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DE1099582B - Elektronische Schalteinrichtung zum Hindurchleiten eines Stromimpulses durch einen vorbestimmten Zweig eines elektrischen Netzwerkes - Google Patents

Elektronische Schalteinrichtung zum Hindurchleiten eines Stromimpulses durch einen vorbestimmten Zweig eines elektrischen Netzwerkes

Info

Publication number
DE1099582B
DE1099582B DEJ17554A DEJ0017554A DE1099582B DE 1099582 B DE1099582 B DE 1099582B DE J17554 A DEJ17554 A DE J17554A DE J0017554 A DEJ0017554 A DE J0017554A DE 1099582 B DE1099582 B DE 1099582B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
core
cores
windings
control
winding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ17554A
Other languages
English (en)
Inventor
Allan Henry Ellson
Henry Frederick Hartley
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
INTERNAT COMPUTORS AND TABULAT
Original Assignee
INTERNAT COMPUTORS AND TABULAT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by INTERNAT COMPUTORS AND TABULAT filed Critical INTERNAT COMPUTORS AND TABULAT
Publication of DE1099582B publication Critical patent/DE1099582B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K17/00Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
    • H03K17/51Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used
    • H03K17/80Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used using non-linear magnetic devices; using non-linear dielectric devices
    • H03K17/81Switching arrangements with several input- or output-terminals, e.g. multiplexers, distributors

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Dc Digital Transmission (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf elektronische Schalteinrichtungen und insbesondere auf eine Schalteinrichtung, die dazu dient, einen Stromimpuls durch einen vorbestimmten Zweig eines elektrischen Netzwerkes hindurchzuleiten.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, Schaltstromkreise, die magnetische Kerne von der Art enthalten, welche eine im wesentlichen rechteckige Hysteresischarakteristik haben, derart auszubilden, daß sie einen Strom durch einen vorbestimmten Zweig eines Netzwerkes hindurchleiten können. Gemäß diesem Vorschlag sind Paare von Kernen vorgesehen, und der eine Kern jedes Paares wird eingestellt, um den vorbestimmten Zweig auszuwählen. Die Kerne sind mit einer Anzahl von Wicklungen versehen, von denen jeweils eine an ein Ende jedes Zweiges des Netzwerkes angeschlossen ist. Jeder Zweig enthält einen Gleichrichter, und wenn den Kernen ein Abfrageimpuls und ein Steuerimpuls zugeführt werden, wird jeder eingestellte Kern zurückgestellt und der Steuerimpuls durch den vorbestimmten Zweig hindurchgeleitet.
Wird ein Schaltstromkreis dieser Art dazu verwendet, beispielsweise einen aus sechs binären Ziffern bestehenden Code in seine vierundsechzig verschiedenen Ausgänge zu entschlüsseln, dann haben die Kerne des Kernpaares, das der höchsten Stellenziffer des Codes entspricht, jeweils zweiunddreißig Ausgangswicklungen zusätzlich zu den Einstellwicklungen und den Abfrage- und Steuerwicklungen. Das Aufwickeln aller dieser Wicklungen auf einen magnetisehen Kern stellt jedoch ein äußerst schwieriges Problem dar.
Es ist ersichtlich, daß ein Schaltstromkreis dieser Art, der nur an dem einen Ende der Zweige eines Netzwerkes entschlüsselt, für die Auswahl eines Zweiges aus einer großen Anzahl von Zweigen unbrauchbar ist, weil beispielsweise für die Auswahl eines Zweiges aus tausendvierundzwanzig Zweigen, die mit einem aus zweiunddreißig binären Ziffern bestehenden Code arbeiten, jeder Kern des 32. Kernpaares fünfhundertzwölf Ausgangswicklungen erfordern würde.
Hauptzweck der Erfindung ist, eine elektronische Schalteinrichtung zu schaffen, die an beiden Enden der Zweige eines Netzwerkes entschlüsselt und dadurch ermöglicht, einen Stromimpuls durch irgendeinen einer großen Anzahl von Zweigen, z. B. durch irgendeinen Zweig aus tausendvierundzwanzig oder zweitausendachtundvierzig Zweigen, hindurchzuleiten.
