DE2019655C2 - Verfahren zur Eindiffundierung eines den Leitungstyp verändernden Aktivators in einen Oberflächenbereich eines Halbleiterkörpers - Google Patents
Verfahren zur Eindiffundierung eines den Leitungstyp verändernden Aktivators in einen Oberflächenbereich eines HalbleiterkörpersInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Eindiffundierung eines den Leitungstyp verändernden Aktivators in
einen Oberflächenbereich eines Halbleiterkörpers mit einer im wesentlichen planaren Oberfläche und
Herstellung eines; elektrischen Kontaktes mit dem Halbleiterkörper, bei dem auf den Oberflächenbereich
eine den Aktivator enthaltende Metallschicht aufgebracht und der Aktivator durch Erhitzen in den
Oberflächenbereich des Halbleiterkörpers zur Verände
rung des Leitungstyps eindiffundiert wird. Darüber
hinaus bezieht sieh die Erfindung auf die Verwendung
des vorstehend genannten Verfahrens zur Herstellung
von Halbleiterbauelementen.
bekannt, mit deren Hilfe ein Halbleiter zur Erzielung eines gewünschten Leitfähigkeitstyps in bestimmter
Weise mit Dotierstoffen oder isogenannten Aktivatoren dotiert werden kann. Einige dieser Verfahren beinhalten
das Wachsen eines Kristalls aus einer mit den Aktivatoren dotierten Schmelze sowie das epitaxiale
Kristallwachstum aus einem das Dotiermaterial enthaltenden Dampf. Andere Verfahren umfassen Festkörperdiffusion,
Legierung und Umkristailisation.
Aus der AT-PS 2 67 613 ist zum Beispiel ein Verfahren der eingangs genannten Art zur Herstellung
von Transistoren bekannt, bei dem auf einem als Kollektor dienenden Halbleiterkristall zuerst eine
Basiszone mittels Diffusion oder Epitaxie erzeugt, dann auf dieser eine zum überwiegenden Teil aus einem den
Leitungstyp des Emitters bestimmenden Aktivator bestehende Metallschicht aufgebracht und aus dieser
der Aktivator anschließend bei Temperaturen von ca. 5000C in den Halbleiterkristall einlegiert wird. Da
hierbei das Metall selbst jedoch in den Halbleiterkristall eindringt und mit diesem eine Legierung eingeht, ergibt
sich nur ein allmählicher Übergang zwischen der aktivierten Zone und der darüber verbleibenden
Metallschicht Darüber hinaus breitet sich das Metall bei einem Einlegieren aufgrund seines Schmeizzustandes in
nicht vorherbestimmbarer Weise im Halbleitcrkristall
aus, so daß einerseits keine exakte Ausrichtung zwischen dem einlegierten Emitterbereich und der
Emitterelektrode gewährleistet ist und andererseits bei der Ausbildung sehr eng benachbarter, aktivatorhaltiger
Bereiche die Gefahr einer gegenseitigen Berührung und damit eines Kurzschlusses dieser Bereiche besteht
Weiterhin ist ein Verfahren bekannt (US-PS 33 41 381), bei dem eine ein Dotiermaterial enthaltende
SiO2-Schicht partiell auf einen Halbleiterkörper aufgebracht und anschließend gemeinsam mit diesem zur
Eindiffusion des Dotiermaterials erhitzt wird. Da sich der dotierte Bereich hierbei jedoch erst nach weiteren
Maskierungsschritten mit einer Anschlußelektrode versehen läßt, ist eine genaue Ausrichtung und
Übereinstimmung zwischen der Anschlußelektrode und dem dotierten Bereich nur schwer erzielbar.
Außerdem ist es bekannt (Zeitschrift für angewandte Physik, Bd. 18, Heft 3/1964, Seiten 129-132; Japanese
Journal of Applied Physics, Bd. 4 (1965), Seiten 823 und 824), eine gegebenenfalls zwei Dotierstoffe bzw.
Aktivatoren enthaltende SiOrSchicht auf ein Plättchen
aus Galliumarsenid aufzubringen und anschließend zu erhitzen, wobei die Dotierstoffe aufgrund unterschiedlieher
Diffusioüsgeschwindigkeiten mit unterschiedlicher Tiefe in das Galliumarsenid-Plättchen eindiffundieren,
so daß mit einem einzigen Diffusionsprozeß zum Beispiel die Ausbildung einer npn-Struktur erzielbar ist.
Auch hier bestehen jedoch ähnliche Probleme bezüglich der exakten Ausrichtung zwischen den einzelnen
Dotierungsbe.eichen und den abschließend aufgebrachten Anschlußelektroden.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art derart auszugestalten,
daß eine genaue Ausrichtung der herzustellenden Dotierungszonen mit den zugehörigen darüberliegenden
Elektroden gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Metallschicht als Hauptbestandteil ein bei
Temperaturen von etwa 1050° C keine Legierung mit dem Halbleitermaterial bildendes hochschmelzendes
Metall und einen untergeordneten Anteil des Aktivators enthält und daß das Erhitzen während einer vorgegebenen
Zeit auf eine Temperatur von etwa 1050° C erfolgt
Durch die erfindungsgemäße Verwendung einer hochschmelzenden Metallschicht als Quelle für eine in
bestimmter Weise erfolgende Eindiffusion des Aktivators ist eine äußerst genaue Ausrichtung der Elektroden
mit den jeweiligen dotierten Bereichen gewährleistet. Da der Hauptbestandteil der Metallschicht während des
Eindiffundierens des Aktivators weder schmilzt noch eine Legierung mit dem Halbleitermaterial bildet, steht
die Metallschicht gleichzeitig als Elektrode für die nachfolgende elektrische Kontaktierung der dotierten
Bereiche zur Verfugung, Zudem überdeckt die Elektrode den dotierten Bereich vollständig, so daß sowohl ein
sehr guter elektrischer, als auch ein ausgezeichneter thermischer und mechanischer Kontakt bei einem
Minimum an erforderlichem metallischen Material gewährleistet sind.
Des weiteren lassen sich die Zuleitungen für die Elektroden in einfacher Weise anbringen, da die als
Elektroden wirkende Metallschicht sich bei der Eindiffusion des Aktivators nicht wesentlich verändert
Da die Elektroden zu den dotierten Bereichen stets genau ausgerichtet und somit keine Toleranzbereiche
notwendig sind, wie sie bei einem r.ichträglichen, nur
innerhalb gewisser Lagetoieranzgrenzen durchführbaren Aufbringen der Elektroden erforderlich wären,
können die dotierten Bereiche auf die minimal erforderlichen Flächenabmessungen beschränkt werden,
so d«ß Halbleiterbauelemente mit äußerst geringen Abmessungen und fein verteilten Strukturen auf
einfache Weise herstellbar sind.
Darüber hinaus eignet sich das erfindungsgemäße Verfahren auch hervorragend zur Ausbildung von
ohmschen Kontakten an Halbleiterkörpern.
Vorteilhafte Weiterbildungen und Verwendungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen wiedergegeben.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher
beschrieben. Es zeigt
Fi g. 1 den Ablauf der Herstellung einfacher Dioden mit pn-Übergangsbereich,
Fig.2a bis 2i schematische Darstellungen der einzelnen Verfahrensschritte gemäß Fig. 1.
Fig.3 eine Draufsicht auf eine Anordnung von
Widcistandselementen, die mit Selbstausrichtung auf einem Halbleiterplättchen ausgebildet sind,
Fig.4 eine Draufsicht auf einen bipolaren Lateraltransistor,
Fig.5 eine Querschnittsansicht eines Teils des Transistors gemäß F i g. 4 entlang der Linie 5-5,
Fig.6 eine Querschnittsansicht eines Teils eines weiteren Ausführungsbeispiels für ein Halbleiterbauelement,
Fig. 7 eine Querschnittsansicht eines Hochspannungsgleichrichters,
Fig.8 eine Querschniitsansicht eines Teils eines
akernarvon Ausführungsbeispiels für Halbleiterbauteile,
Fig.9 eine Querj:chnittsansicht eines Teiis eines
durch Diffusion gebildeten npn-Transistors und
Fig. 10 und 11 verschiedene Ansichten eines bipolaren Transistors.
