DE1157025B - Vorrichtung zum Entladen und Zerkleinern landwirtschaftlicher Erzeugnisse - Google Patents
Vorrichtung zum Entladen und Zerkleinern landwirtschaftlicher ErzeugnisseInfo
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- DE1157025B DE1157025B DEF34193A DEF0034193A DE1157025B DE 1157025 B DE1157025 B DE 1157025B DE F34193 A DEF34193 A DE F34193A DE F0034193 A DEF0034193 A DE F0034193A DE 1157025 B DE1157025 B DE 1157025B
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F29/00—Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like
- A01F29/005—Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like for disintegrating and cutting up bales of hay, straw or fodder
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Crushing And Pulverization Processes (AREA)
Description
- Vorrichtung zum Entladen und Zerkleinern landwirtschaftlicher Erzeugnisse Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Entladen und Zerkleinern der auf ein Förderband aufgebrachten und durch dieses in etwa horizontaler Richtung geförderten langhalmigen, landwirtschaftlichen Erzeugnisse, z. B. Grünfutter.
- Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art handelt es sich um Wagen, die mit einer Be- und Entladevorrichtung ausgerüstet sind. Zum Be- und Entladen dient ein endloses Band, das in zwei verschiedene Grundstellungen überführt werden kann. In der einen Grundstellung fördert es den auf dem Erdboden liegenden Dünger mit Hilfe von Schaufeln auf den Wagen, bis er vollgeladen ist, und in der anderen Stellung fördert es den auf den Wagen aufgebrachten Dünger mit Hilfe der Schaufeln auf das Feld. Beim Aufbringen auf den Wagen fällt der Dünger auf ein über der Bodenfläche desselben angeordnetes endloses umsteuerbares Förderband, auf dem es lose zur Auflage kommt, so daß es beim Entladen von den Schaufeln leicht mitgenommen werden kann. Das Zerkleinern des Düngers beim Abstreuen auf das Feld erfolgt dabei lediglich deshalb, weil der Dünger krümelige Form besitzt, so daß er den Rändern der ankommenden Schaufeln keinen großen Widerstand entgegensetzt und leicht mitgenommen werden kann.
- Eine derartige Einrichtung ist jedoch nicht geeignet, wenn von einer ortsfesten Stapelvorrichtung, auf der das Gut in beträchtlicher Höhe aufgebracht ist, langhalmige, landwirtschaftliche Erzeugnisse, wie z. B. Grünfutter, entnommen und bei der Entnahme auch gleichzeitig geschnitten werden sollen. Es würde dann das Grüngut in seiner ganzen Länge aus dem Stapel herausgezogen werden. Seine unmittelbare Zuführung zu einer Trocknungseinrichtung wäre daher nicht möglich. Das Gut müßte vielmehr vorher einer besonderen Zerkleinerungsvorrichtung zugeführt werden. Es ist aber auch sehr wohl möglich, daß die Becher bei der Entnahme des langhalmigen Grüngutes aus dem hohen Stapel überhaupt völlig versagen.
- Das Ziel der Erfindung besteht nun darin, eine an sich bekannte Entladevorrichtung so umzugestalten, daß sie gleichzeitig beim Entladen auch ein Zerschneiden des Grüngutes vornimmt, so daß eine besondere Zerkleinerungseinrichtung für das Grüngut entbehrlich wird.
- Zur Erreichung dieses Zieles ist erfindungsgemäß das an sich bekannte, an der Abgabestelle des horizontal fördernden Bandes angeordnete, entladende, in seiner Neigung einstellbare, endlos umlaufende Förderband mit über die Arbeitsbreite verteilten schneidenden Mitteln versehen.
- Vorteilhaft ist es, wenn die Messer auf den Querleisten versetzt zueinander angeordnet sind und mit ihren Klingen senkrecht zu den Querleisten und parallel zur Vorschubrichtung gestellt sind.
