[go: up one dir, main page]

DE1291363B - Impulsgenerator zur Erzeugung eines stochastischen Rauschens - Google Patents

Impulsgenerator zur Erzeugung eines stochastischen Rauschens

Info

Publication number
DE1291363B
DE1291363B DE1967E0035136 DEE0035136A DE1291363B DE 1291363 B DE1291363 B DE 1291363B DE 1967E0035136 DE1967E0035136 DE 1967E0035136 DE E0035136 A DEE0035136 A DE E0035136A DE 1291363 B DE1291363 B DE 1291363B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pulse
noise
monostable multivibrator
pulse generator
diode
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE1967E0035136
Other languages
English (en)
Inventor
Bredow
Dipl-Ing Gerhard
Kurtze Harald
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Entwicklungsring Sued GmbH
Original Assignee
Entwicklungsring Sued GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Entwicklungsring Sued GmbH filed Critical Entwicklungsring Sued GmbH
Priority to DE1967E0035136 priority Critical patent/DE1291363B/de
Publication of DE1291363B publication Critical patent/DE1291363B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03BGENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
    • H03B29/00Generation of noise currents and voltages

Landscapes

  • Manipulation Of Pulses (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft einen Impulsgenerator zur Erzeugung eines stochastischen Rauschens, bei dem die Rauschinformation von einer natürlichen Rauschquelle abgeleitet wird.
  • Fehluntersuchungen, auch bei gleichzeitiger Simulierung mehrerer Fehler, werden im allgemeinen mit periodischen oder harmonischen Funktionen durchgeführt. Damit kann aber ohne Veränderung der Fehlerfunktionen nach Betrag und Phase nur der Einftuß eines mittleren Fehlers erfaßt werden. Soll die Untersuchung alle normalerweise auftretenden Bedingungen erfassen, so müssen mit diesem Verfahren aufwendige und zeitraubende Meßreihen durchgeführt werden, um die auftretenden Kombinationen an physikalischen Fehlern bzw. Störgrößen simulieren zu können. Werden zur Fehlersimulierung stocha stische Funktionen verwendet, so erfüllen sich die erwähnten Bedingungen in Abhängigkeit von der Zeit automatisch. Damit läßt sich die Zeit vorausberechnen, nach welcher bei gleichzeitiger Simulierung mehrerer Fehler ein bestimmter Prozentsatz der möglichen Fehlerkombinationen auftreten wird. Derartige stochastische Funktionen sind durch Impulsfolgen mit stochastisch verteilten Impulsen darstellbar.
  • Es ist bereits ein Rauschgenerator bekannt, bei dem das Rauschen digital in Form einer Folge von Impulsen erzeugt wird und bei dem die Rauschinformation sowohl in der Impulsbreite als auch im Impulsabstand enthalten ist. Zur Erzeugung der die Rauschinformation enthaltenden Impulsfolge werden aus einer periodischen Folge Impulsgruppen in periodischer Folge nach einer Gaußschen Verteilung bei gleichzeitiger Pulsbreitenänderung abgeleitet, wobei die Impulsbreite ein ganzzahliges Vielfaches einer kleinsten Impulsbreite ist. Durch die periodische Auswahl wiederkehrender Signalgruppen ist eine stochastische Rauschverteilung über längere Beobachtungszeiten relativ zum mittleren Impulsabstand bzw. zur mittleren Impulslänge nicht mehr gewährleistet. Es ist jedoch auch an Stelle der periodisch wiederkehrenden Impulsgruppen die Erzeugung von Impulsen mit willkürlicher Verteilung und statistisch verteilten Amplituden vorgesehen.
