[go: up one dir, main page]

DE1163649B - Einfuellventil fuer Kreuzboden-Ventilsaecke aus Papier od. dgl., das nach dem Fuellen an der Innenwandung einer schlauchfoermigen Ventileinlage zum Verkleben zu bringen ist, und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Einfuellventil fuer Kreuzboden-Ventilsaecke aus Papier od. dgl., das nach dem Fuellen an der Innenwandung einer schlauchfoermigen Ventileinlage zum Verkleben zu bringen ist, und Verfahren zu seiner Herstellung

Info

Publication number
DE1163649B
DE1163649B DEW30516A DEW0030516A DE1163649B DE 1163649 B DE1163649 B DE 1163649B DE W30516 A DEW30516 A DE W30516A DE W0030516 A DEW0030516 A DE W0030516A DE 1163649 B DE1163649 B DE 1163649B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
sheet
cross
folded
valve insert
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW30516A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Kfm Walter Steinbeck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Windmoeller and Hoelscher KG
Original Assignee
Windmoeller and Hoelscher KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Windmoeller and Hoelscher KG filed Critical Windmoeller and Hoelscher KG
Priority to DEW30516A priority Critical patent/DE1163649B/de
Publication of DE1163649B publication Critical patent/DE1163649B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D31/00Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents
    • B65D31/14Valve bags, i.e. with valves for filling
    • B65D31/142Valve bags, i.e. with valves for filling the filling port being formed by folding a flap connected to a side, e.g. block bottoms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)
  • Bag Frames (AREA)

Description

  • Einfüllventil für Kreuzboden-Ventilsäcke aus Papier od. dgl., das nach dem Füllen an der Innenwandung einer schlauchförmigen Ventileinlage zum Verkleben zu bringen ist, und Verfahren zu seiner Herstellung Die Erfindung bezieht sich auf ein nach dem Füllen an der Innenwandung einer schlauchförmigen Ventileinlage zum Verkleben zu bringendes Einfüllventil für Kreuzbodenventilsäcke aus Papier od. dgl. und ein Verfahren zu seiner Herstellung.
  • Es ist ein Einfüllventil für Kreuzboden-Ventilsäcke bekannt mit einem Kohäsionsklebstoffstreifen an der Innenwandung eines Ventilschlauchstückes und mit einem abzuziehenden, den Selbstklebestreifen zum Verkleben der Ventilschlauchwandungen freilegenden Schutzblatt. Auch ist es bekannt, ein derartiges Schutzblatt nach außen vorstehend auszubilden.
  • Bei diesen bekannten Einfu ilventilen für Kreuzboden-Ventilsäcke mit einem Kohäsionsklebstoffstreifen an der Innenwandung eines Ventilschlauchstückes ist das abzuziehende, den Selbstklebestreifen zum Verkleben der Ventilschlauchwandungen freilegende Schutzblatt in dem Ventilschlauchstück nicht festgelegt und kann daher, insbesondere wenn das Schutzblatt nach außen vorstehend ausgebildet ist, verrutschen und aus dem Ventil herausfallen, bevor der Sack gefüllt ist, wodurch das Ventil zur Verklebung kommt und der Sack nicht auf den Füllstutzen der Füllmaschine geschoben werden kann. Auch haben die bekannten, nach dem Füllen zum Verkleben zu bringenden Ventile für Kreuzboden-Ventilsäcke aus Papier od. dgl. aus fertigungstechnischen Gründen keinen Eingang in die Praxis gefunden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein derartiges nach dem Füllen zum Verkleben zu bringendes Einfüllventil für Kreuzboden-Ventilsäcke aus Papier od. dgl., das nach dem Füllen durch einen Kohäsionsklebstoffstreifen an der Innenwandung einer schlauchförmigen Ventileinlage zum Verkleben zu bringen ist und bei dem ein vorzugsweise nach außen vorstehendes, abzuziehendes, den Selbstklebestreifen zum Verkleben der Ventilschlauchwandungen freilegendes Schutzblatt vorgesehen ist, zu schaffen, bei dem das Schutzblatt nicht verlorengehen kann.
