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Einrichtung zum Untereinanderstellen von Dividend und Divisor Gegenstand
des Zusatzpatentes 1134 227 ist eine Einrichtung zur Durchführung der automatischen,
mittels einer Divisionstaste auslösbaren Division an einer Rechenmaschine, bei der
zum Vorbereiten und Einschalten von Maschinenfunktionen kraftbetätigte Steuerglieder
vorgesehen sind, welche über Kommandoglieder ausgelöst werden können und jeweils
während der Durchführung der Maschinenfunktionen wieder in ihre Ausgangslage zurückgestellt
werden, und in der für die Steuerung des Plus- und Minusrechnens und des Schlittenlinks-
und Schlittenrechtstransportes jeweils an sich bekannte, aus einem Steuerglied und
einer an diesem angreifenden Kraftspeicherfeder bestehende, in der Ruhelage durch
Kommandoglieder verklinkte Kraftsteuerelemente vorgesehen sind und die Kommandoglieder
in an sich bekannter Weise einerseits über Funktionstasten manuell, andererseits
über maschinengetriebene Schaltmittel verstellbar sind, wobei die Divisionstaste
bei ihrer Betätigung durch ein ihr zugeordnetes, über ein Auslösegestänge schaltbares
Kommandoglied ein einen Schlittentransport einschaltendes Kraftsteuerelement auslöst
und gleichzeitig Schrittschaltvorschubmittel freigibt, welche bei derAusführung
des Schlittentransport-Maschinenganges die maschinengetriebenen Programmschaltmittel
zu einem ersten Schaltschritt antreiben, der die Einschaltung der automatischen
Division herbeiführt.
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Aufgabe der Erfindung ist es, eine einfache Einrichtung zum Untereinanderstellen
von Dividend und Divisor vor Beginn einer automatischen Division zu schaffen, bei
der sich an die Verschiebung in die kommagerechte Stellung selbsttätig die automatische
Division anschließt, wobei in an sich bekannter Weise der erste Arbeitsgang, nämlich
das Untereinanderstellen beim Drücken einer Funktionstaste und die Auslösung des
Divisionsvorganges bei deren Freigabe erfolgen soll.
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Bei Zehntastenrechenmaschinen ist es bereits bekannt, nach dem Eingeben
des Dividenden in den Stifteschlitten durch Drücken einer Taste das Verschieben
des Stifteschlittens in die äußerste linke Stellung und durch Freigeben dieser Taste
die Übernahme des Dividenden ins Zählwerk herbeizuführen. In gleicher Weise wird
nach dem Eintasten des Divisors in den Stifteschlitten zur Einleitung der Division
auch der Divisor bis zur höchsten Stelle verschoben. Da bei dieser Einrichtung die
Division immer in der höchsten Stelle beginnt, ist eine kommagerechte Quotientenanzeige
in der bei Volltastaturmaschinen üblicher Art nicht möglich. Außerdem werden bei
großer Stellenkapazität der Maschine und kleinen Zahlen unnötig viele Stellen errechnet,
so daß entweder der Divisionsvorgang manuell unterbrochen oder der Zeitverlust in
Kauf genommen werden muß.
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Der bei Volltastaturmaschinen bekannte Mangel, Dividend und Divisor
durch Betätigen der Transporttaste ausrichten zu müssen, führte bereits zu dem bekannten
Vorschlag, die beiden Werte, durch Abfühlmittel beeinflußt, selbsttätig untereinanderzustellen.
Die hierfür erforderlichen Einrichtungen sind aber verhältnismäßig umfangreich und
verteuern die Maschine nicht unerheblich.
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Gemäß der Erfindung wird demgegenüber vorgeschlagen, in einer Maschine
nach Patent 1134 227 für die Schrittschaltvorschubmittel Sperrmittel vorzusehen,
welche über von Hand bedienbare Funktionsglieder beeinflußbar sind und den ersten
Schaltschritt der Programmschaltmittel verhindern, so lange die Funktionsglieder
gedrückt gehalten werden, wodurch dieAuslösegestänge in ihrer, Schlittentransport-Maschinengänge
herbeiführenden Lage verharren, und welche beim Loslassen der Funktionsglieder nach
einer wählbaren Anzahl von Schlittentransportschritten, die Schrittschaltvorschubmittel
entriegeln, wodurch die Programmschaltmittel, zum ersten Schaltschritt angetrieben,
das Auslösegestänge in seine Ausschaltlage zurückstellen und die mit dem Betätigen
der Divisionstaste vorbereitete Division einleiten.
