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DE1164519B - Verfahren zur UEberpruefung von Ringkern-auswertefeldern in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen - Google Patents

Verfahren zur UEberpruefung von Ringkern-auswertefeldern in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen

Info

Publication number
DE1164519B
DE1164519B DES79569A DES0079569A DE1164519B DE 1164519 B DE1164519 B DE 1164519B DE S79569 A DES79569 A DE S79569A DE S0079569 A DES0079569 A DE S0079569A DE 1164519 B DE1164519 B DE 1164519B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
evaluation
pulses
toroidal
toroidal cores
cores
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES79569A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Kurt Fischer
Dipl-Ing Wolfgang Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES79569A priority Critical patent/DE1164519B/de
Publication of DE1164519B publication Critical patent/DE1164519B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Dc Digital Transmission (AREA)

Description

  • Verfahren zur Überprüfung von Ringkernauswertefeldern in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen In Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, ist es bekannt, für Umwerte-oder Identifiziereinrichtungen Ringkernauswertefelder zu verwenden. Im allgemeinen bestehen diese Ringkernauswertefelder aus einer Mehrzahl von Übertragerkernen, die in Spalten und Zeilen angeordnet sind. Dabei bezeichnen die Spalten die einzelnen Stellen innerhalb einer Kennzeichenkombination und die Zeilen die Kennzeichenwerte, die an jeder Stelle der Kennzeichenkombination auftreten können. Bei. n Stellenkennzeichen und rn Wertkennzeichen entsprechend n Kernspalten und m Kernzeilen sind also mit insgesamt n - m Ringkernen mit Kennzeichenkombinationen darstellbar. Die Festlegung der einzelnen Kennzeichenkombinationen erfolgt durch Auswerteschleifen, die entsprechend der zugehörigen Kennzeichenkombination mit einer der Zahl der Stellen je Kennzeichenkombination entsprechenden Zahl von Ringkernen verknüpft sind, und zwar mit je einem Ringkern aus jeder Spalte.
  • Zur Feststellung dieser durch die einzelnen Auswerteschleifen festgelegten Kennzeichenkombinationen wird nun jeweils eine Auswerteschleife über einen Signalgenerator geschlossen, und damit werden die mit der angeschalteten Auswerteschleife verknüpften Ringkerne erregt. Durch Überprüfung der einzelnen Ringkerne auf ihren Erregungszustand wird dann die die Kennzeichenkombination darstellende Kernkombination ermittelt.
  • Zur Verminderung des Aufwandes für derartige Ringkernauswertefelder sind weiterhin bereits Ringkernauswertefelder vorgeschlagen worden, bei denen den einzelnen Ringkernen von jeweils einer der beiden Kennzeichengruppen (Stellenkennzeichen bzw. Wertkennzeichen) zwei verschiedene Kennzeichen (z. B. zwei Wertkennzeichen bzw. zwei Stellenkennzeichen) zugeordnet sind und bei denen je Kern das jeweils auszuwertende von den möglichen beiden gleichartigen Kennzeichen durch die von der kennzeichnenden Auswerteschleife hervorgerufene Magnetisierungsrichtung bestimmt ist.
  • Die Überprüfung derartiger Ringkernauswertefelder könnte nun in der Weise erfolgen, daß an die als Sekundärwicklung wirksame Abfragewicklung der einzelnen Ringkerne zwei Signalempfänger parallel angeschaltet werden, von denen der eine auf positive, der andere auf negative Spannungsimpulse anspricht, die bei Anlegen eines Steuerimpulses bestimmter Polarität an die Auswerteschleife in der Abfragewicklung induziert werden.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur überprüfung von aus ferromagnetischen Ringkernen aufgebauten Ringkernauswertefeldern für Identifizier-und Umwerteeinrichtungen in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, bei denen den einzelnen Ringkernen zwei verschiedene, durch die von der kennzeichnenden Auswerteschleife hervorgerufenen Magnetisierungsrichtung abhängige Kennzeichen zugeordnet sind.
