DE2063203A1 - Dekodierschaltung - Google Patents
DekodierschaltungInfo
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Landscapes
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- Theoretical Computer Science (AREA)
- Hall/Mr Elements (AREA)
- Superconductor Devices And Manufacturing Methods Thereof (AREA)
Description
DIFL. ING. K. HOLZEB
ρ 9 α υ G r* η μ rr α
- WELiKTl - STRASS» 1*
TBLlIONi S1373
I. 102
Augsburg, den 21.Dezember I97O
International Business Machines Corporation, Armonk, N.Y. 10 504, V. St. A.
Dekodierschaltung
Die Erfindung betrifft Dekodierschaltungen, bei Vielehen besondere magnetische Umschaltverfahren verwendet
werden.
109827/1753
2ÜG3203
Auf dem Gebiet der Digitalrechner ist es Häufig erforderlich, daß große Binärzahlen zu dekodieren sind,
damit eine einzige Ausgangsleitung erregt wird. Dieses
Problem tritt besonders bei der Adressierung großer Speicher mit direktem Zugriff auf, beispielsweise bei
speichern mit magnetischen Elementen. In der Vergangenheit
sind viele Arten von Dekodierschaltun^en zur Ex*-
regung der magnetischen Elemente verwendet worden, welche einem gewünschten Wort innerualb eines großen
L hagnetspeichers zugeordnet sind,, Diese bekannten Dekodierschal
bungen weisen t^pischerweice s-isl.t;roni,c.'che
Jekodiernet^werke auf, welche eine vlelss.ul ν on logischen
Elementen un4 /on erforderlichen elektrlsdien V^rbiiiaungen
aufweisen, Line;= wt.-v r'i'ubleuc dor^n.ijfir jjekoaiereinrioktuu_-·;-,ι
bestüLt jedoch ciarui, daß lie Zuverl'is^lgkeit
dos üpeicners von der Zuverlässigkeit der
xidre^sierschulbirij, beeinflußt wird, -deiui in der elektronischen
Schaltimj ürüten .Fehler häufiger auf als in den
magnetischen Llemonben innerhalb eines großen Speichers
" r.t i t d i r e k t e ia 'Δ u ; ν i f f.
Zur Verbesserung der Zuverlässigkeit derartiger Einrichtungen Bind bereits Verfahren zur hinimisierung
der ölekürischen Schaltungen angewendet worden. Eine
BAD ORIGINAL
1 0 9 B Ί 7/Γ753
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2UG3203
weitere Möglichkeit zur Verbesserung derartiger Einrichtungen
besteht jedoch darin, daß von dem Vorteil der den magnetischen Schaltelementen eigenen Zuverlässigkeit
in einer Dekodierschaltung Gebrauch gemacht wird, so daß sich ein Iletzxtferk ergibt, welches
eine höhere Zuvorlässigkeit als bekannte elektronische
Dekodierschaltungen aufweist.
Magnetische Umsehalteinrichtungen sind bereits
verwendet worden, wobei insbesondere die aus der >
US-PS 3 371 218 bekannte Einrichtung von Interesse ist.
Bei dieser bekannten Einrichtung werden Transformatoren mit einer Vielzahl von auf öeden Transformator gewickelten
Sekundärwicklungen verwendet. Jedes Signal,
welches Sp annunp.s impulse enthält und welches in die
Primärwicklung <jevieils eines dieser Transformatoren
in diesem bekannten Netzwerk eingegeben wird, verursacht ein entsprechendes ilusgangssigiial in sämtlichen
Sekundärwicklungen. Demzufolge x^erden Raucchcitmale
auf der Primärseite zu den Selomdärwicklun^en übertragen,
wodurch die Köglichkeit unerwünschter Signale und Entschlüsselungen geschaffen wird. Ein weiterer
Haupt nacht eil dieser bekannten Einrichtung i:.l- die
- 3 0^7/1753
BAD ORIGINAL
Nichtanpaßbarkeit an ein Matrixdekodieren. Da bei der bekannten Einrichtung Transformatoren verwendet werden,
verursachen Halbsignale auf der Primärseite das Auftreten von Signalen auf der Sekundärseite.
Durch die Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden,
eine Dekodierschaltung derart auszulegen, daß sie zur mehrdimensionalen Matrixdekodierung verwendbar ist,
daß sie weniger auf Rauschen und andere schwache Störungen
auf Eingangsleitungen anspricht als bekannte Magnetschaltungen
dieser Art, daß sie außerdem mittels schneller Herstellungsverfahren billig herstellbar ist, daß ferner
ein Dekodierer gemeinsam mit einem Speicher hergestellt werden kann, welcher die dekodierten Signale verwendet,
so daß sich eine Vereinfachung der Schaltverbindungen zwischen dem Dekodierer und dem Speicher ergibt, und daß
schließlich von dem Vorteil der dem magnetischen Umschalten eigenen Zuverlässigkeit Gebrauch gemacht wird.
Im Sinne der Lösung dieser Aufgabe beinhaltet die Erfindung eine Dekodierschfiltung, welche gekennzeichnet
ist durch eine Vielzahl von magnetischen Elementen, welche auf einen gemeinsamen stabilen Punkt ihrer Magnet!'- ■
1098 27/1753
2 03 3203
sierungskennlinie vormagnetisiert sind, weiter durch
eine Vielzahl von Selektionsdrähten, welchen jeweils
zwei der magnetischen Elemente zugeordnet sind und welche jeweils derart angeordnet sind, daß jeweils
das eine der "beiden magnetischen Elemente umschaltet, wenn in dem betreffenden Selektionsdraht ein Strom
in einer Richtung fließt, bzw, daß jeweils das andere der beiden magnetischen Elemente umschaltet, wenn
in dem betreffenden Selektionsdraht ein Strom in entgegengesetzter
Richtung fließt, ferner durch eine Vielzahl von Treiberschaltungen, welche jeweils mit einem
einzelnen Selektionsdraht verbunden sind und welche in Abhängigkeit von externen Steuersignalen ein Signal
erzeugen, welches eines der, dem mit der Treiberschaltung verbundenen Selektionsdraht zugeordneten magnetischen
Elemente umschaltet, und schließlich durch eine Vielzahl von Ausgangsdrähten, ■ welche ein Signal
von jedem umschaltenden magnetischen Element empfangen, wobei für jede externe Signalkombination jeweils nur
einer der Ausgangsdrähte durch das Umschalten jedes magnetischen Elements komplementäre Signale empfängt.
Bei der mib magnebischer Umschaltung arbeitenden
DekodLerr;ohait,un<>; nach dor Erfindung v/er&tm aiagne bischt;
1 0 9 f*.' 7 / .1 7 5 3
Elemente des Typs verwendet,, den man gewöhnlich in Kernspeichern antrifft, "beispielsweise Ringkerne,
ringförmige Schichten bzw. andere Schichten,· welche
in Parallelfeldumschaltart betrieben werden. Die magnetischen Elemente sind derart verdrahtet, daß
ein Vormagnetisierungstrom durch sämtliche magnetischen Elemente innerhalb der Dekodierschaltung
hindurchfließt und jedes Element auf einen stabilen Punkt auf seiner Magnetisierungskennlinie vormagne-
' tisiert. Die Elemente sind derart verdrahtet, daß
für Jede Kombination von Steuersignalen, während diese angelegt sind, eine gerade Anzahl von Elementen
von dem stationären Zustand auf der Magnetisierungskennlinie auf einen anderen Zustand umgeschaltet wird.
Bine geeignete Ausgangsverdrahtung bewirkt, daß eine
einzige Kombination von EingangsSignalen das Umschalten
einer einzigen Kombination von magnetischen Elementen bewirkt, welche wiederum durch eine einzige ausge-
k wählte Ausgangsleitung von einer Vielzahl derartiger
Ausgangsleitungen abgefühlt wird. Da eine Vielzahl von
Magnetkernen umgeschaltet wird-, erscheinb für jedes
Element, welches 'umschaltet, ein komple.uientäzier
Spannungsbeitrag auf einer ausgewählten -tuis^an^aleitung.
-Die übrigen, durch die umgeschalteten 'fc/U-.nienhe hin-.lurcL~
verlaufenden Ausgangsleitungen sind derart verdrahtet, daß sich die Spannungsbeiträge gegenseitig aufheben
und eine Gesamtausgangsspannung auf jeder dieser anderen Ausgangsleitungen ergeben, welche gleich Null
ist.
Hehrere Au sfülirungs formen der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt und werden im folgenden
näher beschrieben. Es asigen:
die Fig. 1a Ms 1d verschiedene Verdrahtungsund Ansteuerverfahren zur
Erzeugung eines magnetischen Umschalters nach der Erfindung
,
die Fig. 2a bis 2e ein besonderes Ausführungsbeispiel einer Selektionsleitungsverdrahtung
und einer iJeseleitungBvei'drahtung
gemäß der Erfindung,
Fig. 2f eine typische Ilegiietisierungs
liennlinie,
- 7 -109S27/1753
Fig, 2g eine Tabelle zur Erläuterung
des Betriebes der in den Fig. 2a bis 2e dargestellten Magnetelemente,
Fig. 3 die Verdrahtung einiger
typischer magnetischer Elemente in der Dekodierschaltung
nach der Erfindung,
Fig. 4a eine elektronische Kodier
einrichtung, welche zur Erregung der magnetischen Schalter erforderlich ist,
Fig. 4b die gewünschte Betriebs
weise der in Fig. 4a dargestellten elektronischen Kodiereinrichtung,
Fig. <?a. ein mögliches logisches
Kodiernetzwerk der in Fig. dargestellten Art,
-S-
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Hg. 5"b binäre Äquivalente für
typische Eingangsspannungen an dem in S1Ig. 5a
dargestellten Kodierer,
Fig. 6 sclieinatisch einen zwei-
dimensionalen Querschnitt der magnetischen Dekodierschaltung nach der Erfindung
,
die S1Ig. 7a und Vb zwei Stufen des Verfahrens
zur Herstellung des magnetischen Schalters nach der Erfindung, und
Fig. 8 eine weitere bevorzugte
Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Schaltung.
