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DE1165686B - Verfahren und Schaltungsanordnung zur zentralen Erfassung von auf Fernmeldeleitungenin wahlloser Folge anfallenden Signalimpulsen, insbesondere von Gebuehrenimpulsen inFernsprechanlagen - Google Patents

Verfahren und Schaltungsanordnung zur zentralen Erfassung von auf Fernmeldeleitungenin wahlloser Folge anfallenden Signalimpulsen, insbesondere von Gebuehrenimpulsen inFernsprechanlagen

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DE1165686B
DE1165686B DES83133A DES0083133A DE1165686B DE 1165686 B DE1165686 B DE 1165686B DE S83133 A DES83133 A DE S83133A DE S0083133 A DES0083133 A DE S0083133A DE 1165686 B DE1165686 B DE 1165686B
Authority
DE
Germany
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pulses
lines
circuit arrangement
signal
pulse
Prior art date
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Pending
Application number
DES83133A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl-Heinz Widdel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Priority to NL302808D priority Critical patent/NL302808A/xx
Priority to NL302807D priority patent/NL302807A/xx
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
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Priority to DES83133A priority patent/DE1165686B/de
Priority to CH1590763A priority patent/CH426952A/de
Priority to FI2552/63A priority patent/FI41836B/fi
Priority to FR958847A priority patent/FR1378636A/fr
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  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
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  • Arrangements For Transmission Of Measured Signals (AREA)
  • Details Of Flowmeters (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: H 04 m
Deutsche Kl.: 21 a3 - 75/30
Nummer: 1 165 686
Aktenzeichen: S 83133 VIII a / 21 a3
Anmeldetag: 2. Januar 1963
Auslegetag: 19. März 1964
Zur Erfassung von auf Fernmeldeleitungen mit zwischengeschalteten Verbindungseinrichtungen in wahlloser Folge, jedoch mit einem bestimmten zeitlichen Mindestabstand anfallenden Signalimpulsen, insbesondere von Gebührenimpulsen in Fernsprechanlagen, ist es bereits bekannt, die einzelnen Signalleitungen in zyklischer Reihenfolge laufend abzutasten. Diese Abtastung erfolgt im allgemeinen über Koinzidenzgatter, ζ. B. Diodengatter, die der Reihe nach aufgesteuert werden. Trifft dabei ein Abtastimpuls mit einem Signalimpuls zusammen, so wird der daraus resultierende Steuerimpuls einer Registriereinrichtung zugeleitet.
Um zu gewährleisten, daß alle anfallenden Signalimpulse sicher erfaßt werden, ist es erforderlich, daß sämtliche Signalleitungen während der Dauer des kürzesten Signalimpulses einmal abgetastet werden. Das erfordert aber hohe Arbeitsgeschwindigkeiten, was insbesondere bei Trommelspeichern hohe Anforderungen hinsichtlich der mechanischen Ausführung bedingt, so daß derartige Anordnungen im allgemeinen sehr teuer sind.
Zur Herabsetzung der erforderlichen Abtastgeschwindigkeit ist gemäß einem anderen bekannten Verfahren jeder Signalleitung ein binäres Speicherelement, ζ. B. ferromagnetischer Ringkern, zur vorübergehenden Speicherung jeweils eines der einlaufenden Signalimpulse zugeordnet, so daß der zu registrierende Signalimpuls in einfacher Weise über die eigentliche Impulsdauer hinaus verlängert wird. Da solche binären Speicherelemente nicht zum Zählen geeignet sind, muß jedes Speicherelement bis zum Eintreffen des nachfolgenden Steuerimpulses abgefragt und die Information an anderer Stelle aufgezeichnet werden. Das Abfragen der einzelnen, vorzugsweise in Form einer Matrix zusammengefaßten Speicherelemente erfolgt periodisch in einer zeitlichen Folge, die kürzer ist als der Zeitabstand zweier aufeinanderfolgender Signalimpulse, wobei gleichzeitig das Speicherelement zurückgestellt wird und das dabei gewonnene Steuersignal das Kriterium für die Registrierung eines Steuerimpulses bildet.
