DE1168325B - Verfahren und Vorrichtung zum Einwickeln eines Gegenstandes - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Einwickeln eines GegenstandesInfo
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- DE1168325B DE1168325B DES83159A DES0083159A DE1168325B DE 1168325 B DE1168325 B DE 1168325B DE S83159 A DES83159 A DE S83159A DE S0083159 A DES0083159 A DE S0083159A DE 1168325 B DE1168325 B DE 1168325B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65B—MACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
- B65B11/00—Wrapping, e.g. partially or wholly enclosing, articles or quantities of material, in strips, sheets or blanks, of flexible material
- B65B11/06—Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths
- B65B11/18—Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in two or more straight paths
- B65B11/20—Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in two or more straight paths to fold the wrappers in tubular form about contents
- B65B11/22—Wrapping articles, or quantities of material, by conveying wrapper and contents in common defined paths in two or more straight paths to fold the wrappers in tubular form about contents and then to form closing folds of similar form at opposite ends of the tube
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Basic Packing Technique (AREA)
Description
- Verfahren und Vorrichtung zum Einwickeln eines Gegenstandes Zusatz zum Patent: 1 153 675 Das Hauptpatent 1 153 675 bezieht sich auf ein Verfahren zum Einwickeln eines Gegenstandes mit einer inneren, direkt am Gegenstand anliegenden und einer äußeren, denselben nicht berährenden Folie.
- Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, daß der einzupackende Gegenstand mit einer Seitenfläche gegen die innere Folie seitlich verschoben und dabei derart durch einen Faltkanal gestoßen wird, daß sich die Folie unter Bildung von zwei Falzen an die obere und untere Fläche und die Seitenfläche des Gegenstandes anlegt, wobei ein Ende der Folie über die Oberseite noch hinausragt, und daß hierauf die äußere Folie auf die bereits mit der inneren Folie bedeckte Oberseite des Gegenstandes aufgelegt und das Ganze durch Verschieben in einer zur ersten Verschiebebewegung senkrechten Richtung mit der Oberseite voran durch einen Faltschacht geführt wird.
- Das Hauptpatent hat ferner eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens zum Gegenstand. Das Neue liegt bei dieser Vorrichtung darin, daß ein unbewegliche Faltflächen aufweisender Faltkanal und ein diesem nachgeordneter, einerseits unbewegliche Faltflächen und andererseits bewegliche Falter enthaltender Faltschacht vorgesehen sind, dessen Längsachse zu derjenigen des Faltkanals senkrecht steht, und daß vor dem Faltkanal Mittel zum einzelnen Zuführen der inneren Folien und vor dem Faltschacht Mittel zum einzelnen Zuführen der äußeren Folien angeordnet sind.
- Das Verfahren und die Vorrichtung, welche Gegenstand des Hauptpatentes sind, gestatten die Überwindung verschiedener dort genannter Nachteile.
- Außerdem bringen sie vor allem den wesentlichen Vorteil, daß sich die innere Folie über die ganze Fläche der unteren Seite des Gegenstandes erstreckt oder zumindest einen großen Teil dieser Fläche bedeckt, wodurch ein Berühren dieser unteren Fläche durch die äußere Folie ausgeschlossen ist. Die innere Folie bildet bei dieser neuen Faltungsart auch dann eine wirksame Abschirmung gegen das Übertragen von Gerüchen, wenn ein direkter Kontakt zwischen den Gegenstand und der äußeren, bedruckten Folie durch entsprechende Ausgestaltung der Folienzuschnitte verunmöglicht ist.
- Es hat sich nun gezeigt, daß insbesondere beim Einpacken großer Schokoladentafeln das Verfahren gemäß dem Hauptpatent noch einen gewissen Nachteil aufweist. Dieser besteht darin, daß beim Verschieben der Schokoladentafel mit der Oberseite voran durch den Faltschacht der an der Unterseite der Tafel liegende Folienteil flattern und dabei deformiert oder gar zerrissen werden kann.
- Die vorliegende Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu vermeiden. Erfindungsgemäß wird das dadurch erreicht, daß man bei der Durchführung des Verfahrens des Hauptpatentes, beim Anlegen der inneren Folie unter Bildung von zwei Falzen an die obere und untere Fläche und eine Seitenfläche des einzupackenden Gegenstandes, wobei ein langes Ende der Folie weit über die Oberseite noch hinausragt, dafür sorgt, daß dabei auch noch das kurze Ende dieser Folie wenig über die Unterseite des Gegenstandes noch hinausragt, worauf man dieses untere Ende auf der Längsseite und/oder den Stirnseiten gegen den Gegenstand hin faltet. Anschließend wird die äußere Folie wie beim Verfahren des Hauptpatentes angelegt und gefaltet.
