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DE1166148B - Verfahren zum Programmieren eines Aufzeichnungstraegers zum Steuern des Anschlagsattels an Papierschneidemaschinen - Google Patents

Verfahren zum Programmieren eines Aufzeichnungstraegers zum Steuern des Anschlagsattels an Papierschneidemaschinen

Info

Publication number
DE1166148B
DE1166148B DEM46585A DEM0046585A DE1166148B DE 1166148 B DE1166148 B DE 1166148B DE M46585 A DEM46585 A DE M46585A DE M0046585 A DEM0046585 A DE M0046585A DE 1166148 B DE1166148 B DE 1166148B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stop
track
head
slow
pulses
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM46585A
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Thumim
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Miehle Goss Dexter Inc
Original Assignee
Miehle Goss Dexter Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Miehle Goss Dexter Inc filed Critical Miehle Goss Dexter Inc
Publication of DE1166148B publication Critical patent/DE1166148B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/42Recording and playback systems, i.e. in which the programme is recorded from a cycle of operations, e.g. the cycle of operations being manually controlled, after which this record is played back on the same machine
    • G05B19/4202Recording and playback systems, i.e. in which the programme is recorded from a cycle of operations, e.g. the cycle of operations being manually controlled, after which this record is played back on the same machine preparation of the programme medium using a drawing, a model
    • G05B19/4205Recording and playback systems, i.e. in which the programme is recorded from a cycle of operations, e.g. the cycle of operations being manually controlled, after which this record is played back on the same machine preparation of the programme medium using a drawing, a model in which a drawing is traced or scanned and corresponding data recorded
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D1/00Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor
    • B26D1/01Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work
    • B26D1/04Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a linearly-movable cutting member
    • B26D1/06Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a linearly-movable cutting member wherein the cutting member reciprocates
    • B26D1/08Cutting through work characterised by the nature or movement of the cutting member or particular materials not otherwise provided for; Apparatus or machines therefor; Cutting members therefor involving a cutting member which does not travel with the work having a linearly-movable cutting member wherein the cutting member reciprocates of the guillotine type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Adjustment Of The Magnetic Head Position Track Following On Tapes (AREA)

Description

  • Verfahren zum Programmieren eines Aufzeichnungsträgers zum Steuern des Anschlagsattels an Papierschneidemaschinen Die Erfindung bezieht sich auf ein Magnetbandsteuersystem zum Steuern des Anschlagsattels einer Papierschneidemaschine der Guillotinebauart. Bei derartigen Papierschneidemaschinen muß der Anschlagsattel häufig verstellt werden, und zwar entweder in regelmäßigen Abständen, wie es z. B. bei einem Stapel von bedruckten Papierbogen der Fall ist oder in vorher festgelegten unterschiedlichen Abständen, die in einem Programm festgelegt werden können.
  • Um die Arbeitsgeschwindigkeit derartiger Schneidemaschinen zu erhöhen, ist es bekannt, den Sättel mit dem Papierstapel zunächst mit verhältnismäßig hoher Geschwindigkeit zu transportieren und kurz vor der Schneidposition eine Umschaltung auf Langsamlauf vorzunehmen, um dann eine augenblickliche Stillsetzung an der gewünschten Stelle vornehmen zu können.
  • Es ist bekannt, zur Durchführung von Programmschnitten den Sattelvorlauf durch ein Magnetband zu steuern, wobei das Schnittprogramm durch auf das Band aufgeprägte Frequenzmarken festgelegt ist, die bei der Vorwärtsbewegung des Sattels mit dem Papierstapel über einen Magnetkopf Steuerimpulse zum Stillsetzen des Sattels und zur Durchführung des Schnittes auslösen. Es ist ferner bekannt, die Frequenzmarken auf diesem Magnetband auf photoelektrischem Wege unter Verwendung einer entsprechend dem gewünschten Programm ausgebildeten Schablone aufzubringen, wodurch gewährleistet wird, daß das Programm auf dem Band exakt mit dem der Schablone aufgeprägten Programm übereinstimmt. Die für unterschiedliche Programmschnitte ausgebildeten Schablonen können erforderlichenfalls jeweils schnell und einfach wieder dem Magnetband aufgeprägt werden, ohne daß es dabei notwendig wäre, das Magnetband selbst jeweils auszuwechseln.
  • Die Erfindung geht aus von einem derartigen Verfahren 'zum Programmieren eines Aufzeichnungsträgers zum Steuern des Anschlagsattels an Schneidmaschinen für Papier, bei, dem von einer Schablone photoelektrisch abgetastete Markierungen als Stoppimpulse auf ein Magnetband aufgebracht werden, und bezweckt die Langsamlaufimpulse. exakt jeweils an jener Stelle anzubringen, die den jeweils geringsten Langsamvorlauf bestimmt, der bei den jeweiligen Betriebsverhältnissen erforderlich ist.
  • Gemäß der Erfindung wird das Programmierverfahren in der Weise durchgeführt, daß die während des Sattelvorlaufs aufgebrachten Stoppimpulse zum Aufzeichnen von Langsamlaufimpulsen während des Rücklaufs des Anschlagsattels ausgenutzt werden. Hierbei lösen zweckmäßigerweise beim Rücklauf die Stoppimpulse eine Zeitve.rzögerungsstufe aus, die einstellbar die Zeitdauer des Aufzeichnens der Langsamlaufimpulse bestimmt. Die erfindungsgemäße Ausbildung ermöglicht es, daß auf der Schablone nur die Stoppstellen festgelegt werden müssen, während die den Beginn des Langsamlaufs bestimmenden Marken bei ein und demselben Programmschnitt erforderlichenfalls an verschiedenen Stellen angebracht werden können, wodurch z. B. die Massenträgheit schwerer und leichterer Stapel ausgeglichen werden kann. Es ist zwar bereits vorgeschlagen worden, die Aufzeichnung von vorbereitenden Impulsen nach Aufzeichnung des Hauptprogramms auf einer zweiten Spur im Rückwärtslauf erfolgen zu lassen, wobei die Impulse des Hauptprogramms die Aufzeichnung der vorbereitenden Impulse auslösen und die Aufzeichnung einstellbar so lange anhält, wie beim späteren Abtasten ein Vorlauf erwünscht ist. Jedoch geht der bekannte Vorschlag von einer Aufzeichnung dei Stoppimpulse von Hand aus, während die Erfindung eine photoelektrische Abtastung von Schablonen benutzt.
