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DE1159025B - Matrixspeicher und seine Verwendung in einem Informationswandler - Google Patents

Matrixspeicher und seine Verwendung in einem Informationswandler

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Publication number
DE1159025B
DE1159025B DEI9586A DEI0009586A DE1159025B DE 1159025 B DE1159025 B DE 1159025B DE I9586 A DEI9586 A DE I9586A DE I0009586 A DEI0009586 A DE I0009586A DE 1159025 B DE1159025 B DE 1159025B
Authority
DE
Germany
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cores
line
column
windings
circuit
Prior art date
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Granted
Application number
DEI9586A
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English (en)
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DE1159025C2 (de
Inventor
James Amos Weidenhammer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IBM Deutschland GmbH
Original Assignee
IBM Deutschland GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IBM Deutschland GmbH filed Critical IBM Deutschland GmbH
Publication of DE1159025B publication Critical patent/DE1159025B/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1159025C2 publication Critical patent/DE1159025C2/de
Granted legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F3/00Input arrangements for transferring data to be processed into a form capable of being handled by the computer; Output arrangements for transferring data from processing unit to output unit, e.g. interface arrangements
    • G06F3/06Digital input from, or digital output to, record carriers, e.g. RAID, emulated record carriers or networked record carriers
    • G06F3/08Digital input from, or digital output to, record carriers, e.g. RAID, emulated record carriers or networked record carriers from or to individual record carriers, e.g. punched card, memory card, integrated circuit [IC] card or smart card

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  • Recording Or Reproducing By Magnetic Means (AREA)

Description

  • Matrixspeicher und seine Verwendung in einem Informationswandler Es ist bekannt, magnetisierbare Stoffe mit nahezt rechteckförmiger Magnetisienangskennlinie zur Spei cherung von Angaben zu benutzen. Die beiden Re. manenzzustände solcher Kerne eignen sich besonder! zur Darstellung im Binärsystem, da dieses nur zwe Ziffern kennt. Die Kerne tragen zwei Wicklungen deren eine (Einführungswicklung) zur Erzeugung des Remanenzzustandes dient, während die andere (Entnahmewicklung) bei Änderung des Remanenzzustandes die dabei auftretende Flußänderung als Spannungsimpuls anzeigt. Die beiden Remanenzzustände stellen - wie erwähnt - die beiden Binärziffern C und 1 dar, und es ist willkürlich, welcher der beiden Remanenzzustände z. B. die Null darstellen soll. Wenn nun in einem Teil einer Reihe von Speicherkernen eine binäre Eins gespeichert werden soll, so wird deren Einführungswicklung ein Strom zugeführt, der die gewünschte Flußrichtung erzeugt. Um zum Zwecke der Wertentnahme aus dem Speicher festzustellen, welche Kerne eine Eins darstellen, wird durch die Einführungswicklung ein dem Einführungsstrom entgegengesetzt gerichteter Strom geschickt, der nur die Kerne auf Null stellt, die eine Eins darstellen. Als Folge davon kann an den zuletzt genannten Kernen bzw. deren Entnahmewicklung ein Impuls abgegriffen werden.
  • Es ist schon vorgeschlagen worden, die Speicherkerne in Form einer sogenannten Matrix anzuordnen, d. h. in mehreren Spalten nebeneinander und in mehreren Zeilen untereinander. Jeweils die eine der beiden Wicklungen ist dann zeilenweise in Reihe mit den entsprechenden Wicklungen der anderen Kerne verbunden und ebenso die andere der beiden Wicklungen spaltenweise mit den entsprechenden Wicklungen. Die Wicklungen bzw. die sie durchfließenden Ströme sind nun so bemessen, daß eine Magnetisierung eines Kernes nur erfolgen kann, wenn beide Wicklungen im gleichen Sinne erregt sind. Wenn der notwendige Magnetisierungsstrom als Vollstrom bezeichnet wird, so müssen also beide Wicklungen, gleiche Windungszahl vorausgesetzt, von einem Halbstrom durchflossen werden. Auf diese Weise läßt sich erreichen, daß z. B. eine spaltenweise Einführung von Werten durchgeführt wird, weil bei gleichzeitiger Erregung aller zeilenweise verbundenen Wicklungen nur die Kerne derjenigen Spalten ummagnetisiert werden, deren spaltenweise verbundene Wicklungen zur gleichen Zeit erregt werden. Zur zeilenweisen Speicherentnahme z. B. werden die zeilenweise verbundenen Wicklungen von einem die obenerwähnte Ummagnetisierung wieder rückgängig machenden Vollstrom durchflossen, der in den spaltenweise verbundenen Wicklungen durch die verursachte Flußrichtungsänderung eine Spannung induziert.
  • Es ist üblich, zur Vermeidung aufwendiger Schaltvorrichtungen die Kerne einer Matrix auch mit mehr als zwei Wicklungen zu versehen.
  • Weiterhin sind sogenannte Schieberegister bekannt, die z. B. in jeder Stufe einen Magnetkern aufweisen, der, falls er sich nicht in seinem Ausgangszustand befindet, durch einen Schiebe- oder Rückstellimpuls in seinen Ausgangszustand gebracht wird und dabei einen Impuls abgibt, der den Kern der nächsten Stufe zum Verlassen seines Ausgangszustandes veranlaßt. Da die Kerne solcher Register alle miteinander verbunden sind, müssen besondere Vorkehrungen getroffen werden, damit sich der Zustand eines Kernes nur auf den in der gewünschten Richtung folgenden Kern überträgt. Es werden zu diesem Zweck Dioden in die Verbindungen zwischen den Kernen eingefügt.
  • Eine ähnliche Wirkung wird erreicht, wenn nicht alle Kerne gleichzeitig, sondern zuerst der erste, dritte, fünfte ... und danach der zweite, vierte, sechste ... Kern zurückgestellt wird. Diese Register lassen sich auch als Kommutatoren verwenden.
  • Es ist die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, den zum Betrieb eines Speichers erforderlichen Aufwand durch besonders zweckmäßiges Zusammenwirken der einzelnen Teile gering zu halten. Gemäß der Erfindung wird daher ein magnetischer Speicher mit in Form einer Matrix angeordneten bistabilen Magnetkernen derart ausgeführt, daß ein an sich bekanntes, als Kommutator wirkendes Schieberegister mit einer den Spalten der Matrix entsprechenden Anzahl von Schrittschaltkernen vorgesehen ist, deren Ausgangsimpulse über zugeordnete Verstärkerschaltungen bei der Einführung von Werten sowohl den zur Auswahl der zugeordneten Spalte erforderlichen Halbstrom als auch den zur Ummagnetisierung des der nächsten Spalte zugeordneten Schrittschaltkernes erforderlichen Stromes liefern, und daß die spaltenweise verbundenen Abfühlwicklungen mit den Eing 'ingen der zugeordneten Verstärkerschaltungen verbunden sind, deren Ausgang beim Entnahmevorgang von der Spaltenauswahlleitung und dem Schrittschaltkern abgetrennt und auf die zu steuernde Einheit, z. B. Rechen-, Schreib-, Stanzwerk, umgeschaltet wird.
  • Die obenerwähnten Verstärkerschaltungen werden also durch ihre zweckmäßige Einfügung für drei verschiedene Zwecke benutzt.
  • Besonders vorteilhaft läßt sich erfindungsgemäß der Speicher in einer Vorrichtung verwenden, die dazu dient, eine auf einem band- oder streifenförmigen Träger festgehaltene Aufzeichnung in eine zeilenweise erfolgende Markierung umzuwandeln.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung enthalten die Beschreibung und die Zeichnungen. In den Zeichnungen ist Fig. 1 ein vereinfachtes tlbersichtsschaltbild, hauptsächlich in Blockform, das die Ein- und Ausgangsstromkreise der Kernspeichermatrix zeigt, Fig. 2, 3, 4 und 5 eine Gesamtschaltung, teilweise auch in Blockform, Fig. 6 die Schaltung eines Entladungsgefäßes, wie es in den Einführungskreisen der Kernmatrix verwendet wird, Fig. 7 die Schaltung eines Verstärkers, der zur Zündung der Entladegefäße in den Entnahmekreisen der Kernmatrix verwendet wird, Fig. 8 die Schaltung der Entladungsgefäße in den Entnahmekreisen der Kernmatrix, Fig.9 die Schaltung der Ziffereinführungsröhren und der ihnen zugeordneten Umkehrer, Fig. 10 das Schaltschema eines Haupttriggers, der Arbeitsimpulse von nockenbetätigten Kontakten empfängt, Fig. 11 die Schaltung eines Triggers, wie er z. B. im Eingangsregister verwendet wird, Fig. 12 die Schaltung eines Kathodenverstärkers, Fig. 13 die Schaltung eines Umkehrers, Fig. 14 die Schaltung eines RC-gekoppelten Umkehrers, Fig. 15 die Schaltung eines negativen ODER-Koinzidenzstromkreises, Fig. 16 die Schaltung eines besonderen Kathodenverstärkers, Fig. 17 die Schaltung eines monostabilen Multivibrators, der als Zeitgeber verwendet wird, Fig. 18 die Schaltung eines negativen UND-Stromkreises, Fig. 19 die Schaltung eines Aufladungskathodenverstärkers, der Ziffernspeicherimpulse überträgt, Fig. 20 die Schaltung eines Triggers, Fig. 21 die Schaltung einer Kerneinstellstufe, Fig. 22 die Schaltung eines speziellen Umkehrers, Fig. 23 die Schaltung eines UND-Stromkreises. Die in Fig. 4 und 5 gezeigte Kernmatrix verwendet Ferritkerne, die hohe Koerzitivkraft und eine vorzugsweise nahezu rechteckige Hysteresisschleife besitzen. Diese Magnetkerne tragen eine Wicklung, die > mittels Spannungsimpulsen eine vorübergehende Sättigung der Magnetkerne bewirkt und sie damit in den Remanenzzustand der entsprechenden Flußrichtung bringt. Jeder Zustand stellt eine binäre Ziffer dar. Der Remanenzzustand eines Kernes kann daher auch kurz mit Stellung EIN bzw. AUS bezeichnet werden. Willkürlich sei festgelegt, daß z. B. der EIN-Zustand eine binäre Eins und der AUS-Zustand eine binäre Null darstellt. Der Kern ist also ein binäres Element und kann einen Teil eines größeren binären Systems, z. B. der hier beschriebenen Speichermatrix, bilden. Um die Remanenzflußrichtung und damit durch die in einen Kern gespeicherte Angabe zu verändern, muß ein kurzer elektrischer Impuls eine MMK in dem der ursprünglichen Flußrichtung entgegengesetzten Sinne erzeugen. Wenn die Remanenzflußrichtung in einem dieser Kerne geändert wird, so wird in einer darauf befindlichen Wicklung eine Spannung induziert, die, wenn sie einer Wicklung auf einem zweiten Kern zugeführt wird, eine MMK in diesem zweiten Kern erzeugt, dessen Remanenzflußrichtung ändern kann. Dies wird hier benutzt, um die Einführung von Angaben in die Kernspeichervorrichtung zu erleichtern.