- 9
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Die Fig. la, Ib, lc und. ld zeigen mehrere Ausfuhr , ' --:.
rungsformen möglicher Verdrahtungen für magnetische Sehalter nach der Erfindung,, Insbesondere zeigt Pig« la eine :
magnetische Schaltereinrichtung, welche magnetische.
Elemente 112, 113, 114 und 115 aufxieist» Durch diese Ele-r-.
mente ist ein Vormagnetisierungsdraht 116 hindurchgeführt,
in welchem ein Vormagnetisierungsstrom Iß in der dargestellten
Richtung fließt. Unter kurzer Bezugnahme auf . .
Fig. 2f sei hier bemerkt, daß die magnetische Charakte- ψ ristik der magnetischen Elemente allgemein der in dieser
Figur angegebenen Β,Η-Kennlinie entspricht. Es wird vorausgesetzt,
daß der durch die Magnetisierungselemente 112, 113, 114 und 115 hindurchfließende Vormagnetisierungsstrom
die magnetischen Elemente derart v.ormagnetisiert, daß
deren Magnetisierung einer Position entspricht, welche durch einen Punkt Hß angegeben iste Der Punkt Hß ist ein
stabiler Punkt auf der Magnetisierungskennlinieβ
k Wenn durch einen Selektionsdraht 108 ein Strom in
der in Fig. la angegebenen Pfeilrichtung und von einer
Stärke, welche ausreicht, daß ein Umschalten des Magnetisierungsvektors des magnetischen Elements bewirkt wird,
hindurchgetrieben wird, schaltet das Element auf einen
- 10 -
10 9 8 2 7/1753 bad original
mit Hg bezeichneten Punkt auf der Kennlinie in Pin;, 2f um.
Ein Abschalten des Stromes bewirkt, daß das magnetische Element zu der vormagnetisierten stabilen Position zurückkehrt,
welche durch den Punkt H gekennzeichnet ist. Demzufolge kann ein Strom ausreichender Stärke in einem
der Selektionsdrähte 108, IO9, 110 und 111 bewirken, daß
eines der magnetischen Elemente 112, 113, H1J und II5
umschaltet, so daß ein Ausgangssignal auf einer durch die magnetischen Elemente hindurchgeführten Abfühlleitung abjefühlt
werden kann.
Zur Erzeugung des gewünschten Stromantriebes ist jedem der Selektionsdrähte ein Treiber zugeordnet, welcher
in dem betreffenden Selektionsdraht einen Strom ausreichender Stärke zum Pließen bringt und damit bewirkt,
daß ein auf diesen aufgefädeltes magnetisches Element umschaltet. Den Stromtreibern 100, 101, 103 und 104 sind
jeweils Selektionsdrähte 108, IO9, 110 und 111 zugeordnet. Jeder dieser Treiber wird durch ein Signal aus einer zugeordneten
Steuerschaltung betätigt. Eine ateuerschaltung kann in Abhängigkeit von einem am Eingang 106 empfangenen
Signal entweder den Stromtreiber 100 oder den Stromtreiber 101 betätigen. Das Eingangssignal am Eingang 106 ist
typischerweise ein zweiwertiges Signal, welches beispiels-
- 11 -
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BAD ORIGINAL
weise einen positiven und einen negativen Zustand hat. Nach
dein Erkennen eines der beiden Eingangs zustände aktiviert
die Steuerschaltung 102 entweder den Stromtreiber 100 oder den Stromtreiber 101 β Nimmt nian an, daß die Steuerschaltung
102 nach Empfang des einen binären Zustandes am Eingang 106 den Stromtreiber 100 aktiviert, so aktiviert
die Steuerschaltung 102 den Stromtreiber 101 nach Empfang
eines Signales des anderen Binärzustandes am Eingang 106,
Demzufolge bewirkt ein Signal eines Binärzustandes am
f Eingang 106 das Umschalten entweder des magnetischen Elementes
112 oder des magnetischen Elementes 113 in Abhängigkeit von dem Binärzustand des Eingangssignales, Man kann
deshalb sagen, daß jedem Eingangssteuersignal ein Paar von magnetischen Elementen zugeordnet ist, welch letztere entsprechend
dem Binärzustand des Eingangssteuersignales umgeschaltet werden. In Fig, la ist ein weiteres zugeordnetes
Paar,von magnetischen Elementen 11*1 und 115 dargestellt.
Diese Elemente werden jeweils durch Selektionsdrähte 110
k bzw. 111 umgeschaltet. Die erforderliche Steuerung zur Erzeugung
der Treiberströme in diesen Selektionsdrähten wird durch 3tromtreiber 103 und 10-4 unter der Führung einer
Steuerschaltung 105 erzeugt, Vielehe Steuersignale am Eingang
107 empfängt. .
In Fig. Ib ist ein anderes Schema für die Verdrahtung
- 12 -
BAD ORiGINAL
109827/17 S3
der zugeordneten Paare von magnetischen Elementen sowie
eine Forderung für eine andere Art von Treiberschaltung dargestellt. Magnetische Elemente 126, 127, 128 und 129
sind auf einen Vormagnetisierungsdraht 130 aufgefädelt, in welchem ein Vormagnetisierungsstrom Iß in der eingezeichneten
Richtung fließt. Da nur eines der magnetischen Elemente eines Paares bei Empfang eines einzelnen Binärzustandes
eines Steuersignales umschalten soll, ist der Selektionsdraht 124 durch die magnetischen Elemente 126
und 127 mit Bezug auf die Richtung des Vormagnetisierungsstromes in unterschiedlichen Richtungen hindurchgeführt.
Ein im Selektionsdraht 124 in Pfeilrichtung fließender Strom wird deshalb durch das magnetische Element 126 in
gleicher Richtung wie der Vormagnetisierungsstrom hindurchiSeleitet»
Das magnetische Element 126 schaltet demzufolge nicht um. Der Strom im Selektionsdraht 124 wird jedoch
durch das magnetische Element 127 in zur Richtung des Vormagnetisierungsstromes entgegengesetzter Richtung hindurchgeleitet
und das magnetische Element 127 schaltet deshalb um, wenn der Strom.im Selektionsdraht 124 stark
genug ist. Ein Stromtreiber 122 ist an den Selektionsdraht 124 angeschlossen und ist in der Lage, durch den
Selektionsdraht 124 einen Strom in einer von zwei möglichen Richtungen hindurchzuschicken, wodurch bewirkt wird,
daß entweder das magnetische Element 126 oder das magne-
- 13 -
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tische Element 127 in Abhängigkeit von der Richtung des
durch den Selektionsdraht 124 hindurchgetriebenen Stromes
umschaltet. Der Stromtreiber 122 arbeitet in Abhängigkeit von Steuersignalen, welche zwei binäre Zustände aufweisen
und welche dem Stromtreiber am Eingang 120 zugeführt
werden. Wenn die Eingangsklemme 120 einen bestimmten
Binärzustand hat, treibt der Stromtreiber 122 in dem
Selektionsdraht 124 einen Strom in Pfeilrichtung. Bei
einem dem anderen Binärzustand entsprechenden Steuersig-' nal bewirkt der Stromtreiber 122, daß im Selektionsdraht
ein Strom entgegen der Pfeilrichtung fließt. Der Stromtreiber 122 ist deshalb ein Zweirichtungstyp und ist in
der Lage, abhängig vom Zustand des Eingangssignales an der Eingangsklemme 120, entweder das magnetische Element
oder das magnetische Element 127 umzuschalten.
Ein weiteres Paar von einander zugeordneten magnetischen Elementen 128 und 129 ist in Pig. Ib ebenfalls
| dargestellt. Dieses Paar von einander zugeordneten Elementen
weist einen Selektionsdraht 125 auf, welcher durch die Elemente dieses Paares in mit Bezug auf die Richtung
des durch dieses hindurchfließenden Vormagnetisierungsstromes entgegengesetzter bzw. gleicher Richtung hindurchgeführt ist.
Der Selektionsdraht 125 ist an den Stromtreiber 123 an-
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geschlossen, welcher auf Einjjangssteuersignale an einer
Eingangsklewne 121 anspricht β Die Betriebsweise des weiteren
Paares von einander zugeordneten magnetischen Elementen 128 und 129 ist die gleiche wie die des erstgenannten
Paares von einander zugeordneten Magnetelenenten 126 und 127.
