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DE2164354A1 - Hydraulische drehvorrichtung fuer drehpfluege - Google Patents

Hydraulische drehvorrichtung fuer drehpfluege

Info

Publication number
DE2164354A1
DE2164354A1 DE19712164354 DE2164354A DE2164354A1 DE 2164354 A1 DE2164354 A1 DE 2164354A1 DE 19712164354 DE19712164354 DE 19712164354 DE 2164354 A DE2164354 A DE 2164354A DE 2164354 A1 DE2164354 A1 DE 2164354A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plow
cylinder
piston
tractor
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19712164354
Other languages
English (en)
Inventor
Benedikt Assner
Hans Heckmaier
Hans Wacker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayerische Pflugfabrik GmbH
Original Assignee
Bayerische Pflugfabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayerische Pflugfabrik GmbH filed Critical Bayerische Pflugfabrik GmbH
Priority to DE19712164354 priority Critical patent/DE2164354A1/de
Publication of DE2164354A1 publication Critical patent/DE2164354A1/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/36Ploughs mounted on tractors
    • A01B3/40Alternating ploughs
    • A01B3/42Turn-wrest ploughs
    • A01B3/421Turn-wrest ploughs with a headstock frame made in one piece

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

  • Hydraulische Drehvorrichtung für Drehpflüge Die Erfindung bezieht sich auf eine hydraulische Drehvorrichtung für Drehpflüge mit einem doppeltwirkenden Arbeitszylinder und nur einem schlepperseitigen Schlauchanschluß, bei der der Arbeitszylinder für eine volle Pflugdrehung zwei Hübe ausführt, und nach jedem Hub das am Schlepper befindliche Steuerventil umgeschaltet und der Pflug in seiner jeweiligen Arbeitslage mechanisch verriegelt wird.
  • Pür das Drehen von Drehpflügen von einer Arbeitsstellung in die andere um ca. 1800 sind die verschiedensten meehanischen und hydraulischen Drehvorrichtungen bekannt geworden.
  • Für 3- und 4-scharige Drehpflüge haben sich in jüngster Zeit fast ausschließlich hydraulische Drehvorrichtungen mit einfach- oder doppeltbeaufschlagten Zylindern durchgesetzt.
  • Bei den Drehvorrichtungen mit einfachwirkenden Zylindern geschieht das Drehen in zwei Hüben, wobei entweder in der ersten oder zweiten Drehhälfte das quer zur Wendeachse überhängende Pfluggewicht dazu benutzt wird, den Pf lug über die Hälfte des Drehbereiches selbsttätig drehen zu lassen, wobei vielfach diese Vorrichtungen dann mit sogenannten Rückfallsperren ausgerüstet sind, die ein Zurückdrehen des Pfluges bei nicht rechtzeitigem Umschalten des schlepperseitigen Steuerventils verhindern. Die Gesamtanordnung muß jedoch stets so getroffen sein, daß der seitlich verlagerte Pflugschwerpunkt über die Totlage schwenkt, erst dann kann der Drehvorgang sicher beendet werden.
  • Bei breitsehneidenden 3-scharigen Pflügen, oder auch bei schmal schneidenden 4-scharigen Pflügen an Traktoren mit einer breiten Spur und schmalen Reifen, d.h. mit einem großen lichten Maß zwischen den Schlepperhinterrädern, kommt es vor, daß der zu drehende Pflug völlig symmetrisch ausgewogen zur Wendeachse angeordnet ist, so daß kein überhängendes Pfluggewicht für eine Drehung über die Totpunktlage zur Verfügung steht bzw. keine Drehung in eine Endlage oder ein Drehen ohne Energie für einen Drehbereich möglich ist. In solchen Pällen versagten dann die bisher bekannten Drehvorrichtungen mit einfachwirkenden Zylindern. Man benutzt dann doppeltwirkende Zylinder, die über den ganzen Drehbereich kraftschlüssig sind, die jedoch teurer und aufwendiger sind und außer den Mehrkosten am Pflug auch noch schlepperseitig zwei Steckdosen mit dem dazugehörigen Steuerventil erforderlich machen.
  • Neuerdings ist eine Ausführung bekanntgeworden, bei der ein hydraulischer Arbeitszylinder zwar schlepperseitig nur mittels einer Schlauchleitung mit Drucköl beaufschlagt wird und der während des Drehvorganges auf eine doppeltwirkende Funktion umschaltet. Jedoch muß bei dieser Vorrichtung eine gesonderte Rücklaufleitung am Schlepper verlegt werden, um das zurückströmende Öl abzuführen. Eine solche Anordnung ist zwar funktionsfähig, aber in der Praxis mit erheblichen Montagekosten, die einen hohen Mehrpreis erforderlich machen, verbunden, denn bei der Vielzahl der Schleppertypen und Hydrauliksysteme ist jede Rücklaufleitung anders geartet und kann erst beim Kunden verlegt werden, was eine Disposition beim Handel fast unmöglich macht.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der oben beschriebenen nachteile eine hydraulische Drehvorrichtung mit nur einem schlepperseitigen Schlauchanschluß und in der jeweiligen Arbeitslage mit einer sicheren Endlagenverriegelung zu schaffen, die auch bei symmetrisch angeordnetem i?flugschwerpunkt zur Wendeachse den Pflug sicher über die Totpunktlage von einer Arbeitsstellung in die andere dreht.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß der Arbeitszylinder auf der Kolbenstangenseite in zusaminengeschobener Stellung mit Öl gefüllt und an einen vorgespannten Druckspeicher angeschlossen ist, dessen Vorspanndruck in der ersten Drehhälfte des Pfluges nach Öffnen des Steuerventils den zylinderseitigen Kolbenraum entlastet, und der Kolben in der zweiten Drehhälfte des Pfluges gegen den Druck des Druckspeichers belastet wird.
