahmetaste im Stellwerk anzieht.
  • In der Schaltung nach F i g. 2 c öffnet für den genannten Zeitraum der Kontakt A f 2, wodurch der Selbsthaltekreis des jeweiligen an Spannung liegenden Relais, z. B. Ü l, geöffnet wird und das Relais abfällt. Im Stromkreis des Relais-Schrittschaltwerkes Rs (F i g. 4) öffnet der Kontakt A f 3 des Auflöserelais und bringt das Schrittschaltwerk in Grundstellung zurück; die Prüfung beginnt also wieder bei der Speicherstufe I. Gleichzeitig öffnet der Kontakt A f l (F i g. 2 a), wodurch sämtliche Zwischenrelais Z1 bis Z3 spannungslos werden. Damit ist der Zustand hergestellt, daß im Ausschlußsystem des Verschlußregisters nur noch die von den Relais der Übergangsstufe des Verschlußregisters angeschalteten Ausschlüsse aufrechterhalten werden.
  • Eine insbesondere bei umfangreichen Matrizen vorteilhafte Schaltungsausführung zeigt F i g. 2f. Die Diodenmatrix D besteht nur noch aus einer der diagonal halbierten Verschlußtafel V entsprechenden Hälfte. Die in F i g. 2 f dargestellten Ausschlußrelais A1 bis A6 besitzen die Wicklungen I und 1I; die rückstromsperrenden Gleichrichterelemente sind analog dem Ausschnitt der Verschlußtafel V angeordnet, und die Anschaltkontakte Z l., bis Z61 und Z14 bis Z 64 sowie Ü 16 bis Ü 66 und Ü 14 bis Ü 64 bzw. W3 und W4 sind verdoppelt. Der Diodenmatrix wird Wechselstrom zugeführt, wobei z. B. die positive Halbwelle die Wicklungen 1 der Ausschlußrelais speist, während die negative Halbwelle die Wicklungen 1I an Spannung legt. Dadurch ergibt sich neben der Einsparung der Hälfte der Dioden in der Matrix D noch der Vorteil der Platzersparnis.

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum aufeinanderfolgenden übertragen von gespeicherten Fahrstraßenstellaufträgen aus einem Altersstufenspeicher in das Verschlußregister eines Stellwerks, wobei die gespeicherten Stellaufträge in Reihenfolge der Altersstufen regelmäßig abgetastet werden und ein bis in die älteste Speicherstufe vorgerückter Stellauftrag mit den zur Zeit im Stellwerk gerade ausgeführten Stellaufträgen auf gegenseitigen Ausschluß oder gleichzeitige Ausführbarkeit verglichen und, wenn ausführbar, in das Verschlußregister des Stellwerks übertragen wird oder, wenn durch feindliche Fahrten ausgeschlossen, in der erreichten Speicherstufe verbleibt und wobei der in das Verschlußregister des Stellwerks übertragene Stellauftrag nach dort beendeter Fahrstraßenbildung im Altersstufenspeicher gelöscht wird und alle dahinterliegenden Stehaufträge vorrücken, d a d u r c h gekennzeichnet, daß der bis in die älteste freie Speicherstufe vorgerückte Stellauftrag auch mit den bereits in einem weiteren, dem Altersstufenspeicher zugeordneten Verschlußregister enthaltenen Fahrstraßenstellaufträgen auf Ausschluß oder Ausführbarkeit verglichen wird und daß eine dem Altersstufenspeicher zugeordnete übergabestufe den Stellauftrag bei Ausführbarkeit übernimmt, wobei dieser Stehauftrag in der Speicherstufe des Altersstufenspeichers gelöscht, aber im Verschlußregister des Altersstufenspeichers noch beibehalten wird und dort sowie in der übergabestufe in bekannter Weise nach beendeter Fahrstraßenbildung im Stellwerk gelöscht wird, woraufhin dann die im Altersstufenspeicher verbliebenen Stehaufträge in der Reihenfolge ihres Eingabealters mit den noch in der Übergabestufe enthaltenen und den im Altersstufenspeicher befindlichen älteren Stellaufträgen erneut auf Ausschluß oder Ausführbarkeit geprüft werden.