Gemäß der Erfindung umfaßt eine elektronische Schalteinrichtung zum Hindurchleiten eines Stromimpulses durch einen vorbestimmten Zweig eines elektrischen Netzwerkes zwei Sätze von magnetischen Kernen, von denen jeder Kern eine Einstellwicklung, Elektronische Schalteinrichtung
zum Hindurchleiten eines Stromimpulses durch einen vorbestimmten Zweig
eines elektrischen Netzwerkes
Anmelder:
International Computors
and Tabulators Limited,
London
Vertreter: Dr. E. Wiegand, München 15,
und Dipl.-Ing. W. Niemann, Hamburg 1, Ballindamm 26,
Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 21. Januar 1959
Allan Henry Ellson, Whyteleafe, Surrey,
und Henry Frederick Hartley, Wallington, Surrey
(Großbritannien),
sind als Erfinder genannt worden
eine Abfragewicklung und wenigstens eine Steuerwicklung besitzt, wenigstens eine Gruppe von Netzwerkzweigen, von denen jeder Zweig einen Gleichrichter enthält und von denen das eine Ende sämtlicher Zweige der Gruppe mit einer Steuerwicklung des einen Kernsatzes und das andere Ende jedes der Zweige jeweils mit einer anderen S teuer wicklung des anderen Kernsatzes verbunden ist und die Einstellwicklungen derart erregbar sind, daß sie vorbestimmte Kerne für die Auswahl eines vorbestimmten Zweiges einstellen, und ferner einen Impulsgenerator, der mit den Abfrageund Steuerwicklungen verbunden ist und diesen einen Abfrageimpuls und einen Steuerimpuls zum Rückstellen eingestellter Kerne derart zuführt, daß eine Blockierungsspannung an sämtliche Gleichrichter außer demjenigen in dem vorbestimmten Zweig angelegt und der Steuerimpuls durch diesen Zweig hindurchgeleitet wird.
Für die Entschlüsselung einer binären Zahl zum Auswählen eines dieser Zahl entsprechenden Zweiges umfaßt wenigstens einer der Sätze von Kernen eine Mehrzahl von Kernpaaren, bei denen die Kerne jedes Paares einer binären »0« bzw. einer binären »1« einer
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Stelle der Zahl entsprechen, und daß die Abfrage- * "und der Kern 12 hat zwei Steuerwicklungen 23 und
wicklungen aller Kerne des Satzes in Reihe geschaltet 24. Die Steuerwicklung 18 des Kernes 9 ist mit den
sind und eine Steuerwicklung jedes Kernes des Satzes Steuerwicklungen 21 und 23 der Kerne 11 bzw. 12
mit einer Steuerwicklung eines Kernes jedes der an- verbunden, während die Steuerwicklung 19 des Kernes
deren Kernpaare in Reihe geschaltet ist. Die Steuer- 5 10 mit den Steuerwicklungen 22 und 24 der Kerne 11
wicklungen können an die Reihenschaltung der Ab- bzw. 12 verbunden ist.
fragewicklungen angeschlossen sein. Der andere Kernsatz der in Fig. 1 wiedergegebenen
Weiterhin kann gemäß der Erfindung jeder Satz einfachen Schalteinrichtung besteht aus einem Paar
von Kernen als" ein Ringzähler ausgebildet sein, der Kernen 25, 26, die je eine Einstellwicklung 27 bzw. 28
eine gerade Anzahl von Stufen hat, wobei der eine io und eine Steuerwicklung 29 bzw. 30 haben. Durch Er-
Zähler mehr Stufen als der andere Zähler hat und regung der entsprechenden Einstellwicklungen 27 oder
beide Zähler von dem Impulsgenerator gesteuert wer- 28 wird in diesem Kernsatz eine binäre »0« bzw. eine
den und ferner die maximale Anzahl von Zweigen, aus binäre »1« eingestellt. Das eine Ende jeder der Steuer-
denen die Auswahl eines Zweiges möglich ist, gleich wicklungen 29 und 30 ist geerdet, und die Abfrage-
dem kleinsten gemeinsamen Vielfachen der Anzahl der 15 leitung 17, die auch durch diese Kerne 25 und 26 hin-
Stufen der Zähler ist. durchläuft, ist ebenfalls geerdet.
