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DE1286623B - Vorrichtung zur Vermeidung von Axialschwingungen bei Elektromotoren - Google Patents

Vorrichtung zur Vermeidung von Axialschwingungen bei Elektromotoren

Info

Publication number
DE1286623B
DE1286623B DEL53657A DEL0053657A DE1286623B DE 1286623 B DE1286623 B DE 1286623B DE L53657 A DEL53657 A DE L53657A DE L0053657 A DEL0053657 A DE L0053657A DE 1286623 B DE1286623 B DE 1286623B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
damping
thrust washer
washer
projections
axial vibrations
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL53657A
Other languages
English (en)
Inventor
Mittmann Rudolf
Brandorff Rolf-Dieter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL53657A priority Critical patent/DE1286623B/de
Publication of DE1286623B publication Critical patent/DE1286623B/de
Priority to DE19691955166 priority patent/DE1955166A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K5/00Casings; Enclosures; Supports
    • H02K5/04Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof
    • H02K5/16Means for supporting bearings, e.g. insulating supports or means for fitting bearings in the bearing-shields
    • H02K5/167Means for supporting bearings, e.g. insulating supports or means for fitting bearings in the bearing-shields using sliding-contact or spherical cap bearings
    • H02K5/1672Means for supporting bearings, e.g. insulating supports or means for fitting bearings in the bearing-shields using sliding-contact or spherical cap bearings radially supporting the rotary shaft at both ends of the rotor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)
  • Motor Or Generator Frames (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Vermeidung von Axialschwingungen bei Elektromotoren, bei welcher zwischen Lagerkörper und Läuferblechpaket eine Anlaufscheibe und eine Dämpfungsscheibe, die untereinander gegen Verdrehung gesichert sind, sowie eine Ölspritzbuchse vorgesehen sind.
  • Es sind schon Anordnungen zur Vermeidung von Axialschwingungen bei Elektromotoren bekanntgeworden, bei welchen zwischen dem Lagerkörper und dem Blechpaket des Läufers in geringen Abständen eine Spritzbuchse sowie eine Anlaufscheibe vorgesehen sind. Die Spritzbuchse ist fest auf der Welle befestigt und dient dazu, das aus dem Lager herausfließende Öl über entsprechende Rückführungselemente in das Lager zurückzuführen. Die Anlaufscheibe besteht aus Stahl oder Hartgewebe, um die Reibung zwischen Anlaufscheibe und Lagerkörper möglichst niedrig zu halten. Dazwischen liegt noch eine Gummi- oder Filzscheibe, welche als Dämpfungselement dient. Die Dämpfung, welche durch eine derartige Gummischeibe erreicht wird, ist jedoch zu gering, um eine völlige Vermeidung der Axialschwingungen zu garantieren. Die durch diese Axialschwingungen entstehenden Geräusche werden also durch diese bekannten Anordnungen nicht vermieden.
  • Es ist weiterhin bekannt, zwischen dem Lagerkörper und dem Blechpaket des Läufers federnde Scheiben anzuordnen, durch welche entstehende axiale Schwingungen des Läufers gedämpft werden sollen (USA.-Patentschrift 2 307 772). Bei dieser Anordnung wird eine konvex gebogene Federscheibe auf ein Vierkant aufgesetzt, welches vexdrehsicher auf der Läuferwelle angeordnet ist. Die Federscheibe liegt beidseitig an je einer Anlaufscheibe an, und ein rohrförmiges Abstandsglied sowie eine weitere Anlaufscheibe sorgen für den gewünschten Abstand zwischen Lager und Blechpaket.
  • Bei dieser Anordnung besteht der Nachteil, daß der Abstand zwischen dem Blechpaket und den Lagern sehr genau eingestellt werden muß, um ein einwandfreies Arbeiten der Anordnung sicherzustellen. Bei zu großem Abstand ist die Anordnung ohne Wirkung, bei zu geringem Abstand werden die Reibungskräfte innerhalb der Anordnung zu groß. Da die Breite des Blechpaketes in relativ großen Toleranzen schwankt, stößt die Benutzung der Anordnung auf Schwierigkeiten und erfordert zeitraubende Justiermaßnahmen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Motor anzugeben, welcher in jeder beliebigen Betriebslage ohne Axialschwingungen betrieben werden kann. Die Vorrichtung der eingangs genannten Art ist gemäß der Erfindung derart ausgebildet, daß an der Spritzbuchse an der der Dämpfungsscheibe zugewandten Stirnseite Vorsprünge angeordnet sind. Durch die Erfindung wird die Dämpfungseigenschaft der im allgemeinen aus Gummi oder ähnlichem Material bestehenden Dämpfungsscheibe ausgenutzt, indem diese Dämpfungsscheibe in die Zwischenräume zwischen den Vorsprüngen eintreten kann und dadurch eine zusätzliche Verformungsarbeit leistet. Eventuell auftretende axiale Stöße oder Drücke, welche die axialen Schwingungen hervorrufen würden, werden durch die Anordnung so weit gedämpft, so daß axiale Schwingungen nicht auftreten können. In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
