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DE1157315B - Flaechentransistor mit einem Halbleiterkoerper mit drei Zonen abwechselnden Leitungstyps und Verfahren zum Herstellen - Google Patents

Flaechentransistor mit einem Halbleiterkoerper mit drei Zonen abwechselnden Leitungstyps und Verfahren zum Herstellen

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Publication number
DE1157315B
DE1157315B DEP25083A DEP0025083A DE1157315B DE 1157315 B DE1157315 B DE 1157315B DE P25083 A DEP25083 A DE P25083A DE P0025083 A DEP0025083 A DE P0025083A DE 1157315 B DE1157315 B DE 1157315B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
zone
semiconductor body
area
base
coating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP25083A
Other languages
English (en)
Inventor
Mason Alonzo Clark
Alden Stevenson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pacific Semiconductors Inc
Original Assignee
Pacific Semiconductors Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pacific Semiconductors Inc filed Critical Pacific Semiconductors Inc
Priority to DEP25083A priority Critical patent/DE1157315B/de
Publication of DE1157315B publication Critical patent/DE1157315B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D62/00Semiconductor bodies, or regions thereof, of devices having potential barriers
    • H10D62/80Semiconductor bodies, or regions thereof, of devices having potential barriers characterised by the materials
    • H10D62/83Semiconductor bodies, or regions thereof, of devices having potential barriers characterised by the materials being Group IV materials, e.g. B-doped Si or undoped Ge
    • H10D62/834Semiconductor bodies, or regions thereof, of devices having potential barriers characterised by the materials being Group IV materials, e.g. B-doped Si or undoped Ge further characterised by the dopants
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C30CRYSTAL GROWTH
    • C30BSINGLE-CRYSTAL GROWTH; UNIDIRECTIONAL SOLIDIFICATION OF EUTECTIC MATERIAL OR UNIDIRECTIONAL DEMIXING OF EUTECTOID MATERIAL; REFINING BY ZONE-MELTING OF MATERIAL; PRODUCTION OF A HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; SINGLE CRYSTALS OR HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; AFTER-TREATMENT OF SINGLE CRYSTALS OR A HOMOGENEOUS POLYCRYSTALLINE MATERIAL WITH DEFINED STRUCTURE; APPARATUS THEREFOR
    • C30B31/00Diffusion or doping processes for single crystals or homogeneous polycrystalline material with defined structure; Apparatus therefor
    • C30B31/06Diffusion or doping processes for single crystals or homogeneous polycrystalline material with defined structure; Apparatus therefor by contacting with diffusion material in the gaseous state
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D10/00Bipolar junction transistors [BJT]
    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
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    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D99/00Subject matter not provided for in other groups of this subclass
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    • H10P95/00

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Bipolar Transistors (AREA)

Description

  • Flächentransistor mit einem Halbleiterkörper mit drei Zonen abwechselnden Leitungstyps und Verfahren zum Herstellen Die Erfindung bezieht sich auf einen Flächentransistor mit einem Halbleiterkörper mit drei Zonen abwechselnden Leitungstyps.
  • Bei Transistoren unterscheidet man im wesentlichen Spitzenkontakttransistoren, aus der Schmelze gezog,2nc Schichttransistoren, legierte Flächentransistoren und Diffusions-Flächentransistoren. Außerdem können auch verschiedene Kombinationen dilieser Typen benutzt werden. Die vorliegende Eifindung befaßt sich mit einem Transistor, der in seiner zur Zeit bevorzugten Ausführungsform ein Diffusions-Flächentransistor ist und der als eine Halbleitertriode oder als ein mchrere Schichtübergänge aufweisendes Bauelement, wie z. B. als eine Halbleitertetrod--, aufgefaßt werden kann. Bei dieser Art von Transistor werden die als Emitter und Kollektor wirkenden gleichrichtenden Sehichtübergänge oder Sperrschichten dadurch erzeugt,,daß# man zu einem N- oder P-leitenden Bereich eines Halbleitermaterials daran anstoßende andere 'Bereiche entgegengesetzten Leitungstyps herstellt.
  • Der hier verwendete Ausdruck #>Halb!eitermaterial<# soll dabei alle solche Materialien -wie Gerrnanium. Silizium. Germanium-Silizium-Legierungen und Verbindungon, wie z. B. Siliziumkarbid. Indium-Antimonid, Gallium-Antimonid, Aluminium-Antimonid, liidium-Arsoniü', Gallium-Arsenid, Gallium-Phosphor-Lcgierungen, Indium-Plaosphor-Legierungen u. dglumfassen. Der Ausdruck »aktives Störelement« oder » dotierender Fremdstoff« soll solche Verunreinigungen innerhalb des Halbleiterkörpers bezeichnen, die die elektrischen Gleichrichtereigenschaften des Halbleitermaterials beeinflussen, im Gegensatz zu solchen Verunreinigungen, die keinen wesentlichen Einfluß auf diese Eigenschaften ausüben. Aktive Störelemente werden im allgemeinen als Donatorei,-mente, wie z. B. Wismut, Phosphor, Arsen und Antimon, und als Akzeptorstörelemente, wie z. B. Bor., Aluminium., Gallium und Indium., bezelchret.
  • Eine Zone des Halbleitermaterials, die einen überschuß an Donatorstörelementen aufweist und damit einen überschuß an freien Elektronen besitzt, wird damit als mit einem Störelement gedopter N-leitender Bereich bezeichnet. Ein mit einem Störelement ge- dopter P-leitender Bereich ist ein solcher, der einen überschuß an Akzeptorstörelementatomen enthält, woraus sich ein Mangel an Elektronen oder ein überschuß an Löchern ergibt, oder, anders gesagt, ein N-leitender Bereich ist ein Bereich mit Elektronenleitung, während ein P-leitender Bereich ein Bereich mit Löcherleitung ist.
  • Eine stark gedopte N-leitende Zone kann auch als N4--Zone bezeichnet werden, wobei das Pluszeichen anzeigt, daß die Konzentration aktiver Störelemente in dieser Zone größer ist als die geringstei Anzahl, die notwendig ist, um den Leitungstyp der Zone festzulegen. In gleicher Weise soll unter einer P+-leitenden Zone eine solche Zone verstanden werden, die stärker als normal gedopt ist, um eine P-leitende Zone hervorzurufen. Eine Zone im Halbleitermaterial, in der die Donator- und Akzeptorstörelemente im wesentlichen einander die Waage halten, so daß die überschußladungsträgerkonzentration sehr klein und der spezifische Widerstand sehr hoch ist, wird als im wesentlichen eigenleitende Zone bezeichnet. Eine im wesentlichen eigenleitende Zone kann im folgenden auch als 1-leitende Zone bezeichnet werden.