  • Die sieben untersten Reihen der Matrix (Fig.4 und 5) enthalten die Angabenspeicherkerne, von denen jeder ein binäres Teilzeichen speichern kann. Die sieben binären Teilzeichen stellen zusammen ein Zeichen oder einen Wert dar, der z. B. dem in einer Lochkartenspalte dargestellten entspricht. Sie sind auf sieben Spuren eines Magnetstreifens, z. B. in binärer Form, verschlüsselt aufgezeichnet. Die sieben Spuren oder Kanäle sind, wie Fig. 4 zeigt, die Prüfspur R, die Zonenspuren A und B und die den binären Stellen 1, 2, 4 und 8 zugeordneten Ziffernspuren. Die beiden oberen Reihen der Matrix enthalten ähnliche Kerne, sogenannte Schrittschaltkerne, die zur spaltenweisen Werteinführung dienen. Alle Wicklungen auf den Kernen bestehen aus einer Windung, mit Ausnahme einiger Wicklungen auf den Schrittschaltkernen, die aus jeweils zwei Windungen bestehen.
  • Der magnetische Zustand der Kerne bei der Einführung von Angaben wird beeinflußt, d. h., die Remanenz wird in einer bestimmten Flußrichtung erreicht, indem Ströme von etwa,0,65 Amp. auf einer waagerechten Wicklungsleitung, z. B. den Leitungen 10 bis 22 (Fig. 1 und 4), und einer senkrechten Leitung, z. B. den Leitungen 24, 26 usw., den Kern, der sich am Schnittpunkt zweier unter Strom stehender Leitungen befindet, magnetisieren. Alle anderen Kerne bleiben unbeeinflußt. Zur Entnahme wird ein Strom von etwa 1,3 Amp. durch eine der Leitungen 28, 3Ö usw. (Fig. 1 und 5) geschickt. Jeder Kern im Zuge dieser Leitung, der vorher eine binäre Eins darstellte, wird dabei auf Null zurückgestellt, weil die Magnetisierung in umgekehrtem Sinne wie bei der Einführung einer binären Eins erfolgt. Bei dieser Rückstellung wird eine Entnahmespannung von etwa 0,3 Volt in den entsprechenden Entnahmewicklungen 32, 34 usw. (Fig. 1 und 4) induziert. Infolge der rechteckigen Hysteresiskurve des Ferritmaterials genügt eine MMK von 1,3 Amperewindungen, um den magnetischen Zustand eines Kernes umzukehren, während die halbe MMK praktisch wirkungslos bleibt. Der Einfachheit halber wird der zum Erreichen der Sättigung notwendige Strom, im Beispiel 1,3 Amp., kurz als Vollstrom bezeichnet. Entsprechend ist von einem Halbstrom die Rede, der den magnetischen Zustand allein nicht ändern kann, sondern nur, wenn z. B. über eine weitere Wicklung ein zweiter Halbstrom im gleichen Sinne zugeführt wird.
  • Bei der Übertragung der Aufzeichnung, z. B. von magnetischen Streifen, in Lochkarten läuft der verwendete Kartenstanzer mit seiner Normalgeschwindigkeit von etwa 100 Karten je Minute. In dem Zeitabschnitt zwischen zwei aufeinanderfolgenden Karten, wenn sich gerade keine Karte in der Lochstation in Lochstellung befindet, wird der Antrieb des Streifens in Bewegung gesetzt. Die Abfühlköpfe in der Streifeneinheit 74 fühlen eine Aufzeichnungseinheit ab, dann wird der Streifenantrieb stillgesetzt, kurz bevor die nächstfolgende Karte in Lochstellung ist. Da die Aufzeichnung von dem Streifen serienweise abgefühlt wird, so wird sie in den Kernspeicher spaltenweise eingeführt. Die in der Kernmatrix gespeicherten Angaben bewirken die Erregung der entsprechenden Lochersteuermagnete 36 usw. (Fig. 1), so daß die nächste Karte gelocht werden kann. Da die Lochoperation zeilenweise erfolgt, muß unter Umständen in fast allen Spalten gleichzeitig gelocht werden. Es ist deshalb eine ergiebige Stromquelle für die Locherbetätigung erforderlich.
  • Zuerst soll die Entnahme der gespeicherten Angaben aus der Kernmatrix beschrieben werden. Es sei angenommen, daß der Zustand bestimmter Kerne in der Matrix von Fig. 4 und 5 eine Eins, die restlichen Kerne eine Null darstellen.
  • In der Beschreibung sind die Lochvorrichtung und die Kernmatrix so angeordnet, daß sie Angaben verarbeiten und in Karten lochen, die in dem abgewandelten binären Schlüssel, dem sogenannten 3-Exzeß-Schlüssel, auf einem Magnetstreifen aufgezeichnet sind. Falls die auf dem Band festgehaltenen Angaben auf eine Lochkarte mit zwölf Zählpunktstellen übertragen werden sollen, so muß zusätzlich eine ganz ähnlich der Speichermatrix arbeitende übersetzermatrix vorgesehen werden, die entsprechend den zwölf Zählpunkten auf der Karte auch zwölf Zeilen von Kernen enthält.
  • In dem vorliegenden Beispiel dienen die Kerne auf der waagerechten Reihe 10 von Fig. 4 und 5 zur Speicherung der Angaben, die der Zwölferlochreihe der Karte zugeführt werden. Den Angaben der Elferlochreihe entsprechen die Kerne auf der waagerechten Reihe 12 dieser Figuren.
  • Wenn die Karte im Stanzer in Lochstellung für die Zwölferlochreihe in einer Karte ist, zündet ein Locherimpulssender 38 (Fig. 1 und 3) das Gasentladungsgefäß 342, das sich, wie Fig. 6 zeigt, selbst löscht. Der Kondensator 42 (Fig. 6) wird vor dem Zünden auf r-150 Volt aufgeladen. Daher fließt nach dem Zünden ein Strom von etwa 1,3 Amp. durch die Wicklungsleitung 28 (Fig. 5), wenn man annimmt, daß der Spannungsabfall in der Röhre 10 Volt beträgt und der Widerstand 46 (Fig. 6) einen Wert von 100 Ohm besitzt. Nachdem sich der Kondensator 42 (Fig. 6) genügend entladen hat, begrenzt der 300-Ohm-Widerstand 48 den Strom auf einen Wert, der zur Aufrechterhaltung der Ionisierung der Röhre nicht mehr genügt, und diese verlöscht. Nun lädt sich der Kondensator 42 wieder auf. Der Strom durch die Wicklungsleitung 28 der Matrix stellt alle Kerne der ersten Speicherreihe, in denen eine Eins gespeichert ist, auf Null zurück, und durch diese Rückstellung wird eine Entnahmespannung auf die Spaltenentnahmeleitungen 32, 34 usw. gegeben. Jede dieser Signalleitungen ist als verdrahte Doppelleitung an die Verstärker 50, 52 usw. angeschlossen. Dadurch wird ein positiver Impuls von 60 Volt an den Verstärkerausgängen, Punkt 3 (Fig.7), erzeugt, der ausreicht, um das Gasentladungsgefäß des Lochers unmittelbar zu zünden.
  • Wie Fig. 1 zeigt, wird also für jede ein Ausgangssignal abgebende Entnahmewicklung ein Entladungsgefäß 54, 56 usw. gezündet. Die Schaltung dieser Röhren 54, 56 usw. ist in Fig. 8 gezeigt. Das verstärkte Signal wird an Punkt 1 angelegt und zündet die Röhre, so daß über den Punkt 2 und einen Relaiskontakt, wie z. B. 58, 60 usw., die entsprechenden Lochersteuermagnete 62, 64 usw. erregt werden, um ein Loch in die Karte zu stanzen.