  • Dieser bekannte Impulsgenerator ist sehr aufwendig und teuer in der Herstellung, da infolge der digitalen Herleitung der stochastisch verteilten Impulse nur verhältnismäßig kurze, voneinander unabhängige Impulsgruppen mit tragbaren Aufwand herstellbar sind. Außerdem ist der bekannte Impulsgenerator nicht in der Lage, zwei voneinander unaby hängige Impulsfolgen mit stochastisch verteilten Signalen zur schaffen, wobei die beiden Impulsfolgen entgegengesetzte Polarität aufweisen. Zwei derartige Impülsfolgen sind jedoch bei vielen Untersuchungen wünschenswert, um bei Prüfobjekten, die Elemente mit integrierenden Eigenschaften enthalten, zu vermeiden, daß diese integrierenden Elemente während des Prüfablaufs infolge der Integration von Rauschimpulsen gleicher Polarität in den Sättigungsbereich wandern.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Impulsgenerator zur Erzeugung einer Impulsfolge beliebiger Länge mit stochastisch verteilten Impulsen zu schaffen, bei der die Rauschinformation bei gleicher Impulsbreite in dem Impulsabstand enthalten ist. Außerdem soll der Impulsgenerator zwei voneinander unabhängige Impulsfolgen entgegengesetzter Polarität mit stochastischer Verteilung liefern. Diese Aufgabe wird im wesentlichen dadurch gelöst, daß einem monostabilen Multivibrator über eine Schwellwertstufe eine Räuschquelle in Reihe vorgeschaltet ist, deren über einem bestimmten Schwellwert liegende Rauschsignale den monostabilen Multivibrator in eine instabile Lage triggern, und daß der monostabile Multivibrator eine die Rauschinformation im Impulsabstand enthaltende Ausgangs-Impulsfolge gleicher Impulsbreite liefert. Dabei findet als Rauschquelle eine im Zeuerpunkt betriebene Diode Verwendung.
  • Ein nach den Merkmalen der Erfindung aufgebauter Impulsgenerator bietet den Vorteil, daß dieser in einfachster Weise aus verhältnismäßig wenigen Bauteilen hergestellt werden kann, wobei die vom Impulsgenerator erzeugten Impulse bezüglich einer beliebig langen Integrationszeit stochastisch verteilt sind.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung werden zur Erzeugung von zwei voneinander unabhängigen Impulsfolgen entgegengesetzter Polarität mit stochastisch verteilten Impulsen zwei parallele Zweige mit je einer Zenerdiode als Rauschquelle und einem von den Rauschsignalen der Zenerdiode angesteuerten monostabilen Multivibrator vorgesehen. Zur Phasenumkehr der von der Rauschquelle gelieferten Rauschsignalen wird in einen Zweig vor der Ansteuerung des entsprechenden monostabilen Multivibrators eine Phasenumkehrstufe vorgesehen.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Zeitkonstante der monostabilen Multivibratoren veränderbar, so daß die Impulsbreite der die Rauschinformation enthaltenden Ausgangs-Impulsfolgen veränderbar ist. Ferner ist vorgesehen, daß am Eingang des monostabilen Multivibrators eine Diode in Serie geschaltet ist, deren Durchlaßschwellenwert durch eine Gleichspannung einstellbar ist.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt; es zeigt F i g. 1 ein Prinzipschaltbild eines Impulsgenerators zur Erzeugung von zwei voneinander unabhängigen Impulsfolgen entgegengesetzter Polarität mit stöchastisch verteilten Impulsen, F i g. 2 ein Diagramm zur Erklärung der Ansteuerung eines eine Impulsfolge mit stochastischer Verteilung erzeugenden monbstabilen Multivibrators.
  • Der in F i g. 1 dargestellte Impulsgenerator besteht aus zwei parallelen Zweigen, wovon jeder Zweig für sich als selbstständiger Impulsgenerator für eine Impulsfolge finit stoehastisch verteilten Impulsen betrachtet werden kann. Abgesehen von den für die Phasenumkehr benötigten Schaltungsteilen sind die beiden parallelen Zweige im wesentlichen identisch aufgebaut. Die in funktioneller Hinsicht gleichen Teile werden daher auch mit gleichen- Bezugszeichen versehen.
  • Der Impulsgenerator besteht aus einer Quelle 10 zur Erzeugung eines statistischen Rauschens, wobei die eigentlichen Rauschquellen durch Zenerdioden 12 gebildet werden, die über einen Spannungsteiler 13,14 jeweils derart vorgespannt sind, daß sie im Zenerknickpunkt arbeiten. Die Zenerdioden liefern in der Nähe dieses Kennlinienknicks, in welchem sich der Zenerstrom sprunghaft ändert, deutliche Rauschmaxima. Da sich die Spannung des Zenerknickpunktes in Abhängigkeit von der Temperatur verändert, werden die Zenerdioden 12 mit Hilfe eines Thermostaten 15 auf konstanter Temperatur gehalten. Am Spannungsteiler. 13, 14 ist ferner je ein Ableitkondensator 17 vorgesehen, um das von den Zenerdioden erzeugte Rauschen von der positiven Spannungsquelle 18 fernzuhalten.
