DE1926486U - Feldhaecksler. - Google Patents
Feldhaecksler.Info
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01F—PROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
- A01F29/00—Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like
- A01F29/09—Details
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D43/00—Mowers combined with apparatus performing additional operations while mowing
- A01D43/08—Mowers combined with apparatus performing additional operations while mowing with means for cutting up the mown crop, e.g. forage harvesters
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Threshing Machine Elements (AREA)
Description
DIPL.ING. H.LEINWEBER dipl ing H. ZIMMERMANN
Postscheck-Konto: Bank-Konto: Telefon - Tel.-Adr.
München 22045 Dresdner Bank ag. München (0811) 2?7?89 Leinpat München
rr /τ
München 2, Marlenplatz, Ktö.-Nr. 92790
L/ LO :
8 München 2, Rosental 7, 2. Aufg.
(Kustermann-Passage)
den: M. September 1965
M 48 318/45e Gbm
Maschinenfabrik Fahr AG.
Maschinenfabrik Fahr AG.
Feldhäcksler
Die Neuerung bezieht sich auf einen Feldhäcksler mit einer im Häckslerges teil- gelagerten- -Einzugsvorrichtung
und einer dieser vorgeschalteten Aufnehmevorrichtung.
Bekannte Feldhäcksler, die das vom Boden aufgenommene
und gehäckselte Gut auf einen.mitgeführten Häckselwagen blasen, lassen sich im stationären Betrieb schlecht verwenden.
Um die Gefahr eines Verstopfens des Schneidgebläses zu
vermeiden, ist in den meisten Fällen nur eine dosierte manuelle Zufuhr von Häckselgut möglieh.- Dabei kann der Feldhäcksler
im Hinblick auf seine Leistung nicht annähernd ausgelastet werden. -"':::-■■■"-": ν . -- '
Gerade in letzter Zeit wird angestrebt, besonders in
kleineren Betrieben, die Weiterverarbeitung des erforderlichen Häckselgutes nicht mehr auf dem Feld vorzunehmen, sondern
jeweils bei Bedarf auf dem Hof imEin-Mann-¥erfahren durchzuführen.
Zu diesem Zweck ist es wünschenswert, den fahrbaren Feldhäcksler auch stationär unter Ausnutzung seiner vollen
Häckselleistung einsetzen zu können.
Die Neuerung hat sich deshalb die Aufgabe gestellt, einen Feldhäcksler zu schaffen, der nicht nur bei Feldeinsatz
sondern auch als stationäre Haschine auf dem Hof voll auslastbar ist.
Der neuerungsgemäße Häcksler ist im wesentlichen dadurch
gekennzeichnet, daß die Auf nehme vorrichtung für stationären Häckslerbetrieb gegen einen mit dem Hackslergesteil
leicht lösbar verbundenen, das Häekselgut der Einzugsvorrichtung zuführenden Häckselgut-Zubringer austauschbar ist.
Ein so ausgerüsteter Feldhäcksler läßt sich bei stationärem Einsatz unter Ausnutzung seiner vollen Leistung von einer
einzigen Person direkt vom gefüllten Transportwagen aus beschicken. An dieser Stelle ist zu erwähnen, daß der neue-
-3-
rungs gemäß mit dem Zubringer ausgerüstete Häcksler auf den
ersten Blick insofern einem herkömmlichen Mähhäcksler ähnelt, als bei diesem zwischen das Schneidwerk und das Häckselwerk
eine vorzugsweise mit einem Fördertuch ausgerüstete Transportvorrichtung
eingeschaltet ist. Derartige Mähhäcksler sind jedoch sehr aufwendig und insbesondere für die vorerwähnten
Zwecke bei den üblicherweise gegebenen beschränkten Raumverhältnissen
auf dem Hof nicht einsetzbar.
Weitere Einzelheiten, Vorteile .und Merkmale der
Neuerung ergeben sich aus der folgenden Besehreibung.