  • Durch das Öffnen eines mechanisch betätigten Stromunterbrechers im Stanzer werden die Gasentladungsgefäße zu einem entsprechenden Zeitpunkt nach dem Stanzen, z. B. der Zwölferlochreihe, geöffnet. Wenn die Elferlochreihe unter den Lochstempeln liegt, wird der eben beschriebene Vorgang wiederholt, jedoch zündet dann der Locherimpulssender 38 das nächste Entladungsgefäß 350, wodurch alle Kerne der zweiten Reihe der Speichermatrix zurückgestellt und abgefühlt werden, die vorher eine Eins darstellten. Nach sieben Lochoperationen sind alle Speicherkerne der Matrix auf Null zurückgestellt worden, und die gespeicherten Angaben sind in eine Karte gelocht worden.
  • Bei der Abfühlung von Angaben von einem magnetischen Aufzeichnungsstreifen und deren Einführung in die Kernspeichermatrix ist das Stanzrelais 68 nicht erregt, wie Fig. 1 zeigt. Daher können die Verstärker 50 usw. und die Röhren 54 usw., die zur Entnahme und Übertragung auf die Lochersteuermagnete verwendet wurden, auch bei der serienweisen Einführung von Angaben verwendet werden.
  • Wie oben beschrieben, erfordert die parallele Entnahme aus der Matrix keine Koinzidenzschaltung. Da die Einführung von Angaben in die Kernmatrix jedoch serienweise erfolgt, muß bei diesem Vorgang eine Koinzidenzschaltung verwendet werden. Es ist erforderlich, daß das erste von dem Streifen abgefühlte Zeichen entsprechend dem abgefühlten Zeichen sieben Speicherkerne in Spalte 1 der Matrix einstellt. Nach Fig. 4 muß zu diesem Zweck ein Halbstrom von etwa 0,65 Amp. durch die Zifferneinführungsleitungen 10 bis 22 geschickt werden, und zwar entsprechend den aus Impulsen bestehenden abgefühlten, einzuführenden Zeichen. Gleichzeitig sorgt ein Halbstrom gleicher Größe durch die Leitung 24 dafür, daß nur die Kerne der Spalte 1 beeinllußt werden, deren Wicklungen sowohl über die Einführungsleitungen 10 bis 22 als auch über die Leitung 24 erregt werden. Bei der Abfühlung des zweiten Zeichens führt die Leitung 26 in Spalte 2 Strom, so daß die Impulse auf den Einführungsleitungen 10 bis 22 nur die Kerne der zweiten Spalte beeinflussen können. Die Matrix wird so eingestellt, daß sie das erste Zeichen empfängt, und zwar durch Einstellung eines Schrittschaltkerns 70 (Fig. 4) durch Übertragung eines vollständigen Impulses von 1,3 Amp. durch eine Leitung 72, die eine Wicklung des Kerns 70 bildet. Das geschieht durch eine logische Schaltung, welche später erklärt wird, wenn die Einzelheiten der Schaltung beschrieben werden.
  • Bei Abfühlung des ersten Zeichens durch die Abfühlköpfe in der Streifenantriebseinheit 74 (Fig. 1 und 2) wird dieses in ein Register 76 (Fig. 1) eingeführt. Die Einstellung des Registers 76 bewirkt nun, daß die einen Eingänge derjenigen negativen UND-Stromkreise 242 bis 254 negativ vorgespannt werden, deren magnetische Spuren eine binäre Eins in Form eines Spannungsimpulses am Abfühlkopf anzeigten. Außerdem wird bei Empfang eines Zeichens im Register 76 ein Zeichentorimpuls auf Leitung 92 zu dem Zeitgeber 94 übertragen. Dieser Zeitgeber wird noch genauer beschrieben. Es genügt hier, zu wissen, daß er eine logische Anordnung von monostabilen Multivibratoren darstellt, die während jeder Zeicheneinführung eine Folge von entsprechend zeitlich gestaffelten Steuerimpulsen senden.
  • Nach einer Verzögerung, die eine eventuelle Zeichenverzerrung berücksichtigt, liefert eine Ausgangsleitung 96 (Fig. 1) des Zeitgebers einen negativen Impuls, der den einen Eingängen zweier negativer UND-Stromkreise 316 und 318 zugeführt wird. Für das erste Zeichen hält ein Trigger 314 den anderen Eingang des negativen UND-Stromkreises 316 negativ, so daß der Zeitgeberimpuls einen negativen Ausgangsimpuls erzeugt. So wird dieses Signal durch eine Umkehrstufe 324 umgekehrt und einem Kerneinstellkreis 328 zugeführt.
  • Nach Fig. 1 liegt der Ausgang dieses Kerneinstellkreises 328 an der Leitung 72 der Matrix. Wie Fig. 4 zeigt, stellt Leitung 72 eine Wicklung des Kerns 70 dar, und daher kann ein Impuls auf Leitung 72 den Kern 70, der auf EIN gestellt war, wieder auf AUS stellen. Dabei wird ein Signal in der Wicklung 32 erzeugt, das nach Verstärkung im Verstärker 50 das Entladungsgefäß 54 zündet. Dadurch fließt ein Strom über die Ruheseite von Kontakt R 11 des Stanzerrelais 68 zu der Wicklung 24 der Matrix. Dieser Strom, auch Spaltenstrom genannt, durchläuft die Kerne der Spalte 1 und ein Netzwerk, bestehend aus einem 300-Kiloohm-Widerstand 108 und einem 0,05-Mikrofarad-Kondensator 110, einer Drosselspule 112 und einem Widerstand 114; der Widerstand 114 und die Drosselspule 112 dienen zur Begrenzung der Spitze des Stromimpulses durch die Kernwicklung auf den früher erklärten Halbstrom. Es können also nur diejenigen Kerne ihren magnetischen Zustand ändern, die auch noch von dem Halbstrom einer der waagerechten Zifferneinführungsleitungen 10 usw. erregt werden. Die Leitung 24 bildet auch noch zwei Windungen des Schrittschaltkerns 116 von Spalte 2. Dadurch wird der Kern 116 auf EIN gestellt als Vorbereitung für die Speicherung des zweiten Zeichens, die in der zweiten Spalte der Matrix erfolgt.
  • Während - wie oben beschrieben - der Halbstrom die Kerne der Spalte 1 vorerregt, werden zifferndarstellende Halbstromimpulse von dem Eingangsregister 76 geliefert. Der negative Zeitgeberimpuls am Zeitgeberausgang 96 (Fig. 1) erzeugt an den Ausgängen der negativen UND-Stromkreise 242 bis 254 negative Ausgangsimpulse, die den abgefühlten Zeichen entsprechen. Jeder negative UND-Stromkreis der Gruppe 242 bis 254 steuert einen Umkehr-Stromkreis 118 bis 130. Dieser Stromkreis ist in Fig. 9 genauer dargestellt. Eine an Punkt 1 angelegte negative Spannung bewirkt einen positiven Impuls, der die Röhre zündet. Nun gelangt vom Zeitgeberausgang über die Leitung 132 (Fig. 1) eine negative Spannung zu Punkt 3, so daß die Kathodenverstärkerröhre den Anodenstrom zu der Röhre unterbricht. Nur der 0,05-Mikrofarad-Kondensator, der vorher durch den Kathodenverstärker auf eine hohe positive Spannung aufgeladen worden war, läßt den Anodenstrom noch kurze Zeit fließen, dann löscht diese Röhre. Der Ausgangsstromkreis dieser Stufe verläuft von der Kathode der Röhre über Punkt 2 zu der entsprechenden Zifferneinführungswicklung 10 bis 22 der Kernmatrix. Die Ströme werden durch den Widerstand R und eine Drosselspule C (Fig. 9) auf den Halbstromwert von 0,65 Amp. begrenzt. Diejenigen Kerne, die sowohl durch diese Ziffernhalbströme als auch durch den oben beschriebenen Spaltenhalbstrom gleichzeitig erregt sind, werden also auf EIN gestellt, was - wie schon erwähnt -der Speicherung einer binären Eins entspricht.
  • Der Zeitgeber 94 erhöht die Spannung am Punkt 3 der Umkehrstufe (Fig. 9) erst etwa 100 Mikrosekunden nach Zündung der Röhre, um Nachzündungen zu vermeiden. Hierdurch werden die Kondensatoren als Vorbereitung für das nächste Zeichen wieder aufgeladen. Außerdem wird ein Impuls dem Trigger 314 (Fig. 1) zugeführt, um diesen umzuschalten.
  • Beim Eintreffen des zweiten Zeichens in dem Register 76 wird eine ähnliche Folge von Vorgängen eingeleitet mit dem Unterschied, daß infolge des umgeschalteten Triggers 314 der negative UND-Stromkreis 318, der Umkehrer 326 und der Kerneinstellkreis 336 betätigt werden. Dadurch fließt ein Strom durch die Schrittschaltwicklung 338 der Matrix. Wie Fig. 4 zeigt, wird dadurch der Kern 116, der vorher eine Eins darstellte, auf Null zurückgestellt. Er er- zeugt dabei einen Signalimpuls in der Leitung bzw. Wicklung 34, welcher nach Verstärkung im Verstärker 52 von Spalte 2 das Entladungsgefäß 56 zün- det und einen Halbstrom in der Wicklungsleitung 26 verursacht. Dieser Spaltenstrom bewirkt zusammen mit den vorher beschriebenen, durch das Register 76 gesteuerten Halbströmen, die Speicherkerne in Spalte 2 einzustellen, außerdem wird der Schrittschaltkern 144, der von der Wicklungsleitung 26 zweimal umschlungen ist, für die nächste Spalte vorbereitet.
