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DE1159033B - Vollelektronische Fernsteuereinrichtung zum Fernsteuern von Zusatzentzerrern fuer Vielkanal-Traegerfrequenz-Weitverkehrssysteme - Google Patents

Vollelektronische Fernsteuereinrichtung zum Fernsteuern von Zusatzentzerrern fuer Vielkanal-Traegerfrequenz-Weitverkehrssysteme

Info

Publication number
DE1159033B
DE1159033B DET23181A DET0023181A DE1159033B DE 1159033 B DE1159033 B DE 1159033B DE T23181 A DET23181 A DE T23181A DE T0023181 A DET0023181 A DE T0023181A DE 1159033 B DE1159033 B DE 1159033B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
remote control
counter
flip
pulse
feedback signal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET23181A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Joel Korn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DET23181A priority Critical patent/DE1159033B/de
Publication of DE1159033B publication Critical patent/DE1159033B/de
Priority to DET28624A priority patent/DE1211272B/de
Priority to DE1965T0029662 priority patent/DE1248110B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/46Monitoring; Testing
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/04Control of transmission; Equalising
    • H04B3/10Control of transmission; Equalising by pilot signal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description

  • Vollelektronische Fernsteuereinrichtung zum Fernsteuern von Zusatzentzerrem für Vielkanal-Trägerfrequenz-Weitverkehrssysteme Die Erfindung betrifft eine vollelektronische Fernsteuereinrichtung zum Fernsteuern von Zusatzentzerrern für Vielkanal-Trägerfrequenz-Weitverkehrssysteme, bei der von einem Fernsteueramt aus die einzelnen Entzerrer, die zu verschiedenen Koaxialleitungen oder Koaxialpaaren in einem Kabel gehören und in verschiedenen Hauptämtem angebracht sind, zeitlich nacheinander zur automatischen Einstellung veranlaßt werden.
  • Trägerfrequenz-Weitverkehrssysterne werden in den Hauptämtern, die alle 50 bis 100 km vorkommen, mit Zusatzentzerrern ausgerüstet, welche die von der Leitungsregelung nicht erfaßten Restverzerrungen entzerren sollen. Es sind dies Orthogonalentzerrer, z. B. Kosinusentzerrer. In den älteren Systemen wurden diese Zusatzentzerrer von Hand eingestellt, während die neueren Systeme eine automatisch arbeitende Zusatzentzerrung erhalten (deutsche Patentschrift 1130002).
  • Damit sich in einem Cbertragungsweg nicht mehrere gleichzeitig arbeitende Zusatzentzerrergegenseitig beeinflussen, ist es zweckmäßig, von einem Endamt aus, dem Fernsteueramt, mittels einer Fernsteuerung die einzelnen Zusatzentzerrer zeitlich nacheinander zur Einstellung zu veranlassen. Nachdem ein Entzerrer eingestellt ist, soll er ein Rückmeldesignal zum Fernsteueramt senden, und danach soll die Fernsteuerung automatisch den nächsten Entzerrer aktivieren. Im Störungsfall, d, h. wenn in irgendeinem Entzerrer der Einstellvorgang nicht ordnungsgemäß abläuft, soll dies nach einer gewissen Zeit im Fernsteueramt angezeigt, Alarm ausgelöst und die weitere Regelung unterbrochen werden. Um die Gewißheit zu erhalten, daß wirklich der programmgemäße Entzerrer,eingestellt wurde, soll das Rückmeldesignal zur Kontrolle herangezogen werden. und wenn diese Kontrolle negativ verläuft, soll ein Alarm ausgelöst und die weitere Regelung unterbrochen werden.