  • Die von der Zenerdiode gelieferten Rauschsignale werden über Trennkondensatoren 20 an die Basis von NPN-Transistoren 21 und 22 angelegt. Der Transistor 21 ist als Phasenumkehrstufe geschaltet, wogegen der Transistor 22 als Emitterfolger geschaltete ist. Der Kollektor der Transistoren 21 und 22 ist über einen Kollektorwiderstand 23 mit einer positiven Stromquelle 24 verbunden. Der Arbeitspunkt der Transistoren wird durch die Emitterwiderstände 25 und die Spannungsteiler 26, 27 sowie die Basiswiderstände 28 festgelegt. Die Kondensatoren 29 dienen zur Gegenkopplung. Die Phasenumkehrstufe mit dem Transistor 21 und die Emitterfolgerstufe mit dem Transistor 22 dienen ferner als Impedanzwandler zwischen der Rauschquelle und dem jeweils nachgeschalteten Gleichstromverstärker 30. Der Eingang des einen Gleichstromverstärkers 30 ist über einen Trennkondensator 31 mit dem Kollektor des Transistors 21 der Phasenumkehrstufe verbunden, wogegen der Eingang des anderen Gleichstromverstärkers 30 über einen entsprechenden Trennkondensator 31 mit dem Emitter des Transistors 22 der Emitterfölgerstufe verbunden ist. Die Irnpedanzwandler sind derart ausgelegt, daß an den Eingängen der Gleichstromverstärker 30 ein bezüglich Masse symmetrisches Signal mit entgegengesetzter Polarität anliegt. Die Gleichstromverstärker 30 besitzen ungefähr die Verstärkung 100, so daß am Ausgang jedes Gleichstromverstärkers Signale mit gleicher Amplitude und entgegengesetzter Polarität anliegen.
  • Mit dem Ausgang der Gleichstromverstärker 30 ist je eine Diode 34 bzw. 35 in Serie geschaltet. Die Diode 34 im negativen Signalweg ist mit ihrer Kathodenseite mit dem Ausgang des Gleichstromverstärkers 30 verbunden, wogegen die im positiven Signalweg liegende Diode 35 mit der Anodenseite mit dem Ausgang des Verstärkers 30 verbunden ist. Der Durchlaßpunkt der Dioden 34 und 35 wird durch eine Spannungsteilerschaltung 36, 37 und 38 festgelegt, wobei das Potentiometer 38 die Einstellung des Schwellwertes für den Durchlaßbereich ermöglicht. Durch diese Dioden wird eine Vorauswahl der für die Ansteuerung der Multivibratören 41 und 42 nötigen positiven bzw. negativen Rauschsignale bewirkt. Die negativen Rauschsignale werden über die Leitung 40 dem monostabilen Multivibrator 42 und die positiven Signale über die Leitung 39 dem monostabilen Multivibrator 41 zugeführt. Der monostabile Multivibrator 41 besteht aus den PNP-Transistoren 43 und 44, deren Emitter an einem gemeinsamen Emitterwiderstand 45 liegt. Die Kollektoren der Transistoren 43 und 44 sind über Kollektorwiderstände 46 bzw. 47 und 48 mit einer negativen Stromquelle 49 verbunden. Die Basis der jeweiligen Transistoren 32 und 44 liegt über einstellbare Widerstände 50 bzw. 51 ebenfalls an der negativen Stromquelle 49.
  • Durch das Potentiometer 51 läßt sich der Ansteuerschwellwert des monostabilen Multivibrators 41 einstellen. Damit wird der monostabile Multivibrator von dem über den Trennkondensator 53 an der Basis des Transistors 44 wirksamen negativen Impuls in den instabilen Zustand gesteuert, sobald dieser den Schwellwert an der Basis des Transistors 44 übersteigt. Durch den monostabilen Multivibrator 41 werden Rechteckimpulse gleicher Impulsbreite und gleicher Impulshöhe geformt, deren Impulsbreite durch die Zeitkonstante des Multivibrators bestimmt ist. Diese aus dem Kondensator 75, dem Widerstand 47 und dem veränderlichen Widerstand 50 gebildete Zeitkonstante des monostabilen Multivibrators ist entsprechend der Änderung der Werte des Kondensators 75 und des Widerstandes 50 einstellbar.