  • Wenn ein durchgehend massiver einkristalliner Kristallkörper aus Halbleitermaterial eine N-leitende Zone aufweist, an die sich eine P-leitende Zone ansizilli#-ßt, so wird der Grenzbereich zwischen diesen beiden Zonen als PN- oder NP-Schichtübergang oder einfach als Schichtübergang bezeichnet. Ein Transistor hat mindestens zwei solcher Schichtübergänge. Wenn also eine P-leitende Schicht zwischen zwei N-leitenden Schichten liegt, so handelt es sich um einen NPN-Transistor. Wenn aber eine N-leitende Schicht zwischen zwei P-leitenden Schichen liegt, handelt es sich um einen PNP-Transistor. Die vorliegende Erfindun, -, ist selbstverständlich auf beide Arten von Transistoren anwendbar, wird der Einfachheit und Klarheit halber jedoch nur in Verbindung mit einem NPN-Transistor beschrieben.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft verschiedene neuartige Transistoranordnungen und Verfahren zum Herstellen dieser Transistoren, die insbesondere für Hochfrequenztransistoren großer Leistung vongroßer Bedeutung sind. Es wurde nämlich festgestellt ', daß die Physik der Transistorwirkung eine sehr dünne Basiszone fordert, damitmian Transistoren herstellen kann, die bei hohen Frequenzen noch eine brauchbare Ausgangsleistung aufweisen, beispielsweise etwa 100 mW bei einer Frequenz oberhalb von 100 MHz. Außerdem ist es notwendig, daß die Basiszone bei Transistoren, die mit hoher Stromdichte arbeiten, sehr dünn ist. Bei Verwendung einer sehr dünnen Basiszone tritt sofort das Problem auf, wie man eine einwandfreie Kontaktverbindung mit niedrigem übergangswiderstand mit dieser Zone herstellen kann. Insbesondere muß es möglich sein, die Leitung an der sehr dünnen Basiszone anzuschließen, ohne daß dadurch ein elektrischer Kurzschluß nach der Emitterzone, der Kollektorzone oder einer anderen Zone verursacht wird. Außerdem ist es nicht erwünscht, daß die Basiszone durchschlagen wird, was jedoch schwierig zu vermeiden ist, wenn die Basiszone sehr dünn ist. Keiner der bisher bekannten Transistoren oder die zu deren Herstellung verwendeten Verfahren waren geeignet, diese Probleme zufriedenstellend zu lösen.
  • Basiszonen oder andere eindiffundierte Zonen, die entsprechend den bisher bekannten Verfahren hergestellt wurden, haben meist den weiteren großen Nachteil, daß sie eine Entartung des Halbleitermaterials zur Folge haben, insbesondere dann, wenn Bor oder Phosphor als aktives Störelement verwendet wird. Dies ist darauf zurückzuführen, daß bei dem üblichen, in einem Verfahrensschritt durchgeführten Festkörper-Diffusionsverfahren gemäß dem Stand der Technik normalerweise eine ungewöhnlich hohe Oberflächenkonzentration an aktiven Störelement-,atomen im Halbleitermaterial erzeugt wird. Beispielsweise wird bei der Herstellung eines NPN-Transistors bei einer in einem Verfahrensschritt durchgeführten Difftision von Bor als Störelement in das Siliziumhalbleitermaterial hinein gewöhnlich eine Oberflächenkonzentration von mindestens 2 - Atomen je Kubikzentimeter erreicht. Diese Oberflächenkonzentration ist beträchtlich höher als diejenige, die als maximal zulässig festgestellt wurde, um einen einwandfreiarbeitenden Schichtübergang innerhalb dieses P-leitenden Bereiches durch eine nachfolgende Diffusion eines Donatorstörelementes zu erzielen, wie im .einzelnen noch erläutert wird. Wie festgestellt wurde, Iiegt die höchste zulässige Oberflächenkonzentration von Bor-Störelementatomen bei etwa 5 - 1018 Atomen je Kubikzentimeter. In gleicher Weise führt die bisher in einem Schritt durchgeführte Diffusion von Phosphorstöratomen bei der Herstellung eines PNP-Transistors aus einem Siliziurilialbleitermaterial normalerweise zu einer ungewöhnlich hohen Oberflächenkonzentration, wobei die höchste zulässige Oberflächenkonzentration von Störelementatomen in diesem Fall praktisch die gleiche ist, wie sie für Bor in einem NPN-Transistor angegeben wurde. Die vorliegende Erfindung beschränkt nunmehr die Oberflächenkonzentration von aktiven Störelementatomen auf eine zulässige Höhe und ist in gleicher Weise bei der Anwendung von Bor in einem NPN-Transistor und von Phosphor in einem PNP-Transistor brauchbar.
  • Ferner ergeben sich verschiedene Nachteile aus der Verwendung eines dünnen Plättchens mit einem metallischen Kontakt bei der Schaffung eines Kollektoranschlusses mit niedrigem übergangswiderstand, der auch bei hohen Frequenzen brauchbar ist. Wenn ein Transistor bei hohen Frequenzen betrieben werden soll, dann ist es erforderlich, daß ein sehr dünnes Halbleiterplättchen verwendet wird. Der metallische Kontakt an diesem Plättchen ist daher außerordentl;ch zerbrechlich. Außerdem ist es bei sehr dünnen N-leitenden Kollektorzonen möglich, daß die Kollektorraumladung die gesamte Dicke der N-leitenden Zone durchdringt. Die Verwendung einer N+-leitenden Zone als Kollektorelektrodenanschluß mit niedrigem übergangswiderstand ermöglicht nicht nur einen wesentlich dauerhafteren elektrischen Kontakte weil eine viel größere Kontaktfläche möglich ist, sondem beschränkt auch die Dicke der Raun-#adung der Zone. Eine Begrenzung der Dicke der Raumladungszone hat den zusätzlichen Vorteil, daß die übergangszeit der durch diese Zone übergehenden Ladungsträger begrenzt wird, wodurch das Hochfrequenzverhalten des Transistors verbessert wird. Solche Transistoren, die eine N+-leitende Zone als Kollektorelektrodenanschluß niedrigen übergangswiderstandes verwenden, werden häufig als Transistoren mit eigenleitender Sperrschicht bezeichnet.