  • Ein Kabel kann mehrere Tuben enthalten; bei p Tuben ergeben sich p/2 unabhängige Systeme. In diesem Fall ist es sinnvoll, eine gemeinsame Fernsteueranlage für das ganze Kabel zu verwenden. Außerdem kann die Fernsteueranlage für mehrere Kabel und insbesondere für Verzweigungen gemeinsam benutzt werden.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabenstellung wird im folgenden an Hand der Fig. 1 und 21 näher erläutert. In Fig. 1 ist die Fernsteueranlage für m Hauptämter schematisch dargestellt. Vom Fernsteueramt FZ werden die Hauptämter H, bis H", über die LeitungL1 nacheinander zur automatischen Einstellung ihrer Entzerrer veranlaßt, die am Ende ihrer Einstellung automatisch je ein Rückmeldesignal über die Uitung L 2 zum Fernsteuerarnt zurücksenden. In Fig. 2 ist die Fernsteuereinrichtung in einem Hauptamt mit p Entzerrem E 1 bis Ep schematisch dargestellt. Der Steuersignalempfänger SE schaltet beim Empfang eines entsprechenden Steuersignals St-S eine der Durchschalteeinrichtungen DE 1 bis DEp durch, so daß die Einstellautomatik EA, die nur einmal im Hauptamt vorhanden ist, den dazugehörigen Entzerrer betätigt. Am Ende des Einstellvorganges wird von der Einstellautomatik EA der Rückmeldesignalsender RS zum Zurücksenden eines Rückmeldesignals Rm-S an das Fernsteueramt veranlaßt.
  • Es sind Fernsteueranlagen bekannt (E. Baranowski: »Eine Fernbedienungsanlage für Kurzwellensender« in »Nachrichtentechnische Zeitschrift« NTZ, 1962, Heft 2, S. 79 bis 83), die über WT-Kanäle ferngesteuert werden. Sie sind hauptsächlich mit Relais bestückt, haben also einen sehr großen Leistungs-und Raumbedarf und arbeiten relativ langsam. Die notwendigen WT-Einrichtungen für Sender und Empfänger bedeuten zusätzlichen Aufwand.
  • Eine vollelektronische Fernsteuereinrichtung zum Auslösen der automatischen Einstellung und Regelung der Entzerrerglieder von Zusatzentzerrem für Vielkanal-Trägerfrequenz-Weitverkehrssysteme, bei der von einem Fernsteueramt aus die einzelnen Entzerrer, die zu verschiedenen Koaxialleitungen oder Koaxialpaaren in einem Kabel gehören und in verschiedenen Hauptämtern angebracht sind, zeitlich nacheinander zur automatischenEinstellungveranlaßt werden und die beendete Einstellung eines jeden Entzerrers dem Fernsteueramt rückgemeldet wird, wird erfindungsgemäß so realisiert, daß über eines der Koaxialpaare oder über eine Beipackleitung aus dem Fernsteueramt jeweils einzelne Steuersignale ausgesendet und in jedem Hauptarnt empfangen werden und dort einen an sich bekannten, irreversiblen, 11-stufigen binären Empfangszähler betätigen, der nach dem Empfang der entsprechenden Fernsteuerimpulse die entsprechenden Entzerrer zum Einstellen veranlaßt, und daß nach Beendigung des Einstellvorganges eines jeden Entzerrers ein mit Hilfe des Empfangszählers binär codiertes Rückmeldesignal zum Fernsteueramt zurÜckgesendet wird, das n unabhängige Flip-Flops der Codierung entsprechend einstellt und eine automatische Koinzidenzmessung mit einem im Fernsteueramt mitlaufenden Vergleichszähler zwecks Fehlerkontrolle veranlaßt.
  • Man kann beispielsweise die Steuer- und Rückmeldesignale als getastete Wechselspannungen konstanter Steuerträgerfrequenz übertragen und am Empfangsort diese Signale aussieben, verstärken, gleichrichten und durch ein an sich bekanntes Impulsfilter (deutsche Patentschrift 1133 754), das nur Impulse vorgeschriebener Länge auswertet, auf die richtige Tastdauer prüfen und empfangen. Dadurch wird gewährleistet, daß keine Fehlimpulse die Femsteuerung stören können.
  • Die Wirkungsweise des verwendeten irreversiblen Binärzählers wird an Hand der schematischen Darstellung eines vierstufigen, vorzugsweise transistorisierten Zählers in Fig. 3 erläutert. Die linken Ausgänge (Kollektoranschlüsse der Transistoren) AW A211 A 31 der Flip-Flops F" F, und F, sind über Kondensatoren C und Dioden D mit den Eingängen E., E., bZW. E.1, E32 bZW- E41, E4, des jeweils nächsten Flip-Flops verbunden.
