DE1089012B - Impulsschaltkreis mit zwei sich in entgegengesetzten Zustaenden befindlichen Magnetkernen - Google Patents
Impulsschaltkreis mit zwei sich in entgegengesetzten Zustaenden befindlichen MagnetkernenInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen Impulsschaltkreis, insbesondere ein Gatter, welches auf jeden dem Schaltkreis
zugeführten Eingangsimpuls hin entweder sperrt oder einen verstärkten Ausgangsimpuls abgibt.
Bei gewissen Vorgängen, z. B. in Rechenanlagen, ist es zweckmäßig, daß auf einen Ausgangsleiter infolge
eines aus einer ununterbrochenen Folge elektrischer Impulse bestehenden Eingangssignals entweder
keine oder ein oder mehrere verstärkte Impulse gegeben werden können, wobei der Ausgang durch
zweierlei Steuerimpulse gesteuert wird. Es sind eine Reihe von Impulsgattern, Schaltern und ähnlichen Anordnungen
zur gesteuerten Schaltung elektrischer Impulse bekannt. Diese Anordnungen sind jedoch mit
verschiedenen Nachteilen behaftet, wie beispielsweise Impulsdämpfung, Unfähigkeit, nach Abklingen eines
Steuersignals die Impulsgatterfunktion weiter auszuüben, so daß während der ganzen Periode, während
der Impulse entweder durchgelassen oder gesperrt werden sollen, ein konstant anliegendes Steuerpotenial
erforderlich ist, ferner eine sehr große Anzahl von Bauteilen, nachlassende Speicherfähigkeit, hoher Energieverbrauch
und großer Raumaufwand.
Die vorliegende Erfindung bringt ein Impulsgatter, das nur aus kleinen kristallinen Festkörperelementen
besteht und einen sehr geringen Stromverbrauch hat und Impulszüge beliebiger Länge ohne Anwendung
eines konstant anliegenden Steuerpotentials schaltet und umsetzt. Die Übertragungs- oder Schaltwirkung
wechselt infolge eines einzigen kurzzeitigen elektrischen Impulses jederzeit vom geöffneten in den geschlossenen
Zustand, oder umgekehrt; außerdem besitzt die Einrichtung einen unabhängigen Speicher, der
die Übertragung beliebig lang wirksam oder unwirksam erhält. Der Speicher reagiert auf einen Steuerimpuls
und hält dann den Impulsübertragungskanal offen oder geschlossen, bis ein weiterer Steuerimpuls
mit anderer Wirkung erscheint. Die Einrichtung arbeitet ähnlich wie ein Selbsthalterelais, welches
erregt wird und so lange in diesem Zustand bleibt, bis eine Rückstellung erfolgt. Allerdings enthält die
erfindungsgemäße Einrichtung keine beweglichen oder unhandlichen Teile, ist wesentlich schneller in ihrer
Wirkungsweise als ein Relais und bringt außerdem auf dem Ausgangsleiter einen gegenüber dem Eingangsimpuls
verstärkten Ausgangsimpuls hervor, falls ein solcher nicht unterdrückt wird.
Der erfindungsgemäße Impulsschaltkreis besteht aus zwei Magnetkernen, von denen der eine, wie an sich
bekannt, mit einer Treiberwicklung und einer Vormagnetisierungswicklung induktiv verkoppelt ist. Der
auf der Vormagnetisierungswicklung ständig fließende Strom hält den Kern normalerweise in dem einen der
beiden magnetischen Zustände. Der Kern kann durch Impulsschaltkreis
mit zwei sich in entgegengesetzten
Zuständen befindlichen Magnetkernen
Zuständen befindlichen Magnetkernen
Anmelder:
The National Cash Register Company,
Dayton, Ohio (V. St. A.)
Dayton, Ohio (V. St. A.)
