[go: up one dir, main page]

DE19903867B4 - Hygienetuch mit Farbauftrag und spezieller Faltung - Google Patents

Hygienetuch mit Farbauftrag und spezieller Faltung Download PDF

Info

Publication number
DE19903867B4
DE19903867B4 DE19903867A DE19903867A DE19903867B4 DE 19903867 B4 DE19903867 B4 DE 19903867B4 DE 19903867 A DE19903867 A DE 19903867A DE 19903867 A DE19903867 A DE 19903867A DE 19903867 B4 DE19903867 B4 DE 19903867B4
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
order
hygiene
folds
fold
folded
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE19903867A
Other languages
English (en)
Other versions
DE19903867A1 (de
Inventor
Michael Schäfer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Metsa Tissue Oyj
Original Assignee
Metsa Tissue Oyj
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Metsa Tissue Oyj filed Critical Metsa Tissue Oyj
Priority to DE19903867A priority Critical patent/DE19903867B4/de
Publication of DE19903867A1 publication Critical patent/DE19903867A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE19903867B4 publication Critical patent/DE19903867B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A41WEARING APPAREL
    • A41BSHIRTS; UNDERWEAR; BABY LINEN; HANDKERCHIEFS
    • A41B15/00Handkerchiefs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)
  • Paints Or Removers (AREA)
  • Body Washing Hand Wipes And Brushes (AREA)