  • Gelangen auf die Eingänge Eil, E U des ersten Flip-Flops Fi Impulse aus einer Impulsquelle, so ändert der Zähler mit jedem Impuls seine Stellung. In Fig. 3 ist die Ausgangsstellung des Zählers gezeigt, wobei alle linken Transistoren leitend und alle rechten Transistoren gesperrt sind (s. Schaltsymbolik in Valvo: »Technische Informationen fürdielndustrie«, Heft 14, Februar 1962, S. 1 bis 4). Die folgende Tabelle zeigt die möglichen Stellungen des vierstufigen Zählers, wobei der leitende Zustand eines Transistors mit »0« und der gesperrte Zustand mit »L« bezeichnet wird und die linken bzw. rechten Spalten für die linken bzw. rechten Transistoren der einzelnen Flip-Flops gelten:
    Stellung F, F, F. F,.
    1 0 L 0 L 0 L 0 L
    2 L 0 0 L 0 L 0 L
    3 0 L L 0 0 L 0 L
    4 L 0 L 0 0 L 0 L
    5 0 L 0 L L 0 0 L
    6 L 0 0 L L 0 0 L
    7 0 L L 0 L 0 0 L
    8 L 0 L 0 L 0 0 L
    9 0 L 0 L 0 L L 0
    10 L 0 0 L 0 L L 0
    11 0 L L 0 0 L L 0
    12 L 0 L 0 0 L L 0
    13 0 L 0 L L 0 L 0
    14 L 0 0 L L 0 L 0
    15 0 L L 0 L 0 L 0
    16 L 0 L 0 L 0 L 0
    Ein Zähler mit n Flip-Flops kann 2n verschiedene Stellungen einnehmen. Jeder Stellung des Zählers kann ein Schalttransistor zugeordnet werden, der nur dann leitend wird, wenn der Zähler die ihm entsprechende Stellung eingenommen hat. Ein Schalttransistor der k-ten Stellung wird mit seiner Basis über n Dioden Dk an die Ausgänge derjenigen Transistoren der n Flip-Flops geschaltet, die bei der k-ten Stellung des Zählers gesperrt sind.
  • Für n = 4 und k = 9 zeigt die Fig. 4 die Arikopplung des Schalttransistors Ts9 über n = 4 Koppeldioden Dk, an die entsprechenden Ausgänge A", A221 A32e A41 des in der Fig. 4 nicht näher dargestellten Binärzählers.
  • Liegt auch nur eine der vorgenannten Dioden Dk am Kollektor eines leitenden Transistors (Ausgänge der Flip-Flops F, bis FJ, so hält sie auch die Basis des zugehörigen Schalttransistors auf niederem Potential, und er bleibt gesperrt. Nur wenn alle DiodenDt gesperrt sind, erhält die Basis des Schalttransistors Ts. über den Basisvorwiderstand R, aus der Betriebsspannungsquelle Ul# genügend Durchlaßpotential, und der Schalttransistor wird leitend. Somit ist in jeder Stellung des Zählers nur ein Schalttransistor leitend, während alle anderen Schalttransistoren gesperrt bleiben.
  • Die Reihenfolge der einzustellenden Entzerrer wird so gewählt, daß immer ein übertragungssystem - zuerst die Tube der einen übertragungsrichtung und dann die Tube der anderen übertragungsrichtung - vollständig entzerrt wird, bevor das nächste System angesteuert wird. Es wird also in jedem Hauptamt ein Empfänger mit einem binären Empfangszähler nach Fig. 3 vorgesehen, der bei p Tuben und m ferngesteuerten Hauptämtem nacheinander p verschiedene Schalttransistoren gemäß Fig. 4 nach dem Empfang der entsprechenden Fernsteuerimpulse aktiviert, die die entsprechenden Entzerrer zum Einstellen veranlassen, indem sie über Diodentore die Einstellautomatik der Entzerrer, die ebenfalls für alle Tuben eines Amtes gemeinsam ist, an die entsprechenden Entzerrer durchschalten (Fig. 2). Der Empfangszähler muß also aus - auf ganzzahliges n aufgerundet - Stufen bestehen.
