DE1162415B - Schallempfaenger mit vorzugsweise einseitiger, gegebenfalls einstellbarer Richtcharakteristik, enthaltend ein oder mehrere nach dem elektrostatischen Prinzip arbeitende Wandlersysteme - Google Patents
Schallempfaenger mit vorzugsweise einseitiger, gegebenfalls einstellbarer Richtcharakteristik, enthaltend ein oder mehrere nach dem elektrostatischen Prinzip arbeitende WandlersystemeInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: H 04 m
Deutsche Kl.: 21 a2 -3
Nummer: 1 162 415
Aktenzeichen: A 39536 VIII a / 21 a2
Anmeldetag: 22. Februar 1962
Auslegetag: 6. Februar 1964
Die einseitige Richtwirkung eines Mikrophons wird bekanntlich dadurch erzielt, daß das bewegte Element
des Wandlers, also die Membran, von beiden Seiten mit Schall beaufschlagt wird, wobei die eine Seite der
Membran (Vorderseite) direkt dem Schall ausgesetzt ist, die andere Seite (Rückseite) hingegen über ein
phasendrehendes akustisches Netzwerk mit dem Schallfeld in Verbindung steht. Durch diese Anordnung
wird die Phase des antreibenden Schalldruckes gerade um so viel gedreht, wie der Laufzeit von der
Vorderseite zur Rückseite der Membran entspricht. Es ist leicht einzusehen, daß hierdurch die von der
Rückseite an das Mikrophon gelangenden Schallwellen in ihrer Wirkung auf die Membran kompensiert
werden, so daß die Membran in Ruhe bleibt (Rückwärtsdämpfung).
Dieselbe Wirkung kann man auch dadurch erzielen, daß man einen Druckempfänger mit kugelförmiger
(allseitiger) Richtcharakteristik elektrisch mit einem Druckgradientenempfänger mit achtförmiger
(zweiseitiger) Richtcharakteristik kombiniert.
Ein solcherart aufgebautes Mikrophon ergibt die optimale Wirkung im ebenen Schallfeld, d. h. in einem
verhältnismäßig großen Abstand von der Schallquelle. Nähert man sich der meist als punktförmig
angenommenen Schallquelle, so kann deren Schallfeld nicht mehr als eben betrachtet werden, sondern
als kugelförmig.
Im kugelförmigen Schallfeld steigt aber der Wert des Druckgradienten bei Annäherung an die Schallquelle
mit fallender Frequenz stark an, wogegen der Druckunterschied im ebenen Schallfeld zwischen
zwei in Fortpflanzungsrichtung der Schallwellen liegenden Punkten annähernd linear bis zu jener Frequenz
zunimmt, bei der die halbe Wellenlänge gleich dem Abstand der beiden Punkte wird.
Es ist daher verständlich, daß ein zur Aufnahme ebener Schallwellen eingerichtetes Mikrophon, das
den Druckgradienten als antreibende Kraft besitzt, im Kugelschallfeld (also bei Nahbesprechung) die
tiefen Frequenzen gegenüber den mittleren und hohen Frequenzen bevorzugt wiedergibt.
Eine weitere Folge ist auch, wie theoretische und praktische Untersuchungen ergeben haben, eine sehr
starke Verschlechterung der Rückwärtsdämpfung (Auslöschung) für diese Frequenzen, d.h. eine Verschlechterung
der einseitigen Richtcharakteristik. Damit verbunden ist eine Zunahme der aufgenommenen
Schallenergie, die bekanntlich bei Wandlern mit einer Cardioidcharakteristik etwa um ein Viertel kleiner
ist als bei einem ungerichteten Wandler.