Abstract

Hygienetuch, insbesondere Taschentuch aus Tissuewatte, Airlaid oder Vlies auf Zellstoffbasis, mit zwei Seiten (8, 9), von denen eine Seite (8) einen Farbauftrag aufweist, mit Faltungen unterschiedlicher Ordnungen (5, 5', 6, 6', 7), durch die das Taschentuch (1) in konfektionierbare Faltungsgrößen zusammenlegbar ist, wobei zumindest eine Faltung erster Ordnung (5, 5') das Taschentuch (1) halbiert, zumindest eine Faltung zweiter Ordnung (6, 6') die Faltungsgröße erster Ordnung halbiert und zumindest eine Faltung dritter Ordnung die Faltungsgröße zweiter Ordnung halbiert, mit parallel zueinander verlaufenden Faltungen erster und zweiter Ordnung und zu den parallelen Faltungen wenigstens eine senkrecht verlaufende Faltung dritter Ordnung, wobei die Seite mit Farbauftrag (8) die Seite ohne Farbauftrag (9) weitgehend vollständig verdeckt.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Hygienetuch, insbesondere Taschentuch aus Tissuewatte, Airlaid oder Vlies auf Zellstoffbasis, mit zwei Seiten, wovon eine Seite einen Farbauftrag aufweist, das mit Faltungen unterschiedlicher Ordnung in eine konfektionierbare Faltungsgröße zusammenlegbar ist, wobei die Faltung oder Faltungen einer Ordnung die jeweils vorangehende Faltungsgröße halbieren. Hygienetücher dieser Art sind bekannt. Diese Hygienetücher sind im wesentlichen weiß oder unifarben. Als Materialien werden für die Hygienetücher sowohl 100%-ige Zellulose, Altpapier oder eine Mischung aus 100%-iger Zellulose oder Altpapier verwendet. Des weiteren sind Airlaid, Airlaid-Latex-Mischungen, Vlies oder andere vliesähnliche Stoffe als Material für das Hygienetuch einsetzbar. Sie weisen in der Regel rechteckige Formen auf und haben weitgehend gerade zueinander senkrecht verlaufenden Ränder. Bekannt sind darüber hinaus auch Hygienetücher mit Rändern, die Profile oder Randprägungen aufweisen. Diese Profile sind Abweichungen von senkrecht zueinander verlaufenden Randlinien. Die bekannten Hygienetücher haben meist mehrere Lagen, die an den Rändern durch Prägungen der Randfläche miteinander verbunden sind. Diese Prägungen sind häufig nicht ausreichend, um die Lagen aneinander zu halten, so daß beim Entfalten einzelne Lagen greifbar sind. Das führt dazu, daß das Hygienetuch lagenweise auseinander gerissen werden kann. Deshalb werden Hygienetücher in einer speziellen Faltung zusammengelegt und konfektioniert, so daß eine Schnellentfaltung des zusammengelegten Hygienetuchs möglich ist und dabei am Rand des Hygienetuchs alle Lagen gleichzeitig greifbar sind. Ein schnellentfaltbares Hygienetuch zeichnet sich jedoch dadurch aus, daß ein Teil des Randes mittig am zusammengelegten Hygienetuch angeordnet ist. Dies wird durch entsprechende Faltung unterschiedlicher Ordnungen erreicht. In einer Ordnung sind unterschiedliche Faltungsvarianten möglich. Alle vorbeschriebenen Hygienetücher sind in der Art gefaltet, daß jeweils Faltungen erster Ordnung die ursprüngliche Größe des Hygienetuchs halbieren, die Faltungen zweiter Ordnung die Größe des in erster Ordnung zusammengelegten Hygienetuchs halbieren und die Faltungen dritter Ordnung die Größe des in zweiter Ordnung zusammengelegten Hygienetuchs halbieren. Nach Faltungen dreier Ordnungen weist das zusammengelegte Hygienetuch im wesentlichen ein Achtel der ursprünglichen Größe des nicht zusammengelegten Hygienetuchs auf. Die Schnellentfaltung hat die Besonderheit, daß nur zwei Faltungen erster Ordnung zueinander parallel verlaufen. Dabei sind die Faltungen so angeordnet, daß sie jeweils in der Mitte einer Halbfläche des nicht zusammengelegten Hygienetuchs liegen, d. h. die Faltungen unterteilen die ursprüngliche Fläche des Hygienetuchs in drei Teilflächen, wobei zwei Teilflächen längs parallel zueinander die äußeren Ränder bilden und jeweils ein Viertel der ursprünglichen Fläche umfassen. Die dritte Fläche ist eine Mittenfläche, die zwischen den beiden Viertelflächen des Randes liegt und die Hälfte des ursprünglichen Hygienetuchs ausmacht. Diese beiden parallelen Faltungen klappen die jeweiligen Viertelflächen in unterschiedliche Richtungen, so daß die jeweils gegenüberliegenden Ränder der ursprünglichen Fläche in der Mitte der Mittenfläche zum einen über und