Ein metallischer Leiter, der eine kleine Menge eines den Leitfähigkeitstyp bestimmenden Dotierungsmittels
enthält, kann durch geeignete Verfahren auf einem Halbleiterplättchen ausgebildet werden, beispielsweise
durch kathodische Zerstäubung mittels einer Zerstäubungsquelle, welche e'ne vorgegebene Zusammensetzung
aus einem Metall und dem Dotierungsmittel enthält Das Plättchen wird dann erhitzt, um das
Dotierungsmittel in den Halbleiter einzudiffundieren. Das Metall, welches als F.lelrtrnHp u/irlron lr»n« L-nii :«
jeder gewünschten räumlichen Form gestaltet werden, wodurch eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Herstellung
von Halbleiter-Bauelementen zur Verfügung steht.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel werden einfache Dioden mit p-n-Übergangsbereich unter Verwendung
eines metallischen Leiters mit einer entsprechenden Konzentration des den Leitfähigkeitstyp bestimmenden
Aktivators hergestellt. Zunächst wird ein Isolationsfilm, beispielsweise Siliziumdioxid, auf einem Oberflächenbereich
eines Halbleiterkörpers aus beispielsweise n-leitendem Silizium ausgebildet Die Isolationsschicht,
welche eine Dicke zwischen 100 mti und 500 πm
besitzen kann, wird durch ein konventionelles Masken- und Ätzverfahren unter Verwendung von Photomasken
mit Öffnungen versehen, um ausgewählte Teile der darunterliegenden Oberfläche des Halbleiterkörpers
freizulegen.
Unter Verwendung von Trioden-Zerstäubungsverfahren wird beispielsweise ein metallischer Leiter
sowohl ühpr ήςη Bereichs^ der isolationsschicht als
auch in deren öffnungen ausgebildet, wo er in Kontakt
mit den freiliegenden Oberflächenteilen des darunterliegenden Halbleiterkörpers steht. Die Kathode des
Trioden-Zerstäubungsgerätes besteht aus einem metallischen Leiter und einem Aktivator und kann entweder
in Form einer Legierung oder einer feinkörnigen Mischung vorliegen.
Es ist erwünscht, daß der verwendete metallische Leiter einen Wärmeausdehnungskoeffizienten besitzt,
welcher demjenigen des Halbleitermaterials und der Isolationsschicht genügend nahe kommt, um Spannungen
auszuschließen, die auftreten können, wenn das Bauelement erhitzt oder abgekühlt wird. Auf diese
Weise ist ein guter mechanischer Kontakt des metallischen Leiters mit der Halbleiteroberfläche
gewährleistet. Es ist weiterhin erwünscht, daß der metallische Leiter aus einem hochtemperatur-bestandigen
Material besteht, so daß er nicht schmilzt und/oder mit dem Halbleiter eine Legierung in einem solchen
Ausmaß bildet, daß eine gesteuerte Diffusion ausgeschlossen ist. Da bei vielen Herstellungsverfahren ein
Ätzen des Metallfilms, der sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu einem Isolationsfilm aus beispielsweise
Siliziumdioxid befindet, vorgenommen wird, ist in diesen Fällen ein Kriterium für die Auswahl des
metallischen Leiters, daß er beständig gegen die Ätzmittel ist. die zum Ätzen des Isolaiionsfilms
verwendet werden. Gleichermaßen sollte in diesen Fällen der metallische Leiter durch Ätzmittel geätzt
werden können, welche den Isolationsfilm nicht nachteilig beeinflussen.
In der folgenden Beschreibung ist zur Vereinfachung als Beispiel für ein Leitermetall Molybdän gewählt.
Selbstverständlich können jedoch auch andere metallische Materialien, beispielsweise Wolfram, und ebenso
Legierungen von Wolfram und Molybdän und metallische Verbindungen und Legierungen verwendet werden,
die ähnliche elektrische Leitfähigkeit, Hochtemperatureigenschaften,
Beständigkeit gegen Ätzung und sonstige physikalische Eigenschaften besitzen, wenn sie
den angegebenen Anforderungen und den gewünschten Ergebnissen entsprechen. In ähnlicher Weise wird zur
Vereinfachung der Beschreibung Silizium als Halbleitermaterial verwendet, obwohl auch andere Halbleiter,
beispielsweise Germanium und Galliumarsenid verwendet werden können.
Ebenfaüs zur Vereinfachung der Beschreibung wird
hier nur Bor als Aktivator gewählt obwohl auch andere
Aktivatoren, beispielsweise Phosphor, mit Silizium verwendet werden können, während Zink oder Zinn mit
Galliumarsenid verwendet werden können. Auch andere Aktivatoren, sowohl die üblichen Akzeptoren als
auch Donatoren, sind in Abhängigkeit von dem gewünschten Halbleitertyp und seiner anschließenden
Verwendung geeignet.
Die Konzentration des Bors im Molybdän, das hier als Dotiermaterial verwendet wird, hängt von der gewünschten
Konzentration in den ausgewählten Bereichen des Halbleiterkörpers ab. Es kann beispielsweise
ein p-n-Übergangsbereich in einem Körper aus η-leitendem Silizium gebildet werden, wenn durch
Diffusion Bor aus einer Molybdän-Bor-Legierung eingebracht wird, die etwa 3 Atom-Gew.% Bor enthält
und in innigem Kontakt mit dem Siliziumkörper steht. Hierbei wird die Schicht aus mit Bor dotiertem
Molybdän durch Kathodenzerstäubung auf einem mit öffnungen versehenen Teil einer Isolationsschicht
aufgebra'jtii und kann eine Dicke zwischen 70 nm und
I μιη aufweisen. Wahlweise können andere Verfahren
verwendet werden und die Kathodenzerstäubung wird hier nur als Beispiel beschrieben. Das Muster der
Isolationsschicht kann stark variieren gemäß dem gewünschten Endergebnis. Bei einem bestimmten
Beispiel kann eine Reihe von kreisförmigen öffnungen mit einem Durchmesser von etwa 0,075 mm und
Mittenabständen von etwa 0,5 mm Verwendung finden.
Ui,- beispielsweise Bor in Silizium einzudiffundieren,
wird ein Siliziumkörper mit einem entsprechenden Muster aus freiliegenden Bereichen der Siliziumoberfläche
mit beispielsweise einer Molybdän-Bor-Legierung kontaktiert und auf Temperaturen von etwa 10500C in
einer Inertgas-Atmosphäre erhitzt, wodurch die Atome des Bors in den Bereich der kontaktierten Teile der
Siliziumoberfläche eindiffundieren. Bekanntermaßen hängt bei vorgegebener Temperatur die Zeitdauer der
Diffusion im wesentlichen von der gewünschten Tiefe des Diffusionsbereichs ab. Die Diffusionstiefe ist hierbei
etwa proportional der Quadratwurzel der Diffusionszeit. Diese Beziehung gilt auch dann, wenn ein Metall,
das wenig oder überhaupt nicht mit dem Halbleiter reagiert, als Träger für das diffundierende Material
verwendet wird. Die typischen Diffusionszeiten liegen im Bereich von einigen Minuten bis Wochen in
Abhängigkeit von dem Aktivatormaterial, dem Halbleiter und der Temperatur. Wenn beispielsweise Bor bei
10500C in Silizium eindiffundiert wird, wird ein etwa
1 μιη tiefer p-leitender Bereich in etwa 3 Stunden
ausgebildet.
Manchmal kann es erwünscht sein, den Molybdänleiter vor der Eindiffusion des Aktivators in das
Siliziummaterial mit einer Schutzschicht zu versehen, um zu verhindern, daß sich auf dem Molybdän infolge
der Sauerstoffspuren in der Inertgasatmosphäre Oxide ausbilden. Die Schutzschicht sollte ein Material
enthalten, welches die für die anschließende Diffusion in dem metallischen Leiter zur Verfugung stehende
Aktivatorkonraitration nicht wesentlich verringert Die
Schutzschicht sollte femer nach der Diffusion gegebenenfalls
entfernbar sein. Beispielsweise ist Siliziumdioxid, das leicht mit »gepuffertem HF« entfernt wenden
kann, ein geeignetes Material für die Schutzschicht
Wenn die Diffusion beendet ist, kann die Metallschicht
durch Maskierungs- und Ätzverfahren unter Verwendung von Photomasken mit einem Muster
versehen werden, um eine Vielzahl von diskreten p-n-Dioden auszubilden. Alternativ kann das gleiche
Ziel dadurch erreicht werden, daß vor der Diffusion ein
metallischer Film in Form eines Musters ausgebildet wird. Dies stellt eine einfache aber wirksame Diffusionstechnik dar. Zusätzlich bildet die metallische Schicht
gleichzeitig einen Kontakt mit niedriger Impdanz für >
den Diffusionsbereich mit geänderter Leitfähigkeit, wenn die Oberflächenkonzentration des in den Halbleiter '^diffundierten Aktivators genügend hoch ist, d. h.
bei Silizium mehr als 10" Atome pro Kubikzentimeter beträgt. Im allgemeinen wird diese Dotierungsdichte in
erreicht.