  • Die Stoppimpulse können auf einer ersten Spur des Magnetbandes durch einen ersten Magnetkopf aufgezeichnet und abgetastet werden, wobei die Langsamlaufimpulse auf einer zweiten Spur des Magnetbandes durch einen zweiten Magnetkopf aufgezeichnet und abgetastet werden. Stattdessen kann das Verfahren auch in der Weise durchgeführt werden, daß auf einer einzigen Spur des Magnetbandes Stoppimpulse und Langsamlaufimpulse von einem einzigen Magnetkopf aufgezeichnet und abgetastet werden und daß über einen nur auf die Langsamlaufimpulse ansprechenden Hochpaß auf Langsamlauf gesteuert und über einen nur auf die steilen Stoppimpulse ansprechenden Tiefpaß der Antrieb stillgesetzt wird.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann das Verfahren auch in der. Weise durchgeführt werden, daß die Stoppimpulse auf einer Spur des Magnetbandes durch einen ersten Magnetkopf aufgezeichnet und abgetastet werden und daß die Langsamlaufimpulse durch einen weiteren, in Laufrichtung des Bandes hinter dem ersten Kopf im vorbestimmten Abstand angeordneten Magnetkopf auf der gleichen Spur aufgezeichnet und abgetastet werden.
  • Ferner ist es möglich, die Stoppimpulse auf einer ersten Spur des Magnetbandes durch einen ersten Kopf aufzuzeichnen und durch einen im vorbestimmten Abschnitt dahinter angeordneten weiteren Magnetkopf abzutasten, wobei die Langsamlaufimpulse einer zweiten Spur des Bandes durch einen zweiten Kopf durch von dem weiteren Kopf beim Rücklauf gelieferte Signale aufgezeichnet und abgetastet werden.
  • Schließlich sieht die Erfindung eine weitere Ausbildung vor, wobei das Verfahren in der Weise durchgeführt wird, daß in Bewegungsrichtung des Magnetbandes vor dem Hauptstopp-Magnetkopf ein weiterer auf der gleichen Spur wirkender Magnetkopf vorgesehen ist, der während des Vorlaufs auf dieser Spur abgetastete Impulse einem über einer zweiten Spur liegenden Kopf zur Aufzeichnung der Langsamlaufimpulse zuführt, die auf der Spur durch einen hinter dem Kopf angeordneten Magnetkopf abgetastet werden.
  • Auf dem Magnetband, das z. B. eine Breite von 35 mm haben kann, können auf mehreren Parallelspuren bzw. mehreren Parallelspurpaaren mehrere Programme gespeichert werden, wobei der bzw. die Magnetköpfe quer zum Magnetband wahlweise auf jede der Spuren bzw. Spurenpaare einstellbar sind.
  • Der Gegenstand der Erfindung ergibt sich aus der Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele an Hand der Zeichnung. In der Zeichnung zeigt F i g. 1 ein Blockschaltbild einer ersten Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Magnetband-Steuersystems, F i g. 2 bis 5 Blockschaltbilder abgewandelter Ausführungsformen des erfindungsgemäßen Magnetbandsteuersystems.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele für Magnetbandsteuersysteme gemäß der Erfindung dargestellt. Bei dem in F i g. 1 gezeigten System werden zwei Magnetspuren A und B auf einem Magnetband 200 sowie zwei Magnetköpfe 210 und 211 verwendet. Das System nach F i g. 2 ähnelt demjenigen nach F i g. 1, jedoch wird hier mit nur einem Magnetkopf und nur einer Aufzeichnungsspur gearbeitet; bei den Systemen nach F i g. 3 bis 5 sind zwei bzw. drei bzw. vier Magnetköpfe vorgesehen, die mit einer Magnetspur (F i g. 3) bzw. mit zwei Magnetspuren (F i g. 4 und 5) zusammenarbeiten.
  • Bei der Anordnung nach F i g. 1 wird als Schablone 212 ein schmales Band aus hellfarbigem Material verwendet, das dunkle Markierungen 215, 216, 21.7 und 218 trägt, die den Stoppstellungen für den Sattel 105 entsprechen. Die Schablone 212 ist auf dem Arbeitstisch der Schneidemaschine angeordnet. Es kann jedes Material mit sich davon abhebenden Markierungen verwendet werden, z. B. ein stumpfes Material mit reflektierenden Markierungen, ein dunkles Material mit hellen Markierungen usw. Das die Schablone 212 bildende Material kann aus Papier, Kunststoff, Metall oder einem anderen Werkstoff bestehen, dessen Dicke zweckmäßig zwischen etwa 0,075 und etwa 3,2 mm liegt. Die Markierungen 215 usw., die den Stoppstellungen des Sattels entsprechen; sind für die verschiedenen Schneidprogramme der Maschine auf die betreffende Schablone 212 genau aufgedruckt oder aufgezeichnet. Ein quaderförmiges magnetisches Haltestück 109 wird zur Anlage an den Vorderflächen der Rippen 107 des Sattels gebracht, um die Schablone 212 auf dem Tisch in fester Anlage an dem Sattel zu halten. Auf diese Weise wird die Hinterkante 213 der Schablone 212 fest gegen die Vorderkante 107 des Sattels gedrückt und auf magnetischem Wege festgehalten; die Längskante 214 der Schablone wird zur Anlage an einen seitlichen Anschlag der Maschine gebracht. Wenn der Sattel 105 nach vorn bewegt wird, wird die Schablone 212 unterhalb des geöffneten Messers und des Niederhalters zwangläufig nach vorn geschoben.