  • HIerdurch wird trotz einseitiger Beaufschlagung des Zylinders eine doppeltwirkende Funktion erreicht. Eine solche Anordnung gestattet daher ein krsStschlüssiges Drehen in beide Drehrichtungen. Sogenannte Rückfallsperren sind nicht erforderlich, weil auf beiden Kolbenseiten 01 steht, das ein Zurückfallen oder Auspendeln des Pfluges verhindert.
  • Auch ist keine besondere Rücklaufleitung erforderlich, weil die Ölmenge auf der Kolbenstangenseite zwischen Druckspeicher und Zylinderraum immer konstant bleibt, während das Öl auf der vollen Kreisfläche des Kolbens nach Öffnen des schlepperseitigen Steuerventils durch die gleiche Leitung wieder zurückfließen kann. Der Vorspanndruck des Druckspeichers auf die Kreisringfläche des Kolbens wird immer sicher von dem Druck der Schlepperhydraulik auf die volle Kreisfläche des Kolbens überwunden.
  • Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Einordnung so getroffen ist, daß am Kolbenstangenende eine an sich bekannte Entriegelungsklaue angeordnet ist, die unmittelbar am federbelasteten Riegel der Endlagenverriegelung angreift. Bekanntlich sind solche Entriegelungsklauen mit einem Langloch versehen, durch das der Terriegelungsbolzen greift. Dieses Langloch dient neben dem Entriegeln auch in der oberen Totlage als kurzzeitiger Breilau für die Umschaltzeit des schlepperseitigen Steuerventils.
  • Die Gesamtanordnung kann ferner dadurch günstig gestaltet werden, wenn der Druckspeicher und der Arbeitszylinder eine Einheit bilden und der Druckspeicher mittels einer Schraubverbindung ohne Schlauchverbindungen direkt mit dem Zylinder verbunden ist.
  • Schließlich ist es für einen ruhigen und gleichmäßigen Drehablauf von Vorteil, wenn am Zylinderfuß eine an sich bekannte Rücklaufdrossel angeordnet isto Anhand eines Ausführungsbeispiels ist die Erfindung in der Zeichnung dargestellt und im nachfolgenden erläutert; in der Zeichnung zeigt Abb. 1 die Anordnung des Arbeitszylinders mit Druckspeicher in einer Seitenansicht mit eingerastetem Verriegelungsbolzen (Arbeitsstellung des Pfluges); Abb. 2 eine dazugehörige Draufsicht; Abb 3 eine Rückansicht zu Abbo 1; Abb. 4 eine Rückansicht in einer Stellung während des Drehvorganges kurz nach dem Ende des ersten Kolbenhubs und Überwindung der Totpunktlage.
  • An einem Vorgestell 1 sind in bekannter Weise verstellbare Riegelrasten 2 angeordnet und eine nicht näher dargestellte Wendeachse 3 drehbar gelagert. Perner sind am Vorgestell 1 Anschlußzapfen 4 für die Unterlenker und in einem Anschlußturm 5 Bohrungen 6 für den Anschluß des Oberlenkers eines in der Zeichnung nicht dargestellten Dreipunktgestänges angeordnet.
  • Am Anschlußturm 5 ist auf der Rückseite des oberen Endes in einer Bohrung 7 ein doppeltwirkender Hydraulikzylinder 8 schwenkbar befestigt. Der Hydraulikzylinder 8 ist mittels eines Hochdruckschlauches 9 mit dem schlepperseitigen Steuerventil 10 verbunden. Am unteren Ende des Zylinders 8 ist ein vorgespannter Druckspeicher 11 mittels einer Abschlußplatte 12 lösbar mit dem Zylinder verbunden. Ferner ist der Zylinder 8 mit einer einstellbaren Büchlaufdrossel 13 versehen.
  • Am Ende der Kolbenstange 14 ist eine Entriegelungsklaue 15 befestigt, durch deren Langloch 16 ein federbeRasteter-Riegel 17 in eine der Riegeirasten 2 eingreifte Der federbelastete Riegel 17 ist in einem Gehäuse 18 parallel zur Wendeachse 3 verschieblich gelagert.
  • Mit dem Riegel 17 ist ein konischer Druckring 19 verbunden, an dem sich eine Druckfeder 20 abstütst.
  • Zum Auffüllen des kolbenseitigen Zylinderraumes mit Öl ist die Abschlußplatte 12 mit einer Spezialfüllsehraube 21 mit Rückschlagventil ausgerüstet.
  • Die Vorrichtung arbeitet wie folgt In den Abbildungen 1, 2 und 3 ist die Drehvorrichtung in einer der Endlagen dargestellt, d.hv der Riegel 17 ist in der Riegelraste 2 eingerastet, und das schlepperseitige Steuerventil 10 steht in Mittellage, ist also geschlossen, so daß kein Öl über die Schlauchleitung 9 zurückfließen kann.
  • Die Drehung wird nun dadurch eingeleitet, daß das Steuerventil 10 geöffnet wird, wodurch de Kolbenstange 14 durch den vorgespannten Druck des Druckspeichers 11 eingeschoben wird. Dabei bewegt sich auch die Entriegelungsklaue 15 im Langloch 16 nach oben und schiebt über den konischen Ring 19 den federbelasteten Riegel 17 aus der Riegelraste 2, so daß nunmehr der nicht näher dargestellte Pflug um die Wendeachse 3 hochgeschwenkt wirkt.
  • Die Drehgeschwindigkeit läßt sich dabei über die Rücklaufdrossel 13 stufenlos einstellen. De r Riegel 17 bleibt bis zur oberen Strecklage in zuräck@@zogener Stellung.
  • Kurz vor Erreichen der Strer-klage wird das Steuerventil 10 umgeschaltet, so daß der Riegel 17 im Langloch 16 die Totpunktlage durchlaufen kann nach wird der Kolben von der Schlepperhydraulik von oben mit Öl beaufschlagt und die Kolbensxange 14 wieder ausgefahren. Der Riegel 17 gleitet dabei wieder nach vorne und liegt am oberen Ende des Langloches 16 an, wie Abb. 4 seiht.
  • Nun wird der Pflug in die neuc Arbeitsstellung gegen den Vorspanndruck des Druckspeichers 11 sicher weitergedreht. Der Riegel 17 rastet nach Erreichen der Riegelraste 2 wieder in diese ein. Das Öl auf der Kolbens tangenseite ist im Druckspeicher 11 für den nächsten Drehvorgang wieder gespeichert. Das Steuerventil 10 wird weder geschlossen, P a t e n t a n s p r ü c h e