  • Außerdem ist es Aufgabe der Erfindung, ein derartiges Einfüllventil und ein Verfahren zu seiner Herstellung zu schaffen, die allen Anforderungen an die Praxis, auch fertigungstechnisch, gerecht werden.
  • Zu diesem Zweck ist gemäß der Erfindung ein Einfüllventil der vorbezeichneten Art gekennzeichnet durch ein in das den Kohäsionsklebstoffstreifen tragende und den Ventil schlauch bildende Ventileinlageblatt eingefaltetes und den inneren Rand des Ventileinlageblattes mit einem umgefalzten Rand umfassendes Schutzblatt.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist das Ventileinlageblatt an seinem inneren unteren Rand mit den Abzug des Schutzblattes erleichternden, an sich zu einem anderen Zweck bekannten Einschnitten versehen ist.
  • In vorteilhafter Weise ist auch das Ventileinlage blatt an der Ventilinnenkante in an sich bekannter Weise umgefalzt und mittels des umgefalzten Teiles auf dem Eckeinschlag so verklebt, daß der umgefalzte, an der Ventilunterseite vorzugsweise mit Schlitzen versehene Teil des Ventileintageblattes über die Innenkante des Eckeinschlages vorsteht und der umgefalzte Rand des Schutzblattes frei bleibt.
  • Ferner kann das Schutzblatt um den gleichen Betrag über das Ventileinlageblatt nach außen zu vorstehen, um den der umgefalzte Teil des Schutzblattes kürzer ist als der umgefalzt Teil des Ventileinlage blattes. Hierduroh wird insbesondere die Herstellung des Einfüllventils nach der Erfindung sehr erleichtert, da sich für das Ventileinlageblatt und das Schutzblatt gleiche Abschnittlängen ergeben, die in einem gemeinsamen Abtrennvorgang erzeugt werden können.
  • Das Verfahren zum Herstellen des Einüüüventils nach der Erfindung besteht darin, daß je ein Werkstoffstreifen für das Ventileinlageblatt und das Schutzblatt zugeführt werden, daß der Werkstoffstreifen für das Ventileinlageblatt auf seiner Oberseite in Abständen der Länge des Blattes mit querverlaufenden Kohäsionsklebstoffstreifenauftragungen und gegebenenfalls in dem die Ventilunterwand bildenden Bereich mit sich in dem gleichen Abstand wie die Querklebstoffauftragungen wiederholenden querverlaufenden Reihen von Längseinschnitten versehen wird, daß beide Werkstoffstreifen übereinandergeführt und gemeinsam durch unvollständige Quertrennschnitte abgelängt werden, daß der Werkstoffstreifen für das Schutzblatt auf einer längeren Wegstrecke geführt wird als der Werkstoffstreifen für das Ventileinlageblatt, daß die Werkstoffstreifen in an sich bekannter Weise in Längsrichtung gegeneinander versetzt wieder zusammengeführt und gemeinsam in der Mitte der Längseinschnitte gefalzt und gleichzeitig beschleunigt werden, wobei ein doppellagiges Werkstück an den zunächst liegenden unvollständigen Quertrennschnitten von den zusammenhängenden Streifen abgetrennt wird, dessen der Falzung vorauslaufendes Ende auf das nachlaufende Ende zurückgeschlagen, auf der nun offenliegenden Seite des vorstehenden umgeschlagenen Teiles des Ventileinlageblattes hinter der Längseinschnittreihe mit einer Querklebstoffauftragung versehen und damit auf den Eckeinschlag eines mit gleicher Geschwindigkeit vorbeilaufenden Kreuzboden-Ventilsackes mit offenen Kreuzböden aufgeklebt wird.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung besteht das Verfahren zum Herstellen des Einfüllventils nach der Erfindung auch darin, daß die Transportrichtung der Werkstoffbahnen entgegengesetzt der Transportrichtung der Kreuzboden-Ventilsäcke ist und der Transportweg der Werkstoffbahnen im Abstand von dem Transportweg der Kreuzboden-Ventilsäcke auf der Seite der offenen Böden derselben verläuft, wobei die Anklebeseite der Ventitergänzungen von den Kreuzböden fort zeigt und die Ventilergänzungen nach der Falzung um 1800 auf einer Kreisbahn herum- und der Ventilecke der offenen Kreuzböden zugeführt werden.