  • Die Wirkungsweise des in der Fig. 2 schematisch dargestellten Rückmeldesignalsenders RS wird an Hand der Blockschaltung in Fig. 5 erläutert. Damit das Rückmeldesignal Rm-S dem Entzerrer entspricht, der gerade eingestellt wurde, wird zum Codieren der Empfangszähler EZ des Steuersignalempfängers SE mitbenutzt. Ebenso wird ein in der Einstellautomatik in jedem Amt vorhandener, an sich bekannter Ringzähler RZ (deutsche Patentschrift 1130 002) mit mindestens n + 1 Stufen zum Codieren mitbenutzt. Zusätzlich sind noch ein monostabiler Multivibrator M, mit einer Impulsdauer, die etwas größer als die Dauer des Rückmeldesignals ist, ein weiterer monostabiler Multivibrator M., mit einer Impulsdauer, die gleich einer Zeichendauer des Rückmeldesignals ist, ein astabiler Multivibrator TG1 als Taktgeber mit einer Frequenz, die gleich der Folgefrequenz der Zeichen des Rückmeldesignals ist, und ein SinusgeneratorG1, der die Trägerfrequenz für die Rückmeldeimpulse erzeugt, vorhanden.
  • Wenn die Einstellung eines Entzerrers beendet ist, gibt die in der Fig. 5 nicht dargestellte Einstellautoniatik einen Impuls an den EingangE1 des monostabilen Multivibrators M,' der für die Dauer eines Rückmeldesignals anspricht und über die Haltediode Dj, den Taktgeber TG, freigibt. Der Taktgeber hat zwei Ausgänge, an denen nacheinander im gleichen Zeitabstand Impulse auftreten. Der eine AusgangA, liefert Impulse auf die parallel geschalteten Eingänge des Diodentores Ti und der n -= 4 Diodentore T" während der zweite AusgangA., Fortschalteimpulse für den Ringzähler liefert, die gegenüber den Impulsen aus AusgangA, um die Taktzeit versetzt sind. Das DiodentorT, wird nur von dem ersten Flip-Flop des Ringzählers gesteuert und läßt den ersten Vorbereitungsimpuls auf denEingangE,desMultivibratorsM., durch. Die übrigen DiodentoreT, lassen nur dann Impulse auf den EingangE, des MultivibratorsM, durch, wenn sowohl das diese Diodentore steuernde Flip-Flop des EmpfangszählersEZ als auch das entsprechende Flip-Flop des RingzählersRZ über die Widerstände R die Diodentore gleichzeitig entsperren. Der Ringzähler, der von den Fortschalteimpulsen weitergeschaltet wird, entsperrt nacheinander im Takt der Fortschalteimpulse jeweils ein Diodentor. Es kann also nur eine solche Kombination von Impulsen auf den Eingang E 2 des Multivibrators M., gelangen, die gerade der Stellung des Binärzählers -entspricht. Der MultivibratorM" wird durch jeden auftretenden Impuls für eine bistimmte Zeit aktiviert und gibt über die HaltediodeDh2 den SinusgeneratorG, frei, der einen Wechselstromimpuls auf die Leitung gibt.
  • Die Wirkungsweise des Rückmeldesignalempfängers im Fernsteueramt und der nachfolgenden Kontrolleinrichtungen wird im folgenden an Hand der schematischen Schaltung in Fig.6 erläutert. Der Rückmeldesignalempfänger besteht aus einem Verstärker V, Gleichrichter Gl und einem obengenannten und an sich bekannten Impulsfilter F. Zur Auswertung des Rückmeldesignals sind noch zusätzlich ein monostabiler Multivibrator M 3 mit einer Impulsdauer, die etwas größer als die Dauer des Rückmeldesignals ist, ein astabiler Multivibrator TG 2 als Taktgeber mit einer Frequenz, die gleich der Folgefrequenz der Zeichen des Rückmeldesignals ist, ein binärer Hilfs-In n zähler HZ mit - ]n2 - auf ganzzahligen Wert aufgerundet - Stufen, ein binärer Vergleichszähler VZ mit n = 4 Stufen und n + 1 einzelne Flip-Flops Bi bis B" und B, vorgesehen. Der Ausgang des Impulsfilters F ist außerdem über n Diodentore Th, die vom Hilfszähler HZ über die Widerstände Rh und über in der Figur nicht dargestellte Verbindungen zwischen den zugehörigen Klemmen K, K2, K3, K, gesteuert werden, mit den Eingängen der n = 4 Flip-Flops B, bis Bn verbunden.