Vertreter: Dr. A. Stappert, Rechtsanwalt,
Düsseldorf, Feldstr. 80
Düsseldorf, Feldstr. 80
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 14. März 1958
V. St. v. Amerika vom 14. März 1958
Anlegen eines genügend großen, die Vormagnetisierung überwindenden Impulses an die Treiberwicklung
umgeschaltet werden. Nach Abklingen dieses Treiberimpulses bringt die Vormagnetisierung den Kern in
seinen ursprünglichen magnetischen Zustand zurück. Die Erfindung geht aus von einem Impulsschaltkreis
mit zwei sich in entgegengesetzten Zuständen befindlichen Magnetkernen, die jeweils mit einer Treiber-
und einer Lesewicklung versehen sind; sie ist dadurch gekennzeichnet, daß der eine Kern mit einer Gegenwicklung
induktiv verkoppelt ist und infolge eines an die Treiber- und/oder Gegenwicklung angelegten Impulses
von einem ersten in einen zweiten Zustand geschaltet wird, wodurch in der Lesewicklung ein Signal
induziert wird, daß ein erstes durch dieses Signal umschaltbares Schaltelement vorgesehen ist, daß der
zweite Kern, der mit einer ihn in dem zweiten Zustand haltenden Vormagnetisierungswicklung versehen ist,
mit der Gegenwicklung induktiv verkoppelt und seine Treiberwicklung an den Ausgang des ersten Schaltelementes
angeschlossen ist, das bei Umschaltung durch einen Eingangs- und/oder Gegenimpuls der
Treiberwicklung einen Treiberimpuls zuführt, so daß der zweite Kern entgegen seiner Vormagnetisierung in
den ersten Zustand umgeschaltet wird, sofern auf der Gegenwicklung kein Gegenimpuls mit der Polarität
der Vormagnetisierung vorhanden ist; und sie ist ferner gekennzeichnet durch ein zweites Schaltelement,
das bei Nichtvorhandensein eines Gegenimpulses durch eine in der Lesewicklung des zweiten Kernes induzierte
Spannung umgeschaltet wird, sobald die Vormagnetisierung die Rückschaltung des Kernes in den
zweiten Zustand beim Abklingen des an der Treiber-
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wicklung liegenden Impulses bewirkt, und durch eine Wie schon erwähnt, würde der Impuls in Wicklung 26
Ausgangswicklung, die mit dem Ausgang des zweiten keine wesentliche Umschaltung des Kerns 22 bewirken,
Schaltelementes verbunden und mit mindestens mit wenn dieser sich im »1 «-Zustand befindet; es würde
dem ersten Kern induktiv verkoppelt ist und auf der dann auch keine Transistortastspannung in Wicklung
ein Ausgangsimpuls nur dann erscheint, wenn kein 5 27 induziert, und der Transistor 20 würde gesperrt
das zweite Schaltelement umschaltender Gegenimpuls bleiben. Durch einen aufwärts gerichteten Impuls
vorhanden ist, und dieser Ausgangsimpuls in bezug würde der Transistor unabhängig von dem Zustand
auf den Eingangsimpuls verstärkt wird und den ersten des Kerns ebenfalls nichtleitend werden, da die dabei
Kern in den ersten Zustand zurückbringt. in Wicklung 27 induzierte Spannung eine Polarität
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeich- io aufweisen würde, die der zum Leitendmachen des
nung beschrieben, die ein Schaltbild einer bevorzugten Transistors erforderlichen entgegengesetzt ist.
Ausführungsform des Impulsschaltkreises zeigt. Die Ausgangswicklung 28 des Kerns 22 wird im all-
Diese Einrichtung enthält zwei Transistoren 20 und gemeinen nur mit aufwärts gerichteten Impulsen be-
21 und zwei bistabile Magnetkerne 22 und 23. Die legt. Durch die Wicklung 29 und einen Leiter 34, der
Kerne sind symbolisch durch Rechtecke dargestellt 15 an den Kollektor des Transistors 20 angeschlossen ist,
und mit einer entsprechenden Anzahl von jeweils mit fließt dessen Kollektorstrom, wie angezeigt, aufwärts
dem entsprechenden Kern induktiv verkoppelten Wick- über einen Strombegrenzungswiderstand 35 zu einer
lungen ausgestattet. So sind auf Kern 22 Wicklungen negativen Klemme36 einer Stromquelle37, deren posi-
24 bis 28 und Kern 23 Wicklungen 29 bis 33 angeord- tive Klemme auf Erde liegt. Ein Steuerstrom fließt ab-
net. 20 wärts durch die Wicklung 24 des Kerns 22 über einen
Die bistabilen Magnetkerne 22 und 23 können gleich Leiter 38 durch die Wicklung 30 des Kerns 23 und
oder ähnlich und von vorzugsweise ringförmiger Aus- durch einen Widerstand 39 zu einer negativen Klemme
führung sein und aus einem Material mit rechteckiger 40 einer Stromquelle, z. B. 37. Ein Kernvormagneti-Magnetisierungskennlinie
bestehen. Durch geeignete, sierungsstrom fließt beständig von Erde über einen den entsprechenden Wicklungen zugeführte Ströme 25 Leiter 41 abwärts durch die Wicklung 31 des Kerns
oder Impulse lassen sie sich von einem Zustand in den 23 und einen Widerstand 42 zu einer negativen
anderen umschalten. Die beiden Zustände eines Kerns Klemme 43 einer Stromquelle, z.B. 37.