  • Es ist zwar bereits bekanntgeworden, am inneren Rand einer Ventileinlage Einschnitte vorzusehen, um eine bessere Abdichtung des Ventils zu erzielen. Nach der Erfindung werden an dem inneren Rand eines mit einem Kohäsionsklebstoffauftrag versehenen Ventileinlageblattes, welches an diesem inneren eingeschnittenen Rand von einem Schutzblatt für den Kohäsionsklebstoffauftrag umfaßt wird, Einschnitte angebracht, um den späteren Abzug des Schutzblattes zu erleichtern. Während bei den bekannten, durch Einschnitte gebildeten sogenannten Fransenventilen die Einschnitte sowohl in der Ventilunter- als auch in der Ventiloberwand angebracht sind, sind die Einschnitte nach der Erfindung ihrer anderen Zweckbestimmung entsprechend nur in der von dem Schutzblatt umfaßten Ventilunterwand angebracht.
  • Es ist auch ein Einfüllventil für Kreuzboden-Ventilsäcke mit einem Ventileinlageblatt und einem weiteren zungenartigen Einlageblatt bekanntgeworden, bei dem beide Ventileinlageblätter umgefalzt und mittels der die Ventilvorderkante bildenden Umfalzung auf dem Eckeinschlag verklebt sind und wobei des eigentliche Ventileinlageblatt mit zwei Schlitzen versehen ist. Von dieser bekannten Ausführungsform unterscheidet sich die Erfindung dadurch grundlegend, daß der gemeinsame Falz beider Ventileinlageblätter nach der Erfindung zum Sackinneren hin gerichtet ist und die zu einem anderen Zweck und in größerer Anzahl an dem unteren Rand des Ventileinlageblattes vorgesehenen Schlitze durch den durch die Umfalzung zweilagigen Teil desselben geführt sind.
  • Schließlich ist auch ein Einfüllventil bekanntgeworden, dessen Ventileinlageblatt an der Ventilinnenkante umgefalzt und mittels des umgefalzten Teiles auf dem Eckeinschlag verklebt ist. Diese mit ihrer Umfalzung auf den Eckeinschlag aufgeklebte Ventil- einlage steht aber nicht über die Innenkante des Eckeinschlages zum Sackinneren hin vor, was aber ein wesentliches Merkmal der Erfindung ist, um den umgefalzten Rand des Schutzblattes um den vorstehenden umgefalzten Teil der Ventileinlage frei herumfalzen zu können.
  • Bei dem vorstehend erwähnten bekannten Einfüllventil für Kreuzboden-Ventilsäcke mit einem Ventileinlageblatt und einem weiteren zungenartigen Einlageblatt sind zwar das Ventileinlageblatt und das zungenartige Ventileinlageblatt gleich lang, aber nicht gegeneinander versetzt. Um bei gemeinsam durch unvollständige Quertrennschnitte abgelängten übereinanderliegenden Werkstoffstreifen einen Versatz der Quertrennschnitte zu erzielen, ist es bereits bekannt geworden, den einen Werkstoffstreifen auf einer länw geren Wegstrecke zu führen als den anderen Werkstoffstreifen und die Werkstoffstreifen sodann in Längsrichtung gegeneinander versetzt wieder zusammenzuführen.
  • Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung sind im folgenden, teilweise an Hand von Zeichnungen, eingehend erläutert. Die Zeichnungen zeigen im einzelnen: F i g. 1 und 2 das Schutzblatt in Seitenansicht und Draufsicht, Fig. 3 und 4 das Ventileinlageblatt in Seitenansicht und Draufsicht, F i g. 5 einen Schnitt durch die für das Ventil vorgesehene offene Ecke eines Kreuzboden-Ventilsackes nach der Linie A-B in Fige 6, F i g. 6 die für das Ventil vorgesehene offene Ecke eines Kreuzboden-Ventilsackes in Draufsicht, Fig. 7 die fertige Ventilecke im Schnitt nach der Linie C-D in Fig. 8, F i g. 8 die fertige Ventilecke in Draufsicht.
  • Betrachtet man das Einfüllventil nach der Erfindung in offenem Zustand gemäß Fig. 7 und 8, so liegt oben auf ein Schutzblatt 1 (vgL auch Fig. 1 und 2), das zum Sackinneren hin eine Falzkante 2 und einen auf seine Unterseite umgelegten Randstreifen 3 aufweist.
  • Mit diesem umgelegten Randstreifen 3 faßt das Schutzblatt 1 um die Falzkante 4 eines Ventileinlageblattes 5 (s. auch Fig. 3 und 4). Das Ventileinlageblatt 5 hat einen nach unten zu umgelegten Randteil6, mit dem das Ventileinlageblatt mittels einer Verklebung 7 (F i g.?) auf dem Eckeinschlag 8 so verklebt ist, daß das Ventileinlageblatt zum Sackinneren zu über die innere Kante 9 des Eckeinschlages so weit vorsteht, daß der umgelegte Rand 3 des Schutzblattes 1 freibleibt.
  • Vorzugsweise ist das VentileinlageblattS in dem die Ventilunterseite bildenden Bereich an seinem inneren, doppelt gefalteten Rand mit Einschnitten 10 versehen, die etwa bis an die Kante 9 des Eckeinschlages reichen.
  • Das Ventileinlageblatt 5 ist über seine ganze Breite mit einem Kohäsionsklebstoffauftrag 11 versehen und ist so breit, daß nach dem Umlegen und Verkleben zusammen mit den Bodenseitenumschlägen 12 und 13 um die Bodenfalzlinie 14 und 15 in an sich bekannter Weise ein ringsherum geschlossener Ventilschlauch entsteht. Innerhalb dieses Ventilschlauches befindet sich das Schutzblatt 1, welches eine Berührung und damit Verklebung des Kohäsionsklebstoffauftrages 11 der Ventilunterwand mit dem der Ventiloberwand verhindert. Durch den umgefalzten Rand 3 wird ein vorzeitiges Herausfallen des Schutzblattes verhindert, welches nach der Füllung des Sackes an seinem außen vorstehenden Ende 16 erfaßt und herausgezogen wird, wonach der Ventilschlauch mittels des nun in gegenseitige Berührung kommenden Kohäsionsklebstoffauftrages 11 im Inneren verklebt und einen dichten Abschluß des Ventils herbeigeführt.
  • Um ein leichtes und vollständiges Herausziehen des Umschlages 3 des Schutzblattes 1 beim Herausziehen desselben zu gewährleisten, sind die Einschnitte 10 in dem Ventileinlageblatt vorgesehen, die nachgiebige Lappen 17 freilegen, hinter denen der umgelegte Rand 3 vollständig und leicht hervorgezogen werden kann.
  • Vorzugsweise haben das Schutzblatt 1 und das Ventileinlageblatt 5 im ungefalzten Zustand die gleiche Länge, was dadurch in Erscheinung tritt, daß beide Querkanten beider Blätter nach Umfalzen der Randstreifen 3 und 6 um denselben Betrag a gegeneinander versetzt sind.