Auf der Zeichnung ist die Neuerung anhand einiger Ausführungsbeispiele näher erläutert, und zwar zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Feldhäckslers mit einem an den Seitenwänden des Häekslergesteils
angelenkten Zubringer in Form einer Auffangmulde mit darin angeordnetem Förderband
,
Fig. 2 eine Seitenansicht eines Feldhäckslers mit daran angeordnetem Zubringer in Form eines
Fräsbandes mit einem Leitblech,
: ■ ς
Fig. 3 eine Seitenansicht eines Feldhäckslers mit einem Zubringer in Form einer Auffangmulde
mit einem darin angeordneten Schrägförderer,
Fig. 4 eine Draufsicht auf den in Fig. 3 veranschaulichten
Feldhäcksler und. -
Fig. 5 eine Seitenansicht eines Feldhäckslers mit daran angeordnetem Zubringer in Form von
Fräs walz en oberhalb e iner Mulde.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, weist der fahrbare Feldhäcksler 1, von dem die Aufnehmevorrichtung für
den Feldeinsatz abgenommen ist, innerhalb des Häckslergestells
eine untere Einzugskette 2 und eine obere linzugskette
3 auf, die in bekannter Weise in den Seitenwänden 4 gelagert sind. Annähernd am vorderen Ende der Seitenwände
4 ist mit letzteren eine Auffangmulde 5 gelenkig und leicht lösbar verbunden. Innerhalb der Auffangmulde 5 befindet
sich ein Zubringer 6, der über ein nicht gezeigtes Keilriemen- oder Kettengetriebe von dem Feldhäcksler aus angetrieben
wird. Am freien Ende der Transportmulde 5 ist eine Stütze 7 angeordnet. Um das Zufahren von Futterwagen zu er-
leichtern, ist die Transportmulde 5 mit dem darin gelagerten Zubringer 6 um eine waagerechte Achse im Bereich des
Anlenkpunktes 8 mindestens um 90° hochschwenkbar.
Mit Hilfe eines derartig ausgerüsteten Feldhäckslers
ist es möglich, ihn auch in stationärem Betrieb aus abgelegten Haufen, von Kippern oder von nach hinten abladenden
Wagen zu beschicken. -·;
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ist an
den Seitenwänden 4 des Häckslergestells unterhalb der unteren Einzugskette 2 ein muldenförmiges Leitblech 9
angeordnet. Von den Seitenwänden 4 erstreckt sich ein Schwenkbock 10 nach aufwärts, an dem ein Fräsband 11
schwenkbar gelagert ist.
Bei Einsatz dieser Ausführung kann auf Haufen liegendes, loses Gut durch das Fräsband 11 abgefräst
und über das Leitblech 9 dem stationär arbeitenden Feldhäcksler zugeführt werden.
Für besonderes Häckselgut kann das Leitblech 9 auch aus einem aus Stangen oder Profilen gebildeten Rost
bestehen.
In Pig. 3 und 4 ist eine insführungsform mit einer
Auffangmulde 12 dargestellt, die sich über die,ganze Breite
des Häckslers, d.h. über die Länge der in diesem Fall
auch beim stationärem Einsatz verwendeten Einzugsschnecke 13 erstreckt. Am Boden der Auffaagmulde· ist ein\ Förderband
14 in Form eines Breitförderers 14 angeordnet, der das Häckselgut der Einzugsschnecke 13 zuführt.
Ein nach den Fig. 3 und 4 ausgestatteter Häcksler eignet sich besonders zum Häckseln von Gut aus nach hinten
mittels Kratzboden abladenden Wagen.
In Fig. 5 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt. Hier ist an den beiden Seitenwänden 4 ein
Abladegerät 15 befestigt, das ein Rahmengestell mit mehreren
übereinander angeordneten Fräswalzen Ί6 aufweist, die das Gut von einem davorgeschobenen Wagen abfräsen. Dabei
wird die Kratzkette des Abladewagens eingeschaltet und das Gut kontinuierlich den Fräswalzen-zugeführt. Von den
Fräswalzen fällt das zu häckselnde Gut in eine Mulde 17, von wo aus es durch eine Transportschnecke 18 der unteren und
oberen Einzugskette 2 und 3 zugeführt wird.
Diese Ausführung ist für eine vollmechanisierte Futterbergung besonders geeignet,
Claims (9)
1. Feldhäcksler mit einer im"Häckslergestell gelagerten
Einzugsvorrichtung und einer dieser vorgeschalteten Aufnehmevorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnehmevorrichtung
für stationären Häckslerbetrieb gegen einen mit dem
Häckslergestell (4) leicht lösbar verbundenen, das Häckselgut der Einzugsvorrichtung (2, 3) zuführenden Häckselgut-Zubringer (6, 11, 14, 16) austauschbar ist.