Ein Beispiel für die Ausbildung einer Vielzahl von p-n-Dioden auf einem einzigen Halbleiterplättchen ist
schematisch veranschaulicht durch das Ablaufdiagramm gemäß Fig. I und die entsprechenden schematischen r>
Darstellungen der F i g. 2a bis 2i, welche den aufeinanderfolgenden Verfahrensschritten gemäß Fig. I entsprechen und im Querschnitt die aufeinanderfolgenden
7ΐϊ«ίΐϊϊηΗρ pinps TpjU pjrtps 3l!i?minhi*!b!p!tern!iit!ch£ns
wiedergeben, das zu p-n-Dioden verarbeitet wird, .χι
Nachstehend werden die einzelnen Verfahrensschritte bei Verwendung von Silizium beschrieben.
In den F i g. I und 2a ist ein η-leitendes Siliziumplättchen 10 dargestellt, das einen Durchmesser von etwa
2,54 mm und eine Dicke von etwa 0,254 mm aufweisen :s
kann. Vorzugsweise ist das Siliziumplättchen monokristallin mit einem Paar Hauptachsen, deren Orientierung
beispielsweise parallel zur (1, I, 1)-Ebene liegen kann. Um eine angemessene Leitfähigkeit des Siliziumplättchens zu erhalten, ist darin ein geeigneter Donator in
ent' jlten. Beispielsweise ist Phosphor mit einer
Konzentration von 6 χ 1015 Atomen Kubikzentimeter
Silizium ausreichend, um ein η-leitendes Plättchen mit einem spezifischen Widerstand von etwa I Ohm ■ Zentimeter zu erhalten. Dieses Plättchen kann als Substrat π
für die Ausbildung von Halbleiterbauteilen verwendet werden. Hierzu wird zunächst das Plättchen mit einem
Muster eines Isolationsfilms über der Oberfläche versehen. Dieser Film wird dann als Maske verwendet,
um eine selektive Kontaktierung von Teilen dieser Oberfläche mit einem Film eines metallischen Leiters zu
gestatten, welcher die gewünschten Aktivatoren enthält, mit denen sich in dem Halbleiterplättchen p-n-Übergangsbereiche ausbilden lassen. Ein bevorzugtes Verfahren zur Herstellung des dünnen Isolationsfilms 11
entsprechend F i g. 1 und 2b besteht aus der trockenen Oxidation einer Hauptfläche des Siliziumplättchens.
Zunächst wird das Plättchen in eine Reaktionskammer eingeführt und auf eine Temperatur von etwa 10000C
bis 1200° C erhitzt. Eine geeignete Dicke für einen durch so
thermische Behandlung aufgebrachten Film aus Siliziumdioxid beträgt etwa 200 nm. Diese wird erreicht,
wenn die obigen Bedingungen etwa 2 Stunden lang aufrechterhalten werden.
Obwohl das vorstehend beschriebene Verfahren der
trockenen Oxidation zur Herstellung eines Isolationsfilms bevorzugt wird, ist es manchmal erwünscht ein
anderes Isolationsmaterial, beispielsweise Siliziumnitrid
zu verwenden. Siliziumnitrid besitzt einen größeren Widerstand gegenüber der Diffusion der konventionel- to
len Donatoren und Akzeptoren und ergibt daher unter Umständen eine bessere Maskierung. Siliziumdioxid
andererseits kann leichter geätzt werden, um Öffnungen auszubilden, durch welche die entsprechenden Dotierungsmittel zur Ausbildung von p-n-Obergangsberei-
dien, sowie von »Source«- und »Drain«-Bereichen
eindiffundiert werden können. Manchmal ist es erwünscht, beide Arten von Isolationsfi'men zu verwen
den. Wenn ein Siliziumnitridfilm erwünscht ist, kann er dadurch ausgebildet werden, daß man bei einer
Temperatur von 100O0C in der Reaktionskammer SiH4
und NH3 an der Oberfläche des nicht bedeckten oder mit Oxid beschichteten Siliziumplättchens zur Reaktion
miteinander bringt. Dieses Verfahren kann bei einem Partialdruck von 0,02 mbar des SiH4 in einer Ammoniakgasatmosphäre durchgeführt werden. Unter diesen
Bedingungen kann in etwa 10 Minuten ein Siliziumnitridfilm mit einer Dicke von 100 nm gebildet werden.
Bei einem dritten Verfahren findet ein amorpher Film Verwendung, der Silizium, Sauerstoff und Stickstoff
enthält und im allgemeinen als Silizium-Oxid-Nitrid bezeichnet wird. Dieser amorphe Film kann beispielsweise durch pyrolytische Reaktion von Silan, Sauerstoff
und Ammoniak an der Oberfläche eines Siliziumplättchens gebildet werden, das auf einer Temperatur von
etwa 1000 bis 12000C gehalten wird. Hierbei kann der
ten Filmschichten umfassen. Andere Isolationsfilme, beispielsweise Aluminiumoxid, können durch kathodische Zerstäubung auf die Oberfläche aufgebracht
werden. Weiterhin sollten bei Verwendung von Halbleitern mit niedrigem Schmelzpunkt, beispielsweise
Germanium, Verfahren mit niedrigen Temperaturen für die Herstellung der Isolationsschicht verwendet werden. So kann beispielsweise die kathodische Zerstäubung oder alternativ die Oxidation von SiH4 bei
niedriger Temperatur verwendet werden, um einen Siliziumdioxidfilm zu bilden.
Nach der Bildung des Isolationsfilms 11 auf dem Siliziumplättchen 10 kann bei diesem Ausführungsbeispiel der Film 11, wie in Fig. 2c abgebildet, mit einem
Muster der gewünschten Form versehen werden. Die öffnungen 12 werden mit Hilfe üblicher Maskierungsund Ätzverfahren unter Verwendung von Photomasken
gebildet. Dabei werden Teile der darunterliegenden Oberfläche des Siliziumplättchens 10 freigelegt. Wenn
beispielsweise die Isolationsschicht aus Siliziumdioxid oder Silizium-Oxid-Nitrid besteht, kann der nicht
maskierte Teil derselben leicht durch Eintauchen in ein Ätzmittel aus »gepuffertem HF« entfernt werden.
Dieses enthält 1 Volumenteil konzentrierter HF und 10 Volumenteile einer 40%igen Lösung von NH4F.
Dieses Ätzmittel ätzt Siliziumdioxid mit einer Geschwindigkeit von etwa 100 nm pro Minute. Das
Ätzmittel wird während der zur Entfernung der Siliziumdioxidschicht in dem nicht abgedeckten Bereich
erforderlichen Zeitdauer verwendet. Wenn Siliziumnitrid allein vorliegt, wird üblicherweise als Ätzmittel eine
konzentrierte Fluorwasserstoffsäure verwendet (48 VoL-%), welche das Siliziumnitrid mit einer Geschwindigkeit von etwa 13 bis 15 nm pro Minute
entfernt Alternativ kann eine 85%ige Lösung von Phosphorsäure bei 180° C verwendet werden, um das
Siliziumnitrid mit einer Geschwindigkeit von 6 bis 10 nm pro Minute zu entfernen. Diese Alternative wird
bevorzugt wenn der Isolationsfilm 11 SiO2 und S13N4
enthält Kombinationen der verschiedensten Isolationsfilme können dadurch entfernt werden, daß jeder Film
einzeln entfernt und das Plättchen vor dem nächsten Ätzbad gewaschen wird
Nach dem Herstellen des Musters in dem Film 11 wird
ein metallischer Leiter 13 über dem Film 11 und den darin enthaltenen öffnungen 12 aufgebracht Diese
Aufbringung wird vorzugsweise mit dem bekannten Verfahren der Trioden-Zerstäubung vorgenommen, das
in dem Werk »Integrated Circuit Technology« von
Seymor Schwanz, S. 54 —57, McGraw-Hill Book Company,
New York, 1967, beschrieben ist. Hierbei wird an einen Heizfaden eine Vorspannung von —30 V angelegt
und dieser dient dann als Elektronenquelle für das Zerstäubungsverfahren. Ein zusammengesetztes Quellenmaterial,
wie beispielsweise eine Legierung oder ein feinkörniges gepreßtes Gemisch aus Molybdän und
einem Akzeptor, beispielsweise j Atom-Gew.-% Bor,
dient als Ka;hode und wird mit einer Gleichspannung
von —3 kV versorgt. Das ganze Verfahren wird in einer Argonatmosphäre bei einem Druck von beispielsweise
etwa 5 μιη durchgeführt. Ein Elektronenstrahl mit einem
kleinen elektrischen Beschleunigungspotential von beispielsweise 30 V veranlaßt die Ionisation der
Argonatome zu positiven Ionen, welche von der Elektrode angezogen werden und auf sie aufprallen. Das
Siliziumplättchen mit der mit einem Muster versehenen Isolationsschicht wird in der Nähe der Kathode
angeordnet und auf etwa 500°C aufgeheizt, um eine gute Haftung der mit Bor dotierten ivioiybdänschicht zu
erzielen. Eine Schicht von etwa 400 nm Dicke kann in etwa 5 bis 7 Minuten auf dem Plättchen abgeschieden
werden. Um die richtige Dicke zu gewährleisten, kann ein geeichter Integrator in der Schaltung der Kathode
verwendet werden.