  • Mit 1 ist die Welle des Motors bezeichnet, auf welcher das Läuferblechpaket 2 fest angebracht ist. Ebenfalls fest mit der Welle verbunden ist die Ölspritzbuchse 3. Das Lager der Welle ist mit 4 bezeichnet. Zwischen Lager und ölspritzbuchse liegen die Anlaufscheibe 5 und die Dämpfungsscheibe 6, und zwar liegt die Anlaufscheibe auf der Seite des Lagers. Diese Anlaufscheibe besteht im allgemeinen aus Stahl oder einem Hartgewebe, um einen möb liehst geringen Reibungskoeffizienten zwischen Lager und Scheibe zu erhalten. An dieser Anlaufscheibe und an der Ölspritzbuchse sind Vorsprünge 7 und 8 vorgesehen. Diese Vorsprünge drücken sich in die Dämpfungsscheibe 6 ein, wodurch eine erhöhte Dämpfung eintritt. Die Vorsprünge 7 auf der Anlaufscheibe dienen ferner als Drehsicherung zwischen Dämpfungsscheibe 6 und Anlaufscheibe 5.
  • In F i g. 2 ist die Welle des Motors wiederum mit 1 bezeichnet. Das Läuferpaket 2 sowie die Ölspritzbuchse 3 sind auf der Welle fest angebracht. Die Welle läuft im Lager 4, Zwischen Lager und Ölspritzbuchse liegen die Dämpfungsscheibe 6 und die Anlaufscheibe 17. Die ölspritzbuchse ist wiederum mit Vorsprüngen 8 versehen. Die Anlaufscheibe 17 hingegen weist Lappen 18 auf, welche in Richtung auf die Dämpfungsscheibe 6 hin abgebogen sind und an dieser am Umfang anliegen,. Es wird dadurch eine Drehsicherung von Anlaufscheibe und Dämpfungsscheibe gegeneinander erreicht. Darüber hinaus ergibt sich ein zusätzlicher Abstand zwischen diesen beiden Teilen, so daß im Falle eines axialen Stoßes die Dämpfungsscheibe zwar an den Stellen, an welchen die Lappen 18 angreifen, festgehalten wird, jedoch im Raum, welcher der Welle benachbart ist, ausweichen kann, so daß eine zusätzliche Verformungsarbeit geleistet wird, welche die Ausbildung von Axialschwingungen verhindert. Die Vorsprünge 7 und 8 sind vorzugsweise kegelförmig ausgebildet.
  • Selbstverständlich bestehen auch weitere Möglichkeiten, die Anlaufscheibe und die Dämpfungsscheibe gegeneinander zu sichern. Es könnte beispielsweise die Fläche der Anlaufscheibe, welche auf der Seite der Dämpfungsscheibe liegt, aufgerauht werden, so daß durch die erhöhte Reibung ein Verdrehen der beiden Teile gegeneinander nicht mehr erfolgt. Weiterhin besteht die Möglichkeit, die Dämpfungsscheibe topfförmig auszubilden, wobei die Anlaufscheibe entsprechende Abflachungen erhält und in den Topf der Dämpfungsscheibe eingepaßt ist. Die Spritzbuchse kann auch topfförmig ausgebildet sein und die Vorsprünge dann am Boden dieses Topfes liegen. Eine Abflachung von Anlauf- und Dämpfungsscheibe, welche der Form des Topfes angepaßt ist, verhindert eine Verdrehung dieser beiden Teile. Es können auch Anlaufscheibe und Dämpfungsscheibe miteinander verklebt werden, wobei dann die ganze Verformungsarbeit durch die Vorsprünge der Spritzbuchse geleistet werden muß.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Vermeidung von Axialschwingungen bei Elektromotoren, bei welcher zwischen Lagerkörper und Läuferblechpaket eine Anlaufscheibe und eine Dämpfungsscheibe, die untereinander gegen Verdrehung gesichert sind, sowie eine ölspritzbuchse vorgesehen sind, da -durch gekennzeichnet, daß an der ölspritzbuchse (3) an der der Dämpfungsscheibe (6) zugewandten Stirnseite Vorsprünge (8) angeordnet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Anlaufscheibe (5) ebenfalls Vorsprünge (7) vorgesehen sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (7, 8) als Kegel ausgebildet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlaufscheibe (5) an ihrem Rand mit in Richtung auf die Dämpfungsscheibe abgebogenen Lappen (18) versehen ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die der Dämpfungsscheibe (6) zugekehrten Fläche der Anlaufscheibe (5, 17) aufgerauht ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsscheibe (6) topfförmig ausgebildet ist und die Anlaufscheibe (5, 17) umfaßt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spritzbuchse (3) topfförmig ausgebildet ist und Anlaufscheibe (5, 17) und Dämpfungsscheibe (6) umfaßt. B. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Anlaufscheibe (5, 17) und Dämpfungsscheibe (6) miteinander verklebt sind.
DEL53657A 1966-05-21 1966-05-21 Vorrichtung zur Vermeidung von Axialschwingungen bei Elektromotoren Pending DE1286623B (de)

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DEL53657A DE1286623B (de) 1966-05-21 1966-05-21 Vorrichtung zur Vermeidung von Axialschwingungen bei Elektromotoren
DE19691955166 DE1955166A1 (de) 1966-05-21 1969-11-03 Vorrichtung zur Vermeidung von Axialschwingungen bei Elektromotoren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3145601A1 (de) * 1981-11-17 1983-05-26 Ebm Elektrobau Mulfingen Gmbh & Co, 7119 Mulfingen Anlaufelement
EP0171587A1 (de) * 1984-07-30 1986-02-19 Siemens Aktiengesellschaft Gleitlager

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FR2541530B1 (fr) * 1983-02-17 1986-07-04 Valeo Dispositif de positionnement et de rattrapage de jeu pour un arbre de moteur electrique

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US2307772A (en) * 1941-05-03 1943-01-12 Duffy Charles Hugh Cushioning device for electric motors

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DE1955166A1 (de) 1971-05-13

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