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DE1158301B - Wendeeinrichtung fuer Drehpfluege - Google Patents

Wendeeinrichtung fuer Drehpfluege

Info

Publication number
DE1158301B
DE1158301B DEV23523A DEV0023523A DE1158301B DE 1158301 B DE1158301 B DE 1158301B DE V23523 A DEV23523 A DE V23523A DE V0023523 A DEV0023523 A DE V0023523A DE 1158301 B DE1158301 B DE 1158301B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
turning
slot
turning device
hydraulic motor
engages
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV23523A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz F J Paluszkiewicz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VENTZKI GmbH
Original Assignee
VENTZKI GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by VENTZKI GmbH filed Critical VENTZKI GmbH
Priority to DEV23523A priority Critical patent/DE1158301B/de
Publication of DE1158301B publication Critical patent/DE1158301B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/36Ploughs mounted on tractors
    • A01B3/40Alternating ploughs
    • A01B3/42Turn-wrest ploughs
    • A01B3/421Turn-wrest ploughs with a headstock frame made in one piece

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Lifting Devices For Agricultural Implements (AREA)

Description

. BlBUOTHHK { DESCEUYSSHEM \ PATESiTAKTES
Die Erfindung bezieht sich auf eine Wendeeinrichtung für Drehpflüge, bei der die Wendung des die Pflugrahmen tragenden Drehstückes von einer Arbeitsstellung in die andere mittels eines einfach wirkenden hydraulischen Motors erfolgt, der also durch nur einen Druckschlauch über eine Schnellkupplung an ein entsprechendes Steuerventil der Schlepperhydraulik angeschlossen ist.
Bei derartigen Wendevorrichtungen besteht das Problem, den Riegel, der das Drehstück festhält, zu lösen, bevor die Hydraulik beginnt, das Drehstück in die andere Arbeitslage bewegen zu wollen. Schwierigkeiten entstehen dabei durch die verschiedenen Arbeitslagen des Drehstückes.
Eine Ausführung ist bekannt, bei der das Drehstück mit einem der üblichen Schnappriegel festgehalten wird. Dieser Riegel wird durch die Wendehydraulik über ein Hebelsystem aus seiner Raste herausgezogen, bevor die Hydraulik mit dem Drehstück kraftschlüssig wird. Über einen bestimmten Drehwinkel des Drehstückes wird der Riegel in der herausgezogenen Stellung festgehalten. Erst vor Beendigung des Drehvorgangs wird der Riegel wieder losgelassen, so daß er in die herankommende Raste einschnappen kann. Am Ende des Drehvorgangs, wenn der Riegel eingerastet ist, drückt die Hydraulik aber noch weiter gegen den Riegel, d. h., die ganze Verriegelungseinrichtung muß so stark ausgebildet sein, daß die Kräfte, die von der Hydraulik herrühren, aufgenommen werden können. Das und die aufwendige Bauart der Einrichtung sind zwei entscheidende Nachteile.
Die Einrichtung gemäß der Erfindung hat diese Nachteile nicht, da eine Verriegelungs- und Entriegelungseinrichtung vermieden wird. Gemäß der Erfindung wird nämlich die Wendeeinrichtung selbst zum Festhalten des Drehstückes in den beiden Arbeitslagen verwendet. Zum Erreichen dieses Zieles wird eine Wendeeinrichtung vorgeschlagen, die so ausgebildet ist, daß Kräfte, die vom Hydraulikmotor in das Wendewerk eingeleitet werden, eine Wendung des Drehstückes bewirken, daß aber Kräfte, die in einer der beiden Arbeitslagen vom Drehstück her auf das Wendewerk wirken, durch entsprechende Wahl des Totpunktes im Wendewerk selbst abgestützt werden. Das ist besonders vorteilhaft, da die Drehung durch die Hydraulik ohne weitere Schaltvorgänge aus der Festhaltestellung heraus beginnen kann, d. h., mögliche Fehlerquellen sind von vornherein ausgeschaltet.
Es wird davon ausgegangen, daß der Hydraulikmotor bei Beendigung des Drehvorgangs seine End-
Wendeeinrichtung für Drehpflüge
Anmelder:
VENTZKI G.m.b.H., Eislingen/Fils
Heinz F. J. Paluszkiewicz, Eislingen/Fils,
ist als Erfinder genannt worden
lage erreicht haben soll, damit die Wendeeinrichtung nur nach den zur Drehung nötigen Kräften und nicht nach der maximalen Kraft des Hydraulikmotors bemessen zu werden braucht. Das bedeutet, daß das Glied, an welchem der Hydraulikmotor angreift, nach der Drehung jeweils eine feste Endlage einnimmt.