Zur Verringerung der vorstehend beschriebenen Schallempfänger mit vorzugsweise einseitiger,
gegebenenfalls einstellbarer Richtcharakteristik,
enthaltend ein oder mehrere nach dem elektrostatischen Prinzip arbeitende Wandlersysteme
gegebenenfalls einstellbarer Richtcharakteristik,
enthaltend ein oder mehrere nach dem elektrostatischen Prinzip arbeitende Wandlersysteme
Anmelder:
Akustische u. Kino-Geräte Gesellschaft m. b. H., Wien
Vertreter:
Dipl.-Ing. W. Scherrmann, Patentanwalt,
Eßlingen/Neckar, Fabrikstr. 9
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Bernhard Weingartner, Wien
Beanspruchte Priorität:
Österreich vom 19. Juni 1961 (Nr. A 4749/61)
Nachteile wurde bereits vorgeschlagen, die Anhebung der tiefen Frequenzen bei Nahbesprechung durch
Einschaltung zweckmäßig dimensionierter, gegebenenfalls auch regelbarer akustischer oder elektrischer
Dämpfungsglieder auszugleichen, wobei sich die Regelung auf den Frequenzgang der Ausgangsspannung
des Wandlersystems, das auch aus mehreren Einzelsystemen bestehen kann, beschränkt. Es ist
offensichtlich, daß dadurch zwar eine Verbesserung des Frequenzganges, keinesfalls aber eine Verbesserung
der Rückwärtsdämpfung erzielbar ist, denn für diese bleibt die Beeinflussung des Frequenzganges
der zusammengelegten Ausgangsspannung aller Wandlersysteme des verwendeten Schallempfängers
ohne Wirkung.
Demgegenüber ist es das Ziel der Erfindung, Maßnahmen anzugeben, die es gestatten, sowohl die Wirkung
des Druckes als auch des Druckgradienten bei jeder Frequenz und bei jedem Abstand von der
Schallquelle annähernd gleichzumachen und so nicht nur den O°-Frequenzgang in Abhängigkeit von der
Entfernung wählbar einstellbar zu machen, sondern auch, unabhängig oder gekoppelt mit dieser Einstel-
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lung, die Auslöschung für rückwärtigen Schalleinfall sehen dem Ausgang des Druckgradientenempfängers 2
für jeden Besprechungs-(Beschallungs-)Abstand opti- und dem Eingang des Verstärkers 4 ein frequenzmal
zu gestalten. abhängiges elektrisches Dämpfungsglied, das, wie in
Erreicht wird dieses Ziel bei einem Schallempfän- Fig. 1 dargestellt, als umschaltbares .RC-Glied ausger
mit vorzugsweise einseitiger, gegebenenfalls ein- 5 gebildet sein kann. Dieses Dämpfungsglied besteht
stellbarer Richtcharakteristik, der einen oder mehrere aus der Quellenimpedanz des Wandlers 2 mit der
nach dem elektrostatischen Prinzip arbeitende Wand- Kapazität C0 und den über die Kapazität C angelersysteme
enthält, dadurch, daß zum Ausgleich des schalteten drei Widerständen R1, R.,, R... von denen
Einflusses einer Beschallung aus jeweils verschiede- jeweils einer mittels des Umschalters U an den Können
Entfernungen wenigstens einem der eingebauten io densatorC angeschaltet werden kann. Die Wider-Wandlersysteme
veränderbare, frequenzabhängige, stände können bei einem Röhrenverstärker gleichelektrische und/oder akustische Dämpfungsglieder zeitig als Gitterableitwiderstände der Verstärkerröhre
zugeordnet sind, die über Einstellglieder, die mit Ent- dienen.
fernungsangaben tragenden Skalen, Markierungen, Von den bekannten Anordnungen, bei denen ein
Symbolen od. dgl. zusammenwirken, verstellbar sind. 15 Druckempfänger mit kugelförmiger Charakteristik
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung mit einem Druckgradientenempfänger mit achtför-
werden bei einem Schallempfänger, der sowohl einen miger Charakteristik in einem gemeinsamen Gehäuse
Druckempfänger als auch einen Druckgradienten- untergebracht ist und deren Ausgänge am Eingang
empfänger enthält, letzterem die frequenzabhängigen, eines gemeinsamen Verstärkers liegen, so daß eine
einstellbaren elektrischen und bzw. oder akustischen 20 einseitige, vorzugsweise cardioidförmige Richtcharak-
Dämpfungsglieder zugeordnet, so daß der Anstieg teristik resultiert, unterscheidet sich die erfindungs-
des Gradienten bei den tiefen Frequenzen im Kugel- gemäße Schaltungsanordnung dadurch, daß für jeden
