DE1286623B - Vorrichtung zur Vermeidung von Axialschwingungen bei Elektromotoren - Google Patents
Vorrichtung zur Vermeidung von Axialschwingungen bei ElektromotorenInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K5/00—Casings; Enclosures; Supports
- H02K5/04—Casings or enclosures characterised by the shape, form or construction thereof
- H02K5/16—Means for supporting bearings, e.g. insulating supports or means for fitting bearings in the bearing-shields
- H02K5/167—Means for supporting bearings, e.g. insulating supports or means for fitting bearings in the bearing-shields using sliding-contact or spherical cap bearings
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Vermeidung von Axialschwingungen bei Elektromotoren, bei welcher zwischen Lagerkörper und Läuferblechpaket eine Anlaufscheibe und eine Dämpfungsscheibe, die untereinander gegen Verdrehung gesichert sind, sowie eine Ölspritzbuchse vorgesehen sind.
- Es sind schon Anordnungen zur Vermeidung von Axialschwingungen bei Elektromotoren bekanntgeworden, bei welchen zwischen dem Lagerkörper und dem Blechpaket des Läufers in geringen Abständen eine Spritzbuchse sowie eine Anlaufscheibe vorgesehen sind. Die Spritzbuchse ist fest auf der Welle befestigt und dient dazu, das aus dem Lager herausfließende Öl über entsprechende Rückführungselemente in das Lager zurückzuführen. Die Anlaufscheibe besteht aus Stahl oder Hartgewebe, um die Reibung zwischen Anlaufscheibe und Lagerkörper möglichst niedrig zu halten. Dazwischen liegt noch eine Gummi- oder Filzscheibe, welche als Dämpfungselement dient. Die Dämpfung, welche durch eine derartige Gummischeibe erreicht wird, ist jedoch zu gering, um eine völlige Vermeidung der Axialschwingungen zu garantieren. Die durch diese Axialschwingungen entstehenden Geräusche werden also durch diese bekannten Anordnungen nicht vermieden.
- Es ist weiterhin bekannt, zwischen dem Lagerkörper und dem Blechpaket des Läufers federnde Scheiben anzuordnen, durch welche entstehende axiale Schwingungen des Läufers gedämpft werden sollen (USA.-Patentschrift 2 307 772). Bei dieser Anordnung wird eine konvex gebogene Federscheibe auf ein Vierkant aufgesetzt, welches vexdrehsicher auf der Läuferwelle angeordnet ist. Die Federscheibe liegt beidseitig an je einer Anlaufscheibe an, und ein rohrförmiges Abstandsglied sowie eine weitere Anlaufscheibe sorgen für den gewünschten Abstand zwischen Lager und Blechpaket.
- Bei dieser Anordnung besteht der Nachteil, daß der Abstand zwischen dem Blechpaket und den Lagern sehr genau eingestellt werden muß, um ein einwandfreies Arbeiten der Anordnung sicherzustellen. Bei zu großem Abstand ist die Anordnung ohne Wirkung, bei zu geringem Abstand werden die Reibungskräfte innerhalb der Anordnung zu groß. Da die Breite des Blechpaketes in relativ großen Toleranzen schwankt, stößt die Benutzung der Anordnung auf Schwierigkeiten und erfordert zeitraubende Justiermaßnahmen.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Motor anzugeben, welcher in jeder beliebigen Betriebslage ohne Axialschwingungen betrieben werden kann. Die Vorrichtung der eingangs genannten Art ist gemäß der Erfindung derart ausgebildet, daß an der Spritzbuchse an der der Dämpfungsscheibe zugewandten Stirnseite Vorsprünge angeordnet sind. Durch die Erfindung wird die Dämpfungseigenschaft der im allgemeinen aus Gummi oder ähnlichem Material bestehenden Dämpfungsscheibe ausgenutzt, indem diese Dämpfungsscheibe in die Zwischenräume zwischen den Vorsprüngen eintreten kann und dadurch eine zusätzliche Verformungsarbeit leistet. Eventuell auftretende axiale Stöße oder Drücke, welche die axialen Schwingungen hervorrufen würden, werden durch die Anordnung so weit gedämpft, so daß axiale Schwingungen nicht auftreten können. In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
- Mit 1 ist die Welle des Motors bezeichnet, auf welcher das Läuferblechpaket 2 fest angebracht ist. Ebenfalls fest mit der Welle verbunden ist die Ölspritzbuchse 3. Das Lager der Welle ist mit 4 bezeichnet. Zwischen Lager und ölspritzbuchse liegen die Anlaufscheibe 5 und die Dämpfungsscheibe 6, und zwar liegt die Anlaufscheibe auf der Seite des Lagers. Diese Anlaufscheibe besteht im allgemeinen aus Stahl oder einem Hartgewebe, um einen möb liehst geringen Reibungskoeffizienten zwischen Lager und Scheibe zu erhalten. An dieser Anlaufscheibe und an der Ölspritzbuchse sind Vorsprünge 7 und 8 vorgesehen. Diese Vorsprünge drücken sich in die Dämpfungsscheibe 6 ein, wodurch eine erhöhte Dämpfung eintritt. Die Vorsprünge 7 auf der Anlaufscheibe dienen ferner als Drehsicherung zwischen Dämpfungsscheibe 6 und Anlaufscheibe 5.
