DE1159021B - Schaltungsanordnung zur Impulsfrequenzteilung mit einer Tunneldiode - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Impulsfrequenzteilung mit einer TunneldiodeInfo
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- DE1159021B DE1159021B DEN22126A DEN0022126A DE1159021B DE 1159021 B DE1159021 B DE 1159021B DE N22126 A DEN22126 A DE N22126A DE N0022126 A DEN0022126 A DE N0022126A DE 1159021 B DE1159021 B DE 1159021B
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K3/00—Circuits for generating electric pulses; Monostable, bistable or multistable circuits
- H03K3/02—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses
- H03K3/313—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of semiconductor devices with two electrodes, one or two potential barriers, and exhibiting a negative resistance characteristic
- H03K3/315—Generators characterised by the type of circuit or by the means used for producing pulses by the use, as active elements, of semiconductor devices with two electrodes, one or two potential barriers, and exhibiting a negative resistance characteristic the devices being tunnel diodes
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung
zur Impulsfrequenzteilung mit einer Tunneldiode, die sich in einem Zustand von hohem
Strom und niedriger Spannung bzw. in einem Zustand von niedrigem Strom und hoher Spannung befinden
kann, welcher Tunneldiode die Reihenschaltung einer normalen Gleichrichterdiode mit der gleichen Durchlaßrichtung
wie die Tunneldiode und einer Selbstinduktion parallel liegt.
Bekannte Schaltungsanordnungen dieser Art erfor- i"
dem außer der Verwendung einer Tunneldiode einen Transistor und eine verhältnismäßig große Zahl
passiver Netzwerkelemente.
Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu beheben. Die Schaltungsanordnung nach der Erfindung »5
weist eine verhältnismäßig geringe Zahl von Elementen auf und ist dadurch gekennzeichnet, daß im
Zustand von niedrigem Strom und hoher Spannung der Tunneldiode die normale Gleichrichterdiode eingestellt
ist auf einen differentiellen Widerstand, der klein ist im Vergleich mit dem differentiellen Widerstand
der Tunneldiode, derart, daß ein der Schaltung zugeführter Impuls einen so großen Strom durch die
Reihenschaltung fließen läßt, daß nach Ablauf dieses Impulses über die Selbstinduktion ein Spannungsimpuls
erzeugt wird, welcher die Tunneldiode zurückführt in ihren Zustand von hohem Strom und
niedriger Spannung.
Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, daß bei geeigneter Wahl der Größe der Impulse die normale
Diode nur jeden zweiten Impuls einer Impulsreihe hindurchläßt. Die Vorderflanke eines von der normalen
Diode hindurchgelassenen Stromimpulses, die eine Steilheit endlicher Größe hat, baut über der
Selbstinduktion eine mit der Zeit zunehmende Spannung auf, die infolge des Vorhandenseins des der
Selbstinduktion zugeordneten Kreises, der aus den beiden Dioden und dem Belastungswiderstand besteht,
während die Impulsdauer rasch auf Null absinkt. Die Hinterflanke des erwähnten Stromimpulses, der von
der normalen Diode durchgelassen wird, erzeugt jetzt über der Selbstinduktion einen Spannungsimpuls mit
einer Polarität, die derjenigen der Spannung, die von der Vorderflanke über die Selbstinduktion aufgebaut
wird, entgegengesetzt ist, und bewirkt, daß die Schaltungsanordnung in den ursprünglichen Zustand zurückkehrt.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Figuren näher erläutert.