schallfeld (Nahbesprechung) kompensiert werden Wandler ein getrennter Verstärker vorgesehen ist und
kann. das frequenzabhängige elektrische Dämpfungsglied
Bei einem Schallempfänger, der nur ein Wandler- 25 nicht im gemeinsamen Verstärkerausgang, sondern
system mit einer einseitigen Richtwirkung enthält, im Übertragungsweg des Druckgradientenempfängers,
das mit einem phasendrehenden, akustischen RC- also vorzugsweise zwischen Mikrophonausgang und
Glied ausgerüstet ist, ist gemäß einem weiteren Merk- Verstärkereingang, eingeschaltet ist. Dadurch wird
mal der Erfindung der akustischen Kapazität ein aku- bei der Erfindung im Gegensatz zu der bekannten
stischer Reibungswiderstand parallel geschaltet oder 30 Anordnung, die lediglich eine Korrektur des Fre-
mit dieser Kapazität in einer Reihenschaltung ange- quenzganges bewirkt, für jede Frequenz und für jeden
ordnet. Besprechungsabstand die gleiche Empfindlichkeit und
Zusätzlich kann zu dieser Maßnahme in den elek- die gleiche Rückwärtsdämpfung der Wandlerkombi-
trischen Übertragungsweg dieses Wandlersystems ein nation im Schallempfänger erzielt,
regelbares, frequenzabhängiges elektrisches Dämp- 35 Sie unterscheidet sich demgemäß auch von einer
fungsglied, vorzugsweise ein i?C-Glied, eingeschaltet bereits vorgeschlagenen Maßnahme, bei derartigen
sein. Kombinationswandlern frequenzabhängige elektrische
Die Erfindung soll nun an Hand der Zeichnungen Glieder im Übertragungsweg eines Einzelsystems annäher
erläutert werden. zuordnen. Diese Glieder hatten nämlich einzig die
Fig. 1 zeigt das elektrische Schaltbild einer Zu- 40 Aufgabe, den Frequenzgang im ebenen Schallfeld
sammenschaltung eines Druckempfängers mit einem und bei jenen hohen Frequenzen zu korrigieren, bei
Druckgradientenempfänger, bei dem nur eine elek- denen die halbe Wellenlänge gleich wird dem Schall-
trische Regelung vorgesehen ist, in umweg und wo deshalb das Gradientenmikrophon
Fig. 2 ist der Querschnitt durch einen Druck- einen sehr starken unerwünschten Phasengang auf-
gradientenempfänger mit erfindungsgemäß angeord- 45 weist.
neten akustischen Dämpfungsgliedern schematisch Selbstverständlich müssen die Widerstände des in
dargestellt; Stufen schaltbaren ÄC-Gliedes so dimensioniert sein,
Fig. 3 zeigt das entsprechende Ersatzschaltbild daß innerhalb gewisser Grenzen für jeden Bespre-
hierzu, in chungsabstand die durch den Druckgradienten ver-
Fig. 4 ist eine andere Ausbildung der Erfindung 50 ursachte Anhebung der tiefen Frequenzen kompen-
dargestellt, zu der siert wird. Auf diese Art und Weise bleibt die Emp-
F i g. 5 das entsprechende Ersatzschaltbild ist, und findlichkeit jedes der beiden Einzelwandler stets
Fig. 6 stellt die Außenansicht eines erfindungs- gleich groß, und auch die eingestellte einseitige Richtgemäßen
Schallempfängers dar. charakteristik bleibt unabhängig vom Besprechungs-
Wie bereits in der vorstehenden Beschreibungs- 55 abstand erhalten.
einleitung ausgeführt wurde, kann das Ziel der Er- Mit der erfindungsgemäßen Anordnung nach F i g. 1
findung entweder auf rein elektrischem Wege oder ist es auch möglich, wahlweise dem Schallempfänger
mit rein akustischen Mitteln oder durch eine Kombi- entweder eine Kugel- oder eine Achtcharakteristik
nation beider Maßnahmen erzielt werden. zu geben, je nachdem, welchen Wandler des Systems
In Fig. 1 ist zunächst ein elektrisches Schaltbild 60 man allein benutzt. Die Umschaltung kann durch
eines Schallempfängers mit zwei Einzelsystemen dar- einen einfachen Schalter erfolgen, da lediglich elek-
gestellt, von denen der eine Empfänger ein Druck- trische Stromkreise zu schalten sind. In der Stellung
empfänger 1 mit kugelförmiger Charakteristik ist. »Achtcharakteristik« wird außerdem durch die Ver-
Dieser arbeitet auf eine Verstärkerstufe 3, so daß er wendung der erfindungsgemäßen Einrichtung in allen
von dem Druckgradientenempfänger 2 vollkommen 65 Besprechungsfällen ein gleichmäßiger Frequenzgang
entkoppelt ist. Letzterer arbeitet auf den Verstärker 4, erzielt.