  • Eine optische Abtasteinrichtung 220 dient dazu, die Schablone 212 abzutasten, um das auf dieser verzeichnete Programm auf das Magnetband 200 zu überführen. Die Abtasteinrichtung 220 befindet sich an der Vorderseite der Maschine oberhalb der Schablone.
  • Der Sattel wird zweckmäßig mit seiner hohen Vorwärtsgeschwindigkeit angetrieben, denn das magnetische Programm der Stoppstellungen läßt sich leicht bei dieser Geschwindigkeit aufzeichnen, die bei dem erfindungsgemäßen System z. B. etwa 10 m in der Minute beträgt. Das Abtasten der auf der Schablone 212 markierten Stoppstellungen 215 usw. mit Hilfe der Abtasteinrichtung 220 ist in F i g. 1 schematisch veranschaulicht. Die Abtasteinrichtung 220 umfaßt eine Lampe 221, deren Licht durch eine Linse 222 in Form eines Strahlenbündels 223 auf die Markierung der Schablone geworfen wird, wobei das Strahlenbündel 223 gemäß F i g. 1 genau auf die Schneide des Messers K ausgerichtet ist. Es kann jedoch auch mit einer anderen Phasenbeziehung zwischen der Schablone und den Signalen auf dem Magnetband gearbeitet werden.
  • Wenn eine dunkle Markierung, z. B. die Markierung 215, das Strahlenbündel 223 passiert, wird der normalerweise zu der Photozelle 225 reflektierte Strahl 224 unterbrochen. Das Strahlenbündel 224 wird durch eine Linse 226 parallel gerichtet und fällt durch einen schmalen Schlitz 227. Man kann glänzende bzw. helle oder reflexionsfähige Markierungen 215 usw. auf einer dunkelfarbigen Schablone 212 vorsehen. Eine den Lichtstrahl 223 passierende Markierung 215 usw. bewirkt somit eine Änderung der Beleuchtungsstärke der Photozelle 225, so daß diese einen Signalimpuls erzeugt. Die erfindungsgemäße Schneidemaschine kann dazu benutzt werden, schmale Streifen mit einer Breite bis herab zu etwa 0,8 mm von dem Papiermaterial abzuschneiden. Aus diesem Grunde werden die Markierungen 215 usw. mit einer Breite aufgezeichnet, die vorzugsweise nur gleich der Hälfte dieses Maßes, d. h. etwa 0,4 mm ist. In der Praxis kann man Markierungen vorsehen, die in Richtung der Schablonenbewegung eine Breite zwischen etwa 0,125 und etwa 0,5 mm besitzen, wobei der bevorzugte Wert bei etwa 0,4 mm liegt. Die entsprechende Breite des Schlitzes 227 liegt in der Größenordnung von etwa 0,15 mm. Bei dieser Kombination werden ohne Schwierigkeit scharf ausgeprägte bzw. steile Signalfronten an der Photozelle 225 erzeugt, die bei ihrer Umformung durch eine geeignete Schaltung steile Impulse liefern.
  • Die Photozelle 225 wird in geeigneter Weise vorgespannt, und ihre Signale werden durch den Vorverstärker 228 verstärkt. Wenn sich der Wählschalter 230 in der Stellung 229 für automatischen Betrieb befindet, werden die Signale dem A-Verstärker 231 zugeführt, der eine Begrenzungs- oder Beschneidestufe enthält, um die Spitzenpegel der Signale zu regeln. Eine dem Verstärker 231 nachgeschaltete Impulsformungs- und Verstärkerstufe 232 liefert dann einen kräftigen und scharf ausgeprägten Impuls, der auf der Stoppsignalspur A des Magnetbandes 200 aufgezeichnet wird. Der Steuerschaltei 235 befindet sich hierbei in der Aufnahmestellung 234, so daß die durch die Markierungen 215 usw. hervorgerufenen Impulssignale dem Aufnahmekopf 210 zugeführt werden.
  • Das Aufnehmen dieser Stoßimpulse auf dem Magnetband 200 wird gemäß F i g. 1 mit den Schneidestellungen synchronisiert, die den Markierungen 215 usw. entsprechen. Die Stellung H des Aufnahmekopfes 210 längs der Spur A ist in effektiver Phase mit der Messerstellung K auf der Schablone 212. In der Praxis sind die Stellungen K und H räumlich voneinander getrennt. Die Schablone 212 bewegt sich synchron mit dem Magnetband. Infolgedessen besteht Gewähr dafür, daß jedes auf der Spur A aufgezeichnete Stoppimpulssignal 216 a, 217 a usw. mit den entsprechenden Stoppmarkierungen 216, 217 usw. phasengleich ist. Wenn diese Stoppsignale später wiedergegeben werden und zum Steuern des Stillsetzens des hinteren Anschlags dienen, werden somit die auf dem Magnetband 200 aufgezeichneten Signale für das durch die Schablone 212 festgelegte Schneidprogramm genau wiedergegeben.
  • Wenn der Steuerschalter 235 in die Wiedergabestellung 236 gebracht wird, wird der Magnetkopf 210 mit dem Eingang eines geeigneten A-Verstärkers 237 verbunden, dem die wiedergegebenen Stoppimpulse 215a, 216a usw. zugeführt werden. Die Impulse werden wiedergegeben, wenn das Magnetband während der Vorwärtsbewegungssehritte des Sattels während des Schneidens eines Papierstapels an dem Magnetkopf 210 vorbeibewegt wird. Bei dem in F i g. 1 gezeigten Magnetband geht der Impuls 218 a dem Impuls 216a voraus usw. Die verstärkten wiedergegebenen Signale werden einem Stopprelaisverstärker 238 zugeführt. Der Ausgang 239 des Verstärkers 238 ist mit einem Stopprelais verbunden, mittels dessen die Stromzufuhr zu den beiden Antriebskupplungen unterbrochen wird, um den Sattel 105 zum Stillstand zu bringen.