zum anderen unter der Mittenfläche liegen. Das Hygienetuch ist somit im wesentlichen in Z-Form zusammengelegt. Die Faltungen zweiter und dritter Ordnung sind zu denen der ersten Ordnung senkrecht und liegen jeweils mittig in der Fläche des in vorangegangener Ordnung zusammengelegten Hygienetuchs. Auf diese Weise wird eine rechteckige Form des zusammengelegten Hygienetuchs erreicht. Auf der einen Seite des zusammengelegten Hygienetuchs ist dabei eine Ecke der ursprünglichen Fläche über der Mittenfläche greifbar. Auf der anderen Seite des zusammengelegten Hygienetuchs ist ein Teilausschnitt des Randes über der Mittenfläche greifbar, der parallel zur Faltung erster Ordnung verläuft. Diese Art des Zusammenlegens ist weitgehend problemlos, wenn es sich um unifarbene oder weiße Hygienetücher handelt. Bei Hygienetüchern mit einseitigem Farbauftrag, die beispielsweise ein bestimmtes Dekor aufweisen, führt die vorstehend beschriebene Faltungsweise dazu, daß beim zusammengelegten Hygienetuch die Seite ohne Farbauftrag über der Seite mit Farbauftrag sichtbar ist.
  • Darüber hinaus hat sich gezeigt, daß Hygienetücher mit unterschiedlichem Design gewünscht werden, wobei die Ansprüche an diesen Hygieneartikel trotz allem erheblich sind. Bei Hygienetüchern wird im besonderen Maße darauf geachtet, daß der Gebrauch reinlich und sauber erfolgen kann.
  • Nachteilig ist daher bei bekannten Hygienetüchern, daß beim noch zusammengelegten Hygienetuch beide Seiten berührt wer können und beide Seiten zumindest teilweise sichtbar sind.
  • DE-OS 25 12 140 offenbart ein zusammengefaltetes Zellstofftuch, vorzugsweise ein aus mehreren durch Randprägung miteinander verbundenen Lagen bestehendes Zellstofftuch, wobei das Tuch aus einem Z-förmig gefalteten Streifen besteht, der entlang der Faltlinie doppelt gelegt und entlang weiterer Linien vierfach gelegt ist.
  • FR 2 702 932 offenbart Papiertaschentücher aus mindestens einer Tissuelage, wobei dieses auf einer seiner äußeren Seiten eine Lage aufweist, die als eine aus einem Kunststoff-Film oder einem Papierblatt bestehende Schutzlage ausgebildet ist.
  • Es stellte sich daher die Aufgabe, Hygienetücher aus Tissuewatte, Airlaid oder Vlies auf Zellstoffbasis zur Verfügung zu stellen, die individuelle Designs bieten und den Anspruch an Sauberkeit und Reinheit im vorgenannten Sinne erfüllen, sowie in ihrer Verpackung oder beim Entfalten ausschließlich mit ihren individuellen Designs sichtbar sind.
  • Die Lösung dieser Aufgabe wird erreicht durch ein Hygienetuch aus Tissuewatte, Airlaid oder Vlies auf Zellstoffbasis mit zwei Seiten, von denen eine Seite einen Farbauftrag aufweist, mit Faltungen unterschiedlicher Ordnungen, durch die das Hygienetuch in konfektionierbare Faltungsgrößen zusammenlegbar ist, wobei zumindest eine Faltung erster Ordnung das Hygienetuch halbiert, zumindest eine Faltung zweiter Ordnung die Faltungsgröße erster Ordnung halbiert und zumindest eine Faltung dritter Ordnung die Faltungsgröße zweiter Ordnung halbiert, mit parallel zueinander verlaufenden Faltungen erster und zweiter Ordnung und zu den parallelen Faltungen wenigstens eine senkrecht verlaufende Faltung dritter Ordnung" wobei die Seite mit Farbauftrag die Seite ohne Farbauftrag weitgehend vollständig verdeckt. Vorteilhaft bei dieser erfindungsgemäßen Ausgestaltung ist, daß das Hygienetuch durch den einseitigen Farbauftrag eine Seite ohne Farbauftrag als Benutzungsseite aufzeigt, die beim zusammengelegten Hygienetuch vollständig von der Seite mit Fabbauftrag verdeckt wird. Hierdurch wird die zur Benutzung vorgesehene Seite ohne Farbauftrag zumindest ab dem Zeitpunkt der Konfektionierung sauber gehalten, da sie nach der Faltung nicht mehr offen liegt. Dies wird dadurch sichtbar, daß beim zusammengelegten Hygienetuch ausschließlich die mit Farbe beauftragte Seite nach außen weist. Die zur Benutzung vorgesehene Seite ohne Farbauftrag des Hygienetuchs ist im zusammengelegten Zustand stets unantastbar innerhalb der Faltungen. Das Hygienetuch bleibt bis zur Entfaltung hygienisch sauber. Des weiteren ist das Druckmuster jeweils auf der gesamten Fläche des zusammengelegten Hygienetuchs sichtbar.