In Fig. Ic sind zwei Paare von einander zugeordneten
magnetischen Elementen ebenfalls mit zugeordneten Treiberschaltungen dargestellt, welche jeweils das ihnen
zugeordnete Paar umschalten können« Magnetische Elemente 142, 1^3» IM und 1^5 sind auf einen Vornagnetisierungsdraht
146 aufgefädelt, in welchem ein Vormagnetisierungsstrom
Ig in der eingezeichneten Richtung fließt« Jedes magnetische Element weist einen Selektionsdraht auf, welcher
jeweils in zur Richtung des Vormagnetisierungsstromes entgegengesetzter Richtung hindurchgeführt ist. Beispielsweise
ist durch das nagnetische Element 1^2 ein Selektionsdraht 138 hindurchgeführt. Der Selektionsdraht 138 ist
ir.it einer Ausgangsklemme 13*f eines Treibers 132 verbunden«
Line gleiche Beziehung besteht zwischen Ausgangsklemme 135,
Selektionsdraht 139 und magnetischem Element 1^3« Der
Treiber 132 kann einen Strom durch die Ausgangsklemme 13^
oder 135 hindurchtreiben, jedoch nicht durch beide gleich-
- 15 -
1 0 9 3 2 7 t 1 7 B 3 BAD
zeitig. Der Treiber 132 spricht auf binäre Eingangssignale
an einer Eingangsklemme 130 an und treibt einen Strom entweder über die Ausgangsklemme 134 oder über die
Ausgangsklemme 135. Der Treiber 132 kann beispielsweise
auf einen Eingangssignalzustand an der Eingangsklemme derart ansprechen, daß er einen Strom durch die Ausgangsklemme
134 und durch den Selektionsdraht I38 in Pfeilrichtung
hindurchtreibt. Während der Zeit, während wel-" eher ein Strom im Selektionsdraht 138 fließt, fließt kein
Strom im Selektionsdraht 139· Setzt man voraus, daß die . Stärke des im Selektionsdraht I38 fließenden Stromes zur
Umschaltung des Elementes 142 ausreicht, so nimmt ein im folgenden noch näher beschriebener und durch das Element
hindurchgeführter weiterer Draht infolge des Umschaltens. des Elementes 142 eine Spannung ab,- fühlt jedoch keine
Spannung deshalb ab, weil er auch durch das Element 143 hindurchgeführt ist, weil dieses Element nicht umgeschaltet
ist. "
Ein weiteres Paar von einander zugeordneten magnetischen Elementen 144 und 145 ist in Fig lc dargestellt, durch welche
jeweils Selektionsdrähte l40 und l4l in zur Richtung des Vormagnetisierungsstromes entgegengesetzter Richtung
hindurchgeführt sind. Ein zugeordneter Treiber 133 treibt
- 16 - .
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2Ü632Q3
einen Strom über Ausgangsklemmen 136 bzw. 137 derart
gerichtet hindurch, daß der Strom durch den jeweils ' zugeordneten Magnetkern in zur Richtung des Vormagnetisierungsstromes
entgegengesetzter Richtung hindurchgeleitet wird. Der Treiber 133 kann deshalb in Abhängigkeit
von Steuersignalen, welche über eine Singangsklemme 131 eingegeben werden, in Abhängigkeit vom Zustand
des Eingangssteuersignales entweder den Magnetkern IHM oder den Magnetkern 145 umschalten,=
Pig. Id zeigt eine weitere Anordnung von Treibern
und Selektionsdrähten nach der Erfindung. Treiber 152
und 153 treiben in Abhängigkeit von Eingangssteuersignalen
an Eingangsklemmen 150 und I5I Ströme durch Ausgangsklemmen
154, 155, 156 und 157. Der Hauptunterschied
bei dieser besonderen Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß der durch ein Paar von einander zugeordneten
magnetischen Kernen hindurchgeführte Selektionsdraht an eine Ausgangsklemme des Treibers angeschlossen
und dann zur a.vieren Aus gangs klemme des gleichen Treibers
geführt ist, üeha Treiber 152 ist der ilelektionsdraht
r.lt der Auiigangsklemme lcjl\ verbunden. Der Celektions-■
draht 1^H v^rl/üift sodann durch das magnetische Element
in einer bestimmten Richtung mit Bezug auf den VOrmagne-
- 17 -
1 0 9 a VII 1 7 6 3 BAD
J*
tisierungsstrom und schließlich durch das magnetische
Element Ιβΐ in der anderen Richtung mit Bezug auf den
Magnetisierungstrom hindurch; das andere Ende des Selektionsdrahtes
I58 endigt an der Ausgangsklemme 155»
Die Treiberschaltung 152 kann deshalb einen Strom durch
die Klemme 154 hindurchtreiben und bewirken, daß eines
der beiden einander zugeordneten magnetischen Elemente umschaltet. Ein über die andere Ausgangsklemme 155 aus
dem Treiber hinausfließender Strom bringt das andere der beiden einander zugeordneten magnetischen Elemente zum
Umschalten. Tatsächlich treibt dieser Treiber 152 in Abhängigkeit
von einem Eingangssteuersignal einen Strom aus einer Ausgangsklernme hinaus und in die andere hinein.
In Pig ld ist außerdem ein weiteres Paar von einander
zugeordneten magnetischen Elementen dargestellt. Eingangssteuersignale, if eiche zwei verschiedene Zustände aufweisen,
werden über die Eingangsklemme I5I eingegeben und
steuern den Treiber 153 derart, daß über die Ausgangsklemme 156 ein Strom entweder hinaus- oder hereinfließt,
während gleichzeitig über die Ausgangsklemme 157 ein Strom herein- oder hinausfließtβ Der Selektionsdraht 159
endigt jeweils an einer einzelnen Ausrangsklemme und verläuft
durch magnetische Elemente 162 und I63 in jeweils mit
- 18 - -
BAD ORIGiNAL
10 9 8 2 7/ 1753
Bezug auf die Vormagnetisierungsstromrichtung entgegengesetzter
Richtung hindurch.
Der Fachmann wird bemerken, daß die in den Fig. la, Ib, lc und ld dargestellten verschiedenen Lösungen lediglich
Beispiele sind und daß andere mögliche Treiberschaltungen vorgeschlagen werden können. Wesentlich ist, daß
bei der erfindungsgemäßen. Schaltung eine Treibereinrichtung
erforderlich ist, welche das eine oder andere magnetische Element eines Paares von einander zugeordneten
magnetischen Elementen in Abhängigkeit von einem zweipegeligen Steuersignal umzuschalten vermag.
Zur Anwendung der Umschaltcharakteristik der magnetischen Elemente ist es, wie bereits gesagt, erforderlich,
daß das Umsehalten mehrerer magnetischer Elemente und das
Abfühlen von eindeutigen Ausgangsleitungen zur Erzeugung
eines Ausgangssignales auf einer einzigen Ausgangsleitung miteinander kombiniert werden. Zur Erläuterung dieser
Wirkungsweise wird nunmehr auf Fig. 2a Bezug genommen. Fig. 2a zeigt eine Vielzahl magnetischer Elemente, welche
auf verschiedene Selektionsdrähte und auf einen Vormagnetisierungsdraht
aufgefädelt sind. In dem Vormagnetisierungsdraht 200 fließt ein durch eine Spannungsquelle V,, erzeugter
Strom in Pfeilrichtung. Der Vormagnetisierungsstrom
- 19 -
109827/1753
0 2Ü63203
vermag jedes der magnetischen Elemente, welche auf den Vormagnetisierungsdraht 200 aufgefädelt sind, auf einen
in Pig« 2f dargestellten und mit EL bezeichneten Punkt vorzumagnetisieren. ·
Der Vormagnetisierungsstrom hat die Aufgabe sicherzustellen, daß der Magnetisierungsvektor jedes magnetischen
Elementes immer dann eine bestimmte Lage hat, wenn der Dekodierer betätigt wird. Das erreicht man am einfachsten
durch einen Vormagnetisierungsdraht und einen durch diesen hindurchfließenden Strom. Es ist jedoch bei
magnetischen Elementen mit rechteckiger Hystereseschleife
möglich, die feste Vormagnetisierungsstromquelle durch eine
Impulsquelle zu ersetzen. Das bedeutet, daß nach jeder Operation des Dekodierers die Vormagnetisierungsstromquelle
aktiviert wird, so daß sie jedes umgeschaltete magnetische Element auf einen bestimmten Zustand mit bekannter Magnetisierungsvektorrichtung zurückstellt. Jede andere Einrichtung
zur Zurückstellung des Magnetisierungsvektors w in eine bestimmte Lage ist ebenfalls ein,zulässiger Er-■
satz für den dargestellten Vormagnetisierungsdraht 200 und den diesem zugeordneten Vormagnetisierungsstrom Iß.
Bei magnetischen Elementen, welche keine rechteckige
- 20 -
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Hysteresekennlinie aufweisen, ist zum Pesthalten des Magnetisierungsvektors
in einer bestimmten Richtung eine feste Vormagnetisierung erforderlich. Das Umschalten
erfolgt durch Anlagen einer ausreichend starken Erregung welche die Wirkung der Vormagnetisierung überwindet und
den Magnetisierungsvektor zum Umschalten bringt.
Vor jeder Operation des Dekodierers muß der Magnetisierungsvektor für jedes magnetische Element bekannt
sein. Wenn das nicht so wäre, würde das Aktivieren eines Eingangsselektionsdrahtes nicht eine Änderung des Magnetisierungsvektors
in einem zugeordneten magnetischen Element bewirken, Demzufolge würde kein Umschalten zur
Induzierung einer Spannung am Ausgang erfolgen.