  • Die Herstellung des in den offenen Kreuzboden einzuklebenden zweilagigen, soeben beschriebenen Ventileinsatzes erfolgt von zwei Bahnen aus Papier od. dgl., die in Ventillängsrichtung von je einer Vorratsrolle abgezogen werden und von denen die eine die Breite des Schutzblattes 1, die gleich der Bodenbreite ist und die andere die Breite des Ventileinlageblattes 5 aufweist. Die Ventileinlageblattbahn wird in Abständen der Ventileinlageblattabsclmittiänge auf der der Schutzblattbalm zugewandten Seite mit den querverlaufenden Kohäsionsklebstoffstreifenaufträgen 11 versehen. Ebenfalls in Abständen der Ventileinlageblattabschuittlänge wird die Ventileinlageblattbahn im Bereich der späteren Ventilunterwand mit querverlaufenden Reihen von Längseinschnitten versehen, welche die doppelte Länge aufweisen, wie die Einschnitte 10 an dem nachfolgend doppelt gefalteten Ventileinlageblattende 4, 5, 6 aufweisen sollen.
  • Anschließend werden die beiden Werkstoffbahnen derart zur Auflage aufeinander gebracht, daß die Schutzblattbahn die Längseinschnitte bedeckt. Die zweilagige Bahn wird sodann durch unvollständige Quertrennschnitte auf Werkstücklängen abgelängt, worauf die Schutzblattbahn von der Ventileinlageblattbahn wieder getrennt und über einen längeren Weg als die Einlageblattbahn bis zu einer Wiedervereinigungsstelle beider Bahnen geführt wird, so daß die Werkstücklängen der Schutzblattbahn gegenüber den Werkstücklängen der Ventileiniageblattbahn entgegen der Vorschubrichtung um das Maß a verschoben sind.
  • Anschließend werden beide übereinanderliegenden Bahnen in der Mitte der Längseinschnitte eingefalzt und gleichzeitig beschleunigt, wodurch ein Werkstück an den zunächst liegenden, versetzten unvollständigen Quertrennschnitten vollständig abgetrennt wird, wobei die Bahnen jenseits dieser Quertrennschnitte vorübergehend festgehalten werden, um den Zug von den vorhergehenden unvollständigen Quertrenuschnitten fernzuhalten. Das der Einfalzung vorauslaufende Werkstückende wird sodann auf das der Einfalzung nacheilende Werkstückende zurückgeschlagen, wodurch die ineinanderliegenden Falzkanten 2 und 4 und die um das Maß a gestuft liegenden umgelegten Teile 3 und 6 gebildet werden. Der vorspringende Teil 6 des Ventileinlageblattes 5 erhält sodann an seinem ungeschlitzten Ende den Querklebstoffauftrag 7, worauf das Werkstück im Gleichlauf mit einem Kreuzboden-Ventilsack mit offenen Kreuzböden in die dafür vorgesehene Ecke auf dem Eckeinschlag eingebracht wird.
  • Vorzugsweise ist die Transportrichtung der Werkstoffbahnen im wesentlichen entgegengesetzt zu derjenigen der Kreuzboden-Ventilsäcke, wobei der Transportweg der Bahnen oberhalb desjenigen der Ventilsäcke verläuft. Dabei zeigt die spätere Unterseite der Ventilergänzung nach oben und die Werkstücke werden nach der Falzung auf einer Kreisbahn um 1800 herumgeführt, wobei Transportrichtungswechsel und eine Umkehrung der Werkstücke erfolgt, wonach sie mit dem Sack in gleicher Richtung und Geschwindigkeit in der richtigen Lage zusammentreffen.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Einfüllventil für Kreuzboden-Ventilsäcke aus Papier od. dgl., das nach .dem Füllen durch einen Kohäsionsklebstoffstreifen an der Innenwandung einer schlauchförmtgen Ventileinlage zum Verkleben zu bringen ist und bei dem ein vorzugsweise nach außen vorstehendes, abzuziehendes, den Selbstklebestreifen zum Verkleben der Ventilschlauchwandungen freilegendesSchutzblatt vorgesehen ist, gekennzeichnet durch ein in das den Kohäsionsklebstoffstreifen tragende und den Ventilschlauch bildende Ventileinlageblatt (5) eingefaltetes und den inneren Rand (4) des Ventileinlageblattes (5) mit einem umgefalzten Rand (3) umfassendes Schutzblatt (1, 16).