  • In einer weiteren Ausgestaltung sind die parallelen Faltungen der unterschiedlichen Ordnungen voneinander im wesentlichen gleich beabstandet. Dies bewirkt, daß das Hygienetuch in effizienter Weise faltbar ist, wodurch das Hygienetuch mit Faltungen zumindest dreier Ordnungen auf zumindest ein Achtel der ursprünglichen Größe zusammenlegbar ist.
  • In einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß das Hygienetuch zwei Faltungen erster und jeweils eine Faltung zweiter und dritter Ordnung aufweist, wobei durch die Faltungen erster Ordnung zwei parallele, sich gegenüberliegende Ränder auf einer Seite des Hygienetuchs mittig aneinander anstoßen und die Seite ohne Farbauftrag innenliegt und von der Seite mit Farbauftrag weitgehend vollständig verdeckt ist. Von besonderem Vorteil hierbei ist, daß die Faltungen erster Ordnung bereits die gesamte, zur Benutzung vorgesehene Fläche des Hygienetuchs verdecken. Hierbei wird wiederum bereits nach dieser Faltung maximale Sauberkeit erreicht, da bereits mit einer Faltung die zur Benutzung vorgesehene Seite des Hygienetuchs vollständig verdeckt ist.
  • Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung wird dadurch erreicht, daß die Faltung zweiter Ordnung in der Mitte des Hy gienetuchs verläuft und die Seite ohne Farbauftrag innen liegt, wobei die parallelen Ränder innenliegend an dieser Faltung anstoßen. Diese Ausgestaltung stellt ein Hygienetuch im gefalteten Zustand zur Verfügung, das mit seinen äußeren Rändern, die parallel zu den Faltungen erster und zweiter Ordnungen liegen, vollständig nach innen zusammengelegt sind, so daß die Seite ohne Farbauftrag von außen nicht greifbar ist. Selbst beim Zusammenlegen wird bereits bei der Faltung erster Ordnung die Seite ohne Farbauftrag vollständig verdeckt. Auch beim Entfalten des Hygienetuchs ist die nach innen liegende Seite ohne Farbauftrag zunächst nicht greifbar. Hiermit wird daher vor allem ein Hygienetuch zur Verfügung gestellt, das erhöhte Sauberkeit bietet.
  • Durch die Faltung dritter Ordnung wird eine Stoßkante gebildet. Eine Stoßkante ermöglicht das Zugreifen auf das Hygienetuch in einem Stapel, ohne daß einzelne Bereiche des Hygienetuchs ergriffen werden können. Die Gefahr, daß einzelne Bereiche des Hygienetuchs beim Herausziehen aus einem Stoß oder Stapel von Hygienetüchern zerrissen werden, ist somit weitgehend ausgeschlossen. Als vorteilhaft hat sich auch herausgestellt, daß das Hygienetuch im Stapel in Farm eines zusammengelegten Pfeils liegt.
  • Vorteilhaft hat sich des weiteren ein erfindungsgemäßes Hygienetuch erwiesen, das zumindest mehr als eine Lage auf- weist, von denen zwei äußere Lagen sind und zumindest eine äußere Lage einen Farbauftrag aufweist.
  • Das erfindungsgemäße Hygienetuch wird in Faltungen unterschiedlicher Ordnungen in die günstigste Faltungsgröße zusammengelegt. Dabei halbieren zwei Faltungen der ersten Ordnung das Hygienetuch und eine Faltung der zweiten Ordnung die Faltungsgröße erster Ordnung sowie eine Faltung dritter Ordnung die Faltungsgröße zweiter Ordnung. Die parallelen Faltungen erster und zweiter Ordnung sind im wesentlichen gleich voneinander beabstandet. Die Faltung dritter Ordnung ist senkrecht zu den Faltungen erster und zweiter Ordnung. Diese Fal tungen werden in der Weise vorgenommen, daß bereits bei den Faltungen erster Ordnung die Seite ohne Farbauftrag innen liegt und von der Seite mit Farbauftrag weitgehend vollständig verdeckt ist. Die Faltung zweiter Ordnung wird mittig in dem in erster Ordnung zusammengelegten Hygienetuch vorgenommen, wobei ebenfalls die Seite ohne Farbauftrag innen liegt. Die jeweils über die Mittenfläche gelegten Viertelflächen liegen somit im Inneren des in zweiter Ordnung zusammengelegten Taschentuchs aneinander, wobei die Ränder des Hygienetuchs an der Faltung zweiter Ordnung anliegen. Das so zusammengelegte Hygienetuch weist ein Viertel der Größe des ursprünglichen Hygienetuchs auf und hat im wesentlichen die Form eines langen Rechtecks. Durch die Faltung dritter Ordnung wird das Rechteck senkrecht zu den parallelen Faltungen halbiert und liegt in Packungsgröße zusammengelegt vor. Es ist somit in der günstigsten Form zusammengelegt, und die Außenflächen des zusammengelegten Hygienetuchs sind Teilflächen der Seite mit Farbauftrag. Die Seite ohne Farbauftrag liegt im zusammengefalteten Zustand vollständig innen. Dabei liegen jeweils zwei Teilflächen der Seite ohne Farbauftrag des Hygienetuchs aufeinander.
