DE2332419A1 - Zugmaschine mit geraetetraeger - Google Patents
Zugmaschine mit geraetetraegerInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Zugmaschine mit Geräteträger, der
mittel» eines in Abhängigkeit yen dem auf das Arbeitsgerät einwirkenden
Zug duroh ein Steuerorgan steuerbaren Kraftantriebes heb- und senkbar und der mittels eines diesen Kraftantrieb beeinflussenden
Stellorgans auf eine bestimmte Arbeit«höh· des Arbeitsgerätes
einstellbar ist.
Bei derartigen, meistens als Ackerschlepper eingesetsten Zugmaschinen
kann es für Planierungezweoke erwünscht sein, daß der
auf das Arbeitsgerät einwirkende Zug ständig auf einem im wesentlionen
konstanten Vert gehalten und die für das Arbeitsgerät
eingestellte Arbeitehöhe nioht nach unten unterschritten wird. Da eine ■ölehe Wirkung nioht bei den beispielsweise in
309883/0529 . 2 -
der OB-PS 2 996 lkk vorbeschriebenen und in den bekannt·» Ford-Sohleppern
verwirklichten Zugmaschinen «rzielbar ist, ist darin
die eigentliche Aufgabe der vorliegenden Erfindung zu erblicken, deren Zielsetzung daneben eine allgemeine Verbesserung der Steuerung
des speziell bei diesen Zugmaschinen durch einen mittels Druckflüssigkeit betriebenen Hydraulikzylinder mit zugeordnetem,
die Zu- und Abströmung des Druckmittel» steuerndem und durch einen
zugabhängigen Servohebel und einen arbeitshöhonabhängigen
Servohebel beeinflußbarem Steuerventil bereitgestellten Kraftantriebes ist·
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einer Zugmaschine mit Geräteträger
der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß das Steuerergan und das Stellorgan se mit dem Kraftantrieb gekoppelt
sind, dafi die mittels des Stellorgan· jeweils eingestellte Höhenlage
des Geräteträgers nur nach oben überschritten, nicht dagegen naoh unten unterschritten werden kann, sobald eine Abweichung des
mittels des Steuerorgan* auf einen ha? »tarnt*n Wert eingestellten,
in der betreffenden Arbeitskühe des Arbeitsgerätes auf dieses einwirkenden
Zuges auftritt, Scfsra der Kraftantrieb durch, den besagten,
mittels Druckflüssigkeit beiri»b#n*n Hydraulikzylinder mit
zugeordnetem Steuerventil l?<treiige* + ,.1ϊΐ wird, ist die zweckmäßigste
Ausbildung der Erfindung, darin asu a «hen, daß die beiden, dieses
Steuerventil beeinflussenden Servohebel auf einem gemeinsamen Drehzapfen gelagert sind, der zur Betätigungsmögliohkelt des Steuerventils
durch jeden dieser beiden Servohebel eine gegen das Steuerventil bewegliche Abstützung aufweist« Dabei sind die beiden Serve&sbel
zweokmäßig an ihrem dem Drehzapfen abgewandten Sade unter
Vermittlung einer jeweiliges, mit dem betreffenden Servohebel
eine gleitende Berührung aufweisendes Gelenkverbindung durch je einen in einem Stell- bzw« Führung!b»g»e bewegliches Stellhebel
lageeinstellbar.
Es wird damit eine Zugmaschine bereitgestellt, mittels welch«· Planierungsarbeiten vergleichsweise rasoh durchgeführt word«« können,
oka· daß es dabei auf die Einhaltung besonderer Bt€i.«imaf.,T-
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anweisung«! für Aas rirngmiii mittels einer Dreipunktaufhängung
an dan Geräteträger angehängt« Arbeitsgerät ankommt· Weiter· rerteilhafte
und sweokmäßige Ausbildungen der Erfindung sind in den
darauf besegenen Ansprüchen erfaßt.