  • Es ist nun Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen verbesserten Transistor mit einer sehr dünnen Basiszone zu schaffen, der mit einer brauchbaren Ausgangsleistung bei viel höheren Frequenzen, z. B. über 100 MHz, betrieben werden kann, als das bisher möglich war.
  • Der Flächentransistor mit einem Halbleiterkörper mit drei Zonen abwechselnden Leitungstyps ist erfindungsgemäß so ausgebildet, daß der eine Bereich der Kollektorzone, an dem die Kollektorelektrode an-,gebracht ist, eine größere dotierende Fremdstoffkonzentration als der andere Bereich der Kollektorzone enthält, daß der andere, schwächer dotierte Bereich der Kollektorzone eine Vertiefung an einer Oberfläche hat, daß diese Oberfläche mit der Basiszone so versehen ist, daß die Dicke der Basiszone in der Vertiefung geringer ist, und daß auf der Basiszone in der Vertiefung die Emitterzone durch Diffusion angebracht ist.
  • Insbesondere ist es ein Merkmal des neuen Transistors, daß dieser auch bei hohen Stromdichten betrieben wird, zumal an der sehr dünnen eindiffundierten Basiszone ein verbesserter ohmscher Kontakt mit geringem übergangswiderstand angebracht werden kann.
  • Die Erfindung schafft ein neues Verfahren zur Begrenzung der Oberflächenkonzentration eines aktiven Störelementes in einer Zone des Halbleitermaterials. Insbesondere soll dabei durch das neue Verfahren die Oberflächenkonzentration von Bor oder Phosphor, das in Silizium eindiffundiert wird, genau geregelt werden.
  • Ein Merkmal der Erfindung besteht also darin, daß der neue NPN-Schichttransistor eine eindiffundierte Basiszone aufweist, wobei die Oberflächenkonzentration der Boratome den Wert von 5 - 1 Ols Atomen je Kubikzentimeter nicht überschreitet. Andererseits ist es auch ein Merkmal der Erfindung, daß der neue PNP-Schichttransisior eine durch Eindiffusion von Phosphor erzeugte Basiszone aufweist. bei der die Oberflächenkonzentration der Phosphoratome den Wert von 5 - 1019 Atomen je Kubikzeniimeter nicht überschreitet.
  • Gemäß der zur Zeit bevorzugten Ausführungsform dieser Erfindung wird ein Siliziumtransistor mit einer sehr dünnen P-leitenden Basiszone geschaffen. Unmittelbar anschließend an diese dünne Basiszoiir ist eine wesentlich dickere P#-leitende Zone vorgesehen, an die der Basisanschluß angeschlossen ist. Eine eindiffundierte N+Ieitende Emitterzone ist dann auf der dünnen Basiszone vorgesehen, während eine zweite N-leitende Zone auf der gegenüberliegenden Seite der Basiszone angebracht ist und als Kollektorzone dient. Anschließend an die Kollektorzone und in Berührung mit der N-leitenden Kollektorzone ist eine N+-leitende Kollektorkontaktzone vorgesehen.
  • Die neuen für die Erfindung kennzeichnenden Merkmale ergeben sich zusammen mit weiteren Merkmalen und Vorteilen der Erfindung aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen, in denen die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen erläutert ist. Selbstverständlich sollen die Beschreibung und die Zeichnungen nur der Erläuterung dienen und nicht der Beschränkun des Erfindungsgedankens. In den Zeichnungen 9 zeigt Fig 1 eine Querschnittsansicht eines als Ausgangsmaterial dienenden N-leitenden Siliziumhalbleiterkristallplättehens, Fig. 2 eine Querschnittsansicht des in Fig. 1 gezeigten Halbleiterplättchens zu Beginn dexHersteflung gemäß einer Ausführungsform der Erfindung, Fig. 3 eine Querschnitisansicht des Halbleiterplättchens nach Fig. 2 mit einer Schnittlinie für die nachfolgende Entfernung eines Teiles des Plättchens, Fig. 4 eine vergrößerte Schnittansicht des Halbleiterplättchens nach Fig. 3 nach Entfernen eines Teiles des Halbleiterplättchens oberhalb der Schnittlinie, Fig. 5 eine Querschnittsansicht des Halbleiterplättchens von Fig. 4 nach einem nachfolgenden Zwischen-Verfahrensschritt bei der Herstellung gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung, Fig. 6 eine vergrößerte Querschnittsansicht eines Teiles des Halbleiterplättchens nach Fig. 4 bei einein späteren Verfahrensschritt gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung, Fig. 7 eine vergrößerte Schnittansicht eines Teiles -eines Halbleiterplättchens bei einem weiteren späteren Verfahrensschritt gemäß der ersten Ausführungsform der Erfindung, Fig. 8 eine vergrößerte Querschnittsansicht eines Teiles eines Halbleiterplättehens kurz vor der Fertigstellung als Transistor gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, Fig. 9 eine Vorderansicht eines fertigen Transistors, der gemäß der ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung hergestellt wurde, Fig. 10 eine Draufsicht auf den Transistor nach Fig. 9, bei dem der Klarheit halber die Anschlußleitungen nicht gezeigt sind, Fig. 11 eine Querschnittsansicht eines Transistors gemäß einer zweiten Ausführungsform der Erfindung, Fig. 12 eine Querschnittsansicht eines Transistors, der gemäß einer dritten Ausführungsform der Erfindung hergestellt ist, Fig. 13 eine schematische Vorderansicht einer Vorrichtung, die als Diffusionsofen gemäß der vorliegenden Erfindung verwendbar ist, wobei in diese Figur ein Diagranim eingezeichnet ist, das die Temperatur als Funktion der Längsausdchnung des Ofens zeigt, Fig. 14 eine Endansicht, teilweise im Schnitt, einer Vorrichtung, die zur Durchführung des Diffusionsverfahrensschrittes gemäß der vorliegenden Erfindung brauchbar ist, Fig. 15 eine Vorderansicht, teilweise im Schnitt, einer Vorrichtung nach Fig. 14 und Fig. 16 ein Diagramm zur Darstellung der Verteilung der aktiven Störelementatome, z. B. von Bor in Silizium, als Funktion des Abstandes von der Oberfläche des Plättchens nach Fig. 8 gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • Aus Gründen der Klarheit wird die Erfindung nunmehr an Hand eines NPN-Diffusionsschichttransistors unter Verwendung von Siliziunihalbleitermaterial besprochen, wobei ausdrücklich erwähnt werden soll, daß die Erfindung in gleicher Weise auf andere Arten von Transistoren anwendbar ist unter Verwendung auch von anderen Halbleitermateriahen sowie auch auf PNP-, PNIP-Transistoren u. dgl.