  • Die am Ausgang des Multivibrators auftretende Impulsfolge soll mit der am Eingang anliegenden Impulsfolge korreliert sein, d. h., die Einstellung der Impulsbreite durch Verändern der Zeitkonstante des Multivibrators muß derart einstellbar sein, daß sie genügend kurz ist, damit der Multivibrator auf jedes am Eingang liegende Rauschsignal anspricht.
  • Der monostabile Multivibrator 42 ist in derselben Weise wie der monostabile Multivibrator 41 aufgebaut, jedoch finden an Stelle der PNP-Transistoren 43 und 44 NPN-Transistoren 55 und 56 Verwendung, so daß das negative Rauschsignal auf der Leitung 40 in derselben Weise wie das positive Rauschsignal auf der Leitung 39 in den monostabilen Multivibrator eingespeist werden kann. Am Ausgang des monostabilen Multivibrators 41 erscheint somit eine mit der negativen Signalfolge am Eingang korrelierte Impulsfolge konstanter Impulsbreite, wogegen am Ausgang des monostabilen Multivibrators 41 eine positive Impulsfolge zur Verfügung steht, die mit den positiven Rauschsignalen am Eingang des Multivibrators korreliert ist.
  • Der vom Kollektor des Transistors 43 im monostabilen Multivibrator 41 abgehende Ausgang liegt an der Basis eines nachgeschalteten Emitterfolgers mit dem PNP-Transistor 57, dessen Kollektor über einen Kollektorwiderstand 58 an der negativen Stromquelle 49 liegt. Der Emitter ist über einen Emitterwiderstand 59 an Masse gelegt, dem eine Diode 60 derart parallel geschaltet ist, daß alle Signale, die einen durch den Emitter-Ableitwiderstand 59 festgelegten Wert übersteigende Spannung nach Masse ableitet. Entsprechend ist der Emitterfolger am Ausgang des monostabilen Multivibrators 42 aufgebaut, jedoch wird auf Grund der negativen Ausgangsimpulse ein NPN-Transistors 61 verwendet. Die dem Emitter-Ableitwiderstand 59 parallelgeschaltete Diode 62 ist derart geschaltet, daß alle am Ausgang des Emitterfolgers auftretenden Signale, die positiver als ein durch die Spannung am Emitterwiderstand 59 festgelegter Wert sind, nach Masse abgeleitet werden. Durch die Dioden 60 und 62 wird somit eine Entkopplung der Ausgänge des Impulsgenerators geschaffen. Die vom Impulsgenerator erzeugte negative Impulsfolge mit stochastischer Verteilung wird über den Trennkondensator 64 und einen Spannungsteiler aus dem Widerstand 63 und dem Potentiometer 65 an den Ausgang 67 des Impulsgenerators angelegt. Entsprechend wird die positive Impulsfolge mit stochastisch verteilten Impulsen über diesen Spannungsteiler am Ausgang 47 zugeführt.
  • Die Auswahl der für die Triggerung der Multivibratoren verwendeten Rauschsignale erfolgt, wie bereits erwähnt, mit Hilfe der Festlegung des Schwellwertes für den Durchlaßbereich der Dioden 34 und 35. Die dadurch bedingte Auswahl der Rauschsignale ist an Hand von F i g. 2 dargestellt, in welcher ein Rauschspektrum R und je zwei Schwellwerte S1 und S2 für die Auswahl der positiven Rauschsignale und zwei Schwellwerte S3 und S4 für die Auswahl der negativen Rauschsignale eingezeichnet ist.
  • Die den Schwellwert S1 übersteigenden positiven Rauschsignale werden dem Eingang des monostabilen Multivibrators 42 zugeführt. Sie erzeugen am Ausgang eine Impulsfolge, die mit den triggernden Rauschsignalen korreliert ist. Diese Impulsfolge ist in F i g. 2 mit S 11 bezeichnet. Wenn der Schwellwert höher gelegt wird, d. h. dem Wert S 2 entspricht, wird die Diode 34 nur noch bei einer geringeren diesen Schwellwert S2 übersteigenden Auswahl von Rauschsignalen leitend, und somit entstehen am Ausgang des monostabilen Multivibrators 42 nur noch die entsprechende Impulsfolge S21. Wie bereits erwähnt, kann die Impulslänge der von den Multivibratoren erzeugten Impulse durch Änderung der Zeitkonstante des aus den Teilen 50, 75 und 47 bestehenden RC-Gliedes eingestellt werden. Eine derartige Folge von