- Die vorliegende Erfindung betrifft auch eine entsprechende Verbesserung der Vorrichtung des Hauptpatentes, welche darin besteht, daß zusätzliche Mittel vorgesehen sind, um das über die Unterseite des Gegenstandes hervorragende kurze Stück der inneren Folie vor dem Zuführen der äußeren Folie zu falten.
- Durch das Anbringen eines Falzes in dem über die Unterseite vorragenden kurzen Stück der inneren Folie, sei es auf der noch freien Längsseite und/oder auf den beiden Stirnseiten des Gegenstandes, erreicht man eine gewisse Versteifung des an der Unterseite des Gegenstandes liegenden Folienteils. Diese Versteifung genügt, um beim Verschieben des Gegenstandes nach oben ein Flattern oder Deformieren des unteren Folienteils zu vermeiden.
- An Hand der Zeichnung wird nachfolgend schematisch ein Ausführunsbeisptlel der: Eindung beschrieben. Dabei sind alle für das Verständnis der vorliegenden Erfindung nicht wesentlichen Teile weggelassen, und es wird ausdrücklich auf die Beschreibung und die Zeichnung des Hauptpatentes verwiesen.
- Die Fig. 1, 2 und 3 zeigen scheIIttisch drei Phasen des erfindungsgemäßen Vérfahrens.
- F i g. 1 zeigt eine Schokbladentafel I,£kiie'-aurei Seiten von einem inneren Folienblatt 2' umgeben ist und auf einem senkrecht verschiebbaren Transportstempel 8' ruht. Die Tafel 1' ist durch den Schieber 3' durch eine Öffnung in der Wand 4' eines Faltkanals unter Mitnahme des Folienblattes 2' gestoßen worden, und zwar so, daß auf der Oberseite der Tafell' noch ein langes Folienstück 23 und an der Unterseite noch ein kurzes Folienstück 22 vorragen Die Tafel 1' ist dabei von ihrer Stirnseite aus gesehen dargestellt.
- Fig. 2 zeigt die gleiche Tafel 1' wie Fig. 1, jedoch von der Längs seite aus. Mittels (nicht dargestellter) fester Falter sind die beiden an der Stirnseite der Tafell' unten vorragenden kurzen Folienenden 22 a und 22 b nach oben gegen die Tafel 1' gefaltet worden. Diese Faltung erfolgt gleichzeitig mit derjenigen gemäß Fig. 1, d. h. beim Durchstoßen der Tafel 1' durch den Faltkanal 4'.
- F i g. 3 zeigt wiederum die Tafel 1', und zwar von der Stirnseite wie Fig. 1. Der an der unteren Längsseite der Tafel 1' vorragende kurze Folienteil 22 ist mittels (nicht dargestellter) bekannter Mittel nach oben gefaltet worden. In bekannter Weise ist ferner die äußere Folie 5' auf die Oberseite der bereits teilweise von der inneren Folie 2' umhüllten Tafel 1' gelegt worden, wo sie von einem Stempel 9' in bekannter Weise festgehalten wird.
- Man kann vor dem Auflegen der äußeren Folie 5' entweder das an der unteren Längsseite der Tafel 1' vorragende kurze Stück 22 der inneren Folie 2' oder nur die beiden an den beiden Stirnseiten der Tafel 1' vorragenden kurzen Stücke 22 a und 22b falten. Es ist jedoch auch möglich, wie in der Zeichnung dargestellt, alle drei Stücke 22 a, 22 b und 22 zu falten.
- Der Fachmann wird die Wahl je nach den Umständen treffen, wobei es klar ist, daß durch die Faltung aller drei Stücke 22, 22a und 22b eine größere Versteifung der Folie 2' erzielt werden kann, als wenn man nur das Stück 22 oder nur die Stücke 22a und 22 b faltet.
- Die Erfindung ist nicht auf das beschriebene Ausführungsbeispiel beschränkt. Es sind auch noch andere ähnliche Faltungsarten denkbar, bei denen die erfindungsgemäße Faltung der Innenfolie einen Vorteil bringt.