  • Betrachtet man nun die Zeichnungen, so sieht man in den Fig. 1 bis 10 -eine Reihe von Schnittansichten eines Halbleiterplättchens in den aufeinanderfolgenden Schritten der Herstellung eines Transistors gemäß einer ersten Ausführungsforni der Erfindung.
  • In Fig. 1 ist als Ausgangsmaterial ein N-leitendes Siliziumkristallplättehen 20 gezeigt. Fig. 2 zeigt das Plättchen 20 beim ersten Verfahrensschritt der Herstellung. Dieser erste, Verfahrenssehritt betrifft die Erzeugung einer N+-leitenden Zone, 21 auf dem N-leitenden Plättehen 20, welche eine mittlere Zone 22 umgibt.
  • Zur Beschreibung, eines Verfahrens, mit dessen Hilfe die N-'#--leitende Zone 21. erzeugt werden kann, sei auf Fig. 13 verwiesen. Es sei jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die Zone 21 auch durch jedes andere zum Stand der Technik gehörende Verfahren erzeugt werden kann. Die N+-leitende Zone 21 kann dadurch erzeugt werden, daß das Plättchen 20 oder eine Reihe solcher Plättchen in ein Quarzschiffchen 100 (Fig. 13) eingesetzt wird. Das Quarzschiffchen wird dann in einem hohlen, ebenfalls aus Quarz bestehenden Rohr 101 untergebracht. Ein kleiner Tiegel 102, der P.0. enthält, wird dann in einem Ab- stand vom Schiffchen 100 in die in Fig. 13 gezeigte Stellung innerhalb des Rohres 101 gebracht. Die Temperatur innerhalb des Ofens 103 ist nicht gleichförmig, sondern ändert sich vielmehr entsprechend der Kurve 106, die in Fig. 13 in die Darstellung des Ofens eingezeichnet ist, um die Temperatur innerhalb des Ofens als Funktion der Stellung des Schiffchens 100 innerhalb des Ofens anzuzeigen. Wenn der Ofen in Betrieb ist, dann beträgt die Temperatur in der Nachbarschaft des Quarzschiffchens 100 etwa 1300' C, während das Phosphorpentoxyd (P20.) innerhalb des Tiegels 102 auf etwa 400' C erhitzt wird. Während der ersten 15 Minuten des Aufheizvorganges wird Stickstoff in ständigem Strom durch das Rohr 101 hindurchgeleitet. Bei einer Temperatur von etwa 4001 C verdampft P.,0 , und schlägt sich auf den Plättchen 20 in dem gchiffchen 100 nieder. Während eines ersten Zeitraunies von etwa 15 Minuten diffundiert der Phosphor in die Oberfläche des Plättchens hinein. Außerdem wird während dieses ersten Zeitraums ein verhältnismäßig dünner glasartiger Überzug auf den Oberflächen der Plättchen 20 erzeugt, wie er beispielsweise in Fig. 3 dargestellt ist. Dieser glasartige Überzug besteht wahrscheinlich aus einer Kombination von P20, und Si02. Nach den ersten 15 Minuten und während der Ofen noch immer auf Betriebstemperatur ist, wird an Stelle von Stickstoff numnehr Sauerstoff durch das Rohr 101 hindurchgeleitet. Diese- zweite Stufe stellt einen N+-Diffusionsschritt dar und wird für einen zweiten Zeitraum von etwa 1.7 Stunden durchgeführt. Der während dieser zweiten Phase in dem System vorhandene Sauerstoff fördert die Bildung des obenerwähnten glasartigen Überzuges. Der glasartige Überzug auf der Oberfläche der Kristallplättchen ist aus zwei Gründen erwünscht: Zunächst verhindert er die Ausdiffusion oder Verdampfung des auf dem Kristall niedergeschlagenen und in den Kristall 20 eindiffundierten Phosphors von der Oberfläche des Kristalls. Somit wird also während des gesamten Diffasionsverfahrens eine konstante Quelle für Phosphoratome aufrechterhalten, so daß diese Diffusion während des Zeitraumes von 17 Stunden stattfindet. Zweitens wirkt aber ein glasartiger Überzug als Maske gegen die später noch zu beschreibende Bordiffusion.