Eine augenblicklich bevorzugte Ausftthrungsforn der Erfindung 1st
in der Zeichnung sohomatiseh dargestellt und wird nachfolgend näher beschrieben· Es zeigt*
Fig· i in eine« Längssohnitt durch den betreffenden Getriebekasten
die für die zugahhängigc Steuerung des Kraftantriebes für den Geräteträger »aßgebenden Teile, wobei
auch die damit verbundenen, der Höheneinstellung des Geräteträgers
dienenden Teile teilweise gezeigt sind,
Fig· 2 in eine« entsprechenden Längsschnitt die für die Höheneinstellung
des Geräteträgers Maßgebenden Teile,
Fig. 3 in einem entsprechenden Querschnitt die i.i den Figuren
1 und S gcBolgten Teile des Bodienungsmecnanisnus für
den Geräteträger und
Fig. h in etwas vergrößerten Maßstab eine Ansicht der beiden
Drehhebel, die auf der Bedienungswelle für den zugabhängigen Servehebel angeordnet sind«
Das hier beschriebene Ausftthrungsbeisplel der Erfindung ist an
dem bekannten Ferd-iohlepper rorwirklioht, in welchem der Geräteträger
duroh einen mittels Druokflttsslgkeit betriebenen Hydraulikzylinder
IO hob- und senkbar ist* Der Hydrauliksylinder 10 ist an
der Unterseite dos Deckels Ii des Zentralgehäuses der Zugmaschine
montiert und besitzt einen einfach wirkenden Kolben 12, an welchem
ein Verbindungelenker 14 su einem Stoßarm 15 für den Geräteträger angelenkt ist* Der Stoßarm 15 ist as einer in dem Deekel 11 gelagerton
Kippwelle 16 befestigt, an deren über den Deokol hinausragenden Enden ein Hebearm 17 fur den daran mittels seiner unteren
Lenker angelenkten Geräteträger befestigt ist.
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Die Zu- und Abströmung der Druckflüssigkeit zu und ren dem Hydraulikzylinder
10 wird durch, ein Steuerrentil 19 gesteuert, welohes
einen alt Steuerbunden versehenen Ventilkörper 20 umfaßt·
Sefern dureh diese· Steuerventil 19» 20 die Zuströmung von Druckflüssigkeit
zu dem Hydraulikzylinder 10 angesteuert wird, wird dadurch dessen Kolben 12 im Sinne einer Anhebung des Geräteträgers
versohoeen. Sefern das Steuerventil 19, 20 die Anströmung
der Druckflüssigkeit aus den Hydraulikzylinder 10 ansteuert,
wird andererseits der Geräteträger unter der Auswirkung des dann wirksamen Schwergewichts abgesenkt· Eine Verschiebung des Ventilkörpers
20 in Fig· i nach rechts löst das Anheben des Geräteträgers aus, während dessen Verschiebung nach links die Abströmung
der Druckflüssigkeit aus dem Hydraulikzylinder 10 und damit das
Absenken des Geräteträgers erlaubt. Der durch eine Feder 21 nach links, also in die das Abströmen der Druckflüssigkeit aus dem
Hydraulikzylinder erlaubende Grenzlag«,vorgespannte Ventilkörper
20 besitzt nooh eine mittlere Neutrallage, in welcher weder eine Zuströmung nooh eine Abstroaung des Druckmittels zu bzw· von dem
Hydraulikzylinder stattfind#t« Der Geräteträger wird also in dieser
Neutrallage des Ventilkörpers 20 auf einer konstanten Höhe gehalten«
Die axiale /ersehiebung des Ventilkörperβ 20 wird durch eine Ablaufrolle
22 vorgenommen, die auf einem beweglichen Drehzapfen 2h
gelagert ist. Der Drehzapfen 24 ist an zwei um eine feste Aohse
27 gtgen das Steuerventil 19, 20 verschwenkbaren Hebeln 25 und 26
angeordnet. Die AcLse 27 ist an einem Auslegerarm 29 angeordnet,
der an dem Ventilgehäuse befestigt 1st, Eine Verlängerung 30 des
einen Hebels 26 liegt im Vercchiebeweg des Kolbens 12 am offenen,