- In F i g. 2 ist die Welle des Motors wiederum mit 1 bezeichnet. Das Läuferpaket 2 sowie die Ölspritzbuchse 3 sind auf der Welle fest angebracht. Die Welle läuft im Lager 4, Zwischen Lager und Ölspritzbuchse liegen die Dämpfungsscheibe 6 und die Anlaufscheibe 17. Die ölspritzbuchse ist wiederum mit Vorsprüngen 8 versehen. Die Anlaufscheibe 17 hingegen weist Lappen 18 auf, welche in Richtung auf die Dämpfungsscheibe 6 hin abgebogen sind und an dieser am Umfang anliegen,. Es wird dadurch eine Drehsicherung von Anlaufscheibe und Dämpfungsscheibe gegeneinander erreicht. Darüber hinaus ergibt sich ein zusätzlicher Abstand zwischen diesen beiden Teilen, so daß im Falle eines axialen Stoßes die Dämpfungsscheibe zwar an den Stellen, an welchen die Lappen 18 angreifen, festgehalten wird, jedoch im Raum, welcher der Welle benachbart ist, ausweichen kann, so daß eine zusätzliche Verformungsarbeit geleistet wird, welche die Ausbildung von Axialschwingungen verhindert. Die Vorsprünge 7 und 8 sind vorzugsweise kegelförmig ausgebildet.
- Selbstverständlich bestehen auch weitere Möglichkeiten, die Anlaufscheibe und die Dämpfungsscheibe gegeneinander zu sichern. Es könnte beispielsweise die Fläche der Anlaufscheibe, welche auf der Seite der Dämpfungsscheibe liegt, aufgerauht werden, so daß durch die erhöhte Reibung ein Verdrehen der beiden Teile gegeneinander nicht mehr erfolgt. Weiterhin besteht die Möglichkeit, die Dämpfungsscheibe topfförmig auszubilden, wobei die Anlaufscheibe entsprechende Abflachungen erhält und in den Topf der Dämpfungsscheibe eingepaßt ist. Die Spritzbuchse kann auch topfförmig ausgebildet sein und die Vorsprünge dann am Boden dieses Topfes liegen. Eine Abflachung von Anlauf- und Dämpfungsscheibe, welche der Form des Topfes angepaßt ist, verhindert eine Verdrehung dieser beiden Teile. Es können auch Anlaufscheibe und Dämpfungsscheibe miteinander verklebt werden, wobei dann die ganze Verformungsarbeit durch die Vorsprünge der Spritzbuchse geleistet werden muß.
Claims (7)
- Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Vermeidung von Axialschwingungen bei Elektromotoren, bei welcher zwischen Lagerkörper und Läuferblechpaket eine Anlaufscheibe und eine Dämpfungsscheibe, die untereinander gegen Verdrehung gesichert sind, sowie eine ölspritzbuchse vorgesehen sind, da -durch gekennzeichnet, daß an der ölspritzbuchse (3) an der der Dämpfungsscheibe (6) zugewandten Stirnseite Vorsprünge (8) angeordnet sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Anlaufscheibe (5) ebenfalls Vorsprünge (7) vorgesehen sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (7, 8) als Kegel ausgebildet sind.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlaufscheibe (5) an ihrem Rand mit in Richtung auf die Dämpfungsscheibe abgebogenen Lappen (18) versehen ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die der Dämpfungsscheibe (6) zugekehrten Fläche der Anlaufscheibe (5, 17) aufgerauht ist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dämpfungsscheibe (6) topfförmig ausgebildet ist und die Anlaufscheibe (5, 17) umfaßt.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spritzbuchse (3) topfförmig ausgebildet ist und Anlaufscheibe (5, 17) und Dämpfungsscheibe (6) umfaßt. B. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Anlaufscheibe (5, 17) und Dämpfungsscheibe (6) miteinander verklebt sind.
Priority Applications (2)
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Publications (1)
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Family
ID=34712093
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Country Status (1)
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE3145601A1 (de) * | 1981-11-17 | 1983-05-26 | Ebm Elektrobau Mulfingen Gmbh & Co, 7119 Mulfingen | Anlaufelement |
| EP0171587A1 (de) * | 1984-07-30 | 1986-02-19 | Siemens Aktiengesellschaft | Gleitlager |
Families Citing this family (1)
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| FR2541530B1 (fr) * | 1983-02-17 | 1986-07-04 | Valeo | Dispositif de positionnement et de rattrapage de jeu pour un arbre de moteur electrique |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2307772A (en) * | 1941-05-03 | 1943-01-12 | Duffy Charles Hugh | Cushioning device for electric motors |
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1969
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