  • Zweck dieses Verfahrens ist es, den Aufwand des vorgenannten denkbaren Prüfverfahrens zu verringern. Dieses wird dadurch erreicht, daß die Erregung der mit den einzelnen Auswerteschleifen verknüpften Ringkerne über die Auswerteschleifen mit zwei aufeinanderfolgenden Stromimpulsen verschiedener Polarität erfolgt und daß die durch diese primären Erregerimpulse in den als Sekundärwicklungen wirkenden Abfragewicklungen induzierten Spannungsimpulse durch an die Abfragewicklungen angeschaltete, nur für die Dauer der primären Erregerimpulse empfangsbereite und lediglich auf Spannungsimpulse der einen Polarität ansprechende Signalempfänger ausgewertet werden.
  • Infolge der Überprüfung der einzelnen Ringkerne in zwei Prüfschritten mit zwei aufeinanderfolgenden Steuerimpulsen unterschiedlicher Polarität wird an Stelle der bei dem oben angedeuteten denkbaren Prüfverfahren erforderlichen parallel arbeitenden beiden Signalempfänger jeweils nur ein Signalempfänger benötigt. Durch die Freigabe der Signalempfänger nur für die Dauer der primären Erregerimpulse und durch die Auswertung von Spannungsimpulsen nur einer Polarität wird dabei sichergestellt, daß die Prüfung in jedem Falle eindeutig ist. Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung ist dieses Verfahren auch bei aus Ringkernen mit rechteckiger Hystereseschleife aufgebauten Ringkernauswertefeldern anwendbar, wenn die einzelnen Ringkerne nach jedem der beiden primären Erregerimpulse über eine weitere Steuerwicklung durch Steuerimpulse gleicher Polarität (Minus) erregt werden und wenn die dadurch in der als Sekundärwicklung wirkenden Abfragewicklung induzierten Spannungsimpulse durch die Signalempfänger ausgewertet werden. Durch die Steuerwicklung wird dabei sichergestellt, daß sich sämtliche Ringkerne nach vollendetem Prüfvorgang in der gleichen Ausgangslage befinden.
  • Beide Verfahren seien nun an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert, und zwar zeigt F i g. 1 ein zu überprüfendes Ringkernauswertefeld, Fi g. 2 ein Impulsdiagramm für die Überprüfung von aus Übertragerkernen aufgebauten Ringkernauswertefeldern, F i g. 3 ein Impulsdiagramm für die Überprüfung von aus Ringkernen mit rechteckförmiger Hystereseschleife aufgebauten Ringkernauswertefeldern.
  • Bei dem in F i g. 1 gezeigten Ringkernauswertefeld sind gegenüber den bekannten Ringkernauswertefeldern jedem Ringkern in bereits vorgeschlagener Weise jeweils zwei Stellenkennzeichen zugeordnet. So bezeichnen die Ringkerne der Spalte T/E gleichzeitig die Tausender- und Einerziffer und die Kerne der Spalte H/Z die Hunderter- und Zehnerziffer. Ob die durch die einzelnen Ringkerne bestimmten Ziffern nun als Tausender- oder Einerziffer bzw. als Hunderter- oder Zehnerziffer zu werten sind, wird durch die die Magnetisierungsrichtung bestimmende Fädelrichtung der Auswerteschleife bestimmt. Als positive Fädelrichtung sei bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel die Pfeilrichtung vom Schleifenanfang A zum Schleifenende E zugrunde gelegt und angenommen, daß beim Durchlaufen der Kerne von links nach rechts im positiven Fädelsinn das jeweils zuerst genannte Kennzeichen, also T bzw. H, und beim Durchlaufen von rechts nach links im negativen Fädelsinn das hinter dem Schrägstrich genannte zweite Kennzeichen, also E bzw. Z, bestimmt ist.
  • Als Beispiel ist die Auswerteschleife AWS2309 dargestellt, die entsprechend der ihr zugeordneten Kennzahl 2309 mit den Ringkernen T2, H3, ZO und E9 verknüpft ist. Diese Auswerteschleifen können nacheinander durch den Schalter S über den Generator G geschlossen werden, so daß die jeweils von der angeschalteten Auswerteschleife durchlaufenen Ringkerne erregt werden und somit über nicht dargestellte Abfragewicklungen ein Signal empfangen werden kann.