Die Registrierung der einzelnen Steuerimpulse kann in der Weise erfolgen, daß der Zählerstand der Abtasteinrichtung an Stelle eines Signalimpulses einem selbsttätig ablesbaren Aufzeichnungsträger zugeführt wird, oder daß bei einer Speicheranordnung mit den einzelnen Signalleitungen individuell zugeordneten Speicherabschnitten die in diesen enthaltenen leitungsindividuellen Informationen abhängig von der Stellung der Abtasteinrichtung ausgespeichert und wieder zurückgespeichert werden, Verfahren und Schaltungsanordnung
zur zentralen Erfassung von auf Fernmeldeleitungen in wahlloser Folge anfallenden Signalimpulsen, insbesondere von Gebührenimpulsen in Fernsprechanlagen
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Karl-Heinz Widdel, München
wobei abhängig von dem Vorliegen eines Steuersignals die jeweils ausgespeicherte Information geändert oder ungeändert zurückgespeichert wird. Die Informationsänderung kann beispielsweise darin bestehen, daß jeweils eine »1« hinzuaddiert wird.
Ferner ist es nach einem anderen Verfahren bereits bekannt, bei Fernmeldeleitungen mit zwischengeschalteten Verbindungseinrichtungen die Speicherelemente in den mit den einzelnen Anschlußleitungen unmittelbar zusammenschaltbaren Verbindungseinrichtungen, ζ. B. in der ersten Gruppenwahlstufe bei Fernsprechanlagen, anzuordnen und dort abzufragen. Da diese Verbindungseinrichtungen im allgemeinen in geringer Zahl vorhanden als Signalleitungen zu überwachen sind, kann die zur Erfassung der anfallenden Signalimpulse erforderliche Abtastgeschwindigkeit weiter herabgesetzt werden. Im Gegensatz zu den vorgenannten Verfahren besteht aber keine feste Zuordnung zwischen den abzutastenden Verbindungseinrichtungen und den anschaltbaren Signalleitungen, so daß bei jedem erfaßten Signalimpuls zunächst festzustellen ist, welcher Signalleitung dieser zuzuordnen ist. Die bei der Abtastung der bespeicherten Speicherelemente auftretenden Registriersignale werden daher über die jeweils angeschaltete Signalleitung einer Identifiziereinrichtung zugeführt und die auf diese Weise festgestellte Leitungsnummer unmittelbar an Stelle eines Signalimpulses gespeichert oder zur Ansteuerung des zugehörigen Speicherabschnittes einer Registriereinrichtung ausgenutzt.
Die Erfindung betrifft nun gleichfalls ein Verfahren zur Erfassung von auf Fernmeldeleitungen mit zwischengeschalteten Verbindungseinrichtungen in
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wahlloser Folge, jedoch mit einem bestimmten zeit- nen Zählimpulse enthalten. Die Auswahl der einzellichen Mindestabstand anfallenden Signalimpulsen, nen Speicherabschnitte erfolgt durch die Auswahlz. B. von Gebührenimpulsen in Femsprechanlagen, schalter SW und ZW. Werden diese bei Eindurch wiederholtes bzw. periodisches Abfragen der treffen eines Registriersignals wirksam geschaltet, so mit den zu überwachenden Fernmeldeleitungen je- 5 gelangt die in dem durch die Entschlüsselungsmatrix weils verbundenen Verbindungseinrichtungen über EM bestimmten Speicherabschnitt enthaltene Infordiesen individuell zugeordnete Abfrageschaltglieder mation über einen Leseverstärker LV zu der Addierunter Verwendung einer zentralen Aufzeichnungs- stufe AD, die die ihr zugeleitete Information um eine einrichtung. Sie vermindert den Aufwand für die »1« erhöht und über den Schreibverstärker SV wieder Identifiziereinrichtung dadurch, daß die sich bei der io an die alte Stelle zurückspeichert. Sobald