  • Nach den beiden Zeiträumen von 17 Stunden und 15 Minuten werden die Plättchen 20 mit der eindiffundierten N+-leitenclen Zone 21 so aussehen, wie in Fig. 3 gezeigt. Somit besteht das Plättchen also aus einer mittleren Zone 22 aus N-leitendem Silizium, die von einer ersten Zone 21 aus N+-leitendem Silizium umgeben ist, die wiederum von einem glasartigen Überzug 24 umschlossen ist. Die Eindringtiefe der N+-leitenden Zone 21 in das Plättchen 20 wird bei dem eben beschriebenen Verfahren üblicherweise in der Größenordnung von etwa 0,05 mm liegen, wobei eine definierte Grenze zwischen der N-leitenden und N+-leitenden Zone praktisch nicht feststellbar ist, da die Konzentration des aktiven Störelementes mit zu- nehmender Eindringtiefe schwächer wird. Die Dicke des Ausgangsplättchens sollte bei dem zur Zeit bevorzugten Herstellungsverfahren etwa 0,3 mm betragen. Nachdem das Plättchen 20 aus dem Ofen herausgenommen wurde und abgekühlt ist, wird das Plättchen abgeschliffen und mit einem Ätzmittel bis zu der in Fig. 3 gezeigten Schnittlinie poliert und abgeätzt. Anschließend sieht das Plättehen 20 aus, wie dies in der vergrößerten Darstellung in Fig. 4 gezeigt ist. Die Oberfläche 25 liegt dann bei der in Fig. 3 eingezeichneten Schnittlinie, so daß also eine Oberfläche aus N-leitendem Silizium frei liegt. Der nächste Schritt in der Herstellung des Transistors in der zur Zeit bevorzugten Ausführungsforin der Erfindung besteht darin, eine, P+-leitende Zone 26 (vgl. Fig. 5) durch Festkörperdiffusion aus einer festen, pulverförmigen B20..-Quelle herzustellen. Der gleiche Ofen wie zuvor (Fig. 13) kann zur Erzeugung der P+-leitenden Zone 26 innerhalb des Plättehens 20 verwendet werden. Wie auch bei der Phosphordiffusion werden die geläppten oder abgeschliffenen Plättchen nach Fig. 4 in einem Schiffchen angebracht, und dieses Schiffchen wird innerhalb eines offenen Quarzrohres untergebracht. Ein kleineres Schiffchen, das festes pulverförmiges B 20 3 enthält, wird in der Nähe des die Plättchen tragenden Schiffchens angebracht, so daß beide Schiffchen auf eine Temperatur von etwa 1200' C erhitzt werden können. Es ist dabei erwünscht, daß das B20, auf diese höhere Temperatur, verglichen mit der Aufheiztemperatur von P,0", aufgeheizt wird, da B.O., einen niedrigeren Dar#pidruck aufweist als P.,0.. Bei der Temperatur von 1200' C verdampft B.,Ö, und schlägt sich auf der gesamten Oberfläche &s in Fig. 4 gezeigten Plättchens nieder. Bei diesem Bor-Diffusionsschritt wird nasser oder feuchter Stickstoff durch das Rohr 101 hindurchgeleitet. Bei der erhöhten Temperatur zersetzt sich der mit dem Stickstoff zusammen eingeleitete Wasserdampf und erzeugt eine sauerstoffreiche Atmosphäre. Der Ofen wird für etwa. 11/2 Stunden auf dieser Temperatur gehalten. Während dieser Zeit dringt das Bor durch Diffusion bis zu einer Tiefe von etwa 0,0 13 mm ein. Die P+-leitende Zone wird so stark als möglich gedopt, jedoch kann eine definierte Grenze zwischen der P-leitenden und P+-leitenden Zone nicht festgestellt werden, da die Konzentration der aktiven Störelemente mit zunehmender Eindringtiefe geringer wird, wie dies in dem Diagramm in Fig. 16 gezeigt ist, in dem im logarithmischen Maßstab die Störelementkonzentration CX als Funktion der Eindringtiefe X aufgezeichnet ist. Da der Überzug 24 den Kristall an allen Oberflächen mit Ausnahme der Oberfläche 25 umgibt, wird die Diffusion nur innerhalb der in Fig. 5 gezeigten Zone 26 stattfinden, wobei der glasartige Überzug als Maske gegen die Bordiffusion dient. Während der Bordiffusion wird ein zweiter glasartiger Überzug 27 gebildet und wird zusätzlich zu dem ersten glasartigen Überzug 24 den ganzen Halbleiter umgeben. Dieser zweite glasartige Überzug 27 besteht wahrscheinlich aus B.0. plus SiO.. Nach dieser zweiten Diffusion sieht ein Querschnitt des Plättchens aus, wie dies in Fig. 5 gezeigt ist.
  • Anschließend an die Herstellung dieser P+-leitenden Zone 26 gemäß dem oben beschriebenen Bordiffusionssehritt wird das Plättchen aus dem Ofen herausgenommen, und ein Wachs, das von Fluorwasserstoffsäure nicht angegriffen wird, wird auf einem Teil der Oberseite 30 des Plättchens nach Fig. 5 und ebenso auf der gesamten Unterseite 31 aufgebracht. Das Plättchen wird dann für etwa 20 Sekunden in ein chemisches Ätzbad eingesetzt, das aus einer Mischung aus Fluorwasserstoffsäure, Salpetersäure und Essigsäure besteht. Da das Wachs von diesem chemischen Ätzbad nicht angegriffen wird, werden die Unterfläche 31 und die mit Wachs versehene Hälfte der Oberfläche 30 nicht geätzt. Derjenige Teil der Oberfläche 30, der nicht durch das Wachs abgedeckt ist, wird bis zu einer durch die Atzzeit bestimmten Tiefe hinweggeätzt. Selbstverständlich werden auch die Endflächen 33 und 34, obgleich diese Endflächen der Einfachheit halber in Fig. 6 als durch die Ätzung nicht beeinflußt dargestellt sind, ebenso wie die senkrecht dazu liegenden End- flächen, die nicht dargestellt sind, angeätzt. Somit wird also innerhalb der Oberfläche 30 eine Abstufung erzeugt, da --in Teil dieser Oberfläche, der nicht durch Wachs abgedeckt ist, entfernt wird. Das Abätzen eines Teiles der Oberfläche in dem nicht mit Wachs abgedeckten Bereich kann dann bis zu einer Linie parallel und gerade unterhalb des Schichtüberganges 35 in der Nachbarschaft der P+-leitenden Zone 26 und der N-leitenden Zone 22 fortgesetzt werden. Nach dem letztgenannten Ätzvorgang sieht das Plättchen aus, wie dies in Fig. 6 gezeigt ist. Der Klarheit halber sind die Wachsüberzüge nicht dargestellt.
  • Um andererseits die gewünschten geometrischen Abmessungen genauer steuern zu können, so daß die Atzirng längs einer Linie verläuft, die gerade unterhalb des Schichtüberganges 35 liegt und parallel zu diesem verläuft, ist es erwünscht, den gesamten Kristall dadurch zu ätzen, daß er für etwa 20 bis 60 Sekunden in reine Fluorwasserstoffsäure eingetaucht wird, bevor der oben beschriebene Ätzvorgang in dem chemischen Ätzbad durchgeführt wird, das aus einer Mischung mehrerer Säuren besteht. Da Fluorwasserstoffsäure reines Silizium nicht angreift, jedoch die bor- und phosphorhaltigen glasartigen Überzüge entfernt, so leuchtet es ein, daß dieses zweistufige Ätzverfahren insgesamt eine verbesserte Steuerung bei der Ätzung ergibt.