Ein weiterer Grund für die an jedem magnetischen Element vorhandene Vormagnetisierung besteht darin, ein durch
Rauschsignale bewirktes unerwünschtes Umschalten zu verhindern. Wenn ein Vormagnetisierungssignal angelegt ist,
ist zum Umschalten eines vormagnetisierten magnetischen
Elementes ein relativ großes Signal in zu der Vormagnetisierung
entgegengesetzter Richtung erforderlich. Das Signal weist einen Schwellenwert auf, welcher zum Umschal-
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ten des vormagnetisieren magnetischen Elementes überschritten
werden muß. Der Schwellenwert■kann durch Einstellen
der Vormagnetisierung derart gewählt werden, daß Rauschsignale den Schwellenwert nicht übersteigen.
Wenn magnetische Elemente mit rechteckiger Hysteresekennlinie verwendet werden und wenn Rauschsignale
nicht in der Lage sind, die magnetischen Elemente umzuschalten, wenn keine Vormagnetisierung angelegt ist,
kann ein zweiwertiges Signal auf den EingangsselektionS'-drähten
verwendet werden« Der erste Impuls auf der Leitung
schaltet das magnetische Element von einem stabilen Punkt auf der Hystereseschleife zu einem anderen um.
Ein zweiter Impuls mit entgegengesetzter Polarität in
bezug auf den ersten Impuls wird zum Zurückbringen des
magnetischen Elementes auf den erstgenannten stabilen
Punkt auf der Hystereseschleife verwendet.
Magnetische Elemente 212, 213, 214, 215, 232, 233,
23^ und 235 sind sämtlich auf den Vormagnetisierungsdraht
200 aufgefädelt, durch welchen ein Vormagnetisierungsstrom hindurchfließt, Durch jedes der genannten
magnetischen Elemente ist ein zugeordneter Selektionsdraht hindurchgeführt, nämlich Selektionsdrähte 208, 209,
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210, 211, 228, 229, 230 und 231. Der zugeordnete Treiber
für jeden der Selektionsdrähte ist nicht dargestellt, obgleich die Treiberverbindungen gemäß der Darstellung in
Fig. la oder Ic verwendet werden könnten, vorausgesetzt, daß der Strom aus jeder der Ausgangsklemmen des betreffenden
Treibers in der Richtung fließt, die für jeden Selektionsdraht in Fig. 2a angegeben ist. Es könnten auch andere
Selektionsdrähte, beispielsweise wie in den Fig. Ib und Id dargestellt, verwendet werden.
Selektionsdrähte 208 und 209 sind durch ein erstes Paar voneinander zugeordneten magnetischen Elementen 212
und 213 hindurchgeführt. Ein zweites Paar von einander
zugeordneten magnetischen Elementen bilden die magnetischen Elemente 21*1 und 215* während das dritte Paar von einander
zugeordneten magnetischen Elementen 232 und 233 und ein viertes Paar von einander zugeordneten magnetischen
Elementen 23^ und 235 gebildet wird. Die oben mit Bezug
auf die Darstellung in den Fig. la bis Id erwähnten Treiberverhältnisse
müssen auch für die paarweise einander zugeordneten magnetischen Elemente in Fig. 2a gelten, nämlich
daß nur ein magnetisches Element eines Paares in irgendeinem Zeitpunkt umschalten kann. Das bedeutet, daß beispielsweise
nur in einem der Selektionsdrähte 208 und 209 in einem bestimmten Zeitpunkt ein Strom fließen darf.
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Das gleiche gilt für die Selektionsdrahtpaare 210 und 211, 228 und 229, und 230 und 231.
In Fig. 2g ist eine Tabelle dargestellt,·deren linke
Hälfte vier Reihen von Zahlen zeigt, wobei jede Reihe von Zahlen eine einzige bzw. eindeutige Kombination von in
Abhängigkeit von Eingangssteuersignalen erregten Selektionsdrähten darstellt. Beispielsweise zeigt die obere Reihe,
daß die Leitungen 208, 210, 228 und 230 aktiviert sind bzw. daß in diesen ein Strom in Richtung der Pfeile gemäß
Fig. 2a fließt. Die anderen drei Reihen zeigen jeweils eine unterschiedliche Kombination möglicher erregter Selektionsdrähte, An dieser Stelle sei bemerkt, daß die Eingangsleitung 209 niemals erregt ist und daß demzufolge bei
der dargestellten bevorzugten Ausführungsform nach der
Erfindung das magnetische Element 213 niemals umschaltet
und deshalb unnötig ist. Ebenso ist der tSelektionsdraht überflüssig. Es ist jedoch manchmal aus Herstellungsgründen
erforderlich, daß in dem System solche magnetischen Elemente,
ψ wie beispielsweise das Element 213, vorhanden sind, obgleich diese niemals tatsächlich in dem Umschaltschema
verwendet werden.
Wenn für den Augenblick angenommen wird, daß die Se-
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lektionsdrähte 208, 210, 228 und 230 wirksam sind und.daß
in ihnen jeweils ein Strom in Richtung der in Pig. 2a dargestellten Pfeile fließt, ist klar, daß die magnetischen
Elemente 212, 214, 232 und 234 von dem mit Ηβ bezeichneten
stabilen Zustand in Fig. 2f auf den mit Hg bezeichneten Zustand umschalten müssen. Die Änderung des
magnetischen Zustandes der magnetischen Elemente bewirkt und induziert Spannungen in Ausgangsleitungen, welche
durch diese umgeschalteten Elemente hindurchgeführt sind.
Gemäß Fig. 2b ist eine Ausgangsleitunß 2.4 O auf
besondere Weise durch sämtliche magnetischen Elemente hindurchgeführt. Fig. 2b zeigt die gleichen magnetischen
Elemente wie Fig. 2a, wobei der Vormagnetisierungsdraht 200 und die verschiedenen Selektionsdrähte nicht
dargestellt sind. In Fig. 2b verläuft der Ausgangsdraht
durch die magnetischen Elemente 212, 214, 232 und 231J in der
gleichen Richtung hir-durch. Wenn das magnetische Element umschaltet, erscheint auf dem Ausgangsdraht 240 eine induzierte
Spannung bestimmter Polarität. Eine gleiche induzierte Spannung erscheint, wenn die magnetischen Elemente 214,
232 und 234 umschalten. Nimmt man an, daß alle vier magnetischen
Elemente gleichzeitig umschalten, so ergibt sich ein Spannuri{_;sbeitrag infolge des Umschaltens jedes magne-
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tischen Elementes, und die Summe dieser Spannungsbeiträge
führt zu einer Gesamtspannung an einem Widerstand R., Das
ist in Fig. 2g in der Spalte 240 in Reihe 1 durch die"Zahl 4
dargestellt. Die Zahl 4 steht für die Summe der Spannungsbeiträge der vier jeweils umgeschalteten magnetischen
Elemente.
In Pig, 2c ist ein weiterer Abfühldraht 241 darge-
^ stellt, welcher durch die gleichen magnetischen Elemente
wie in Fig. 2a hindurchgeführt ist, wobei der Vormagnetisierungsdraht
und weitere Abfühldrähte nicht dargestellt sind. Der Abfühldraht 241 ist durch die verschiedenen
magnetischen Elemente auf andere Weise als der Abfühldraht 240 hindurchgeführt. Da die Verdrahtungen von einander
verschieden sind, löschen sich die Spannungsbeiträge
jeweils der umschaltenden magnetischen Elemente bei Erregung der Eingangsseleictionsdrähte 208, 210, 228 und
^ 230 gegenseitig aus, so daß an einem Belastungswiderstand
Rg die Spannung gleich Null ist. Demgemäß wird für
die in der ersten Reihe der Tabelle 1 angegebene Eingangskombination durch den Abfühldraht 241 Keine Ausgangsspannung
abgefühlt. Das ist in der rechten Hälfte der in Fig. 2g
dargestellten Tabelle durch eine 0 in der Spalte 21Jl in
Reihe 1 angegeben. . >
BAD
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i*
Eine gleiche Beziehung gilt für einen Abtastdraht in Fig. 2d und für einen Abtastdraht 2^3 in Fig. 2e.
Jeder dieser Abtastdrähte ist jeweils mit Bezug auf die anderen Abtastdrähte auf unterschiedliche Weise durch
die magnetischen Elemente hindurchgeführt, so daß sich
die Spannungsbeiträge der umschaltenden Elemente unter der oben angegebenen Eingangskombination gegenseitig
auslöschen und demzufolge· bewirken, daß die Spannungen
an den Widerständen Rn und Rn jeweils gleich Null sind.
Durch eine Änderung der erregten Eingangsselektionsdrähte
im Sinne einer anderen Kombination ist es möglich, andere magnetische Elemente zum Umschalten zu bringen.
Beispielsweise können durch Verwendung der in der zweiten Reihe in Fig* 2g angegebenen Eingangskombination die magnetischen
Elemente 212, 211J, 233 und 235 zum Umschalten
gebracht werden. Die Erregung dieser magnetischen Elemente bewirkt, daß Spannungsbeiträge derart aufaddiert werden,
daß am Widerstand Rß in Fig. 2c eine Spannung erscheint,
während an keinem der anderen obengenannten Belastungswiderstände eine Spannung auftritt»
Aus den oben gegebenen Erläuterungen folgt, daß durch Auswählen eindeutiger Kombinationen von Eingangssignalen
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welche durch entsprechende Selektionsdrähte getrieben werden, in Kombination mit einer eindeutigen Verdrahtung
von Ausgangsleitungen die Möglichkeit besteht, mehrere
magnetische Elemente innerhalb jedes Umschaltelementes umzuschalten, wobei jeweils nur eine der eindeutig verdrahteten
Ausgangsleitungen durch das Umschalten der magnetischen Elemente verursache Spannungsbeiträge führt,
welche sich aufaddieren statt sich gegenseitig auszulöschen.
