[go: up one dir, main page]

DE1168299B - Einrichtung und Verfahren zum Anzeigen oder Registrieren von UEber- und Unterwasserfahrzeugen - Google Patents

Einrichtung und Verfahren zum Anzeigen oder Registrieren von UEber- und Unterwasserfahrzeugen

Info

Publication number
DE1168299B
DE1168299B DEF23109A DEF0023109A DE1168299B DE 1168299 B DE1168299 B DE 1168299B DE F23109 A DEF23109 A DE F23109A DE F0023109 A DEF0023109 A DE F0023109A DE 1168299 B DE1168299 B DE 1168299B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
subfield
receivers
echo sounder
receiver
registration
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF23109A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Phil Nat Siegfr Fahrentholz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PHIL NAT SIEGFRIED FAHRENTHOLZ
Original Assignee
PHIL NAT SIEGFRIED FAHRENTHOLZ
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PHIL NAT SIEGFRIED FAHRENTHOLZ filed Critical PHIL NAT SIEGFRIED FAHRENTHOLZ
Priority to DEF23109A priority Critical patent/DE1168299B/de
Priority to DE1959F0027812 priority patent/DE1266185B/de
Publication of DE1168299B publication Critical patent/DE1168299B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S15/00Systems using the reflection or reradiation of acoustic waves, e.g. sonar systems
    • G01S15/02Systems using the reflection or reradiation of acoustic waves, e.g. sonar systems using reflection of acoustic waves
    • G01S15/04Systems determining presence of a target
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S15/00Systems using the reflection or reradiation of acoustic waves, e.g. sonar systems
    • G01S15/87Combinations of sonar systems
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S15/00Systems using the reflection or reradiation of acoustic waves, e.g. sonar systems
    • G01S15/88Sonar systems specially adapted for specific applications
    • G01S15/89Sonar systems specially adapted for specific applications for mapping or imaging
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01SRADIO DIRECTION-FINDING; RADIO NAVIGATION; DETERMINING DISTANCE OR VELOCITY BY USE OF RADIO WAVES; LOCATING OR PRESENCE-DETECTING BY USE OF THE REFLECTION OR RERADIATION OF RADIO WAVES; ANALOGOUS ARRANGEMENTS USING OTHER WAVES
    • G01S3/00Direction-finders for determining the direction from which infrasonic, sonic, ultrasonic, or electromagnetic waves, or particle emission, not having a directional significance, are being received
    • G01S3/80Direction-finders for determining the direction from which infrasonic, sonic, ultrasonic, or electromagnetic waves, or particle emission, not having a directional significance, are being received using ultrasonic, sonic or infrasonic waves
    • G01S3/802Systems for determining direction or deviation from predetermined direction
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01VGEOPHYSICS; GRAVITATIONAL MEASUREMENTS; DETECTING MASSES OR OBJECTS; TAGS
    • G01V1/00Seismology; Seismic or acoustic prospecting or detecting
    • G01V1/001Acoustic presence detection

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • Radar, Positioning & Navigation (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geophysics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