die Infor-Abtastung der Abfrageschaltglieder ergebenden und mationsänderung abgeschlossen ist, werden die Ausin bekannter Weise über die mit der jeweils abgetaste- wählschalter wieder unwirksam und damit aufnahmeten Verbindungseinrichtung verbundene Anschluß- bereit geschaltet für ein neues Registrierkennzeichen, leitung weitergeleiteten Registrierimpulse über eine Der Speicher SP kann in bekannter Weise als oder mehrere mit allen Anschlußleitungen verknüpfte 15 Ferritkernspeicher ausgebildet sein. Aber auch die Entschlüsselungsmatrix, z. B. Diodenmatrix, unmit- Verwendung von Magnettrommeln ist möglich. In telbar auf die Einstellglieder, z. B. Druckmagnete diesem Falle würden beispielsweise die Spuren durch od. dgl. für die Leitungsnummern, Schalter für die den in gleicher Weise wie beim Ferritkernspeicher Ansteuerung der den einzelnen Anschlußleitungen ausgebildeten Auswahlschalter SW eingestellt. Der individuell zugeordneten Speicherelemente, der Auf- 20 Auswahlschalter ZW für die Auswahl der einzelnen Zeichnungseinrichtung einwirken. Speicherabschnitte in der ausgewählten Speicherspur
Dadurch können in einfacher Weise die Auswerte- wäre dagegen als ein mit Voreinstellung arbeitender schaltglieder der bisher üblichen Identifiziereinrich- Zähler bekannter Art auszubilden, der über die Enttung eingespart werden. Die Einstellglieder der Auf- schlüsselungsmatrix auf einen den anzusteuernden Zeichnungseinrichtung stellen gleichzeitig die Aus- 25 Speicherabschnitl kennzeichnenden Wert eingestellt werteschaltglieder dar. Darüber hinaus werden bisher und beginnend mit dem den Anfang der Spur kennauftretende Übergabeverzögerungen und unnötige zeichnenden Trommelanfangsimpuls durch die jeden Umspeicherungen vermieden. Die Entschlüsselungs- Speicherabschnitt einleitenden Trommelimpulse zumatrizen können in bekannter Weise aus Dioden rückgestellt wird. Sobald der Zähler die Nullage er- oder auch aus ferromagnetische!! Ringkernen, die 30 reicht hat, wäre in bekannter Weise der Leseverstärdurch den einzelnen Leitungsnummern zugeordnete kerLF aufzusteuern, so daß die auf diese Weise Auswerteschleifen miteinander verknüpft sind, auf- bestimmte Information der Addierstufe zugeführt und gebaut sein. geändert wird.
Weitere Einzelheiten seien nachfolgend an Hand Ebenso können statt der beim Ausführungsbeispiel
der in der Zeichnung dargestellten Figuren erläutert. 35 durchgeführten Summenzählung, die über die Ent-
Im einzelnen zeigt schlüsselungsmatrix EM gekennzeichneten Leistungs-
F i g. 1 ein Prinzipschaltbild zur Durchführung des nummern entsprechend dem anderen bekannten Aufder Erfindung zugrunde liegenden Verfahrens in zeichnungsverfahren direkt an Stelle eines Zahl-Anwendung auf die Gebührenerfassung in Fern- impulses aufgezeichnet werden. In diesem Falle wäre Sprechanlagen, 40 die Entschlüsselungsmatrix EM so auszubilden, daß
Fig. 2bis 6 Ausführungsbeispiele für die Abfrage- die je Dekade möglichen Ziffern einzeln erkennbar
schaltglieder in den den Signalleitungen vorgeord- sind. Beispielsweise wäre der Matrixausgang 24 des
neten Verbindungseinrichtungen. gezeigten Ausführungsbeispieles aufzuschlüsseln in
Der obere Teil der Fig. 1 zeigt die Zähladern die Ziffer 2 der Tausenderdekade und die Ziffer 4
der Anschlußleitungen für die Teilnehmer Tn 1 bis 45 der Hunderterdekade. Das kann in bekannter Weise
Tnx mit den Teilnehmerschaltungen TS, die über durch zwei getrennte Diodenmatrizen erreicht wer-