Vorzugsweise weist jede Stufe jedes Ringzählers Die Zweige des Netzwerkes sind in zwei Gruppen einen Kern auf, und die Steuerwirkung jedes Kernes unterteilt, nämlich eine erste Gruppe, die aus den ist mit der Einstellwicklung des nächsten Kernes in Zweigen 1 bis 4 besteht, und eine zweite Gruppe, die Reihe geschaltet, während die Abfragewicklungen der 20 aus den Zweigen 5 bis 8 besteht. Jeder dieser Zweige 1 ungeraden und der geraden Kerne in eine Ungerade- bis 8 enthält einen Gleichrichter 31 und eine Be-Abfrageleitung bzw. eine Gerade-Abfrageleitung ge- lastung, die hier als Belastungswiderstand 32 dargeschaltet sind. stellt ist, an dem eine Ausgangsspannung entwickelt
Ein Kern jedes Zählers kann eine zusätzliche wird. Das eine Ende jedes der Zweige 1 bis 4 ist mit
Steuerwicklung haben, und diese zusätzlichen Steuer- 25 der Steuerwicklung 29 des Kernes 25 verbunden, und
wicklungen sind in Reihe geschaltet, so daß die Ring- das eine Ende jedes der Zweige 5 bis 8 ist mit der
zähler angehalten werden, wenn ein Steuerimpuls Steuerwicklung 30 des Kernes 26 verbunden. Die an-
durch diese in Reihe geschalteten zusätzlichen Steuer- deren Enden der Zweige 1 bis 8 sind in besonderer
wicklungen hindurchgeht. Weise mit den Steuerwicklungen 21 bis 24 verbunden,
Weiterhin sind gemäß der Erfindung sowohl die 30 d. h., die Zweige 1 und 5 sind mit der Steuerwicklung
Ungerade-Abfrageleitungen als auch die Gerade-Ab- 21, die Zweige 2 und 6 mit der Steuerwicklung 22, die
frageleitungen in Reihe geschaltet, und die Steuer- Zweige 3 und 7 mit der Steuerwicklung 23 und die
wicklungen des einen Zählers sind geerdet, während Zweige 4 und 8 mit der Steuerwicklung 24 verbunden,
die Steuerwicklungen der ungeraden und der geraden Die Einstellwicklungen 13 bis 16, 27 und 28 sind an
Kerne des anderen Zählers an die Ungerade- bzw. die 35 eine Einstellvorrichtung 33 angeschlossen, die so aus-
Gerade-Abfrageleitungen angeschlossen sind. gebildet ist, daß sie vorbestimmte Kerne für die Aus-
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der sehe- wahl eines vorbestimmten Zweiges einstellen kann. So
matischen Zeichnung beispielsweise näher erläutert. werden, wenn beispielsweise der Zweig 6 ausgewählt
Fig. 1 ist ein Stromkreisdiagramm einer Schalt- werden soll, die Kerne 9, 12 und 25 eingestellt, indem
einrichtung gemäß der Erfindung; 40 die Einstellvorrichtung 33 die Einstellwicklungen 13,
Fig. 2 ist ein Stromkreisdiagramm einer Schalt- 16 und 27 erregt, welche der binären Zahl »010« ent-
einrichtung gemäß der Erfindung mit Ringzählern. sprechen.
In Fig. 1 ist eine einfache Schalteinrichtung zum Die Einstellvorrichtung 33 besteht aus irgendeinem Hindurchleiten eines Stromimpulses durch einen vor- geeigneten Stromkreis zum Einstellen magnetischer bestimmten Zweig eines elektrischen Netzwerkes 45 Kerne, wie dies in der Technik bekannt ist. Beispielswiedergegeben, das acht Zweige 1 bis 8 enthält. weise kann in der Einstellvorrichtung ein Verstärker
Die Einrichtung weist zwei Sätze von magnetischen füf jeden der Kerne vorgesehen sein, wobei jede EinKernen auf, die von derjenigen Art sind, welche eine stell wicklung mit dem Ausgang des zugehörigen Verim wesentlichen rechteckige Hysteresiseharakteristik stärkers verbunden ist und die Eingänge zu den Verbesitzt. ' 50 stärkern; aus elektronischen Rechenstromkreisen abge-
Der eine Kernsatz besteht aus zwei Paaren von leitet werden können.