  • Einrichtung und Verfahren zum Anzeigen oder Registrieren von Über- und Unterwasserfahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Anzeigen oder Registrieren von Über- und Unterwasserfahrzeugen und kann z. B. dazu dienen, das unbemerkte Eindringen derartiger Fahrzeuge in einen zu schützenden Raum, beispielsweise einen Hafen oder eine Flußmündung, zu überwachen. Zu diesem Zweck ist es wichtig, die genaue Stelle zu ermitteln, an der das Schiff sich befindet, wenn es die Grenze des zu schützenden Gebietes passiert. Es ist bereits bekannt, eine Wasserstraße dadurch zu überwachen, daß in Längsrichtung der Wasserstraße eine Reihe von Geräuschempfängern auf dem Boden der Wasserstraße verankert wird, und jeder dieser Geräuschempfänger über eine besondere Leitung mit einer Zentralstelle an Land verbunden ist. Zwei derartige Geräuschempfänger sind dabei zu einer baulichen Einheit vereinigt, derart, daß sie beiderseits eines senkrecht zur Reihe der Auslegepunkte orientierten Schirmes angeordnet sind und der eine Empfänger nur Geräusche auf der einen Seite des Schirmes und der andere Empfänger nur Geräusche auf der anderen Seite des Schirmes empfängt, so daß jeder Geräuschempfänger also Schallenergie aus einem mehr oder minder halbkugelförmigen Raum empfängt. Insbesondere muß er auch von den Seiten der Wasserstraße her noch Energie empfangen können, damit auch Schiffe, die am Rand der Wasserstraße seitab der Reihe der Geräuschempfänger entlangfahren, noch erfaßt werden. Die Position des Schiffes kann insbesondere bei größerer Entfernung von der ausgelegten Reihe von Geräuschempfängern nicht genau erfaßt werden, da das Schiff alsdann im Bereich mehrerer Empfänger liegt und auch ein Kriterium für die Seitenbestimmung fehlt. Diese Nachteile werden bei der Erfindung vermieden.
  • Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Anzeigen oder Registrieren von Über- und Unterwasserfahrzeugen unter Verwendung einer Vielzahl von gerichteten Schall empfängern, die in Abständen längs einer Linie auf dem Grund des Gewässers ausgelegt und je für sich elektrisch mit einer zentralen Überwachungsstelle verbunden sind. Sie zeichnet sich dadurch aus, daß bei Auslegung von Geräuschempfängern bzw. Echolot-Sender-Empfängern eine solche Richtkennlinie gewählt wird, daß ein Geräuschempfang oder eine Echolotung nur aus vertikaler oder nahezu vertikaler Richtung möglich ist, und daß jeder Empfänger über einen besonderen Verstärker in der Zentrale mit einem Anzeige- oder Registrierorgan verbunden ist, die auf einem gemeinsamen Träger nebeneinander in der Reihenfolge der Auslegepunkte angeordnet sind.
  • Die Verwendung von registrierenden Geräten beim Geräuschempfang ist bereits bei einer Einrichtung zur Ermittlung der Position eines Schiffes in bezug auf eine festliegende Basis im Wasser bekannt.
  • Die Basis besteht dabei aus zwei voneinander entfernten Meßstellen, die je mit einem Wasserschallempfänger und einem Luftschallempfänger ausgerüstet sind. Zur Ermittlung der Position des Schiffes wird von diesem ein Knallgeräusch derart abgegeben, daß sowohl eine Druckwelle in der Luft als auch eine Druckwelle im Wasser entsteht. Aus der Laufzeitdifferenz des Luftschalles und des Wasserschalles an den beiden Stationen wird dann die Position des Schiffes ermittelt, wobei noch zwei Hilfsempfänger beiderseits der Basislinie für die Seitenbestimmung vorgesehen sind. Die von den sechs Empfängern empfangenen Geräusche werden je einem Schreibarm eines Mehrfachregistriergerätes zugeführt, von dem die genannten kleinen Zeitdifferenzen ablesbar sind.
  • Im Falle der Erfindung geht es jedoch nicht um die Ermittlung von Zeitdifferenzen, sondern um die Ermittlung eines Ortes, d. h. desjenigen Schallempfängers, in dessen Bereich sich der Geräuscherzeuger oder der reflektierende Körper befindet. Während also bei der bekannten Anordnung stets sämtliche Registrierorgane tätig werden, tritt bei der Erfindung nur ein Registrierorgan in Tätigkeit, nämlich dasjenige, über dem sich die Schallquelle bzw. der Reflektor befindet. Die Position dieses Registrierorgans in der Reihe der Registrierorgane gibt die wirkliche Position des Fahrzeuges an, da die Reihe der Registrierorgane ein lineares Abbild der Auslegepunkte der Schallwandler darstellt.