Die Kathodenquelle selbst wird beispielsweise ius einem zusammengesetzten Pulver von Molybdän und
etwa 3 Atom-Gcw.-% Bor hergestellt. Das Pulvergemisch wird mit einem Lösungsmittel gewaschen, um
jegliches restliches Molybdänoxid zu entfernen. Die erhaltene Aufschlämmung läßt man absetzen, wodurch
das Pulver und das Lösungsmittel getrennt werden. Die Flüssigkeit wird dann abgegossen und das Pulver
zunächst getrocknet und dann zu Scheiben gepreßt mit Abmessungen von etwa 3,2 cm Durchmesser und 0,3 cm
Stärke.
Die erhaltenen Scheiben können auch gesintert werden, d. h- sie werden in einer Argonatmosphäre
erhitzt, um eine innere Diffusion des zusammengepreßten Pulvers zu verursachen. Dabei kann sich das
Volumen der Scheibe um 20 bis 30% verringern, wodurch sich die Dichte erhöht und die Scheibe
verfestigt. Da hohe Temperaturen im Bereich von 2000 bis 21000C bei der Herstellung einer gesinterten
Scheibe verwendet werden, dürfen die verwendeten Aktivatoren in diesem Temperaturbereich keine höheren
Dampfdrücke besitzen.
Alternativ können anstelle der kathodischen Zerstäubung auch die chemische Abscheidung aus einem Dampf
oder andere geeignete Abscheidungsverfahren verwendet werden. Unabhängig davon, welcher Abscheidungsprozeß
verwendet wird, wird das Verfahren durch an sich bekannte Mittel so gesteuert, daß die Abscheidung
der gewünschten Zusammensetzung und Homogenität der abgeschiedenen Schicht gewährleistet ist Hierbei
kann es erwünscht sein, vor der Diffusion eine Schutzschicht 14 über dem Film des metallischen Leiters
aufzubringen, wie es in F i g. 2e dargestellt ist Die bei der Diffusion verwendete Atmosphäre aus Argon oder
anderen Schutzgasen kann geringe Mengen Sauerstoff enthalten, welche mit dem Molybdän unter Bildung von
Molybdänoxid reagieren. Um die Oxidation zu verhindern, wird auf der Oberfläche des Molybdänfilms eine
dünne Schicht eines Materials, das mit dem Molybdän nicht reagiert, beispielsweise SiO2, aufgebracht Eine
Silizjumoxidschicht mit einer Dicke zwischen !30 and
150 nm kann durch reaktive Diodenzerstäutung aufgebracht werden. Bei der reaktiven Diodenzerstäubung
wird in einer Sauerstoffatmosphäre eine Siliziumquelle verwendet. Alternativ kann der Film 14 ausgebildet
werden, indem das ganze Gebilde in einer Strömung von Äthyl-Orthosilikat in Argon auf 8000C erhitzt wird,
um eine pyrolytische Zersetzung desselben zu erreichen, die zu dem Aufwachsen einer SiO2-Schicht auf dem
Molybdän führt.
Soll jedoch die Ausbildung einer Molybdänoxidschicht ohne Verwendung einer Schutzschicht verhindert
werden, muß die Reinheit des bei de- Diffusion
verwendeten Argons gewährleistet sein. Hierzu wird das während der Diffusion verwendete Argon durch
eine Kammer geleitet, welche einen Sauerstoff-Getter, beispielsweise Titanspäne, enthält, der auf etwa 8000C
ii erhitzt ist. Die Sauerstoffreste in dem Argon verbinden
sich mit dem Titan und es bleibt praktisch reines Argon zurück, das als Schutzatmosphäre während der Diffusion
verwendet wird.
Fig. 2b zeigt den Zustand nach der Eindiffusion des
Fig. 2b zeigt den Zustand nach der Eindiffusion des
?n Bors in das Süiziumpiättchen. Die Diffusion kann leicht
dadurch erreicht werden, daß man das Plättchen etwa 2 Stunden lang auf 10500C erhitzt. Dies führt zu einer
Diffusionstiefe von etwa 1 μιη. mit der das Bor in das Siliziumplättchen 10 eindringt. Da die Diffusionstiefe
2i etwa proportional der Quadratwurzel der Heizdauer ist,
läßt sich eine größer Eindringtiefe durch eine längere Heizdauer erhalten. Die Diffusion erzeugt Bereiche 15
in dem Siliziumplättchen 10, welche den p-Leitfähigkeitstyp aufweisen, im Gegensatz zu dem n-Leitfähigkeitstyp
des restlichen Teils des Plättchens 10.
Fig. 2h zeigt das Halbleiterplättchen und die übrige
Struktur nach dem Entfernen des Films 14 (F i g. 2g) und von Teilen des dotierten Leiterfilms 13 aus Molybdän
mit Hilfe von Ätzverfahren, wodurch diskrete p-n-Dioden ausgebildet werden. Derartige Ätzverfahren unter
Verwendung von Photomasken sind bekannt und beispielsweise beschrieben in dem Buch »Characteristics
and Operation of MOS Field-Effect Devices« von Paul Richman, S. 85—89, Verlag McGraw-Hill Book
ίο Company, New York, 1967. Der Leiterfilm 13 wird mit
einem Photomaskenmaterial bedeckt und mit einem Muster versehen, wie im Zusammenhang mit der
Herstellung des Musters auf dem Isolationsfilm 11 vorstehend beschrieben.
Nach dem Entwickeln wird das Plättchen etwa 1 Stunde lang in einer Stickstoffatmosphäre auf etwa
1500C erhitzt, um den Film zu härten. Die freiliegenden
Teile des Leiterfilm 13 werden dann einem Ätzverfahren zur Ätzung der Molybdänschicht unterzogen. Ein
geeignetes Ätzmittel kann aus 30 cm3 Ortho-Phosphorsäure.
30 cm3 Essigsäure. 15 cm3 Salpetersäure und 75 cm3 Wasser bestehen. Dieses Ätzmittel entfernt das
Molybdän mit einer Geschwindigkeit von etwa 500 nm pro Minute. Das Photomaskenmaterial kann durch
einen geeigneten Photqmasken-Entferner entfernt werden.
Die endgültigen Verfahrensschritte zur Herstellung von Dioden mit p-n-Obergangsbereichen führen zu
Bauelementen, wie sie in Fig.2i dargestellt sind, bei
denen Kontakte 16 und 17 ausgebildet sind. Das Plättchen wird eingeritzt und diskrete Bauelemente
oder Gruppen von Bauelementen werden abgetrennt Jedes Modul wird dann mit einem Träger 17 dadurch
fest verbunden, daß es mit einem in geeigneter Weise,
beispielsweise in diesem Falle mit Antimon, dotierten Goki-Lötmitte! 18 legiert wird. Die Kontakte 16 können
durch Wärme und Druck nm Teilen des Films 13 fest
verbunden werden. Alternativ kann eine Goldschicht
auf die Molybdänteile 13 aufgebracht werden, beispielsweise durch Aufdampfen und selektives Ätzen oder
durch selektives elektrodenloses Galvanisieren des freiliegenden Metalls. Anschließend werden dort dann
durch Wärme und Druck Verbindungspunkte aufge- bracht, um den Vorteil der leichten Herstellung solcher
Verbindungen mit Gold im Gegensatz zu der schwierigen Herstellung von Verbindungen aus Molybdän oder
ähnlichen Metallen wahrzunehmen. Sollen andererseits Module mit integrierten Schaltungen hergestellt wer-
den, werden die Verfahrensstufen zur Herstellung von einzelnen Kontakten ersetzt durch die Aufbringung
ausgedehnter Filmteile 13 zur Bildung von Verbindungen der Schaltungsteile untereinander.
