DE1076235B - Verfahren zur Aufzeichnung von aus Impulsen bestehenden Steuerprogrammen auf magnetische Aufzeichnungstraeger - Google Patents
Verfahren zur Aufzeichnung von aus Impulsen bestehenden Steuerprogrammen auf magnetische AufzeichnungstraegerInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05B—CONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
- G05B19/00—Programme-control systems
- G05B19/02—Programme-control systems electric
- G05B19/04—Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers
- G05B19/12—Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers using record carriers
- G05B19/16—Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers using record carriers using magnetic record carriers
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Description
Es ist bekannt, durch auf Magnetbänder aufgezeichnete Programme bestimmte Arbeitsvorgänge auszulösen.
Hierzu werden beim Aufzeichnen des Programms auf das Magnetband die Arbeitsvorgänge von
Hand gesteuert, und an den Stellen, wo später der Vorgang durch das Magnetband ausgelöst werden
soll, ein Impuls aufgebracht. Schwierigkeiten bereitet eine solche Aufzeichnung dort, wo der Arbeitsvorgang
nicht nur durch den Impuls des Programms ausgelöst werden soll, sondern gewisse Zeit vorher
der Arbeitsvorgang vorzubereiten ist, beispielsweise, wenn an einer Maschine größere Weglängen oder
größere Zeiten durchlaufen werden müssen, wozu man bestrebt ist, einen sogenannten Schnellgang· einzuschalten.
Hierzu sind verschiedene Lösungen bekanntgeworden, beispielsweise daß grundsätzlich nach Ablauf
eines Vorganges der Schnellgang anläuft und bestimmte Zeit vor Auslösung des nächsten Vorganges
ein Impuls des Programms den Langsamgang auslöst und ein entsprechendes Zeitglied dann den wirklichen
gewünschten Vorgang einleitet. Weiterhin ist bekannt, durch entsprechende Ausbildung der Abtastvorrichtung
einen Impuls zur Langsamsteuerung vorzusehen und durch einen weiteren Impuls den gewünschten
Vorgang einzuleiten. Dabei hat es sich als nachteilig erwiesen, daß durch diese Impulse mit verschiedenen
Wirkungen sehr oft Störungen auftreten, die das gesamte Programm beeinflussen können.
Man hat auch schon versucht, für die unterschiedlichen Funktionen innerhalb des Programmablaufes
zwei getrennte Magnetbänder zu verwenden bzw. auf einem Magnetband zwei oder mehr Spuren aufzuzeichnen,
von denen eine das Programm auslöst und die anderen die vorbereitenden Vorgänge steuern.
Die Aufzeichnung dieser zweiten Spur zur Vorbereitung der eigentlichen Vorgänge kann dabei die
gleiche Impulsfolge aufweisen, jedoch mit einer zeitlichen Versetzung, so daß für jeden Vorgang die entsprechende
Vorbereitung erfolgt.
Nachteilig ist dabei, daß der Aufzeichnungsvorgang, der von Hand erfolgt, zweimal durchfahren
werden muß, wobei das zweite Band durch räumliche Versetzung seine zeitliche Verschiebung erfährt, bzw.
es müssen bei der Aufzeichnung von zwei Spuren auf einem Band umfangreiche Vorrichtungen eingesetzt
werden, die den zeitlichen Verlauf auf dem zweiten Band erreichen lassen.
Es war nunmehr die Aufgabe gestellt, unter Vermeidung dieser Nachteile das zweite, der Vorbereitung
dienende Programm selbsttätig in Abhängigkeit des auf der ersten Spur aufgebrachten Hauptprogramms
vorzunehmen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Aufzeichnung der vorbereitenden Im-
Verfahren zur Aufzeichnung
von aus Impulsen bestehenden
Steüerprogrammen auf magnetische
Aufzeichnungsträger
Anmelder:
VEB Werk für industrielle Elektronik,
Leipzig O 27, Sommerfelder Str. 36
Leipzig O 27, Sommerfelder Str. 36
Fritz Klöpper, Borsdorf (Kr. Leipzig),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
pulse nach Aufzeichnung des Hauptprogramms auf einer zweiten Spur im Rückwärtslauf erfolgt, wobei
die Impulse des Hauptprogramms die Aufzeichnung der vorbereitenden Impulse auslösen und die Aufzeichnung
einstellbar so lange anhält, wie beim späteren Abtasten ein Vorlauf erwünscht ist. Für die
zeitliche Verzögerung im Rückwärtsgang ergibt sich dann beim Ablauf in Vorwärtsrichtung ein Zeitvorlauf,
der die vorbereitenden Vorgänge, beispielsweise Langsamlauf, einleitet, die dann mit Ablauf des
Hauptvorganges wieder aufgehoben werden, worauf wieder der Schnellauf bis zum nächsten vorbereitenden
Impuls erfolgt.
An Hand der Zeichnung sei das Verfahren näher erläutert.
In der Zeichnung ist der Impulszug 1 das Programm, welches die gewünschten technologischen Vorgänge
auslöst, beispielsweise das Schneiden von Papierbogen in bestimmten Breiten. Demzufolge
werden jeweils die Impulse 2 bis 6 den Vorschub der Papierbahn stoppen und das Messer zur Auslösung
bringen.