  • Es ist ferner eine Einrichtung zur Bestimmung der Flugzeitkurve eines Geschosses bekannt, die sich ebenfalls einer Reihe von Horchempfängern bedient.
  • Das Geschoß fliegt in Richtung dieser Reihe über die Horchempfänger hinweg, so daß die Kopfwelle des Geschosses der Reihe nach die einzelnen Horchempfänger zum Ansprechen bringt. Die Horchempfänger sind parallel mit einem Registriergerät verbunden, welches die einzelnen Impulse der Reihe nach aufzeichnet. Aus dem Abstand dieser Impulse in Verbindung mit dem wirklichen Abstand der Horchempfänger kann dann die Flugzeitkurve ermittelt werden, die also Auskunft gibt über die jeweilige Geschwindigkeit des Geschosses zwischen zwei Horchempfängern. Abweichend hiervon ist die erfindungsgemäße Einrichtung darauf abgestellt, daß sich das Fahrzeug quer zur Richtung der Horchempfänger bewegt, und außerdem ist jeder einzelne Horchempfänger über eine besondere Leitung und einen besonderen Verstärker mit dem Registriergerät verbunden, welches ebenso viele Registrierorgane aufweist, wie Horchempfänger vorhanden sind.
  • In einer Weiterbildung der Erfindung können mehrere Reihen von Horchempfängern oder Echolot-Sender-Empfänger in Abständen parallel zueinander ausgelegt werden, so daß ein Feld von Auslegepunkten entsteht. Dabei werden Empfänger gleicher Position innerhalb der verschiedenen Reihen miteinander verbunden, so daß sie parallel liegen und an das gleiche Registrierorgan angeschlossen sind. Ein solches Feld kann zur Erfassung der Bahnkurve von Torpedos beim Übungsschießen verwendet werden.
  • Jedesmal, wenn der Torpedo die durch eine solche Reihe von Empfängern definierte senkrechte Ebene schneidet, wird von dem betreffenden Registrierorgan eine Marke auf dem Papier aufgezeichnet, welches sich bis zur Erreichung der nächsten Ebene um ein entsprechendes Stück weiterbewegt, wo dann wiederum ein Punkt, gegebenenfalls von einem anderen Registrierorgan, aufgezeichnet wird. Die Verbindung dieser Punkte gibt dann die Bahnkurve des Torpedos an, wie dies weiter unten an Hand der A b b. 2 noch näher erläutert wird.
  • Zunächst sei jedoch an Hand der A b b. 1 kurz auf den Stand der Technik auf diesem Gebiet eingegangen.
  • Um beim Einschießen von Torpedos die Geschwindigkeit in den einzelnen Abschnitten der Schußbahn genau zu messen, bediente man sich bisher einer Anordnung nach Abt. 1. An einer Seite der Bahn werden in festgelegten Abständen Grundgestelle ausgelegt, auf denen sich zwei Empfangsbasen großer Richtwirkung befinden. Das Maximum der einen Basis ist horizontal und senkrecht zur Schußbahn ausgerichtet, und das Maximum der zweiten Basis ist gegenüber dem der ersten um einen kleinen Winkel entgegen der Laufrichtung des Torpedos verdreht. Der Torpedo durchläuft beide Maxima, wodurch auf einem Registrierstreifen im Meßpult der Anlage Marken aufgezeichnet werden, deren Abstand ein Maß für die Geschwindigkeit ist.
  • Durch Umzeichnen der einzelnen Zeitmarken erhält man dann den Kurs innerhalb der Schußbahn. Der Nachteil liegt darin, daß die Positionsbestimmung aus einer Winkelbestimmung erfolgt und daß diese Winkclmessung außerordentlich genau sein muß, um bei einer Bahnbreite von etwa 600 bis ]000 m ein genügend genaues Bild des Schußablaufes zu erhal- ten. Ferner ist ein wesentlicher Nachteil darin zu erblicken, daß die Bahnkurve nicht selbst aufgezeichnet wird, was wesentlich anschaulicher wäre. Ein dritter Nachteil schließlich ist die Tatsache, daß sich auch unter Anwendung eines Echolotverfahrens nicht die Lauftiefe der Torpedos registrieren läßt, da das Verfahren horizontal und nicht vertikal orientiert ist. Schließlich ist noch ein Nachteil darin zu erblikken, daß relativ tiefe Frequenzen benutzt werden müssen, um auch bei größeren Entfernungen noch ein günstiges Verhältnis von Nutz- und Störgeräusch zu erzielen. Der Zwang zu tiefen Frequenzen bedeutet aber sehr große und kostspielige Schwingergebilde.
