DE1165632B - Einrichtung zum in Gleislaengsrichtung fortschreitenden Ausrichten eines Gleises der Hoehe oder der Seite nach - Google Patents
Einrichtung zum in Gleislaengsrichtung fortschreitenden Ausrichten eines Gleises der Hoehe oder der Seite nachInfo
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- E01B27/13—Packing sleepers, with or without concurrent work on the track
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: E Ol b
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Deutsche Kl.: 19 a-29/34
1 165 632
P 30483 V/19 a
9. April 1960
19. März 1964
P 30483 V/19 a
9. April 1960
19. März 1964
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum in Gleislängsrichtung fortschreitenden Ausrichten eines
Gleises der Höhe oder der Seite nach mittels einer fahrbaren Gleishebe- bzw. Gleisrichtmaschine und
einer in Längsrichtung des Gleises verlaufenden, zum Überwachen der Größe der Richtbewegung der Maschine
dienenden Bezugsgeraden, die sich von einem im noch nicht gerichteten Gleisbereich liegenden
Punkt bis zu einem Punkt im bereits ausgerichteten Gleisbereich erstreckt und durch ein von einem
Sender in Richtung auf einen Empfänger ausgesandtes Strahlenbündel gebildet ist, das durch eine im
Bereich der Gleishebe- bzw. Gleisrichtwerkzeuge angeordnete, mit dem Gleis bewegte Blende abgedeckt
wird, sobald die Sollage des Gleises erreicht ist, nach der Patentanmeldung P 20510 V/19 a.
Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, eine solche Einrichtung dadurch zu verbessern, daß der den hinteren,
im bereits ausgerichteten Gleisbereich liegenden Endpunkt der Bezugsgeraden bildende Empfänger
oder Sender auf dem Gleis verfahrbar ist und bei der Richtarbeit in Arbeitsrichtung der Gleishebebzw.
Gleisrichtmaschine mit vorrückt.
Durch diese Maßnahme wird eine weitgehende Vereinfachung der Einrichtung erzielt, da der bisher
hinter der Gleishebe- bzw. Gleisrichtmaschine angeordnete ortsfeste Träger für einen Sender oder Empfänger
nunmehr entfällt und somit keiner eigenen Wartung bedarf. Dadurch, daß der im bereits ausgerichteten
Gleisbereich befindliche Endpunkt der Bezugsgeraden nunmehr mit der Gleishebe- bzw.
Gleisrichtmaschine mit vorrückt, kann er nicht nur von dieser Maschine selbst fortbewegt werden, sondern
er verbleibt auf diese Art auch im Überwachungsbereich des Bedienungsmannes dieser Maschine
und bedarf keiner wiederholten eigenen abschnittsweisen Ortsveränderung, die ein gleichmäßig
fortschreitendes Ausrichten des Gleises verzögern könnte.
Nach einer der im Rahmen derErfindung vorgesehenen Ausführungsformen kann der den hinteren
Endpunkt der Bezugsgeraden bildende Empfänger bzw. Sender auf einem der Gleishebe- bzw. Gleisrichtmaschine
nachfolgenden, mit ihr gekuppelten und gemeinsam verfahrbaren Fahrgestell angeordnet
sein.
Zweckmäßiger ist es jedoch, wenn der den hinteren Endpunkt der Bezugsgeraden bildende Empfänger
bzw. Sender auf dem Fahrgestell der Gleishebe- bzw. Gleisrichtmaschine selbst angeordnet ist, und zwar
an einer Stelle, welche hinter den Gleishebe- bzw. Gleisrichtwerkzeugen dieser Maschine im bereits ausEinrichtung
zum in Gleislängsrichtung
fortschreitenden Ausrichten eines Gleises der
Höhe oder der Seite nach
fortschreitenden Ausrichten eines Gleises der
Höhe oder der Seite nach
Zusatz zur Anmeldung: P 20510 V /19 a —
Auslegeschrift 1 078 151
Auslegeschrift 1 078 151
Anmelder:
Franz Plasser,
Ing. Josef Theurer, Wien
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Seiler,
Dipl.-Ing. J. Pfenning, Berlin 33,
und Dipl.-Ing. H. Stehmann,
Nürnberg 2, Essenweinstr. 4-6, Patentanwälte
Als Erfinder benannt:
Franz Plasser,
Ing. Josef Theurer, Wien
Beanspruchte Priorität:
Österreich vom 13. Mai 1959 (Nr. A 3577),
vom 21. Juli 1959 (Nr. A 5351),
vom 31. Dezember 1959 (Nr. A 9513)
vom 21. Juli 1959 (Nr. A 5351),
vom 31. Dezember 1959 (Nr. A 9513)
gerichteten Gleisbereich gelegen ist und während des Richtvorganges ortsfest bleibt, z. B. über einer der
Radachsen.