  • Anschließend soll eine dünne P-leitende gedopte Zone 41 (vgl. Fig. 7) unterhalb der Oberfläche 40 des stufenartig abgesetzten Abschnittes des in Fig. 6 gezeigten Plättchens hergestellt werden. Um nun eine dünne Basiszone 41 innerhalb der Oberfläche 40 des Plättchens zu erzeugen, wurde der folgende Verfahrensschritt als besonders vorteilhaft gefunden. Zur Erläuterung des Verfahrens zur Erzeugung dieser P-leitenden Basiszone sei auf die Fig. 14, 15 und 16 verwiesen.
  • Ein zweistufiges Diffusionsverfahren unterVerwendung der inFig. 14 und 15 gezeigten Apparatur ist besonders wirksam, um eine eindiffundierte P-leitende Zone mit Bor als aktivem Störelement zu erzeugen, in welcher die Oberflächenkonzentration der Boratome im Silizium den Wert von 5 - 1018 Atomen je Kubikzentimeter nicht überschreitet. Eine Anzahl von Plättchen 20 der in Fig. 6 gezeigten Art werden auf eine flache Quarztafel 120 aufgesetzt. Die flache Tafel 120 kann andererseits auch aus Silizium oder einem anderen geeigneten Material hergestellt sein und wird verwendet., um die durch die Verformung bei hohen Temperaturen auftretenden Spannungen zu verringern, die sonst in dem gewölbten Boden des Schiffchens 121 auftreten könnten. Wenn die Plättchen auf der Tafel befestigt sind, wird diese in ein offenes Schiffchen 121 eingesetzt, das ebenfalls aus Quarz be- stehen kann. Eine Quarzplatte 125 mit einem zuvor darauf niedergeschlagenen Film aus B 103 wird dann derart auf das Schiffchen aufgesetzt, daß die mit B.,0, überzogene Oberfläche 126 in den Innenraum des Schiffchens weist. Das gesamte Schiffchen mit den Plättchen und dem B.,0, wird dann in den Ofen eingebracht und für etwa 30 Minuten auf eine Temperatur von ungefähr 950'- C erhitzt. Dadurch wird ein B.,0.-überzug auf der Oberfläche der Plättehen niedergeschlagen, der sich mit dem Silizium der Plättchen zur Bildung eines glasartigen überzuges aus B,0, verbindet. Während dieser 30 Minuten dauernaen Auffieizung findet eine Diffusion von Bor aus dem glasartigen überzug bis zu einer Tiefe von etwa 0,1 bis 0,2 Mikron statt. Während dieser Niederschlagsbildung wird innerhalb des Schiffchens eine Stickstoffatmosphäre aufrechterhalten. Nach dieser ersten halben Stunde entspricht die Borkonzentration innerhalb der Oberfläche 40 des Plättchens 20 etwa der Kurve 140 im Diagramm Fig. 16. Aus dieser Kurve ist ersichtlich, daß die Oberflächenkonzentration von Bor 1,5 - 1020 Atome je Kubikzentimeter beträgt, was mehr ist, als für eine eventuell herzustellende Basiszone eines Transistors wünschenswert ist. Nach dieser ersten 30 Minuten dauernden Aufheizung wird der Ofen abgeschaltet, die Plättehen werden auf Zimmertemperatur abgekühlt und anschließend für etwa 30 Sekunden in ein Atzbad aus reiner Fluorwasser-,toifsäure eingesetzt, um alle Glasüberzüge von der Oborfläche des Plättehens 20 zu entfernen. Die geätzten Plättehen werden dann erneut in das Schiffchen, wie in Fig. 14 und 15 gezeigt, eingesetzt, jedoch ohne den Borniederschlag, worauf nasser Sauerstoff eingeleitet wird, während das Schiffchen erneut für etwa 2 Stunden auf eine Temperatur in der Umgebung von 1100' C erhitzt wird. Während dieser Zeit findet eine weitere Diffusion statt, diesmal auf eine Tiefe von etwa 3 bis 4 Mikron. Dieser zweite Diffusionsschritt ergibt eine Neuverteilung der Boratome, die eine Konzentrationsverteilung in dem Silizium entsprechend der Kurve 141 im Diagramm in Fig. 16 annehmen, so daß sich eine gleichförinige Verteilung an der Oberfläche ergibt, die an der Oberfläche den Wert von 5 - 1018 Atomen je Kubikzentimeter nicht überschreitet. Dieses neuartige zweistufige Diffusionsverfahren ergibt die erwünschte Neuverteilung der Boratome in dem Silizium. Während des zweiten Diffnsionsschrittes besteht die Diffusionsquelle ausschließlich aus denjenigen Boratomen, die in die Oberfläche des Kristalls eindiffundiert waren, ohne daß eine weitere äußere Quelle für Boratome in dem System vorhanden ist, die die endgültige Oberflächenkonzentration beeinflussen könnte. Da aber der zweite Diffasionssehritt in einer nassen Sauerstoffatmosphäre durchgeführt wurde, bildet sich auf der gesamten Oberfläche des Plättchens (vgl. Fig. 7) eine glasartige Siliziumdioxydüberzugsschicht 42. Dieser dünne glasartige überzug kann als Maske gegen eine nachfolgende Diffusion dienen, um die Emitterzone zu erzeugen, wie im folgenden noch beschrieben wird. Ein anderes Verfahren zur Herstellung dieser Maske besteht darin, statt der nassen Sauerstoffatmosphäre während des zweiten Bordiffusionsschrittes eine nasse Stickstoffatmosphäre zu verwenden. Verwendet man eine nasse Stickstoffatmosphäre, dann wird ein Siliziumdioxydüberzug erzeugt.