  • Ein wichtiges Merkmal der Erfindung besteht darin, daß eine erhebliche Herabsetzung der Vorwärtsbewegungsgeschwindigkeit des hinteren Anschlags mit Hilfe magnetischer Signale während eines vorbestimmten kurzen Zeitspanne bewirkt wird, bevor die Stoppimpulse erreicht werden. Zu diesem Zweck wird auf dem Magnetband 200 kurz vor jedem darauf erscheinenden Stoppsignal ein »Langsam«-Signal aufgezeichnet. Diese »Langsam«-Signale steuern ihrerseits die Betätigung eines mit dem Antriebsaggregat für den Sattel verbundenen »Langsam«-Relais, so daß der hintere Anschlag mit einer geringen Geschwindigkeit angetrieben wird. Dies läßt sich leicht dadurch erreichen, daß das Relais der Kupplung für die niedrige Drehzahl eingeschaltet wird. Der Antrieb für den Sattel wird daraufhin durch den mit einer Drehzahl von 25 U/min arbeitenden Antrieb mit einer Geschwindigkeit von etwa 300 mm/min bewegt, statt mit einer Drehzahl von 900 U/min, bei der die Bewegungsgeschwindigkeit etwa 10 m/min beträgt.
  • In der Praxis hat es sich gezeigt, daß bei einem Sattel der gebräuchlichen Konstruktion eine mit der niedrigen Geschwindigkeit zurückgelegte Strecke von etwa 25 mm ausreicht, um den Sattel so weit abzubremsen, daß er durch ein nachfolgendes Stoppsignal augenblicklich zum Stillstand gebracht werden kann. Diese Bewegungsstrecke von etwa 25 mm entspricht 1/; Sekunde der Bewegung mit der normalen Vorwärtsgeschwindigkeit, die etwa 170 mm/sec beträgt. Auf dem in F i g. 1 wiedergegebenen Magnetband 200 sind die der langsamen Bewegung entsprechenden Flächen jeweils vor den Stoppsignalen 216a usw. auf einer Parallelspur B angeordnet, und bei 250 und 251 wiedergegeben. Die Länge des »Langsam«-Signals, die in einer Bewegungsstrecke von etwa 25 mm bzw. 1/7 Sekunde bei der Bewegung mit der hohen Geschwindigkeit entspricht, ist in F i g. 1 mit A bezeichnet. Die Länge des »Langsam«-Signals ist somit gleich A.
  • Die Fläche 251 erstreckt sich jedoch nur über die Länge A vor dem Stoppsignal 218a, und sie reicht um eine Strecke A' über dieses Stoppsignal hinaus bis zu dem benachbarten Stoppsignal 217a. Derartige verlängerte »Langsam«-Signale werden jedesmal dann benutzt, wenn der Abstand zwischen aufeinänderfolgenden Stoppsignalen kleiner ist als die vorbestimmte Strecke A, die im vorliegenden Falle etwa 25 mm beträgt. Auf diese Weise wird die schnelle Vorwärtsbewegung des hinteren Anschlages nur dann eingeleitet, wenn sie innerhalb der Strecke A vor jedem Stoppsignal in der noch zu beschreibenden Weise verlangsamt werden kann. Dieses Merkmal der Erfindung ermöglicht die Durchführung von Beschneideschnitten, ohne daß hohe Beschleunigungen hervorgerufen werden und ohne daß sich der hintere Anschlag über die vorgesehenen Punkte hinausbewegt.
  • Das System zum Herstellen der zur Steuerung dienenden Aufzeichnung, die Schaltung und die Verfahren nach der Erfindung sind so ausgebildet, daß man mit ihrer Hilfe die beschriebenen »Langsam«-. Signalflächen erzeugen kann. Der Steuerschalter 235 wird in die in F i g. 1 gestrichelt eingezeichnete Stellung 235a gebracht, so daß über den Kontakt 236 eine Verbindung zu dem zur Wiedergabe dienenden A-Verstärker 237 hergestellt wird. Der Steuerschalter 240 wird in die Stellung 241 für die Aufnahme gebracht. Hierdurch wird der Magnetkopf 211 mit dem Ausgang des Aufnahmeverstärkers 242 für die Spur B verbunden. Die Kontakte 244 des Schalters 243 werden geschlossen, um den Magnetkopf 210 mit dem Magnetkopf 211 über eine Zeitverzögerungsstufe 245 sowie mit dem Stoppimpuls-Wiedergabeverstärker 237 für die Spur A zu verbinden. Beim Aufzeichnen der »Langsam«-Flächen auf dem Magnetband 200 wird bei dem System nach F i g. 1 die Schablone entfernt, nachdem die Stoppsignale auf der Spur A aufgezeichnet worden sind. Hierauf wird der Sattel zusammen mit dem Magnetband in der Rückwärtsrichtung mit der gleichen Geschwindigkeit von etwa 10 mimin bewegt. Immer dann, wenn ein Stoppimpulssignal, z. B. das Signal 216a, den Magnetkopf 210 passiert, wird der Wiedergabeimpuls bei 237 verstärkt und der Zeitverzögerungsstufe 245 zugeführt. Nach einer konstruktiv vorgesehenen Verzögerung aktiviert die Verzögerungsstufe 245 eine elektronische Sperre 246, um einen B-Verstärker 242 Signale von einem Oszillator 247 aus zuzuführen. Diese Signale mit der Oszillatorfrequenz werden in geeigneter Weise verstärkt und dem Magnetkopf 211 so lange zugeführt, wie sich die Verzögerungsstufe 245 in Tätigkeit befindet. Bei dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel beträgt die Verzögerungsdauer der Stufe 245 1/7 Sekunde, nachdem jeweils ein Stoppimpuls von dem A-Verstärker 237 aus zugeführt worden ist. Im vorliegenden Falle. liegt die Frequenz des Oszillators 247 in der Größenordnung von 10 000 Hz. Natürlich kann man auch andere Frequenzen verwenden.
