DE1159270B - Fliehkraftregler - Google Patents
FliehkraftreglerInfo
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- DE1159270B DE1159270B DEH45867A DEH0045867A DE1159270B DE 1159270 B DE1159270 B DE 1159270B DE H45867 A DEH45867 A DE H45867A DE H0045867 A DEH0045867 A DE H0045867A DE 1159270 B DE1159270 B DE 1159270B
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- springs
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- centrifugal governor
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D13/00—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
- G05D13/08—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover without auxiliary power
- G05D13/10—Centrifugal governors with fly-weights
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Description
- Fliehkraftregler Die Erfindung betrifft einen Fliehkraftregler mit auf Gelenkbolzen in einem Schwungkörperhalter gelagerten Schwungkörpern, die über Hebel in Wirkungsverbindung mit einer Reglerhülse oder einem Regulierstift stehen, und mit der Bewegung der Schwungkörper unmittelbar entgegenwirkenden Federn.
- Die bereits bekannten Reglerbauarten mit direkt den Fliehgewichten entgegenwirkenden Federkräften haben den Vorteil, daß sie eine kleine Eigenreibung, eine große Empfindlichkeit und eine hohe Lebensdauer des Reglers gewährleisten. Sie haben den Nachteil, daß der Hohlzylinderraum des Reglers zwischen Welle und Gehäuse verhältnismäßig groß baut. Ferner ist es nachteilig, daß bei radial angeordneten Federn sich bei hohen Drehzahlen :die äußeren, verhältnismäßig weitab von der Drehachse liegenden Windungen durch ihre Eingenzentrifugalkraft aneinanderlegen. Dadurch werden die Federn in den äußeren Schwungkörperstellungen steifer, wodurch die Erzielung eines kleinen Ungleichförmigkeitsgrades erschwert wird.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nzchteile zu vermeiden und einen Regler zu schaffen, der einerseits einen nur kleinen Hohlzylinderraum zwischen Welle und Gehäuse benötigt und andererseits auch für hohe Drehzahlen, beispielsweise über 8000 U/min und mehr, geeignet ist.
- Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß als Federn gewundene Biegefedern verwendet werden, die die Gelenkbolzen umschließen, wobei jedem Schwungkörper eine Doppelfeder zugeordnet ist, die - aus einem Stück bestehend - in der Mitte einen mit dem Schwungkörper zusammenwirkenden Steg beidseitig davon je einen Windungsteil und an den Enden je einen abgebogenen Federschenkel aufweist, der sich gegen den Schwungkörperhalter abstützt.
- In weiterer vorteilhafter Ausbildung kann ein solcher Regler auch als Verstellregler ausgebildet werden, wenn die äußeren Federschenkel der Federn unter einem solchen Winkel abgebogen sind, daß sie mit einer an sich bekannten Verstellhülse im Eingriff stehen.
- Bei einer solchen Anordnung der Federn parallel zur Drehachse entsteht bei hoher Drehzahl in radialer Richtung lediglich eine kleine Ausbauchung der Federn, die jedoch für die Erzielung eines kleinen Ungleichförmigkeitsgrades bei hohen Drehzahlen nicht hinderlich ist.
- Die Zeichnung stellt Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dar. Es zeigt Fig. 1 einen solchen Regler an einer durchgehenden Welle in der Draufsicht, Fig. 2 denselben Regler in der oberen Hälfte im Längsschnitt und in der unteren Hälfte in der Längsansicht, Fig.3 einen fliegend angeordneten Regler derselben Bauart in der oberen Hälfte im Längsschnitt und in der unteren Hälfte in der Längsansicht, Fig.4 denselben Regler in seiner Ausbildung als Verstellregler in der oberen Hälfte im Längsschnitt und in der unteren Hälfte in der Längsansicht, Fig. 5 eine der beiden in diesen Regler eingebauten gewundenen Biegefedern in der Längsansicht, Fig. 6 diese Feder in der Seitenansicht.
