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DE1235010B - Verfahren und Einrichtung zur seismischen Mutung - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur seismischen Mutung

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Publication number
DE1235010B
DE1235010B DEL44405A DEL0044405A DE1235010B DE 1235010 B DE1235010 B DE 1235010B DE L44405 A DEL44405 A DE L44405A DE L0044405 A DEL0044405 A DE L0044405A DE 1235010 B DE1235010 B DE 1235010B
Authority
DE
Germany
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receivers
row
receiver
distance
series
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL44405A
Other languages
English (en)
Inventor
Booth B Strange
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Northrop Grumman Systems Corp
Original Assignee
Litton Industries Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Litton Industries Inc filed Critical Litton Industries Inc
Publication of DE1235010B publication Critical patent/DE1235010B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01VGEOPHYSICS; GRAVITATIONAL MEASUREMENTS; DETECTING MASSES OR OBJECTS; TAGS
    • G01V1/00Seismology; Seismic or acoustic prospecting or detecting
    • G01V1/16Receiving elements for seismic signals; Arrangements or adaptations of receiving elements
    • G01V1/20Arrangements of receiving elements, e.g. geophone pattern

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Remote Sensing (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Geophysics (AREA)
  • Geophysics And Detection Of Objects (AREA)
  • Measurement Of Velocity Or Position Using Acoustic Or Ultrasonic Waves (AREA)

Description

  • Verfahren und Einrichtung zur seismischen Mutung Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zur seismischen Mutung, insbesondere unter Verwendung von schwimmenden Unterwasserschallempfängern (Hydrophonen) zur Meeresvermessung, also zur Bestimmung der Form des Meeresbodens und geophysikalischer Formationen unterhalb des Meeresbodens.
  • Bei der seismischen Bodenuntersuchung verwendet man allgemein ein Kabel, das mit einer Anzahl von Empfängern für Druckwellen (Geophonen bzw.
  • Hydrophonen) ausgestattet ist. Bei der Meeresvermessung ist normalerweise eine Anzahl derartiger Empfänger gleichmäßig auf der Länge eines schwimmenden Kabels verteilt, das hinter einem Schiff hergezogen wird. Eine solche lineare Anordnung von in regelmäßigen Abständen verteilten Druckwellenempfängern soll nachstehend als Empfängerreihe be-- zeichnet werden.
  • Bei der Aufzeichnung der Reflexionen der Explosionswellen, die von einer an geeigneter Stelle gezündeten Sprengladung ausgehen, wirken Mehrfachreflexionen störend. Solche Mehrfachreflexionen treten insbesondere auf, wenn eine scharfe Diskontinuität am Meeresboden und an einer dominanten Schicht unterhalb des Meeresbodens auftritt. Die Druckwellen werden dann zwischen dem Meeresboden und der dominanten Schicht mehrfach hin-und herreflektiert. Sie täuschen dadurch weitere Diskontinuitäten unterhalb der dominanten Schicht vor und verdecken außerdem häufig die Primärreflexionen von tieferen Schichten.
  • Im allgemeinen wird eine Empfängerreihe aus vierundzwanzig Unterwasserschallempfängern verwendet.
  • Wegen der großen Ausdehnung der Empfängerreihe ist die Laufzeit der seismischen Wellen vom Explosionsherd zu den einzelnen Empfängern sehr unterschiedlich. Dieser Laufzeitunterschied für Reflexionen von der gleichen horizontalen Ebene ist als »normale Abweichung« bekannt. Um sie zu beseitigen, kann eine Entzerrung durchgeführt werden, die in der Kompression der Information von den weiter entfernten Empfängern besteht. Nach Durchführung der Entzerrung ergeben Parallelaufzeichnungen der empfangenen Signale auf getrennten Spuren des Empfangsgeräts eine genaue Wiedergabe der Bodenformation.