  • Wenn ein Vorbereitungsimpuls empfangen wird, spricht der Multivibrator M, an und gibt über die Festhaltediode Dh 3 den Taktgeber TG, frei, der einen Impuls nach einer gewissen kleinen Verzögerung auf den Hilfszähler HZ abgibt, dem weitere Impulse im Rhythmus der Taktfrequenz folgen. Gleichzeitig wird über das einzige durchlässige Diodentor von Th das Flip-Flop B" (beim dargestellten Ausführungsbeispiel B,) in die zum Empfang des Rückmeldesignals notwendige Lage, nämlich die gleiche Lage wie B, B, usw. gebracht. Die Fortschalteimpulse aus dem Taktgeber TG 2 lassen den Hilfszähler HZ im Rhythmus der Takt- und Zeichenfrequenz seine n möglichen Stellungen nacheinander einnehmen und schalten nacheinander die n Diodentore Th durch, so daß die n möglichen Rückmeldeimpulse in ihrer zeitlichen Reihenfolge die entsprechenden Flip-Flops B, bis B" aktivieren können. Wenn irgendein Impuls fehlt, bleibt auch das entsprechende Flip-Flop in seiner alten Lage.
  • Der Vergleichszähler VZ, der gleich den in den Steuersignalempfängern vorhandenen Empfangszählern aufgebaut ist und von den ausgesendeten Steuerimpulsen betätigt wird, hat die Stellung, wie sie der gerade rückgemeldete Empfangszähler haben sollte. Wenn der richtige Entzerrer sich rückmeldet, haben die Flip-Flops des Vergleichszählers und die entsprechenden Flip-FlopsB, bisB" die gleiche Stellung. Diese Koinzidenz wird z.B. so ausgewertet, daß ein nach dem Empfang des Rückmeldesignals vom monostabilen Multivibrator M 3 bei dessen Zurückkehren in seine Ruhelage ausgesandter Impuls über 2" Diodentore T", die paarweise von den zugehörigen koinzidierenden Flip-Flops Bi bis B" und denen des Vergleichszählers gesteuert werden und die auf jeweils zwei gleiche Primärwicklungen eines Differentialübertragers ÜL) arbeiten, geschickt wird.
  • Dabei werden an beiden Wicklungen der n Differentialübertrager gleiche Impulsspannungen entstehen, die Reihenschaltung W, der Sekundärwicklungen der obengenannten Differentialübertrager VI, spannungslos bleiben, der Eingang E, des Flip-Flops B, keinen Anregungsimpuls erhalten und somit das Flip-Flop B, nicht ansprechen. Ein ebenfalls vom Multivibrator M, bei dessen Zurückkehren in seine Ruhelage angeregter monostabiler MultivibratorM, mit der Impulsdauer eines Steuerimpulses gibt den nicht dargestellten, im Fernsteueramt vorhandenen SinusgeneratorG., frei, der einen weiteren Steuerimpuls aussendet.
  • Tritt infolge eines Fehlers keine Koinzidenz zwischen den Flip-FlopsB1 bisB, und den Flip-Flops des VergleichszählersVZ auf, so entsteht in irgendeiner Primärwicklung der übertrager ül) eine Impulsspannung, die nicht durch eine gleiche Impulsspannung in der zugehörigen Wicklung kompensiert wird, und das Flip-Flop B, das aus der Reihenschaltung W, der Sekundärwicklungen der Differentialübertrager einen Impuls enthält, gibt Alarm und verhindert durch Festhalten des Multivibrators M4 über die Festhaltediode Dh4 das Aussenden eines weiteren Steuerimpulses.