Die Querneigungsemstellvorrichtung, die das Drehstück in verschiedenen Lagen zum Pflugkopf festhält, abhängig von der Arbeitstiefe, bringt dann das Problem, wie das Drehstück unabhängig von verschiedenen Querneigungen von der Wendeeinrichtung festgehalten werden kann.
Zu diesem Zweck wird bei der Einrichtung gemäß der Erfindung der Wendearm immer in die gleiche Stellung gebracht. Die Pflugrahmen werden dann einzeln gegenüber dem Wendearm verstellt.
Im folgenden sei eine Einrichtung gemäß der Erfindung beschrieben:
Im Pflugkopf 1 ist eine Wendewelle 16 gelagert. Fest mit der Wendewelle 16 verbunden ist ein Wendearm 3, während Winkelarme 2 einzeln drehbar auf der Wendewelle 16 gelagert und mit Spann-Schlössern 6 gegen den Wendearm 3 abgestützt sind. Der Wendearm 3 weist einen Schlitz 4 auf, in den ein Mitnehmer 8 eines ebenfalls im Pflugkopf 1 gelagerten Hebels 7 eingreift. Der Schlitz 4 weist an seinem der Wendewelle 16 abgewandten Ende Einkerbungen auf, die unter dem Druck von am Pflugkopf 1 angebrachten Federn 5 gegen den Mitnehmer 8 gedrückt werden. Der Hebel 7 ist an seinem dem Mitnehmer 8 gegenüberliegenden Ende mit einem Schlitz 9 versehen, in dem das mit einem Gleitstein 11 versehene Ende einer Kolbenstange 12 gleitet. Die Abwärtsbewegung des Gleitsteins 11 im Schlitz 9 wird durch eine federgesteuerte Wippe 10
309 750/110
verhindert, welche jedoch die Aufwärtsbewegung zuläßt. Der einfach wirkende hydraulische Motor ist mit einer Rückholfeder 13 versehen, welche einen Kolben 14 bei geöffnetem Rücklaufventil immer in die obere Stellung bringt.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Wenn das Steuerventil am Schlepper betätigt wird, strömt Öl durch den Schlauch 15 in den Zylinder des Hydraulikmotors. Der Kolben 14 fährt aus und drückt mit dem Gleitstein 11 gegen den Schlitz 9 und die Wippe 10. Der Hebel 7 beginnt sich zu drehen und löst seinen Mitnehmer 8 aus den Einkerbungen des Schlitzes 4 und nimmt bei seiner weiteren Bewegung den Wendearm 3 und damit die Wendewelle 16 und die Pflugrahmen 18 mit. Am Ende der Drehbewegung rastet der Mitnehmer 8 wieder in die Einkerbung des Schlitzes 4 ein und hält den Hebel 7 in dieser Lage, während nach Stellung des Steuerventils auf Rückströmen die Feder 13 den Kolben 14 und den Gleitstein 11 im Schlitz 9 ao nach oben zieht. Sobald der Gleitstein 11 durch die Wippe 10 wieder verriegelt ist, ist die Einrichtung bereit für ein neues Arbeitsspiel.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Wendeeinrichtung für Drehpflüge mit Antrieb durch einen einfach wirkenden hydraulischen Motor, dadurch gekennzeichnet, daß der hydraulische Motor an einem am Pflugkopf schwenkbar gelagerten Wendehebel (7) angreift, der seinerseits in einen Schlitz (4) eines fest mit der Wendewelle (16) verbundenen Wendearmes (3) eingreift, wobei der Wendehebel (7) und der Wendearm (3) in den Arbeitslagen der Pflugwerkzeuge miteinander einen Winkel von etwa 90° einschließen.
2. Wendeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (4) im Wendearm (3) Einkerbungen aufweist, welche unter dem Druck von Federn (5) in den beiden Arbeitslagen einen Mitnehmer (8) aufnehmen.
3. Wendeeinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Querneigung der Pflugrahmen gegenüber dem Wendearm (3) durch längenverstellbare Glieder, vorzugsweise Spannschlösser (6), erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 309 750/110 11.
DEV23523A 1963-01-17 1963-01-17 Wendeeinrichtung fuer Drehpfluege Pending DE1158301B (de)

Priority Applications (1)

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DEV23523A DE1158301B (de) 1963-01-17 1963-01-17 Wendeeinrichtung fuer Drehpfluege

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Publications (1)

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DE1158301B true DE1158301B (de) 1963-11-28

Family

ID=7580578

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DEV23523A Pending DE1158301B (de) 1963-01-17 1963-01-17 Wendeeinrichtung fuer Drehpfluege

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DE (1) DE1158301B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1264129B (de) * 1965-05-22 1968-03-21 Mueller Pflugfabrik Geb Hydraulischer Drehantrieb fuer Volldrehpfluege

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1264129B (de) * 1965-05-22 1968-03-21 Mueller Pflugfabrik Geb Hydraulischer Drehantrieb fuer Volldrehpfluege

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