  • Die »Langsam«-Signalfiäche 250 ist somit 25 mm (_I) lang, denn die Rückwärtsbewegung der Spur B, die mit einer Geschwindigkeit von etwa 175 mm/sec erfolgt, wird während 1/7 Sekunde aufgezeichnet. Somit wird das grundlegende »Langsam«-Signal bei einer Frequenz von 10 kHz aufgezeichnet. Es wird mit einer so hohen Ausgangsfrequenz gearbeitet, damit noch eine bemerkbare Frequenz wirksam ist, wenn während der verlangsamten Vorwärtsbewegung des hinteren Anschlags die langsame Bewegung mit etwa 300 mm/min erfolgt. Die »Langsam«-Steuerfrequenz, die der Spur B entnommen wird, beginnt mit 10 kHz. Da jedoch die Geschwindigkeit des hinteren Anschlags und damit auch die Geschwindigkeit des Magnetbandes bei dem hier beschriebenen Antrieb auf ein Sechsunddreißigstel herabgesetzt wird, ergibt sich bei der Wiedergabe der »Langsam«-Steuersignale eine Frequenz von nur 275 Hz. Alle Frequenzen in diesem Bereich lassen sich leicht feststellen, und sie werden zur Steuerung des »Langsam«-Relais 257a benutzt.
  • Beim Betrieb der Schneidemaschine und des Sattels mit Hilfe des erfindungsgemäßen Systems wird das Magnetband 200 in der beschriebenen Weise in der Vorwärtsrichtung angetrieben. Bevor jeweils ein Stoppsignal den der Spur A zugeordneten Magnetkopf erreicht, tritt vorher ein zugehöriges »Langsam«-Signal an dem der Spur B zugeordneten Magnetkopf 211 ein. Somit wird das »Langsam«-Signal 250 der Spur B durch den Magnetkopf 211 früher entnommen, als das Stoppsignal der Spur A durch den Magnetkopf 210 wiedergegeben wird. Während des Steuervorgangs befinden sich beide Steuerschalter in der Wiedergabestellung, d. h. der Schalter 235 in der Stellung 235a in Anlage an dem Kontakt 236 und der Schalter 240 in der Stellung 240a in Anlage an dem Kontakt 248. Das Steuersignal 250 wird dem B-Verstärker 255 zugeführt, der dieses »Langsam«-Signal verstärkt und das resultierende Steuersignal einem Verstärker 256 für das »Langsam«-Relais zu- i führt.
  • Der Verstärker 256 enthält auch einen Detektor, der auf die variierenden »Langsam«-Signalfrequenzen anspricht. Wie schon erwähnt, weisen die auf der Spur B aufgezeichneten »Langsam«-Signale eine Frequenz von 10 000 Hz auf, wenn sich die Aufnahmespur mit etwa 10 mlmin bewegt. Wenn die Geschwindigkeit des hinteren Anschlags und der Spur auf etwa 300 m/min herabgesetzt wird, vermindert sich die wiedergegebene Frequenz auf 275 Hz. Die Verstärker 255 und 256 sowie der erwähnte Detektor sind so ausgebildet, daß sie leicht auf diesen Frequenzbereich ansprechen. Der Ausgang des Verstärkers 256 ist durch eine Leitung 257 mit dem »Langsam«-Relais verbunden. Das Einschalten dieses Relais beginnt, sobald die »Langsam«-Signale 250, 251 der Spur B wiedergegeben werden, und das Relais wird eingeschaltet gehalten, bis die »Langsam«-Signale gerade an dem der Spur B zugeordneten Magnekopf 211 vorbeilaufen.
  • Das Stoppsignal 216a ist auf der Spur A so angeordnet, daß es durch den Magnetkopf 210 gerade in dem Augenblick wiedergegeben wird, in dem das entsprechende »Langsam«-Signal vollständig wiedergegeben worden ist bzw. den der Spur B zugeordneten Magnetkopf 211 verläßt. Somit wird das Stopprelais 239a durch die Verstärker 237 und 238 unmittelbar eingeschaltet, wenn das Arbeiten mit der niedrigen Antriebsgeschwindigkeit beendet ist. Der Sattel, der sich mit der niedrigen Geschwindigkeit bewegt, wird daraufhin durch das entsprechende Stoppsignal derart zum Stillstand gebracht, daß er genau die gewünschte Stellung einnimmt. Die Bedienungsperson betätigt nunmehr den üblichen Messerauslöseknopf, damit das Messer den Papierstapel durchschneidet. Wenn das Stopprelais betätigt worden ist, kann eine grüne Signallampe aufleuchten, um die Bedienungsperson aufmerksam zu machen. Nach dem Schneidvorgang betätigt die Bedienungsperson mit der Hand den »Schnell«-Anlaßknopf, um die Kontakte zu schließen und die Kupplungswicklung der mit hoher Drehzahl arbeitenden Kupplung einzuschalten. Der Sattel wird somit erneut mit der hohen Geschwindigkeit nach vorn bewegt und behält diese. Geschwindigkeit bei, bis das nächstfolgende »Langsam«-Signal durch das System wiedergegeben wird. Wenn das Schneidprogramm beendet ist, drückt die Bedienungsperson entweder den »Rückwärts»-Knopf, oder am Ende der Bewegung des Sattels wird ein Endausschalter betätigt.