  • F i g. 2 zeigt das dem Prüfverfahren gemäß der Erfindung zugrunde liegende Impulsdiagramm, und zwar zeigen die Kurven a den in der jeweils angeschalteten Auswerteschleife, z. B. A WS 2309, fließenden primären Erregerstrom während des Prüfvorganges, die Kurve b die in den Abfragewicklungen induzierten Spannungsimpulse bei positiver Fädelrichtung der Auswerteschleife, Kurve c die in den Abfragewicklungen induzierten Spannungsimpulse bei negativer Fädelrichtung der Auswerteschleife, Kurve d die Öffnungszeit der Signalempfänger, die über den Ausgang SE des Generators G (F i g. 1) gesteuert werden, und Zeile e das von den Signalempfängern registrierte Prüfergebnis. Wie den Kurven a bis c zu entnehmen ist, werden zu Beginn und am Ende eines jeden Erregerstromimpulses in den Abfragewicklungen Spannungsimpulse induziert, wobei die Spannungsimpulse am Ende eines jeden Erregerimpulses bekanntlich eine zu den Spannungsimpulsen zu Beginn eines jeden Erregerimpulses entgegengesetzte Polarität aufweisen, gekennzeichnet durch » -@ « und » - «. Abhängig von dem Generator G werden von den Signalempfängern lediglich die zu Beginn eines jeden Erregerimpulses erzeugten Spannungsimpulse ausgewertet, indem die einzelnen Signalempfänger lediglich für die Dauer der Erregerimpulse empfangsbereit geschaltet werden, wie in Kurve d angedeutet. Dabei sei weiterhin zugrunde gelegt, daß in den Abfragewicklungen bei positiver Fädelrichtung der Auswerteschleifen Spannungsimpulse gleicher Polarität wie die Erregerimpulse und bei negativer Fädelrichtung entgegengesetzter Polarität erzeugt werden und daß von den Signalempfängern nur Impulse der Polarität » -f- « ausgewertet werden.
  • Bei Durchschaltung der in F i g. 1 dargestellten Auswerteschleife AWS2309, die die Ringkerne T2 und H3 in positiver Fädelrichtung und die RingkerneZ0 und E9 in negativer Fädelrichtung durchläuft, liefern daher beim positiven Erregerimpuls die Ringkerne T2 und H3 ein von den angeschalteten Signalempfängern auswertbares Signal und beim negativen Erregerimpuls die Ringkerne Z0 und E9. Die übrigen Ringkerne des Ringkernauswertefeldes liefern dagegen bei beiden Prüfschritten kein Signal.
  • Dasselbe Prüfverfahren läßt sich auch bei aus Ringkernen mit rechteckförmiger Hystereseschleife, also sogenannten Schalterkernen, aufgebauten Ringkernauswertefeldern durchführen. Das in F i g. 1 gezeigte Ringkernauswertefeld bedarf dazu aber der Ergänzung in Form einer alle Ringkerne in gleicher Fädelrichtung durchlaufenden Steuerschleife SS und eines Zusatzgenerators G', der, vom Generator G gesteuert, jeweils am Ende eines primären Erregerstromimpulses einen Steuerimpuls immer gleicher Polarität (Minus) an die durch die Steuerschleife SS gebildeten Steuerwicklungen abgibt. Die nicht dargestellten Signalempfänger werden in diesem Falle über den Ausgang SE' des Zusatzgenerators G' jeweils für die Dauer der Steuerimpulse empfangsbereit geschaltet.
  • F i g. 3 zeigt das dem abgewandelten Prüfverfahren für aus Schalterkernen aufgebaute Ringkernauswertefelder zugrunde liegende Impulsdiagramm, und zwar zeigen die Kurve a die während eines Prüfvorganges wirksam werdenden primären Erregerstromimpulse des Generators G über die jeweils angeschaltete Auswerteschleife, z. B. AYIrS2309, und die beide negativen Steuerimpulse des Zusatzgenerators G' über die alle Ringkerne durchlaufende Steuerschleife SS, die Zeilen b, c und d die Hystereseschleifen eines von der Auswerteschleife nicht berührten Ringkernes T1, eines von der Auswerteschleife in positiver Richtung durchlaufenen Ringkernes T2 und eines von der Auswerteschleife in negativer Richtung durchlaufenen Ringkernes E9 der Spalte T/E. In Zeile e ist wiederum das jeweils erhaltene Prüfergebnis angegeben.