  • Die Einführungsoperation für die weiteren Spalten verläuft entsprechend, indem die Schrittschaltleitungen 72 und 338 durch einander folgende Zeichen abwechselnd betätigt werden, und zwar durch den Trigger 314 gesteuert.
  • Die Impulse auf den Zifferneinführungsleitungen und auf den Spaltenauswahlleitungen während der Einführung müssen zeitlich nahe zusammentreffen. Es hat sich in der Praxis gezeigt, daß durch die Verstärker und die gasgefüllten Entladungsgefäße zwischen Spaltenimpulsen und Ziffernimpulsen Verzögerungen von etwa 2 Mikrosekunden entstehen. Durch Hochfrequenzdrosselspulen in den Impulsstromkreisen wird die Impulsform etwas abgerundet und breiter, so daß die Koinzidenz der Impulse nicht mehr so kritisch ist.
  • Zum genaueren Verständnis der Einzelheiten dienen Fig. 2 bis 5 in Verbindung mit der nachstehenden Beschreibung. Wenn ein Streifenstartnocken 146 (Fig. 3) seinen Kontakt schließt, entsteht ein positiver Impuls von 40 Volt am Punkt 148. Dadurch wird die linke Seite eines Abfühlhaupttriggers 150 leitend. In seinem normalen Zustand ist der Abfühlhaupttrigger 150 auf der rechten Seite leitend, wie es durch das kleine »x« an der rechten unteren Ecke des Blocks dargestellt ist. Die Schaltung des Haupttriggers ist aus Fig. 10 ersichtlich. Durch die Umschaltung des Haupttriggers entsteht an seinem Punkt 8 ein negativer Impuls, der den Streifenlauftrigger 152 auf EIN schaltet. Kurz danach schließt ein Nocken 154 seinen Kontakt und erzeugt am Punkt 156 einen Impuls von +40 Volt, der den Abfühlhaupttrigger 150 wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurückschaltet. Die Einschaltung des Streifenlauftriggers 152 bewirkt an seinem Punkt 8 einen positiven Impuls, der die Röhre des Kathodenverstärkers 158 leitend macht, so daß sich an seinem Punkt 6 das Potential von -30 Volt auf -f-10 Volt verschiebt. Die Schaltungen des Streifenlauftriggers 152 und des Kathodenverstärkers 158 sind aus Fig.11 bzw. 12 ersichtlich.
  • Die Ausgangsspannung von + 10 Volt am Kathodenverstärker 158 bewirkt über eine Leitung 160, daß der Streifen an den Abfühlköpfen der Streifenantriebseinheit 74 (Fig. 1) vorbeibewegt wird. Die Steuerung der Streifenbewegung in der Streifenantriebseinheit soll hier jedoch nicht näher beschrieben werden. Der Transport des Streifens an den Abfühlköpfen vorbei wird fortgesetzt, bis eine vollständige Aufzeichnung auf dem Streifen abgefühlt worden ist. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, daß die Länge einer Aufzeichnungseinheit, die aus mehreren Zeichen besteht, durch die Anzahl von Speicherspalten in der Speichermatrix bestimmt ist, oder aber die Speichermatrix besitzt eine solche Kapazität, daß sie Aufzeichnungseinheiten von praktisch beliebiger Länge aufnehmen kann. Das Ende einer Aufzeichnung wird durch ein besonderes Zeichen, das sogenannte Endzeichen, angezeigt. Wie weiter unten noch beschrieben wird, bewirkt dieses Endzeichen, daß der Streifenlauftrigger 152 ausschaltet. Dadurch liegt am Ausgang des Kathodenverstärkers 158 und an der Leitung 160 eine Spannung von -30 Volt, die den Streifenantrieb stillsetzt und damit den Streifen anhält, während die Abfühlköpfe an einer Stelle zwischen Aufzeichnungseinheiten liegen.
  • Während die Aufzeichnung auf dem magnetischen Streifen am Abfühlkopf vorbeibewegt wird, bewirkt das erste Zeichen, daß an den Klemmen 162 bis 174 (Fig.2) Impulse abgegriffen werden können. Jedes eine binäre Eins darstellende Teilzeichen des abgefühlten Zeichens erzeugt an der entsprechenden Klemme ein Potential von # 10 Volt, während alle übrigen Klemmen -30 Volt führen. Das -#-10-Volt-Signal dauert etwa 4 Mikrosekunden. In den Zeichnungen weisen die Zeichen oberhalb der Klemmen 162 bis 174 auf die entsprechenden Streifenspuren hin. So bezeichnet R eine Prüfspur, A und B sind die Spuren für die Zonenangaben, die ähnliche Aufgaben erfüllen wie die bekannten Überlöcher. Die Spuren 1, 2, 4 und 8 dienen zur Aufzeichnung der Binärziffern. Die Ziffer 4. z. B. die im 3-Exzcß-Schlüssel, durch Teilzeichen in den 4-, 2- und 1-Spuren des Streifens dargestellt. erzeugt an den Klemmen 168, 170 und 172 Impulse von -f-10 Volt. Diese positiven Impulse werden den entsprechenden Umkehrern 176 bis 188 zugeführt. Die Schaltung dieser Umkehrer ist in Fig. 13 gezeigt. Der Punkt 3 jedes Umkehrers ist mit der linken Anode eines zugeordneten Triggers 190 bis 202 verbunden. Die Trigger 190 bis 202, deren Schaltung in Fig. 11 gezeigt ist, bilden das Eingangsregister 76 (Fig. 1). In diesem werden alle Zeichen vorübergehend gespeichert, während ihre Teilzeichen vom Streifen abgefühlt werden. Dies ist erforderlich, weil die auf dem Streifen aufgezeichneten Teilzeichen z. B. durch mechanische Verschiedenheit der Abfühlköpfe nicht genau gleichzeitig abgefühlt werden, während der Speichermatrix alle ein Zeichen bildenden Teilzeichen gleichzeitig, d. h. parallel zugeführt werden müssen.
  • Die das Register 76 bildenden Trigger 190 bis 202 sind normalerweise alle mit ihrer rechten Seite leitend, wie es das kleine »x« in Fig. 2 andeutet. Wenn ein vorgeschalteter Umkehrer 176 bis 188 einen Abfühlimpuls (Teilzeichen) zugeführt bekommt, so wird dadurch der entsprechende Trigger umgeschaltet, so daß seine linke Seite leitet. Dadurch verschiebt sich die Spannung an seinem Punkt 5 in negativer Richtung, so daß die vorher vorhandene Spannung von + 140 Volt nur noch -i#- 50 Volt beträgt. Dieser Impuls wird von jedem Trigger aus einem zugeordneten Kathodenverstärker 204 bis 216 zugeführt und bewirkt, daß sich deren Punkt 6 von + 10 Volt auf -30 Volt verschiebt. Der Kathodenverstärker 204 gibt also z. B. das dem von der R-Spur abgefühlte Teilzeichen als Impuls ab.
  • Die Kathodenverstärker 208 bis 216 sind alle an einen negativen ODER-Stromkreis 218 mit fünf Eingängen angeschlossen, der wie in Fig. 15 gezeigt geschaltet sein kann. Jeder Abfühlimpuls, der einem oder mehreren der Trigger 194 bis 202 zugeführt wird, bewirkt also eine Verschiebung der Spannung an einem oder mehreren Eingängen in negativer Richtung, so daß am Punkt 6 des negativen ODER-Stromkreises 218 die Spannung negativ wird. Dieser Ausgangsimpuls wird einem Kathodenverstärker 220 zugeleitet, der nach Fig. 16 geschaltet ist. Der Ausgang dieses Kathodenverstärkers 220 ist mit einem Eingang eines negativen ODER-Stromkreises 222 verbunden. Der andere Eingang des negativen ODER-Stromkreises 222 wird durch den Trigger 192 gesteuert. Die negativen ODER-Stromkreise 218 und 222 bilden also zusammen einen negativen ODER-Stromkreis mit sechs Eingängen, die von den Triggern 192 bis 202 gesteuert werden. Die beiden Stromkreise sind nur deshalb getrennt, weil der ODER-Stromkreis 218 außerdem zur Feststellung von Endzeichen dient. wie noch beschrieben wird.
  • Normalerweise liegt am Ausgang des negativen ODER-Stromkreises 222 eine Spannung von -'-10 Volt. Durch die EIN-Schaltung eines der Trigger 192 bis 202 verschiebt sich diese auf - 30 Volt. Dieser negative Impuls wird als Zeichentorsignal verwendet und zeigt an. daß das erste Teilzcirchen eines Zeichens von dem Streifen abgefühlt word2ti ist. Die R-Spurklemme 102 liegt nicht in dem Zeichentorkreis, weil ein R-Zeichen, d. h. ein Prüfzeichen, allein nicht auftreten kann.