Ein guter elektrischer und mechanischer Kontakt wird nicht nur durch die Auswahl eines metallischen
Leiters mit einem Wärmeausdehnungskoeffizienten, der an den Koeffizienten des Halbleiters angepaßt ist,
gewährleistet. Er ergibt sich ebenso auch aus der im wesentlichen vollständigen Bedeckung des ohne die
Isolationsschicht freiliegenden Diffusionsbereichs des Halbleiters durch den metallischen Leiter. So umfaßt
eine in F i g. 2i dargestellte Diode mit p-n-Übergang ein Siliziumplättchen 10 mit η-Leitfähigkeit, dessen Oberfläche
von einer Isolationsschicht 11 mit öffnungen 12 bedeckt ist. Der metallische Leiter 13 mit einem
Akzeptor zur Herstellung des Leitfähigkeitstyps ρ bedeckt einen Teil der Isolationsschicht 11 einschließlich
der darin enthaltenen öffnungen 12. Da das dotierte Metall über dem mit Öffnungen versehenen Teil der
Isolationsschicht 11 abgeschieden wird, ist im wesentlichen die ganze Oberfläche des Plättchens 10, welche
durch die öffnungen 12 hindurch zugänglich war. mi;
dem metallischen Leiterfilm 13 kontaktiert. Da die öffnungen 12 groß sein können im Vergleich zur
Diffusionstiefe des Akzeptors in dem Halbleiterplättchen 10 einschließlich der seitlichen Diffusion unter die
Isolationsschicht 11. liegen im wesentlichen alle der Oberfläche benachbarten Bereiche mit veränderter
Leitfähigkeit unterhalb der Öffnungen 12 und stimmen daher im wesentlichen mit den Teilen des metallischen
Leiterfilms 13 in den Öffnungen 12 überein.
In den vorstehenden Abschnitten sind Bauelemente eines Typs beschrieben, bei dem mindestens ein Teil
eines leitfähigen Films, der den Aktivator zur Änderung des Leitfähigkeitstyps enthält, in Kontakt mit einer an
den Bereich mit gesonderter Leitfähigkeit des Halbleiterkörpers angrenzenden Oberfläche steht und im
wesentlichen mit dieser übereinstimmt, da die Änderung der Leitfähigkeit durch Diffusion des Aktivatormaterials
aus dem Leiterstreifen erfolgt Diese Übereinstimmung des Kontaktteils des leitfähigen Films mit dem an
die Oberfläche angrenzenden Bereich veränderter Leitfähigkeit ist eine Art Selbstausrichtung, bei der, wie
beispielsweise im Zusammenhang mit der Vorrichtung nach Fig.2i beschrieben ist, der gesamte an die
Oberfläche angrenzende Bereich mit veränderter Leitfähigkeit im wesentlichen mit dem Teil des
leitfähigen Films, der Kontakt mit dem Halbleiter hat, in
Obereinstimmung stehen kann. Bei der Vorrichtung nach F i g. 2 wird diese Selbstausrichtung auch durch die
Tatsache erreicht, daß der leitfähige Film sich durch eine Öffnung in einem Oxidfilm hindurch erstreckt und einen
Kontakt mit einem durch die öffnung begrenzten Teil der Oberfläche des Halbleiterplättchens herstellt.
Diese Art der Selbsteusrichtung ist jedoch nicht auf
Bauelemente beschränkt, wie sie in Fig.2 abgebildet
sind, bei denen die Größe des an die Oberfläche
angrenzenden Bereichs mit veränderter Leitfähigkeit im wesentlichen mit dem Verfahrensschritt bei der
Herstellung festgelegt wird, bei dem die öffnungen im Isolator ausgebildet werden. Bei anderen Bauteilen, wie
sie beispielsweise in F i g. 3 dargestellt sind, werden andere wichtige Verfahrensschritte dazu benutzt, um
dem Bauteil diese bisher nicht erreichbaren Eigenschaften zu vermitteln. So ist beispielsweise bei dem Bauteil
nach F i g. 3 über dem Halbleiterplättchen 10 ein dünner Isolationsfilm U ausgebildet, der durch die Bildung
einer im wesentlichen rechteckförmigen öffnung 12 durchbrochen wird. Sodann wird ein leitfähiger Film aus
einem metallischen Leiter, welcher einen geringen Anteil eines geeigneten Donators oder Akzeptors
enthält, über dem ganzen Plättchen aufgebracht. Der leitfähige Film wird dann beispielsweise derart mit
einem Muster versehen, daß eine Vielzahl von parallelen Streifen 20 mit einer hohen Dichte und feinen
Auflösung ausgebildet wird. Das Plättchen kann danach mit einer Isolationsschicht bedeckt werden, die beispielsweise
in Form eines dünnen Film 14 aus Siliziumdioxid mit einer Stärke von 100 nm in der
vorstehend beschriebenen Weise hergestellt werden kann. Anschließend wird die ganze Vorrichtung
während eines genügend langen Zeitraums, beispielsweise 4 Stunden lang, einer Diffusionstemperatur von
etwa 10500C. ausgesetzt, um einen an die Oberfläche
angrenzenden Bereich 15 zu bilden, der beispielsweise eine Stärke von 1 μπι und Leitfähigkeitseigenschaiten
besitzt, die im allgemeinen entgegengesetzt, zumindest jedoch unterschiedlich zu den Leitfähigkeitseigenschaften
des Hauptteils des Halbleiterkörpers 10 sind. Der Bereich 15 wird durch Eindiffusion des Aktivators aus
den nicht entfernten Teilen des leitfähigen Films 13 gebildet, dessen Geometrie die seitliche Ausdehnung
des Diffusionsbereichs bestimmt, so daß die in ihrer Leitfähigkeit geänderten Bereiche mit den verbleibenden
I.eiterstreiten übereinstimmen. Typische weise kann die Diffusion bis zu einer Tiefe von etwa 1 μιη
stattfinden.
Nach der Diffusion kann ein mittlerer Teil 19 des
zuletzt aufgebrachten Isolators und des Musters des leitfähigen Metalls entfernt werden. Dadurch wird eine
Öffnung 19 gebildet, die die in ihrer Lo.fahigkeit
geänderten Oberflächenteile und die unveränderten dazwischenliegenden Streifen freilegt, welche eine
Matrix von Widerstandselementen mit hoher Auflösung und hoher Flächendichte bilden. Diese werden an der
Peripherie der Öffnung 19 über Endteile 22 der Streifen 20 kontaktiert. Hierbei tritt bei den Teilen des Films.
welche nicht entfernt werden und als Kontaktteile für die einzelnen Widerstandsstreifen dienen, eine Selbstausrichtung
bezüglich der Widerstandsstreii'en an den Endteilen 22 derselben auf.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel enthält dieses und ein weiteres Konzept. Es wird dabei eine ähnliche
Matrix mit hoher Flächendichte und hoher Auflösung gebildet welche aus einer Vielzahl von Widerstandsstreifen oder ähnlichen Anordnungen mit einem Muster
paralleler Teile oder anderen Teilen mit einer vorgegebenen Konfiguration besteht Die;» geschieht
durch Abscheidung des dotierten leitfähigen Films unmittelbar auf der Oberfläche des Halbleiterplättchens. Bei diesem Ausführungsbeispiel wird der
metallische leitfähige Film nach dem vorgegebenen Muster gestaltet, beispielsweise in Form des vorbeschriebenen Musters aus parallelen Streifen hoher
Dichte oder beisoielsweise durch eine Vi^l^ahl »nn
konzentrischen Ringmustern oder anderen gewünschten Mustern. Die zurückbleibenden leiitahigen Filmteile
werden dann mit einem geeigneten Isolationsmaterial, beispielsweise Siliziumdioxid mit einer Dicke von
300 nm bedeckt Nach der Abdeckung mit dem Isolationsmatetial wird die Vorrichtung auf eine
Temperatur von etwa 1050° C, während einer ausreichenden Zeitdauer, beispielsweise 4 Stunden lang,
erhitzt, um die Diffusion des eingeschlossenen Aktivators, typischerweise Bor oder Phosphor, bis zu einer
Tiefe von beispielsweise 1 μπι in das Halbleiterplättchen
hinein zu bewirken und dadurch die Bildung von oberflächennahen Bereichen mit geänderter Leitfähigkeit hervorzurufen, welche die gleiche Form und das
gleiche Muster wie das Muster des leitfähigen metallischen Films aufweisen.
Das bei diesem Ausführungsbeispiel verwendete Konzept kann in gleicher Weise auch bei Bauelementen
gemäß F i g. 2i angewendet werden. Beispielsweise kann auch hier der leitfähige Film selbst mit einem Muster
versehen sein anstatt das Muster des leitfähigen Films, welches mit der Oberfläche des Halbleiters in
Berührung steht, durch einen mit Muster versehenen Isolator herzustellen.
Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel kann die Eindiffusion aus einem dotierten leitfähigen Film zur
Herstellung eines bipolaren Latera'itransistors dienen. Ein solches Bauelement ist in den Fig.4 und 5
dargestellt. Das Halbleitersubstrat 10 besteht hier zweckmäßigerweise aus η -leitendem Silizium mit einem
spezifischen Widerstand von 1 Ohm · cm und wird zunächst mit einer dünnen Schicht 11 eines thermisch
gewachsenen Siliziumdioxids mit einer Stärke vor. 300 nm beschichtet. Wie bei vorhergehenden Ausführungsbeispielen wird eine Öffnung 12, beispielsweise ein
Quadrat mit etwa 0,05 bis 0,25 mm Kantenlänge, in den isolierenden Film 11 geätzt Das beschichtete Plättchen
wird dann mit einem Film eines metallischen Leiters bedeckt, der eine geringe Menge eines geeigneten
Akzeptor-Aktivators enthält, beispielsweise 3 Atom-Gew.-% Bor. Der Film wird dann mit einem Muster
versehen, so daß ein Paar in engem Abstand angeordnete elektrisch isolierte Elektroden 25 und 26
ausgebildet werden. Die Elektroden haben jeweils eine lange Umrißlinie, beispielsweise in Form eines ineinander verzweigten Musters gemäß F i g. 4, bei dem eine
Emitterelektrode 25 mit einem Emitterkontakt 27 und eine Kollektorelektrode 26 mit einem Kollektorkontakt
28 ausgebildet sind. Nach der Musterbildung in dem Film 13 wird die Anordnung erneut mit einem
Isolationsfilm 14 beschichtet, der zweckmäßigerweise
aus einer 300 nm dicken Siliziumdioxidschicht besteht Die Anordnung wird dann erhitzt, auf eine Temperatur
von 1050° C während einer Zeitdauer von beispielsweise
30 Minuten, damit das Bor in das Silizium bis zu einer Tiefe von beispielsweise etwa 03 μπι eindringt, und
dabei p-leitende Emitterberciche und p-n-Übergangsbereiche zwischen den p-leitenden Bereichen und den
η-leitenden Basisbereichen des Plättchens 10 ausbildet. Mit der unteren Oberfläche des Plättchens 10 wird ein
Basiskoniakt 29 hergestellt. Abweichend von den bekannten Lateraltransistoren stimmen die ;.n die
Oberfläche angrenzenden Bereiche mit geänderter Leitfähigkeit mit den an ihnen angebrachten Kontakten
überein und können daher viel kleiner sein und eine größere Auflösung aufweisen als die durch das bekannte
Oxidmaskenverfahren hergestellten Bereiche.
Die vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele
veranschaulichen nur einige der verschiedenen Möglichkeiten bei denen das Selbstausrichtunijskonzept zur
Ausbildung von Bauelementen angewendet werden kann, bei denen eine Deckungsgleichheit von dem sls
Diffusionsquelle dienenden elektrischen Kontakt und dem an die Oberfläche angrenzenden Bereich mit
modifizierter Leitfähigkeit erzielt wird.
Von wesentlicher Bedeutung ist hierbei, daß der Temperaturbereich, bei dem die Diffusion durchgeführt
ίο wird, beträchtlich niedriger ist als die Temperaturen, bei
denen sich die verwendeten metallischen Leiter mit dem Halbleiter legieren. Beispielsweise legiert sich Molybdän mit Silizium bei einer Temperatur von etwa 1390°C.
Wie vorstehend beschrieben, wird dagegen die Diffu
sion bei einer niedrigeren Temperatur, nämlich etwa
1050° C durchgeführt
Obwohl während der Diffusion Spuren einer intermetallischen Verbindung durch Reaktion zwischen dem
Metall und dem Halbleiter entstehen können, die selbst
bei diesen niedrigen Temperaturen durch eine Festkörperreaktion ohne Schmelze auftritt ist diese Reaktion
minimal und hat keine wesentliche Auswirkung auf die Eigenschaften der zuvor beschriebenen p-n-Übergangsbereiche. In diesem Falle kann eine dünne Restoxid-
schicht mit einer Dicke von 1 nm oder weniger auf der freigelegten Oberfläche die Festkörperreaktion verhindern und gleichzeitig guten elektrischen Kontakt mit
den Diffusionsbereichen durch »Elektronentunneln« gestatten. Die Aktivatoratome diffundieren leicht durch
solche dünnen Schichten hindurch, die auf Siliziumplättchen von Natur aus vorhanden sind. Bei anderen
Halbleitern, bei denen solche Filmschichten nicht naturgemäß auftreten, können sie auf einfache Weise
zur Verhinderung unerwünschter intermetallischer
J5 Verbindungen zwischen dem Halbleiter und dem
metallischen Leiter auf der Halbleiteroberfläche ausgebildet werden.
Das vorstehend beschriebene Verfahren kann auch dazu verwendet werden, Bereiche eines Siliziumplätt
chens selektiv unter Verwendung von metallischen
Abscheidungen, die mit verschiedenen Dotierungsmitteln dotiert sind, zu diffundieren. Neben der besseren
Ausbildung von p-n-Übergangsbereichen eignet sich das Verfahren hervorragend zur Ausbildung von
verbesserten Kontakten, die keine Gleichrichterwirkung besitzen oder eine niedrige Impedanz aufweisen.
F i g. 6 zeigt im Endzustand ein η-leitendes Siliziumplättchen 30, dessen Oberfläche von einer Isolationsschicht 31 bedeckt ist Ein metallischer Leiter 33, wie
Molybdän, dotiert mit einem Akzeptor, beispielsweise Bor, ist auf der Isolationsschicht 31 über einem Bereich
derselben aufgebracht, der eine Öffnung trägt, welche einen Teil der darunterliegenden Oberfläche des
Siliziumplättchens 30 frei läßt, und wird in diesen
eindiffundiert. Ein metallischer Leiter 34, z. B. Molybdän, dotiert mit einem Donator, der für Silizium
beispielsweise aus Phosphor bestehen kann, wird auf dem Siliziumplättchen abgeschieden. Die Phosphorkonzentration ist so hoch, daß sie an der Oberfläche des
Halbleiters eine ausreichende Konzentration, d. h. für Silizium mehr als 10" Atome pro em3 aufweist und eine
ausreichend dünne Oberflächengrenzschicht bildet, um das Hindurchtreten von Elektronen zu gestatten und
dadurch einen Kontakt mit niedriger Impedanz zu
erhalten. Der Aktivator wird auf der entgegengesetzter
Oberfläche in das Plättchen 30 eindiffundiert. Dadurch wirkt der metallische Leiter 33 als erste Aktivatorquelle
und steht in Kontakt mit der einen Oberfläche, während
der metallische Leiter 34 als zweite Aktivatorquelle des
entgegengesetzten Leitungstyps wirkt und mit der entgegengesetzten Oberfläche in Kontakt stehi. Der an
die Oberfläche angrenzende p-leitende Diffusionsbereich 35 bildet wie zuvor mit dem Siliziumplättchen 30
einen p-n-Obergangsbereich. Der an die Oberfläche angrenzende Bereich 36, der mit dem Donator dotiert
wird, bildet dagegen einen Kontakt mit niedriger Impedanz ohne Gleichrichterwirkung mit dem ebenfalls
η-leitenden Plättchen 30, das sogar einen hohen Widerstand besitzen kann, um eine verbesserte
Arbeitsweise bei hohen Spannungen zu ermöglichen. Der Bereich 36 bildet einen Kontakt niedriger
Impedanz mit dem metallischen Leiter 34, da er stark dotiert ist.
Die sich auf die Verwendung von Photomasken beziehenden Verfahrensschritte, die für die Herstellung
der Halbleiteranordnung nach F i g. 6 erforderlich sind, entsprechen im wesentlichen den bei der Erörterung der
Fig.l und 2 beschriebenen Verfahrensschritten. Die
Metallschicht 34 kann jedoch im wesentlichen das ganze Plättchen bedecken, wobei die angrenzende Isolatorschicht entfallen kann. Da die Diffusion in die Bereiche
35 und 36 vorteilhafterweise gleichzeitig durchgeführt wird, ist nur der zusätzliche Verfahrensschritt der
Aufbringung eines zweiten dotierten metallischen Leiters erforderlich. Es kann jedoch auch eine
aufeinanderfolgende Durchführung der beiden Diffusionsvorgänge erfolgen. Die auf diese Weise hergestellten Halbleiteranordnungen sind ebenfalls dadurch
charakterisiert, daß Teile des metallischen Leiters 33 in den Öffnungen mit dem oberflächennahen Bereich 35
übereinstimmen. In ähnlicher Weise kann beispielsweise e;o Silizium-Hochspannungsgleichrichter, ähnlich der
Anordnung gemäß Fig.6, hergestellt werden, mit der Ausnahme, daß beide Metallschichten 33 und 34 im
wesentlichen die ganzen jeweils gegenüberliegenden Oberflächen des Plättchens bedecken. Nach der
Diffusion wird ein Teil der Oberfläche des Plättchens mit der darauf aufgebrachten Metallschicht 33 abgeschrägt, wie es zur Verringerung der elektrischen
Feldstärke an der Oberfläche für hohe Spannungen üblich ist. Hierdurch wird der Übergangsbereich
freigelegt, kann jedoch später mit einer Isolationsschicht bedeckt werden, beispielsweise mit einem bei
Zimmertemperatur durch die Feuchtigkeit der Atmosphäre verdampftes Polyorganosiloxan- Elastomer.