Die dazwischenliegenden Wege werden mit einer solchen Vorschubgeschwindigkeit abgefahren, daß die
Papierbahn genau im vorgegebenen Abstand unter dem Messer zu stehen kommt. Damit nun die dazwischenliegenden
Zeiten und Wege mit erhöhter Geschwindigkeit durchfahren werden können, die Auslösegeschwindigkeit
für den Schneidevorgang jedoch eine bestimmte Grenze nicht überschreiten muß, wird
eine zweite Spur 7 mit einem Impulsprogramm 8 bis 10 aufgezeichnet, wobei die Impulse 8, 9, 10 um
eine bestimmte Zeit t vorlaufen.
909 757/389"
Die Magnetköpfe zur Abtastung der Impulse bewegen sich in Pfeilrichtung 11 über das Band. Läuft
der Magnetkopf im Schnellauf auf den Impuls 2, so wird um die Zeit t im voraus der Impuls 8 ansprechen
und auf Langsamlauf schalten. Der Impuls 2 löst dann den Hauptvorgang aus, nach dessen Ablauf der
mit den Magnetköpfen gekuppelte Sattel im Schnelllauf weiterläuft, bis der Impuls 9 wieder auf Langsamlauf
schaltet. Die den Langsamlauf auslösenden Impulse sind dabei zeitlich so lang wie die Abfallflanke
der Impulse 2 bis 6, so daß mit Beendigung beider Impulse im Schnellauf weitergefahren wird.
Die Aufzeichnung der Impulse 8 bis 10 der Impulsgruppe 7 geschieht nun so, daß zunächst das
Arbeitsprogramm der Impulsgruppe 1 in üblicher Weise aufgezeichnet wird, wobei der Magnetkopf zum
Band die relative Richtung des Pfeiles 11 hat. Beim Aufzeichnen der Spur 7 erhält der Kopf die relative
Richtung des Pfeiles 12, und der Impuls 6 verursacht zur Zeit tx auf der Spur 7 ein Signal 10, welches ao
so lange andauert, wie die Maschine Zeit braucht, um von Schnellauf in Langsamlauf überzugehen. Danach
verlöscht dieses Signal durch Ablauf eines Zeitschalters. Beim Auftreffen auf den nächsten Impuls 5
zur Zeit i2 wird das nächste Signal 9 aufgezeichnet.
Da die Abstände der Impulse 3, 4, 5 kürzere Zeiten haben, als die erforderliche Vorlaufzeit beträgt, stellt
jeder der Impulse 3, 4, 5 das Zeitglied der Verzögerung für die Impulse 9 wieder auf Null zurück. Damit
entsteht der zeitliche Vorlauf beim Arbeitsabtasten immer nur dann, wenn ein genügender Abstand
zwischen den Impulsen der Gruppe 1 vorhanden ist, der einen Schnellauf rechtfertigt. Beim Arbeiten
werden dann die kurzen Abstände zwischen den Impulsen der Gruppe 1 im Langsamlauf durchfahren, da
der Impuls 9 der Gruppe 7 ständig anspricht.
Claims (2)
1. Verfahren zur Aufzeichnung von aus Impulsen bestehenden Steuerprogrammen auf magnetische
Aufzeichnungsträger, wobei besondere Impulse dazu dienen, die Auslösung eines Vorganges
vorzubereiten, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufzeichnung der vorbereitenden Impulse nach
Aufzeichnung des Hauptprogramms auf einer zweiten Spur im Rückwärtslauf erfolgt, wobei
die Impulse des Hauptprogramms die Aufzeichnung der vorbereitenden Impulse auslösen und die
Aufzeichnung einstellbar so lange anhält, wie beim späteren Abtasten ein Vorlauf erwünscht ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß kurze Impulsabstände des Hauptprogramms
das Zeitglied der vorbereitenden Impulse ständig neu anlaufen lassen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
® 909 757/339 2.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV15366A DE1076235B (de) | 1958-11-10 | 1958-11-10 | Verfahren zur Aufzeichnung von aus Impulsen bestehenden Steuerprogrammen auf magnetische Aufzeichnungstraeger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV15366A DE1076235B (de) | 1958-11-10 | 1958-11-10 | Verfahren zur Aufzeichnung von aus Impulsen bestehenden Steuerprogrammen auf magnetische Aufzeichnungstraeger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1076235B true DE1076235B (de) | 1960-02-25 |
Family
ID=7574987
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV15366A Pending DE1076235B (de) | 1958-11-10 | 1958-11-10 | Verfahren zur Aufzeichnung von aus Impulsen bestehenden Steuerprogrammen auf magnetische Aufzeichnungstraeger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1076235B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1166148B (de) | 1959-09-16 | 1964-03-26 | Miehle Goss Dexter Inc | Verfahren zum Programmieren eines Aufzeichnungstraegers zum Steuern des Anschlagsattels an Papierschneidemaschinen |
| DE1663008B1 (de) * | 1962-06-14 | 1970-06-18 | Harris Intertype Corp | Lagesteuereinrichtung |
-
1958
- 1958-11-10 DE DEV15366A patent/DE1076235B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1166148B (de) | 1959-09-16 | 1964-03-26 | Miehle Goss Dexter Inc | Verfahren zum Programmieren eines Aufzeichnungstraegers zum Steuern des Anschlagsattels an Papierschneidemaschinen |
| DE1663008B1 (de) * | 1962-06-14 | 1970-06-18 | Harris Intertype Corp | Lagesteuereinrichtung |
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