Fig. 1 zeigt das Schaltbild eines Ausführungsbei-Spieles der Schaltungsanordnung nach der Erfindung;
Fig. 2 zeigt Stromspannungskennlinien zur Erläu-Schaltungsanordnung
zur Impulsfrequenzteilung mit einer Tunneldiode
Anmelder:
N. V. Philips' Gloeilampenfabrieken,
Eindhoven (Niederlande)
Eindhoven (Niederlande)
Vertreter: Dr. rer. nat. P. Roßbach, Patentanwalt,
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Hamburg 1, Mönckebergstr. 7
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 26. September 1961 (Nr. 269 611)
Niederlande vom 26. September 1961 (Nr. 269 611)
Eeltje de Boer, Eindhoven (Niederlande),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
terung der Wirkungsweise dieses Ausführungsbeispieles;
Fig. 3 zeigt den Verlauf der Spannung über die Selbstinduktion und den Verlauf der der Tunneldiode
zugeführten Stromimpulse bzw. der über der Tunneldiode erzeugten Spannungsimpulse in Abhängigkeit
von der Zeit.
In Fig. 1 ist die Tunneldiode 1 mit Hilfe der durch einen großen Kondensator? überbrückten Spannungsquelle
2 und des Belastungswiderstandes 3 in einem der stabilen Punkte A und B (s. Fig. 2) ihrer Stromspannungskennlinien,
und zwar im Punkt/ί, eingestellt. Wird der Klemme 4 jetzt ein positiver Stromimpuls
zugeführt, so bringt er bei passend gewählter Größe die Tunneldiode 1 in den stabilen Zustand B.
Der den erfindungsgemäß parallel zur Tunneldiode 1 geschalteten Reihenkreis einer normalen Gleichrichterdiode
5 und einer Selbstinduktion 6 durchfließende Strom ist dabei vernachlässigbar, denn bei der sehr
niedrigen Spannung, bei der die Tunneldiode 1 sich im stabilen Zustand A befindet, hat die Diode 5 einen
Widerstand, der in bezug auf denjenigen der Tunneldiode 1 sehr groß ist.
Wird der Klemme 4 ein zweiter positiver Stromimpuls zugeführt, so fließt Strom durch die Diode 5,
weil der Differentialwiderstand dieser Diode bei der dem stabilen Zustand B entsprechenden Spannung
gerade klein und der Differentialwiderstand der Tunneldiode 1 dagegen gerade groß ist. (Um diesen Zu-
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stand zu erreichen, ist es bisweilen gewünscht, eine Spannungsquelle mit kleiner Spannung in Reihe mit
der Diode 5 aufzunehmen.) Die Vorderflanke dieses zweiten positiven Stromimpulses erzeugt dabei eine
beispielsweise etwa exponentiell zunehmende positive Spannung VL über die Selbstinduktion 6. Während der
Impulsdauer fällt die Spannung über die Selbstinduktion 6 infolge des Vorhandenseins des aus dem
Widerstand 3, der Tunneldiode 1 und der Diode 5 bestehenden Kreises ab. Bei Beginn der Hinterflanke
des Impulses ist die Spannung über die Selbstinduktion ganz oder teilweis verschwunden, so daß
die Hinterflanke des Impulses einen negativen Spannungsimpuls über die Selbstinduktion 6 erzeugt.
Dieser negative Spannungsimpuls bewirkt, daß die Tunneldiode 1 vom stabilen Zustand B in den stabilen
Zustand A, d. h. in den Anfangszustand übergeht.
Es sind somit zwei aufeinanderfolgende positive Stromimpulse am Eingang 4 erforderlich, um am Ausgang
9 einen Spannungsimpuls zu erzeugen.
Fig. 2 zeigt die Stromspannungskennlinien 10 und 20 der Tunneldiode 1 bzw. der Diode 5. Die Belastungslinie
40 schneidet die Kennlinie 10 in den stabilen Punkten A und B. Parallelschaltung der Dioden
hat infolge des geringen Stromes, der bei der dem Punkt B entsprechenden Spannung die Diode 5
durchfließt, zur Folge, daß der die Tunneldiode 1 durchfließende Strom sich auf einen Wert einstellt,
der dem Punkt B" entspricht, der auf der Kurve 10 senkrecht unter dem Schnittpunkt B' der Belastungslinie
40 und der Kurve 30 liegt, welche letztere den die Diode 5 und die Tunneldiode 1 durchfließenden
Gesamtstrom in Abhängigkeit von der Spannung darstellt.