seien mit »0« und »1« bezeichnet, wobei es gleich- Der Transistor 21 wird in Emitterschaltung begültig ist, welche Polarität einer der beiden Bezeich- trieben und ist, wie angezeigt, über Leiter 44 und 45 nungen zugeordnet ist, solange diese Bezeichnung ein- 30 mit der Wicklung 33 verbunden, so daß die Umschalheitlich beibehalten wird. tung des Kerns 23 von »0« auf »1« durch einen ab-
seien mit »0« und »1« bezeichnet, wobei es gleich- Der Transistor 21 wird in Emitterschaltung begültig ist, welche Polarität einer der beiden Bezeich- trieben und ist, wie angezeigt, über Leiter 44 und 45 nungen zugeordnet ist, solange diese Bezeichnung ein- 30 mit der Wicklung 33 verbunden, so daß die Umschalheitlich beibehalten wird. tung des Kerns 23 von »0« auf »1« durch einen ab-
Jeder der beiden Kerne 22 und 23 besitzt zweierlei wärts gerichteten Strom z. B. in Wicklung 31 eine
mit ihm verkoppelte Wicklungen, wie dies durch die Transistortastspannung in der Lesewicklung 33 indu-Richtung
der Pfeile in Fig. 1 angegeben ist. In dem ziert und den genannten Transistor zum Leiten bringt,
vorliegenden Ausführungsbeispiel fließen durch die 35 Der Vormagnetisierungsstrom durch Wicklung 31 hält
Wicklungen mit nach oben gerichteten Pfeilen, z. B. den Kern 23 normalerweise im Zustand »1« oder
Wicklungen 25, 28 für Kern 22, Impulse, die den Kern bringt ihn nach einer durch einen aufwärts gerichteten
vom »1«- in den »0«-Zustand, durch die Wicklungen Impuls durch Windung 29 bewirkten Umschaltung in
24, 26 und 27 solche, die den Kern vom »0«- in den den »O«-Zustand selbsttätig dahin zurück. Fließt so-
»1 «-Zustand schalten. Auch der Kern 23 ist, wie die 40 mit ein Impuls aufwärts durch Wicklung29 und schalauf-
und abwärtsgerichteten Pfeile anzeigen, mit tet den Kern 23 entgegen der Vormagnetisierung in
zweierlei Wicklungen zu seiner Umschaltung aus- Wicklung 31 in den »0«-Zustand, so wird in Wicklung
gestattet. Befindet sich ein Kern bereits in dem Zu- 33 eine Spannung von einer Polarität induziert, die
stand, in welchem er durch einen bestimmten Impuls den Transistor 21 nicht leitend zu tasten vermag. Ist
gebracht wurde, so ereignet sich nichts, da sich der 45 jedoch dieser Treiberimpuls abgeklungen, so bringt
Kern schon im Bereich der magnetischen Sättigung der Vormagnetisierungsstrom den Kern 23 in den Zubefindet.
Im anderen Falle schaltet ein sonst ungehin- stand »1« zurück, und die in Wicklung 23 induzierte
derter Impuls oder Strom den Kern in den entgegen- Spannung tastet den Transistor 21 leitend. Der Ausgesetzten
Zustand. gangsimpuls fließt dann vom Kollektor durch einen
Es können auch nicht ringförmige Kerne verwendet 50 Leiter 46, die Wicklung 32, wobei der Vormagneti-
werden. Außerdem können die Wicklungen aus vielen, sierungsstrom bei der Umschaltung des Kerns 23
aus einer oder nur aus einer Teilwindung bestehen unterstützt wird, weiter durch einen Leiter 47 auf-
oder noch anderer Art sein. Sie müssen jedenfalls so wärts durch die Wicklung 28 des Kerns 22 und einen
angeordnet sein, daß eine genügende elektromagne- Begrenzungswiderstand 49 in einen Ausgangsleiter 50.
tische Verkopplung mit dem entsprechenden Kern be- 55 Der Ausgangsimpuls des Transistors 21 muß nicht
steht. durch eine Wicklung, z. B. 32, des Kerns 23 lauf en
Wird ein bistabiler Magnetkern von dem einen in und dadurch die Umschaltung des Kerns in den Zu-
den anderen Zustand geschaltet, so hängt die Polarität stand »1« unterstützen, doch läßt sich dadurch zweck-
der in einer mit dem Kern induktiv verkoppelten mäßigerweise die Größe des konstanten Vormagnetl·
Wicklung induzierten Spannung von der Richtung des 60 sierungsstroms verringern.