An dieser Stelle sei bemerkt, daß die Ausgangsabfühldrähte im wesentlichen durch Rauschen und andere
schwache Störungen (wie beispielsweise Halbströme) auf den Eingangsselektionsdrähten nicht beeinflußt werden,
weil zum Umschalten der magnetischen Elemente ein relativ großes Signal erforderlich ist. Da die Halbsignale und/oder
Rauschsignale im allgemeinen eine geringe Größe aufweisen, schaltet keines der magnetischen Elemente in Abhängigkeit
von diesen um, was bedeutet, daß der Eingang von den W Ausgangsdrähten getrennt ist. Diese Trennung wird durch
die Tatsache bewirkt, daß die magnetischen Elemente auf einen festen Punkt auf ihrer Magnetisierungskennlinie vormagnetisiert
bzw. zurückgestellt sind und daß ein verhältnismäßig großes Signal aur Überwindung der Nichtlinearität
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der magnetischen Elemente erforderlich ist.
In Fig. 5a ist ein Schaltschema für einen Kodierer
dargestellt, welcher in der Lage ist, die Steuersignale in Abhängigkeit von zwei Eingangssignalen "A" und "B"
zu aktivieren, welch letztere vorher zur Bezeichnung von Ausgängen verwendet worden sind. Die Eingänge A und B
sind in der Tabelle in Fig. 5b mit Binärzuständen dargestellt
und das in Fig. 5a dargestellte Kodiernetzwerlc spricht auf die verschiedenen Binärzustände derart an,
daß die für die verschiedenen Eingangspaare dargestellten Drähte erregt werden.
Fig. 5b zeigt eine elektronische logische Ausführungsform
für den in Fig. 5a dargestellten Kodierer.
Diese besondere AusfUhrungsform gilt lediglich als Beispiel
für viele mögliche Ausführungsformen und verwendet
eine besondere Form einer Irogik, was im folgenden noch
beschrieben ist. Relative Eingangsspannungen an den Eingangsklemmen
A und B sind in der Tabelle in Figo 5b auf der linken Seite dargestellt, ifährend die rechte Seite
das Binär.'iquivalent darstellt, welches dem in Fig. 5b gezeigten
entspricht. Das Kodiernetzwerk weist zwei Inverter 500 und 501 auf. Diese Inverter nehmen die Polarität
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des Eingangssignales an und invertieren sie. Das Kodiernetzwerk weist außerdem vier UIID-Inverterschaltungen 502,
503, 504 und 505 auf» Die UHD-Tnverterschaltungen wirken
derart, daß dann, wenn beide Eingangsleitungen jeweils positive Polarität aufweisen, die Ausgangsleitung immer
negativ ist. Jede andere Eingangskombination ergibt einen positiven Ausgang, Das Kodiernetzwerk weist weiterhin
eine Vielzahl von ODER-Schaltungen 5O6, 507, 508, 509,
510, 511, 512 und 513 auf. Die ODER-Schaltungen wirken
^ derart, daß, wenn irgendein Eingang der ODER-Schaltung negativ ist, der Ausgang immer eine positive Polarität hat.
Deshalb kann bei positiver Ausgangspolarität irgendeiner der ODER-Schaltungen in den entsprechenden Leitungen in
der richtigen Richtung ein Strom getrieben werden und damit das gewünschte Umschalten von magnetischen Elementen bewirkt
werden. Die Verbindungen gemäß Fig. 5a bewirken das
Fließen der richtigen Ströme in den Selektionsdrähten 208, 209, 210, 211, 228, 229, 230 und 231, so daß die in den
Fig. 2b bis 2e dargestellten Abfühldrähte erregt werden,
w-
Der Fachmann wird bemerken, daß auch andere Kodierschaltungen
zur Durchführung der gewünschten Kodierung zweier Binäreingangsleitungen möglich sind,derart, daß immer ein magnetisches
Element eines Paares von einander augeordneten magnetischen Elementen innerhalb der magnetischen Umschalteinrichtung
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umschaltet. Weiter sei hier bemerkt, daß keine Schaltverbindungen
zu dem Eingang der ODER-Schaltung 507 hin
dargestellt sind, weil bei der hier beschriebenen Ausführuncsform
der Selektionsdraht 209 nicht erregt ist. Aus Herstellungsgrtinden kann es erwünscht sein, diesen
Schaltkreis trotzdem vorzusehen, weil die Schaltung auch mit anderen als den dargestellten Selektionsdrahtkombinationen
verwendet werden kann«,
In Fig. 3 ist eine Vielzahl von magnetischen Elementen mit verschiedenen hindurchgeführten Selektionsdrähten dargestellt. Jedes magnetische Element ist durch
eine Bezeichnung der Form 0χγ gekennzeichnet, wobei X und
Y Zahlen sind, welche die X-Reihe und die Y-Reihe angeben, in welcher das Element erscheint. Beispielsweise
erscheint das magnetische Element C12 in der ersten
X-Reihe und in der zweiten Y-Reihe. Selektionsdraht 301 verläuft zwischen Eingangsklemmen X. und Χ1*· Die Selektionsleitung 301 ist durch sechs magnetische Elemente hindurchgeführt,
nämlich C11, C12, C13, C13, C12 und C11.
Ein Treiber des mit Bezug auf Fig. Id beschriebenen Typs kann zwischen den Klemmen X1 und X» angeschlossen werden.
Wenn allerdings der an diese Klemmen angeschlossene Treiber nur derart treiben kann, daß ein magnetisches Element
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"halbausgesteuert" wird, bringt ein in der Leitung 301 fließender Strom keines der dieser Leitung zugeordneten
• magnetischen Elemente zum Umschalten» Ein weiterer Strom ist zur Umschaltung dieser Elemente erforderlich» Ein
weiterer Typ eines Selektionsdrahtes ist zwischen Anschlußklemmen Yp und Y'ρ dargestellt. Dieser Selektionsdraht 3O4 ist zwischen diese Klemmen geschaltet und durch
magnetische Elemente C12, C32, C_2, Cf 2, C33 und C'12
hindurchgeführt. Ein Strom im Selektionsdräht 30^ muß
immer derart stark sein, daß ein Element "halbausgesteuert" wird, und muß immer von der Klemme Y? zur Klemme Yf„
fließen« Aufgrund der Art der Verdrahtung der Selektionsleitung
301I und unter der Annahme, daß der geeignete Vormagnetisierungsstrom durch jedes Element in zu dem an
der Klemme Yp angegebenen Strom entgegengesetzter Richtung
hindurchfließt, bewirkt ein im Selektionsdraht 304 fließender
Strom eine Halbaussteuerung bzw. Halbselektion der magnetischen Elemente C12, C32, C_2, C', C33 und C! 12,
^ vorausgesetzt, daß der Vormagnetisierungsstrom durch jedes
magnetische Element in zur Stromrichtung auf dem Selektionsdraht 304 entgegengesetzter Richtung hindurchfließt. Der
übrige Halbstrom muß durch die kodierten Signale auf den X-Selektionsdrähten geliefert werden, nämlich den Selektionsdrähten 301s 302 und 3O3„
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Nimmt man an, daß Selektionsdrähte 301 und 304 aktiviert
sind, so haben nur die magnetischen Elemente CL«
bzw. Cf 1? die Möglichkeit zum Umschalten, da dieses die
einzigen Elemente in der in Fig. 3 dargestellten Anordnung sind, durch welche zwei Halbströme hindurchfließen. Wenn
in Selektionsdraht 301 ein Strom in der an der Eingangsklemme X. gezeigten Richtung fließt und wenn im Selektionsdraht 304 ein Strom in der bei Klemme Y„ angegebenen Pfeilrichtung
fließt, so fließen durch das magnetische Element CLp Halbströme in der gleichen Richtung hindurch und
bei den vorausgesetzten Eingängen ist das das einzige Element in der dargestellten Anordnung, welches umschaltet.
Es ist zu beachten, daß die in Fig. 3 dargestellten magnetischen Elemente neun Paare von jeweils einander zugeordneten
magnetischen Elementen bilden und daß es ν zur Herstellung einer brauchbaren Umsehaltanordnung erforderlich ist, daß mehr Paare von einander zugeordneten
magnetischen Elementen hinzugefügt werden, was eine Vergrößerung der Anzahl der zugeordneten X- und Y-Treiberdrähte
zur Folge hat. Die X-Drähte werden typischerweise in Kombinationen wie die mit Bezug auf die Fig. 2a bis 2e
erläuterten Kombinationen angetrieben, während die Y-Drähte wenn sie ausgewählt sind, sämtliche magnetischen Elemente,
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welche auf sie aufgefädelt sind, mit Halbströrnen versorgen»
. In Fig. 6 ist ein Querschnitt durch, eine dreidimensionale Anordnung dargestellt, wobei die Ausgangsleitungen
weggelassen sind. Es ist zu beachten, daß die in Fig. 6 dargestellte Anordnung.ebensogut eine zweidimensionale
Anordnung sein könnte» Es sind nur zwei Selektionskoordinaten dargestellt, nämlich eine der X-Eingänge (A,
* B, C, D,) und eine der Y-Eingänge (Y1, Y3, Y3 und Y^),
Für eine Erleichterung des Aufbaues sind magnetische
Elemente 601, 602, 603 und 604, welche typische Beispiele
darstellen, auf eine einzige isolierende Trägerschicht plattiert bzw.-aufgebracht. Magnetische Elemente 605, 6O6,
607 und 6O8 sind auf einer weiteren Trägerschicht plattiert.
