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DE1099572B - Schaltungsanordnung bei Eisenbahnblockanlagen fuer in beiden Richtungen befahrbare Strecken - Google Patents

Schaltungsanordnung bei Eisenbahnblockanlagen fuer in beiden Richtungen befahrbare Strecken

Info

Publication number
DE1099572B
DE1099572B DES64956A DES0064956A DE1099572B DE 1099572 B DE1099572 B DE 1099572B DE S64956 A DES64956 A DE S64956A DE S0064956 A DES0064956 A DE S0064956A DE 1099572 B DE1099572 B DE 1099572B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
station
block
relay
train
signal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES64956A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Mussehl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES64956A priority Critical patent/DE1099572B/de
Publication of DE1099572B publication Critical patent/DE1099572B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L23/00Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
    • B61L23/22Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in two directions over the same pair of rails

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung bei Eisenbahnblockanlagen für in beiden Richtungen befahrbare Strecken. Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung bei Eisenbähnblockanlagen für in beiden Richtungen befahrbare Strecken, auf denen auch die in die Ausgangsstation zurückkehrenden Züge gegen Folge- und Gegenfahrten gesichert sind.
  • Um für Züge, z. B. Bauzüge oder Rangierabteilungen, eine gesicherte Ausfahrt auf eine Strecke und Rückkehr in die Ausgangsstation unter Benutzung der für Regelfahrten von einer Station zur anderen vorhandenen Signale sicherzustellen, ist es bekannt, in Eisenbahnblockanlagen außer den üblichen Streckeneinrichtungen zusätzliche Vorrichtungen anzuordnen, die mindestens eine Grundstellung und eine Arbeitsstellung einnehmen können. Vor der Ausfahrt eines Zuges, der wieder in den Ausgangsbahnhof zurückkehren soll, muß die zusätzliche Vorrichtung durch eine gesonderte Bedienungsbehandlung in Arbeitsstellung sowie das Ausfahrsignal einmal auf Fahrt gestellt werden. Beides ist nur möglich, wenn an der Blockeinrichtung die Bedingungen für eine Regelfahrt, d. h. für eine Ausfahrt mit Weiterfahrt in die Nachbarstation, vorhanden sind und das erneute Auf-Fahrt-Stellen des Ausfahrsignals sowie das Arbeiten der Streckenblockeinrichtungen so lange verhindert werden, bis der zurückkehrende Zug bei auf Fahrt gestelltem Einfahrsignal bestimmte, an sich bekannte Anlageteile betätigt hat, durch welche die zusätzliche Vorrichtung in der betreffenden Station in die Grundstellung zurückgeführt worden ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgäbe zugrunde, die zusätzlichen Einrichtungen und die gesonderten Bedienungsbehandlungen zu ersparen und für sämtliche auf die Strecke gehenden Zugfahrten die für Regelfahrten vorgesehenen Block- und Stellwerkseinrichtungen auszunutzen. Gemäß der Erfindung ist zu diesem Zweck eine Schaltungsanordnung vorgesehen, bei welcher die Blockrelais benachbarter Stationen in den stationären Zuständen »Grundstellung der Anläge« und »Strecke besetzt« gleiche Betriebsstellungen einnehmen und bei einem Zustandswechsel der Anlage folgeabhängig nacheinander in der Weise ihre Stellung wechseln, daß die Wirkstellung stets in der Ausgangsstation, dagegen die Grundstellung entsprechend der Art der Zugfahrt entweder in der Nachbarstation oder in der Ausgangsstation durch an sich bekannte Mittel ausgelöst und zuerst herbeigeführt wird. In einer derartigen Schaltungsanordnung werden die Blockrelais - wenn man von der Reihenfolge ihrer Zustandswechsel absieht - fahrrichtungsunabhängig gesteuert. Hierdurch werden die Streckenräumungsmeldungen an beiden Endpunkten gleichwertig. Da die Streckenräutnungsmeldung nur in Abhängigkeit von der durch den Zug herbeigeführten Haltstellung des zur Einfahrt benutzten Einfahrsignals und von der Meldung des Zug-Schlusses möglich ist, besteht eine ausreichende Sicherheit gegen eine unzeitige Streckenräumungsmeldung. Dabei ist es gleichgültig, ob die Zugschlußmeldung nach Beobachtung des Zugschlusses durch das Stellwerkspersonal mittels Taste oder aber selbsttätig durch Zugeinwirkung gegeben wird. Eine weitere Ersparnis an Schaltmitteln läßt sich erreichen, wenn bei Schaltungsanordnungen nach der Erfindung die für die Erlaubnisabgabe vorgesehenen Relais als Signalwiederholungssperren benutzt werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und nachstehend erläutert. Fig. 1 zeigt eine eingleisige Blockstrecke zwischen zwei Stationen X und Y; Fig. 2 zeigt auszugsweise die Stromkreise zum Herbeiführen der Wirkstellung und Fig.3 die Stromkreise zum Herbeiführen der Grundstellung der Blockrelais; in Fig. 4 ist ein Prinzipschaltbild eines Erlaubnisabgaberelais dargestellt, durch das eine gesonderte Signalwiederholungssperre erspart werden kann.