Zustandwechsels, d.h. ob von »0« auf »1«, oder um- Unter Zugrundelegung der vorangegangenen Begekehrt,
ab. Wenn also Kern 22 infolge eines z.B. an Schreibung wird nunmehr die Arbeitsweise des Gatters
AVicklung 26 angelegten, abwärts gerichteten Impulses erläutert. Soll dieses dem Impulseingangsleiter 51 zuvon
»0« auf »1« geschaltet wird, so wird in Lesewick- geführte Impulse übertragen, so wird Kern 22 durch
lung 27 eine Spannung induziert. Wie gezeigt, sind die 65 einen aufwärts gerichteten, durch Wicklung 25
Basis und der Emitter des Transistors 20 an die laufenden Steuerimpuls in den »0«-Zustand gebracht.
Enden der Wicklung 27 angeschlossen, und zwar in Der nächste auf dem Leiter 51 erscheinende Impuls
der Weise, daß die Polarität der induzierten, von dem schaltet den Kern 22 in den Zustand »1« zurück und
abwärts gerichteten Impuls in Wicklung 26 herrüh- tastet dabei den Transistor 20 leitend. Der verstärkte
renden Spannung den Transistor 20 zum Leiten bringt. 70 Ausgangsimpuls läuft vom Kollektor des Transistors
20 über den Leiter 34 und die Wicklung 29 und schaltet entgegen der Vormagnetisierung den Kern 23 in
den »O«-Zustand. Wenn der Impuls abklingt und der Vormagnetisierungsstrom die Umschaltung des Kerns
23 in den »1 «-Zustand beginnt, wird der Transistor 21 leitend. Der Ausgangsimpuls des Transistors 21
fördert die Rückführung des Kerns 23 in den Zustand »1«, fließt durch Wicklung 28, wodurch Kern 22
wiederum in den »O«-Zustand gebracht wird, und über den Ausgangsleiter 50 und stellt eine verstärkte Umsetzung
des Eingangsimpulses auf Leiter 51 dar. Hierauf beginnt der nächste Impuls auf Leiter 51 denselben
Vorgangszyklus. Die zyklische Übersetzung der Impulse wird bis zu einer Unterbrechung fortgesetzt.
Diese fortlaufende Impulsübersetzung wird durch Tastung der Gegenwicklung 24 mit einem abwärts gerichteten
Impuls beendet, der den Kern 22 in den »1 «- Zustand versetzt und den Transistor 20 leitend tastet
und der ferner durch Wicklung 30 abwärts fließt und dabei gleichzeitig die durch den Ausgangsimpuls des
Transistors 20 beabsichtigte Umschaltung des Kerns 23 in den »0«-Zustand unterdrückt. Somit kann der
Ausgangsimpuls des Transistors 20 den Transistor 21 nicht zum Leiten bringen, so daß letzterer keinen den
Kern 22 in den »0«-Zustand schaltenden Ausgangsimpuls hervorbringt. Die auf Leiter 51 ankommenden
Impulse können dann den im Zustand »1« befindlichen Kern 22 nicht mehr beeinflussen, und der Durchgang
der Impulse bleibt so lange unterbrochen, bis ein Steuerimpuls durch Wicklung 25 den Kern 22 in den
»O«-Zustand bringt und dadurch wiederum eine zyklische Übertragung der Impulse einleitet. Es liegt
auf der Hand, daß das Anlegen eines Steuerimpulses an Wicklung 25 die Einrichtung zur Übertragung von
auf Leiter 51 ankommenden Impulsen wirksam macht und daß infolge jedes Eingangssignals die Einrichtung
ein verstärktes Ausgangssignal auf Ausgangsleiter 50 hervorbringt. Des weiteren kann dann die Übertragung
von Impulsen sofort durch Anlegen eines Gegenimpulses an Wicklung 24 unterbrochen werden. Bei
Anlegen eines Gegenimpulses an Wicklung 24 entsteht auch dann kein Ausgangsimpuls, wenn gleichzeitig ein
Eingangsimpuls auf Wicklung 25 gegeben wird, da der Gegenimpuls die Umschaltung des Kerns 23 durch
den Kollektorimpuls in Wicklung 29 verhindert.