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Die erfindungsgemäße Einrichtung erleichtert die Bedienung der Maschine
wesentlich und erfordert nur wenig zusätzliche Bauteile, so daß sie Vierspeziesrechenmaschinen
der genannten Art nicht wesentlich verteuert.
Die Erfindung wird
in der nachfolgenden Beschreibung eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels
näher veranschaulicht.
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Fig. 1 zeigt die Divisionsauslösevorrichtung an der rechten Gestellaußenwand;
Fig. 2 zeigt den prinzipiellen Aufbau der Rechenmaschine mit allen zum Verständnis
der Erfindung wichtigen Teilen in einer schematischen, perspektivisch auseinandergezogenen
Darstellung; Fig. 3 zeigt eine Sicherungseinrichtung der Funktionsglieder perspektivisch
auseinandergezogen.
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Der grundsätzliche Aufbau der Rechenmaschine, ;in welcher die Erfindung
erläutert werden soll, ist aus Fig. 2 ersichtlich. Es werden jedoch nur die Baugrippen
eingehend beschrieben, welche mit der Erfindung -wesentlich zusammenhängen, das
sind vor allem die Steuereinrichtungen für den Links- und den Rechtstransport des
Schlittens, sowie für Plus- und Minusrechnen, einschließlich der dargestellten automatischen
Divisionseinrichtung und die mit letzterer zusammenarbeitenden Teile des Antriebs.
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Antrieb Die Rechenmaschine wird von einem in Fig. 2 nicht dargestellten
Elektromotor angetrieben, welcher über ein Untersetzungsgetriebe eine Welle 18 im
Uhrzeigersinne bewegt. Auf dieser Welle 18 sitzt ein Klauenrad 19, welches Bestandteil
einer Eintourenkupplung 20 ist. Der Aufbau und die Wirkungsweise einer solchen Kupplung
ist bekannt und wird daher nicht näher beschrieben. über eine ähnliche Eintourenkupplung
wird auch eine Welle 21, und zwar entgegen der Uhrzeigerrichtung angetrieben. Diese
Welle 21, welche dem Rechenwerksantrieb dient, ist nur bruchstückweise dargestellt.
Von ihr aus wird über ein Kegelradgetriebe 22, 23 eine Vierkantwelle 24 bewegt,
auf der eine Nockenscheibe 25 verschiebbar angeordnet ist. Der Impuls zur Verschiebung
geht vom obersten Zehnerschaltfinger aus, wenn im Zählwerk eine durchgehende Zehnerübertragung
erfolgt. Durch die Verschiebung gelangt die Nockenscheibe 25 in den Bereich eines
Stiftes 26 und kann diesen beim Umlauf der Rechenwelle 21 nach unten stoßen, so
daß ein Hebel 27 einen Schaltbügel 28, welcher schwenkbar auf einerTransportsteuerwelle29
gelagert ist, im Uhrzeigersinne bewegt, sofern er sich in seiner Arbeitslage befindet.
Die Fig. 2 zeigt ihn in seiner Ruhelage, bei der ein Schaltarm 30 durch eine Sperrklinke
72, welche durch eine Feder 94 im Eingriff gehalten wird, festgehalten ist. Die
Auslösung erfolgt, wenn beim Drücken einer Divisionstaste 13 von einem Arm 85 eines
Tastenschaftes 76 die Sperrklinke 72 ausgehoben wird, wodurch der Schaltarm 30 unter
dem Zug einer Feder 32 in seine Arbeitslage zurückschnellen kann und über einen
Arm 31, mit dem er gelenkig verbunden ist, den Schaltbügel 28 ebenfalls entgegen
der Uhrzeigerrichtung verschwenkt.
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Auf der bereits erwähnten Transportsteuerwelle 29, welche bei jedem
manuellen oder automatischen Geben eines Transportkommandos im Uhrzeigersinne schwenkt,
sitzt ein Kupplungsauslösehebe133, welcher die Kupplung 20 für eine oder mehrere
volle Umdrehungen freigibt und den Motorantrieb einschaltet. Von der Abtriebsseite
dieser Kupplung 20 wird ein Kegelradgetriebe 34, 35, 36 bewegt, von dessen Kegelrad
35 über ein Zahnrad 37 der Schlittentransport abgeleitet wird. Das Kegelrad 36 sitzt
auf einer Hohlwelle 38, welche eine Exzenterscheibe 39 antreibt und über eine Exzenterstange
40 und einen Hebel 41 eine Hohlwelle 42 bei jedem Umlauf der Transportkupplung 20
einmal hin- und herschwenkt.