  2. 2. Einfüllventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ventileinlageblatt (5) an seinem inneren unteren Rand (4) mit den Abzug des Schutzblattes (1) erleichternden, an sich zu einem anderen Zweck bekannten Einschnitten (10) versehen ist.
  3. 3. Einfüllventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auch das Ventileinlageblatt (5) an der Ventilinnenkante (4) in an sich bekannter Weise umgefal7.t und mittels des umgefalzten Teiles (6) auf dem Eckeinschlag (8) so verklebt ist, daß der umgefalzte, an der Ventilunterseite vorzugsweise mit Schlitzen (10) versehene Teil des Ventileinlageblattes (4, 5, 6) über die Innenkante (9) des Eckeinschlages (8) vorsteht und der umgefalzte Rand (3) des Schutzblattes (1) frei bleibt.
  4. 4. Einfüllventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzblatt (1) um den gleichen Betrag (a) über das Ventileinlageblatt (5) nach außen zu vorsteht, um den der umgefalzte Teil (3) des Schutzblattes (1) kürzer ist als der umgefalzte Teil (6) des Ventileinlageblattes (5).
  5. 5. Verfahren zum Herstellen des Einfüllventils nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß je ein Werkstoffstreifen für das Ventileinlageblatt (5) und das Schutzblatt (1) zugeführt werden, daß der Werkstoffstreifen für das Ventileinlageblatt (5) auf seiner Oberseite in Abständen der Länge des Blattes (5, 6) mit querverlaufenden Kohäsionsklebstoffstreifenauftragungen (11) und gegebenenfalls in dem die Ventilunterwand bildenden Bereich mit sich in dem gleichen Abstand wie die Querklebstoffauftragungen (11) wiederholenden querverlaufenden Reihen von Längseinschnittçnversehen wird, daß beide Werkstoffstreifen übereinandergeführt und gemeinsam durch unvollständige Quertrennschnitte abgelängt werden, daß der Werkstoffstreifen für das Schutzblatt (1) auf einer längeren Wegstrecke geführt wird als der Werkstoffstreifen für das Ventileinlageblatt (5), daß die Werkstoffstreifen in an sich bekannter Weise in Längsrichtung gegeneinander versetzt wieder zusammengeführt und gemeinsam in der Mitte der Längseinschnitte gefalzt und gleichzeitig beschleunigt werden, wobei ein doppellagiges Werkstück an den zunächst liegenden unvollständigen Quertrennschnitten von den zusammenhängenden Streifen abgetrennt wird, dessen der Falzung vorauslaufendes Ende (3, 6) auf das nachlaufende Ende (1, 5) zurückgeschlagen, auf der nun offenliegenden Seite des vorstehenden umgeschlagenen Teiles (6) des Ventileinlageblattes (5) hinter der Längseinschnittreihe mit einer Querklebstoffauftragung (7) versehen und damit auf den Eckeinschlag (8) eines mit gleicher Geschwindigkeit vorbeilaufenden Kreuzboden-Ventilsackes mit offenen Kreuzböden aufgeklebt wird
  6. 6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportrichtung der Werkstoffbahnen entgegengesetzt der Transportrichtung der Kreuzboden-Ventilsäcke ist und der Transportweg der Werkstoffbahnen im Abstand von dem Transportweg der Kreuzboden-Ventilsäcke auf der Seite der offenen Böden derselben verläuft, wobei die Anklebeseite der Ventilergänzungen (1, 5) von den Kreuzböden fort zeigt und die Ventilergänzungen nach der Falzung um 1800 auf einer Kreisbahn herum- und der Ventilecke der offenen Kreuzböden zugeführt werden.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 835 391, 882953; deutsche Auslegeschriften Nr. 1 481, 1 070 091, 1 072 548.
