DE1290982B - System zur Daempfungsentzerrung fuer eine Signaluebertragungseinrichtung - Google Patents
System zur Daempfungsentzerrung fuer eine SignaluebertragungseinrichtungInfo
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Description
1 29QJ932, ,,f .....
1 .^,„, 2
Die Erfindung betrifft ein System zum Entzerren ,., dadurch gekennzeieiraet, daß die Versfärkerstation
des Dämpfungsverlaufs in Abhängigkeit von der Fre- " " eine Steuer'anordnurig mit einem Dekodierer aufweist,
quenz für eine Signalübertragungseinrichtung mit der die in kodierter Form gespeicherten Kommandoeiner
Hauptstation, einem an die HauptstätiÖh atige- signale in ein Analogsignal umwandelt und; an den
schalteten Übertragungskanal und mit wenigstens 5 Entzerrer gibt, welcher ein variables Impedanzelement
einer Verstärkerstation, die wenigstens einen in den aufweist, das auf das angelegte Analogsignal anspricht
Übertragungskanal eingeschalteten Entzerrer enthält, und den frequenzabhängigen Dämpfungsverlauf des
wobei die Hauptstation einen Kommandogenerator Entzerrers einstellt, daß die Verstärkerstation ferner
zur Übertragung von kodierten Kommandosignalen zu eine Prüfoszillatorschaltung aufweist, die wahlweise
der Verstärkerstation aufweist und die Verstärker- xo über Schalter durch den Kommandoempfänger bei
station einen Kommandoempfänger zum Empfang , Empfang des entsprechend kodierten Kornmandoder
Kommandosignale vom Kommandogenerator so- signals von der Hauptstation an den Eingang oder
wie eine Speicherschaltung enthält, die unter Steue- den Ausgang des Entzerrers anschaltbar ist, und daß
rung des Kommandoempfängers die ampfangenen die Hauptstation einen an den Übertragungskanal
Kommandosignale speichert und die Einstellung des 15 angeschalteten Signalanalysator zur Messung des
Entzerrers veranlaßt. Einflusses enthält, den die Einfügung des Entzerrers
Es ist bekannt, Breitband-Signalübertragungsein- auf das Ausgangssignal der Prüfoszillatorschaltung
richtungen durch Einsatz von festen Entzerrern in hat.
Haupt- und Zwischenverstärkerstationen entlang der Damit läßt sich schnell und automatisch feststellen,
Übertragungsstrecke zu entzerren. Es ist außerdem 20 ob eine durchgeführte Änderung der Entzerrereinstelbekannt,
Temperatureffekte und das Altern von Bau- lung zu einem befriedigenden Ergebnis geführt hat.
teilen dadurch zu kompensieren, daß variable Entzer- In der Zeichnung zeigt
rer in den Haupt- und Zwischenverstärkerstationen F i g. 1 das Blockschaltbild eines erfindungsgemä-
eingesetzt und in geeigneter Weise manuell in vorbe- ßen Ausführungsbeispiels des Entzerrungssystems,
stimmten Zeitabständen eingestellt werden. Weiterhin 25 F i g. 2 eine mehr ins einzelne gehende Darstellung
ist es bekannt, einen automatischen Ausgleich durch eines Ausführungsbeispiels für die Ausrüstungen in
kontinuierliche Übertragung von Pilotfrequenzen in- einer entfernten Verstärkerstation,
nerhalb der Bandbreite der Übertragungseinrichtung F i g. 3 eine graphische Darstellung zur Erläute-
und durch automatische Einstellung der entsprechen- rung, auf welche Weise der Dämpfungsverlauf in Abden
Entzerrer an Hand der gemessenen Pilotampli- 30 hängigkeit von der Frequenz für den Entzerrervertuden
zu erreichen (deutsche Patentschrift 1143 236). stärker nach F i g. 2 eingestellt wird,
Das bekannte manuelle Einstellungsverfahren ist F i g. 4 in schematischer Form das Ausführungsunbefriedigend,
weil es sowohl ungenau als auch un- beispiel einer Kombination von Kommandoempfänbequem
ist. Auch das automatische Verfahren befrie- ger und Speicher, der bei der praktischen Verwirkdigt
nicht, weil unvermeidbare Nichtlinearitäten der 35 Iichung der Erfindung benutzt werden kann.