in Fig. 1 linken Ende des Hydraulikzylinders 10, so daß der Kolben 12 mit dieser Hebelverlängerung 30 In Berührung kommen kann,
sobald der Geräteträger seine Hochlage erreicht hat. Diese Berührung
hat zu diesem Zeltpunkt zur Folge, daß der Ventilkörper 20 in seine Neutrallage verschoben wird, so daß dann keine weitere
Zuströmung von Druckflüssigkeit zu dem Hydraulikzylinder mehr stattfinden kann und der Geräteträger In seiner Hochlage gehalten
wird»
In nicht näher dargestellter Weise wird der auf den Geräteträger bzw, auf das daran angehängte Arbeltsgerät einwirkende Zug durch
dessen oberen Zuglenker auf einen Plunger 31 übersetzt, weleher den Deekel 11 des Zentralgehäuses naoh hinten überragt. Der mit
einer Zugfeder 32 beaufschlagte Plunger 31 übersetzt die am oberen
Zuglenker des Geräteträgers wirksame Reaktionskraft unter einer mehr oder weniger wirksamen Kompression der Zugfeder 32 auf
einen ersten Serrohebel 34, der auf dem beweglichen Drehzapfen 24 gelagert ist.
Der zugabhängige Servohebel 34 erstreckt sich bezüglich des Drehzapfens 24 naeh oben. Sein oberes Ende ist mit einem kurbelartigen
Stellnooken 35 in Berührung gehalten, der an einer hohlen Bedienungswelle
36 befestigt ist. Die Bedienungewelle 36 kann mittels
eines an Ihrem den Gehäusedeokel 11 naoh außen überragenden
Ende befestigten Stellhebels 37 gedreht werden, der in einem Stell- bzw. Führungsbegen 39 beweglioh ist. Sofern der folglich
der Einstellung eines bestimmten Zuges, unter welchem die Zugmaschine arbeiten soll, dienende Stellhebel 37 in Fig. 1 Im Uhrzeigergegensinn
bewegt wird, wird dadurch das obere Ende des Servehebels 34 um den Drehzapfen 24 naoh rückwärts versehwenkt, wodurch die Zugmaschine für ein Arbeiten unter geringerem Zug eingestellt
ist· Sofern der Stellhebel 37 naoh der entgegengesetzten Riohtung, also im Uhrzeigersinn, bewegt wird, wird dadurch die
Zugmaschine für ein Arbeiten unter höherem Zug eingestellt. Die entepreohende Grenzlage des Stellhebels 37 ist dabei so gewählt,
daß die Zugmaschine auch bei einem mgenüber dem Wert höheren Zug arbeiten kann, weloher durch die maximale Einwärtsbewegung des
Plungers 31 dargestellt wird. Die Zugmaschine kann folglioh, falls erwUnsoht, auoh bei sehr hohen Zugwerten betrieben werden, ohne
daß dabei ein Anheben des Geräteträgers bzw. des daran angehängten Arbeitsgerätes stattfindet. Der an dem Gehäusedeokel 11 montierte
Stell- bzw. FUhrungsbogen 39 besitzt im übrigen einen Führungssohlitz
41 für eine als Anschlag für den Stellhebel 37 dienende Stellsehraube 40f die mittels einer Flügelschraube 42 in
einer beliebigen Lage festgestellt werden kann. Der Stellhebel 37
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kann folglich immer in die für einen bestimmten, al· zulässig erachteten
Zug maßgebende Lage gebracht werden·
Der Plunger 31 besitzt eine Gelenkverbindung mit dem Servehebel
34, die durch einen an diesem Hebel etwa mittig angreifenden Teleskoplenker 44 bereitgestellt ist. Der Teleskoplenker 44 wird
duroh eine Zug-Überlagerungsfeder 45 gedehnt, so daß er gegen die Kraft dieser Feder verkürzt werden kann, sobald ein plötzlioher
Anstieg des auf den Geräteträger bzw. das daran angehängte Arbeitsgerät einwirkender» Zuges und damit «ine plötzliche Bewegung
des Plungers 31 auftritt. Die Verkürzung des Teleskoplenkers 44 hat zur Folge, daß es dabei dann nicht zu einer Verbiegung
der Verbindungselemente mit dem Steuerventil 19, 20 kommt.