    In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1 128731.
DEW30516A 1961-08-11 1961-08-11 Einfuellventil fuer Kreuzboden-Ventilsaecke aus Papier od. dgl., das nach dem Fuellen an der Innenwandung einer schlauchfoermigen Ventileinlage zum Verkleben zu bringen ist, und Verfahren zu seiner Herstellung Pending DE1163649B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW30516A DE1163649B (de) 1961-08-11 1961-08-11 Einfuellventil fuer Kreuzboden-Ventilsaecke aus Papier od. dgl., das nach dem Fuellen an der Innenwandung einer schlauchfoermigen Ventileinlage zum Verkleben zu bringen ist, und Verfahren zu seiner Herstellung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW30516A DE1163649B (de) 1961-08-11 1961-08-11 Einfuellventil fuer Kreuzboden-Ventilsaecke aus Papier od. dgl., das nach dem Fuellen an der Innenwandung einer schlauchfoermigen Ventileinlage zum Verkleben zu bringen ist, und Verfahren zu seiner Herstellung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1163649B true DE1163649B (de) 1964-02-20

Family

ID=7599526

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW30516A Pending DE1163649B (de) 1961-08-11 1961-08-11 Einfuellventil fuer Kreuzboden-Ventilsaecke aus Papier od. dgl., das nach dem Fuellen an der Innenwandung einer schlauchfoermigen Ventileinlage zum Verkleben zu bringen ist, und Verfahren zu seiner Herstellung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1163649B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1239554B (de) 1961-12-13 1967-04-27 Lissner & Co Geb Einfuellventil fuer Kreuzboden-Ventilsaecke aus Papier od. dgl., das nach dem Fuellen und nach Entfernen eines Schutzblattes zum Verkleben zu bringen ist, und Verfahren zum Einbringen eines Schutzblattes in ein Einfuellventil
EP3148893A4 (de) * 2014-05-29 2019-04-03 Ashok Chaturvedi Verfahren zum herstellen von beuteln aus einem bahnmaterial aus polymergewebe und beutel daraus

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE835391C (de) * 1950-05-04 1952-03-31 Ruhrchemie Ag Ventilsack
DE882953C (de) * 1951-08-08 1953-07-13 Ruhr Stickstoff Ag Sackverschluss
DE1066481B (de) * 1958-04-19 1959-10-01 Herzberger Papierfabrik L. Osthushenrich G.m.b.'H., Herzberg (Harz) Innenventil für säcke und beutel aus papier oder ähnlichem material
DE1070091B (de) * 1959-11-26 zugl Ventilsack aus Papier od. ä. Stoff
DE1072548B (de) * 1959-12-31 Herzberger Papierfabrik L Osthushennch GmbH, Herzberg (Harz) Ventilsack
DE1128731B (de) 1958-10-10 1962-04-26 Windmoeller & Hoelscher Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von zwei- oder mehrlagigen Ventileinlagen mit in den einzelnen Lagen gegeneinander versetzten Einschnitten fuer Kreuzboden-Ventilsaecke aus Papier od. dgl.

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1070091B (de) * 1959-11-26 zugl Ventilsack aus Papier od. ä. Stoff
DE1072548B (de) * 1959-12-31 Herzberger Papierfabrik L Osthushennch GmbH, Herzberg (Harz) Ventilsack
DE835391C (de) * 1950-05-04 1952-03-31 Ruhrchemie Ag Ventilsack
DE882953C (de) * 1951-08-08 1953-07-13 Ruhr Stickstoff Ag Sackverschluss
DE1066481B (de) * 1958-04-19 1959-10-01 Herzberger Papierfabrik L. Osthushenrich G.m.b.'H., Herzberg (Harz) Innenventil für säcke und beutel aus papier oder ähnlichem material
DE1128731B (de) 1958-10-10 1962-04-26 Windmoeller & Hoelscher Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von zwei- oder mehrlagigen Ventileinlagen mit in den einzelnen Lagen gegeneinander versetzten Einschnitten fuer Kreuzboden-Ventilsaecke aus Papier od. dgl.