  • Das _aegative Zeiehentorsignal auf Leitung 9? steuert z"vei in Reihe geschaltete Umkehrer 224 und 226, wodurch am Punkt 6 des Umkehrers 2'2;6 das Potential von -f-150 Volt auf -150 Volt geändert wird. Dieses negative Signal wird Punkt 3 eines monostabile!1 Multvibrators 228 zur Impulsverlängerung zugeführt. Seine Schaltung entspricht Fig. s 7. Dieser Multivibrator 228 erzeugt einen einzigen Impuls einer ganz bestimmten Dauer an seinem Punkt 6. Die Spannung steigt von +50 Volt auf r 150 Volt an, bleibt für 60 Mikrosekunden auf +150 Volt und kehrt dann auf +50 Volt zurück. Durch die Flanke beim Absinke -i der Spannung, 60 Mikrosekunden nach dem Eintreffen des Zeichentorsignals, werden ein Speicher-Multivibrator 230 und ein Aufladungs-Multivibrator 232 betätigt, um die Speicherung eines Teilzeichens einzuleiten, nachdem die Impulsverlängerung die nicht genau gleichzeitig erfolgende Abfühlung der Zeichen in allen Spuren ausgeglichen hat.
  • Der Speicher-Multivibrator 230, der wie der Multivibrator 232 nur einen stabilen Arbeitspunkt aufweist, gibt ein Ausgangssignal ab, ähnlich dem des Impulsverlängerungs-Multivibrators 228, jedoch von nur 10 Mikrosekunden Dauer. Der Punkt 6 des Speicher-Multivibrators 230 ist mit dem Punkt 9 eines Kathodenverstärkers 234 (Fig. 2) verbunden. Dadurch verschiebt sich das Potential an Punkt 4 des Kathodenverstärkers 234 von -30 Volt auf T 10 Volt für die Dauer von 10 Mikrosekunden. Das Ende dieses Impulses gelangt über Leitung 236 an Punkt 3 aller Trigger des Eingangsregisters 76 und bringt diese in ihre Ausgangsstellung, nachdem die Speicherung des Zeichens durch nachstehend beschriebene Mittel vollendet worden ist. Darauf wird das Eingangsregister 76 zum Empfang des nächstfolgenden Zeichens vorbereitet.
  • Um die Einführung eines Zeichens in die Kernspeichermatrix besonders deutlich zu übersehen, seien die Fig. 4 und 5 betrachtet. Mit Ausnahme der Kerne im Zuge der Leitungen 72 und 338 hat jeder Ringkern vier Wicklungen mit je einer Windung. In Fig. 4 sind die Kerne der ersten Spalte durch die Bezugszahlen 10a bis 22a angedeutet. Wie in der zusammenfassenden Beschreibung der Arbeitsweise erwähnt, können die Kerne 144 usw. auf Leitung 72 und die Kerne 116 usw. auf Leitung 338 als Schrittschaltkerne bezeichnet werden. Die Kerne 116, 144 usw werden also verwendet, um die zu speichernden Werte schrittweise den gewünschten Spalten der Matrix zuzuführen, während die Kerne 12a bis 22a in jeder Spalte dazu dienen, eine Angabe, d. h. ein Zeichen, zu speichern. Der Kern 10a zur Speicherung eines Prüfzeichens wird nur benutzt, wenn dies erforderlich ist. Wie bereits erwähnt, bestehen alle Kerne aus Ferrit mit einer im wesentlichen rechteckigen Hysteresiskurve. Das Grundprinzip sättigbarer Kerne ist bekannt; es soll hier nur nochmals wiederholt werden, daß bei diesem AusführungsbeispieleineGes amtmagnetisierungskraftvon 1, 3-Ampere-Windungen das Kernmaterial in jeder Richtung vollständig sättigt, der halbe Wert jedoch nicht ausreicht, um den Remanenzzustand merklich zu verändern.
  • Zur Einführung wird ein zweidimensionales Koinzidenzsystem verwendet, in dem ein Magnetisierungsstrom halber Größe, d. h. 0,65 Amp. (Halbstrom), gleichzeitig durch eine Spaltenauswahlwicklung, z. B. Leitung 24, und eine oder mehrere der Zifferneinführungswicklungen, z. B. 16, 18, 20, gesendet wird. Es werden dann nur diejenigen Kerne beeinflußt, die von beiden Halbströmen durchflossen werden, d. h. die am Schnittpunkt der beiden Leitungen liegen. Jeder der 560 Kerne, die in einer 7 - 80-Matrix vorhanden sind, kann also ein Teilzeichen speichern, je nachdem die sieben Zifferneinführungsleitungen und die achtzig Spaltenauswahlleitungen Strom führen. Um die gespeicherten Werte parallel zu entnehmen, d. h. erst alle Werte der Reihe R (Fig. 4) gleichzehg, dann alle der Reihe A gleichzeitig usw., wird ein Strom von 1,3 Amp. durch die Wicklung 28 (Fig. 5) für die Reihe R, die Wicklung 30 für die Reihe A usw. geleitet. Die Richtung dieses Stromes ist der der Eingabeströme entgegengesetzt, so daß also alle Kerne dieser Reihe, die vorher auf EIN gestellt waren, in ihren Ausgangszustand zurückgestellt werden. Die restlichen Kerne werden nicht beeinfiußt. Durch die Flußänderung in einem Kern, der, wie oben erklärt, zurückgestellt worden ist, wird eine Spannung vo l etwa 0,3 Volt in einer Abfühlwicklung mit einer Windung, z. B. 32 (Fig. 4), induziert, von denen je eine in jeder Spalte vorgesehen ist. Die beiden Enden jeder Abfühlwicklung sind an einen Verstärker angeschlossen, wie er beispielsweise in Fig. 7 gezeigt ist.
  • Jede in dem System enthaltene Verstärkereinheit 50, 52 usw. umfaßt zwei vollständige Verstärkungskanäle. So ist eine Abfühlwicklung an die Punkte 6 und 4 (Fig. 7) angeschlossen, während eine zweite Wicklung an die Punkte 3 und 4 angeschlossen ist. Die Abfühlimpulse gelangen über den Transformator an das Gitter der Triode und erzeugen dort eine negative Spannung von 4 Volt. Dadurch entsteht an der Anode ein positver Impuls von 60 Volt, der, obwohl er von kurzer Dauer ist, ausreicht, um ein zugeordnetes Entladungsgefäß 54, 56 usw. zu zünden. Obwohl der Kernausgangssignalirnpuls kürzer als 1 Mikrosekunde ist, bewirken die Induktanz und die Wicklungskapazität des Transformators, daß das an das Röhrengitter ankommende Signal länger als 2 Mikrosekunden dauert. Dadurch wird eine sichere Zündung des Entladungsgefäßes erreicht.
  • Die Verbindungen von Eingangs- und Ausgangsstromkreisen mit der Kernmatrix sind in Fig. 4 und 5 dargestellt. Aus diesen Figuren ist ersichtlich, daß achtzig Entladungsgefäße, z. B. 54, 56 usw., vorgesehen sind, die bei der Speicherentnahme den erforderlichen Strom von etwa 0,25 Amp. für die achtzig Lochermagnete 36, 62, 64 usw. (Fig. 1) liefern. Die Schaltung der Röhren, die die Lochermagnete steuern, ist in Fig. 8 gezeigt.
  • Ein wesentliches Merkmal der Erfindung ist, daß dieselben Röhren 54, 56 usw. und die zugeordneten Verstärker auch bei der Eingabe von Werten benutzt werden, um, durch die Schrittschaltkerne gesteuert, die Spalten der Matrix nacheinander mit Halbstrom zu versorgen, d. h. eine aufeinanderfolgende oder serienweise Einführung zu bewirken. Dies bedeutet eine große Ersparnis an Einrichtungen in einer Vorrichtung dieser Art mit Serieneingang und Parallelausgang, in der normalerweise zur serienweisen Schrittschaltung einer Kernmatrix ein getrennter Kernschrittschaltring verwendet wird, der ein Entladungsgefäß und einen Ringkern mit vielen Windungen für jede Spaltenposition enthält.
  • über die Relaiskontakte R I 1 bis R180 sind die Kathoden der Entladungsgefäße während der Einführung von Werten mit der Matrixspaltenwicklung verbunden, während die Relaiskontakte 58, 60 usw. die Kathoden bei der Entnahme an die Lochermagnete legen.
  • Die Einstellung des Eingangsregisters (Fig. 2) durch Impulse von den Streifenabfühlköpfen in der Streifenantriebseinheit 74 ist bereits beschrieben worden. Die Speicherung der Angaben entsprechend der Eingangsregistereinstellungen in der Kernmatrix geht wie folgt vor sich: Wie bereits gezeigt, liefert der Speicher-Multivibrator 230 (Fig. 3) einen positiven Impuls von 10 Mikrosekunden Dauer am Ende jedes veriäpgerten Abfühlimpulses. Dadurch entsteht ein negaiiv-er :mpuls am Punkt 8 eines Umkehrers 238, der für 10 Mikrosekunden einen Abfall von + 10 Volt auf --30 Volt am Punkt 6 eines Kathodenverstärkers 24.0 bewirkt. Dieses Signal wird den Punkten 3 einer Reihe von negativen UND-Stromkreisen 242 bis 2,54 (Fig. 2) zugeführt. Die anderen Eingänge dieser negativen UND-Stromkreise 242 liegen immer dann an einer Spannung von --30 Volt, wenn der entsprechende Eingangsregistriertrigger auf EIN geschaltet ist. Das Potential von Punkt 5 jedes der negativen UND-Stromkreise 242 bis 254 fällt also nur in denjenigen UND-Stromkreisen von -'-10 Volt auf ---30 Volt. die einem von den Streifenabfühlköpfen in der Streifenantriebseinheit 74 entsprechen, die ein der binären Eins entsprechendes Teilzeichen empfangen hab,-n. Die UND-Stromkreise 242 bis 254 sind nach Fig. 18 aufgebaut und werden nachstehend näher beschrieben.