Diese Gelenkverbindung zwischen dem Plunger 31 und dem Servohobel
34 ist dabei weiterhin solcher Art, daß der Teleskoplenker 44 auch dann geringfügig verkürzt 1st* wenn die Verlängerung 30
des Hebels 26 in der Hochlage des Geräteträgers in Berührung tritt mit dem Kolben 12 des Hydrauliksr/linderβ. Jeder Stellung
des oberen Endes des Servohebels ^h und damit jeder Stellung des
Stellhebels 37 entspricht Ire vorigen eise bestimmte Kompression
der Zugfeder 32, so daß der Vsati!körper 20 des Steuerventils
immer in seine Neutrali&ge versehoTbur, werden kann, in welcher
keiae Zu- und Anströmung des Druckmittels zu bzw, von dem Hydraulikzylinder
stattfindet. Sobald der Zug unter dieses jeweils bestimmten Kompressionswert der Zugfeder 32 abfällt, kam sich doshalb
dann der Plunger 31 nach links in Fig· I bewegen, wodurch
eine Verschwenkung des unteren Sudes des Servohebels 34 um dessen
oberes Ende als der augenblicklichen Schwenkachse stattfindet.
Die Ventilfeder 21 kann folglich dann den Ventilkörper 20 naoh links bewegen, so daß die Druckflüssigkeit aus dem Hydraulikzylinder
abströmen kann und folglich der Geräteträger aus Äer
jeweiligen Höhenlage abgesenkt wird. Dadurch wird anderen si. τ β
dor bezüglich des Geräteträgers bzw· bezüglich dem daran aufgehängten Arbeitsgerät wirksame Zug auf den Wert erhöht, &er mittels
de» Stellhebels 37 eingestellt wurde, so daß die Einhaltung
eines im wesentlichen konstanten Zuges gewährleistet is*,
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andererseits der wirk·»«· Zug den mittel« d·· Stellhebels 37 vorgewählten
Wert übersteigt, dann wird dabei eine zusätzlich· Kompression
der Zugfeder 38 verursacht. Di··· zusätzliche Kompression
der Zugfeder 38 löst eine Bewegung de* Servohebels 34 naoh
rechte au·, wobei wieder»· dessen oberes Ende als Momentane
8ohwenkaohse wirkt. Der Ventilkörper 20 wird felglich in diesem
Fall nach rechts verschoben und in die Grenzlage gebracht, in welcher eine Zustromung der Druckflüssigkeit in den Hydraulikzylinder
10 stattfindet· Folglich wird der Geräteträger angehoben und in die Höhenlage gebracht, in welcher der mittels des Stellhebele
37 vorgewählte Zug wirksam ist.
Die jeweilige Höhenlage des Geräteträgers bzw. des daran angehängton
Arbeitsgerätes wird unter Vermittlung eines Steuernekkens %6 übersetzt, der an der Kippwelle 16 befestigt und mit einem
arboitshöhemabhänglgen Servehobel 47 in Berührung gehalten
ist. Das untere Ende dieses Servohebels 47 ist ebenfalls auf dem bewegliehen Drehzapfen 84 gelagert, während sein oberes Ende
durch einem kurbelartigen Stellnocken %9 beeinflußbar it, der
an einer innerhalb 'der Hohlwelle 36 angeordneten Bedienungswelle 50 befestigt ist. An dem über das Zentralgehäue· vorstehenden
Ende dieeer Bedienungftlle 50 ist ein Stellhebel 51 befestigt,
der ebenfalls in dem Stell- bzw. Ftthrungsbogen 39 beweglich ist.