Claims (4)

  1. Patenlan spruche 9 Hydraulische Drehvorrichtung für Drehpflüge mit einem doppeltwirkenden Arbeitszylinder und nur einem schlepperseitigen Schlauchanschluß, bei der der Arbeitszylinder für eine volle Pflugdrehung zwei Hübe ausführt, und nach jedem Hub das am Schlepper befindliche Steuerventil umgeschaltet und der Pflug in seiner jeweiligen Arbeitslage mechanisch verriegelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Arbeitszylinder (8) auf der Kolbenstangenseite in zusammengeschobener Stellung mit Öl gefüllt und an einen vorgespannten Druckspeicher (ii) angeschlossen ist, dessen Vorspanndruck in der ersten Drehhälfte des Pfluges nach Öffnen des Steuerventils (10) den zylinderseitigen Kolbenraum entlastet, und der Kolben in der zweiten Drehhälfte des Pfluges gegen den Druck des Druckspeichers (11) belastet wird.
  2. 2. Drehvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Kolbenstangenende eine bekannte Entriegelungsklaue (15) angeordnet ist, die unmittelbar am federbelasteten Riegel (17) der Endlagenverriegelung angreift.
  3. 3. Hydraulische Drehvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckspeicher (11) mit dem Arbeitszylinder (8) eine Einheit bildet und mittels einer Schraubverbindung mit diesem verbunden ist.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Zylinderfuß eine an sich bekannte Rücklaufdrossel (13) angeordnet isto
DE19712164354 1971-12-23 1971-12-23 Hydraulische drehvorrichtung fuer drehpfluege Pending DE2164354A1 (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2295688A1 (fr) * 1974-12-28 1976-07-23 Hengstler Erwin Dispositif hydraulique de retournement pour charrue a double corps
DE2947378A1 (de) * 1979-11-24 1981-05-27 Bernard van Lengerich Maschinenfabrik GmbH & Co, 4448 Emsbüren Hydraulischer antrieb einer drehvorrichtung fuer drehpfluege

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2295688A1 (fr) * 1974-12-28 1976-07-23 Hengstler Erwin Dispositif hydraulique de retournement pour charrue a double corps
DE2947378A1 (de) * 1979-11-24 1981-05-27 Bernard van Lengerich Maschinenfabrik GmbH & Co, 4448 Emsbüren Hydraulischer antrieb einer drehvorrichtung fuer drehpfluege

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