Ein Selektionsdraht oll ist derart gezogen, daß er durch
die magnetischen Elemente 6OI, 602, 603 und 604 in der
gleichen Richtung wie der Vormagnetisierungsstrom I„ in
h einer Vormagnetisierungsleitung 610 hindurchgeführt ist,
welcher durch sämtliche in Fig. 6 dargestellte magnetischen Elemente hindurchgeleitet wird. Mehrere Y-Selektionsdrähte
sind zwischen Anschlußklemmen Y -Y1 , Y -Y' , Y-Y* und
Yk-Y1I. angeschlossen. In einem bestimmten Zeitpunkt kann
jeweils immer nur einer der Y-Selektionsdrähte erregt wer-
10 9827/1753
2U63203 I?
den« Diese Selektionsdrähte werden durch normale Dekodierverfahren,
in externer Schaltung ausgewählt. Der Strom in den Y-Selektionsdrähten fließt in der Richtung, welche
an den Eingangsklemmen Y1, Y2, Y, und Y14 angegeben ist.
Der Strom ist jeweils ein Halbstrom und ermöglicht es deshalb, daß acht von den dargestellten zweiunddreißig
magnetischen Elementen entsprechend den möglichen Kombinationen, welche an den mit 1, 2, 3 und H bezeichneten
X-Eingängen eingegeben werden, umgeschaltet werden können. Wenn die Eingangsleitungen entsprechend einer Schaltung
des in Fig. Id dargestellten Typs angetrieben v/erden, so schalten nur vier der in Fig. 6 dargestellten zweiunddreißig
magnetischen Elemente in jedem Zeitpunkt um. Wenn Ausgangsdrähte durch die Elemente hindurchgeführt sind,
welche entsprechend den in den Fig« 2b bis 2e dargestellten Verdrahtungsmustern umschalten, so wird nur einer der
Ausgangsdrähte entsprechend einer der bestimmten Folgen von Steuersignalen, welche in die mit 1, 2, 3 und H bezeichneten
Leitungen eingegeben werden, erregt.
Eine weitere VerdrahtungBmöglichkeit ergibt sich leicht aus der Diskussion der Operation der Schaltungen
in Fig. 6 und in anderen Figuren, Bei diesem weiteren Verdrahtungsverfahren wäre eine Vielzahl von Vormagne-
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tisierungsdrähten zu verwenden, wobei jeder Vormagnetisierungsdraht
durch die gleichen magnetischen Elemente wie die Drähte zwischen den Y- und zugeordneten Y1-Anschlußklemmen
hindurehgeführt sind. Im normalen Betrieb fließt ein Strom I_. vom Y'-Eingang zu der Y-Klemme in
der für den Vormagnetisierungsdraht 610 dargestellten Richtung. Wenn jedoch ein bestimmter Y-Draht ausgewählt
ist, wird der Vormagnetisierungsstrom auf einen Wert verringert, derart, daß ein Halbstrom auf einem anderen
κ Selektionsdraht, v/elcher durch das betreffende magnetische
Element hindurehgeführt ist, das magnetische Element zum
Umschalten bringt und eine induzierte Spannung auf einer Ausgangsleitung erzeugt.
Eine weitere Möglichkeit zur Erzeugung der Koinzidenz
von Halbströmen in gewünschten magnetischen Elementen besteht darin, die magnetischen Elemente in der X-Richtung
gemäß Fig. 3 zu verdrahten und die Elemente in der Y-Riehtung
in der gleichen Weise zu verdrahten» Dadurch werden die zu zugeordneten Drahtpaaren hinführenden X-Selektionsdrähte
exakt in der gleichen Art wie die Y-Selektionsdrähte gleichseitig angetrieben und dadurch bewirkt, daß die Halbströme
nur bei den magnetischen Elementen gleichzeitig auftreten,,
welche umgeschaltet werden sollen» Diese Lösung hat den
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Vorteil, daß die Rauschempfindlichkeit verringert wird,
aber den Nachteil, daß die Anzahl der Treiber und Kodierschaltungen, welche zur Erzeugung der erforderlichen
Koinzidenz erforderlich sind, größer wird. Ein Vorteil ist jedoch, daß die Spaltengröße des elektronischen
Positivs geringer wird.
Zum Verständnis der Einfachheit, mit welcher die verschiedenen Ausgangsdrähte (in Fig. 6 nicht dargestellt)
durch die magnetischen Elemente, welche bei der Umschaltanordnung nach der Erfindung verwendet werden, hindurchgefädelt
werden können, wird auf die Darstellung in Fig. 7a Bezug genommen. In Fig. "Ja. ist eine Anzahl von
Trägerschichten 700, 701, 702, 703, 704, 705, 706 und
707 dargestellt, auf Vielehe jeweils magnetische Materialien
in Gestalt von Elementen aufgebracht sind» wobei es sich um ringförmige Elemente, ringförmige Schichten
oder Schichten handeln kann, welche in Parallelfeldumschaltart betrieben werden. Tatsächlich sind die magnetischen
Elemente 212, 213, 214, 215, 232, 233, 234 und
in der gleichen Beziehung zueinander wie in Fig. 2b dargestellt.
Um den Ausgangsdraht 240, welcher in Fig. 2b dargestellt ist, durchziehen zu können, werden die Trügerochichten
gemäß Fig, 7a zueinander ausgerichtet, ciodann
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Xiird ein gerader Draht durch sämtliche Trägerschichten
hindurchgezogen«, Dabei wird der Draht 708 durch die
magnetischen Elemente 212, 214, 232 und 234 hindurchgeführt.
Ein weiterer gerader Draht 709 wird durch sämtliche
Trägerschichten bzw. durch eine andere Spalte von Löchern bzw. durch magnetische Elemente 213, 215, 233 und 235
hindurchgezogen. Es sei bemerkt, daß an der Stelle, an welcher ein gerader Draht durch eine Trägerschicht hindurchgeführt
ist und an welcher kein magnetisches Element aufgebracht ist, die Wirkung, was den geraden Draht anbetrifft,
die gleiche ist, wie wenn dieser in Luft geführt ist. Zur Vervollständigung der Herstellung des
Abfühldrahtes 240 ist es erforderlich, daß ein Ende des
Drahtes 709, wie dargestellt, geerdet wird und daß der Draht 708 an einen Widerstand R. angeschlossen wird. Anschließend
ist lediglich noch der Draht 708 mit dem
Draht 709 zu verbinden, was durch eine gestrichelte Linie
angedeutet ist. Vergleicht man dann die in den Pig. 7a
und 2b dargestellten Schaltungen miteinander, so bemerkt
man, daß die Drähte 708 und 709 in Verbindung mit dem
gestrichelt dargestellten Draht 710 tatsächlich den in
Fig. 2b dargestellten Äusgangsdraht 240 bilden.
Zur Herstellung einer weiteren Abfühlleitung wird eine
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ausgewählte Reihe von Trägerschichten in horizontaler Richtung derart verschoben, daß eine andere Reihe von
Löchern in vertikalen Kanälen aufeinander ausgerichtet ist. In Fig. 7b sind die Trägerschichten 704 und 706
im Vergleich zu ihrer Position in Pig« 7a nach rechts verschoben und die Trägerschichten 705 und 707 sind
im Vergleich zu ihrer Position in Fig. 7a nach links
verschoben wordeno Eine weitere Ausgangsleitung wird
sodann in der gleichen V/eise gebildet, wie mit Bezug auf Fig. 7a bereits beschrieben. Tatsächlich ist in Fig. 7b
die Ausgangsleitung 241 zusammen mit dem ihr zugeordneten
Belastungswiderstand Rß dargestellt, welche in identischer
Weise durch die gleichen magnetischen Elemente wie der Abfühldraht 241 in Fig. 2c hindurchgeführt ist«,
Zur Vervollständigung der Herstellung der in den Fig. 2b und 2c dargestellten Ausgangsleitungen müssen
lediglich die in Fig. 7b dargestellten Trägerschichten
derart von neuem verschoben werden, daß die zusätzlichen Abfühldrähte leicht durch die geraden Kanäle, welche
sich nach der Neueinstellung der Trägerschichten ergeben, leicht hindurchgezogen werden könnenβ
Zur Vereinfachung der Figuren sind die für die raag-
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ietischen Elemente erforderlichen Selektionsleitungen
in den Fig0 7a und 7b nicht dargestellt» Da einige Drähte dazu bestimmt sind, durch die magnetischen Elemente
in einer bestimmten Reihe auf einer ebenen Trägerschicht hindurch zu verlaufen, können diese Drähte auf
den betreffenden Trägerschichten plattiert und dabei derart angeordnet werden, daß sie durch die geeigneten
magnetischen Elemente in der richtigen Richtung hindurchverlaufen. Die Leitung 610 gemäß Pig, 6 ist ein Beispiel
für eine mögliche plattierte Leitung, Vielehe auf jede
der in Figo 7 gezeigten Trägerschichten aufgebracht werden
kann. Zur Verlegung der Y-Selektionsdrähte gemäß Fig. 6
sind selbstverständlich die gleichen Verfahren xtfie die
bei der Verdrahtung der Abfühlleitungen verwendeten,
wie mit Bezug auf. die Fig„ 7a und 7b erläutert, geeignet,,
In der gesamten Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung ist auf magnetische Umschaltanordnungen
des in Fig. 2a dargestellten Typs Bezug genommen W - worden, bei welchem nur vier mögliehe Ausgangsleitungen
vorhanden sind, wie in den Fig. 2b, 2c, 2d und 2e dargestellt. Dem Fachmann ist natürlich klar, daß durch
Hinzufügen weiterer Paare von einander zugeordneten magnetischen Elementen sowie von weiteren Selektionsdrähten
die Anzahl von eindeutigen Eingangssteuersignalkombina-
109827/1753
tionen vergrößert werden kann und daß demzufolge mehr
Ausgangsdrähte durch die magnetischen Elemente hindurchgezogen werden können, welche auf die zusätzlichen eindeutigen
Steuersignalkombinationen ansprechen,, Beispielsweise
können acht Paare von einander zugeordneten Elementen vorgesehen sein, welche auf acht Paare von Selektionsdrähten
ansprechen, so daß das Umschalten von acht eindeutigen Kombinationen magnetischer Elemente bewirkt
wird, welche durch eine von acht eindeutig verdrahteten Abfühlleitungen in geeigneter Weise abgefühlt
werden.