- Auf diese Weise bestreichen die Messer die gesamte Abgabeseite des Stapelbandes, so daß mit Sicherheit sämtliches aufgebrachtes Gut während des Förderns aus dem Stapel auch zerkleinert wird.
- Eine besonders gute Schneidwirkung wird erzielt, wenn die Messer an ihren Enden rechtwinklig abgebogen sind und die abgebogenen Enden mit ihrer Schneidkante in die Vorschubrichtung gestellt sind.
- Für gewisse Güter kann es ausreichen, wenn die Messer mit ihren Klingen in Ebenen liegen, die senkrecht zur Ebene des Förderbandes stehen. Für andere Güter wiederum und zur Erreichung eines großen Schneidbereiches kann es zweckmäßig sein, die Messer geneigt zur Ebene des Förderbandes zu stellen. Innerhalb dieser Ebene können die Messer schräg zueinander angeordnet sein.
- Um zu verhindern, daß die Messer beim Durchtreten durch das aufgestapelte Material dieses aus dem Stapel herausziehen, ist im Bereiche der oberen Eintrittsstelle der Messer eine Druckvorrichtung vorgesehen, die sich von oben auf das aufgebrachte Gut auflegt und verhindert, daß dieses durch die Messer aus dem Stapel herausgezogen wird.
- Eine solche Druckvorrichtung kann aus einem endlosen Band bestehen, das mit seinem unteren Trum auf dem Stapel aufliegt.
- An Stelle eines endlosen Bandes können aber auch mehrere parallel zueinander umlaufende Druckrollen vorgesehen sein.
- An Hand der Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise beschrieben und dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Einrichtung, Fig. 2 eine Stirnansicht mit Blick auf das Förderband, Fig. 3 eine Teilansicht einer Einrichtung, bei der die Messer schräggestellt sind.
- Das Stapelband 1 läuft in bekannter Weise mit geringer Fördergeschwindigkeit in der Pfeilrichtung um.
- Auf ihm liegt der Stapel 2, der aus landwirtschaftlichem Grüngut besteht. An der Abgabeseite des Stapelbandes 1 ist in an sich bekannter Weise ein endloses Förderband 3 vorgesehen, das in der Pfeilrichtung umläuft. Erfindungsgemäß ist jedoch dieses Förderband3, das bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel als Kette ausgebildet ist, mit Schneideinrichtungen 4 ausgerüstet. Diese treten beim Umlauf des Förderbandes 3 in den Stapel 2 ein und zerschneiden dabei das an der Abgabeseite des Stapels liegende Grüngut und fördern es gleichzeitig. Die einzelnen Messer 5 sind auf Querleisten6 angebracht, die mit ihren Enden jeweils mit der Kette 3 verbunden sind.
- Die Messer 5 auf den Querleisten 6 werden zweckmäßigerweise versetzt zueinander angeordnet. Sie sind mit ihren Klingen senkrecht zu den Querleisten 6 und parallel zur Vorschubrichtung gestellt.
- Es ist auch möglich, die Messer an ihren Enden rechtwinklig abzubiegen und die abgebogenen Enden mit ihrer Schneidkante in die Vorschubrichtung zu stellen. Auch können die Messer mit ihren Klingen in Ebenen liegen, die senkrecht oder geneigt zur Ebene des Förderbandes stehen. Innerhalb dieser Ebenen können die Messer, wie es Fig. 3 zeigt, schräg zueinander gestellt sein.
- Die Schräglage des Förderbandes 3 kann mit Hilfe geeigneter, in der Zeichnung nicht dargestellter Mittel verändert werden derart, daß in der steilsten Stellung das Förderband 3 eine senkrechte Lage erhält.
- Um zu verhindern, daß die Messer 4 das im Stapel 2 liegende Grüngut aus dem Stapel herausziehen, ohne es zu zerschneiden, ist am vorderen oberen Ende des Stapels 2 eine Druckvorrichtung vorgesehen. Sie besteht bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel in einem endlosen Band 7, das sich mit seinem unteren Trum 8 auf den Stapel auflegt. Durch Gewichts- oder Federbelastung kann dabei der Auflagedruck verändert werden.