  • Ein weiteres wichtiges Merkmal besteht darin, daß auf der Spur B die verlängerten »Langsam»-Signale .1'251 aufgenommen werden, um das Abschneiden schmaler Streifen von dem Papierstapel zu ermöglichen. Hierdurch wird die Einschaltung des »Langsam«-Relais über die Leitung 257 hinter dem Stoppsignal 218 a aufrechterhalten, bis das nächstfolgende Stoppsignal 217a erreicht wird; auf diese Weise ergibt sich das Signal 251, das um den Betrag ,_I' verlängert ist. Das durch den Magnetkopf 210 wiedergegebene Stoppsignal 218 a auf der Spur A schaltet jedoch das Stopprelais über die Leitung 239 ein, so daß der Sattel zum Stillstand gebracht wird. Nach dem Schneidvorgang wird der Sattel entweder durch Handbetätigung oder einen automatischen Schaltvorgang wieder nach vorn in Bewegung gesetzt. Da eine Bewegung des Magnetbandes 200 erforderlich ist, wenn irgendein Signal auf den Spuren A und B wiedergegeben werden soll, wird der Sattel stets mit der niedrigen Geschwindigkeit in Bewegung gesetzt, und zwar während einer Zeitspanne, die einer Bandlänge von etwa 1,6 mm entspricht; zu diesem Zweck ist ein hier nicht gezeigtes Zeitverzögerungsrelais vorgesehen. In diesem Falle wird das »Langsam«-Relais bei einem solchen erneuten Startvorgang unmittelbar durch die Signale J' eingeschaltet. Der Sattel bewegt sich demnach mit der niedrigen Geschwindigkeit, bis er durch das Stoppsignal 217 a wieder zum Stillstand gebracht wird. Hierbei kommt auch das Magnetband 200 zum Stillstand. Die langsame Wiederinbetriebsetzung des hinteren Anschlags entsprechend den Signalen mit einer Länge von etwa 1,6 mm ermöglicht die wahlweise Benutzung der Spuren A und B zum Steuern der Maschine.
  • Statt die photoelektrische. Abtasteinrichtung 220 und den Vorverstärker 228 nach F i g. 1 zu benutzen, kann man die Stoppsignale 215, 216 usw. auf einfache Weise mit der Hand aufzeichnen. Der Schalter 230 wird auf den »Hand«-Kontakt 252 umgestellt, der eine Verbindung zu einer Batterie 245 od. dgl. herstellt. Immer dann, wenn der Druckknopfschalter 253 geschlossen wird, wird dem A-Verstärker 231 ein Signalimpuls zugeführt. Dieser entspricht einem abgetasteten Impuls, der mit Hilfe der Markierungen 215, 216 usw. auf der Schablone 212 erzeugt wird. Hierbei rufen die Verstärker 231 und 232 die gleiche Wirkung hervor, denn auf dem Magnetband 200 wird ein Stoppsignal aufgezeichnet. Der Anschlagsattel 105 wird gemäß dem gewünschten Programm mit der Hand in die vorgesehenen Stoppstellungen gebracht und in der jeweiligen Stellung gehalten, während der Stoppimpuls auf dem ebenfalls stillstehenden Magnetband 200 aufgezeichnet wird. Die weiteren Stoppimpulse für das Programm werden entsprechend auf dem Band 200 dadurch aufgezeichnet, daß man den Druckknopfschalter 253 bei jeder gewünschten Stoppstellung niederdrückt. An Stelle einer Batterie 254 kann man einen Kondensator verwenden, der aufgeladen wird, während der Schalter 253 geöffnet ist, und der seine Ladung an den Verstärker 231 abgeben kann. Die Vorbereitung der »Langsam«-Signale auf der Spur B erfolgt in der oben beschriebenen Weise während des Rücklaufs des Magnetbandes 200.
  • F i g. 2 veranschaulicht eine Abwandlung des mit zwei Spuren und zwei Magnetköpfen arbeitenden Systems nach F i g. 1, bei der mit nur einer Spur C und nur einem Magnetkopf 285 gearbeitet wird. Der hier fortgelassene Teil der Schaltung ist der gleiche wie derjenige nach F i g. 1. Der Steuerschalter 286 stellt eine Verbindung zu dem Kontakt 281 her, der sowohl dazu dient, den Anschlagsattel mit Hilfe einer programmierten Spur zu steuern, als auch dazu, die »Langsam«-Signale 290, 291 usw. auf der Spur C aufzuzeichnen. Die Stoppsignale 292, 293, 294 usw. werden auf der Spur C mit Hilfe des Abtastverstärkers und der Impulsformungsstufe 232 wie in F i g. 1 erzeugt, während der Schalter 286 die Stellung 286 a einnimmt und eine Verbindung zu dem Kontakt 288 herstellt. Wenn das Magnetband 200 mit der hohen Geschwindigkeit in der Rückwärtsrichtung bewegt wird, gelangen die Stoppimpulse in den A-Wiedergabeverstärker 237, dem sie über ein Tiefpaßfilter 295 zugeführt werden. Der A-Wiedergabeverstärker 237 betätigt seinerseits über den geschlossenen Schalter 243 die Verzögerungsstufe 245. Das »Langsam«-Signal mit einer Frequenz von 10 000 Hz wird daraufhin wie bei dem System nach F i g. 1 über eine Sperre dem B-Aufnahmeverstärker 242 und dem Magnetkopf 285 über ein Filter 296 zugeführt, das auf 10 kHz abgestimmt ist. Während des Aufzeichnens der »Langsam«-Signale ist ein Aufnahmeschalter 297 geschlossen.
  • Bei dem mit nur eine Aufnahmespur C arbeitenden Verfahren wird ein Tiefpaßfilter 295 verwendet, um zu verhindern, daß die hohe Frequenz von 10 kHz zu dem A-Verstärker 237 gelangt.
  • Ferner verhindert der auf 10 kHz abgestimmte Filter 296, daß irgendwelche hochfrequenten Impulssignale passieren oder Rückwirkungen auf den Verstärker 242 oder die Sperrschaltung ausüben. Die Aufzeichnung der Signale von 10 kHz auf der Spür C erfolgt ohne Vorspannsignale, so daß keine Beeinträchtigung der bereits aufgezeichneten Stoppimpulse 292, 293 usw. erfolgt. Das um A' verlängerte »Langsam«-Signal 291 wird gemäß dem Verfahren nach F i g. 1 aufgezeichnet, jedoch unmittelbar auf dem Stoppsignal 294. Die hierbei verwendeten Trennfilter bewirken eine wahlweise Steuerwirkung.