Anlage zu einer Wechselwirkung der Pilotfrequenzen Das in dem Blockschaltbild nach F i g. 1 gezeigte
mit den über die Einrichtung übertragenen Signalen Ausführungsbeispiel der Erfindung soll den Fref
uhren und damit Kreuz- undlntermodulationsstörun- quenzgang des Ost-Kanals 12 (nach Osten gerichteter
gen entstehen. Weiterhin sind die Einrichtungen für Kanal) einer Zweigwege-Nachrichtenübertragungsdie
automatische Einstellung kompliziert und bieten 4° einrichtung verbessern. Zwischen den Hauptstationen
sich nicht für den Einsatz in kleineren, unbemannten 16 und 17 liegt ein Entzerrerverstärker 14 im Ost-Stationen
an. Dadurch wird wiederum das Signal- Kanal 12. Im Entzerrerverstärker 14 sind ein Ver-Rausch-Verhältnis
der Übertragungseinrichtung ver- stärker 19 und ein Entzerrer 20 in Reihe in den Kanal
schlechten. 12 geschaltet. Der West-Kanal 22, der einen Ent-
Es sind auch schon automatische Entzerrersysteme 45 zerrerverstärker 24 enthält, ist ebenfalls zwischen die
bekannt, bei denen eine Hauptstation einen Korn- Hauptstationen 16 und 17 geschaltet. Die Entzerrermandogenerator
zur Übertragung kodierter Signale verstärker 14 und 24 bilden zusammen die Verstärzu
mehreren Verstärkerstationen aufweist. Diese be- kerstation 18.
sitzen jeweils einen Kommandoempfänger, der die Zur Einstellung des Frequenzverlaufs des Entzer-
von der Hauptstation übertragenen Signale dekodiert. 5° rers 20 und damit zur Verbesserung der Eigenschaften
Die dekodierten Signale werden in einer Speicher- des Kanals 12 werden Kommandosignale von der
schaltung aufgenommen und betätigen eine Steuer- Hauptstation 17 über den West-Kanal 22 zur Hauptanordnung,
welche die automatische Einstellung des station 16, über ein Bandpaßfilter 26 zum Ost-Kanal
Entzerrers in der Verstärkerstation auslöst. Ein sol- und zurück zum Entzerrerverstärker 14 ausgesendet,
ches System ist beispielsweise aus der deutschen Pa- 55 Diese Kommandosignale werden vom Kommandotentschrift
1159 033 bekannt. generator 28 erzeugt und an den Eingang des Ver-
Bei diesen bekannten Systemen ergibt sich jedoch stärkers 29 angelegt, der in den Kanal 22 eingeschaltet
das Problem, daß in der den Kommandogenerator ist. Beim Eintreffen im Verstärker 14 werden die Sienthaltenden
Hauptstation gegebenenfalls nur schwer gnale durch einen Kommandoempfänger 30 in eine
festzustellen ist, ob die automatisch durchgeführten 60 geeignete Form umgewandelt und zur Neueinstellung
Änderungen der Übertragungskennlinie der Entzerrer einer Speichereinheit 32 an diese angelegt. Die Speiwirklich
die optimalen Änderungen sind. Hierzu ist chereinheit 32 steuert wiederum die Einstellung des
vielmehr eine Auswertung der die Entzerrer in den Entzerrers 20. Durch Erzeugung von Kommando-Verstärkerstationen
einstellenden Pilotsignale in der Signalen in der Hauptstation 17 kann also der Ententsprechenden
Hauptstation erforderlich. 65 zerrer 20 in der entfernten Station 18 so eingestellt
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, diese werden, daß die Übertragungseigenschaften des Ka-Schwierigkeiten