  • In Fig. 2 bis 4 ist die Grundstellung aller Schaltmittel gezeigt. Gewöhnliche Relais sind durch Kreise, Stützrelais mit sich wechselweise abstützenden Ankern durch Vierecke dargestellt. Die Ankerlage ist durch Pfeile angedeutet. Die Bezugszeichen für die Kontakte sind so gewählt, daß an die Bezeichnung der jeweils steuernden Vorrichtung laufende Nummern angehängt sind.
  • Wie aus Fig.1 ersichtlich ist, gehören zu jeder Station X bzw. Y ein Ausfahrsignal AX bzw. AY und ein Einfahrsignal EX bzw. EY. Den beiden Signalen einer Station ist- eine gemeinsame Zugeinwirkungseinrichtung, z. B. ein Schienenkontakt ZX bzw. ZY, zugeordnet, bei dessen Betätigung die Signale automatisch auf Halt gestellt werden. Wird nach dem Erteilen der Fahrerlaubnis durch die Station Y in der Station X die Signalsteuereinrichtung, z. B. ein Signalhebel, für das auf die Strecke zwischen den Bahnhöfen X und Y weisende Ausfahrsignal AX des Bahnhofs X in die Fahrtlage gebracht, so werden die in Fig. 2 bis 4 dargestellten Kontakte SaX 1 bis SaX 3 betätigt und in nicht dargestellten Stromkreisen das Signal auf Fahrt gestellt. Der Signalsteuerkontakt Sa X 1 bereitet das Anschalten der Wirkstallwicklung BX 1 des als Stützrelais - ausgebildeten Blockrelais BX 1/BX2 vor. Die Wirkstellwicklung BX 1 wird bei der Ausfahrt des Zuges durch den Kontakt ZX 1 angeschaltet, der beim Befahren des Schienenkontaktes ZX gleichzeitig mit dem Kontakt ZX2 geschlossen wird. Diese Kontakte, die auch bei Einfahrten in den Bahnhof X geschlossen werden, öffnen wieder nach dem Verlassen des Schienenkontaktes. Dagegen öffnen die nur bei Einfahrten ebenfalls von dem Schienenkontakt ZX geschlossenen Kontakte ZX 3 bis ZX 5 erst nach der weiter unten beschriebenen Rückblockung. Durch Anschalten der Wirkstellwickung BX 1 wechseln die Kontakte BX 11, BX 12 und BX 21 bis BX 24 ihre Stellung. Weitere nicht dargestellte Kontakte des Blockrelais BX 1/BX 2 sperren in der Station X das Stellen des Ausfahrsignals AX für Folgefahrten.
  • Der Bahnhof X ist mit dem Bahnhof Y über eine Fernsteuerleitung verbunden, über welche mittels der Fernsteuereinrichtungen FX und FY in an sich bekannter Weise eine Fernsteuerverbindung mit mehreren Übertragungskanälen K 1 bis K 3 besteht.
  • In Fig.2 wird beim Ansprechen des Blockrelais BX 1/BX 2 durch Schließen des Kontaktes BX 21 in der Station X eine Fernsteuersendung ausgelöst, die über den Kanal K1 die Zugvormeldung an den Bahnhof Y gibt. Dort spricht das Relais Y1 an, das durch Schließen seines Kontaktes Y11 die Wirkstellwicklung BY1 des Blockrelais BY1IBY2 des Bahnhofs Y anschaltet. In dem stationären Zustand »Strecke besetzt« befinden sich also beide Blockrelais BX 11BX2 und BY1IBY2 in der Wirkstellung. Durch den Stellungswechsel des Relais BY1IBY2 werden die Kontakte BY11IBY12 und BY21 bis BY24 betätigt. Weitere Kontakte dieses Relais sperren auf dem Bahnhof Y das Stellen des Ausfahrsignals AY für Gegenfährten.