  • Bei der Benutzung des mit nur einer Spur arbeitenden Steuersystems nach F i g. 2 werden die Aufnahmeschalter 243 und 297 geöffnet, der Steuerschalter 286 bleibt in Berührung mit dem Kontakt 281, und der Schalter 298 ist geschlossen. Ein Hochpaßfilter 299 spricht nur auf die »Langsam«-Signale 290, 291 usw. an, während der Tiefpaßfilte:r 295 nur auf die steilen Stoppimpulssignale 292, 293 usw. anspricht. Bei dem hier beschriebenen System läßt der Tiefpaßfilter 295 alle Frequenzen nur von etwa 100 Hz bis herab zu einem Gleichstrom durch, während der Hochpaßfilter 299 nur Frequenzen von etwa 100 Hz bis zu 10 kHz und darüber durchläßt. Somit aktivieren die »Langsam«-Signale 290, 291 usw. nur den B-Wiedergabeverstärker 255 und die durch diesen gesteuerten »Langsam«-Schaltungen; dagegen gelangen die Stoppsignale 292, 293 usw. nur zu dem A-Wiedergabeverstärker und betätigen die zugehörige Stoppschaltung.
  • Das mit nur einer Spur arbeitende System läßt sich auch in Verbindung mit zwei Magnetköpfen benutzen, die längs der Aufnahmespur in einem zweckmäßigen Abstand voneinander angeordnet sind, wobei dieser Abstand z. B. etwa 38 mm beträgt. F i g. 3 zeigt in schematischer Darstellung ein solches alternatives System mit einer Aufnahmespur D. Der »Langsam«-Signalkopf 211' ist »vor« dem Magnetkopf 210 angeordnet, um die Signale auf der Spur D früher aufnehmen zu können als der Kopf 210. Ein Steuerschalter 300, der eine Verbindung zu einem Kontakt 301 herstellt, verbindet den Kopf 211' wie in F i g. 2 mit einem Hochpaßfilter 299. Der »Langsam«-Signalkopf kann somit von den Stoppimpulsen 305 auf der Spur D nicht passiert werden, und er betätigt in der richtigen Weise die »Langsam«-Steuerschaltungen 255 und 256. Der »hinter« dem »Langsam«-Kopf 211' angeordnete Stoppkopf 210 ist an ein Tiefpaßfilter 295 angeschlossen und aktiviert selektiv nur die Stoppschaltung 237, wenn der Kopf 210 Stoppsignale 305 wiedergibt. Die Stoppsignale 305 liegen phasenmäßig hinter dem Ende 307 des »Langsam«-Signal 306, und der Abstand 0 ist gleich dem festen Abstand zwischen den Köpfen 210 und 211'. Auf diese Weise werden sämtliche durch das an Hand von F i g. 2 beschriebene System festgelegten Steuerbeziehungen aufrechterhalten.
  • F i g. 4 veranschaulicht ein System, bei dem zwei Spuren E und F in Verbindung mit drei Magnetköpfen 210, 211 und 310 benutzt we_den. Diese Anordnung ähnelt dem mit zwei Köpfen arbeitenden System nach F i g. 1, abgesehen davon, daß ein dritter Magnetkopf 310 verwendet wird, damit auf die Zeitverzögerungsstufe 245 verzichtet werden kann. Dies wird dadurch erreicht, daß der Kopf 310 um die gewünschte Strecke -1 »hinter« dem Kopf 210 für die Hauptstoppsignale angeordnet ist.
  • Wenn die ursprünglich aufgenommenen Stoppsignale auf der Spur D in der umgekehrten Richtung an den Köpfen 210 und 310 vorbeigeführt werden, sind sie durch ein der Strecke J entsprechendes Intervall voneinander getrennt. Wenn das Stoppsignal zuerst durch den Kopf 210 wiedergegeben wird, betätigt es die Sperre 246' über den A-Verstärker 237 und die Schalter 235a und 243. Der Kopf 211 beginnt das »Langsam«-Signal auf der Spur F aufzuzeichnen, und dieser Vorgang dauert an, bis der gleiche Stoppimpuls den Kopf 311) erreicht. Der Verstärker 311 läßt den neuen Impuls zu der Sperre 246' gelangen, die so ausgebildet ist, daß sie daraufhin die Zufuhr des Signals des Oszillators 247 zu dem Kepf 211 unterbricht. Die Arbeitsweise des Magnetbandes 200 und der Spuren E und F ist dann die gleiche wie bei den Spuren A und B nach F i g. 1.
  • Das in F i g. 5 gezeigte, mit zwei Spuren G und H sowie mit vier Magnetköpfen 210, 211, 310' und 312 arbeitende System ähnelt grundsätzlich demjenigen nach F i g. 4, abgesehen davon, daß ein vierter Kopf 312 benutzt wird, um die :>Langsam<;-Signale auf der Spur H in der Vorwärtsrichtung aufzunehmen, und zwar während die »Langsam«-Signale auf der Spur G aufgezeichnet werden. Dies wird dadurch erreicht, daß die Köpfe 310' und 312 gemäß F i g. 5 um die Strecke J gegenüber dem Hauptstoppkopf 210 versetzt sind. Bei der Einleitung eines Stoppimpulses über die Impulsformungs- und Verstärkerstufe 232 für den Kopf 210 und die Stoppsignalspur G wird ein gleichzeitiger Impuls von dem Verstärker 232 über den geschlossenen Schalter 243' zu der Sperre 246' übertragen. Nunmehr tritt der Oszillator 247 in Tätigkeit, um dem B-Aufnahmeverstärker 242 Signale zuzuführen, und der Kopf 312 beginnt, ein »Langsam«-Signal aufzuzeichnen, während sich das Magnetband 200 in der Vorwärts- bzw. Abtastrichtung bewegt.