Bei diesem Ausführungsbeispiel sind weder Verfahrensschritle zur Verwendung von Photomaskenmaterial
noch Isolatoren erforderlich, welche den Diffusionstemperaturen widerstehen können. Ein entsprechendes
Bauelement ist in Fig.7 dargestellt, wobei gleiche Bezugszeichen zur Identifizierung der gleichen Teile
wie in Fig.6 verwendet werden. Ein Elastomer 32 bedeckt den Diffusionsbereich 35 und den p-n-Übergang. Das Bauelement gemäß F i g. 7 wird mit Hilfe
einer metallischen Schicht 38 an einem Kühlkörper oder einer Basis 37 befestigt.
In ähnlicher Weise können komplizierte integrierte
Schaltungen hergestellt werden, indem auf der gleichen Oberfläche eines gegebenen Plättchens Diffusionsbereiche vom p-leilenden Typ und η-leitenden Typ
ausgebildet werden. In diesem Falle wird beispielsweise ein erster Film aus mit einem Aktivator dotiertem
Molbdän auf dem Plättchen abgeschieden und mit einem Muster versehen. Sodann wird ein zweiter Film,
der beispielsweise aus Molybdän mit einem Donator besieht, abgeschieden und mit einem Muster versehen.
Diese metallischen Filmteile dienen dazu, in ihrer Leitfähigkeit geänderte Bereiche vom η-leitenden Typ
und p-leitenden Typ in den an verschiedene Teile der gleichen Oberfläche angrenzenden Bereichen des
Plättchens zu erzeugen und gleichzeitig diese Bereiche mit gutem mechanischen und elektrischen Kontakt zu
kontaktieren. Teile dieser Filme, welche von dem Substrat elektrisch isoliert sind, können auch zur
Verbindung verschiedener Bereiche verwendet werden.
ίο In F i g. 8 ist eine solche Anordnung dargestellt, wobei
gleiche Bezugsziffern gleiche Teile bezeichnen. In F i g. 8 sind die Bereiche 35 bzw. 36 in ihrer Leitfähigkeit
modifizierte Bereiche vom p-Ieitenden Typ bzw. η-leitenden Typ, die durch Diffusion aus getrennt
ι j gebildeten metallischen leitfähigen Filmteilen 33 und 34
entstanden sind.
Das vorstehend beschriebene Verfahren kann auch zur Herstellung von Halbleiterbauteilen jrvt n-p-n- und
p-n-p-Aufbau oder beliebigen Kombinationen dessel-
2u ben verwendet werden. Beispielsweise kann eine hohe
Konzentration eines einen bestimmten Leitfähigkeitslyp bewirkenden Aktivators aus einem dotierten
metallischen Leiter in einen Bereich mit entgegengesetztem Leitfähigkeitstyp eindiffundiert werden, wo-
2": durch ein doppelt diffundierter Planartransistor herstellbar ist. Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel
kann ein Transistor durch gleichzeitige Diffusion von Donatoren und Akzeptoren aus dem gleichen metallischen Leiter in einer ähnlichen räumlichen Form
in hergestellt werden.
Dabei wird eine dotierte Schicht aus Halbleitermaterial auf einer Oberfläche eines schwächer dotierten
Substrats aus Halbleitermaterial ausgebildet. Auf der dotierten Schicht des Halbleitermaterials wird sodann
r> eine Isolationsschicht ausgebildet. Danach wird eine
Öffnung durch die Isolationsschicht und die dotierte Halbleiterschicht hindurchgeätzt unter Verwendung
von konventionellen Ätzverfahren und Photomasken. In die Öffnung wird ein metallischer Leiter eingebracht,
der eine vorbestimmte Konzentration sowohl eines Donators als auch eines Akzeptors enthält. Die
Konzentration der Aktivatoren wird derart vorgegeben, daß der Aktivator des gleichen Leitfähigkeitstyps,
wie der der Halbleiterschicht und des Substrats,
π schneller eindiffundiert und in einer geringeren
Konzentration vorhanden ist als der Aktivator des entgegengesetzten Leitfähigkeitstyps. Die ganze Anordnung wird dann erhitzt, um die Diffusion der
Aktivatoren in vorbesiimmte Tiefenbereiche des HaIb-
i'i leiterkörpers zu bewirken. Der serieller eindiffundierende Aktivator dringt dabei in eine größere Tiefe ein
?ls der andere Aktivator und bildet dadurch einen schmalen dotierten Bereich eines Leitfähigkeitstyps
unterhalb eines stärker dotierten Bereichs des entge-
5"' gengesetzten Leitfähigkeitstyps in dem Halbleiterkörper. Auf diese Weise wird im Bereich der Öffnung eine
n-p-n-Struktur oder eine p-n-p-Struktur ausgebildet. Eine solche Struktur ist in Fig.9 dargestellt. Ein
η-leitendes Siliziumplättchen 40 weist an seiner
w> Oberfläche eine stark dotierte Schicht 42 auf. Die
metallische Leiterschich! 44, welche sowohl Bor als auch
Antimon enthält, wird in einer durch eine Isolationsschicht 41 und die dotierte Schicht 42 hindurchführenden öffnung 43 abgeschieden. Bei der Diffusion werden
*'' sowohl der η-leitende Emitterbereich 46 als auch der
p-leitende Basisbereich 48 unterhalb der Leiterschicht 44 gebildet. Die Schicht 42 bildet einen Basiskoniakt,
während die metallische Leilerschicht44 einen Emitter-
kontakt darstellt. Das Sjlizjumpläuchen 40 bildet den
Kollektor. Durch Umkehrung der Leitfähigkeitstypen und Verwendung von geeigneten schnell diffundierenden
Donatoren und langsam diffundierenden Akzeptoren kann ein p-n-p-Transistor gebildet werden.
Die Fig, 10 und 11 zeigen eine Draufsicht und eine
Schnittansicht eines biploraren Transistors 49, der unter
Verwendung der beiden grundlegenden Diffusionstechniken des beschriebenen Verfahrens hergestellt wurde.
In den Fig. 10 und 11 weist ein Plättchen 50 aus η-leitendem Silizium einen ersten eindiffundierten
Basisbereich 51 auf, der durch Diffusion aus einem Muster eines leitfähigen Metallfilms gebildet wurde,
welcher unmittelbar auf einem Teil der Oberfläche des Plättchens 50 abgeschieden wurde. Ein zweiter eindiffundierter
Emitterbereich 52 wird in dem Basisbereich dadurch gebildet, daß ein darüberliegender Oxidfilm 57
mit einem Muster versehen und der metallische Leiter zur Ausbildung des Musters darin abgeschieden wird.
Der Hauptteil des Plättchens 50 dient als Kollektor. In Fi g. 10 ist der mittlere Teil des Siliziumdioxidfilms 57
nicht dargestellt, um die darunterliegenden Teile zu zeigen.
Der Transistor 49 wird hergestellt, indem man
zunächst einen Oxidfilm 56 auf thermische Weise über der aktiven Hauptoberfläche 53 des Plättchens aufwachsen
läßt Eine mittlere öffnung wird dort eingeätzt und mit einer Schicht aus mit Bor dotiertem Molybdän
gefüllt Das Bor wird eindiffundiert, um den Basisbereich 51 zu bilden. Das Molybdän wird sodann von dem
Plättchen durch Ätzen entfernt mit Ausnahme eines Teils 59, der dei; Basiskontaktbereich 54 entsprechend
Fig. 10 bedeckt Ein zweiter dünner Film 57 aus Siliziumdioxid wird auf dem ganzen Plättchen abgeschieden
und in der Mitte zvr-schen den beiden Schenkeln des U-förmigen Basisbereichs mit einer
öffnung versehen, wobei eine seilliche Isolationsschicht
verbleibt und die Form des Emitterbereichs festgelegt wird. In ähnlicher Weise wird eine Öffnung 58 eingeätzt,
um den Kontakt mit dem als Basiselektrode verwendeten Basiskontaktbereich 54 herzustellen.
In der im Siliziumdioxidfilm im Emitterbereich vorhandenen öffnung wird ein Film 55 aus mit
Phosphor dotiertem Molybdän abgeschieden. Die Anordnung wird erhitzt und der Emitter 52 in die Basis
cindiffundiert Sodann werden Kontakte zu dem Kollektor, dem Bastskontakt 59 und dem Emitterkontakt
55 hergestellt.