Bei einer Einrichtung zum Ausrichten des Gleises der Höhe nach kann schließlich gemäß der Erfindung
an der Gleishebemaschine ein den Sollabstand zwischen der Bezugsgeraden und der Schiene festlegendes,
die Blende tragendes Überwachungsgerät so angeordnet sein, daß es in seiner Höhenbeweglichkeit
unabhängig vom Fahrgestell der Gleishebemaschine auf der Schiene aufruht.
In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung in Seitenansichten dargestellt,
wobei die für die Erfindung wesentlichen Merkmale verhältnismäßig stark vergrößert gezeichnet sind, hingegen
verschiedene für die Erfindung unwesentliche Details der Deutlichkeit halber weggelassen wurden.
Bei den in der Zeichnung dargestellten Maschinen handelt es sich durchweg um Gleishebemaschinen;
nichtsdestoweniger ist aber die Erfindung mit eben-
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denselben Vorteilen auch bei Maschinen zum Querrücken des Gleises, sogenannten Gleisrichtmaschinen,
zu verwirklichen.
In der Fig. 1 ist eine Gleisstopfmaschine 1 üblicher
Bauart dargestellt. Mit 2 ist die Blende bezeichnet, die der Überwachung des jeweils örtlich
nötigen Hebungsmaßes einer Gleishebemaschine 8 dient. Eine ortsfest festklemmbare Stütze 3, die sich
vorderseitig der Gleishebemaschine befindet, trägt einen Sender 4', der ein eine Bezugsgerade 5 bildendes
Strahlenbündel aussendet. Das andere, hintere Ende der Bezugsgeraden 5 wird durch einen Empfänger
4 gebildet, der sich auf der fahrbaren Gleisstopfmaschine 1 befindet. Das von der Gleishebemaschine
angehobene und in irgendeiner beliebigen Weise in seiner neuen Höhenlage fixierte Gleis wird
von den Stopfwerkzeugen 6 der Gleisstopfmaschine 1 unterstopft, welche der Gleishebemaschine in beliebigem
Abstand folgt. Die Blende 2 ist in ihrer Höhenlage unabhängig vom Fahrgestell der Hebemaschine 8
vermittels eines Rahmens 7, der auf eigenen Rädern T läuft, auf den Schienen 12 aufruhend geführt,
so daß die von den Greifern 9 und den Hubzylindern 10 ausgeführten Bewegungen sich auf die Höhenlage
der Blende 2 nicht verfälschend auswirken können. Die Hubeinrichtung der Hebemaschine kann natürlich
beliebiger Bauart sein, die dargestellte Einrichtung, bestehend aus den Greifern 9, den Hubzylindern
10 und den sich gegen die Schotterbettoberseite abstützenden Stempeln 10', soll nur eine einfache
Ausführungsform schematisch veranschaulichen.
Beim dargestellten Ausführungsbeispiel ist die den Sender 4' tragende fahrbare Stütze 3 mit einer
Schienenklemme 11 an den Schienen 12 des Gleises befestigbar. Die Schienen 12 des Gleises ruhen wie
üblich auf den Querschwellen 13, die ihrerseits auf dem Schotterbett 14 lagern; der Unterbau des Gleises
ist mit 15 bezeichnet.