Claims (3)
- Die Anspruch 1 bzw. 2 gekennzeichneten;Merç male sind nur in ihrer Gesamtliombination geschützt.Der Anspruch 3 gilt nur im Zusammenhang mit dem Anspruch 2. -Patentanspruche: .s 1. Verfahren zum Einwickeln eines Gegenstandes, insbesondere einer Schokoladentafel, mit einer inneren, direkt am Gegenstand anliegenden und einer äußeren, denselben nicht berührenden Folie nach Patent 1153675, dadurch gekennzeichnet, daß der einzupackende Gegenstand mit einer Seitenfläche gegen die innere Folie seitlich verschoben-und dabei -derart -durch einen Faltkanal gestoßen wird, daß sich die Folie unter Bildung von zwei Falzen an die obere und untere Fläche und dieMgenånnte Seitenfläche des Gegenstandes anlegt, wobei ein langes Ende der Folie weit über die Oberseite und ein kurzes Ende der Folie wenig über die Unterseite des Gegenstandes noch hinausragt, worauf man dieses untere Ende auf der Längsseite und/oder den Stirnseiten gegen den Gegenstand hin faltet und daß hierauf die äußere Folie auf die bereits mit der inneren Folie bedeckte Oberseite des Gegenstandes aufgelegt und das Ganze durch Verschieben in einer zur ersten Verschiebebewegung senkrechten Richtung mit der Oberseite voran durch einen Faltschacht geführt wird.
- 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen unbewegliche Faltflächen aufweisenden Faltkanal und einen diesem nachgeordneten, einerseits unbewegliche Faltflächen und andererseits bewegliche Falter enthaltenden Faltschacht, dessen Längsachse zu derjenigen des Faltkanals senkrecht steht, durch vor dem Faltkanal angeordnete Mittel zum einzelnen Zuführen der inneren Folien, durch vor dem Faltschacht angeordnete Mittel zum einzelnen Zuführen der äußeren Folien, und durch Mittel zum Falten des über die Unterseite des Gegenstandes hervorragenden kurzes Stückes der inneren Folie vor dem Zuführen der äußeren Folie.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch zwei unbewegliche Falter, welche die auf den Stirnseiten über die Unterseite des Gegenstandes hervorragenden kurzen Stücke der inneren Folie beim Durchstoßen des Gegenstandes durch den Faltkanal falten.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 412 959; österreichische Patentschrift Nr. 199 560; schweizerische Patentschrift Nr. 309371.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES83159A DE1168325B (de) | 1963-01-04 | 1963-01-04 | Verfahren und Vorrichtung zum Einwickeln eines Gegenstandes |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES83159A DE1168325B (de) | 1963-01-04 | 1963-01-04 | Verfahren und Vorrichtung zum Einwickeln eines Gegenstandes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1168325B true DE1168325B (de) | 1964-04-16 |
Family
ID=7510828
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES83159A Pending DE1168325B (de) | 1963-01-04 | 1963-01-04 | Verfahren und Vorrichtung zum Einwickeln eines Gegenstandes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1168325B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE412959C (de) * | 1923-03-16 | 1925-04-28 | Masch Fuer Massenverpackung G | Verfahren zum Einwickeln flacher Ware von rechteckiger Form gleichzeitig in zwei Huellen |
| CH309371A (it) * | 1951-04-21 | 1955-08-31 | Anonima G D Soc | Procedimento e meccanismo di incarto, di oggetti di forma prismatica, segnatamente di tavolette di cioccolato. |
| AT199560B (de) * | 1957-06-24 | 1958-09-10 | Otto Haensel Junior G M B H Sp | Verpackung für Tafeln, Platten od. dgl., insbesondere Schokoladetafeln |
-
1963
- 1963-01-04 DE DES83159A patent/DE1168325B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE412959C (de) * | 1923-03-16 | 1925-04-28 | Masch Fuer Massenverpackung G | Verfahren zum Einwickeln flacher Ware von rechteckiger Form gleichzeitig in zwei Huellen |
| CH309371A (it) * | 1951-04-21 | 1955-08-31 | Anonima G D Soc | Procedimento e meccanismo di incarto, di oggetti di forma prismatica, segnatamente di tavolette di cioccolato. |
| AT199560B (de) * | 1957-06-24 | 1958-09-10 | Otto Haensel Junior G M B H Sp | Verpackung für Tafeln, Platten od. dgl., insbesondere Schokoladetafeln |
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