  • Diese Nachteile werden gemäß der Weiterbildung der Erfindung vermieden. Ein Ausführungsbeispiel dieser Weiterbildung ist in A b b. 2 dargestellt.
  • Zur direkten Aufzeichnung der Schußbahn werden in den gleichen Abständen, in denen bisher horizontal gerichtete Geräusch empfänger aufgestellt sind, auf dem Grunde eine Vielzahl nebeneinander angeordneter Empfänger ausgelegt, die mit ihrem Maximum der Richtkennlinie senkrecht von unten auf die Wasseroberfläche ausgerichtet sind. Dabei können die Empfänger je nach Wassertiefe zweckmäßig in Abständen von 10 bis 50 m ausgelegt werden, so daß sich die Vielzahl von Meßpunkten nach A b b. 2 ergibt. Jede Meßstrecke besitzt also die Empfänger 1, 2 bis n. Es werden alle mit 1 bezeichneten Empfänger zusammen an einen Verstärker V 1, alle mit 2 bezeichneten Empfänger an einen Verstärker V2 geschaltet, alle mit n bezeichneten Empfänger an den Verstärker Vn. Die Ausgänge von diesen Verstärkern von V1 bis Vn werden einer gleichen Zahl von Schreibfedern F 1 bis Fn zugeführt, die nebeneinander auf einer Liste isoliert voneinander angeordnet sind und die auf einem Registrierpapier aufliegen, das geeignet ist, durch die entstehenden Spannungen geschwärzt zu werden. Das Registrierpapier 20 wird unter der Brücke 21 in Pfeilrichtung mit konstanter Geschwindigkeit hinwegbewegt. Die Empfänger 1 bis n brauchen bei dieser Methode nur Geräusche aus sehr geringen Entfernungen aufnehmen zu können; sie können hochgerichtet und wegen der benötigten geringen Reichweite auf eine wesentlich höhere Frequenz abgestimmt sein, wodurch die Empfänger wesentlich kleiner sind und bei der Verwendung von Magnetostriktion unvergleichlich weniger Nickel benötigen. Der Abstand zwischen den einzelnen Empfängern 1 und 2 usw. muß so gewählt werden, daß in Verbindung mit der Richtkennlinie die gesamte überlaufene Strecke jeder Meßreihe lückenlos erfaßt wird. Läuft nun der Torpedo auf seiner Bahn über dem Empfänger 2 hinweg, so erscheint auf dem Registrierstreifen eine Schwärzung des Papiers an der entsprechenden Stelle. Läuft er bei der nächsten Meßstelle über dem Empfänger 5, so erscheint er auf dem Registrierstreifen wieder an der zugeordneten Stelle. Die Verbindungslinie der einzelnen Punkte gibt dann auf dem Streifen direkt den Torpedolauf an. Da die Geschwindigkeit des Papiertransportes festliegt, können auch sofort die Laufzeiten und damit die Geschwindigkeiten in den einzelnen Abschnitten dem Streifen entnommen werden. Eine Apparatur der geschildertenArt erscheint zunächst aufwändiger als das bisher bekannte Verfahren; es hat aber die eingangs geschilderten großen Vorteile und ist auch im Aufwand durchaus vergleichbar wegen der Einfachheit der Unterwasserempfänger und wegen der außerordentlich hohen Betriebssicherheit. Während bei den bisher bekannten Verfahren das Auslegen der Peilbasen außerordentlich genau erfolgen muß, weil Winkelbestimmungen auf t/4 bis 1/2 Grad notwendig werden, so ist bei der Einrichtung nach der Erfindung ein schrägliegender Empfänger auf dem Grunde von untergeordneter Bedeutung, weil die maximale Entfernung des vorbeilaufenden Geräusches bis zum Empfänger nur gleich der Wassertiefe, also etwa 20 m, betragen kann. Sollen in einer Schußbahn mehrere Torpedos in Abständen nacheinander abgeschossen und ihr Lauf registriert werden, so kann man die Meßreihen in Gruppen zusammen fassen. Bei einer Bahnlänge von z. B. 10000 m können alle entsprechenden Empfänger 1, 2 bis n, ausgelegt bis 5000 m, in einem Kabel zusammengefaßt und zur Meßapparatur geführt werden und alle entsprechenden Empfänger, ausgelegt von 5000 bis 10 000 m, mit einem zweiten Kabel zur Meßeinrichtung verbunden sein. Eine Umschalteinrichtung, die von Hand betätigt wird, kann nun an das