  2. 2. Schaltungsanordnung zum Durchführen des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausschlußsystem (F i g. 2b) des Verschlußregisters aus einer an sich bekannten Diodenmatrix (D) besteht, die aus Mischgattern entsprechend dem Fahrstraßenausschlußteil der Verschlußtafel gebildet ist und deren rückstromsperrende Gleichrichterelemente (a) in Reihe mit Ausschlußrelais (Al bis A6) und Anschaltkontakten (z. B. Ü14 und Z11) liegen, die einerseits zu Speicherrelais der übergabestufe des Verschlußregisters und andererseits zu den Speicherrelais aller Stufen des Altersstufenspeichers gehören.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Anzugsstromkreis (F i g. 2d) jedes Speicherrelais (Ü 1) der übergabestufe des Verschlußregisters eine Reihenschaltung von Kontakten (Aaz-1) des Altersstufenanschaltrelais, der entsprechenden Speicherrelais (sz2-1 und se. -1) der gleichen Speicherstufe des Altersstufenspeichers und des entsprechenden Ausschlußrelais (A1,) des Ausschlußsystems angeordnet ist und daß im Selbsthaltestromkreis jedes Speicherrelais Kontakte (Ü11 und Af2) angeordnet sind, von denen letzterer zum Auflöserelais (A f, F i g. 3) gehört, das bei Beendigung der jeweiligen Fahrstraßenbildung anspricht.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis jedes zu je einer Altersstufe gehörenden Altersstufenanschaltrelais (F i g. 1) aus einer Reihenschaltung von Schließerkontakten (z und e) der zu jeder Speicherstufe gehörenden und während der Gesamtzeit des Einspeicherns eines Stellauftrages in der Altersstufe in Arbeitsstellung befindlichen Speichersperrelais sowie eines weiteren Schließerkontaktes (Rsl) des zu jeder Altersstufe gehörenden und beim Abfallen eines Verzögerungsrelais die nächstjüngere Speicherstufe anschaltenden Schaltelementes (Rs, F i g. 4) besteht.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zum Anschalten der nächstjüngeren Speicherstufe ein Relais eines von den Verzögerungsrelais gesteuerten Relaisschrittschaltwerkes (Rs, F i g. 4) verwendet ist, in dessen Stromkreis ein Kontakt (Af3) des Auflöserelais (A f, F i g. 3), der das Relaisschrittschaltwerk beim Auflösen einer Fahrstraße in die Grundstellung bringt, in Reihe mit dem Kontakt (V1) des Verzögerungsrelais liegt.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 und 3, gekennzeichnet durch Zwischenrelais (Z i bis Z 3, F i g. 2 a), die zum Anschalten der Speicherrelais oder des Ausschlußsystems im Verschlußregister des Altersstufenspeichers dienen und von denen jedes einen aus mehreren parallelgeschalteten Strompfaden bestehenden Anschaltstromkreis besitzt, in welchem je ein Kontakt (szl bzw. se,) aller Einzeldekaden der je für sich dekadisch verschlüsselten Speicherstufen des Altersstufenspeichers in Reihe mit einem Kontakt (Aa,) des Altersstufenanschaltrelais der jeweiligen Speicherstufe liegen, und daß die Anzahl der den Stromkreis bildenden parallelen Strompfade derjenigen der Speicherstufen im Altersstufenspeicher entspricht.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Diodenmatrix (F i g. 2f), die einer diagonal halbierten Verschlußtafel entspricht, Ausschlußrelais (A1-I bis A .-1) und verdoppelte Anschaltkontakte (Ws, Z 11 bis Z 61 und Ü 14 bis Ü 64; W4, Z 14 bis Z64 und Ü16 bis Ü66) zugeordnet und die Ausschlußrelais mit einer zweiten Wicklung (A,- Il bis A2-11) ausgestattet sind. B.
  8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2 und 3, gekennzeichnet durch eine Reihenschaltung je eines öffnerkontaktes (Rhl und Sf 1, F i g. 3) des bei der Fahrstraßenrücknahmehandlung ansprechenden Rücknahmehilfsrelais und des Signalfreigaberelais mit einer Parallelschaltung eines Kondensators (C) mit der Reihenschaltung parallelgeschalteter Schließerkontakte (Rhz und Sf..) des Rücknahmehilfs- und des Signalfreigaberelais mit einem Auflöserelais (Af), das entweder einer Fahrstraße oder mehreren sich untereinander ausschließenden Fahrstraßen zugeordnet ist.
  9. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Verschlußregister des Altersstufenschalters eine Wiederholungssperre (1W, F i g. 2 e) zur Verhinderung unzulässigen Löschens mehrerer im Altersstufenspeicher befindlicher gleicher Fahrstraßen vorgesehen ist und daß der Stromkreis jeder Wiederholungssperre, die entweder einer Fahrstraße oder mehreren sich untereinander ausschließenden Fahrstraßen zugeordnet ist, aus parallelgeschalteten Reihenschaltungen besteht, deren eine je einen öffnerkontakt (ü13 bis ü33) der Speichelrelais in der übergabestufe des Verschlußregisters des Altersstufenspeichers und deren andere je einen COffnerkontakt (L2) der Löschrelais aller Speicherstufen und einen Schließerkontakt (Wi) der Wiederholungssperre aufweisen.
  10. 10. Schaltungsanordnung gemäß Anspruch 2, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Anschaltstromkreis des Altersstufenanschaltrelais (Aa, F i g. 1) parallel zu dem Schließerkontakt (Rsi) des die nächstjüngere Speicherstufe anschaltenden Schaltelementes ein Schließerkontakt (T1) des zu der betreffenden Speicherstufe gehörenden, beim Löschen der Speicherstufe abfallenden Tastenrelais (T) liegt und daß ein öffnerkontakt (T2, F i g. 4) des Tastenrelais in Reihe mit den Kontakten (V1 und A f 3) des Verzögerungsrelais und des Auflöserelais im Stromkreis des Relais-Schrittschaltwerkes (Rs) liegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 838 454; deutsche Auslegeschrift Nr. 1094 791; Jahrbuch des Eisenbahnwesens, 1959, S.150 und 151.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102017201892A1 (de) * 2017-02-07 2018-08-09 Siemens Aktiengesellschaft Verfahren und Vorrichtung zum Einstellen wenigstens einer Fahrstraße einer eisenbahntechnischen Anlage

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