zu beseitigen. Sie geht dazu aus von nals 12 verbessert werden,
einem System der eingangs genannten Art und ist Andere vom Generator 28 erzeugte Kommando-
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3 4
signale werden benutzt, um ein Prüfsignal in der ent- der erste Entzerrer 43 so eingestellt werden, daß er
fernten Station 18 auszulösen und an den. Kanal 12 Entzerrungskenrilimen zwischen den Grenzen liefört,
zu legen, um damit festzustellen, weiche Korrektur- die Fig. 3 in Form der ausgezogenen und gestiieinstellungen
des Entzerrers 20 durchgeführt werden chelten Kurve mit einer Mittenfrequenz bei etwa Z1
sollen. Der Oszillator 35 stellt die Prüfsignalquelle 5 zeigt. Auf entsprechende Weise lassen sich der zweite
dar. In Abhängigkeit von entsprechenden Korn- bis fünfte Entzerrer so einstellen, daß sich Entzermandosignalen
kann dieses Prüfsignal wahlweise ent- rungskennlinien zwischen den sich überlappenden
weder an den Eingang des Verstärkers 19 durch Kurven mit Mittenfrequenzen bei etwa /2 bis Z5 er-Schließen
eines Schalters 36 oder an den Ausgang geben. Durch Änderung des relativen Widerstandsdes
Entzerrers 20 durch Schließen eines Schalters 37 ίο wertes der verschiedenen Thermistoren kann der
angelegt werden. Wenn das Prüfsignal am Ausgang Gesamtdämpfungsverlauf in Abhängigkeit von der
des Entzerrers 20 liegt, mißt ein Signalanalysator 38, Frequenz für den Entzerrerverstärker nach F i g. 2
der in der Hauptstation 17 an den Kanal 12 ange- so eingestellt werden, daß sich eine Entzerrung "für
schaltet ist, den Dämpfungsverlauf des rechten Ab- das gesamte interessierende Band ergibt. Falls nötig,
Schnitts des Kanals 12, der den Entzerrerverstärker 15 kann eine große Zahl von Entzerrungsgliedern be-14
und die Hauptstation 17 verbindet. Wenn der nutzt werden, um eine Entzerrung komplizierterer
Schalter 36 geschlossen und der Schalter 37 geöffnet Dämpfungsverzerrungen zu ermöglichen.
ist, erhält man eine Messung für den kombinierten Der Widerstandswert jedes der fünf Thermistoren
ist, erhält man eine Messung für den kombinierten Der Widerstandswert jedes der fünf Thermistoren
Dämpfungsverlauf des oben angegebenen Abschnitts 58 bis 62 in F i g. 2 wird durch eine von einer
und des Entzerrerverstärkers 14. Der Dämpfungsver- 20 Gruppe von fünf reversiblen Binärzähler-Speichereinlauf
bzw. Verstärkungsverlauf der Kombination aus heiten 64 bis 68 gesteuert. An die Speiehereinheiten
Verstärker 19 und Entzerrer 20 entspricht der Diffe- 64 bis 68 sind Dekodierer 71 bis 75 angeschaltet,
renz zwischen diesen beiden gemessenen Dämpfungs- Jeder Dekodierer wandelt den in der angeschalteten
verlaufen. Speichereinheit gespeicherten digitalen Zählwert in
Unter Anwendung des für einen einzigen Kanal in 25 einen analogen Strom um, dessen Größe indirekt den
Verbindung mit dem Ausführungsbeispiel nach Widerstand des zugeordneten Thermistors bestimmt.
F i g. 1 beschriebenen Systems können beide ankom- Beispielsweise erscheint der Zählwert im Binärzähler
menden Kanäle jeder gegebenen Hauptstation von 65 in paralleler Digitalform auf den Leitungen 77.