gleiche Schreibgerät wahlweise die eine Bahnhälfte oder die andere Bahnhälfte anlegen, wodurch bereits ein zweiter Torpedo abgeschossen werden kann, wenn der erste die Empfängergruppe bis 5000 m verlasen hat. Es sind dann zwei Schreibgeräte vorhanden, von denen jedes nur den Lauf des einen der beiden Torpedos über die ganze Bahn registriert. Der notwendige Umschaltvorgang beim Verlassen der ersten Bahnhälfte kann auf einfache Weise automatisch vom Gerät selbst vorgenommen werden, derart, daß die Empfängerreihe bei 6000 m noch zusätzlich mit einem horizontal gerichteten Empfänger 22 ausgerüstet ist, der über einen Verstärker das Umschaltrelais automatisch betätigt.
  • Das geschilderte Prinzip läßt sich auch anwenden in Verbindung mit der vertikalen Echolotung, wenn ein bekannter Mehrfachechograph mit der gleichen Anzahl auf einem endlosen Band befestigter Schreibfedern benutzt wird, wodurch auch die Tiefe des Torpedos mittels der Echolotung registriert wird.
  • Hierzu lassen sich Registriergeräte, wie sie als Profilechograph und Flächenechographen bekanntgeworden sind, verwenden.
  • Die einzelnen Empfänger 1, 2 bis n können entweder auf kleinen Zementklötzen kardanisch aufgebaut sein und einzeln in vorgegebenen Abstand versenkt werden; sie können aber auch an kleinen rohrähnlichen Pontons befestigt sein, die alle wie schwimmende Balken aneinandergekuppelt sind und nach Einschwimmen in die richtige Position durch Fluten versenkt werden. Sollen sie wieder gehoben werden, so kann dies mittels Ausblasen von Preßluft geschehen.
  • Man kann dieses Verfahren auch anwenden, um elektroakustisch registrierende Schießscheiben für Torpedos zu bauen, z. B. dadurch, daß eine Meßstrecke der Ab b. 2, d. h. eine Vielzahl von nebeneinanderliegenden, nach dem Echolotverfahren arbeitenden Sender/Empfängern nach unten gerichtet in ein schwimmendes Ponton eingebaut sind, wobei mit hoher Lotfolge ständig die Wassertiefe mit allen Empfängern einzeln wie beim Flächenechographen registriert wird, und daß der Durchlauf des Torpedos auf dem Mehrfachechographen sowohl der seitlichen Richtung nach wie seiner Tiefe nach genau markiert wird. Dieses Verfahren, was natürlich auch vom Grunde aus zur Oberfläche angewendet werden kann, vermeidet die bisher gebräuchlichen Scheiben, bei denen an einem Ponton hängende Netze durchschossen wurden. Diese Scheiben waren nur auf kleinen Tiefen einsetzbar, während eine elektroakustisch registrierende Schießscheibe in freier See ausgelegt und auch in größeren Tiefen, z. B. in 50 m, unterschossen werden kann. Die durch den kleinen Meßbereich des Echolotes gegebene hohe Lotfolge garantiert hierbei ein sicheres Erfassen auch von schnellaufenden Torpedos.
  • Die Verwendung von vertikal gerichteten Horch-oder Echolotempfängern kann auch in Verbindung mit einem optischen Anzeigegerät geschehen, z. B. derart, daß eine Vielzahl von nebeneinander angeordneten Ablenksystemen einer Kathodenstrahlröhre benutzt werden, die den einzelnen Empfängern zugeordnet sind. Wird z. B. das Verfahren als Sperre einer Durchfahrt benutzt, so werden normalerweise auf dem Leuchtschirm keine Ausschläge zu erkennen sein. Passiert aber ein Fahrzeug die vertikal gerichteten Meßstellen, so wird an der entsprechenden Stelle ein Ausschlag erfolgen, der eine Alarmeinrichtung in bekannter Weise elektrisch oder über eine Fotozelle auslösen kann. Bei größeren Abständen zwischen zwei Meßpunkten, die nicht immer bei Sperren von Seegebieten in einer geraden Linie zu liegen brauchen und die einen beliebigen Verlatlf längs einer Küste haben können, muß die Richtwirkung der Empfänger so ausgebildet sein, daß ein gewisser Empfangsbereich an der Oberfläche vorhanden ist. Es kann auch jede Meßstelle aus einer Mehrzahl von einzelnen Empfängergruppen bestehen, von denen die eine die Geräusche genau senkrecht von oben empfängt und die anderen Gruppen schräg nach oben gerichtet sind und zum Empfang der Geräusche aus schräg seitlicher Richtung sicherstellen.