Die Wirkungsweise der dargestellten Einrichtung ergibt sich wie folgt: Die Stütze 3 wird an einem beliebig
wählbaren Ende des zu korrigierenden Gleisabschnittes aufgestellt und festgeklemmt. Die Gleishebemaschine
8 beginnt nun ihre Arbeit, indem sie in dem zu korrigierenden Gleisabschnitt das Gleis an
etwa jeder sechsten bis achten Schwelle anhebt und in der neuen, richtigen Höhenlage fixiert. Das
Hebungsmaß wird dabei mittels der Blenden 2 an Hand der Bezugsgeraden 5 überwacht. Die Bezugsgerade
5 erstreckt sich von dem auf eine vorbestimmte Höhenlage einstellbaren Sender 4' zum
Empfänger 4 an der Gleisstopfmaschine 1, die sich ständig zur Gänze in richtiger Höhenlage befindet, da
sie ja im bereits korrigierten Gleisbereich verfahren wird. Die Gleisstopfmaschine 1 verdichtet nunmehr
mit ihren Stopfwerkzeugen 6 die Gleisbettung 14 unterhalb jeder einzelnen Querschwelle 13 und sichert
somit eine richtige und einwandfreie Gleislage.
Eine andersartige Anordnung zeigt die F i g. 2, bei der sich die Bezugsgerade 5 zu einem der Gleishebemaschine
8 wieder nachgeordneten, aber mit ihr gekuppelten und gemeinsam verfahrbaren Fahrgestell
erstreckt. Dieses Fahrgestell 16 wird vom Fahrgestell der Gleishebemaschine 8 durch ein Gestänge
od. dgl. distanziert und trägt einen Empfänger 4 für das vom Sender 4' ausgestrahlte Strahlenbündel.
Die Wirkungsweise ist im wesentlichen die gleiche wie bei der Einrichtung nach Fig. 1. Die früher
schon beschriebenen Hubeinrichtungen der Gleishebemaschine 8, bestehend aus Greifern 9, Hubzylindern
10 und Hubstempeln 10', heben das Gleis so lange an, bis die Blende 2 das Strahlenbündel abdeckt.
Der F i g. 3 schließlich ist eine Einrichtung nach der Erfindung in ihrer vorteilhaftesten Ausführungsvariante zu entnehmen. Die Bezugsgerade 5 erstreckt
sich in diesem Falle zum Fahrgestell einer mit einem stirnseitigen Gleisheber 8 ausgerüsteten Gleisstopfmaschine
1, und zwar zu einem oberhalb einer der beiden Radachsen dieser Maschine angeordneten
Empfänger 4. Die Höhenlage dieses Empfängers 4 wird somit bereits von der Lage des schon korrigierten
Gleisbereiches bestimmt. Der Vorderteil der Maschine 1 trägt den Gleisheber 18 und ein in einem
Kragarm 1' höhenbeweglich geführtes Überwachungsgerät 20; dieser Vorderteil kragt in den noch nicht
korrigierten Gleisbereich vor. Wird nun das Gleis 12, angehoben, bleibt die Lage des Empfängers 4
völlig unbeeinflußt, und auch der Verlauf der Bezugsgeraden 5 ändert sich nicht. Hingegen wird das Überwachungsgerät
20, welches an seinem oberen Ende die Blende 2 trägt und mit einem Rad 7' auf der
Schienenoberkante aufruht, von der angehobenen Schiene 12 aufwärts verstellt, wobei die Blende das
Strahlenbündel abdeckt, sobald die richtige Höhenlage des Gleises erreicht ist.
Für das Wesen der Erfindung ist es gleichgültig, ob der Sender oder der Empfänger jeweils das vordere
oder hintere Ende der Bezugsgeraden bildet.