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Steuerzentrale Die Bedienung der Maschine erfolgt über das Funktionstastenfeld
mit seiner ihm zugeordneten, räumlich unter dem Funktionstastenfeld liegenden Steuerzentrale,
in der die kommandogesteuerten Kraftglieder zusammengefaßt sind. über Tasten 5 bis
8 kann die Steuerzentrale handbetätigt werden. Den Tasten sind doppelarmige Hebel
43 bis 46 zugeordnet, welche auf einer gemeinsamen Welle 47 schwenkbar gelagert
sind. Diese Kommandohebel 43 bis 46 werden von an ihnen angreifenden Federn, von
denen nur die dem Hebel 46 zugeordnete Feder 48 dargestellt ist, mit ihren Kanten
49 in Ausnehmungen der mit ihnen zusammenarbeitenden Steuerglieder 50
bis
53 gezogen und können hier einrasten. Die vier Steuerglieder 50 bis 53 stehen unter
dem Zug von Kraftspeicherfedern, welche bestrebt sind, die plattenförmigen Glieder
50 bis 53 im Uhrzeigersinne um die gemeinsame Achse 55 zu schwenken. Von diesen
Speicherfedern ist ebenfalls nur die dem Steuerglied 53 zugehörige Feder 54 gezeigt.
Jedes Steuerglied 50 bis 53 bildet zusammen mit der an ihm angreifenden Speicherfeder
eine Arbeitseinheit. An den Steuergliedern sind die Gestänge angelenkt, welche die
Vorbereitung und Einschaltung des jeweiligen Vorganges bei der Auslösung des betreffenden
Steuergliedes durchführen und den Motor einschalten. Noch während der Durchführung
des laufenden Arbeitsganges wird entweder durch den bereits erwähnten Exzenterhub
der Hohlwelle 42 oder durch das Verschwenken einer Welle 56, deren Bewegung von
der Hauptrechenwelle 21 abgeleitet wird, die Speicherfeder des jeweils betätigten
Steuergliedes unter Zurückschwenken desselben in seine Ausgangslage wieder gespannt.
Zu diesem Zweck weisen die Steuerglieder 50 bis 53 an ihrem unteren Ende Zapfen
57 bis 60 auf, gegen welche Nocken 61 bis 64 drücken, wenn die Welle 42 bzw. 56
verschwenkt wird. Die Nocken 61 und 62 schwenken die Steuerglieder 50 und 51 für
Transport und werden, wie bereits erwähnt wurde, beim Umlauf der Transportkupplung
geschwenkt. Die Nocken 63 und 64 führen die Rechensteuerglieder 52 und 53 zurück
und werden ihrerseits vom Rechenwerksantrieb aus verschwenkt. Divisionsschrittschalteinrichtung
Im vorhergehenden wurde die Bedienbarkeit der Steuerzentrale von Hand beschrieben,
im folgenden wird die Schaltung dieser Einrichtung durch automatische Mittel beschrieben,
wie sie beispielsweise für die Durchführung einer selbsttätigen Divisionsabwicklung
erforderlich sind. Hierzu dient bei dem in der Fig. 2 veranschaulichten Maschinenaufbau
eine Steuerwelle 65. An ihrem linken Ende trägt diese Steuerwelle 65 eine Schaltscheibe
66 mit vier um je 90° versetzten Schaltstiften. Sie dient der Weiterschaltung der
Divisionssteuerwelle 65, welche sich unter winkelförmigen Ansätzen der Kommandohebel
43 bis 46
hindurch erstreckt. Unter denAnsätzen der Kommandohebel 43, 45 und
46 sitzen auf der Steuerwelle 65 kleine Steuerstifte 67 bis 70, von denen die Stifte
67 und 68 um 180° gegeneinander versetzt dem Linkstransportkommandohebel 43, der
Steuerstift 69 dem Kommandohebel 45 für Minus- und der Steuerstift 70
dem
Kommandohebel 46 für Plusrechnen zugeordnet sind. Aus der Fig. 2 ist ersichtlich,
wie bei einem Umlauf der Divisionssteuerwelle 65 im Uhrzeigersinne nacheinander
die Kommandohebel 45, 43, 46, 43 angehoben werden. Auf ihrem eine rechte Gestellwand