Claims (8)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zum Registrieren von Uber-und Unterwasserfahrzeugen unter Verwendung einer Vielzahl von gerichteten Schallempfängern, die in Abständen längs einer Linie auf dem Grund des Gewässers ausgelegt und je für sich elektrisch mit einer zentralen tJberwachungsstelle verbunden sind, dadurch gekennz e i c h n e t, daß bei Auslegung von Geräuschempfängern bzw. Echolot-Sender-Empfängern eine solche Richtkennlinie gewählt wird, daß ein Geräuschempfang oder eine Echolotung nur aus vertikaler oder nahezu- vertikaler Richtung möglich ist, und daß jeder Empfänger über einen besonderen Verstärker in der Zentrale mit einem Anzeige- oder Registrierorgan verbunden ist, die auf einem gemeinsamen Träger nebeneinander in der Reihenfolge der Auslegepunkte angeordnet sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere parallele Linien von Geräuschempfängern bzw. Echolot-Sende-Empfängern in Abständen hintereinander vorgesehen sind und die Empfänger gleicher Position innerhalb der Linien miteinander verbunden und einem gemeinsamen Anzeige- bzw. Registrierorgan zugeordnet sind, so daß sich eine Darstellung der Bahnkurve des Fahrzeuges, insbesondere eines Torpedos, ergibt.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Feld der Geräuschempfänger bzw. Echolot-Sender-Empfänger elektrisch in zwei Teilfelder aufgeteilt ist, die wahlweise, von Hand oder selbsttätig mit Hilfe eines zu Beginn des zweiten Teilfeldes angeordneten Horizontalschwingers, an eines von zwei Registriergeräten anschließbar sind.
  4. 4. Verfahren zum Einsatz der Einrichtung nach Anspruch 3 beim Abschießen von zwei Torpedos kurz nacheinander, derart, daß sich der erste Torpedo noch in der zweiten Hälfte seiner Bahn befindet, während der zweite schon in die erste Bahnhälfte eintritt, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Registriergerät zunächst mit dem, in Schußrichtung gesehen, ersten Teilfeld verbunden ist und bei Verlassen dieses Teilfeldes auf das zweite Teilfeld umgeschaltet wird, daß das erste Teilfeld sodann für einen anschließenden Schuß mit einem weiteren Torpedo auf das zweite Registriergerät geschaltet wird, das bei Verlassen des ersten Teilfeldes auf das alsdann ebenfalls frei gewordene zweite Teilfeld umgeschaltet wird.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4 mit einem schreibenden Registrierorgan, daß außer den Registrierfedern am Registriergerät noch weitere stillstehende oder hin- und herbewegte Schreibfedern vorgesehen sind, die zur Registrierung von Zeitmarken dienen.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Geräuschempfänger bzw. Echolot-Sender-Empfänger an Grundgewichten kardanisch aufgehängt und einzeln im Wasser versenkbar sind.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Geräuschempfänger bzw. Echolot-Sender-Empfänger auf einem mit Füßen versehenen schwimmfähigen Träger angebracht sind und daß viele derartige Träger aneinandergekuppelt durch Fluten versenkbar sind.
  8. 8. Abänderung der Einrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Geräusch empfänger bzw. Echolot-Sender-Empfänger in den Boden eines schwimmenden Pontons eingebaut sind und ihre Richtkennlinie vertikal nach unten gerichtet ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 344063, 618 777; schweizerische Patentschrift Nr. 222 834; britische Patentschrift Nr. 151 277; USA.-Patentschriften Nr. 1194 376, 1 293 744, 1411948.
DEF23109A 1957-05-25 1957-05-25 Einrichtung und Verfahren zum Anzeigen oder Registrieren von UEber- und Unterwasserfahrzeugen Pending DE1168299B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF23109A DE1168299B (de) 1957-05-25 1957-05-25 Einrichtung und Verfahren zum Anzeigen oder Registrieren von UEber- und Unterwasserfahrzeugen
DE1959F0027812 DE1266185B (de) 1957-05-25 1959-02-27 Einrichtung zum Registrieren oder Anzeigen von UEber- oder Unterwasserfahrzeugen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF23109A DE1168299B (de) 1957-05-25 1957-05-25 Einrichtung und Verfahren zum Anzeigen oder Registrieren von UEber- und Unterwasserfahrzeugen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1168299B true DE1168299B (de) 1964-04-16