  • Immer wenn am Ausgang eines der negativen UND-Stromkreise in der Gruppe 242 bis 254 ein negativer Impuls erzeugt wird, steigt das Potential des entsprechenden Umkehrers der Gruppe 256 bis 268 von 50 Volt auf 150 Volt an. Dieser Impuls zündet die zugeordneten Entladungsgefäße 118 bis 130. Die Umkehrer und Entladungsgefäße sind der Fig. 9 entsprechend geschaltet. Vom Punkt 3 jeder dieser Zifferneinführungsröhren, die durch ein abgefühltes Teilzeichen gezündet werden, fließt ein Strom über die Leitung 284 zu den Einführungsleitungen der Matrix (Fig. 4), die mit R, A, B, 1, 2, 4 und 8 bezeichnet sind bzw. mit 10 bis 22. Diese Ströme werden durch nachstehend beschriebene Mittel auf 0,65 Amp. (Halbstrom) begrenzt und dienen zur Einstellung des entsprechenden Kerns beim Empfang eines Zeichens. Ein weiterer Halbstrom ist jedoch in den Spaltenauswahlwicklungen erforderlich, in deren Spalte die Werte gespeichert werden sollen.
  • Zur Regelung der obenerwähnten Zifferneinführungsströme ist für jede der Zifferneinführungsröhren 118 bis 130 ein Aufladungskathodenverstärker 288 bis 300 vorgesehen. Diese Verstärker entsprechen der in Fig. 19 gezeigten Schaltung. Nach Fig. 19 besitzt Punkt 6 normalerweise ein Potential von + 150 Volt; Punkt 5 liegt an + 220 Volt. Daher hat die als Kathodenverstärker arbeitende Triode die Neigung, den Kondensator in ihrem Kathodenkreis auf + 150 Volt aufzuladen. Der Kondensator ist über eine Drosselspule und einen Begrenzungswiderstand von 100 Ohm an Punkt 3 angeschlossen, und dieser ist mit Punkt 5 einer Zifferneinführungsröhre, z. B. 118 (Fig. 2), verbunden. Sobald eine Zifferneinführungsröhre zündet, wie oben beschrieben, entlädt sich der Kondensator des Kathodenverstärkers über diese Röhre, um den Magnetisierungsstrom für die Speicherkerne zu liefern, der durch die Drosselspule und den 100-Ohm-Widerstand entsprechend begrenzt und geformt wird. Gleichzeitig mit der Zündung der Zifferneinführungsröhre wird die Spannung am Punkt 6 des Kathodenverstärkers für 100 Mikrosekunden auf -30 Volt verschoben, so daß nach der Entladung des Kondensators durch die Röhre eine Wiederaufladung des Kondensators erst stattfindet, wenn die Röhre sicher gelöscht ist. Nach 100 Mikrosekunden herrschen am Gi'ter des Kathodenverstärkers wieder -,'-150 Volt, und der Ko_idensator ;viril für die nächste Zifferneinführung schnell aufgelad;::i.
  • Die Gittersteuerung der Kathodenverstärker findet wie folgt statt: DLr negative Impuls am Ende durch den Impulsverlängerungs-Mulitvibrator 228 (Fig. 3) erzeugter Verzögerung von 60 Mikrosekü -.-den betätigt sowohl den Aufladungs-Multivibrator 232 als auch den oben beschriebenen Speicher-Multivibrator 230. Der positive Impuls am Ausgangspunkt des Aufladungs-Multivibrators 232 dauert 1 OG sekunden. Er wird einem speziellen Umkehrer 3f)2 zugeführt, an dessen Ausgangspunkt 3 ein negativer Impuls von 100 Mikrosekunden Dauer zwischen + 150 und -- 30 Volt entsteht. Dieser Ausgangsimpuls wird den Punkten 6 und 7 der Aufladungskathodenverstärker 288 bis 300 zugeführt, um, wie oben beschrieben, das sichere Löschen der Zifferneinführungsröhren 118 bis 130 zu bewirken.
  • Gleichzeitig mit den Halbströmen in einer oder mehreren der Zifferneingangsleitungen der Matrix (Fig.4) entsprechend den abgefühlten bzw. eingeführten Teilzeichen muß ein Halbstrom über eine der Spaltenauswahlleitungen, wie z. B. 24, geleitet werden, und zwar jeweils über eine Spalte nach der anderen. Die Arbeitsweise des Streifenlauftriggers 152 (Fig. 3) ist bereits beschrieben worden. Wenn dieser auf EIN geschaltet wird, um den Streifen in Bewegung zu setzen, leitet die linke Seite, und die Spannung an seinem Punkt 5 sinkt. Dadurch wird ein monostabiler Rückstell-Multivibrator 304 betätigt, der einen positiven Impuls von 1'0 Mikrosekunden Dauer an seinem Punkt 6 erzeugt. Dieser Ausgangsimpuls zündet ein Entladungsgefäß 306 und damit die Entladung eines Kondensators 308, der an Punkt 5 an der Anode angeschlossen ist. Nach der Entladung des Kondensators genügt der Strom durch den 300-Kiloohm-Widerstand nicht, um die Ionisierung der Röhre 306 aufrechtzuerhalten, und diese verlöscht. Danach wird der Kondensator 308 erneut aufgeladen. Der Entladungsstrom des Kondensators 308 gelangt über das Entladungsgefäß 306, Punkt 3, auf die Leitung 310, die eine Wicklung des Kerns 70 (Fig. 4) darstellt. Die Leitung 310 umschlingt den Kern 70 in einer Windung und ist anschließend geerdet. Der Strom in dieser Leitung 310 beträgt mehr als 1,3 Amp. und bringt daher den Kern 70 sicher in seinen EIN-Zustand. Die Abfühlwicklung 32 für Spalte 1 der Matrix geht ebenfalls durch den Kern 70.
  • Gleichzeitig mit der Einstellung des ersten Schrittschaltkerns läßt der Impuls von dem monostabilen Rückstell-Multivibrator 304 (Fig. 3) einen Umkehrer 312 leitend werden. Dieser Umkehrer ist an die eine Anode eines Triggers 314 angeschlossen, dessen Schaltung Fig. 20 entspricht. Der an den binären Trigger 314 angelegte Impuls schaltet den Trigger so um, daß das Röhrensystem der rechten Seite leitet, bevor das erste Zeichen von dem Streifen ankommt, wenn Angaben in das System eingeführt werden.
  • Nach der Einstellung des ersten Schrittschaltkerns 70 (Fig. 4) und der Rückstellung des Triggers 314 (Fig. 3) bei Ingangssetzung des Streifens kommen die Teilzeichen eines Zeichens in dem Eingangsregister an, das aus den Triggern 190 bis 202 (Fig. 2) besteht. Das Potential am Ausgang des Kathodenverstärkers 240 (Fig. 3) fällt von -1-10 Volt auf - 30 Volt - wie oben beschrieben -, um die Zündung der Zifferneinführungsröhren 118 bis 130 (Fig. 2) zeitlich zu steuern. Der Ausgang des Kathodenverstärkers 240 ist außerdem mit zwei negatiiven UND-Stromkreisen 316 und 318 verbunden. Diese UND-Stromkreise werden außerdem von dem Trigger 314 über zwei zugeordnete Kathodenverstärker 320 und 322 gesteuert. Wenn Punkt 8 des Triggers 314 ein niedriges Potential hat, wie es z. B. der Fall ist, wenn die rechte Seite des Triggers leitend ist, liegt Punkt 4 des negativen UND-Stromkreises auf einem Potential von -30 Volt, während gleichzeitig der Punkt 4 des negativen UND-Stromkreises 316 ein Potential von -f-10 Volt hat. Wenn also das Potential von Punkt 6 des Kathodenverstärkers 240 auf - 310 Volt abfällt, weil das erste von dem Streifen abgefühlte Zeichen empfangen wird, sinkt das Potential von Punkt 5 des negativen UND-Stromkreises 318 auf -30 Volt, der Punkt 5 des negativen UND-Stromkreises 316 bleibt jedoch auf + 10 Volt. Es erfolgt deshalb keine Potentialänderung am Punkt 7 des Umkehrers 324, der an den negativen UND-Stromkreis 316 angeschlossen ist, während das Potential von Punkt 8 eines Umkehrers 326, der mit Punkt 5 des negativen UND-Stromkreises 318 verbunden ist, ansteigt, da seine Triode auf AUS geschaltet wird.
  • Das Ansteigen des Potentials am Punkt 8 des Umkehrers 326 bewirkt über den Kerneinstellkreis 328 einen Vollstromimpuls auf seine Ausgangsleitung 72.
  • Dieser Kerneinstellkreis besteht aus einem Umkehrer mit einem Impulstransformator im Anodenkreis. Durch Abwärtstransformation wird ein Strom erzeugt, der genügt, um die Kerne über eine aus einer Windung bestehende Wicklung in den gewünschten Remanenzzustand zu bringen.
  • Der einzige Kern im Zuge der Leitung 72 (Fig. 4) der Matrix, welcher EIN ist, wenn das erste Zeichen ankommt, ist der erste Schrittschaltkern 70. Dieser wird auf AUS geschaltet durch den Impuls auf Leitung 72, welcher wie oben beschrieben erzeugt wird. Die dadurch entstehende Flußänderung erzeugt in der Abfühlwicklung 32 der ersten Spalte einen Impuls, der über den Verstärker 50 (Fig. 4), Entladungsgefäß 54 der ersten Spalte zündet. Die Anodenanschlußpunkte 5 der Röhren 54, 56 usw. liegen gemeinsam über eine Leitung 332 und einen Kontakt R 1 A (Fig. 3) an + 150 Volt (Fig. 4).