Kernen 9, 10 und 11, 12. Die Kerne 9 und 11 ent- Die Abfrageleitung 17 und die Steuerleitung 20 sind sprechen einer binären »0« und die Kerne 10 und 12 *an einen Stromimpulsgenerator 34 beliebiger beeiner binären »1«, Jeder Kern hat eine Einstellwick- kanntet'Art angeschlossen, der Abfrage- und Steuerlung, d.h., es sind die Einstellwicklungen 13, 14, 15, 55-stromimpülse auf die Leitungen 17 bzw. 20 übertragen 16 für die Kerne 9, 10, 11 bzw. 12 vorhanden. In den kann. Ein über die Leitung 17 laufender Abfrage-Kernen 9 bis 12 kann eine aus zwei Ziffern bestehende impuls stellt die Kerne 9, 12 und 25 zurück, und die binäre Zahl dadurch eingestellt werden, daß eine der Steuerwicklungen sind so angeordnet, daß die in ihnen betreffenden Einstell wicklungen jedes Kernpaares er- induzierten Spännungen solche sind, daß sämtliche regt wird. 60 Gleichrichter 31 mit Ausnahme desjenigen in dem
So wird beispielsweise in den Kernen die binäre Zweig 6 blockiert werden, und ein über die Leitung 20
- Zahl »01« dadurch eingestellt, daß die Einstellwicklun- laufender Steuerimpuls wird dann durch den ausge-
gen 13 und 16 erregt werden. wählten Zweig 6 hindurchgeleitet, der den einzigen
Jeder der Kerne hat ferner eine Abfragewicklung, Weg geringer Impedanz durch den Stromkreis dar-
und die Abfragewicklungen sind in Reihe geschaltet, 65 stellt, Wobei dieser Weg der einzige durch die drei
um eine Abfrageleitung 17 zu bilden. Die Kerne 9 und Kerne 10, 11 und 26 ist, die nicht eingestellt worden
10 haben jeweils eine Steuerwicklung 18 bzw. 19, und sind.
das eine Ende jeder der Steuerwicklungen 18 und 19 Gegebenenfalls können die Steuerwicklungen derart
ist an eine gemeinsame Steuerleitung 20 angeschlossen. angeordnet sein, daß der vorbestimmte Zweig, an
Der Kern 11 hat zwei S teuer wicklungen 21 und 22, 70 welchen keine Blockierungsspannung angelegt wird,
derjenige Zweig ist, der an die Steuerwicklungen angeschlossen ist, die sämtliche Kerne miteinander verbinden, welche eingestellt worden sind. Daher werden, wenn z. B. der Stromimpuls durch den Zweig 6 hindurchgeleitet werden soll, die Kerne 10, 11 und 26 eingestellt.
Um den Aufbau des Impulsgenerators 34 zu vereinfachen, kann die Leitung 17 von Erde abgenommen und ihr vorher geerdetes Ende mit der Steuerleitung 20 verbunden werden, nachdem diese von dem Impulsgenerator 34 abgeschaltet ist. Es braucht dann nur ein Impuls erzeugt zu werden, und dieser Impuls wirkt als Abfrageimpuls und zugleich als Steuerimpuls.