dieser Hauptstation aus eingestellt werden. Jeder Ein- Der Dekodierer 72 enthält eine Gruppe von binär begangskanal
kann mehrere Entzerrerverstärker enthai- 30 werteten Widerständen, von denen jeder eine der
ten. Alle Entzerrer in dem rechts von der Hauptstation Leitungen 77 mit der Leitung 78 verbindet. Das Heiz-17
gelegenen Teil des West-Kanals 22 würden also element des Thermistors 59 ist zwischen die Leitung
von der Hauptstation 17 eingestellt, während die Ent- 78 und Erde geschaltet. In Abhängigkeit davon,
zerrerverstärker im Kanal 22 zwischen den Stationen welche der fünf Leitungen 77 erregt sind, geht also
16 und 17 von der Hauptstation 16 aus eingestellt 35 eine von 32 (oder 25) bestimmten Stromstärken durch
werden. Zur Vereinfachung der in F i g. 1 darge- das Heizelement des Thermistors 59 und bestimmt
stellten Anordnung ist jedoch nur die Ausrüstung in den Widerstandswert des Thermistors. Die übrigen
der Hauptstation 17 dargestellt, die zur Einstellung Thermistoren werden auf gleiche Weise gesteuert,
der Entzerrer im Kanal 12 zwischen den Stationen 16 In der Anordnung nach F i g. 2 kann der Zählwert
der Entzerrer im Kanal 12 zwischen den Stationen 16 In der Anordnung nach F i g. 2 kann der Zählwert
und 17 erforderlich ist. 40 jeder der Biiiärzähler-Speichereinheiten 64 bis 68 auf
F i g. 2 zeigt genauer einen Entzerrerverstärker, der Befehl der Hauptstation entweder erhöht oder erdem
Grundgedanken der Erfindung entspricht. Er niedrigt werden. Die über den Ost-Kanal laufenden
enthält in typischer Weise fünf getrennte Entzerrer- Kommandosignale gehen vom Punkt A über einen
einheiten, von denen jede so eingestellt werden kann, Widerstand 79 zum Eingang des Kommandoempfändaß
sich eine Dämpfungskorrektur über einen ver- 45 gers 80. Der Empfänger 80 wandelt diese Kommandohältnismäßig
kleinen Frequenzbereich ergibt. signale in eine Form um, die zur Erhöhung oder Er-
Die ankommenden Signale für den Entzerrerver- niedrigung des Zählwertes in der gewählten Speicherstärker werden zunächst an den Anschluß 39 gelegt, einheit geeignet ist. Weitere Steuersignale vom Komder
über einen Gabelübertrager 40 mit dem Eingang mandoempfanger 80 können außerdem zur wahlweieines
Verstärkers 41 verbunden ist. 50 sen Betätigung von zwei Schaltern 81 und 82 benutzt
An diesen ist ein erster Entzerrer 43 angeschaltet. werden. Wenn der Schalter 81 geschlossen ist, wird
Die Signale am Ausgang des Verstärkers 41 gehen ein Prüfton von jedem der fünf Oszillatoren 84 bis 88
über einen zweiten Entzerrer 45 zu einem weiteren an einen Eingang des Gabelübertragers 40 angelegt.
Verstärker 47. An diesen ist ein dritter Entzerrer 48 Entsprechend werden, wenn der Schalter 82 geschlosangeschaltet,
und ein vierter Entzerrer 50 liegt zwi- 55 sen ist, die fünf Prüftöne an einen Eingang des
sehen dem Ausgang des Verstärkers 47 und dem Ein- Gabelübertragers 55 gegeben. Die beiden Gabelgang
eines Verstärkers 52. An diesen ist ein fünfter übertrager 40 und 55 geben die Möglichkeit, die
Entzerrer 53 angeschaltet. Die Ausgangssignale des Prüftöne in den abgehenden Kanal einzuführen,
Verstärkers 52 gehen über einen Gabelübertrager 55 während gleichzeitig die Kopplung zwischen den
zum Ausgangsanschluß 56. 60 beiden Eingängen der Gabelübertrager möglichst
Jeder Entzerrer weist ein variables Widerstands- klein gehalten ist.
element zur Steuerung des Übertragungsfaktors in Es sei darauf hingewiesen, daß die fünf Oszillator-
einem kleinen Bereich des gesamten Frequenzbandes frequenzen Z1 bis Z5 denjenigen Frequenzen entspreauf.
Zu diesem Zweck sind die Thermistoren 58 bis chen, die etwa die Mittenfrequenzen der fünf Ent-62
mit den Entzerrern 43, 45, 48, 50 und 53 entspre- 65 zerrerkurven nach F i g. 3 darstellen. Unter Verwenchend
verbunden. F i g. 3 zeigt den Bereich mög- dung des in Verbindung mit F i g. 1 erläuterten Prüflicher
Einstellungen. Durch Änderung des Wider- Verfahrens kann die Richtung und Größe der erforstandswertes
des Thermistors 58 kann beispielsweise derlichen Korrektureinstellung für jeden der fünf
Entzerrer bestimmt werden. Diese Einstellungen werden dann durch Übertragung von Kommandosignalen
durchgeführt, die die Speichereinheiten 64 bis 68 auf neue Werte einstellen.