  • Das erfindungsgemäße Hygienetuch ist mit einer Vorrichtung herstellbar und verpackbar insbesondere für Taschentücher aus Tissuewatte, Airlaid oder Vlies auf Zellstoffbasis vorgesehen, die ein Band aufweist, das über zumindest eine Farbdruckwalze führbar ist, wobei die Farbe einseitig auf das Band aus Tissuewatte, Airlaid oder Vlies auf Zellstoffbasis auftragbar ist, daß das Band mit dem einseitigen Farbauftrag in einer Konfektioniervorrichtung in die Faltungen erster, zweiter und dritter Ordnung zusammenlegbar ist, und wobei in einer Schneidvorrichtung einzelne Hygienetücher vom gefalteten Band am parallel zur Faltung dritter Ordnung verlaufenden Rand abtrennbar sind. Das Band wird von einer Rolle abgespult und als Ganzes Über die Farbdruckwalze geführt. Die Farbe von der Farbdruckwalze wird auf einer Seite des Bandes aufgetragen. Die Menge und Konsistenz der Farbe ist so bemessen, daß eine Seite des Bandes mit Farbe beauftragt werden kann, ohne daß die Farbe auf die andere Seite des Bandes dringt. Das so mit Farbe beauftragte Band wird zu einer Konfektioniereinrichtung weiter transportiert und dort über Führungen in erster bzw. zweiter Ordnung parallel zueinander gefaltet. Daran schließt die Faltung dritter Ordnung an, die zu den vorrangigen Faltungen senkrecht liegt.
  • Dabei wird der vorangehende Schnittrand über das parallel zusammengefaltete Band gelegt. In einem weiteren Schritt wird an diesem Schnittrand das gefaltete Hygienetuch vom Rest des Bandes abgetrennt. Das fertige und zusammengelegte Hygienetuch kann anschließend zur weiteren Konfektionierung weiter transportiert werden. Vorteilhafterweise ermöglicht diese Vorrichtung zwei Arbeitsgänge in einem zu vereinigen und somit unnötige Arbeitswege zu vermeiden. Das Rohmaterial liegt hierzu bandförmig auf einer Rolle. Von dort wird das Band durch eine Druckmaschine geführt. Das bedruckte Material wird, so wie es aus der Druckvorrichtung kommt, direkt in die Konfektioniermaschine weitergeleitet, wobei die Farbe getrocknet wird. Es ist daher nicht nötig, ein fertig bedrucktes Band nach dem Farbdruck zunächst wieder auf Rollen aufzuwickeln und die "Rolle" zur Konfektioniervorrichtungen zu schaffen und die Konfektioniervorrichtung jeweils entsprechend einzurichten. Diese Vorrichtung ermöglicht des weiteren, das Band in seiner Gesamtheit zu nutzen, ohne daß wesentlicher Randbeschnitt entsteht.
  • Weitere Ausgestaltungen der Vorrichtung weisen Einrichtungen auf, die das Band in parallele Faltungen der unterschiedlichen Ordnungen zusammenlegen, welche im wesentlichen gleich voneinander beabstandet sind. Dies ermöglicht effiziente Faltungsgrößen herzustellen.
  • Weiterbildungen der Vorrichtungen werden dadurch erreicht, daß Druckmaschinen mit verschiedenen Farbdruckwalzen zur Auftragung unterschiedlicher Farben auf das Band vorgesehen sind. Hierdurch werden vorteilhafterweise Hygienetücher herstellbar, die Mehrfarbendruck aufweisen.
  • Als vorteilhaft hat sich auch erwiesen, daß mehrere abgetrennte Hygienetücher in einer weiteren Einrichtung mit der Stoßkante in einem Stoß übereinander stapelbar sind. Bei der Konfektionierung der Hygienetücher ist es notwendig, mehrere-Hygienetücher packungsgerecht anzuordnen. Dies wird durch die entsprechende Einrichtung ermöglicht. Dabei werden die erfindungsgemäßen Vorteile der Faltung dadurch genutzt, daß die Hygienetücher in gleicher Weise mit ihrer jeweiligen Stoßkante übereinander stapelbar sind.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Vorrichtung wird dadurch erreicht, daß der Stoß von Hygienetüchern in einer anschließenden Verpackungsvorrichtung in eine Kunststoffverpackung mit wiederverschließbaren Aufreißbereichen einpackbar ist, wobei die Stoßkanten der eingepackten Hygienetücher durch die offene Aufreißbereiche greifbar sind.
  • Die erfindungsgemäße Ausführung der Hygienetücher ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
  • 1 ein entfaltetes Hygienetuch mit Faltungslinien,