  • Die die Signalempfänger speisenden Abfragewicklungen sind dabei so gerichtet, daß lediglich bei der Ummagnetisierung der einzelnen Ringkerne vom positiven (+) zum negativen (-) Remanenzzustand ein Signal registriert wird.
  • Beim Anstehen des positiven primären Erregerstromimpulses bleiben alle nicht von der Auswerteschleife durchlaufenen Ringkerne, also z. B. T1, in der Ruhelage. Der in positiver Richtung durchlaufene Ringkern T2 wird dagegen in den entgegengesetzten Sättigungszustand übergeführt, während der in negativer Richtung durchlaufene Ringkern E9 lediglich in Richtung der negativen Sättigung magnetisiert wird, ohne daß er dabei umklappt. Am Ende des Erregerimpulses stellt sich dann der jeweilige Remanenzzustand ein.
  • Beim darauffolgenden ersten Steuerimpuls über die Steuerwicklung SS werden die im positiven Remanenzzustand befindlichen Ringkerne wieder in die Ausgangslage zurückgeführt. Dabei klappt der Ringkern T2 abermals um, und das dabei in der Abfragewicklung induzierte Signal wird vom angeschalteten Signalempfänger registriert. Alle übrigen Ringkerne, z. B. T1 und E9, werden lediglich in Richtung der negativen Sättigung magnetisiert und kehren am Ende des Steuerimpulses in den bereits vorher vorliegenden negativen Remanenzzustand zurück.
  • Beim zweiten primären Erregerimpuls werden nun entsprechend dessen umgekehrter Polarität die von der Auswerteschleife in negativer Fädelrichtung durchlaufenen Ringkerne, also z. B. E9, umgeklappt und beim darauffolgenden zweiten Steuerimpuls wieder in die Ausgangslage zurückgeklappt, während alle übrigen Ringkerne, z. B. T1 und T2, kein Ausgangssignal liefern. Damit befinden sich am Ende des Prüfvorganges sämtliche Ringkerne wieder in der Ausgangslage.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur überprüfung von aus ferromagnetischen Ringkernen aufgebauten Ringkernauswertefeldern für Identifizier- und Umwerteeinrichtungen in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, bei denen den einzelnen Ringkernen zwei verschiedene, durch die von der kennzeichnenden Auswerteschleife hervorgerufene Magnetisierungsrichtung bestimmte Kennzeichen zugeordnet sind, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Erregung der mit den einzelnen Auswerteschleifen (AWS2309) verknüpften Ringkerne (T2, H3, ZO, E9) über die Auswerteschleifen mit zwei aufeinanderfolgenden Stromimpulsen verschiedener Polarität erfolgt und daß die durch diese primären Erregerimpulse in den als Sekundärwicklungen wirkenden Abfragewicklungen induzierten Spannungsimpulse durch an die Abfragewicklungen angeschaltete, nur für die Dauer der primären Erregerimpulse empfangsbereite und lediglich auf Spannungsimpulse der einen Polarität ansprechende Signalempfänger ausgewertet werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1 für aus ferromagnetischen Ringkernen mit rechteckförmiger Hystereseschleife bestehenden Ringkernauswertefeldern, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Ringkerne nach jedem der beiden primären Erregerimpulse über eine weitere Steuerwicklung (SS) durch Steuerimpulse gleicher Polarität (-, G', Kurve a in F i g. 3 ) erregt werden und daß die dadurch in der als Sekundärwicklung wirkenden Abfragewicklung induzierten Spannungsimpulse durch die Signalempfänger ausgewertet werden.
DES79569A 1962-05-23 1962-05-23 Verfahren zur UEberpruefung von Ringkern-auswertefeldern in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen Pending DE1164519B (de)

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