  • Der Kontakt sitzt auf einem Einführungsrelais 68, das durch einen Stanzer-Nockenkontakt 334 (Fig. 4) während der Streifenabfühlzeit erregt wird. Der Kathodenstrom der Röhre 54 (Fig. 4) fließt über die Ruheseite des Relaiskontaktes R 11, die Spaltenauswahlleitung 24 (Fig. 4), die Kerne l0ca bis 22a von Spalte 1. ein Widerstand-Kondensator-Glied 108, 110 und eine Drossel 112 zur Erde. Begrenzt wird dieser Strom durch den Anodenwiderstand der Entladungsröhre und die gemeinsame Drosselspule. Wenn der Kondensator 310 vollständig aufgeladen ist, verlöscht die Röhre 54, danach entlädt sich der Kondensator 11_0 langsam über den 300-Kiloohm-Widerstand 108. Jede Spaltenauswahlleitung endet in einem ähnlichen Widerstand-Kondensator-Glied.
  • Die Stromkreise sind zeitlich so aufeinander abgestimmt, daß der oben beschriebene Spalten-Halbstrom zeitlich mit den Zifferneinführungs-Halbstromimpulsen zusammentrifft. Die Kerne werden also in Spalte 1 der Speichermatrix am Schnittpunkt der Spaltenleitung 24 mit den stromführenden Zifferneinführungsleitungen 10 bis 22 beeinfiußt, weil sich dort die Magnetisierungsströme algebraisch addieren.
  • Aus Fig. 4 ist ersichtlich, daß die Leitung 24 von Spalte 1 zwei Windungen durch den Schrittschaltkern 116 von Spalte 2 hindurchgeführt ist. Daraus folgt, daß bereits der Halbstrom für Spalte 1 zur Ummagnetisierung des Schrittschaltkerns 116 von Spalte 2 genügt. Wie bereits gezeigt, verursacht die Abfühlung eines Zeichens einen positiven Impuls von 100 Mikrosekunden Dauer durch den Aufladungs-Multivibrator 232 (Fig.3). Dieser ermöglicht, daß die Zifferneinführungsröhren 118 bis 130 (Fig. 2) sicher gelöscht werden, und schaltet außerdem am Ende des Impules den Trigger 314 um, nachdem das Zeichen gespeichert worden ist. Nach dem ersten Zeichen ist der Trigger 314 also auf der linken Seite leitend. Dadurch entsteht an seinem Ausgang eine Spannung von -30 Volt, die über den Kathodenverstärker 320 an den Eingang des negativen UND-Stromkreises 316 geleitet wird, während das Potential von Punkt 4 des UND-Stromkreises 318 auf -1-10 Volt zurückkehrt. Wenn danach das zweite Zeichen gespeichert wird, so wird an Stelle des Kerneinstellkreises 328 (Fig. 3) der gleich aufgebaute Kerneinstellkreis 336 leitend und sendet einen Vollstrom durch die Leitung 338 zur Wicklung des Schrittschaltkerns 116 für die Spalte 2 (Fig.4). Dieser Schrittschaltkern, der während der Einführung in Spalte 1 auf EIN geschaltet worden war, wird jetzt auf AUS geschaltet durch den Impuls auf Leitung 338. Das durch die Flußänderung auf die Abfühlleitung 34 von Spalte 2 induzierte Signal wird in dem Verstärker 52 verstärkt und zündet die Röhre 54 von Spalte 2, um eine Ziffer in der zweiten Spalte zu speichern und gleichzeitig den Schrittschaltkern 144 für die dritte Spalte in den EIN-Zustand zu bringen.
  • Das Verfahren für die restlichen Spalten ist ähnlich; der Trigger 314 wird abwechselnd umgeschaltet, so daß die Leitung 72 bei ungeraden Spalten und die Leitung 338 bei geraden Spalten Impulse überträgt.
  • Währenddem die Streifenaufzeichnung gespeichert worden ist, hat die Karte in der Lochvorrichtung des Stanzers eine Stellung erreicht, in der sie zum Stanzen der Zwölferlochreihe bereit ist. Zu diesem Zeitpunkt öffnet der Nockenkontakt 334 (Fig. 4), so daß das Einführungsrelais 68 abfallen kann und die Relaiskontakte R 1 bis R 80 (Fig. 4 und 5) in Ruhelage bringt. Nun überträgt der Impulsverteiler 38 (Fig. 3) einen Impuls auf die Entnahmeröhre 342 (Fig. 3), die zündet und einen Vollstrom über Leitung 344 zur Wicklungsleitung 28 (Fig. 5) leitet. Dieser Strom durchläuft alle Kerne in der ersten Zeile der Matrix und besitzt eine dem Einführungsstrom auf Wicklungsleitung 10 der ersten Reihe entgegengesetzte Richtung. Er stellt daher alle Kerne in der ersten Reihe der Matrix zurück, welche vorher auf EIN geschaltet waren. Jeder Kern der ersten Reihe, der gespeicherte Angaben enthielt, sendet also über seine Abfühlwicklung ein Signal aus, um das der entsprechenden Spalte zugeordnete Entladungsgefäß über den zugeordneten Verstärker zu zünden. Die Entladungsgefäße sind jetzt von der + 150-Volt-Quelle der Leitung 332 getrennt, weil der Relaiskontakt R I A (Fig. 3) offen ist, und erhalten ihre Anodenspannung über Leitung 332 und den Nockenkontakt 346 (Fig. 5), der jeweils für die zum Stanzen einer Lochreihe notwendige Zeit geschlossen ist. Von den Kathoden der Entladungsröhren besteht über Punkt 3, die Ruheseite der Einführungsrelaiskontakte R 11 bis R180 und Leitung 348 eine Verbindung zu den Stanzmagneten, die so erregt werden, daß die in der ersten Reihe der Kernmatrix gespeicherten Angaben in die Lochkarte gelocht werden. Nach der dazu benötigten Zeit öffnet der Nockenkontakt 346 und löscht damit die Röhren 54, 142 usw.
  • Wenn die Anordnung zum Stanzen der zweiten Lochreihe bereit ist, findet eine ähnliche Folge von Vorgängen statt, nur zündet der Impulsverteiler 38 jetzt die Röhre 350. Dadurch werden die Kerne der zweiten Reihe der Kernmatrix zurückgestellt und die zweite Reihe in einer Lochkarte gestanzt. Der Vorgang wiederholt sich, wenn der Impulsverteiler 38 nacheinander die Röhren 352, 354, 356, 358 und 360 zündet und dadurch jeder der restlichen Reihen der Kernmatrix nacheinander abfühlt.
  • Einleitend wurde angedeutet, daß am Ende einer Aufzeichnungseinheit ein Endzeichen erzeugt wird. Dieses Signal liefert ein UND-Stromkreis 360 (Fig. 2), der durch das Register zurückstellende Impulse gesteuert wird, die dem Kathodenverstärker 234 und dem Registertrigger 192 über einen Kathodenverstärker 362 entnommen werden. Wenn der UND-Stromkreis 360 leitend ist, sendet er einen Impuls auf Leitung 364, der über einen Umkehrer 366 (Fig. 3) den Streifenlauftrigger 152 umschaltet, der seinerseits einen Impuls auf die Streifenlaufleitung 160 sendet, um den Streifenantrieb stillzusetzen.
  • Nach den vorhergehenden Ausführungen wird das System von Nockenkontakten gesteuert, die von der Stanzer- bzw. Dopplervorrichtung betätigt werden.
  • Bestimmte Teile, wie z. B. die in Fig. 6 bis 9, 19 und 21 gezeigten, sind im Laufe der vorangegangenen Beschreibung erklärt worden. Die restlichen Schaltungen sind zum größten Teil so bekannt, daß eine genaue Beschreibung nicht erforderlich erscheint. Der Vollständigkeit halber sollen sie jedoch nachstehend kurz erklärt werden.
  • Fig. 10 zeigt die Schaltung des Haupttriggers 150 (Fig.3), der in erster Linie dazu dient, Rechteckimpulse aus Eingangsimpulsen zu erzeugen, die infolge unvollkommener Kontaktgabe oder Kontaktprellens nicht einwandfrei ankommen. Der Haupttrigger wird durch Anlegen einer Spannung über eine Reihe von Widerständen an den einen oder anderen Gittereingang betätigt. Am Eingang des Haupttriggers liegt ein Integrationsglied aus zwei Reihenwiderständen und einem Nebenschlußkondensator, das zur Erzeugung eines geglätteten Impulses beiträgt, falls der Eingangsimpuls lang genug bleibt. Das Integrationsglied verhindert, daß kurze Störimpulse den Haupttrigger beeinflussen. Eine Kapazität dient demselben Zweck zwischen den Gittern.
  • Fig. 11 veranschaulicht den Stromkreis eines Triggers, z. B. eines der Trigger 190 bis 202 (Fig. 2). Er stellt einen bistabilen Multivibrator dar, d. h., er bleibt immer in einem von zwei stabilen Zuständen, bis er durch ein äußerliches Signal in den anderen Zustand umgeschaltet wird; daher der Name »Trigger« oder »Flip-Flop«. Durch seine Bistabiltät eignet sich ein Trigger besonders als Speichervorrichtung.