  • 2a, b, c ein Hygienetuch gemäß 1 in Faltungen unterschiedlicher Ordnung zusammengelegt,
  • 3 ein mehrlagiges Hygienetuch.
  • In 1 ist ein erfindungsgemäßes Hygienetuch 1 gezeigt, das Ecken 2 aufweist, und durch Ränder 3 begrenzt ist. Das Hygienetuch weist eine Fläche 4 der ursprünglichen Größe des Hygienetuchs auf. Die Fläche 4 ist durch Linien von Faltungen 5, 5', 6, 7 unterteilt. Die Faltungen können in unterschiedliche Ordnungen gegliedert werden. In einer Ordnung sind unterschiedliche Faltungsvarianten möglich. Das Hygienetuch ist in der Art gefaltet, daß die Faltungen erster Ordnung die ursprüngliche Größe des Hygienetuchs halbieren. Die Faltungen zweiter Ordnung halbieren die Größe des in erster Ordnung zusammengelegten Hygienetuchs und die Faltungen dritter Ordnung die Größe des in zweiter Ordnung zusammengelegten Hygienetuchs. Nach Faltungen dreier Ordnungen weist das zusammengelegte Hygienetuch im wesentlichen ein Achtel der ursprünglichen Größe des nicht zusammengelegten Hygienetuchs auf. Die Faltungen 5, 5' erster Ordnung sind so angeordnet, daß sie jeweils in der Mitte einer Halbfläche des nicht zusammengelegten Hygienetuchs 1 liegen. Die Faltungen 5, 5' unterteilen die ursprüngliche Fläche des Hygienetuchs 1 in drei Teilflächen, wobei zwei Teilflächen längs parallel zueinander die äußeren Ränder bilden und jeweils ein Viertel der ursprünglichen Fläche umfassen. Die dritte Fläche ist eine Mittenfläche, die zwischen den beiden Viertelflächen des Randes liegt und die Hälfte des ursprünglichen Hygienetuchs ausmacht. Diese beiden Faltungen erster Ordnung klappen die jeweiligen Viertelflächen in gleicher Richtung so übereinander, daß die jeweils gegenüberliegenden Ränder der ursprünglichen Fläche in der Mitte der Mittenfläche und über der Mittenfläche liegen. Das Hygienetuch ist somit im wesentliche C-förmig zusammengelegt. Die Faltung 6 zweiter Ordnung faltet das so zusammengelegte Hygienetuch 1 nochmals in der Mitte an den Rändern 3', so daß die Faltungen 5, 5' erster Ordnung übereinandergelegt werden. Die Faltung 7 dritter Ordnung halbiert das so zusammengelegte Hygienetuch zweiter Ordnung nochmals. Die Faltungen 5, 5' und 6 sind im wesentlichen parallel zueinander. Die Faltung 7 liegt zu den vorangigen Faltungen senkrecht. Durch die Faltungen der unterschiedlichen Ordnungen wird erreicht, daß das Hygienetuch erfindungsgemäß zusammenlegbar ist.
  • Das Hygienetuch weist eine Seite 8 mit einem Farbauftrag und eine Seite 9 ohne Farbauftrag auf. Die vorliegende Figur zeigt das Hygienetuch mit der Seite 8, die Farbauftrag aufweist, nach oben. Die Seite 9, ohne Farbauftrag, liegt in der Bildebene gesehen unter der Seite 8 mit Farbauftrag. Die Faltungen sind so vorgesehen, daß die Seite 9 ohne Farbauftrag durch die erfindungsgemäßen Faltungen weitgehend vollständig von der Seite 8 mit Farbauftrag verdeckt wird.
  • In 2a ist dargestellt, in welche Richtung die Faltungen erster Ordnung 5 und 5' faltbar sind. Diese Faltungen halbieren die ursprüngliche Fläche des Hygienetuchs 1, wobei die Seite 9 ohne Farbauftrag bei beiden Faltungen der ersten Ordnung 5, 5' (wie in 2b gezeigt) innen eingeschlossen liegen. Die Seite mit Farbauftrag verdeckt die Seite ohne Farbauftrag nach dem Zusammenlegen vollständig.
  • In 2b wird das Hygienetuch 1 mit vollständig an den Faltungen erster Ordnung 5, 5' zusammengelegten Flächen sowie bereits an der Faltung zweiter Ordnung 6 geknickten Fläche gezeigt. Das Hygienetuch 1 weist somit zwei Faltungen erster und jeweils eine Faltung zweiter Ordnung auf und die Seite 9 ohne Farbauftrag liegt bei beiden Faltungen der ersten Ordnung innen. Die Seite mit Farbauftrag liegt auch bei der Faltung zweiter Ordnung innen.
  • 2c zeigt die Faltung dritter Ordnung 7, die senkrecht zu den Faltungen der vorangehenden Ordnungen liegt und eine Stoßkante erzeugt.
  • In 3 ist ein mehrlagiges Hygienetuch dargestellt. Es sind in der Zeichnung drei Lagen gezeigt, von denen zwei Lagen 10, 11 äußere Lagen sind. Die Lage 10 weist einen Farbauftrag auf. Die Lage 11 hat keinen Farbauftrag. Die drei Lagen weisen Faltungen erster Ordnung 5, 5' sowie Faltungen zweiter Ordnung 6 und Faltungen dritter Ordnung 7 auf. Die Faltungen sind in jeder Lage übereinanderliegend angeordnet.