  • Dieser Aufnahmevorgang wird fortgesetzt, bis das ursprüngliche entsprechende, über den Kopf 210 aufgenommene Stoppsignal durch den Hilfskopf 310' von der Spur G wiedergegeben und der Sperre 246' über den Verstärker 311 zugeführt wird. Der Vorgang des Aufnehmens des »Langsam«-Signals wird unterbrochen, und die zusammengesetzten »Langsam«- und »Stopp«-Signale auf den Spuren G und H werden somit unmittelbar fertiggestellt, um danach wie bei dem System nach F i g. 1 zum Steuern der Maschine benutzt zu werden.
  • Das Magnetband 200 hat zweckmäßig eine Breite von 35 mm, wie es bei Kinofilm der Fall ist, und gemäß F i g. 1 ist es an beiden Längskanten bei 201 und 202 perforiert, um mit Zahntrommeln zusammenarbeiten zu können. Die Arbeitsseite des Bandes 200 ist in bekannter Weise mit einem magnetisierbaren Überzug versehen, Bei der hier als Beispiel gewählten Bandbreite von 35 mm lassen sich auf dem Band vierundzwanzig selbständige Magnetsteuerspuren unterbringen. Bei den in F i g. 1, 4 und 5 gezeigten Steuersystemen, die mit je zwei Spuren arbeiten, kann man auf einem einzigen Band zwölf verschiedene Schneidprogramme aufnehmen; bei den Systemen nach F i g. 2 und 3, bei denen jeweils nur eine Spur benutzt wird, lassen sich auf dem Band vierundzwanzig verschiedene Programme unterbringen. Die Magnetköpfe können leicht quer zu dem Magnetband verstellt werden, um die gewünschten Programmspuren zu wählen.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zum Programmieren eines Aufzeichnungsträgers zum Steuern des Anschlagsattels an Schneidmaschinen für Papier, bei dem von einer Schablone photoelektrisch abgetastete Markierungen als Stoppimpulse auf ein Magnetband aufgebracht werden. d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die während des Sattelvorlaufs aufgebrachten Stoppimpulse zum Aufzeichnen von Langsamlaufimpulsen während des Rücklaufs des Anschlagsattels ausgenutzt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beim Rücklauf die Stoppimpulse eine Zeitverzögerungsstufe auslösen, die die Zeitdauer des Aufzeichnens der Langsamlaufimpulse bestimmt.
  3. 3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoppimpulse (216a ... ) auf einer ersten Spur (A) des Magnetbandes durch einen Magnetkopf (210) aufgezeichnet und abgetastet werden und daß die Langsamlaufimpulse (250 ... ) auf einer zweiten Spur (B) des Magnetbandes durch einen Magnetkopf (2l1) aufgezeichnet und abgetastet werden (F i g. 1).
  4. 4. Verfahren nach den Ansprüchen] und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer einzigen Spur (C) des Magnetbandes Stoppimpulse (292. . .) und Langsamlaufimpulse (290 ...) von einem einzigen Magnetkopf (285) aufgezeichnet und abgetastet werden und daß über einen nur auf die Langsamlaufimpulse (290 ... ) ansprechenden Hochpaß (299) auf Langsamlauf gesteuert und über einen nur auf die steilen Stoppimpulse (292 . . .) ansprechenden Tiefpaß (295) der Antrieb stillgesetzt wird (F i g. 2).
  5. 5. Verfahren nach den Ansprüchen 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoppimpulse (305 ... ) auf einer Spur (D) des Magnetbandes durch einen ersten Magnetkopf (210) aufgezeichnet und abgetastet werden und daß die Langsamlaufimpulse (306 ... ) durch einen weiteren in Laufrichtung des Bandes hinter dem ersten Kopf (210) im vorbestimmten Abstand angeordneten Magnetkopf (211') auf der gleichen Spur (D) aufgezeichnet und abgetastet werden (F i g. 3).
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stoppimpulse auf einer ersten Spur. (E) des Magnetbandes durch einen Kopf (210) aufgezeichnet und durch einen im vorbestimmten Abstand dahinter angeordneten Magnetkopf (310) abgetastet werden und daß die Langsamlaufimpulse auf einer zweiten Spur (F) des Bandes durch einen Kopf (211) durch von dem Kopf (310) beim Rücklauf gelieferte Signale aufgezeichnet und abgetastet werden (F i g. 4).
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Bewegungsrichtung des Magnetbandes vor dem Hauptstopp-Magnetkopf (210) ein weiterer auf der gleichen Spur (G) wirkender Magnetkopf (310') vorgesehen ist, der während des Vorlaufs auf dieser Spur (G) abgetastete Impulse einem über einer zweiten Spur (H) liegenden Kopf (312) zur Aufzeichnung dei Langsamlaufimpulse zuführt, die auf der Spur (H) durch einen hinter dem Kopf (312) angeordneten Magnetkopf (211) abgetastet werden (F i g. 5). B. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß auf mehreren Parallelspuren bzw. Parallelspurpaaren des Magnetbandes mehrere Programme speicherbar sind und daß der bzw. die Magnetköpfe quer zum Magnetband wahlweise auf jede der Spuren bzw. Spurenpaare einstellbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1767 039. In Betracht gezogene Patente: Deutsches Patent Nr.1076235.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1767039U (de) * 1958-03-17 1958-05-22 Schneider Werk G M B H Papierschneidemaschine mit magnetbandsteuerung zur durchfuehrung von programmschnitten.
DE1076235B (de) 1958-11-10 1960-02-25 Werk Fuer Ind Elektronik Veb Verfahren zur Aufzeichnung von aus Impulsen bestehenden Steuerprogrammen auf magnetische Aufzeichnungstraeger

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