  • Fig. 12 zeigt die Schaltung der verwendeten Kathodenverstärker, deren Besonderheit ihre hohe Eingangsimpedanz ist und die daher zur Aufnahme der von den logistischen UND- und ODER-Stromkreisen empfangenen Impulse geeignet sind. Am Ausgang entsteht ein phasenrichtiger ähnlicher Impuls, jedoch ist die Ausgangsimpedanz viel niedriger, so daß genügend Energie zur Übertragung von Signalen durch mit Verlusten behaftete Stromkreise zur Verfügung steht. Am Eingang der Kathodenverstärker ist ein Spannungsteiler vorgesehen, da die Signale von Triggern, Multivibratoren od. dgl. meist Signale zwischen +50 und +140 Volt liefern.
  • In Fig. 13 ist die Schaltung einer Röhre als Umkehrer gezeigt, die an ihrer Anode eine negative Verschiebung erzeugt, wenn eine positive Verschiebung ihrer Gitterspannung erfolgt, und umgekehrt. Die Schaltung des Umkehrers ist so bemessen, daß Impulse mit relativ langsamen Anstiegs- und Abfallzeiten erzeugt werden.
  • Fig. 14 zeigt die Schaltung eines RC-gekoppelten Umkehrers. Fig. 15 stellt einen negativen ODER-Stromkreis dar, der wie der negative UND-Stromkreis von Fig. 23 und der UND-Stromkreis von Fig. 23 zu der Klasse der Koinzidenzkreise gehört.
  • UND-Stromkreise und ODER-Stromkreise enthalten z. B. Kristalldioden, die zu Trennzwecken verwendet werden. In Fig. 15, 18 und 23 sind nur zwei Eingnge gezeigt, jedoch können auch noch mehr Eingänge für einen einzigen Ausgang vorgesehen werden. Der UND-Stromkreis von Fig.23 ist ein positiver UND-Stromkreis, während der UND-Stromkreis von Fig. 18 und der ODER-Stromkreis von Fig. 15 negative UND- bzw. ODER-Stromkreise sind.
  • Ein positiver UND-Stromkreis und ein positiver ODER-Stromkreis sind dadurch gekennzeichnet, daß die positiven Spannungen an den Eingängen über Dioden bewirken, daß eine positive Ausgangsspannung erzeugt wird. Der positive UND-Stromkreis hat also die logistische Eigenschaft, daß alle Eingangsleitungen positive Spannung aufweisen müssen, um eine positive Ausgangsspannung zu erzeugen. Ein positiver ODER-Stromkreis hat demgegenüber die logistische Eigenschaft, daß, wenn einer von einer Mehrzahl von Eingängen positive Spannung erhält, der Ausgang positive Spannung annimmt. Die positiven Koinzidenzkreise heißen so, weil sie positive Signale durchlassen, wenn sie als Schalter dienen. Andererseits lassen die negativen UND- und die negativen ODER-Stromkreise negative Eingangssignale durch. Der negative UND-Stromkreis, z. B. von Fig. 18, gibt einen negativen Ausgangsimpuls ab, wenn der Eingangsimpuls auf beiden Dioden negativ ist. Der negative ODER-Stromkreis von Fig. 15 sendet schon einen negativen Ausgangsimpuls, wenn nur einer der Impulse an den Diodeneingängen negativ ist.
  • Fig. 16 ist das Schaltbild eines speziellen Kathodenverstärkers. Dieser unterscheidet sich insofern von dem vorher beschriebenen Kathodenverstärker, als kein Eingangsspannungsteiler vorgesehen ist. Er besitzt daher einen hochohmigen Eingang und kann daher an Diodenschaltkreise, z. B. an die eben beschriebenen UND- und ODER-Stromkreise, angeschlossen werden, um niederohmige Stromkreise ohne Belastung der Diodenschaltkreise zu speisen.
  • Fig. 17 zeigt einen monostabilen Multivibrator, deren mehrere zur Erzeugung von Zeitimpulsen verwendet werden. Dieser Multivibrator ähnelt einem Triggerkreis insofern, als er in einen bestimmten Schaltzustand gekippt werden kann, dann jedoch nach einer vorherbestimmten Zeit ohne Rückstellimpulse einer äußeren Quelle in seinen früheren Zustand zurückkehrt. Sein normaler Schaltzustand kann als stabiler Zustand bezeichnet werden, während er bei Zuführung eines Impulses seinen quasistabilen Zustand erreicht und diesen beibehält, bis die vorherbestimmte Zeit abgelaufen ist. In dem stabilen Zustand sperrt die linke Triode, und die rechte Triode leitet. Das verbreitetste Verfahren zur Auslösung eines monostabilen Multivibrators besteht darin, daß das Anodenpotential der nichtleitenden Röhre gesenkt wird. Die Länge des Ausgangsimpulses dieses Multivibrators hängt hauptsächlich von der Größe des zwischen die Anode des linken Röhrensystems und das Gitter des rechten Röhrensystems eingechalteten Kondensators und des Widerstandes am Gitter des rechten Röhrensystems ab.
  • In Fig. 22 ist die Schaltung eines speziellen Umkehrers gezeigt, der einen Spannungsteilereingang besitzt und besonders dort Verwendung findet, wo sehr schnelle Anstiegs- und Abfallzeiten benötigt werden. Dies wird durch einen niedrigen Anodenwiderstand und den Ausgleichskondensator im Eingangsspannungsteiler erreicht.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Magnetischer Speicher mit in Form einer Matrix angeordneten bistabilen Magnetkernen, dem die Werte z. B. spaltenweise zugeführt und zeilenweise entnommen werden, dadurch gekenn- zeichnet, daß ein an sich bekanntes, als Kommutator wirkendes Schieberegister mit einer den Spalten der Matrix (Fig. 4) entsprechenden Anzahl von Schrittschaltkernen (70, 116, 144 ... in Fig.4) vorgesehen ist, deren Ausgangsimpulse über zugeordnete Verstärkerschaltungen (z. B. 50, 54) bei der Einführung von Werten sowohl den zur Auswahl der zugeordneten Spalte (erste Spalte von links) erforderlichen Halbstrom (Leitung 24) als auch den zur Ummagnetisierung des der nächsten Spalte (zweite Spalte von links) zugeordneten Schrittschaltkerns (116) erforderlichen Strom liefern, und daß die spaltenweise verbundenen Abfühlwicklungen (z. B. 32) mit den Eingängen der zugeordneten Verstärkerschaltungen (z. B. 50, 54) verbunden sind, deren Ausgang beim Entnahmevorgang von der Spaltenauswahlleitung (24) und dem Schrittschaltkern (116) abgetrennt und auf die zu steuernde Einheit, z. B. Rechen-. Schreib-Stanzwerk (Leitung 58), umgeschaltet wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangswicklungen der Schrittschaltkerne (z. B. 70) spaltenweise, mit den spaltenweise verbundenen Abfühlwicklungen (z. B. 32) der Zeichenspeicherkerne (z. B. 10 a ... 22a) in Reihe geschaltet, mit dem Eingang von Verstärkerschaltungen (z. B. 50, 54) verbunden sind.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spaltenauswahlwicklungen (z. B. 24) mit der Einführungswicklung des der nächsten Spalte zugeordneten Schrittschaltkerns (z. B. 116) in Reihe geschaltet sind.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellwicklungen (Leitung 72) der den in ungeradzahligen Spalten zugeordneten Schrittschaltkerne (70, 144 . . .) und die Rückstellwicklungen (Leitung 338) der den geradzahligen Spalten zugeordneten Schrittschaltkerne (116 ... ) jeweils in Reihe geschaltet sind und abwechselnd Rückstellimpulse empfangen, nachdem vor Beginn der Werteinführung der erste Schrittschaltkern (70) durch einen besonderen Impuls (Leitung 310) ummagnetisiert wurde.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführungswicklungen der Schrittschaltkerne (l16, 144...) die doppelte Windungszahl gegenüber den Einführungswicklungen des ersten Schrittschaltkerns (70) und der Speicherkerne (10 a. . ., 22a ... ) aufweisen.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführungswicklungen der Schrittschaltkerne (116, 144) aus je zwei Windungen bestehen, während die übrigen Wicklungen der Schrittschaltkerne und die Wicklungen der Speicherkerne aus je einer Windung bestehen.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß sie in einer Vorrichtung zur Umwandlung der auf einem band- oder streifenförmigen Träger festgehaltenen Aufzeichnung in eine zeilenweise erfolgende Markierung verwendet wird. B. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der band- oder streifenförmige Aufzeichnungsträger mehrere bestimmten Ziffern zugeordnete Magnetspuren aufweist, die gleichzeitig oder nahezu gleichzeitig abgetastet werden und dabei Zeichen oder Ziffern entsprechende Impulse abgeben, die einen Stanzer steuern. 9. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Magnetspuren abgetasteten Markierungen in Impulse bestimmter Form und Dauer verwandelt werden, die gleichzeitig den Zeicheneinführungswicklungen (10, 12) der Speicherkerne und den Einführungswicklungen der Schrittschaltkerne (70, 144, 116) zugeführt werden. 10. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abfühlung der Magnetspuren und die Speichereingabe während des Stanzens zweier aufeinanderfolgender Lochkarten erfolgen. In Betracht gezogene Druckschriften: RCA-Review XIII, S. 183 bis 201, 1952. Nr. 2, insbesondere S. 185 bis 187; B o o t h and B o o t h , ,> Automatic Digital Calculators«, Butterworths Scientific Publications, London 1953, insbesondere S. 106, Fig. 115.
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