Fig. 8 zeigt eine weitere bevorzugte Ausführungsfora der Erfindung, Bei dieser Ausführungsform werden
Magnetschichtflecke verwendet, welche auf eine Trägerschicht aufgebracht sind, die in Fig, 8 nicht dargestellt
ist. In Fig. 8 sind Magnetschichtflecke 812, 813, 814,
815, 832, 833, 834 und 835 dargestellt, über welche
jeweils oberhalb plattierte Drähte hinweggeführt sind,
Eingangsselektionsdleitungen 8o8, 809, 810, 811, 828, 829, 830 und 831 sind in gleicher Weise wie die
Eingangsselektionsdrähte in Fig, 2a angeordnet. Jede der Eingangsselektionsloitungen ist über einen zugeord-
- 41 - . 109827/1763
neten Magnetschichtfleck hinweggeführt,
In einer Vormagnetisierungsleitung 800 fließt ein Strom I„ in der eingezeichneten Pfeilrichtung. Dieser
angelegte Vormagnetisierungsstrom wird dazu verwendet, sicherzustellen, daß die Orientierung des Magnetisierungs
vektors innerhalb des Mägnetschichtfleckes immer mit
einer bestimmten Orientierung übereinstimmt, bevor der
Dekodierer erregt wird,
Ein Strom,» weicher in der Selektionsleitung 808
in Richtung des in Fig. 8 dargestellten Pfeiles fließt, bewirkt, daß der Magnetisierung^vektor innerhalb des
Mägnetschichtfleckes 812 seine Orientierung ändert,
wenn der Strom in dieser Selektionsleitimg ausreichend stark ist, um ^die Wirkungen des Vormagnetisierungsstromes
Ig zu überwinden. Die gleiche Überlegung gilt für jeden anderen Selektionsdraht in Fig. 8· Aus den obigen
k Überlegungen ergibt sieh außerdem» daß Eingangsselektionsleitungen
eine Vielzahl von Selektionsleitungen bilden könnten» bei vmlcher der Strom in jeder Selektionsleitung zum Umschalten des Magnetisierungsvektors innerhalb
eines bestimmten Schichtfleckes zu schwach ists jedoch
in Kombination stark genug ist, um den Magnetisie-
109827/1753
2083203
rungsvektor eu ändern. Demzufolge könnte beispielsweise
die Eingangsselektionsleitung 808 durch zwei Eingangsselektionsleitungen
ersetzt werden. Wenn der Strom in diesen beiden Ersatzselektionsleitungen eine ausreichende
Stärke hat, kann der Magnetisierungsvektor des
Schichtfleckes 812 umgeschaltet werden. Diese Stromwerte können derart eingestellt werden, daß immer dann,
wenn nur eine EingangsBelektionsleitung wirksam ist,
der Magnetisierungsvektor des Schichtfleckes 812 nicht
umgeschaltet wird,
' Es sei außerdem bemerkt, daß die Vormagnetisierungs leitung 800 durch einen Vormagnetisierungsstrom in
einer weiteren Selektionsleitung ersetzt werden könnte,
welch letztere die gleiche Anordnung wie die in Fig. 3 dargestellte Selektionsleitung 30** hätte. Der durch diese
Selektionsleitung hindurchfließende Strom hat in diesem fall eine ausreichende Stärke, um sämtliche
Schichtflecke derart ausreichend vorzumagnetisieren, daß ein Strom in jeder der anderen Selektionsleitungen
für einen bestimmten Magnetschiehtfleek nicht ausreicht,
um dessen Magnetisierungsvektor umzuschalten. Um das Umschalten eines bestimmten Schichtfleckes zu bewirken,
muß der Vormagnetisierungsstrom in der weiteren Selek-
- 43 109827/1753
2 Q B 3 2 O: Hq
tionsleitung .verringert und gleichzeitig ein Strom in
der erstgenannten Selektionsleitung zum Fließen gebracht werden«, Die Treibercharakteristiken der Magnetschichtfleck-Ausführungsform
in Figo 8 sind damit im wesentlichen die gleichen wie die Charakteristiken der vorher beschriebenen
Ausführungsformen,
Eine Ausgangsleitung 840 ist über sämtliche Magnetschichtflecken
in Fig. 8 plattiert« Tatsächlich ist die
k Anordnung dieser Ausgangsleitung 840 mit der Anordnung
des in Fig. 2b dargestellten Ausgangsdrahtes 240 identisch. Unter der Annahme, daß die Eingangsleitungen 8O8, 810,
828 und 83O erregt sind, so daß die Magnetschichtflecken 812,
814, 832 und 834 umgeschaltet werden, ergibt sich ein
Spannungsbeitrag infolge des Umschaltens jedes dieser Magnetschichtflecke, und diese Spannungsbeiträge werden in
der Ausgangsleitung 840 derart aufaddiert, daß sich an
einem Ausgangsbelastungswiderstand R„ eine Spannung ergibt.
Damit ist die in Fig. 8 dargestellte Anordnung in
" bezug auf die Ausgangsleitung 840 mit den in den Fig. 2a
und 2b mit Bezug auf die Ausgangsleitung 240 dargestellten Anordnungen identisch.
Gleiche Überlegungen sind für eine Ausgangsleitung
109827/1753
anzustellen, welche gemäß Fig, 8 in gleicher räumlicher Anordnung verlegt ist wie der Ausgangsdraht 241 gemäß
Pig. 2c.
Die Vorteile der in Fig. 8 dargestellten Ausführungsform
der Erfindung sind Völlig klar. Es ist ein Vorteil, daß die erforderliche Verdrahtung leicht
durch weitere grafische Niederschlagsverfahren herstellbar
ist, welche in der Transistor- und Miniaturschaltungstechnik bestens bekannt sind. Außerdem ist von
Vorteil, daß die Ausgangsleitungen des Dekodierers über die Trägerschicht hinweg bis zu der Schaltung plattiert
werden können, an welche die verschiedenen Ausgangsleitungen angeschlossen sind, wie beispielsweise Magnetspei
cher, bei welchen die Ausgangsleitungen jeweils HaIbansteuerleitungen
in dem Speicher entsprechen,,
Im Rahmen der Erfindung bietet sich dem Fachmann über die beschriebenen Ausführungsbeispiele hinaus
selbstverständlich eine Vielzahl von Vereinfachung- und Verbesserungsmöglichkeiten soviohl hinsichtlich des Aufbau
a als auch der Betriebsweise der erfinduni-;sgeniüßen
Dokod ior 3 c ha1t ung.