nachfolgende Anrufsucher AS oder Vorwähler in be- den. Zweckmäßiger wäre es allerdings aus Ferrit-
kannter Weise Zugriff haben zu den weiterleitenden kernen aufgebaute Auswertefelder, wie sie für Identi-
Verbindungseinrichtungen, z. B. einem Relaissatz in nzierungseinrichtungen bereits bekanntgeworden sind,
der ersten Gruppenwahlstufe /. GW, in denen die 50 zu verwenden. Für tausend Anschlußleitungen wären
Abfrageschaltglieder SS angeordnet sind. beispielsweise dreißig Ringkerne erforderlich, die
Diese Abfrageschaltglieder SS werden durch die entsprechend den drei Dekaden in drei Spalten und Abtasteinrichtung A W laufend auf das Vorliegen entsprechend den zehn verschiedenen Ziffernwerten eines Zählimpulses, der auf den Eingang a 1 einwirkt, je Dekade in zehn Zeilen angeordnet sind. Für jede abgetastet. Die dabei am Ausgang e auftretenden 55 Anschlußleitung ist eine Auswerteschleife vorhanden, Registriersignale werden in bekannter Weise über die die mit den den einzelnen Ziffern der Leitungsjeweils angeschaltete Anschlußleitung weitergeleitet nummern entsprechenden Ringkernen verknüpft ist. und der vorzugsweise mit den Teilnehmerschalrun- Weiterhin ist jeder Ringkern mit einer Sekundärgen TS verbundenen Entschlüsselungsmatrix JSM zu- wicklung versehen, die unmittelbar oder über ein geführt, an deren Koordinatenausgängen, z. B. 24 60 Kodiernetzwerk bekannter Art mit den Einstell- und SO, die Einstellglieder, z. B. ZW und SW, der gliedern der Aufzeichnungseinrichtung verbunden Aufzeichnungseinrichtung AE unmittelbar angeschal- sind. Jeder auf eine Auswerteschleife gelangende Retet sind. gistrierimpuls induziert in den Sekundärwicklungen
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel besteht die der mit dieser Auswerteschleife verknüpften Ring-Aufzeichnungseinrichtung AE aus einer Speicheran- 65 kerne einen Spannungsimpuls, der somit unmittelbar Ordnung mit den einzelnen Anschlußleitungen indivi- die Einstellglieder wirksam schaltet. Die Abtasteinduell zugeordneten Speicherabschnitten, die als In- richtung A W kann in bekannter Weise ständig arbeiformationen die Gesamtzahl der je Leitung angefalle- ten oder aber nur auf Anforderung durch einen
eintreffenden Zählimpuls, wie durch die gestrichelten Steuerkreise angedeutet ist. Die Schaltstufe ZS ist dabei so ausgebildet, daß jeder eintreffende Zählimpuls das den Wähltakt WT weiterleitende Koinzidenzgatter K für eine vorgegebene Zeitdauer, die die sichere Erfassung des anstehenden Zählimpulses ermöglicht, öffnet.
Die Ausbildung der Abfrageschaltglieder SS kann beliebig sein und dürfte in erster Linie durch die Zahl der zu überwachenden Signalleitungen, die Zahl der je Zeiteinheit zu verarbeitenden Zählimpulse und durch das Impulspausenverhältnis bestimmt werden.
Im einfachsten Falle wäre entsprechend F i g. 2 ein Koinzidenzgatter K bekannter Art denkbar, das bekanntlich nur dann am Ausgang e ein Signal abgibt, wenn an beiden Eingängen a 1 und a 2 gleichzeitig ein Signal auftritt. Um daher alle anfallenden Zählimpulse sicher erfassen zu können, müssen sämtliche Signalleitungen in der kürzesten Zählimpulsdauer einmal abgetastet werden.
Gemäß F i g. 3 kann die durch die kürzeste Zählimpulsdauer bedingte Abtastgeschwindigkeit dadurch erniedrigt werden, daß die Zählimpulse dem Koinzidenzgatter K über ein monostabiles Schaltglied MS zugeführt werden, das die anfallenden Signalimpulse auf eine vorgegebene Zeitdauer verlängert.