Sofern der Stellhebel 51 nach vorne und unten, also im Uhrzeigersinn
in Fig· 2, bewegt wird, wird daduroh der Geräteträger abgesenkt,
während bei einer Bewegung dieses Stellhebels 51 naoh oben und hinten ein Anheben des Geräteträgers stattfindet.
Auf dem inneren Ende der hohlen Bedienungswelle 36 sind zwei Drehhebel
58 und 5h angeordnet, die durch eino diese Welle umfassende
Torsionsfeder 55 gegeneinander verspannt sind. Eine mit dem
einen Hebel 58 versehraubte Schraube 56 faßt in einen gekrümmten
FUhrungsschlitz 53 dos anderen Hebels 54 ein, wodurch die relative
Drehbewegung der beiden Drehhebel 58, 54 zwei Grenzlagen erhält«
In der in Fig. 2 gezeigten Grenzlage schließen die beiden Drohhebel 58, 54 einen auf die Achse der Bedienungswolle 36 bezogenen
Mittelpunktswinkel von etwa 60° ein für die Verhältnisse
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ihrer jeweiligen Berührung mit einem an dem Servohebel 47 etwa mittig befestigten Polster 57 und dem Steuernocken 46.
Wird der Stellhebel 51 in dem Stell- bzw. Führungsbogen 39 in
eine bestimmte Lage bewegt, dann wird dabei der an der entsprechenden Bedienungswelle 50 befestigte Stellnocken 49 das obere
Ende des zugeordneten Servohebels 47 in Fig. 2 entweder nach vorwärts oder nach rückwärts kippen, wobei dessen Berührungslinie
mit dem durch den Steuernocken 46 eingestellten Drehhebel 52 als momentane Kippachse auftritt. Das untere Ende des Servohebels 47
erfährt folglich eine Relativbewegung zu dem Steuerventil 19, 20, so daß entweder eine Zuströmung von Druckflüssigkeit zu dem Hydraulikzylinder
10 oder eine Abströmung derselben aus dem Hydraulikzylinder angesteuert wird* Die Torsionsfeder 55 übernimmt dabei
dieselbe Aufgabe wie die Feder 55 des Τ·1·* ko ρ lenke rs 44, d.h.
auch die Torsionsfeder 55 verhindert eine Verbiegung der Verbindungselemente zu dem Steuerventil 19, 2Q1 sollte der Stellhebel
51 in eine Lage bewegt werdtsi, in welcher der Ventilkörper 20 in
eine jenseits seiner Grenzlage liegende Lage verschoben werden könnte.
Es liegt folglich für den Kraftantrieb des Geräteträgers einer Zugmaschine eine Einrichtung vor, die ein Absenken desselben unter
die mittels des Stellhebels 51 jeweils gewählte Arbeitehöhe verhindert. Ist der Stellhebel 51 in seine bezüglich des Stellbzw.