Claims (6)

  1. Hygienetuch, insbesondere Taschentuch aus Tissuewatte, Airlaid oder Vlies auf Zellstoffbasis, mit zwei Seiten (8, 9), von denen eine Seite (8) einen Farbauftrag aufweist, mit Faltungen unterschiedlicher Ordnungen (5, 5', 6, 6', 7), durch die das Taschentuch (1) in konfektionierbare Faltungsgrößen zusammenlegbar ist, wobei zumindest eine Faltung erster Ordnung (5, 5') das Taschentuch (1) halbiert, zumindest eine Faltung zweiter Ordnung (6, 6') die Faltungsgröße erster Ordnung halbiert und zumindest eine Faltung dritter Ordnung die Faltungsgröße zweiter Ordnung halbiert, mit parallel zueinander verlaufenden Faltungen erster und zweiter Ordnung und zu den parallelen Faltungen wenigstens eine senkrecht verlaufende Faltung dritter Ordnung, wobei die Seite mit Farbauftrag (8) die Seite ohne Farbauftrag (9) weitgehend vollständig verdeckt.
  2. Hygienetuch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die parallelen Faltungen (5, 5', 6, 6') im wesentlichen gleich beabstandet sind.
  3. Hygienetuch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Taschentuch (1) zwei Faltungen erster und jeweils eine Faltung zweiter und dritter Ordnung aufweist, wobei durch die Faltungen erster Ordnung zwei parallele, sich gegenüberliegende Ränder auf einer Seite des Hygienetuchs (1) mittig aneinander anstoßen und die Seite ohne Farbauftrag (9) innen liegt und von der Seite mit Farbauftrag (8) weitgehend vollständig verdeckt ist.
  4. Hygienetuch nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Faltung zweiter Ordnung (6) in der Mitte des Hygienetuchs (1) verläuft und die Seite ohne Farbauftrag (9) innen liegt, wobei die parallelen Ränder (3) innenliegend an dieser Faltung anstoßen.
  5. Hygienetuch nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Faltung dritter Ordnung (7) eine Stoßkante (12) bildet.
  6. Hygienetuch nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Hygienetuch zumindest mehr als eine Lage (10, 11) aufweist, von denen zwei äußere Lagen (10, 11) sind und zumindest eine äußere Lage (11) einen Farbauftrag aufweist.
DE19903867A 1998-02-05 1999-02-01 Hygienetuch mit Farbauftrag und spezieller Faltung Expired - Fee Related DE19903867B4 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19903867A DE19903867B4 (de) 1998-02-05 1999-02-01 Hygienetuch mit Farbauftrag und spezieller Faltung