- Gemäß Fig. 1 und 2 sind die Schwungkörper 1 an dem Schwungkörperhalter 2 durch die Bolzen 3 gelenkig gelagert. Der Schwungkörperhalter 2 wird an einer nicht gezeigten, mit der Reglerachse fest verbundenen Scheibe durch zwei Schrauben oder Niete befestigt. Der Fliehkraft der Schwungkörper 1 wirken die gewundenen Biegefedern 4 entgegen, die mit ihrem Steg S gegen die Schwungkörper 1 .drücken und sich mit den Schenkeln 6 gegen den Schwungkörperhalter 2 abstützen. Die Schwungkörper 1 sind durch die Hebel 7 mit der Reglerhülse 8 in Wirkungsverbindung. Gegen die Hülse 8 wird durch eine schwache Feder ein Gabelhebel angedrückt, der durch ein entsprechendes Gestänge mit der Steuerung der Kraftmaschine verbunden wird.
- Gemäß Fig. 3 sind die Schwungkörper 9 in derselben Weise an einem Schwungkörperhalter 10 gelenkig gelagert, der an dem Ende einer Welle befestigt wird. Die Schwungkörper 9 sind durch den Bolzen 11 in Wirkungsverbindung mit dem Regulierstift 12, der durch ein entsprechendes Gestänge mit dem Steuerungsorgan der Kraftmaschine verbunden wird. Der Fliehkraft der Schwungkörper 9 wirken gewundene Biegefedern 4 von derselben Bauart wie Fig. 1 entgegen. Fig. 4 zeigt, wie ein solcher Regler als Verstellregler verwendet werden kann, wenn die beiden an den Enden der Federn vorgesehenen Federschenkel 14 mit einem entsprechenden Winkel so abgebogen werden, daß sie von einer auf der Welle axial verschiebbare Hülse 13 angespannt und entspannt werden können. Die verschiebbare Hülse 13 erhält eine Gleitnut, in welcher eine an einem Gabelhebel angehangene Gleitgabel läuft. In anderer Weise kann an Stelle der Gleitgabel ein Kugellager in die Hülse 13 eingebaut werden.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Fliehkraftregler mit auf Gelenkbolzen in einem Schwungkörperhalter gelagerten Schwungkörpern, die über Hebel in Wirkungsverbindung mit einer Reglerhülse oder einem Regulierstift stehen, und mit der Bewegung der Schwungkörper unmittelbar entgegenwirkenden Federn, dadurch gekennzeichnet, daß als Federn gewundene Biegefedern (4) verwendet werden, die die Gelenkbolzen (3) umschließen, wobei jedem Schwungkörper (1) eine Doppelfeder zugeordnet ist, die - aus einem Stück bestehend - in der Mitte einen mit dem Schwungkörper zusammenwirkenden Steg (5), beidseitig davon je einen Windungsteil und an den Enden je einen abgebogenen Federschenkel (6) aufweist, der sich gegen den Schwungkörperhalter (2) abstützt.
- 2. Fliehkraftregler nach Anspruch 1 mit Drehzahlverstellung während des Ganges durch Spannen der Reglerfedern, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Federschenkel (14) der Federn (4) unter einem solchen Winkel abgebogen sind, daß sie mit einer an sich bekannten Verstellhülse (13) im Eingriff stehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH45867A DE1159270B (de) | 1962-05-23 | 1962-05-23 | Fliehkraftregler |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH45867A DE1159270B (de) | 1962-05-23 | 1962-05-23 | Fliehkraftregler |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1159270B true DE1159270B (de) | 1963-12-12 |
Family
ID=7155934
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH45867A Pending DE1159270B (de) | 1962-05-23 | 1962-05-23 | Fliehkraftregler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1159270B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3828772A1 (de) * | 1988-08-25 | 1990-03-01 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Mechanischer drehzahlregler fuer eine brennkraftmaschine mit einem auf gewichts- und arbeitsvermoegen optimierten messwerk |
-
1962
- 1962-05-23 DE DEH45867A patent/DE1159270B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3828772A1 (de) * | 1988-08-25 | 1990-03-01 | Kloeckner Humboldt Deutz Ag | Mechanischer drehzahlregler fuer eine brennkraftmaschine mit einem auf gewichts- und arbeitsvermoegen optimierten messwerk |
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