- Die Druckvorrichtung kann aber auch aus ein oder mehreren parallel zueinander verlaufenden Druckrollen bestehen.
- Es ist auch möglich, an die Stelle des Förderbandes 3 eine Trommel zu setzen, die auf ihrer zylindrischen Wand mit den Messern 5 ausgerüstet ist. An die Stelle der Trommel können aber auch Scheibenräder treten, die durch Querstreben mitein- ander verbunden sind, auf welchen die Messer 5 anangeordnet sind.
Claims (9)
- PATENTANs PRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Entladen und Zerkleinern der auf ein Förderband aufgebrachten und durch dieses in etwa horizontaler Richtung geförderten langhalmigen, landwirtschaftlichen Erzeugnissen, z. B. Grünfutter, dadurch gekennzeichnet, daß das an sich bekannte, an der Abgabestelle des horizontal fördernden Bandes (1) angeordnete, entladende, in seiner Neigung einstellbare, endlos umlaufende Förderband (3) mit über die Arbeitsbreite verteilten schneidenden Mitteln (4) versehen ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer(5) auf den Querleisten (6) versetzt zueinander angeordnet sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (5) mit ihren Klingen senkrecht zu den Querleisten (6) und parallel zur Vorschubrichtung gestellt sind.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (5) an ihren Enden rechtwinklig abgebogen sind und die abgebogenen Enden mit ihrer Schneidkante in die Vorschubrichtung gestellt sind.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (5) mit ihren Klingen in Ebenen liegen, die senkrecht oder geneigt zur Ebene des Förderbandes stehen.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Klingen der Messer (5) innerhalb der Ebene schräg zueinander gestellt sind.
- 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereiche der oberen Eintrittsstelle der Messer (5) eine Druckvorrichtung vorgesehen ist, die sich von oben auf das aufgebrachte Gut auflegt und verhindert, daß dieses durch die Messer aus dem Stapel herausgezogen wird.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckvorrichtung aus einem endlosen Band (7) besteht, das mit seinem unteren Trum (8) auf dem Stapel (2) aufliegt.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckvorrichtung aus einer oder mehreren parallel zueinander verlaufenden Druckrollen besteht.In Betracht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 204 316.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF34193A DE1157025B (de) | 1961-06-19 | 1961-06-19 | Vorrichtung zum Entladen und Zerkleinern landwirtschaftlicher Erzeugnisse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF34193A DE1157025B (de) | 1961-06-19 | 1961-06-19 | Vorrichtung zum Entladen und Zerkleinern landwirtschaftlicher Erzeugnisse |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1157025B true DE1157025B (de) | 1963-11-07 |
Family
ID=7095448
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF34193A Pending DE1157025B (de) | 1961-06-19 | 1961-06-19 | Vorrichtung zum Entladen und Zerkleinern landwirtschaftlicher Erzeugnisse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1157025B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2563687A1 (fr) * | 1984-05-07 | 1985-11-08 | Jeantil Sa | Dispositif de demelage a convoyeurs pour machines distributrices de fourrage, ensilage, paille ou autre |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT204316B (de) * | 1958-02-07 | 1959-07-10 | Franz Stepke | Stalldüngerstreuwagen |
-
1961
- 1961-06-19 DE DEF34193A patent/DE1157025B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT204316B (de) * | 1958-02-07 | 1959-07-10 | Franz Stepke | Stalldüngerstreuwagen |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2563687A1 (fr) * | 1984-05-07 | 1985-11-08 | Jeantil Sa | Dispositif de demelage a convoyeurs pour machines distributrices de fourrage, ensilage, paille ou autre |
| EP0165833A1 (de) * | 1984-05-07 | 1985-12-27 | Jeantil S.A. | Entwirrvorrichtung für Heu, Stroh und Silageverteiler |
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