Führungsbogens 39 tiefste Lage verschoben, dann kann der mittels des anderen Stellhebels 37 eingestellte Zug durch entsprechende
Steuerung des Kraftantriebes für den Geräteträger auf einem im wesentlichen konstanten Wert gehalten werden. Der Geräteträger
wird also im Betrieb der Zugmaschine ständig zwischen der entsprechenden Tieflage des an ihm angehängten Arbeitsgerätes
und der maximalen Hochlage bewegt, und zwar in Abhängigkeit von dem jeweils wirksamen Zug, der dabei auf den Servohebel 34 übersetzt
wird. Sofern der Stellhebel 51 in eine Lage eingestellt
ist, in welcher das an den Geräteträger angehängte Arbeitsgerät eine gegenüber der Tieflage höhere Lage einnehmen soll, dann
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kommt es bei einer Überschreitung des mittels des Stellhebele vorgewählten Zuges zu einer Verschiebung des Ventilkörpers 20 in
die Grenzlage, in welcher eine Zustrb'mung der Druckflüssigkeit
zu dem Hydraulikzylinder stattfindet» so daß der Geräteträger
aus der betreffenden Höhenlage nach oben angehoben wird. Fällt der an dem Arbeitsgerät wirksame Zug jedoch unter den mittels
des Stellhebels 37 vorgewählten Wert ab, dann findet nicht die sonst erwartete Verschiebung des Ventilkörpers 20 in die Grenzlage
statt, in welcher die Druckflüssigkeit aus dem Hydraulikzylinder abgeströmt wird, vielmehr wird dann einer Ausweichbewegung
des Servohebels 3k der Vorrang gegeben, d.h. in diesem
Fall wird dann das obere Ende dieses Servohebels 34t von dem zugeordneten
Stellnooken 35 wegbewegt, so daß der Geräteträger bzw.
das daran angehängte Arbeitsgerät nicht die mittels des Stellhebels 51 vorgewählte Höhenlage unterschreiten kann.
Zur Vervollständigung der Beschreibung wird abschließend noch darauf
hingewiesen, daß die beiden Bedienungswellen 36 und 50 innerhalb
eines Lagerrohres 59 angeordnet sind, an dessen äußerem Ende der Stell- bzw. Führungsbogen 39 befestigt ist. Gegen diesen
ist der Stellhebel 37 durch eine Tellerfeder 60 vorgespannt, und gleichartig ist der Stellhebel 51 durch eine Tellerfeder 62
gegen den einen Schenkel eines im wesentlichen U-förmigen Stützkörpers 61 für den Stell- bzw. Führungsbogen 39 vorgespannt. In
dem einen Schenkel des FUhrungskörpers 61 ist die noch über das
Lagerrohr 59 in dem Zentralgehäuse gelagerte Hohlwelle 36 gelagert,
während in dessen anderem Schenkel die noch in der Hohlwelle 36 gelagerte Welle 50 gelagert ist.
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Claims (11)
- -ΊΟ-A a ε ρ r ü c h eI0) Zugmaschine mit Geräteträger, der mittels eines in Abhängigkeit von dem auf das Arbeitsgerät einwirkenden Zug durch ein Steuerorgan steuerbaren Kraftantriebes heb- und senkbar und der raittf1* eines diesen Kraftantrieb beeinflussenden Stellorgans au± ame bestimmte Arbeitshöhe des'Arbeitsgerätes einstellbar ist, dadurcb gekennzeichnet , daß das Steuerorgan und das Stellorgan so mit dem Kraftantrieb gekoppelt sind, daß die mitteln des Stellorgans jeweils eingestellte Höhenlage des Geräteträgers nur nach oben überschritten, nicht dagegen nach unten unterschritten werden kann, sobald eine Abweichung des mittels des Steuerorgan auf einen bestimmten Wert eingestellten, in der betreffenden Arbeitshöhe des Arbeitsgerätes auf dieses einwirkenden Zuges te. 1-tritt.
- 2. Zugmaschine nach Anspruch ls wobei der Kraftantrieb durch mittels Druckflüssigkeit betriebenen, einfach wirkenden Hydraulikzylinder bereitgestellt ist, dessen die Zu- und Abströmring Druckmittels steuerndes Steuerventil diirch einen zugabhäBgigsi Servohebel und einen arbeitshöhenabhängigen Servohobel beeicilußbar ist, dadurch gekennzeichnet , daß die beiovic Servohebel (34, 47) auf einem gemeinsamen Drehzapfen (24) gelagert sind, der zur Betätigungsmö'glichkeit des Steuerventils (i9, 20) durch jeden dieser beiden Servohebel eine gegen das Steuerventil beweglich· Abstützung (25, 26, 27, 29) aufweist.