Während in dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Einrichtung p-n-p-Transistoren
verwendet wurden, ist es ohne weiteres möglich, bei entsprechendem Vertauschen der Verbindungsklemmen
auch andere Arten von Transistoren zu benutzen. Es eignen sich besonders Transistoren mit hoher Verstärkung,
da bei diesen die Dämpfung während der Impulsübersetzung vermieden wird. Da nur kristalline
Festkörperelemente Anwendung finden, treten nur ganz geringe Energieverluste auf, und die ganze Einrichtung
kann auf sehr kleinem Raum untergebracht werden, da keine beweglichen oder geheizten Elemente
vorhanden sind.
Claims (3)
1. Impulsschaltkreis mit zwei sich in entgegengesetzten Zuständen befindlichen Magnetkernen,
60 die jeweils mit einer Treiber- und einer Lesewicklung versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß der
eine Kern (22) mit einer Gegenwicklung (24) induktiv verkoppelt ist und infolge eines an die
Treiber- (26) und/oder Gegenwicklung (24) angelegten Impulses von einem ersten (»0») in einen
zweiten Zustand (»1«) geschaltet wird, wodurch in der Lesewicklung (27) ein Signal induziert wird,
daß ein erstes durch dieses Signal umschaltbares Schaltelement (20) vorgesehen ist, daß der zweite
Kern (23), der mit einer ihn in dem zweiten Zustand (»1«) haltenden Vormagnetisierungswicklung
(31) versehen ist, mit der Gegenwicklung (24) induktiv gekoppelt und seine Treiberwicklung (29)
an den Ausgang des ersten Schaltelementes (20) angeschlossen ist, das bei Umschaltung durch einen
Eingangs- und/oder Gegenimpuls der Treiberwicklung (29) einen Treiberimpuls zuführt, so daß der
zweite Kern (23) entgegen seiner Vormagnetisierung in den ersten Zustand (»0«) umgeschaltet
wird, sofern auf der Gegenwicklung (24) kein Gegenimpuls mit der Polarität der Vormagnetisierung
vorhanden ist, ferner gekennzeichnet durch ein zweites Schaltelement (21), das bei Nichtvorhandensein
eines Gegenimpulses durch eine in der Lesewicklung (33) des zweiten Kernes (23) induzierte
Spannung umgeschaltet wird, sobald die Vormagnetisierung die Rückschaltung des Kernes
in den zweiten Zustand (»1«) beim Abklingen des an der Treiberwicklung (29) liegenden Impulses bewirkt,
und durch eine Ausgangswicklung (28, 32), die mit dem Ausgang des zweiten Schaltelementes
(21) verbunden und mit mindestens mit dem ersten Kern (22) induktiv verkoppelt ist und auf der ein
Ausgangsimpuls nur dann erscheint, wenn kein das zweite Schaltelement (21) umschaltender Gegenimpuls
vorhanden ist, und dieser Ausgangsimpuls in bezug auf den Eingangsimpuls verstärkt wird
und den ersten Kern (22) in den ersten Zustand (»0«) zurückbringt.
2. Impulsschaltkreis nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Kern (22) mit einer
Übertragungswicklung (25) versehen ist, die mit diesem induktiv verkoppelt und mit einer Quelle
von Übertragungsimpulsen mit einer Polarität verbunden ist, die die Umschaltung des einen Kernes
(22) in den ersten Zustand (»0«) vor dem Anlegen von Treiberimpulsen an die Treiberwicklung (26,
51) dieses Kernes gestattet.
3. Impulsschaltkreis nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Schaltelement
(20) ein Transistor ist, an dessen Basis und Emitter die Lesewicklung (27) des einen Kernes
(22) und an dessen Kollektor die Treiberwicklung (29) des anderen Kernes (23) angeschlossen ist,
und daß das zweite Schaltelement (21) ein weiterer Transistor ist, dessen Basis und Emitter mit der
Lesewicklung (33) und der Kollektor mit der Ausgangswicklung (28, 32) verbunden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 691 155.
USA.-Patentschrift Nr. 2 691 155.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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