  • Eventuelle Unsymmetriefehler der Differentialübertrager ül) werden vorzugsweise dadurch unschädlich gemacht, daß man Keine für die übertrager benutzt, deren Hysterese Rechteckform zeigt und bei welchen die Ausgangsspannung sich erst dann aufbaut, wenn die resultierende magnetische Durchflutung des Kernes einen gewissen festen Wert (An sprechschwelle) überschritten hat.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Vollelektronische Fernsteuereinrichtung zum Auslösen der automatischen Einstellung und Regelung der Entzerrerglieder von Zusatzentzerrern für Vielkanal-Trägerfrequenz-Weitverkehrssysteme, bei der von einem Femsteueramt aus die einzelnen Entzerrer, die zu verschiedenen Koaxialleitungen oder Koaxialpaaren in einem Kabel gehören und in verschiedenen Hauptämtern angebracht sind, zeitlich nacheinander zur automatischen Einstellung veranlaßt werden und die beendete Einstellung eines jeden Entzerrers dem Femsteueramt rückgemeldet wird, dadurch gekennzeichne 4 daß über eines der Koaxialpaare oder über eine Beipackleitung aus dem Fernsteueramt jeweils einzelne Steuersignale ausgesendet und in jedem Hauptamt empfangen werden und dort einen an sich bekannten, irreversiblen, n-stufigen binären Empfangszähler betätigen, der nach dem Empfang der entsprechenden Fernsteuerimpulse die entsprechenden Entzerrer zum Einstellen veranlaßt, und daß nach Beendigung des Einstellvorgangs eines jeden Entzerrers ein mit Hilfe des Empfangszählers binär codiertes Rückmeldesignal zum Fernsteueramt zurückgesendet wird, dasn unabhängige Flip-Flops der Codierung entsprechend einstellt und eine automatische Koinzidenzmessung mit einem im Fernsteueramt mitlaufenden Vergleichszähler zwecks Fehlerkontrolle veranlaßt.
  2. 2. Fernsteuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fernsteuersignale und die Rückmeldesignale aus einem bzw. mehreren getasteten Wechselspannungsimpulsen passender Trägerfrequenz und Tastdauer bestehen. 3. FernsteuereinrichtungnachAnspruchlund2, dadurch gekennzeichnet, daß die Empfänger für die Fernsteuersignale und Rückmeldesignale aus einem Filter, Verstärker, Gleichrichter, Impulsformer und einem an sich bekannten Impulsfilter, das die Impulse auf die richtige Tastdauer prüft, bestehen. 4. Fernsteuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfangszähler pro Koaxialtube jeweils einen Schalttransister nach Empfang der entsprechenden Fernsteuerimpulse durchsteuert, der den entsprechenden Entzerrer zum Einstellen veranlaßt, indem er über Diodentore die Einstellautomatik der Entzerrer, die ebenfalls für alle Koaxialtuben in einem Amt gemeinsam ist, an den entsprechenden Entzerrer durchschaltet. 5. FernsteuereinrichtungnachAnspruchlund4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalttransistoren(Tsg) über jeweilsn Koppeldioden(Dk) an die entsprechenden Ausgänge (A12, A22, A321 A,) der n Flip-Flops (F, ... F,) des Empfangszählers angeschlossen sind und daß zu jedem Schalttransistor ein Basisvorwiderstand (R,) gehört, der dessen Basis mit dem der Kollektorseite zugeordneten Pol (UB) der Betriebsspannungsquelle verbindet (Fig. 3 und 4). 6. FernsteuereinrichtungnachAnspruchlund2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Codieren des j Rückmeldesignals ein in der Einstellautomatik der Entzerrer in jedem Hauptamt vorhandener Ringzähler (RZ) mit mindestens n + 1 Stufen mitbenutzt wird, daß am Ende der Einstellung des Entzerrers ein Impuls aus der Einstellautomatik einen monostabilen Multivibrator (M) für die Dauer eines Rückmeldesignals anregt, der über eine Haltediode (DI") einen Taktgeber (TG,) freigibt, der seinerseits aus einem Ausgang (A,) Impulse auf die parallel geschalteten Eingänge von durch den Empfangszähler (EZ) und durch den Ringzähler (RZ) gesteuerte n Diodentore (T") liefert und der aus einem zweiten Ausgang (A2) um eine halbe Taktzeit versetzte Fortschalteimpulse für den Ringzähler (RZ) liefert, und daß ein Impuls jeweils über eines dieser Diodentore zu einem weiteren monostabilen Multivibrator (M.), der in angeregtem Zustand einen Sinusgenerator (G iLur eine Tastdauer freigibt, nur dann gelangt, wenn dieses Diodentor sowohl vom Empfangszähler (EZ) als auch vom Ringzähler (RZ) entsperrt wird (Fig. 5). 