  • Somit ergeben die oben beschriebenen Verfahrensschritte einen teilweise fertiggestellten Transistor mit einem dünnen Bereich 41 der Basiszone mit einer Stärke von etwa 3 Mikron, an den sich ein beträchtlich stärkerer Bereich 26 der Basiszone anschließt, an die ein brauchbarer Basisanschluß hergestellt werden kann. Zur Herstellung der Emitterzone wird das ganze Plättchen mit Ausnahme einer vorbestimmten Fläche auf der Zone41 nunmehr mit einem Wachs maskiert, das von Fluorwasserstoffsäure nicht angegiffen wird. Dann wird das auf dem Plättchen niederge , schlagene Glas bis auf die mit Wachs überzogenen Flächen durch eine Ätzung mit Fluorwasserstoffsäure entfernt, welche die gleiche Ausdehnung haben wie die Fläche, die in eine N-leitende Emitterzone 43 (vgl. vgL Fig. 8) umgewandelt werden soll. Zur Erzeugung der Emitterzone 43 wird eine Apparatur verwendet, die ähnlich aufgebaut ist wie die in Verbindung mit der Herstellung der N+-leitenden Zone 21 verwendete Apparatur, um Phosphor aus einer P"0"-QueRe zur Erzeugung einer N-leitenden Emitterzone 43 bis zu einer Tiefe von etwa 1,5 Mikron innerhalb der Basiszone 41 zu erzeugen, wie sich dies am besten aus Fig. 8 ergibt. Die für diesen letzten Diffusionssehritt erforderliche Zeit beträgt bei einer Temperatur von etwa 1100' C ungefähr 10 Minuten.
  • Fig. 9 und 10 zeigen eine Vorderansicht und eine Draufsicht im Schnitt eines entsprechend der bisher beschriebenen ersten Ausführungsform der Erfindung erzeugten Transistors. Punktförmige Kontakte werden an der Basiszone 41 durch einen Kontakt mit der stark gedopten P+-leitenden Zone 26 mit Hilfe einer Elektrode 26 a hergestellt. Da die Zone 26 eine beträchtliche Stärke von beispielsweise 12 Mikron aufweist und da diese Zone eine P+-leitende Zone ist, die sich unmittelbar an die in der Umgebung unmittelbar unterhalb der Emitterzone 43 sehr dünne Basiszone 41 anschließt, die eine Stärke von etwa 2 Mikron hat, so wird dadurch also die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung gelöst. Die Elektrode 43 a ist in Kontaktberührung mit der Emitterzone 43, und in gleicher Weise kann ein flächiger Kontakt mit der Kollektorzone 22 durch an sich bekannte Mittel durch Herstellung eines Anschlusses an die N+-leitende Zone 21 hergestellt werden. Dieser letzte, nicht gezeigte Anschluß kann dabei unmittelbar an dem Transistorgehäuse hergestellt werden, wenn dieses aus Metall besteht, um dadurch eine dritte Elektrode oder einen dritten Kontakt herzustellen.
  • Somit wurde also eine neuartige Transistorkonstruktion und ein Verfahren zur Herstellung dieses Transistors gemäß der zur Zeit bevorzugten Ausführungsform der Erfindung beschrieben. Dieser neue Transistor weist dabei die sehr erwünschte, sehr dünne Basiszone auf, die einen Betrieb bei hohen Frequenzen erlaubt, ohne daß die zuvor gemachten Einschränkungen gelten, denen die bisherigen Hochfrequenzschichttransistoren. unterworfen waren.
  • Es muß aber noch bemerkt werden, daß die Emitterzone, die gemäß Fig. 9 und 10 sich bis zur Kante der Basiszone erstreckt, auch andererseits so ausgelegt werden kann, daß sie sich nur bis zu einem Punkt kurz vor der Kante der Basis erstrekt. Diese Anordnung verringert die Gefahr, daß ein Oberflächenleckstrom zwischen der Emitterzone und der Basiszone entstehen kann durch eine Erscheinung, die im allgemeinen als Kanalbildung bezeichnet wird. Weiter sei noch hinzugefügt, daß Fig. 10 zwar eine rechteckige Kollektorform zeigt, die andererseits auch kreisförmig ausgeführt sein kann. Die Wahl zwischen einer kreisförn-ägen oder rechteckigen Ausgestaltung ist für die anschließend beschriebenen Ausführungsformen ebenfalls freigestellt.
  • In den Fig. 11 und 12 sind verschiedene andere Ausführungsformen eines gemäß der vorliegenden Erfindung hergestellten Transistors dargestellt.
  • Die ringförmige Ausbildung des in Fig. 11 gezeigten Transistors enthält einen mittleren, vertieften oder stufenförmig abgesetzten Bereich innerhalb der N-leitenden Kollektorzone 53, unter der eine N+-leitende Zone 54 liegt. Die Basiszone 52 erstreckt sich über die gesamte obere Oberfläche der Kollektorzone 53, während die Emitterzone 50 innerhalb des unteren und verdünnten Bereiches 51 der Basis 52 liegt. Die Anordnung nach Fig. 11 weist im Vergleich zu der Anordnung in Fig. 9 und 10 einen verringerten effektiven Bäsiswiderstand auf, da die Emitterzone in Fig. 11 einen größeren Umfang je Flächeneinheit der sich daran anschließenden, in der Mitte liegenden Basiszone besitzt.
  • In Fig. 12 ist gewissermaßen das Gegenstück zur Ausführungsform nach Fig. 11 gezeigL An Stelle eines tiefer liegenden Mittelabschnittes ist ein erhöht liegender Mittelabschnitt vorgesehen. Diese Vorrichtung weist eine N-leitende, Kollektorzone 63 auf, die über einer N+-leitenden Zone 64 liegt. Die Basiszone 61 weist einen stärkeren Bereich 66 auf, an den der Elektrodenanschluß an den erhöht liegenden Mittelabschnitt 67 angeschlossen werden kann, sowie einen dünneren Bereich 68, der den dickeren Bereich 66 umgibt. Die Emitterzone 60 liegt über dem dünnen Bereich der Basiszone 68 und umgibt ebenfalls den dickeren Basisbereich 66 der Zone. Diese Konstruktion hat gegenüber der Anordnung nach Fig. 11 offensichtlich Vorteile, da festgestellt wurde, daß für ein optimales Betriebsverhalten die Emitterfläche größer sein sollte als die effektive Basisfläche.
  • Obgleich die Erfindung im Hinblick auf einen PNP-Transistor oder einen NPN-Transistor beschrieben wurde, so ist es ohne weiteres denkbar, eine eigenleitende oder Meitende Zone aus Halbleitermaterial an irgendeiner geeigneten Stelle oder Stellen zwischen den übrigen Zonen anzubringen, um dabei je nach den Erfordernissen beispielsweise einen NPIN-Transistor, einen PNIP-Transistor oder eine andere Kombination von Zonen unterschiedlichen Leitungstyps herzustellen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Flächentransistor mit einem Halbleiterkörper mit drei Zonen abwechselnden Leitungstyps, da-.durch gekennzeichnet, daß der eine Bereich (54) der Kollektorzone, an dem die Kollektorelektrode angebracht ist, eine größere dotierende Fremdstoffkonzentration als der andere Bereich der Kollektorzone (53) enthält, daß der andere schwächer dotierte Bereich (53) der Kollektorzone eine Vertiefung an einer Oberfläche hat, daß diese Oberfläche mit der Basiszone (52) so versehen ist, daß die Dicke der Basiszone in der Vertiefung ge- ringer ist, und daß auf der Basiszone in der Vertiefung die Emitterzone (50) durch Diffusion angebracht ist.