dessen Ausgang mit dem des Verstärkers 3 zusam- Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung,
mengeschaltet ist. Erfindungsgemäß liegt nun zwi- bei dem ein frequenzabhängiges akustisches Dämp-
fungsglied verwendet wird, ist in Fig. 2 dargestellt. Es handelt sich dort um ein Richtmikrophon mit einseitiger
Richtcharakteristik, die durch ein akustisches phasendrehendes Glied erzielt wird. Bei einem solchen
Mikrophon ist es nur schwer möglich, eine selektive Dämpfung des Achteranteiles zu erreichen.
Theoretische Überlegungen an einem aus einem RC-Glied gebildeten phasendrehenden Glied, wie sie bei
Kondensatonnikrophonen meist verwendet werden, haben aber gezeigt, daß durch sehr einfache Maßnahmen
der Verschlechterung der Rückwärtsdämpfung und damit der Vergrößerung der aufgenommenen
Schallenergie bei Beschallung aus der Nähe entgegengetreten werden kann. Zu diesem Zweck wird
erfindungsgemäß der Kapazität (Rückstellkraft) des die einseitige Richtcharakteristik hervorrufenden
phasendrehenden Gliedes ein akustischer Reibungswiderstand parallel geschaltet, der gegebenenfalls
auch durch einen äquivalenten Serienwiderstand ersetzt werden kann. ao Der Wert des parallel geschalteten akustischen
Reibungswiderstandes soll angenähert das -^- -fache
des Reibungswiderstandes des i?C-Gliedes betragen, wenn r den Abstand des Mikrophons von der Schallquelle
und Δ den Schallumweg von der Vorderseite zur Rückseite der Membran bezeichnet. Um daher
an die verschiedenen Besprechungsabstände anpassen zu können, muß der Reibungswiderstand veränderbar
sein. Er bewirkt vor allem die Aufrechterhaltung der Rückwärtsdämpfung bei den tiefen Frequenzen in
Abhängigkeit von der Besprechungsentfernung, wogegen der Anstieg der Empfindlichkeit bei O°-Beschallung
gegebenenfalls durch ein selektives Dämpfungsglied im Verlaufe des Übertragungsweges ausgeglichen
werden kann. Die Regelung der Rückwärtsdämpfung sowie des Ausgangspegels können entweder
getrennt voneinander vorgenommen werden oder aber mittels eines einzigen Einstellgliedes gleichzeitig
erfolgen.
Bei dem in F i g. 2 schematisch im Schnitt dargestellten Kondensator-Richtmikrophon schwingt die
Membran 5 gegenüber der stark perforierten Gegenelektrode 6. Das für die Ausbildung der einseitigen
Richtwirkung verantwortliche phasendrehende RC-Glied ist durch die von einem Hohlraum dargestellte
Kapazität C und den akustischen Reibungswiderstand R gebildet. Über den Kanal 7 und den engen
einstellbaren Spalt R' führt eine Verbindung zu dem Raum C", dessen akustische Impedanz sehr viel kleiner
ist als der durch den engen Spalt gebildete Reibungswiderstand R', so daß die Wirkung dieses
Widerstandes weit überwiegt und bei Beachtung der erfindungsgemäßen Dimensionierung den angestrebten
Effekt hervorruft.
Im Ersatzschaltbild F i g. 3 ist Z0 die akustische
Impedanz der Membran5, p0 und ρϋ+Ά/ρ sind die
antreibenden Kräfte in zwei verschiedenen Punkten des Schallfeldes. Die übrigen Bezeichnungen entsprechen
den gleichlautend benannten Elementen des Schaltbildes Fig. 2.