Es sei bemerkt, daß bei der in Fig. 1 wiedergegebenen vereinfachten Schalteinrichtung den Kernen 25 und 26 weitere Kerne zugeordnet sein können, um einen Satz von Kernen zu bilden, und daß für jedes zusätzliche Kernpaar eine weitere Steuerwicklung vorgesehen ist, die durch die Kerne 25 und 26 hindurchläuft, und zwei weitere Gruppen von Zweigen in dem Netzwerk enthalten sind. Um beispielsweise aus vierundsechzig Zweigen einen Zweig durch Entschlüsselung einer aus sechs binären Ziffern bestehenden Zahl auswählen zu können, besteht jeder Satz aus drei Kernpaaren, und es sind auf jedem der Kerne 11, 12, 25 und 26 acht S teuer wicklungen vorhanden im Gegensatz zu zweiunddreißig Steuerwicklungen auf den Ausgangskernen der Einrichtung gemäß dem früheren Vorschlag.
Fig. 2 veranschaulicht eine Schalteinrichtung gemäß der Erfindung zum Erregen einer Anzahl von Zweigen 35 bis 46 eines elektrischen Netzwerkes, von denen je einer zu einem Zeitpunkt in einer Folge erregt wird. Jeder Zweig enthält wieder einen Gleichrichter 31 und einen Belastungswiderstand 32. Die Zweige sind in sechs Gruppen zu je zwei Zweigen angeordnet.
Jeder Satz der Kerne ist als ein Ringzähler ausgebildet, der eine gerade Anzahl von Stufen hat. Der eine Satz besteht aus sechs Kernen 47 bis 52, und der andere Satz besteht aus vier Kernen 53 bis 56. Die maximale Anzahl von Zweigen, aus denen die Auswahl eines Zweiges möglich ist, ist das kleinste gemeinsame Vielfache der Anzahl der Zählerstufen, also von sechs und vier, d. h, zwölf. Jeder Kern hat eine Einstellwicklung 57, eine Abfragewicklung 58 und eine Steuerwicklung 59. Die Abfragewicklungen 58 der ungeraden Kerne 53, 55, 51, 49 und 47 sind durch eine Ungerade-Abfrageleitung 60 in Reihe geschaltet, deren eines Ende mit einem Impulsgenerator 34 und deren anderes Ende mit den S teuer wicklungen 59 der Kerne 47, 49 und 51 verbunden ist. In ähnlicher Weise sind die Abfragewicklungen 58 der geraden Kerne 54, 56, 52, 50 und 48 durch eine Gerade-Abfrageleitung 61 in Reihe geschaltet, deren eines Ende mit dem Impulsgenerator 34 und deren anderes Ende mit den Einstellwicklungen 57 der Kerne 47, 49 und 51 verbunden ist.
Die Steuerwicklung 59 des Kernes 47 ist mit der Einstellwicklung 57 des Kernes 48 in Reihe geschaltet, und diese Einstellwicklung 57 ist mit dem einen Ende der Zweige 35 und 36 verbunden. Das andere Ende des Zweiges 35 ist mit der Steuerwicklung 59 des Kernes 53 verbunden, die auch mit den Zweigen 40 und 43 und über die Einstellwicklung 57 des Kernes 54 mit Erde verbunden ist. In ähnlicher Weise sind die Einstellwicklungen 57 der Kerne 49 und 51 mit den Steuerwicklungen 59 der Kerne 48 bzw. 50 und die Steuerwicklungen 59 der Kerne 49 und 51 mit den Einstellwicklungen 57 der Kerne 50 bzw. 52 verbunden. Die Einstellwicklung 57 des Kernes 47 ist mit der Steuerwicklung 59 des Kernes 52 verbunden. In entsprechender Weise sind die Wicklungen des Satzes der Kerne 53 bis 56 miteinander und mit den Zweigen 35 bis 46 des Netzwerkes verbunden.
Die Kerne 47 und 53 haben je eine zusätzliche Kennzeichnungswicklung 62 und werden anfänglich durch Anlegen eines Kennzeichnungsimpulses an die Wicklungen 62 eingestellt. Danach wird den Abfrageleitungen 60 und 61, beginnend mit der Leitung 60,
ίο abwechselnd ein Impuls von dem Impulsgenerator 34 zugeführt, und der erste Impuls auf der Leitung 60 stellt die Kerne 47 und 53 zurück, wodurch die Kerne 48 und 54 durch den in ihren Einstellwicklungen 57 fließenden Strom eingestellt werden und eine Blockierungsspannung an sämtliche Gleichrichter 31 mit Ausnahme desjenigen in dem Zweig 35 angelegt wird, so daß der über die Leitung 60 laufende Impuls durch den Zweig 35 hindurchgeleitet wird. Dann wird von dem Impulsgenerator 34 ein Impuls an die Leitung 61
ao angelegt, so daß die Kerne 48 und 54 zurückgestellt, die Kerne 49 und 55 eingestellt und sämtliche Gleichrichter 31 mit Ausnahme desjenigen in dem Zweig 37 blockiert werden.