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1239554B (de) 1961-12-13 1967-04-27 Lissner & Co Geb Einfuellventil fuer Kreuzboden-Ventilsaecke aus Papier od. dgl., das nach dem Fuellen und nach Entfernen eines Schutzblattes zum Verkleben zu bringen ist, und Verfahren zum Einbringen eines Schutzblattes in ein Einfuellventil
EP3148893A4 (de) * 2014-05-29 2019-04-03 Ashok Chaturvedi Verfahren zum herstellen von beuteln aus einem bahnmaterial aus polymergewebe und beutel daraus

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0455978B1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Sacks oder Beutels mit angesetztem Griffteil und mit im gefüllten Zustand rechteckigem Boden
DE969586C (de) Ein- oder mehrlagiger Ventilsack aus Papier od. dgl. mit Kreuzboden und Verfahren zuseiner Herstellung
DE755207C (de) Kreuzbodenventilsack
DE2251395C3 (de) Kreuzbodensack mit Innensack und Verfahren zu seiner Herstellung
DE1163649B (de) Einfuellventil fuer Kreuzboden-Ventilsaecke aus Papier od. dgl., das nach dem Fuellen an der Innenwandung einer schlauchfoermigen Ventileinlage zum Verkleben zu bringen ist, und Verfahren zu seiner Herstellung
DE4021801A1 (de) Sack oder beutel mit im gefuellten zustand rechteckigem boden und angeklebtem griffteil
DE1097248B (de) Mehrlagiger Papiersack mit verschweissbarer Innenlage sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung
DE850423C (de) Faltschachtel
DE1923556B2 (de) Tragetaschen aus thermoplastischer Kunststoffolie
DE2512452A1 (de) Beutel, insbesondere versandtasche aus thermoplastischer kunststoffolie und verfahren zu deren herstellung
DE2107795A1 (de) Verpackungsbeutel
DE1436838A1 (de) Schlauchfoermige Ventileinlage fuer Ventilsaecke
DE2832256C2 (de)
DE966678C (de) Kreuzbodenventilsack und Vorrichtung zum Herstellen und zum Einbringen einer Ventileinlage
DE6605916U (de) Tragbeutel mit klotzboden
DE1802854B2 (de) Mehrlagiger Ventilsack
DE864045C (de) Verfahren zum Herstellen von mehrlagigen Kreuzboden-Ventilbeuteln
DE1164313B (de) Ventileinlage an einem Kreuzbodenventilsack aus Papier oder aus einem aehnlichen Werkstoff
DE4112900A1 (de) Verfahren zur herstellung eines sacks oder beutels mit in gefuelltem zustand rechteckigem boden und mit einem griffteil und nach diesem verfahren hergestellter sack oder beutel
DE933008C (de) Ventilstreifen fuer die Einfuelloeffnung an Papiersaecken sowie Verfahren und Vorrichtung zu ihrer Herstellung
DE1301985B (de) Verfahren zum Herstellen von geklebten Seitenfalten-Ventilsaecken aus einlagigen Kunststoff-Folienbahnen
DE1201745B (de) Klotzbodenbeutel aus einem Schlauch aus flexiblem Blattmaterial
DE2112963A1 (de) Verfahren zum Herstellen von Briefumschlaegen mit einer darin eingeschlossenen Einlage
DE1107498B (de) Mehrlagiger Kreuzbodenventilsack mit schlauchfoermiger Einfuelloeffnung sowie Verfahren und Vorrichtung zu seiner Herstellung
DE1486726B1 (de) Mit Einfaltungen versehener mehrwandi ger Beutel oder Sack