Es wurde bereits erwähnt, daß der zusätzliche regelbare oder einstellbare akustische Reibungswiderstand
auch in Reihe zur Kapazität des die einseitige Richtwirkung erzeugenden phasendrehenden
Gliedes gelegt werden kann. F i g. 4 zeigt schematisch im Querschnitt eine solche Anordnung, zu der
F i g. 5 das entsprechende Ersatzschaltbild darstellt. Mit 5 und 6 sind wieder Membran und Gegenelektrode
bezeichnet. Die Gegenelektrode 6 ist hier als Reibungswiderstand ausgebildet, der mit dem
ringförmigen Raum C das phasendrehende Glied ergibt. Erfindungsgemäß ist nun der niedere Raum
hinter der Membran 5 über einen akustischen Reibungswiderstand R", der dem Parallelwiderstand R'
in F i g. 2 entspricht, mit der Kapazität C verbunden. Der Reibungswiderstand R" wird hier ebenfalls durch
einen engen, einstellbaren Schlitz oder Spalt gebildet.
Wie sich der erfindungsgemäße Vorschlag in der Praxis umsetzen läßt, zeigt schließlich F i g. 6. Der
als zylindrischer, stabförmiger Körper ausgebildete Schallempfänger besitzt einen schalldurchlässigen
Teil 7 und einen Gehäuseteil 10. Auf diesem Gehäuseteil befinden sich beispielsweise ringförmige
Einstellglieder 8,9, die mit Skalen mit Entfernungsangaben zusammenwirken, so daß für jede Besprechungsentfernung
sowohl die Rückwärtsdämpfung als auch der Ausgangspegel auf optimale Übertragungsverhältnisse
eingeregelt werden können. Wie bereits erwähnt, können die Einstellglieder auch koppelbar sein oder von einem gemeinsamen Organ
betätigt werden.
Schließlich sei noch darauf hingewiesen, daß ein solcher Wandler mit einem phasendrehenden Glied
zur Einstellung verschiedener Richtcharakteristiken in an sich bekannter Weise auch symmetrisch mit
zwei Membranen aufgebaut werden kann.
Claims (4)
1. Schallempfänger mit einseitiger, gegebenenfalls einstellbarer Richtcharakteristik, mit einem
oder mehreren nach dem elektrostatischen Prinzip arbeitenden Wandlersystemen, dadurch
gekennzeichnet, daß zum Ausgleich des Einflusses einer Beschallung aus jeweils verschiedenen
Entfernungen wenigstens einem der eingebauten Wandlersysteme veränderbare, frequenzabhängige,
elektrische und/oder akustische Dämpfungsglieder zugeordnet sind, die über Einstellglieder,
die mit Entfernungsangaben tragenden Skalen, Markierungen, Symbole od. dgl. zusammenwirken,
verstellbar sind.
2. Schallempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß er zwei elektrostatische
Wandlersysteme enthält, von denen eines als Druckempfänger, das andere als Druckgradientenempfänger
ausgebildet ist und beide Systeme elektrisch zusammengeschaltet sind, wobei die frequenzabhängigen elektrischen und bzw. oder
akustischen Dämpfungsglieder dem Druckgradientenempfänger zugeordnet sind, so daß bei
diesem Wandler der Anstieg des Gradienten bei den tiefen Frequenzen im Kugelschallfeld (Nahschallfeld)
kompensierbar ist.
3. Schallempfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schallempfänger nur
ein einziges Wandlersystem mit einseitiger Richtcharakteristik enthält, das mit einem phasendrehenden,
akustischen i?C-GMed ausgerüstet ist, dessen akustischer Kapazität ein veränderbarer
akustischer Reibungswiderstand zugeordnet ist, der entweder in Reihe mit der oder parallel zur
genannten Kapazität liegt.
4. Schallempfänger nach den Ansprüchen 1
und 3, dadurch gekennzeichnet, daß in dem elektrischen Übertragungsweg des Wandlersystems
zusätzlich ein regelbares, frequenzabhängiges elektrisches Dämpfungsglied, vorzugsweise ein
ÄC-Glied, eingefügt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 927 037, 924 807, 821,920 311;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1044 170.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 507/304 1.64 © Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT474961A AT226290B (de) | 1961-06-19 | 1961-06-19 | Schallempfänger mit vorzugsweise einseitiger, gegebenenfalls einstellbarer Richtcharakteristik, enthaltend ein oder mehrere nach dem elektrostatischen Prinzip arbeitende Wandlersysteme |
Publications (1)
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| DE1162415B true DE1162415B (de) | 1964-02-06 |
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ID=3567868
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Country Status (4)
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