Das vorstehend beschriebene Bauelement weist äußerst geringe Abmessungen infolge der Selbstausrichtung
des Emitters und seines Kontaktes auf. Hierbei wird eine fein verzweigte Struktur erhalten, wie sie bei
Bauelementen für hohe Leistungen und/oder Frequenzen erforderlich ist.
Die Ausdrücke »planar« und »im wesentlichen planar«, die in der vorstehenden Beschreibung verwendet
werden, beziehen sich gemäß der in der Fachwelt verwendeten Terminologie auf Bauelemente und
Schaltungen, die durch Diffusion von Aktivatoren in ein Hajblejterplättchen oder durch epitaxiale Abscheidung
von Schichten auf einem Halbleiterplättchen hergestellt werden, das eine im wesentlichen planare Oberfläche
aufweist Die geringfügigen Änderungen, die durch Epitaxie oder durch, die Umwandlung in ein Oxid und
die Entfernung desselben in ausgewählten Bereichen entstehen, wirken sich tatsächlich nur in der Größenordnung
eines Bruchteils eines Mikrometers bei einem
ίο Bauelement aus, dessen sonstige Abmessungen in der
Größenordnung von vielen Mikrometern liegen, und sind daher ohne Bedeutung. Weiterhin ist das
beschriebene Verfahren auch zur Herstellung von Bauelementen und Schaltungen geeignet bei denen eine
ι' Diffusion in zwei im wesentlichen parallele Oberflächen
eines einzelnen Plättchens erfolgen soll.
Bei dem vorstehend beschriebenen Verfahren zur Herstellung verschiedenster Arten von Halbleiterbauelementen
wird somit ein mit vorgegebenen Konzentrationen von Aktivatoren dotierter metallischer Leiter auf
entsprechende Stellen von Halbleitermaterial aufgebracht Der metallische Leiter ergibt nicht nur einen
guten thermischen und mechanischen Kontakt mit dem Halbleitermaterial und mit daran fest verbundenen
Zuleitungen, sondern dient auch als Quelle für das Diffusionsmaterial bei dem anschließenden Verfahrensschritt der Eindiffusion des Aktivators. Da der
metallische Leiter sowohl als Dotiermaterialquelle für die Eindiffusion des Aktivatormaterials in einen
*> ausgewählten Bereich als auch als Elektrode dienen
kann, zeichnen sich die auf diese Weise hergestellten Halbleiterbauelemente dadurch aus, daß bei ihnen im
wesentlichen der gesamte oberflächennahe Bereich mit geänderter Leitfähigkeit genau zu dem Metallkontakt
ausgerichtet ist, der mit den Leitfähigkeitstyp bestimmenden Aktivatoren dotiert ist. Die Bauelemente
weisen daher den Vorteil auf, daß der Bereich der Oberfläche des Halbleiterkörpers, durch den hindurch
die Diffusion stattfindet, in Kontakt mit dem dotierten metallischen Leiter steht. Auf dies». Weise wird den
oberflächennahen Bereichen ein guter elektrischer Kontakt vermittelt. Durch Auswahl eines passenden
Metalls für den metallischen Leiter wird auch ein stabiler thermischer und mechanischer Kontakt ge-
■»5 währleistet. Andere Halbleiteranordnungen können
dadurch hergestellt werden, daß der dotierte Metalleiter auf eine Isolationsschicht aufgebracht wird und sodann
die Aktivatoren in Bereiche auf dem darunterliegenden
Halbleiterkörper eindiffundiert werden, wodurch sich oberflächennahe Bereiche in Ausrichtung zu der
Halbleiteroberfläche ausbilden, durch die die Aktivatoren eindiffundiert sind. Mit dem beschriebenen Vcrfahion
sind z.B. Dioden mit p-n-Übergang, bipolare Transistoren, Hochspannungsgleichrichter und Wider-Standselemente,
jedoch auch andere Bauelemente, wie Spannungsmeßstreifen. Feldeffekt-Transistoren und
Tunneldioden, herstellbar.
Claims (15)
1. Verfahren zur Eindiffundierung eines den
Leitungstyp verändernden Aktivators in einen Oberflächenbereich eines Halbleiterkörpers mit
einer im wesentlichen planaren Oberfläche und Herstellung eines elektrischen Kontaktes mit dem
Halbleiterkörper, bei dem auf den Oberflächenbereich eine den Aktivator enthaltende Metallschicht
aufgebracht und der Aktivator durch Erhitzen in den Oberflächenbereich des Halbleiterkörpers zur Veränderung des Leitungstyps eindiffundiert wird,
dadurch gekennzeichnet, daß die Metallschicht als Hauptbestandteil ein bei Temperaturen
von etwa 10500C keine Legierung mit dem Halbleitermaterial bildendes hochschmelzendes Metall und einen untergeordneten Anteil des Aktivators
enthält und daß das Erhitzen während einer vorgegebenen Zeit auf eine Temperatur von etwa
1050° C erfolgt
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daif der Hauptbestandteil der Metallschicht Molybdän oder Wolfram ist
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aktivator aus der Metallschicht in
einem vorgewählten Muster in den Oberflächenbereich des Halbleiters eindiffundiert.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Muster durch Bilden eines Filmes
aus isolierendem Material auf der Oberfläche des Halbleiterkörpers, Entfernen von Teilen des isolierenden Films, die dem Muster entsprechen, und
Aufbringen der Metallschicht auf dem Halbleiterkörper bzw. dem isolierenden Film, so daß die
Metallschicht mit der aktiven Oberfläche des Halbleiterkörpers nur in diesem Muster in Berührung steht und der isolierende Film eine ausreichende Dicke hat, um als Diffusionsmaske für den
Aktivator zu dienen, gebildet wird.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Metallschicht direkt auf einen
freigelegten Teil der aktiven Hauptoberfläche aufgebracht wird und Teile davon zur Bildung des
Musters entfernt werden.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die mit einem Muster versehene
Metallschicht und der Halbleiterkörper mit einem stabilisierenden Isolationsfilm bedeckt werden, bevor der Aktivator in den Halbleiterkörper eindiffundiert wird.
7. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Diffusion die Metallschicht
selektiv partiell in einem zweiten vorbestimmten Muster entfernt wird, um einen Modul herzustellen,
in dem ausgewählte Bereiche der Metallschicht in elektrischem Kontakt mit mindestens einem der
hinsichtlich des Leitungstyps modifizierten Oberflächenbereiche des Halbleiterkörpers bleiben und
elektrisch isoliert sind von anderen hinsichtlich des Leitfähigkeitstyps modifizierten Oberflächenbereichen des Halbleiterkörpers.
8. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß nach der Diffusion ein zweites Muster
aus der vorher mit einem Muster versehenen Metallschicht durch selektives Entfernen vorbestimmter Teile gebildet wird.
9. Verfahren nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein erster und ein zweiter die
Leitungsart modifizierender Aktivator gleichzeitig in den aktiven Oberflächenteil des Halbleiterkörpers
eindiffundiert werden,
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und der zweite Aktivator in
der gleichen Metallschicht vorhanden sind und in den gleichen aktiven Oberflächenbereich eindiffundiert werden, wobei der erste Aktivator einen
größeren Diffusionskoeffizienten als der zweite Aktivator aufweist, so daß er tiefer in den
Halbleiterkörper eindiffundiert und einen asymmetrisch leitenden Übergang mit dem Oberflächenbereich des Halbleiterkorpers bildet, wobei die
elektrischen Charakteristika des Oberflächenbereiches durch den zweiten langsamer diffundierenden
Aktivator bestimmt werden.
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Halbleiter aus Germanium
oder Silizium besteht, und der erste und der zweite Aktivator ausgewählt sind aus Antimon, Phosphor,
Arsen, Wismut, Aluminium, Bor, Gallium und Indium.
IZ Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der erste und der zweite Aktivator in
verschiedenen Teilen der Metallschicht vorhanden sind und in verschiedene aktive Oberflächenteile
eindiffundieren ucd so verschiedene hinsichtlich des Leitungstyps modifizierte Oberflächenbereiche des
Halbleiterkorpers bilden.
13. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der asymmetrisch leitende
Übergang ein pn-übergang ist.
14. Verwendung des Verfahrens nach einem der vorherigen Ansprüche zur Herstellung eines Lateraltransistors., dadurch gekennzeichnet, daß zwei
Oberflächenbereiche gleichen Leitungstyps nahe zueinander in Ausrichtung mit dem metallischen
Leiter (25, 2i>) als Emitter- und Kollektorbereiche ausgebildet werden.
15. Verwendung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 13 zur Herstellung eines Lateraltransistors, daidurch gekennzeichnet, daß eine erste
Mehrzahl ineinandergreifender Oberflächenbereiche als Emitter und eine zweite Mehrzahl ineinandergreifender Oberflächenbereiche als Kollektoren
verbunden werden.
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