Verwendet man entsprechend F i g. 4 an Stelle des monostabilen Schaltgliedes MS ein prellfrei arbeitendes stabiles Schaltglied BS, das durch die steuernden Zählimpulse abwechselnd in die eine und in die andere Arbeitslage geschaltet wird, so entspricht die größte zulässige Impulsfolgezeit der Abtastimpulse der Impulsfolgezeit der mit Mindestabstand anfallenden Zählimpulses, die gleichzeitig die absolute Grenze bildet. Der steuernde Zählimpuls verliert durch das bistabile Schaltglied seinen Impulscharakter und wird auf eine einmalige Änderung des Signalzustandes am Ausgang a I reduziert.
F i g. 5 zeigt den bekannten Ferritkern als binäres Speicherelement ZSP, der durch einen anfallenden Zählimpuls in die Speicherlage gebracht und durch den nachfolgenden, in die Pause zwischen zwei Zählimpulsen fallenden Abtastimpuls wieder in die Ausgangslage geschaltet wird. Die größte zulässige Impulsfolgezeit für die Abtastimpulse ist also durch den Mindestpausenabstand bestimmt, da das Speicherelement vor Eintreffen des nachfolgenden Zählimpulses wieder in der Ausgangslage sein muß.
Ähnliche, zulässige Impulsfolgezeiten für die Abtastimpulse wie bei der Ausführung gemäß Fig. 4 lassen sich mit der Anordnung gemäß F i g. 6 dadurch erzielen, daß die Zählimpulse dem Speicherelement nicht unmittelbar, sondern über ein Differenzierglied DG bekannter Art zugeführt werden.
Wesentlich günstigere Zeitbedingungen schafft darüber hinaus die Verwendung von multistabilen Speicherelementen, z. B. ferromagnetische Zählkerne oder Zählketten, die beispielsweise erst nach jedem zehnten Zählimpuls ein Registrierkriterium bei ihrer Abtastung liefern. Zusätzlich ist aber eine vom Gesprächsende abhängige Übertragung der zwischengespeicherten restlichen Zählimpulse erforderlich, wie sie entsprechend einem anderen Verfahren bereits vorgeschlagen ist.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Erfassung von Fernmeldeleitungen mit zwischengeschalteten Verbindungseinrichtungen in wahlloser Folge, jedoch mit einem bestimmten zeitlichen Mindestabstand anfallenden Signalimpulsen, insbesondere von Gebührenimpulsen in Fernsprechanlagen, durch wiederholtes bzw. periodisches Abfragen der mit den zu überwachenden Fernmeldeleitungen jeweils verbundenen Verbindungseinrichtungen über diesen individuell zugeordnete Abfrageschaltglieder unter Verwendung einer zentralen Aufzeichnungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die sich bei der Abtastung der Abfrageschaltglieder (SS) ergebenden und in bekannter Weise über die mit der jeweils abgetasteten Verbindungseinrichtung (z. B. /. GW) verbundene Anschlußleitung (Tn ... Tnx) weitergeleiteten Registrierimpulse über eine oder mehrere mit allen Anschlußleitungen verknüpfte Entschlüsselmatrix (EM), z. B. Diodenmatrix, unmittelbar auf die Einstellglieder (ZW und SW), z. B. Druckmagnete für die Leitungsnummer, Schalter für die Ansteuerung der den einzelnen Anschlußleitungen individuell zugeordneten Speicherelemente, der Aufzeichnungseinrichtung (AE) einwirken.
2. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entschlüsselungsmatrix (EM) aus Dioden aufgebaut ist.
3. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entschlüsselungsmatrix aus als Übertrager arbeitenden ferromagnetischen Ringkernen aufgebaut ist, die durch den einzelnen Leitungsnummern entsprechende Auswerteschleifen in bekannterWeise miteinander verknüpft sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 539/155 3. 64 © Bundesdruckerei Berlin
DES83133A 1963-01-02 1963-01-02 Verfahren und Schaltungsanordnung zur zentralen Erfassung von auf Fernmeldeleitungenin wahlloser Folge anfallenden Signalimpulsen, insbesondere von Gebuehrenimpulsen inFernsprechanlagen Pending DE1165686B (de)

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