In Fig. 3 sind untereinander in Abhängigkeit von der Zeit die der Eingangsklemme zugeführten Stromimpulse
/;, die von den Stromimpulsen it erzeugten
Spannungsimpulse VL über die Selbstinduktion 6 und
die an der Ausgangsklemme 8 auftretenden Spannungsimpulse V2 aufgetragen. Der Teil PQ (P'Q') der
mittleren Kennlinie stellt die etwa exponentiell zunehmende positive Spannung VL über die Selbstinduktion
6 beim zweiten jedes der Klemme 4 zugeführten Paares von Stromimpulsen dar; der Teil QR (Q'R')
stellt den Verlauf von VL infolge des aus der Tunneldiode,
der normalen Diode und dem Belastungswiderstand bestehenden Kreises dar; der Teil SJ (ST')
stellt den Verlauf von VL während der Hinterflanke
der Stromimpulse /, dar, und der Teil TU (TU') stellt den Verlauf von V1 nach Beendigung der Hinterflanke
der Stromimpulse ^ dar.
Bei einer praktischen Ausführungsform der Schaltungsanordnung gemäß dem Schaltbild der Fig. 1 war
das Element 1 eine Ge-Tunneldiode, deren Tal- bzw. Spitzenspannung etwa 300 mV bzw. 70 mV und deren
Tal- bzw. Spitzenstrom etwa 1 mA bzw. 10 mA war; der Belastungswiderstand 3 betrug 47 Ohm; der Kondensator
7 war 1 μΡ; die Spannungsquelle 2 hatte
einen Wert von 400 mV; die Diode S war eine Flächendiode von Typ OA 9; die Selbstinduktion 6
betrug etwa 20 μΗ.
Der Eingangsklemme 4 wurden dreieckige Stromimpulse mit einer Größe von etwa 2 mA und einer
Wiederholungsfrequenz von 200 kHz zugeführt. Der Ausgangsklemme 8 wurden Spannungsimpulse mit
einer Wiederholungsfrequenz von 100 kHz und einer Größe von etwa 250 mV entnommen.
Die an der Eingangsklemme 4 angeschlossene Stromimpulsquelle kann durch eine in Reihe mit dem
Belastungswiderstand 3 geschaltete Spannungsimpulsquelle ersetzt werden.
Der Eingangsklemme können selbstverständlich auch negative Stromimpulse zugeführt werden. Sowohl
die Polarität der Dioden 1 und 5 als auch die Polarität der Spannungsquelle 2 in der Schaltungsanordnung
nach Fig. 1 müssen in diesem Falle umgekehrt werden.
Selbstverständlich kann die Diode 5 der Emitter-Basis-Weg
eines Transistors sein, dessen Emitter mit der Selbstinduktion 6 verbunden ist. Man kann dann
nicht nur der Tunneldiode 1 Impulse entnehmen, sondern auch einer Belastung im Kollektorkreis des
Transistors.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Schaltungsanordnung zur Impulsfrequenzteilung mit einer Tunneldiode, die sich in einem Zustand von hohem Strom und niedriger Spannung bzw. in einem Zustand von niedrigem Strom und hoher Spannung befinden kann, welcher Tunneldiode die Reihenschaltung einer normalen Gleichrichterdiode mit der gleichen Durchlaßrichtung wie die Tunneldiode und einer Selbstinduktion parallel liegt, dadurch gekennzeichnet, daß im Zustand von niedrigem Strom und hoher Spannung der Tunneldiode die normale Gleichrichterdiode eingestellt ist auf einen differentiellen Widerstand, der klein ist im Vergleich mit dem differentiellen Widerstand der Tunneldiode, derart, daß ein der Schaltung zugeführter Impuls einen so großen Strom durch die Reihenschaltung fließen läßt, daß nach Ablauf dieses Impulses über die Selbstinduktion ein Spannungsimpuls erzeugt wird, welcher die Tunneldiode zurückführt in ihren Zustand von hohem Strom und niedriger Spannung.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 309 768/352 12.63
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