  • Wenn der Zug sich dem Bahnhof Y nähert, so wird das Einfahrsignal EY auf Fahrt gestellt. Dabei öffnet der Kontakt Se Y l (Fig. 3). Fährt nun der Zug in den Bahnhof Y ein, so führt er in an sich bekannter Weise nach Befahren und Räumen des Schienenkontaktes ZY durch nicht dargestellte Kontakte die Haltlage des Einfahrsignals EY herbei; der Kontakt Se Y1 wird dabei wieder geschlossen. Außerdem werden die Kontakte ZY1 bis ZY5 geschlossen, von denen nach dem Verlassen des Schienenkontaktes die Kontakte ZY3 bis ZY5 geschlossen bleiben. Durch den Kontakt ZY3 ist die Rückstellwicklung BY2 des Blockrelais BY 1/BY2 vorbereitend für die Rückblockung angeschaltet. Wird nach der Zugschlußkontrolle durch das Stellwerkspersonal eine nicht dargestellte Rückblocktaste bedient, so schließen deren Kontakte RY1 bis RY3. Im Stromkreis ZY3-RY1-SeY1 wird die Rückstellwicklung BY2 des Blockrelais BY1/BY2 erregt, durch dessen Ansprechen die geschlossene Stellung des Kontaktes SeY1, d. h. die Haltstellung des Einfahrsignals EY und damit die Deckung des in die Station Y eingefahrenen Zuges gegen Folgefahrten, überprüft wird. Die Kontakte des Blockrelais BY1/BY2 kehren wieder in die dargestellte Lage zurück. Hierdurch wird der StromkreisZY4-RY2-BY11 geschlossen und der Übertragungskanal K2 angeschaltet. In der Station X spricht das Relais X 2 an und schaltet mit seinem Kontakt X21 über den nur bei Haltstellung des Einfahrsignals EX geschlossenen Kontakt SeX 1 die Rückstellwicklung BX 2 des Blockrelais BX 1/BX 2 an, so daß dieses Relais und seine Kontakte ebenfalls wieder in die dargestellte Grundstellung gelangen. Bei dieser Rückblockung werden in der Station Y auch die Kontakte ZY3 bis ZY5 wieder geöffnet, so daß sämtliche beschriebenen Relais und Kontakte wieder die dargestellte Grundstellung einnehmen.
  • Bei Zugfahrten von Station Y nach Station X ergeben sich entsprechende Schaltvorgänge. Dabei werden die gestrichelt gezeichneten Stromkreise benutzt. Bei einer solchen Zugfahrt werden beim Stellen des Ausfahrsignals AY die Kontakte SaY1 bis SaY3 betätigt. Bei der Ausfahrt gelangt durch Schließen des Kontaktes ZY1 das Blockrelais BY1/BY2 in die Wirkstellung. Durch die Kontakte BY21 und ZY2 wird über den Kanal K 1 das Relais X 1 angeschaltet, das durch seinen Kontakt X 11 das Blockrelais BX 1/ BX 2 folgeabhängig in die Wirkstellung steuert. Nach dem Schließen des Kontaktes ZX3 bei Einfahrt des Zuges in die Station X wird beim Rückblocken durch den Kontakt RX 1 einer nicht dargestellten Rückblocktaste dieses Blockrelais zurückgestellt, das über die Kontakte ZX 4, RX 2 und BX 11 sowie den Kanal K2 das Relais Y2 zum Ansprechen bringt. Dieses steuert durch seinen Kontakt Y21 das Blockrelais BY1/BY2 folgeabhängig in die Grundstellung.
  • Soll eine gesicherte Ausfahrt eines Zuges, z. B. eines Bauzuges, mit vorübergehendem Aufenthalt auf der Strecke und anschließender Rückfahrt in die Station X stattfinden, so ergeben sich zunächst die gleichen Bedienungshandlungen und Schaltvorgänge in den in Fig. 2 und 3 dargestellten Stromkreisen wie für die bereits beschriebene Regelfahrt von Station X nach Station Y. Fährt der Zug zur Station X zurück, so muß für die Einfahrt wie bei einer Regelfahrt von Station Y nach Station X das Einfahrsignal EX auf Fahrt gestellt werden. In den Stationen ergeben sich bei Einfahrt des Bauzuges in die Station X die gleichen Entblockungsvorgänge wie nach einer Regelfahrt von Station Y nach Station X. Der Unterschied gegenüber einer Regelfahrt von Station X nach Station Y besteht also darin, da.ß bei der Bauzugfahrt auch die Grundstellung der Blockrelais wieder in der Ausgangsstation ausgelöst und zuerst herbeigeführt wird. Dies ist dadurch möglich, daß die Blockrelais BX 1/BX 2 und BY 1/BY2 der benachbarten Stationen X und Y unabhängig von der Fahrrichtung und vom Endpunkt der Zugfahrt folgeabhängig nacheinander arbeiten und in den stationären Betriebszuständen der Anlage stets gleiche Stellungen einnehmen.