Claims (4)
1. Einrichtung zum in Gleislängsrichtung fortschreitenden Ausrichten eines Gleises der Höhe
oder Seite nach mittels einer fahrbaren Gleishebebzw. Gleisrichtmaschine und einer in Längsrichtung
des Gleises verlaufenden, zum Überwachen der Größe der Richtbewegung der Maschine dienenden
Bezugsgeraden, die sich von einem im noch nicht gerichteten Gleisbereich liegenden
Punkt bis zu einem Punkt im bereits ausgerichteten Gleisbereich erstreckt und durch ein von
einem Sender in Richtung auf einen Empfänger ausgesandtes Strahlenbündel gebildet ist, das
durch eine im Bereich der Gleishebe- bzw. Gleisrichtwerkzeuge angeordnete, mit dem Gleis bewegte
Blende abgedeckt wird, sobald die Sollage des Gleises erreicht ist, nach Patentanmeldung
P 20510V/19a dadurch gekennzeichnet,
daß der den hinteren, im bereits ausgerichteten Gleisbereich liegenden Endpunkt der Bezugsgeraden
bildende Empfänger oder Sender auf dem Gleis verfahrbar ist und bei der Richtarbeit
in Arbeitsrichtung der Gleishebe- bzw. Gleisrichtmaschine mit vorrückt.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den hinteren Endpunkt der
Bezugsgeraden (5) bildende Empfänger (4) bzw. Sender auf einem der Gleishebe- bzw. Gleisrichtmaschine
nachfolgenden, mit ihr gekuppelten und gemeinsam verfahrbaren Fahrgestell (16) angeordnet
ist (F i g. T).
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den hinteren Endpunkt der
Bezugsgeraden (5) bildende Empfänger (4) bzw. Sender auf dem Fahrgestell (1) der Gleishebebzw.
Gleisrichtmaschine angeordnet ist, und zwar
an einer Stelle, welche hinter den Gleishebe- bzw. Gleisrichtwerkzeugen (10) dieser Maschine im
bereits ausgerichteten Gleisbereich gelegen ist und während des Richtvorganges ortsfest bleibt,
z. B. über einer der Radachsen (F i g. 3).
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 zum Ausrichten eines Gleises der Höhe
nach, dadurch gekennzeichnet, daß an der Gleishebemaschine ein den Sollabstand zwischen der
Bezugsgeraden (5) und der Schiene (12) festlegendes, die Blende (2) tragendes Überwachungsgerät
(20) so angeordnet ist, daß es in seiner Höhenbeweglichkeit unabhängig vom Fahrgestell der
Gleishebemaschine auf der Schiene aufruht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
»Railway Track and Structures«, März 1957,
S. 36, 37, 68, 69 und Oktober 1957, S. 48 bis 50.
»Railway Track and Structures«, März 1957,
S. 36, 37, 68, 69 und Oktober 1957, S. 48 bis 50.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 539/132 3.64 ® Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT357759A AT216552B (de) | 1959-05-13 | 1959-05-13 | Einrichtung zum Ausrichten, insbesondere Anheben, von Gleisen |
| AT535159A AT220648B (de) | 1959-07-21 | 1959-07-21 | Einrichtung zum Ausrichten, insbesondere Anheben von Geleisen |
| AT951359A AT230924B (de) | 1959-12-31 | 1959-12-31 | Einrichtung zur laufenden Korrektur des Hebungsmaßes |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1165632B true DE1165632B (de) | 1964-03-19 |
Family
ID=27149507
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP30483A Pending DE1165632B (de) | 1959-05-13 | 1960-04-09 | Einrichtung zum in Gleislaengsrichtung fortschreitenden Ausrichten eines Gleises der Hoehe oder der Seite nach |
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| Country | Link |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1759114B1 (de) * | 1963-10-14 | 1970-11-19 | Canron Ltd | Einrichtung zum Richten eines Gleises der Seite nach |
| EP0211627A3 (de) * | 1985-08-02 | 1988-05-04 | Pandrol Limited | Versetzungsmessung zwischen zwei relativ zueinander bewegbaren Objekten |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1960
- 1960-04-09 DE DEP30483A patent/DE1165632B/de active Pending
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- 1960-12-21 US US77329A patent/US3074174A/en not_active Expired - Lifetime
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|---|
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|---|---|
| CH391758A (de) | 1965-05-15 |
| GB927603A (en) | 1963-05-29 |
| US3074174A (en) | 1963-01-22 |
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