109827/1753 bad original
Claims (1)
- 2Ü63203Patentansprüche ιDekodierschaltung, gekennzeichnet durch eine Vielzahl von magnetischen Elementen ( 112, 113, 114*, 115, 126, 127, 128, 129, 142, 14-3, 144·, 14-5, 160, 161, 162, 163, 212, 213, 214-, 215, 232, 233, 234, 235), welche auf einen gemeinsamen stabilen Punkt ihrer Magnetisierungskennlinie vormagnetisiert sind, weiter durch eine Vielzahl von Selektionsdrähten (108, 109, 110, 111, 124, 125, 138, 139, 140, 141, 158, 159, 208, ' 209, 210, 228, 229, 230, 231), welchen jeweils zwei der magnetischen Elemente zugeordnet sind und welche jeweils derart angeordnet sind, daß jeweils das eine der "beiden magnetischen Elemente umschaltet, wenn in dem "betreffenden Selektionsdraht ein Strom in einer Richtung fließt, bzw. daß jeweils das andere der beiden magnetischen Elemente umschaltet, wenn in dem betreffenden Selektionsdraht ^ ein Strom in entgegengesetzter Richtung fließt-, ferner durch eine Vielzahl von Treiberschaltungen (100, 101, 103, 104, 122, 123, 152, 153), welche jeweils mit einem einzelnen Selektionsdraht verbunden sind und welche in Abhängigkeit von externen Steuersignalen ein Signal erzeugen, welches eines der, dem mit der Treiberschaltung109827/ 1753 - 46 -verbundenen Selektionsdraht zugeordneten magnetischen Elemente umschaltet, und schließlich durch eine Vielzahl von Ausgangsdrähten (240, 241, 242, 243), welche ein Signal von jedem umschaltenden magnetischen Element empfangen, wobei für jede externe Signalkombination jeweils nur einer der Ausgangsdrähte durch das Umschalten jedes magnetischen Elementes komplementäre Signale empfängt.2. Dekodierschaltung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Umschaltzellen, welche jeweils ein Paar von magnetischen Elementen (112, 113 bzw. 114, bzw. 126, 127 bzw, 142, 143 bzw. 144, 145 bzw. 160, l6l bzw. 162, 163) aufweisen, die jeweils aus einem Material mit rechteckiger Hystereseschleife gebildet sind und unterschiedliche stabile PluSremanenzzustände aufweisen, von welchen einer ein stabiler Bezugszustand ist, weiter durch mit den Umsohaltzellen verbundene Steuerschaltungen (106, 107, 122, 123, 132, 133, 152, 153), welche auf Informationssteuersignale derart ansprechen, daß nur ein bestimmtes der magnetischen Elemente entsprechend den Informationssteuersignalen von seinem Bezugszustand auf einen unterschiedlichen stabilen Zustand umgeschaltet wird, ferner durch eine Einrichtung, welche nach Betätigung- 47 -109827/1753der Steuerschaltungen wirksam ist und sämtliche magnetische Elemente jeder Umschaltzelle auf den Bezugszustand umschaltet, und schließlich durch die Vielzahl von Ausgangsdrähten (240, 241, 242, 243), welche entsprechend einem bestimmten Schaltkode mit sämtlichen magnetischen Elementen derart gekoppelt sind, daß auf das Umschalten der magnetischen Elemente hin nur an einer der Ausgangsleitungen eine Gesamtausgangsspannung auftritt.j5. Dekodierschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Umschaltung sämtlicher magnetischer Elemente jeder Umschaltzelle auf den Bezugszustand jeweils Mittel (V„) zur Vormagnetisierung sämtlicher magnetischer Elemente in den Bezugszustand aufweist.4. Dekodierschaltung nach Anspruch 1, zur Dekodierung zweiwertiger Eingangssignale in eindeutige Ausgangssignale, r gekennzeichnet durch mindestens eine Gruppe magnetischer Elemente (0χγ), welche jeweils einen normalen stabilen Zustand aufweisen und welche in Abhängigkeit von einer, einen bestimmten Schwellenwert übersteigenden Erregung auf einen unterschiedliehen Zustand umschaltbar sind, weiter- 48 -109 8 2 7./17 53durch Eingangsleitungen (301, 302, 303, 304), über welche die Eingangssignal in verschiedenen, wählbaren Kombinationen eingegeben werden können, von welchen mindestens einige oberhalb des Schwellenwertes liegende Erregerströme verursachen, die jeweils entsprechend den zu dekodierenden Eingangssignalkombinationen wahlweise jeweils verschiedenen Kombinationen der magnetischen Elemente zugeführt werden, und schließlich durch Ausgangsleitungen (708, 709, 710; 840; 841), auf welchen jeweils entsprechend der Umschaltweise der magnetischen Elemente durch die Eingangssignale jeweils wahlweise Signale abgegeben werden, wobei für jede Gruppe von magnetischen Elementen eine Vielzahl von Ausgangsleitungen vorgesehen ist, welche jeweils einen Signalbeitrag der einen oder anderen Polarität von jedem Element in der betreffenden Gruppe, welches von einem normalen Zustand auf einen unterschiedlichen Zustand umschaltet, empfangen, und wobei jede Ausgangsleitung in Abhängigkeit vom Umschalten einer eindeutigen Kombination magnetischer Elemente ein Ausgangssignal bestimmter Größe abgibt.5. Dekodierschaltung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsleitungen (301, 302, 303, 304; oll) jeweils paarweise angeordnet sind, wobei jeweils ein Paar jev/eils einem an die Dekodierschaltung angelegten zwei-- 49 109 827/1753wertigen Eingangssignal zugeordnet ist, daß weiter die Ein- » gangsleitungen jedes Paares entsprechend dem Wert des betreffenden Eingangssignales wahlweise erregbar sind, daß ferner jede erregte Eingangsleitung ein entsprechendes magnetisches Element (CLy) in jeder Gruppe erregt, so daß die halbe Anzahl der magnetischen Elemente in jeder Gruppe nur in Abhängigkeit von jeweils einen bestimmten Wert oberhalb des Schwellenwertes aufweisenden EingangsSignalen um~ geschaltet wird, während die übrigen magnetischen Elemente jeweils in der betreffenden Gruppe nur in Abhängigkeit von jeweils den anderen Wert oberhalb des Sehwellenwertes auf-* weisenden Eingangssignalen umgeschaltet werden.6. Dekodier schaltung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Ausgangsleitungen (240, 241, 242, 245, 708, 709, 710, 840* 841) derart verlegt sind, daß sich die Signalbeiträge, welche sie jeweils von den umgeschalteten magnetischen Elementen (212, 213, 214, 215, 232, 233, 234, 235) der ihnen jeweils fest zugeordneten versohledenen Gruppen empfangen, nur jeweils bei einer einzigen, bestimmten Kombination von Eingangssignalwerten gegenseitig ergänzen,7. Dekodierschaltung nach Anspruch 1, gekennzeichnet- 50 - .
109827/1753i" '■ !!JIiIl[II!!'!'!! r !""F-2Ü63203$4durch eine Vielzahl von magnetischen Elementen (Οχγ), welche in Gruppen eingeteilt sind, wobei jede Gruppe eine gerade Anzahl von magnetischen Elementen aufweist, weiter durch eine Vielzahl von Vormagnetisierungsdrähten (116, I30, 146, 164, 2QO, 610, 800), welche jeweils einer einzelnen Gruppe von magnetischen Elementen zugeordnet und derart angeordnet sind, daß ein in ihnen fließender Strom jedes magnetische Element auf einen gemeinsamen stabilen Punkt (Hß) auf deren Magnetisierungskennlinie vormagnetisiert, ferner durch eine Vielzahl von jeweils einem einzelnen Vormagnetisierungsdraht zugeordneten Vormagnetisierungsstromtreiberschaltungen (122, 123* 152, 133, 152, 153), welche jeweils zwei verschiedene Ausgangs stromzustände jeweils derart entsprechender Größe und Richtung aufweisen, daß kein mit dem Vormagnetisierungsdraht verbundenes magnetisches Element umschalten kann, wenn die Vormagnetlsierungsstromquelle einen der beiden Ausgangsstromzustände eingenommen hat, wobei die Vormagnetisierungsstromquelle zwecks Steuerung des Ausgangsstromzustandes der Vormagnetisierungsstromtreiberschaltungen auf die externen Steuersignale anspricht, fernerhin durch eine Vielzahl von Selektionseinrichtungen (301, 302, 303, 304), welche auf eine weitere Gruppe von Steuersignalen ansprechen, wobei jede Einrichtung zur Umschaltung der magnetischen Elemente- 51 -109827/1753jeweils zwei magnetischen Elementen jeder Gruppe zugeordnet ist und jeweils ein magnetisches Element in jedem zugeordneten Paar von magnetischen Elementen dann umschaltet, wenn die VormagnetisierungsStromtreiberschaltung einen der beiden Ausgangsstrornzustände eingenommen hat, und wobei die Selektionseinrichtung kein magnetisches Element in jedem zugeordneten Paar von magnetischen Elementen umschaltet, wenn die Vormagnetisierungsstromquelle den anderen der beiden Ausgangsstromzustände eingenommen hat, und schließlieh durch eine Vielzahl von jeder Gruppe magnetischer Elemente zugeordneten Ausgangsdrahten (240, 241, 242, 243, 708, 709, 710, 840, 841), welche jeweils ein Signal von jedem umschaltenden magnetischen Element innerhalb einer Gruppe von magnetischen Elementen empfangen und von welchen für jede Kombination von Steuersignalen jeweils nur ein Ausgangs draht durch das Umschalten jedes magnetischen Elementes komplementäre Signale empfängt.8. Dekodiersehaltung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mindestens ein Paar von umschaltbaren magnetischen Elementen (212, 213, 214, 215/ 232, 233, 234, 235; σχγ), welche jeweils eine nichtlineare Magnetisierungskennlinie109827/1753mit zwei Signalzuständen (EL, Hn) aufweisen und welche in Abhängigkeit von einem angelegten Erregungssignal, dessen Größe einen bestimmten Schwellenwert übersteigt, von einem Zustand auf einen anderen Zustand umschaltbar sind, weiter durch eine Eingangssignaleinrichtung für jedes Paar umschaltbarer magnetischer Elemente zum Übertragen des Erregungssignals und damit zum Umschalten jeweils eines der umschaltbaren magnetischen Elemente in jedem Paar von magnetischen Elementen, und schließlich durch eine Vielzahl von Ausgangseinrichtungen (240, 241, 242, 243, 708, 709, 710, 840, 841), welche jeweils infolge des Umschaltens jedes der magnetischen Elemente ein Signal empfangen, wobei der Signalbeitrag der Signale von jedem magnetischen Element nur auf einer der Ausgangseinrichtungen für jede Kombination angelegter Erregungssigiale komplementär ist,9, Dekodiereehal&ung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zustände (Hg, Hg), auf welche die magnetischen Elemente (212, 215> 214, 215, 232, 25>, -254,-2J5j 0χγ) umschaltbar sind, jeweils Sättigungszustände sind und daß eine Vormagnetisierungseinrichtung (VR) vor-- 53 -109827/1753gesehen ist, welche jedes der magnetischen Elemente in einem dieser Sattigungszustände hält.109827/1753
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