  • Die Anwendung der an Hand von Fig. 1 und 2 erläuterten Erfindung ist nicht nur auf Blockanlagen für eingleisige Strecken beschränkt. Es ist auch ohne weiteres eine Anwendung für Blockanlagen zweigleisiger Strecken möglich, auf denen sogenannte Falschfahrten stattfinden können, die der Fahrtrichtung für Regelfahrten entgegengesetzt verlaufen. Auch hierbei können die auf den beiden voneinander abhängigen Blockstationen angeordneten Blockrelais für die Sicherung von Regelfahrten, Falschfahrten und Ausfahrten mit anschließender Rückfahrt in die Ausgangsstation benutzt werden. Die Aufgaben der sonst üblichen Anfangs- und Endblockfelder bzw. zusätzlicher Relais für Falschfahrten und Rückfahrten können auch hier durch ein einziges Blockrelais in jeder Station wahrgenommen werden.
  • Für die Anwendung der Schaltungsanordnung nach der Erfindung ist es auch gleichgültig, auf welche Weise die Zugschluß- und Streckenräumungsmeldung ausgelöst wird. An Stelle der in dem beschriebenen Beispiel angenommenen Zugschlußprüfung durch das beobachtende Stellwerkspersonal und der anschließenden Streckenräumungsmeldung durch Betätigen der Rückblocktaste kann auch eine selbsttätige Zugschluß-und Streckenräumungsmeldung durch Zugeinwirkung, z. B. auf Gleisstromkreise, Achszählkreise, Empfänger für magnetische Zugschlußsender oder äquivalente Einrichtungen, vorgesehen werden. Ferner sind zum Verkehr zwischen den Stationen auch andere bekannte Fernsteuerverbindungen geeignet.
  • Eine weitere Verbesserung von Schaltanordnungen nach der Erfindung kann noch durch die Verwendung der Erlaubnisabgaberelais als Signalwiederholungssperren für der erlaubten Fahrt entgegengesetzte Fahrtrichtung erzielt werden.
  • Fig.4 zeigt ein Beispiel, das in entsprechender Form auch für bekannte Blockanlagen angewendet werden kann, um die bisher für die Signalwiederhalungssperrung erforderlichen zusätzlichen Relais zu sparen. Beispielsweise kann das Erlaubnisabgaberelais auch in solchen Anlagen als Wiederholungssperre verwendet werden, in denen nach dem Stellen eines Ausfahrsignals ein Fahrstraßenwechsel vorgesehen ist, ohne da,ß die bereits durch das Erlaubnisabgaberelais bewirkte Streckensperrung aufgehoben werden muß.