Ausgangsimpulsen mit größerer Impulsbreite ist in F i g. 2 mit S22 bezeichnet. Da sie von denselben Rauschsignalen erzeugt werden, ist die Verteilung der Impulse die gleiche wie bei der Impulsfolge S21. Aus der Gegenüberstellung dieser beiden Impulsfolgen kann man jedoch entnehmen, daß bei einer zu starken Verbreiterung der Impulse gewisse Pulse ineinander übergehen. Wenn dies vermieden werden soll, inuß der Schwellwert zur Verringerung der Impulsbreite entsprechend höher gelegt werden, wodurch allerdings die Häufigkeit der triggernden Rauschsignale pro Zeiteinheit geringer wird.
  • Entsprechend werden von den den Schwellwert S3 der Diode 35 übersteigenden negativen Rauschsignalen der monostabile Multivibrator 41 getriggert, so daß an dessen Ausgang die Impulsfolge S31 anliegt. Wird der Schwellwert an der Diode 35 durch die Verstellung des Potentiometers 38 auf den Wert S4 angehoben, so triggert eine geringere Anzahl von Rauschsignalen den monostabilen Multivibrator 41, so daß an dessen Ausgang eine mit den triggernden Rauschsignalen korrelierte Impulsfolge S41 zur Verfügung steht.
  • Durch entsprechende Einstellung der Schwellwerte kann erreicht werden, daß am Ausgang 67 des Impulsgenerators zwei voneinander unabhängige Impulsfolgen mit stochastischer Verteilung und entgegengesetzter Polarität zur Verfügung stehen. Durch Verändern der Schwellwerte ist es möglich, die Anzahl der Impulse jeder Impulsfolge unter Beibehaltung der stochastischen Verteilung zu verringern. Außerdem kann, wenn eine stetige Integrierbarkeit nicht erforderlich ist, der Schwellwert im einen oder anderen Zweig so hoch gelegt werden, daß nur noch entweder eine positive oder eine negative Impulsfolge am Ausgang 67 zur Verfügung steht.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Impulsgenerator zur Erzeugung einer Impulsfolge mit stochastisch verteilten Impulsen, bei dem die Rauschinformation von einer natürlichen Rauschquelle abgeleitet wird, d a d u r c h g e.-kennzeichnet, daß einem monostabilen Multivibrator (41 bzw. 42) über eine Schwellwertstufe eine elektrische Rauschquelle (12) in Reihe vorgeschaltet ist, deren über einem bestimmten Schwellwert (S1 bzw. S3) liegende Rauschsignale den monostabilen Multivibrator in eine instabile Lage steuern, und daß der monostabile Multivibrator eine die Rauschinformation im Impulsabstand enthaltende Ausgangsimpulsfolge (S11 bzw. S31) gleicher Impulsbreite liefert.
  2. 2. Impulsgenerator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Rauschquelle eine im Zenerpunkt betriebene Diode (12) Verwendung findet.
  3. 3. Impulsgenerator nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzeugung von zwei voneinander unabhängigen Impulsfolgen (S11, S31) entgegengesetzter Polarität mit stochastisch verteilten Impulsen zwei parallele Zweige mit je einer Zenerdiode (12) als Rauschquelle und einem von den Rauschsignalen der Zenerdiode angesteuerten monostabilen Multivibrator (41, 42) vorgesehen sind und daß eine Phasenumkehrstufe (21) im einen Zweig vor der Ansteuerung des entsprechenden monostabilen Multivibrators (42) vorgesehen ist.
  4. 4. Impulsgenerator nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulsbreite der die Rauschinformation enthaltenden Ausgangs-Impulsfolgen durch eine umschaltbare Zeitkonstante der Multivibratoren veränderbar ist.
  5. 5. Impulsgenerator nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Eingang der Multivibratoren (41 bzw. 42) je eine Diode (35 bzw. 34) in Serie geschaltet ist, deren Durchlaßschwellwert durch eine Gleichspannung einstellbar ist.
DE1967E0035136 1967-11-10 1967-11-10 Impulsgenerator zur Erzeugung eines stochastischen Rauschens Pending DE1291363B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1967E0035136 DE1291363B (de) 1967-11-10 1967-11-10 Impulsgenerator zur Erzeugung eines stochastischen Rauschens