Der nächste auf die Leitung 60 gegebene Impuls wird durch den Zweig 39 hindurchgeleitet, und die Kerne 50 und 56 werden eingestellt. Wenn der nächste Impuls der Leitung 61 zugeführt wird, wird der Zweig 41 ausgewählt, der Kern 51 eingestellt und der Kern 53 eingestellt, weil die Steuerwicklung 59 des Kernes 56 mit der Einstellwicklung 57 des Kernes 53 in Reihe geschaltet ist. In der gleichen Weise ist die Steuerwicklung 59 des Kernes 52 mit der Einstellwicklung 57 des Kernes 47 in Reihe geschaltet. Das Ergebnis ist, daß der aus den Kernen 47 bis 52 bestehende Ringzähler über zwei Zyklen zählt, der aus den Kernen 53 bis 56 bestehende Ringzähler über drei Zyklen zählt und die angelegten Impulse durch die Zweige in der Reihenfolge: 35, 37, 39, 41, 43, 45, 36, 38, 40, 42, 44, 46, hindurchgeführt werden.
Wenn gewünscht wird, die Ringzähler anzuhalten, nachdem eine vorbestimmte Anzahl der Zweige erregt worden ist, dann wird eine zusätzliche Steuerwicklung auf einem entsprechenden Kern jedes Zählers vorgesehen, wobei diese zusätzlichen Steuerwicklungen zusammen zwischen die Leitung 60 und Erde geschaltet werden. Wenn beispielsweise die Zähler angehalten werden sollen, nachdem der Zweig 42 ausgewählt worden ist, werden zusätzliche Steuerwicklungen auf den Kernen 51 und 55 unmittelbar miteinander verbunden, indem die Einstellwicklungen 57 der Kerne 52 und 56 überbrückt werden.
Es ist ersichtlich, daß durch eine Erhöhung der Anzahl der Kerne in jedem Ringzähler eine größere Anzahl von Netzwerkzweigen aufeinanderfolgend erregt werden kann. Wenn beispielsweise der eine Zähler achtzehn Kerne und der andere Zähler vierzehn Kerne hat, dann können hundertsechsundzwanzig Zweige aufeinanderfolgend erregt werden, wobei die Zweige in achtzehn Gruppen zu je sieben Zweigen angeordnet sind.
Gegebenenfalls kann jeder Satz von Kernen mehr als einen Ringzähler von der oben mit Bezug auf Fig. 2 beschriebenen Art aufweisen. Um beispielsweise hundertzwanzig Zweige eines elektrischen Netzwerkes aufeinanderfolgend zu erregen, kann der eine Kernsatz einen Zehnkern-Ringzähler aufweisen, während der andere Kernsatz einen Sechskern-Ringzähler und einen Achtkern-Ringzähler aufweisen kann. Der Sechskern-Ringzähler hat vier Steuerwicklungen auf jedem Kern, und der Achtkern-Ringzähler hat drei
Steuer wicklungen auf jedem Kern. Diese beiden Zähler sind derart miteinander verbunden, daß viertmdzwanzig Wege geschaffen werden, die in Verbindung mit zehn Ausgängen des Zehnkernkommutators aufeinanderfolgend hundertzwanzig Zweige eines Netzwerkes erregen, die in zehn Gruppen zu je zwölf Zweigen angeordnet sind.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Elektronische Schalteinrichtung zum Hin- ίο" durchleiten eines Stromimpulses durch einen vorbestimmten Zweig eines elektrischen Netzwerkes, gekennzeichnet durch zwei Sätze von magnetischen Kernen (9 bis 12 und 25, 26 bzw. 47 bis 52 und 53 bis 56), von denen jeder Kern eine Einstellwicklung (13 bis 16, 27, 28; 57), eine Abfragewicklung (17; 58, 60, 61) und wenigstens eine Steuerwicklung (18, 19, 21 bis 24, 29, 30; 59) besitzt, wenigstens eine Gruppe von Netzwerkzweigen (1 bis 8 bzw. 35 bis 46), von denen jeder Zweig einen Gleichrichter (31) enthält und von denen das eine Ende sämtlicher Zweige der Gruppe mit einer S