Ein Kommandoempfänger, der zur Abgabe geeigneter Steuersignale für die verschiedenen Speichereinheiten
und Schalter geeignet ist, ist in F i g. 4 dargestellt. Es werden insgesamt dreizehn verschiedene
Kommandos benötigt, um die Anordnung nach Fig. 2 zu betreiben. Zehn werden benutzt, um den Zählwert
in den fünf Speichereinheiten entweder zu erhöhen oder zu erniedrigen. Das elfte wird benutzt, um alle
Speichereinheiten auf einen mittleren Zählwert zurückzustellen, und das zwölfte und dreizehnte werden
verwendet, um die Prüfoszillatoren wunschgemäß anzuschalten. Jedes von der Hauptstation übertragene
Kommando ist in Form von zwei Tonfrequenzen kodiert. Als Schutz gegen eine fehlerhafte Betätigung,
die durch Störsignale verursacht wird, müssen beide Tonfrequenzen empfangen werden, damit ein Korn- ao
mando ausgeführt wird.
In der Hauptstation moduliert das aus zwei Tonfrequenzen bestehende Kommando einen Träger. Es
besteht zwar die Möglichkeit, diesen Träger vor der Übertragung zu unterdrücken, aber es hat sich für
diese Anwendung als wirtschaftlicher herausgestellt, den Träger mitzuübertragen und damit einen genauen
örtlichen Oszillator zur Demodulation des Signals zu vermeiden. Das Kommandosignal wird in einem
Kommandokanal übertragen, der von den Frequenzen für die normale Nachrichtenübertragung getrennt
ist. Wenn mehrere Entzerrer in die gleiche Leitung eingeschaltet sind, ist die Trägerfrequenz für jeden
Entzerrer unterschiedlich. In der Entzerrerverstärkerstation 18 wird das empfangene Kommandosignal
zuerst von den anderen Frequenzen durch das Kommandokanal-Bandpaßfilter
89 gemäß F i g. 4 getrennt. Das Filter 89 führt die Kommandosignale mit der richtigen Trägerfrequenz einem Demodulator 90 zu,
der das hochfrequente Kommandosignal in die ursprünglichen Tonfrequenzen umwandelt. Diese Töne
werden dem Eingang einer Anzahl von Ton-Bandpaßfiltern und Spitzendetektoren 91 bis 98 zugeführt,
die immer dann Gleichspannungen erzeugen, wenn die entsprechenden Tonfrequenzen vorhanden sind.
Jedes von dreizehn UND-Gattern 101 bis 113 ist zur Anzeige eines bestimmten Kommandos mit einem
bestimmten Paar der Filter 91 bis 98 verbunden. Beispielsweise sind die Eingänge des UND-Gatters 101
(welches das Kommando zur Erhöhung des Zählwertes für den ersten Entzerrerzähler 64 um eine
Einheit anzeigt) mit den Filtern 91 und 95 verbunden, die Signale mit 697 bzw. 1209 Hz durchlassen.
Der Ausgang des Gatters 101 ist mit dem Erhöhungs-(INCREASE)Eingang des Zählers 64 verbunden.
Nur wenn Töne mit 697 und 1029 Hz am Ausgang des Demodulators 90 erscheinen, wird der Zählwert
des Zählers 64 erhöht. Auf die gleiche Weise wird das an die Filter 93 und 97 angeschaltete UND-Gatter
111 nur dann zur Rückstellung aller Zähler auf einen mittleren Wert erregt, wenn Töne mit
den Frequenzen 852 und 1477Hz am Ausgang des Demodulators 90 vorhanden sind. Die Ausgänge
der UND-Gatter 112 und 113 sind mit den in F i g. 2 gezeigten Schaltelementen 81 bzw. 82
verbunden, um die Signale der Prüfoszillatoren entweder vor oder hinter dem Entzerrerverstärker
einzuführen.