  2. 2. Flächentransistor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der dünnere Bereich der Basiszone gegenüber der übrigen dickeren Basiszonen eine abweichende Fremdstoffkonzentration aufweist. 3. Verfahren zum Herstellen eines Flächentransistors nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in einem einkristallinen Halbleiterplättchen eines Leitungstyps eine erste, stärker dotierte Zone des gleichen Leitungstyps angebracht wird, daß eine zweite Zone des entgegengesetzten Leitungstyps in dem Halbleiterplättchen auf der der ersten Zone gegenüberliegenden Oberfläche angeordnet wird, daß ein Teil der zweiten Zone bis zum Freilegen der Oberfläche des Ausgangsmaterials des Halbleiterplättchens durch Bildung einer Vertiefung entfernt wird, daß eine dritte Zone des gleichen entgegengesetzten Leitungstyps innerhalb der Vertiefung und auf der dritten Zone eine vierte Zone vom einen Leitungstyp erzeugt werden. 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite bis vierte Zone durch Diffusion erzeugt werden. 5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß über der ersten, stärker dotierten Zone ein Überzug angebracht wird, der gegen jede Diffusion von dotierenden Fremdstoffen undurchlässig ist. 6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß über einen vorbestimmten Bereich der ersten und dritten Zone ein Überzug an- Cre , bracht wird, der eine Diffusion von dotierenden Fremdstoffen begrenzt. 7. Flächentransistor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Basiszone unmittelbar anschließend an den einen Bereich der Kollektorzone angebracht ist, daß der dünnere Bereich der Basiszone unmittelbar anschließend an einem Teil des ersten Bereiches der Kollektorzone angebracht ist, daß die Emitterzone innerhalb des dickeren Bereiches der Basiszone und auf dem dünneren Bereich der Basiszone angebracht ist. 8. Flächentransistor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der andere Bereich der Kollektorzone durch den ringförmigen einen Bereich der Kollektorzone umgeben ist. 9. Flächentransistor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Bereich der Kollektorzone von dessen anderem Bereich umoeben ist. tp 10. Flächentransistor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Emitterzone innerhalb eines Teiles des dickeren Bereiches der Basiszone angeordnet ist und den dünneren Bereich der Basiszone umgibt. 11. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung der Oberflächenkonzentration an dotierenden Fremdstoffatomen unterhalb eines vorbestimmten Wertes der Halbleiterkörper aufgeheizt wird, daß er einer dotierenden Freindstoffquelle in einer oxydierenden Atmosphäre ausgesetzt wird, um einen Oxydüber7ug des dotierenden Fremdstoffes auf der Oberfläche des Halbleiterkörpers niederzuschlagen und um einige Atome des dotierenden Fremdstoffes in den Halbleiterkörper hineinzudiffundieren, daß dann der Halbleiterkörper abgekühlt wird, daß der Oxydüberzug von dem Halbleiterkörper entfernt wird und daß der Halbleiterkörper wieder bis auf eine Diffusionstemperatur des in dem Halbleiterkörper enthaltenen dotierenden Fremdstoffes erhitzt wird, um eine Neuverteilung der dotierenden Fremdstoffatome innerhalb des Halbleiterkörpers zu erzielen. 12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung der Oberflächenkonzentration von Boratomen in einem Siliziumhalbleiterkörper der Halbleiterkörper in einem Behälter zusammen mit einer vorbestirnmten Menge von B,0 3 in eine oxydierende Atmosphäre eingebraclit wird, daß der Behälter auf einen ersten vorbestimmten Temperaturwert erhitzt wird, wodurch ein Niederschlag von B203 als überzug auf dem Halbleiterkörper bewirkt wird und einige Boratome aus dem B"03-Überzug in den Halbleiterkörper einduffunaiert werden, daß dann der überzug von dem Halbleiterkörper entfernt und der Halbleiterkörper auf einen zweiten vorbestimmten Temperaturwert erhitzt wird und die zweite Temperatur höher ist als die erste. 13. Verfahren nach Anspruch 11, gekennzeichnet durch die folgenden Verfahrensschritte, Niederschlagen eines überzuges von B20, auf dem Halbleiterkörper bei einem ersten Temperaturwert, um eine Diffusion von Bor in dem Halbleiterkörper zu erzeugen, Abkühlen des Halbleiterkörpers, Entfernen des überzuges von dem Halbleiterkörper und erneutes Erhitzen des Halbleiterkörpers bis auf einen zweiten Temperaturwert, der höher ist als der erste, wodurch das an der Oberfläche des Halbleiterkörpers eindiffundierte Bor innerhalb des Halbleiterkörpers neu verteilt wird. 14. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung der Oberflächenkonzentration von Bor innerhalb eines Siliziumhalbleiterkörpers unterhalb von 15 - 10-20 Atomen je Kubikzentimeter der Sfliziumhalbleiterkörper in einem Behälter angebracht wird, der mit einem inerten Deckel abgedeckt wird, der seinerseits innen mit einer Schicht B'20 3 überzogen ist, und daß eine Sauerstoffatmosphäre in den Behälter eingeleitet wird, daß der Behälter auf eine Temperatur von etwa 950' C für 30 Minuten aufgehitzt wird, um dadurch B20, als überzug auf dem Halbleiterkörper niederztischlagen, worauf der Halbleiterkörper abgekühlt wird, und daß der Halbleiterkörper erneut für etwa 2 Stunden auf eine Temperatur von ungefähr 1100' C erhitzt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1029 483; Bell Lab. Record, Oktober 1959, S. 390 bis 393; Elektro-Technik, 28. Februar 1959, Nr. 9, S. 19/20.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1029483B (de) * 1954-01-28 1958-05-08 Marconi Wireless Telegraph Co Verfahren zur Herstellung von npn- oder pnp-Transistoren

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