  • Soll beispielsweise die beschriebene Regelfahrt von Station X nach Station l' stattfinden, so muß zunächst nach Erlaubnisanforderung der Station X in der Station Y eine nicht dargestellte Erlaubnisabgabetaste betätigt werden. Hierbei schließt der Kontakt ET 1-, der bei Grundstellung des Blockrelais B1'1/Bl'2 über den Kontakt BY12 die Wirkstellwicklung E_41'1 des Erlaubnisabgaberelais EAY1/E,-ll-2 anschaltet. Dieses Relais sperrt bei Wirkstellung in nicht dargestellten Stromkreisen das Stellen des Ausfahrsignals .41" auf Fahrt und betätigt in Fig. 4 die Kontakte E-4 Y 11 und E.41'21. Dabei wird über die Kontal.:teE.41'11 und Sal'3 so-,vie den Kanal K 3 das Relais X3 angeschaltet. Dieses bringt im Stromkreis X 31- BX 23 -EAX 21-EEX das Erlaubnisempfangsrelais EEX zum Ansprechen, das die nicht dargestellten Stromkreise für das Stellen des Ausfahrsignals AX auf Fahrt freigibt. Wird von der empfangenen Erlaubnis Gebrauch gemacht und das Ausfahrsignal auf Fahrt gestellt, so wirkt das Erlauhnisabgaberelais EAX 1/ E.4 X 2 als Signalwiederholungssperre. Dies wird dadurch erreicht, daß parallel zu dem Stromkreis für die Erlaubnisabgabe mit dem Tastenkontakt ETX und dem Blockrelaiskontakt BX 12 noch ein weiterer Anschaltstromkreis für die Wirkstellwicklung EAX 1 an- geordnet ist, welcher über den Kontakt EEX 1 des Erlaubnisempfangsrelais und den Signalsteuerkontakt SaX2 geführt ist. Beim Stellen des Ausfahrsignals <4X gelangt das Erlaubnisabgaberelais EAX 1/EAX2 durch Schließen des Signalsteuerkontaktes .SaX 2 in die Wirkstellung und sperrt durch nicht dargestellte Kontakte, die an die Stelle von Kontakten einer gesonderten Signalwiederholungssperre treten, in an sich bekannter Weise die nicht dargestellten Stromkreise der Stellrelais und/oder die Lichtstromkreise des SignalsAX gegen ein erneutes Auf-Fahrt-Stellen, wenn das Signal durch Zurücklegen des Signalhebels bzw. durch die Bedienung entsprechender Tasten auf Halt gestellt worden ist. Findet die Fahrt statt, so wird - wie bereits beschrieben wurde - selbsttätig durch Zugeinwirkung oder durch eine Vorblocktaste der Kontakt ZX 1 geschlossen, der das Blockrelais B X 1/B X 2 in die Wirkstellung steuert, in der dieses den Signalverschluß übernimmt. Dabei wird das Zurückführen des als Signalwiederholungssperre verwendeten Erlaubnisabgaberelais EAX 1/EAX2 in die Grundstellung durch Schließen des Kontaktes BX22 vorbereitet. Gleichzeitig wird das Erlaubnisempfangsrelais EEX durch den Kontakt BX23 abgeschaltet. Beim Zurücklegen des Signalsteuerschalters der Station X in die Haltlage schließt vorübergehend der Kontakt 5'a X 4, der durch Anschalten der Rückstellwicklung E.4X 2 die Grundstellung des Erlaubnisabgaberelais herbeiführt. Erreicht der Zug den Bahnhof l', so wird bei der Einfahrt durch Zugeinwirkung der Kontakt ZY5 geschlossen. Beim Drücken der Rückblocktaste schließt auch der Kontakt RY3, so daß die Rückstellwicklung E.4l'2 das Erlaubnisabgaberelais der Station 1" wieder in die dargestellte Grundstellung zurückbringt.
  • Bei einer Ausfahrt aus Station Y nach Station X arbeitet in entsprechender Weise das Erlaubnisahgaberelais EAY1/EAY2 als Signalwiederholungssperre. Bei der Erlaubniserteilung durch die Station X spricht dort das Erlaubnisabgaberelais EAX 1/E_-312 über die Kontakte ETX und BX 12 an. Es bringt durch seinen Kontakt EAX 11 über den Kanal k 3 das Relais 1"3 zum Ansprechen und öffnet seinen Kontakt EAX21. Das Relais l'3 schaltet mit seinem Kontakt 1'31 des Erlaubnisempfangsrelais EE1- an, das durch seinen Kontakt EEY1 das Ansprechen des Erlaubnisabgaberelais EAY1/EAY2 beim Schließen des Signalsteuerkontaktes Sal-2 ermöglicht. Nach. dem Vorblocken, bei dem der Kontakt B1'22 schließt, bringt der beim Zurücklegen des Signalhebels kurzzeitig schließende Kontakt Su.1'4 das Erlaubnisabgaberelais EAYVEAY2 wieder in die dargestellte Grundstellung. Das Erlaubnisabgaberelais EAX 1/E_4 X 2 wird beim Betätigen der Rückblocktaste in der Station X über die Kontakte RX3 und ZX 5 zurückgestellt.