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1967E0035136 DE1291363B (de) 1967-11-10 1967-11-10 Impulsgenerator zur Erzeugung eines stochastischen Rauschens

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1291363B true DE1291363B (de) 1969-03-27

Family

ID=7077206

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1967E0035136 Pending DE1291363B (de) 1967-11-10 1967-11-10 Impulsgenerator zur Erzeugung eines stochastischen Rauschens

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1291363B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2169427C1 (ru) * 2000-09-22 2001-06-20 Закрытое акционерное общество "Анна" Генератор шума
RU2174282C1 (ru) * 2000-08-01 2001-09-27 Закрытое акционерное общество "Анна" Генератор шума

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
RU2174282C1 (ru) * 2000-08-01 2001-09-27 Закрытое акционерное общество "Анна" Генератор шума
RU2169427C1 (ru) * 2000-09-22 2001-06-20 Закрытое акционерное общество "Анна" Генератор шума

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1127943B (de) Monostabiler kathodengekoppelter Transistormultivibrator
DE1224780B (de) Verfahren und Schaltungsanordnung zur Begrenzung der Zahl der abgegebenen Impulse aus einer Reihe von angebotenen Impulsen
DE1242691B (de) Triggerschaltung, insbesondere Frequenzteiler, mit einem Oszillator, der aus einem stabilen Ruhezustand durch einen Teil eines Eingangssignals zur Erzeugung eines Ausgangssignals in einen anderen Zustand triggerbar ist
DE1272358B (de) Schaltung zur getriggerten Erzeugung von linearen Saegezahnspannungsimpulsen
DE2008253B2 (de) Schaltungsanordnung zur Regelung des Motorstromes eines Gleichstrom-Servomotors in Abhängigkeit von einem Fehlersignal
DE1291363B (de) Impulsgenerator zur Erzeugung eines stochastischen Rauschens
DE1955507A1 (de) Geraet zur Umwandlung von Frequenzen in Gleichspannungssignale
DE2631334A1 (de) Vorrichtung zum erzeugen impulsfoermiger signale
DE2823383B2 (de) Erzeugung 2n -stufiger Signale aus n binären Signalen sehr hoher Bitrate
DE1449301A1 (de) Spitzendetektorschaltung
DE1046678B (de) Frequenzteiler mit monostabilem Multivibrator
DE2227724C3 (de) Vorrichtung zum Vergleich der Periode eines Signals mit einer von einem Zeitbasisgenaerator erzeugten vorbestimmten Dauer
EP0004008B1 (de) Schneller Amplitudenentscheider für digitale Signale
DE3131965C2 (de) Signalpufferschaltung in einer integrierten Schaltung zum Liefern eines Ausgangssignals zu einer Anschlußklemme derselben
DE1204258B (de) Elektrischer Impulsgenerator zur Erzeugung einer Impulsfolge, deren Frequenz der Amplitude einer Signalgleichspannung proportional ist
DE1070222B (de)
DE2045361C3 (de) Impulsverzögerungsschaltung
DE1090713B (de) Multivibratorschaltung mit Transistoren
DE1947700C3 (de) Vorrichtung mit einer Vergleichsstufe in Form einer bistabilen Kippschaltung
DE1512573C3 (de) Schaltungsanordnung zum Erzeugen eines Triggerimpulses
AT314873B (de) Schaltung zur Erzeugung und Änderung der Impuls-Zeitselektionsbereiche in Ultraschall-Impulsgeräten
DE1010568B (de) Impuls-Antikoinzidenzschaltung
DE1240446B (de) Elektronische Impulsschaltung fuer Geraete und Anlagen der elektrischen Messtechnik
DE1463124A1 (de) Elektrische Schaltung
DE1816601A1 (de) Generator fuer verzoegerte Dreieck-Schwingungen