Family

ID=7090713

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF23109A Pending DE1168299B (de) 1957-05-25 1957-05-25 Einrichtung und Verfahren zum Anzeigen oder Registrieren von UEber- und Unterwasserfahrzeugen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1168299B (de)

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1194376A (en) * 1916-08-15 Apparatus s ob ascebtaimxem the relative locations oji bistazjt poihts
US1293744A (en) * 1917-05-23 1919-02-11 Bradley A Fiske Apparatus for localizing submerged submarines.
DE344063C (de) * 1919-09-20 1921-11-14 Bruno Meine Schallmesseinrichtung zur Bestimmung des Schiffsortes bei unsichtigem Wetter
GB151277A (en) * 1919-09-19 1922-02-20 Bruno Meine Improvements in taking the bearings of ships in unclear weather
US1411948A (en) * 1917-11-08 1922-04-04 Submarine Signal Co Sound detection particularly adapted for coast defense
DE618777C (de) * 1933-02-24 1935-09-16 Abraham Esau Dr Anordnung fuer gerichtetes Senden und Empfangen von Schwingungsenergie
CH222834A (de) * 1939-03-25 1942-08-15 Deutsche Waffen & Munitionsfab Einrichtung zur Flugzeitmessung von Geschossen.

Patent Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1194376A (en) * 1916-08-15 Apparatus s ob ascebtaimxem the relative locations oji bistazjt poihts
US1293744A (en) * 1917-05-23 1919-02-11 Bradley A Fiske Apparatus for localizing submerged submarines.
US1411948A (en) * 1917-11-08 1922-04-04 Submarine Signal Co Sound detection particularly adapted for coast defense
GB151277A (en) * 1919-09-19 1922-02-20 Bruno Meine Improvements in taking the bearings of ships in unclear weather
DE344063C (de) * 1919-09-20 1921-11-14 Bruno Meine Schallmesseinrichtung zur Bestimmung des Schiffsortes bei unsichtigem Wetter
DE618777C (de) * 1933-02-24 1935-09-16 Abraham Esau Dr Anordnung fuer gerichtetes Senden und Empfangen von Schwingungsenergie
CH222834A (de) * 1939-03-25 1942-08-15 Deutsche Waffen & Munitionsfab Einrichtung zur Flugzeitmessung von Geschossen.

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2854783C2 (de)
DE3204874C2 (de) Passives Verfahren zum Gewinnen von Zieldaten von einer Schallquelle
DE4118772A1 (de) Verfahren zur korrektur maritimer seismischer daten aufgrund von geschwindigkeitsunterschieden einer meeresstroemung
DE3221013A1 (de) Verfahren zur unterwasserortung mit schallimpulsen, insbesondere zur detektion und/oder klassifikation auf oder nahe dem gewaessergrund befindlicher objekte und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE1231598B (de) Verfahren zur Feststellung von Fischen mit einem Echolotgeraet und Geraet zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE2118300B2 (de) Verfahren zur Bestimmung der Position eines Wasserfahrzeugs und Vorrichtung zu seiner Durchführung
CH313592A (de) Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der Querschnittabmessungen von langgestreckten Räumen, insbesondere von Eisenbahntunneln
DE1168299B (de) Einrichtung und Verfahren zum Anzeigen oder Registrieren von UEber- und Unterwasserfahrzeugen
DE1235010B (de) Verfahren und Einrichtung zur seismischen Mutung
DE2143116C1 (de)
DE1965552C3 (de) Seeseismisches Verfahren
DE3200820C2 (de)
DE429811C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Messung und Regelung der Geschwindigkeit eines Schiffes mittels gerichteter Wellenbuendel von UEberschallfrequenz
DE1673405A1 (de) Akustischer Geschwindigkeitsmesser (Log)
DE1516601C1 (de) Verfahren und Einrichtung zur Ortung von schallabstrahlenden Objekten
DE1548516A1 (de) Echolotgeraet
DE966426C (de) Vorrichtung zur Abbildung der Lage von Gegenstaenden durch akustische Horizontallotung auf Schiffen
DE869698C (de) Vorrichtung zum Vermessen von Gewaessern, insbesondere von Wasserstrassen
DE916509C (de) Verfahren zur Eichung von Echoloten zur akustischen Tiefenmessung
DE3445373A1 (de) Vorrichtung zur richtungsbildung beim empfang von wellenenergie
DE3603540C2 (de)
DE923476C (de) Verfahren zur Unterdrueckung von Stoerungen auf Schiffen, die durch die Fahrstuhlbewegung im Seegang hervorgerufen werden
DE1272560C2 (de) Echolot-Einrichtung zur Vermessung von Wasserstrassen
DE2847761C2 (de) Ortungssystem zur Bestimmung des Ortes eines Schwimmkörpers auf See, insbesondere im Bereich der Tiefsee
DE1010406C2 (de) Automatische Kurssteuerungsvorrichtung