  • Die in Fig.4 strichpunktiert gezeichneten Stromkreise werden benutzt, wenn ein Bauzug mit Blocksicherung aus einer Station in die Strecke einfahren und in die Ausgangsstation zurückkehren soll. Ist der Bauzug beispielsweise wieder in die Station X eingefahren, so wird - wie bereits beschrieben wurdebeim Rückblocken von der Station X aus in der Station l' das Relais Y2 erregt. Dieses steuert mit seinem Kontakt 1-21 das Blockrelais BI'1/B1-2 wieder in die dargestellte Grundstellung. Außerdem bringt es durch Schließen seines Kontaktes l'22 nach dem Schließen des Kontaktes BY24 das Erlaubnisabgaberelais EAY1/EAY2 in die Grundstellung. In entsprechender Weise wird beim Rückblocken von der Station 1' aus das Erlaubnisabgaberelais EAX 1/EAX 2 beim Schließen des Kontaktes X22 des Relais X2 wieder in die Grundstellung gebracht.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schaltungsanordnung bei Eisenbahnblockanlagen für in beiden Richtungen befahrbare Strecken, auf denen auch die in die Ausgangsstation zurückkehrenden Ziige gegen Folge- und Gegenfahrten gesichert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Blockrelais (BX 1/BX 2 und BY 11 BY2) benachbarter Stationen (X und Y) in den stationären Zuständen »Grundstellung der Anlage« und »Strecke besetzt« gleiche Betriebsstellungen einnehmen und bei einem Zustandswechsel der Anlage folgeabhängig nacheinander in der Weise ihre Stellung wechseln, daß die Wirkstellung stets in der Ausgangsstation (z. B. X), dagegen die Grundstellung entsprechend der Art der Zugfahrt entweder in der Nachbarstation (Y) oder in der Ausgangsstation (X) durch an sich bekannte Mittel (Schienenkontakte ZX bzw. ZY und Rückblocktasten) ausgelöst und zuerst herbeigeführt wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Herbeiführen der Wirkstellung der Blockrelais (BX 1/BX 2) jeder Station (X) zwei Stromkreise (über Kontakte SaX 1 und ZX 1 bzw. über Kontakt X 11) vorgesehen sind, von denen der erste in Abhängigkeit vom Stellen des Ausfahrsignals und der Ausfahrt eines Zuges in der betreffenden Station und der zweite in Abhängigkeit von der Wirkstellung des Blockrelais und der Ausfahrt eines Zuges in der Nachbarstation wirksam geschaltet wird.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Herbeiführen der Grundstellung des Blockrelais (BX i/BX 2) jeder Station (X) zwei Stromkreise (über Kontakte Z X 3 und RX 1 bzw. über Kontakt XZ 1) vorgesehen sind, von denen der erste in Abhängigkeit von der Einfahrt eines Zuges mit Zugschluß und der zweite in Abhängigkeit von der Grundstellung des Blockrelais der Nachbarstation und der Einfahrt eines Zuges mit Zügschlüß in diese Station wirksam geschaltet wird.
  4. 4. Schaltungsanordnung, insbesondere nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein in. jeder Station (z. B. X) angeordnetes Erlaubnisabgaberelais (EAX 1/EAX 2), das in an sich bekannter Weise bei Erlaubnisabgabe für Fahrten aus der Nachbarstation auf die Strecke in die Wirkstellung gesteuert wird, zwecks Verwendung als Signalwiederholungssperre für Fahrten in entgegengesetzter Richtung mit einem zusätzlichen Wirkstellstromkreis (über Kontakte EEX 1 und ScaX 2) versehen ist, der durch einen beim Erlaubnisempfang und einem beim Stellen des Ausfahrsignals betätigten Kontakt wirksam geschaltet wird.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das als Signalwiederholungssperre verwendete Erlaubnisabgahsrelais (EAX1/EAX2) mit einem zusätzlichen Rückstellstromkreis (über Kontakte EX 22 und SaX 4) versehen ist, der bei Wirkstellung des dem zugehörigen Signal (SaX) zugeordneten Blockrelais (BX 1l BX 2) durch einen beim Zurückkehren der Signa lsteuerschaltmittef in die Haltlage betätigten Kontakt (SaX 4) wirksam geschaltet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1060 8.98.
DES64956A 1959-09-17 1959-09-17 Schaltungsanordnung bei Eisenbahnblockanlagen fuer in beiden Richtungen befahrbare Strecken Pending DE1099572B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2588232A1 (fr) * 1985-10-09 1987-04-10 Baron Guy Dispositif de signalisation pour voie de circulation a sens unique alterne

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1060898B (de) * 1954-07-20 1959-07-09 Tech Pour L Ind Nouvelle S A I Einrichtung in Eisenbahnblockanlagen

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