Häckslergestell (4) leicht lösbar verbundenen, das Häckselgut der Einzugsvorrichtung (2, 3) zuführenden Häckselgut-Zubringer (6, 11, 14, 16) austauschbar ist.
2. Feldhäcksler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zubringer aus einem endlosen Förderband (6, 14) besteht, das in einer Auffangmulde (5, 12) angeordnet ist,
die abgabeseitig über der unteren Einzugskette (2) liegt.
3. Feldhäcksler nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Auffangmulde (5) mitsamt dem Förderband (6) am
Häckslergestell (4) angelenkt und um den Anlenkpunkt (8) aus der horizontalen Arbeitsstellung um etwa 90° hochschwenkbar
ist.
4. Feldhäcksler nach Anspruch 2, mit einer auch bei stationärem Einsatz in Betrieb befindlichen Einsugsschnecke,
dadurch gekennzeichnet, daß die Mulde (12) und das in ihr an-
geordnete, zur unteren Einzugskette (2) aufwärts geneigte
Förderband (14) eine der Länge der Einzugsschnecke (13) entsprechende
Breite aufweisen.
5. Feldhäcksler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Zubringer aus einem endlosen Fräsband (11) besteht, dem ein unterhalb der unteren Häckslereinzugskette (2)
am Häckslergestell (4) befestigtes, muldenförmiges Leitblech (9) zugeordnet ist, über das das vom unteren Trum erfaßte
Häckselgut den Einzugsketten (2, 3) zugeführt wird.
6. Feldhäcksler nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Fräsband (11) am Häckslergestell (4) verschwenkbar
angelenkt ist. .
7. Feldhäcksler nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das muldenförmige Leitblech (9) aus einem Stangenrost
-gebildet ist.
8. Feldhäcksler nach Anspruch 1 ·","■"■ dadurch gekennzeichnet,
daß der Zubringer aus einem Abladegerät (1.5) mit mehreren übereinander angeordneten Fräswalzen (16) sowie einer
unterhalb der Fräswalzen angeordneten, den Einzugsketten (2, 3) vorgeschalteten Mulde (17) besteht.
9. Feldhäcksler nach Anspruch 8,'dadurch gekennzeichnet,
daB der Mulde (17) ^9 Transportscllnecke (w
*« Weiterleitung des Ton den:PräSwalZen (16) gelösten und
in die Mulde geführten HäotoelguW zugeordnet 1st
Hlnt?eUs Diese Unterioqe (Beschreibung und Schutionspr.) Isf die iUleizl eingereichte, s!* weteh· /on «*?r W-,,--fos.wn«
des ursprünglich eingereichten Unterlegen ob. Die rechlüche Bedeutung ti*' AteÄ«ichunci ΐ«ί *·-·» , *
Da wsprüft^irch «!(ngereichlen Unleriooen befmdefi *ich ίο <ίβη AmfSoMeo. Sie kikm«» j^Js»?·«» *-. - * s
6. Α«) Anbog /«»tfeft »;.&-,<>« ooeS» f»dr*.« . .» *- ■**.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM48318U DE1926486U (de) | 1964-05-19 | 1964-05-19 | Feldhaecksler. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM48318U DE1926486U (de) | 1964-05-19 | 1964-05-19 | Feldhaecksler. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1926486U true DE1926486U (de) | 1965-11-04 |
Family
ID=33358197
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM48318U Expired DE1926486U (de) | 1964-05-19 | 1964-05-19 | Feldhaecksler. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1926486U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3133287A1 (de) * | 1981-08-22 | 1983-03-03 | Karl Mengele & Söhne Maschinenfabrik und Eisengießerei GmbH & Co, 8870 Günzburg | "verfahren und vorrichtung zur koernermaisernte und dergleichen" |
-
1964
- 1964-05-19 DE DEM48318U patent/DE1926486U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3133287A1 (de) * | 1981-08-22 | 1983-03-03 | Karl Mengele & Söhne Maschinenfabrik und Eisengießerei GmbH & Co, 8870 Günzburg | "verfahren und vorrichtung zur koernermaisernte und dergleichen" |
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