  • Die Normalentzerrung kann dazu verwendet werden, Mehrfachreflexionen zu erkennen, wenn die Länge der Empfängerreihe genügend groß im Vergleich zur Tiefe der zu untersuchenden Bodenformation ist. Dies ist möglich wegen der unterschiedlichen Geschwindigkeit seismischer Wellen in verschiedenen Tiefen. Die Fortpflanzungsgeschwindigkeit nimmt nämlich mit zunehmender Tiefe deutlich zu. Der Laufzeitunterschied der reflektierten Wellen ist umgekehrt proportional zur Geschwindigkeit, weshalb die Normalabweichung eines Mehrfachreflexionssignals erheblich größer als die Abweichung für ein reflektiertes Signal von einer tatsächlich vorhandenen tieferen Schicht ist. Wenn nun der Abstand der Schallempfänger verhältnismäßig groß ist, so wird der Laufzeitunterschied für Mehrfachreflexionen im Gegensatz zu denjenigen der Echos von echten tieferen Schichten nicht vollständig ausgeglichen, und es ergeben sich deshalb gekrümmte Linien für die falschen Echos. Ist dagegen der Empfängerabstand verhältnismäßig klein im Vergleich zur Tiefe der untersuchten Schicht, so ist die Laufzeitabweichung zwischen einfachen und mehrfachen Reflexionen sehr gering, weshalb der Unterschied kleiner als die normalen Meßfehler wird. Somit können Mehrfachreflexionen nicht mehr sicher festgestellt werden.
  • Zur Erkennung durch Mehrfachreflexionen vorgetäuschter Schichten sollten also die Schallempfänger über eine große Strecke verteilt sein und damit, da ihre Anzahl festliegt und der Zahl der zur Verfügung stehenden Spuren im Empfangsgerät entspricht, weit voneinander entfernt sein. Um dagegen eine möglichst hohe Meßpunktdichte längs des Profils zu erreichen, soll der Abstand der Empfänger möglichst gering sein. Bisher hat man versucht, diesen widersprechenden Forderungen durch Wahl eines mittleren Abstandes Rechnung zu tragen. In manchen Fäl- len hat man auch die gleiche Meeresgegend zuerst mit geringer Reihenlänge und dann mit großer Reihenlänge vermessen. Das bedeutet aber Doppelarbeit und Verdoppelung der Ausrüstung. Außerdem kann man im allgemeinen nicht genau die gleiche Fahrtroute wählen, so daß die Meßergebnisse nicht ohne weiteres vergleichbar sind.
  • Es sind nun Verfahren und Einrichtungen zur seismischen Mutung bekannt bzw. vorgeschlagen worden, bei denen eine Empfängerreihe mit großem Abstand zwischen den Empfängern und eine Empfängerreihe mit geringem Abstand zwischen den Empfängern gleichzeitig verwendet werden. Im einen Fall sollen hierdurch die horizontalen Oberflächenwellen für zwei verschiedene Frequenzen und damit auch in einem gewissen Frequenzband eliminiert werden. Es soll also eine Bandfilterwirkung erzielt werden. Voraussetzung hierfür ist, daß die Echos von beiden Empfängerreihen gleichzeitig einem gemeinsamen Empfangs- und Auswertegerät zugeführt werden.
  • Gemäß dem anderen, nicht vorveröffentlichten Vorschlag werden zwei parallele Aufstellungen von Geophonen verwendet, wobei in der Hauptaufstellung mehrere Geophone pro Verstärkerkanal benutzt werden, während in einer Hilfsaufstellung nur ein Geophon pro Verstärkerkanal vorgesehen ist. Die Geophone der beiden Aufstellungen, die an einander entsprechenden Stellen angeordnet sind, sind jeweils mit dem gleichen Verstärkerkanal verbunden, um so die ersten Einsätze der von einer künstlichen Schallquelle längs der Grenzschicht der Verwitterungszone der Erdoberfläche laufenden refraktierten Welle genauer ermitteln zu können.
  • Diese früheren Verfahren sind zur Ausscheidung von Mehrfachreflexionen nicht geeignet. Zwar tritt selbstverständlich auch bei Meeresvermessungen eine Oberflächenwelle auf, aber da sich hier die Schallquelle ziemlich nahe an den Empfängern befindet, läßt sich die rascher als die Echos ankommende Oberflächenwelle verhältnismäßig leicht von diesen trennen. Viel schwieriger ist aus den oben geschilderten Gründen die Ausscheidung der Mehrfachreflexionen, die mit den bekannten Schaltungsmaßnahmen nur unter Verlust an Darstellungsgenauigkeit durchgeführt werden können.
  • Demgegenüber ist das erfindungsgemäße Verfahren zur seismischen Mutung, insbesondere unter Verwendung von schwimmenden Unterwasserschallempfängern (Hydrophonen) zur Meeresvermessung, in dem eine Empfängerreihe mit großem Abstand zwischen den Empfängern und eine Empfängerreihe mit geringem Abstand zwischen den Empfängern gleichzeitig verwendet werden, dadurch gekennzeichnet, daß von den zwei verschiedenen Empfängerreihen abgeleitete, aber von einer einzigen Druckwellenquelle erzeugte Signale unabhängig voneinander aufgezeichnet werden.
  • Vorzugsweise sind die Empfängerreihe mit großcm Abstand und die Empfängerreihe mit kleinem Abstand zu einer gemeinsamen Anordnung zusammengefaßt. An Bord des Schiffes, das ein Kabel mit den beiden Empfängerreihen zieht, sind zwei Aufzeichnungsvorrichtungen vorhanden, welche die Signale von den beiden Empfängerreihen getrennt aufzeichnen. Die Ausgangssignale beiden Reihen gemeinsamer Schallempfänger werden beiden Aufzeichnungsvorrichtungen zugeführt.
  • Man kann nun ohne zusätzlichen Zeitaufwand mittels der einen Aufzeichnung die falschen Echos von Mehrfachreflexionen ausscheiden und mittels der anderen Aufzeichnung ein genaues Bild des Meeresbodens und der unter ihm liegenden Schichten erhalten, das auch Einzelheiten exakt wiedergibt.
  • Hierbei ist gewährleistet, daß die beiden Aufzeichnungen einander genau decken, wodurch die Auswertung sehr erleichtert wird.
  • Die Erfindung wird nunmehr an Hand der Zeichnung erläutert. Hierin ist Fig. 1 die schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen Empfängeranordnung und des Zustandekommens von Mehrfachreflexionen, F i g. 2 eine Darstellung des Kabelaufbaus bei einer Ausführungsform der Erfindung mit den zugehörigen Registriergeräten und F i g. 3 der Verteilungsplan der Kabelanschlüsse auf die angeschlossenen Registriergeräte.
  • Gemäß F i g. 1 zieht ein Vermessungsschiff 12 ein Kabel 14 hinter sich her. Das Kabel 14 kann auf einer Kabeltrommel 16 aufgewickelt werden. Längs des Kabels sind die einzelnen Schallempfänger verteilt. Sie sind über getrennte Doppeladern mit einem Registriergerät im Schiff 12 verbunden.
  • Die Punkte 52 und 54 stellen die Endpunkte der Empfängeranordnung dar. Erfindungsgemäß sind in dem I(abel zwei verschieden lange Empfängerreihen vereinigt. Die lange Reihe hat die Länge S und ist durch die Kreuze zwischen den Punkten 52 und 54 angedeutet. Die kurze Empfängerreihe von der Länge S' zwischen den Punkten 56 und 58 wird aus den mit Kreisen bezeichneten Schallempfängern gebildet. Wie man sieht, gehört jeder zweite dieser Empfänger gleichzeitig zur Gruppe S.
  • Ferner sind in Fig. 1 der Meeresboden 60 und zwei Grenzflächen 62 und 64 zwischen geologischen Schichten angegeben. Wenn eine Explosion in Punkt 66 ausgelöst wird, der seitlich gegen den gemeinsamen Mittelpunkt 53 der beiden Gruppen S und S versetzt ist, so erreicht das Echo von der unteren Grenzfläche 64 die äußersten Schallempfänger 52 und 54 über die Wege 68 und 70. Der in der Mitte der Anordnung liegende Schallempfänger 53 erhält ein Echo vom Punkt 77 auf der Grenzfläche 64.
  • Mehrfachreflexionen längs der Wege 72 und 74 können fälschlich die Anwesenheit einer Schicht etwa in der Tiefe der Fläche 64 vortäuschen. Wie oben ausgeführt wurde, nimmt jedoch die Fortpflanzungsgeschwindigkeit von seismischen Wellen mit der Tiefe erheblich zu.
  • Demgemäß pflanzen sich die Wellen längs des Weges 72 langsamer als die Wellen längs des Weges 68 zurück, auch wenn die Laufzeit längs des Weges 66-76-75-76-53 genau gleich der Laufzeit längs des Weges 66-77-53 ist. Die Laufzeitabweichung zwischen dem Echo von den entfernten Schallempfängern 52, 54 und demjenigen von dem nächsten Emp fänger 53 ist also für die Mehrfachreflexion längs des Weges 72 größer als für die direkte Reflexion längs des Weges 68. Wird eine Laufzeitentzerrung für die angegebene Tiefe der Schicht 64 durchgeführt, so machen sich Mehrfachreflexionen durch fehlende volle Entzerrung bemerkbar. Sie erscheinen damit als Bögen auf dem Registrierstreifen.
  • Wenn die Tiefe der untersuchten Formation viel größer als die Reihenlänge S ist, so tritt eine sehr geringe Laufzeitabweichung auf. Demgemäß ist die für die Reihe S' gemessene Abweichung weit geringer als diejenige für die Reihe S. In diesem Falle ist es sehr schwierig, Falschanzeigen infolge Mehrfachreflexion von wahren Reflexionen zu unterscheiden.
  • Infolgedessen ist die Verwendung einer langen Reihe S zwischen den Punkten 52 und 54 wünschenswert.
  • Andererseits soll das Profil mit möglichst vielen Einzelheiten untersucht werden. Bei großer Reihenlänge kann aber nur eine weit geringere Anzahl von Meßpunkten je Entfernungseinheit erhalten werden.
  • Aus diesem Grunde ist erfindungsgemäß zusätzlich die kürzere Reihe S' mit größerer Empfängerdichte vorgesehen. Da die Mitteipunkte der beiden Reihen zusammenfallen, kann eine einzige Explosion vom Reihenmittelpunkt zur Erregung beider Reihen herangezogen werden.
  • Natürlich können andere Anordnungen getroffen werden. So kann z. B. nur jeder dritte oder vierte Schallempfänger in der kürzeren Reihe gleichzeitig für die längere Reihe verwendet werden. Auch kann die kurze Reihe S' an einem Ende der langen Reihe S angeordnet sein. In diesem Falle wird man die Explosionen nicht in der Mitte, sondern an einem Ende des Kabels auslösen.
  • Fig. 2 zeigt eine Ausbildung des Kabels gemäß der Erfindung. Der äußerste Kabelabschnitt 82 trägt sechs Empfängeranordnungen gemäß der Anzahl der Empfänger zwischen den Punkten 54 und 58 in Fig. 1. Demgemäß sind sechs Doppeladern zur Weiterleitung der Signale von den Schallempfängern zu den anderen Kabelabschnitten 84. 86, 88 und 90 und schließlich zum Endverteiler 92 vorgesehen. Die weiteren Kabelabschnitte 84, 86 und 88 haben 18, 30 und 36 Doppeladern für die Weiterleitung der Schallsignale von entfernteren Schallempfängern und den in diesen Abschnitten weiter angebrachten Schallempfängern. Die Doppeladern sind sämtlich zum Verteiler 92 geführt, von dem die Signale auf die Registriergeräte 94 und 96 gegeben werden. Das Registriergerät 94 empfängt die Signale von der längeren Reihe S und das Registriergerät 96 die Signale von der kürzeren Reihe S'. Wie erwähnt, ist jeder zweite Empfänger in der Mittelreihe mit beiden Registriergeräten verbunden.
  • F i g. 3 zeigt die Verdrahtung des Verteilers 92 in F i g. 2. Wie erwähnt, enthält das Kabel 90 36 Doppeladern entsprechend der Gesamtzahl der Empfänger in den beiden Reihen S und S'. Jede Linie 142 auf der rechten Seite der F i g. 3 bedeutet eine solche Doppelader des Kabels 90. Sie sind von 1 bis 36 durchnumeriert. Die Doppelader Nr. 1 ist mit dem Empfänger im Kabelabschnitt 88 verbunden, der dem Schiff am nächsten liegt. Die Doppelader Nr. 36 ist mit dem entferntesten Empfänger verbunden. Bei 144 ist gezeigt, daß es sich jeweils um zwei Adern handelt. Links in F i g. 3 zeigt die untere Liniengruppe 146 die Verbindung mit dem Registriergerät 96, das der kurzen ReiheS' im Blockschaltbild der F i g. 2 entspricht. Die Linien 148 links oben in F i g. 3 bedeuten Adern, die mit dem Registriergerät 94 für die lange Reihe S verbunden sind. Wie man sieht, ist das Registriergerät 94 mit den Doppeladernl bis 6, den geradzahligen Doppeladern 8 bis 30 und den Doppeladern 31 bis 36 verbunden. Diese 24 Adern führen zu einer entsprechenden Anzahl von Registrierspuren. Ebenso sind die Adern 146 für das Registriergerät 96 mit allen Doppeladern 7 bis 30 verbunden. Dies ergibt ebenfalls 24 Registrierspuren für die Signale aus der kurzen Reihe.
  • Bei seismischer Meeresvermessung beträgt der Abstand zwischen zwei aufeinanderfolgenden Schallempfängern oSIt 50 oder 100 Meter. Somit kann die erfindungsgemäße Anordnung so getroffen sein, daß der Abstand in der kurzen Reihe 50 und in der langen Reihe 100 Meter beträgt.
  • Selbstverständlich kann die längere Reihe auch drei- oder viermal so lang wie die kurze Reihe sein.
  • Die Erfindung ist auch auf die Verteilung von Druckwellen empfängern auf dem Festland anwendbar.
  • Statt eines Empfängers kann in bekannter Weise jeweils eine Gruppe von gemeinsam an einen Verstärkerkanal angeschlossenen Empfängern verwendet werden.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur seismischen Mutung, insbesondere unter Verwendung von schwimmenden Unterwasserschallempfängern (Hydrophonen) zur Meeresvermessung, in dem eine Empfängerreihe mit großem Abstand zwischen den Empfängern und eine Empfängerreihe mit geringem Abstand zwischen den Empfängern gleichzeitig verwendet werden, dadurch gekennzeichnet, daß von den zwei verschiedenen Empfängerreihen abgeleitete, aber von einer einzigen Druckwellenquelle erzeugte Signale unabhängig voneinander aufgezeichnet werden.
  2. 2. Einrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfängerreihe (S) mit großem Abstand und die Empfängerreihe (S') mit kleinem Abstand zu einer gemeinsamen Anordnung zusammengefaßt sind.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen den Empfängern der langen Reihe (S) ein ganzes Vielfaches des Abstandes zwischen den Empfängern der kurzen Reihe(S) ist.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß beiden Reihen gemeinsame Empfänger vorgesehen sind.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4 zur Meeresvermessung, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Empfängerreihen mit den entsprechenden Zuleitungen zu den beiden Aufzeichnungsvorrichtungen ein einziges Kabel bilden, das eine geradlinige Anordnung beider Reihen gestattet.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die kürzere Empfängerreihe mit dem Mittelteil der längeren Empfängerreihe zusammenfällt und daß jeder zweite Empfänger der kürzeren Reihe gleichzeitig zur längeren Reihe gehört. ~~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2678 107.
    In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1 180 959.
DEL44405A 1962-03-21 1963-03-19 Verfahren und Einrichtung zur seismischen Mutung Pending DE1235010B (de)

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DEL44405A Pending DE1235010B (de) 1962-03-21 1963-03-19 Verfahren und Einrichtung zur seismischen Mutung

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