teuer wicklung des einen Kernsatzes und das andere Ende jedes der Zweige jeweils mit einer anderen Steuerwicklung des anderen Kernsatzes verbunden ist und die Einstellwicklungen derart erregbar sind, daß sie vorbestimmte Kerne für die Auswahl eines vorbestimmten Zweiges einstellen, und ferner durch einen Impulsgenerator (34), der mit den Abfrage- und Steuerwicklungen verbunden ist und diesen einen Abfrageimpuls und einen Steuerimpuls zum Rückstellen eingestellter Kerne derart zuführt, daß eine Blockierungsspannung an sämtliche Gleichrichter (31) außer demjenigen in dem vorbestimmten Zweig angelegt und der Steuerimpuls durch diesen Zweig hindurchgeleitet wird.
2. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Entschlüsselung einer binären Zahl zum Auswählen eines dieser Zahl entsprechenden Netzwerkzweiges wenigstens einer der Sätze von Kernen eine Mehrzahl von Kernpaaren (9, 10 und 11, 12) aufweist, bei denen die Kerne jedes Paares einer binären »0« "bzw. einer binären »1« einer Stelle der Zahl entsprechen, und daß die Abfragewicklungen aller Kerne des Satzes in Reihe geschaltet sind und eine S teuer wicklung jedes Kernes des Satzes mit einer Steuerwicklung eines Kernes jedes der anderen Kernpaare in Reihe geschaltet ist.
3. Schalteinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerwicklungen an die Reihenschaltung der Abfragewicklungen angeschlossen sind.
4. Schalteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Satz von Kernen als ein Ringzähler ausgebildet ist, der eine gerade Anzahl von Stufen hat, wobei der eine Zähler (47 bis 52) mehr Stufen als der andere Zähler (53 bis 56) hat und beide Zähler von dem Impulsgenerator (34) gesteuert werden und wobei die maximale Anzahl von Zweigen, aus denen die Auswahl eines Zweiges möglich ist, gleich dem kleinsten gemeinsamen Vielfachen der Anzahl der Stufen der Zähler ist.
5. Schalteinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Stufe jedes Ringzählers einen Kern aufweist, daß die Steuerwicklung (59) jedes Kernes mit der Einstell wicklung (57) des nächsten Kernes in Reihe geschaltet ist und daß die Abfragewicklungen (58) der ungeraden und der geraden Kerne in eine Ungerade-Abfrageleitung (60) bzw. in eine Gerade- Abfrageleitung (61) geschaltet sind.
6. Schalteinrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kern jedes Zählers eine zusätzliche Steuerwicklung hat und daß diese zusätzlichen Steuerwicklungen in Reihe geschaltet sind, so daß die Ringzähler angehalten werden, wenn ein Steuerimpuls durch diese in Reihe geschalteten zusätzlichen S teuer wicklungen hindurchgeht.
7. Schalteinrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Ungerade-Abfrageleitungen (60) als auch die Gerade-Abfrageleitungen (61) in Reihe geschaltet sind, daß die Steuerwicklungen (59) des einen Zählers geerdet sind und daß die Steuerwicklungen der ungeraden und der geraden Kerne des anderen Zählers an die Ungerade-Abfrageleitungen bzw, die Gerade-Abfrageleitungen angeschlossen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 510/303 2.61
DEJ17554A 1959-01-21 1960-01-19 Elektronische Schalteinrichtung zum Hindurchleiten eines Stromimpulses durch einen vorbestimmten Zweig eines elektrischen Netzwerkes Pending DE1099582B (de)

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