- 3· Zugmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehzapfen (24) an wenigstens einem um eine feste Achse (27) gegen das Steuerventil (±9, 20) verschwenkbaren Hebel (25, 26) angeordnet ist.
- 4. Zugmaschine nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichn β t , daß durch den Drehzapfen (24) eine mit dem Steuerventil (19» 20) in Wirkverbindung tretende Ablaufrolle (22) gelagert ist.
- 5· Zugmaschine nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet , daß der den Drehzapfen (24) der beiden Seryohebel (34, 47) lagernde Hebel (25» 26) eine im Verschiebeweg des Kolbens (12) dos— 2 —309883/05?^2 3 3 2 A 1 9 HHydraulikzylinders (iO) liegende Verlängerung (30) aufweist, mit welcher der Kolben in der Hochlage des Geräteträgers zur Verhinderung einer weiteren Aufwärtsbewegung in Berührung treten kann.
- 6. Zugmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5» dadurch g e k e η η zeichnet , daß die beiden Servohebel (34b, 47) an ihrem dem Drehzapfen (24) abgewandten Ende unter Vermittlung einer jeweiligen, mit dem betreffenden Servohebel eine gleitende Berührung aufweisenden Gelenkverbindung durch je einen in einem Stellbzw. Pührungsbogen (39) beweglichen Stellhebel (37, 51) lageeinstellbar sind.
- 7. Zugmaschine nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet , daß die Gelenkverbindungen zwischen den Servohebeln (34, 47) und deren Stellhebeln (37» 51) so ausgelegt sind, daß der zugabhängige Servohebel (34) von seinem Stellhebel (37) gelöst wird, sobald der mittels ihm vorgewählte Zug auf einen Wert abfällt, bei welchem sonst die jeweils mittels des Stellorgans eingestellte, dann durch den arbeitshö'henabhängigen Servohebel (47) gehaltene Höhenlage des Geräteträgers unterschritten werden könnte.
- 8. Zugmaschine nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei der auf das Arbeitsgerät einwirkende Zug auf einen durch eine Zugfeder beaufschlagten Plunger übersetzt wird, welcher eine Gelenkverbindung mit dem zugabhängigen Servohebel aufweist, dadurch gekennzeichnet , daß der Verbindungslenker zwischen dem Plunger (31) und dem betreffenden Servohebel (34) als ein am Servohebel etwa mittig angelenkter Teleskoplenker (44) ausgebildet ist, der gegen die Kraft einer Druckfeder (45) verkürzbar ist.
- 9. Zugmaschine mindestens naoh einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet , daß der eine Stellhebel (37) an einer Drehwelle (36) befestigt ist, die mit einem Stellnocken (35) für das zugeordnete Ende des zugabhängigen Servohebelβ (34) fest verbunden ist.309883/0 F> ? ^
- 10. Zugmaschine mindestens nach einem der Ansprüche 6 bis 9» dadurch gekennzeichnet , dafl der andere Stellhebel (51) an einer konzentrisch zu der einen Drehwelle (36) angeordneten weiteren Drehwelle (50) befestigt ist, die mit einem Stellnocken (49) für das zugeordnete Ende des arbeitshöhenabhängigen Servehebels (47) fest verbunden 1st, wobei auf einer der beiden Drehwellen zwei durch eine Torsionsfeder (55) gegenseitig vorgespannte Drehhebel (52, 54) angeordnet sind, von welchen der eine Hebel (54) mit einem an der den Geräteträger lagernden Kippwelle (16) befestigten Steuernocken (46) und der andere Hebel (52) mit dem arbeitshöhenabhängigen Servohebel (47) in Berührung gehalten ist.
- 11. Zugmaschine nach Anspruch 10, dadurch ge kennzeichnet ,daß die beiden Drehhebel (52, 54) mit einer gegenseitigen, für zwei relative Grenzlagen der Hebel maßgebenden Führung (53» 56) versehen sind.309883/OF?
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