Claims (4)
1. System zum Entzerren des Dämpfungsverlaufs in Abhängigkeit von der Frequenz für eine
Signalübertragungseinrichtung mit einer Hauptstation, einem an die Hauptstation angeschalteten
Übertragungskanal und mit wenigstens einer Verstärkerstation, die wenigstens einen in den Übertragungskanal
eingeschalteten Entzerrer enthält, wobei die Hauptstation eine Kommandogenerator
zur Übertragung von kodierten Kommandosignalen zu der Verstärkerstation aufweist und die
Verstärkerstation einen Kommandoempfänger zum Empfang der Kommandosignale vom Kommandogenerator
sowie eine Speicherschaltung enthält, die unter Steuerung des Kommandoempfängers
die empfangenen Kommandosignale speichert und die Einstellung des Entzerrers veranlaßt,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkerstation (18) eine Steueranordnung
mit einem Dekodierer (z. B. 71) aufweist, der die in kodierter Form gespeicherten Kommandosignale
in ein Analogsignal umwandelt und an den Entzerrer (43) gibt, welcher ein variables
Impedanzelement (58) aufweist, das auf das angelegte Analogsignal anspricht und den frequenzabhängigen
Dämpfungsverlauf des Entzerrers einstellt, daß die Verstärkerstation ferner eine
Prüfoszillatorschaltung (84 bis 88) aufweist, die wahlweise über Schalter (81,82) durch den Kommandoempfänger
(80) bei Empfang des entsprechenden kodierten Kommandosignals von der Hauptstation (17) an den Eingang oder den Ausgang
des Entzerrers anschaltbar ist, und daß die Hauptstation (17) einen an den Übertragungskanal
(12) angeschalteten Signalanalysator (38) zur Messung des Einflusses enthält, den die Einfügung des Entzerrers auf das Ausgangssignal
derPrüfoszillatorschaltunghat(Fig. 1
und 2).
2. System nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur kontinuierlichen Einstellung des
frequenzabhängigen Dämpfungsverlaufs des Entzerrers (20) das variable Impedanzelement aus
einem Thermistor (z. B. 58) mit einem temperaturabhängigen Widerstand und einem diesem
dichtbenachbarten Heizdraht besteht, daß der Widerstand elektrisch in den Entzerrer (43) eingeschaltet
ist und daß der Heizdraht das Analogsignal zugeführt erhält, derart, daß bei einer
Änderung des Analogsignals durch die vom Kommandogenerator (28) übertragenen Kommandosignale
die Temperatur Ties Heizdrahtes sich entsprechend ändert und den Wert des temperaturabhängigen
Widerstandes und damit die Übertragungskennlinie des Entzerrers (20) ändert (Fig. 1 und 2).
3. System nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Entzerrer (20) eine Mehrzahl
von Entzerrergliedern (43, 45, 48, 50, 53) aufweist, von denen jedes einen Teil des zu entzerrenden
Gesamtfrequenzbandes entzerrt und dessen Übertragungskennlinie jeweils eine bei einer
bestimmten unterschiedlichen Frequenz (Z1 bis /5)
innerhalb des Gesamtfrequenzbandes liegende Mittenfrequenz hat, daß jedem Entzerrerglied ein
Thermistor (58 bis 62) zur Einstellung des frequenzabhängigen Dämpfungsverlaufs des jewei-
ligen Gliedes zugeordnet ist, daß die Speicherschaltung
eine der Anzahl der Entzerrungsglieder entsprechende Zahl von Binärzählern (64 bis 68)
aufweist, die die Einstellung der jeweiligen Entzerrerglieder veranlassen, und daß die Prüfoszillatorschaltung
eine Anzahl individueller Oszillatoren (84 bis 88) enthält, deren Frequenzen (Z1
bis /5) den Mittenfrequenzen (ft bis /5) der Ent-
zerrerglieder (43, 45, 48, 50, 53) entsprechen (Fig. 1 bis 3).
4. System nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Signale vom
Kommandogenerator (28) im wesentlichen außerhalb des Durchlaßbandes für die über die Übertragungseinrichtung
zu übertragenden Nachrichtensignale liegen (F i g. 1).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
909 512/1152
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEW41494A Pending DE1290982B (de) | 1965-05-07 | 1966-05-05 | System zur Daempfungsentzerrung fuer eine Signaluebertragungseinrichtung |
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| DE (1) | DE1290982B (de) |
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