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE29801884U DE29801884U1 (de) 1998-02-05 1998-02-05 Hygienetuch mit Farbauftrag
DE29801884.5 1998-02-05
DE19903867A DE19903867B4 (de) 1998-02-05 1999-02-01 Hygienetuch mit Farbauftrag und spezieller Faltung

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE19903867A1 DE19903867A1 (de) 1999-08-12
DE19903867B4 true DE19903867B4 (de) 2004-05-27

Family

ID=8052192

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29801884U Expired - Lifetime DE29801884U1 (de) 1998-02-05 1998-02-05 Hygienetuch mit Farbauftrag
DE19903867A Expired - Fee Related DE19903867B4 (de) 1998-02-05 1999-02-01 Hygienetuch mit Farbauftrag und spezieller Faltung

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE29801884U Expired - Lifetime DE29801884U1 (de) 1998-02-05 1998-02-05 Hygienetuch mit Farbauftrag

Country Status (1)

Country Link
DE (2) DE29801884U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005009363A1 (de) * 2005-03-01 2006-09-07 Kohlndorfer, Bernd, Dr. Saunatuch

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2512140A1 (de) * 1975-03-20 1976-10-07 Schickedanz Ver Papierwerk Zusammengefaltetes zellstofftuch
FR2702932A1 (fr) * 1993-03-22 1994-09-30 Kaysersberg Sa Mouchoirs en papier et leur procédé de fabrication.

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2512140A1 (de) * 1975-03-20 1976-10-07 Schickedanz Ver Papierwerk Zusammengefaltetes zellstofftuch
FR2702932A1 (fr) * 1993-03-22 1994-09-30 Kaysersberg Sa Mouchoirs en papier et leur procédé de fabrication.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102005009363A1 (de) * 2005-03-01 2006-09-07 Kohlndorfer, Bernd, Dr. Saunatuch

Also Published As

Publication number Publication date
DE29801884U1 (de) 1999-06-02
DE19903867A1 (de) 1999-08-12

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69502383T2 (de) Mehrfach gefalztes Papier für kontinuierliche Verfügung
DE69614406T2 (de) Blattförmige produkte für einen spender und verfahren zur herstellung derselben aus quergereckten materialbahnen
DE3421957A1 (de) Verpackung fuer monatsbinden
CH659451A5 (de) Mehrblaettriges, aus ineinanderliegenden gefalzten bogen bestehendes druckprodukt.
DE2745854A1 (de) Anlage zum herstellen einer veredelten bahn, insbesondere wellpappenbahn
EP0544156A1 (de) Papier-Tücher-Packung, insbesondere Papier-Taschentuch-Packung
DE3728888A1 (de) Verfahren zur herstellung von zuschnitten aus einem elastischen papier, vorzugsweise einem gekreppten papier, sowie vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE69411865T2 (de) Flexibler Beutel mit integrierter Öffnungslinie, und Verfahren zur seiner Herstellung
DE69202193T2 (de) Zuschnitt zur Verpackung von Büchern sowie Verfahren und Maschine zu dessen Herstellung.
EP1400223A1 (de) Verpacktes Hygieneprodukt zur Aufnahme von Körperflüssigkeiten und/oder -ausscheidungen und Verfahren zur Herstellung eines derartigen Produkts
DE102007054714A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Herstellung eines Beutels aus Papier sowie Papierbeutel
EP1896266B1 (de) Rollenrotationsdruckmaschine mit formzylinderbelegung
DE2702358C2 (de) Verfahren zur Herstellung von trichterförmigen Filtereinsätzen
DE69507619T2 (de) Verfahren zum Herstellen eines Briefumschlags mit gefalteter Einlage
DE19903867B4 (de) Hygienetuch mit Farbauftrag und spezieller Faltung
EP0542158A1 (de) Gebinde für Zigaretten-Packungen, sowie Zuschnitt hierfür und Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung der Verpackung
EP2403777B1 (de) Tuchpaket
EP0450114B1 (de) Verfahren zur Herstellung tragbarer Verpackungsbeutel mit Falzdeckelteil aus Kunststoffolie
DE19506046C1 (de) Operationstischbezug sowie Verfahren zu seiner Herstellung
DE10127278A1 (de) Hygieneprodukt sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung
AT222671B (de) Falzapparat
DE69005600T2 (de) Verfahren zum Herstellen einer Verpackung, die so hergestellte Verpackung und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens.
DE9106555U1 (de) Papiertaschentücherpackung
DE2520569C2 (de) Verpackung für Flüssigkeiten mit Ausgießtülle
DE102004001399A1 (de) Druckmaschine

Legal Events

Date Code Title Description
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: METSAE TISSUE OYJ, ESPOO, FI

8128 New person/name/address of the agent

Representative=s name: PATENTANWAELTE MAXTON & LANGMAACK, 50968 KOELN

8110 Request for examination paragraph 44
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee