DE1166825B - Impulsdetektor zur Anzeige von Impulsfolgen, die aus "Eins"- und "Null"-Impulsen gebildet sind und bei denen jeder Impuls in einem zugeordneten Zeitabschnitt auftritt - Google Patents
Impulsdetektor zur Anzeige von Impulsfolgen, die aus "Eins"- und "Null"-Impulsen gebildet sind und bei denen jeder Impuls in einem zugeordneten Zeitabschnitt auftrittInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: H 03 k
Deutsche Kl.: 21 al-36/18
Nummer: 1 166 825
Aktenzeichen: W 30477 VIII a / 21 al
Anmeldetag: 4. August 1961
Auslegetag: 2. April 1964
In Impuls-Übertragungssystemen besteht eine der wichtigsten Aufgaben in der fehlerfreien Anzeige, ob
ein Impuls vorhanden oder nicht vorhanden ist. Eine solche Anzeige ist beispielsweise vor der Impulsregenerierung
oder vor vielen Rechenvorgängen bei Digitalrechnern notwendig. Die Fehlerfreiheit ist eine
der wichtigsten Anforderungen an einen Impulsregenerator, denn ein Irrtum kann ein fehlerhaftes
Impulssignal bei einem Rechenvorgang in einem Digitalrechner ergeben.
Früher wurde das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein eines Impulses im allgemeinen mit Hilfe
eines Detektors bestimmt, der einen festen Schwellwert benutzte. Solche Detektoren zeigen einen Impuls
oder eine »Eins« an, wenn die Amplitude des Eingangssignals größer ist als der feste Schwellwert, und zeigen
an, daß kein Impuls oder eine »Null« vorhanden ist, wenn die Amplitude des Eingangssignals kleiner ist
als der feste Schwellwert. Im allgemeinen wurde der Schwellwert auf ungefähr die halbe Amplitude eines
idealen Eingangsimpulses eingestellt, und dadurch ist die Möglichkeit für Anzeigefehler gegeben. Beispielsweise
kann in Abwesenheit eines Impulses das Rauschen den Schwellwert übersteigen und die Anzeige
eines falschen Impulses veranlassen, oder es kann ein vorhandener Impuls auf Grund der Übertragung so
verzerrt sein, daß er den Schwellwert nicht übersteigt, und es wird kein Impuls angezeigt.
Ziel der Erfindung ist es daher, die Fehlerfreiheit bei der Anzeige von Impulskodesignalen zu verbessern.
Erfindungsgemäß wird die Ansprechschwelle eines Impulsdetektors auf einen von zwei festen Werten
eingestellt, je nachdem, ob in der vorhergehenden Impulsperiode das Eingangssignal eine »Eins« oder »Null«
war.
Ein besseres Verständnis ergibt sich aus der ins einzelne gehenden Beschreibung in Verbindung mit
den Zeichnungen; es zeigt
F i g. 1 zwei Gruppen möglicher Eingangsimpulsübergänge, wenn kein Impuls im ersten Zeitabschnitt
vorhanden war,
F i g. 2 zwei Gruppen möglicher Eingangsimpulsübergänge, wenn ein Impuls im ersten Zeitabschnitt
vorhanden war,
F i g. 3 die ungünstigsten Fälle der Kurvengruppen nach Fig. 1 und 2,
F i g. 4 ein erfindungsgemäßes Ausführungsbeispiel eines Binärdaten-Impulsdetektors,
F i g. 5 eine typische bipolare Impulskodefolge,
Fig. 6 zwei Gruppen möglicher bipolarer Eingangsimpulsübergänge,
wenn eine »Null« im ersten Zeitabschnitt vorhanden war,
Impulsdetektor zur Anzeige von Impulsfolgen, die aus „Eins"- und „NulT'-Impulsen gebildet sind
und bei denen jeder Impuls in einem
zugeordneten Zeitabschnitt auftritt
und bei denen jeder Impuls in einem
zugeordneten Zeitabschnitt auftritt
Anmelder:
Western Electric Company Incorporated,
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Fecht, Patentanwalt,
Wiesbaden, Hohenlohestr. 21
Als Erfinder benannt:
Michael Arnold Rappeport, Plainfield, N. J.
(V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 29. August 1960 (52 625)
F i g. 7 zwei Gruppen möglicher bipolarer Eingangsimpulsübergänge,
wenn ein negativer Impuls im ersten Zeitabschnitt vorhanden war,
F i g. 8 die ungünstigsten Fälle der Kurvengruppen nach F i g. 6 und 7,
F i g. 8 die ungünstigsten Fälle der Kurvengruppen nach F i g. 6 und 7,
F i g. 9 ein erfindtxngsgemäßes Ausführungsbeispiel eines bipolaren Impulsdetektors.
Wie allgemein bekannt, besteht ein unipolares Impulskodesignal aus einer Folge von Impulsen und
»Nullen«, die jeweils einen Zeitabschnitt einnehmen, wobei der Ausdruck »Null« angibt, daß in einem
gegebenen Zeitabschnitt kein Impuls vorhanden ist. F i g. 1 stellt den Zustand dar, wenn in einem ersten
gegebenen Zeitabschnitt zur Zeit tn-v kein Impuls
vorhanden ist, und zeigt die zwei Gruppen möglicher Eingangssignalübergänge beim Vorhandensein eines
Impulses oder einer Null im nächsten Zeitabschnitt zur Zeit tn. Die obere Kurvengruppe P01 stellt die
möglichen Übergänge dar, wenn ein Impuls im zweiten Zeitabschnitt vorhanden ist. Der Impuls im zweiten
Zeitabschnitt kann durch ein Signal gegeben sein, dessen Amplitude verhältnismäßig klein ist, wie durch
die stark verzerrte Kurve W01 angegeben, oder auch
durch Signale, deren Amplitude größer ist als W01,
wie oberhalb der Kurve W01 dargestellt. Da der ungünstigste Wert eines Impulses der ist, der am
ehesten zu einer fehlerhaften Anzeige führen kann,
409 557/430
ist das Signal W01, das durch die Übertragung am
meisten beeinträchtigt worden ist und die kleinste Amplitude besitzt, der ungünstigste, mögliche Übergang
von einer Null im ersten Zeitabschnitt zur Zeit tn-i zu einer Eins zur Zeit tn im zweiten Zeitabschnitt,
da dieses Signal am wenigsten in der Lage ist, den Schwellwert zu übersteigen.
Bei einer Null im zweiten Zeitabschnitt führt das Signal der Gruppe P00 am ehesten zu einem fehlerhaften
Ergebnis bei der Anzeige, das die größte Amplitude zur Zeit tn besitzt. In Fig. 1 ist dieses
Signal mit W00 bezeichnet, und es ist leicht einzusehen,
daß ein Impuls falsch angezeigt wird, wenn die Amplitude das Signal W00 zur Zeit In den Schwellwert
des Detektors übersteigt.
Die Kurven in Fig. 2 zeigen zwei Gruppen von
Eingangssignalübergängen P11 und P10, bei denen das
Signal während des ersten Zeitabschnittes eine Eins und während des zweiten Abschnittes entweder eine
Eins oder eine Null ist. Entsprechend den obigen ao Erläuterungen ist der ungünstigste Fall zur Anzeige
einer Eins während des zweiten Zeitabschnittes das Signal PF11 und der ungünstigste Fall zur Anzeige
einer Null das Signal 1-P10:
Bisher wurde der Schwellwert eines Detektors auf einen festen Wert eingestellt, der üblicherweise in
der Mitte zwischen dem ungünstigsten Fall zur Anzeige einer Null im zweiten Zeitabschnitt bei einer Eins im
ersten Zeitabschnitt und dem ungünstigsten Fall zur Anzeige einer Eins im zweiten Abschnitt bei einer Null
im ersten Zeitabschnitt lag. Dieser Wert S ist in Fig. 3 in der Mitte zwischen den Kurven W10 und
W01 angegeben. Der Abstand zwischen denKurven W10
und W01 wird »öffnung« genannt und ist mit A bezeichnet.
Wenn der Schwellwert bei S festgehalten wird, können Rauschimpulse oder Dämpfungen
größer als Aß eine fehlerhafte Anzeige verursachen. Beispielsweise bewirkt ein positiver Rauschimpuls
größer als Aß, der zum Signal W10 addiert wird, daß
zur Zeit tn der Schwellwert S1 überschritten und das
Gerät zur fehlerhaften Anzeige eines Datenimpulses zur Zeit tn veranlaßt wird. In ähnlicher Weise ergibt eine
Dämpfung des Signals W01, die Aß übersteigt, eine
fehlerhafte Anzeige einer Null.
Erfindungsgemäß wird die »öffnung« oder der Sicherheitsspielraum vergrößert, indem der Schwellwert
in einem gegebenen Zeitabschnitt zur Zeit tn auf einen von zwei Werten in Abhängigkeit davon
eingestellt wird, ob eine Eins oder Null im vorhergehenden Zeitabschnitt zur Zeit tn-\ angezeigt worden
ist. Im einzelnen wird der Schwellwert während des zweiten Zeitabschnittes auf einen Wert in der Mitte
zwischen dem ungünstigsten Fall zur Anzeige einer Eins und einer Null bei einer Eins im ersten Zeitabschnitt
eingestellt. Dieser Schwellwert liegt also in der Mitte zwischen den Kurven W11 und W10 und ist in
F i g. 3 mit S10.u und die sich daraus ergebende öffnung
mit A10 ^11 bezeichnet. Ein Rauschimpuls muß jetzt
größer sein als A10.u, damit ein falscher Impuls im
'■2
zweiten Zeitabschnitt zur Zeit tn angezeigt wird, wenn
das Eingangssignal den ungünstigsten Fall W10 darstellt.
In ähnlicher Weise muß die Dämpfung im Falle der
ungünstigsten Kurve Wn größer sein als ^10-H, damit
eine Null falsch angezeigt wird. Da ^I0.n größer ist
als A, ist ein größerer Sicherheitsspielraum als früher vorhanden.
60
65 Wenn eine Null im ersten Zeitabschnitt angezeigt wurde, wird der Schwellwert auf einen Wert in der
Mitte zwischen den Kurven für die ungünstigsten Fälle W01 und W00 eingestellt. Der sich ergebende
Schwellwert Sm.ol ist in F i g. 3 gezeigt, und die sich
ergebende öffnung Aoo-O1 ist größer als A. Dadurch
wird wiederum der Sicherheitsspielraum vergößert. Ein erfindungsgemäßer Impulsdetektor ist in F i g. 4
gezeigt. Das Gerät 10 besteht aus einer kathodengekopp iten Binärschaltung, wobei angenommen wird,
daß das Gerät Il einen Kathodenwiderstand darstellt. Die Funktion einer liaihodengekoppelten Binärschaltung
ist allgemein bekannt und beschrieben in dem Buch von M i 11 m a η und Ta u b, »Pulse and
Digital Circuits«, McGraw Hill Book Company, 1956, auf S. 165. Der Wert, bei dem ein Eingangssignal einen
Ausgangsimpuls während eines gegebenen Zeitabschnittes auslöst, wird in Abhängigkeit davon verändert,
ob im vorhergehenden Zeitabschnitt ein Impuls oder eine Null vorhanden war. Im einzelnen
ist mit Bezug auf die Ausführungsform nach F i g. 1 der Wert, bei der die kathodengekoppelte Binärschaltung
ausgelöst wird, bestimmt durch den Wert des Kathodenwiderstandes, der in einem gegebenen Zeitabschnitt
in Abhängigkeit davon festgelegt wird, ob ein Impuls oder eine Null im vorhergehenden Zeitabschnitt
vorhanden war.
Die Ausgangsspannung der Röhre T1 wird zu einem
Vakuumröhrenschalter 12 über eine Verzögerungsschaltung 13 geführt, die eine Verzögerung von ungefähr
einem halben Zeitabschnitt bewirkt. Wenn während eines ersten gegebenen Zeitabschnittes ein Impuls am
Ausgangsanschluß 14 vorhanden ist, tritt an der Anode 15 der Röhre T1 zu diesem Zeitpunkt keine
Spannung auf. Als Ergebnis ist der Vakuumröhrenschalter 12 gesperrt, und der Widerstand 16 von der
Schaltung zwischen Kathode und Erde getrennt. Der Widerstand 17 verbindet die Kathode mit Erde und
stellt den Gesamt-Kathodenwiderstand der Binärschaltung dar. Sein Wert ist so gewählt, daß der
Schwellwert, bei dem die Binärschaltung einen Impuls erzeugt, sich bei S10^11 befindet, wie in Fig. 3 gezeigt.
Wenn eine Null während des ersten gegebenen Zeitabschnittes angezeigt worden ist, ist ein Impuls
an der Anode 15 der Röhre T1 vorhanden, und dieser
verzögerte Impuls, der an den Vakuumröhrenschalter 12 angelegt ist, macht den Schalter leitend und verringert
den wirksamen Kathodenwiderstand der Binärschaltung durch Parallelschalten des Widerstandes 16 mit
dem Widerstand 17. Die parall geschalteten Widerstände 16 und 17 besitzen einen solchen Widerstandswert,
daß die Binärschaltung jetzt einen Impuls erzeugt, wenn das Eingangssignal den Schwellwert
-SOo-Oi übersteigt, wie in Fig. 3 gezeigt.
Die Anzeige einer binären Impulsfolge kann ebenfalls
verbessert werden. Eine binäre Impulsfolge ist in F i g. 5 gezeigt. In einer solchen Impulsfolge wird jede
Null als Null in üblicher Weise übertragen, aber jeder Impuls wird mit entgegengesetzter Polarität wie der
vorhergehende Impuls übertragen. F i g. 5 zeigt eine Impulsfolge von sechs Zeitabschnitten mit der Folge:
Eins, Eins, Null, Null, Eins, Eins. Der erste Impuls ist ein positiver Impuls, während der nächste folgende
Impuls ein negativer Impuls ist. Die Nullwerte im dritten und vierten Zeitabschnitt werden als solche
übertragen, aber der nächste Impuls im fünften Zeitabschnitt besitzt entgegengesetzte Polarität wie der im
66
zweiten Zeitabschnitt und ist daher ein positiver Impuls. Der Impuls im sechsten Zeitabschnitt besitzt
entgegengesetzte Polarität wie der letzte vorhergehende Impuls und ist daher ein negativer Impuls. Kurz gesagt
kann festgestellt werden, daß bipolare Impulse von herkömmlichen unipolaren Impulsfolgen abgeleitet
werden können, indem einfach jeder zweite Impuls der unipolaren Impulsfolge umgekehrt wird.
Zur Anzeige der Impulse werden in bekannter Weise zwei Schwellwerte benutzt. Ein erster fester Schwellwert
ist positiv, und immer wenn das Eingangssignal den festen positiven Wert übersteigt, wird ein positiver
Impuls angezeigt. Ein zweiter fester Schwellwert besitzt
die gleiche absolute Größe wie der erste Schwellwert, aber hat einen negativen Wert und zeigt negative Im-· X5
pulse an. Immer wenn das Eingangssignal negativer ist als dieser feste negative Wert, wird ein negativer
Impuls angezeigt. Wenn das Eingangssignal weder den positiven noch den negativen Schwellwert übersteigt,
wird eine Null angezeigt.
F i g. 6 zeigt zwei Gruppen P01 und P00 bipolarer
Eingangssignalübergänge, wenn während eines ersten Zeitabschnittes eine Null und im zweiten Abschnitt
entweder eine Null oder ein positiver Impuls vorhanden ist. Der ungünstigste Fall zur Anzeige eines positiven
Impulses ist die Kurve W01 in F i g. 6, da diese Kurve
die kleinste Amplitude aller Kurven der Gruppe P01
besitzt. Der ungünstigste Fall zur Anzeige einer Null ..■;£ die Kurve PF00, da diese Kurve die größte Amplitude
aller Kurven der Gruppe P00 hat.
Eine ähnliche Gruppe von Kurven könnte für den Fall angegeben werden, wenn eine Null im ersten Zeitabschnitt
und ein negativer Impuls im zweiten Zeitabschnitt auftreten. Diese Kurven liegen unterhalb
der x-Achse und symmetrisch zu den in F i g. 6 gezeigten Kurven.
F i g. 7 zeigt zwei Gruppen bipolarer Eingangssignalübergänge P11 und P10, wenn ein Impuls negativer
Polarität im ersten Zeitabschnitt zur ZeIi tn-i auftritt,
und entweder ein Impuls positiver Polarität oder eine Null im zweiten Zeitabschnitt zur Zeit tn. Die Gruppe
P11 zeigt einen positiven Impuls und die Gruppe P10
eine Null im zweiten Zeitabschnitt. Der ungünstigste Wert der ersten Gruppe ist W11, da er die kleinste Amplitude
besitzt, und der ungünstigste Wert der zweiten Gruppe ist W10, da er die größte Amplitude hat.
Eine ähnliche Gruppe von Übergängen könnte für den Fall angegeben werden, wenn ein positiver Impuls
im ersten Zeitabschnitt und ein negativer Impuls im zweiten Zeitabschnitt vorhanden ist. Diese Kurven
liegen unterhalb der x-Achse und symmetrisch zu den Kurven in F i g. 7.
F i g. 8 zeigt die ungünstigsten Fälle der F i g. 6 und 7. Bei bekannten Ausführungen wurde der positive
Schwellwert auf einen Wert S in der Mitte zwischen den ungünstigsten Fällen W11 und W00 festgelegt. Dies
ergibt eine Öffnung oder einen Sicherheitsspielraum A. Ein zweiter Schwellwert —S wird in gleicher Weise
für negative Impulse benutzt, und dieser negative Schwellwert ergibt ebenso eine Öffnung A. Wenn das
Eingangssignal größer ist als der positive Schwellwert S, wird in bekannter Art ein positiver Impuls angezeigt,
und wenn das Eingangssignal negativer ist als der negative Schwellwert —S, wird ein negativer Impuls
angezeigt. Zu allen anderen Zeiten wird eine Null angezeigt.
Erfindungsgemäß werden die Schwellwerte auf ein von zwei Paaren von Schwellwerten in einem gegebenen
Zeitabschnitt in Abhängigkeit davon eingestellt, ob eine Eins oder eine Null im vorhergehenden Zeitabschnitt
vorhanden war. Wenn eine Null im vorhergehenden Zeitabschnitt angezeigt wurde, wird der
positive und negative Schwellwert auf S00.01 eingestellt,
wie in F i g. 8 gezeigt. Dieser Schwellwert befindet sich in der Mitte zwischen den ungünstigsten Fällen, dargestellt
durch die Kurven W01 und W00 in F i g. 8,
und es ergibt sich eine Öffnung ^00-01· Da ^400-01 größer
ist als A, ist der Impulsdetektor weniger empfindlich für Fehler, die als Ergebnis von dem Eingangssignal
überlagertem Rauschen oder einer Verzerrung des Eingangssignals auftreten können. Das Eingangssignal
muß daher, wenn eine Null in einem gegebenen Zeitabschnitt angezeigt wurde, während des nächsten Zeitabschnittes
größer sein als Soo-O1 oder kleiner als
—Soo-O1, damit ein positiver oder negativer Impuls
angezeigt wird.
Wenn ein Impuls während eines ersten gegebenen Zeitabschnittes angezeigt worden ist, werden der
positive und negative Schwellwert während des zweiten Zeitabschnitts auf einen Wert S10-U, wie in F i g. 8
gezeigt, eingestellt, und es ergibt die öffnung A10:n.
Da die Öffnung ^10-U immer größer ist als A, ergibt
sich eine Verbesserung für die Fehlerfreiheit der Anzeige. Wenn daher ein Impuls in einem gegebenen
Zeitabschnitt angezeigt wurde, muß das Eingangssignal im darauffolgenden Zeitabschnitt größer sein
als -S10-U, damit ein positiver Impuls angezeigt wird
oder kleiner als -S10-U, damit ein negativer Impuls
angezeigt wird.
F i g. 9 zeigt einen bipolaren Impulsdetektor 10, dessen Schwellwerte in einem gegebenen Zeitabschnitt
in Abhängigkeit davon eingestellt werden, ob eine Eins oder eine Null im vorhergehenden Zeitabschnitt vorhanden
war. Im einzelnen geschieht dies durch Änderung der Vorspannung am Anschluß 21. Ein Ausgangsanschluß 22 ist über eine Verzögerungsschaltung 23
an die Basisanschlüsse von zwei Transistorschaltern 24 und 25 gelegt. Ein positiver Ausgangsimpuls macht
den Transistorschalter 25 und ein negativer Ausgangsimpuls den Transistorschalter 24 leitfähig. Die an den
Anschluß 21 gelegte Vorspannung wird durch die Spannungsquelle 26 und die Widerstände 27,28 und 29
bestimmt. Wenn in einem gegebenen Zeitabschnitt eine Null angezeigt wurde, sind die Transistorschalter
24 und 25 im darauffolgenden Zeitabschnitt beide gesperrt, und die Spannung am Anschluß 21 wird
allein durch die Werte der Widerstände 27 und 28 bestimmt, die so gewählt sind, daß der Schwellwert
auf +SO0-O1 und -S00-O1 eingestellt wird, wie oben
besprochen. Wenn ein positiver oder negativer Impuls in einem gegebenen Zeitabschnitt vorhanden war,
wird entweder der Transistorschalter 24 oder der Transistorschalter 25 während des darauffolgenden
Zeitabschnittes geschlossen und der Widerstand 29 parallel zum Widerstand 28 geschaltet und dadurch
die Vorspannung am Anschluß.21 verringert, so daß die Schwellwerte jetzt auf S10-u eingestellt sind, wie
oben besprochen.
Claims (3)
1. Impulsdetektor zur Anzeige von Impulsfolgen, die aus »Eins«- und »Null«-Impulsen gebildet
sind und bei denen jeder Impuls in einem zugeordneten Zeitabschnitt auftritt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ansprechschwelle des Detektors auf einen von zwei festen Werten ein-
gestellt wird, je nachdem, ob im vorausgegangenen Zeitabschnitt das Eingangssignal eine »Eins« oder
eine »Null« war.
2. Impulsdetektor nach Anspruch 1 mit einer kathodengekoppelten Binärschaltung als Impulsdetektor,
dadurch gekennzeichnet, daß der Kathodenwiderstand (16, 17) der Schaltung auf einen
ersten Wert während einer gegebenen Impulsperiode eingestellt wird, wenn eine »Eins« in der
vorhergehenden Impulsperiode vorhanden war, und auf einen zweiten Wert, wenn während der
vorhergehenden Impulsperiode eine »Null« vorhanden war.
3. Impulsdetektor nach Anspruch 1 mit einem ersten, auf positiv gerichteten Impuls und einem
zweiten, auf negativ gerichteten Impuls ansprechenden Detektor, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ansprechschwellen der Detektoren bei einer »Eins« in einer gegebenen Impulsperiode auf
einen ersten Wert in der nächsten Impulsperiode und bei einer »Null« in einer gegebenen Impulsperiode
auf einen zweiten Wert in der nächsten Impulsperiode eingestellt werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 142 900.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 142 900.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
409 557/430 3.64 ® Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US52625A US3142805A (en) | 1960-08-29 | 1960-08-29 | Pulse regenerator circuit |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1166825B true DE1166825B (de) | 1964-04-02 |
Family
ID=21978830
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW30477A Pending DE1166825B (de) | 1960-08-29 | 1961-08-04 | Impulsdetektor zur Anzeige von Impulsfolgen, die aus "Eins"- und "Null"-Impulsen gebildet sind und bei denen jeder Impuls in einem zugeordneten Zeitabschnitt auftritt |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3142805A (de) |
| DE (1) | DE1166825B (de) |
| GB (1) | GB935294A (de) |
| NL (1) | NL141732B (de) |
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1961
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| US3142805A (en) | 1964-07-28 |
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