7. Fernsteuereinrichtung nach Anspruch 1, 2 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß über ein Diodentor (T), das vom ersten Flip-Flop des Ringzählers (RZ) allein gesteuert wird, ein erster Impuls als Vorbereitungsimpuls des Rückmeldesignals ausgelöst wird (Fig. 5). 8. Fernsteuereinrichtung nach Anspruch 1, 2, 3, 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorbereitungsimpuls des Rückmeldesignals im Fernsteueramt einen monostabilen Multivibrator (M.) für die Dauer eines Rückmeldesignals anreg' der über eine Haltediode (Dh") einen Taktgeber (TG.) freigibt, der seinerseits einen binären Hilfszähler (HZ) mit Inn Stufen betätigt, daß der Hilfszähler in 2 (HZ) entsprechend seinenn verschiedenen möglichen Stellungen zeitlich nacheinander in entsprechendem Rhythmus den Ausgang des Rückmeldesignalempfängers übern von ihm gesteuerten Diodentore (T1,) an n unabhängige Flip-Flops (B, bisBn) durchschaltet und daß die einzelnen Impulse des Rückmeldesignals entsprechend ihrer Codierung diese Flip-Flops einstellen (Fig. 6). 9. FernsteuereinrichtungnachAnspruchlund8, dadurch gekennzeichnet, daß die Koinzidenz zwischen den n unabhängigen Flip-Flops (B, bis B") und dem im Ferrtsteueramt mitlaufenden Vergleichszähler (VZ) so gemessen wird, daß ein nach dem Empfang des Rückmeldesignals vom monostabilen Multivibrator (M") bei dessen Rückkehr in seine Ruhelage ausgesandter Impuls über 2n Diodentore (T"), die paarweise von den zugehörigen koinzidierenden Flip-Flops (B, bis B,) und denen des Vergleichszählers (VZ) gesteuert werden, auf jeweils zwei gleiche Primärwicklungen eines Differentialübertragers (VD) gegeben wird und daß die Reihenschaltung (W,) der Sekundärwicklungen der n Differentialübertrager (VD) Mit dem Eingang (E.) eines weiteren Flip-Flops (B,) verbunden ist (Fig. 6). 10. Fernsteuereinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß im Koinzidenzfall das über die Sekundärwicklungen der Differentialübertragers (Vp) angesteuerte Flip-Flop (B,) nicht angeregt wird und daß ein weiterer monostabiler Multivibrator (M,), der gleichzeitig mit der Koinzidenzmessung angeregt wird, einen Sinusgenerator (G2) für eine Tastdauer freigibt, der einen weiteren Steuerimpuls aussendet (Fig. 6). 11. Fernsteuereinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß im Falle der Inkoinzidenz das Flip-Flop (B,) über die Reihenschaltung (W,) der Sekundärwicklungen der Differentialübertrager (Ü[» angeregt wird, Alarm auslöst und seinerseits über eine Festhaltediode (Dh 4) den den Sinusgenerator (G.) steuernden monostabilen Multivibrator (M4) festhält, so daß kein weiterer Steuerimpuls ausgesendet wird (Fig. 6).
DET23181A 1962-12-11 1962-12-11 Vollelektronische Fernsteuereinrichtung zum Fernsteuern von Zusatzentzerrern fuer Vielkanal-Traegerfrequenz-Weitverkehrssysteme Pending DE1159033B (de)

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DET28624A DE1211272B (de) 1962-12-11 1965-05-20 Fernsteuereinrichtung zum Fernsteuern von Zusatzentzerrern fuer Vielkanal-Traegerfrequenz-Weitverkehrssysteme
DE1965T0029662 DE1248110B (de) 1962-12-11 1965-10-26 Schaltungsanordnung zum Durchschalten von Pilotspannungen fuer Zusatzentzerrer in Traegerfrequenz-Weitverkehrssystemen

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