107 (Fig. 1) durchdringenden Ende weist die Steuerwelle 65 (Fig. 2) eine
halbkreisförmige Platte 79 auf, in der ein Stift 78 eingesetzt ist. In Ruhelage
erstreckt sich längs der Sehne der Platte 79 ein Ausleger 77, welcher am Tastenschaft
76 der Divisionstaste 13 befestigt ist. An diesem Ausleger 77 ist ein kleiner
Hebel 80 schwenkbar angelenkt, welcher sich unter dem Zug einer zwischen einem Auge
des Auslegers 77 und dem Hebel 80 gespannten Feder 81 gegen den Stift
78 legen kann. Bei der früheren Ausführung der Divisionsschrittschalteinrichtung
wies der Hebel 80 einen den Stift 78 übergreifenden Haken auf, welcher beim Niederdrücken
der Taste 13 durch die von Hand aufgewendete Kraft die Steuerwelle 65 einmal um
90° verdrehte. Beim Drücken der Taste 13 wird durch den Arm 85 auch der Arm 93 nach
unten gedrückt und entgegen der Feder 94 die Sperrklinke 72 aus einer
Nase 73 des Divisionsschrittschaltarmes 30 ausgehoben, so daß letzterer unter der
Kraft der Feder 32 in seine Arbeitslage springen kann. Dadurch sind alle Vorbedingungen
für das maschinelle Weiterschalten der Divisionssteuerwelle 65 gegeben. Der Schaltbügel
28 kann jeweils entweder durch einen Stift 74 der Kupplung 20, welcher bei jedem
Umlauf je einmal einen Arm 75, der mit dem Schaltbügel 28 verbunden ist, wegstößt
oder, wie bereits erwähnt wurde, durch die Wirkung des überzugsimpulses im Uhrzeigersinne
geschwenkt werden, wodurch über den Arm 31 der Schaltarm 30 nach rechts gestoßen
wird und mit seiner nach unten ragenden Nase 71 jeweils den gerade eingerasteten
der vier Transportstifte in der Schaltplatte 66 weiterschiebt und damit die Steuerwelle
um 90° weiterdreht.
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Zur Aufrechterhaltung der Division bis zur letzten Stelle ist, wie
die Fig. 2 zeigt, noch ein Schieber 83 vorgesehen, welcher in bekannter Weise vom
Schlitten betätigt wird und einen Haken 84 aufweist, mit dem ein entsprechender
Gegenhaken am Arm 85 des Tastenschaftes 76 beim Drücken der Divisionstaste 13 in
Eingriff gelangt. Hierdurch wird die Taste 13 in der gedrückten Lage gehalten, bis
der Schieber 83 entgegen der Wirkung einer Feder 82 entweder durch den in die Grundstellung
zurückgelaufenen Schlitten oder gegebenenfalls bei erwünschter vorzeitiger Unterbrechung
der Division von Hand nach rechts verschoben wird. Divisionsauslöseeinrichtung Im
vorhergehenden wurde bereits kurz erwähnt, daß bisher bei der bekannten Divisionseinschalteinrichtung
die erste Schaltung der Steuerwelle 65 durch manuellen Kraftaufwand erfolgte. Um
den Nachteil der dadurch bedingten Schwergängigkeit der Divisionstaste zu beseitigen,
wurde bereits eine Einrichtung zum motorischen Einschalten der Divisionsschrittschalteinriehtung
vorgeschlagen, welche im folgenden nochmals kurz beschrieben wird.
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Der bereits erwähnte, auf dem Ausleger 77 des Divisionstastenschaftes
76 schwenkbar gelagerte Hebel 80, welcher durch die Feder 81 in der dargestellten
Lage gehalten wird, weist an seinem unteren Ende einen seitlichen Stift 86 auf,
welcher auf einem Schaltarm 87 aufsitzt. Der Schaltarm 87 ist seinerseits starr
mit einem auf der Divisionssteuerwelle 65 schwenkbar gelagerten Schaltbügel 88 verbunden.
Im Bereich des Steuergliedes 51 für Rechtstransport weist der Schaltbügel
88 einen bis zum Winkelfortsatz des Kommandohebels 44 ragenden Arm 89 auf,
welcher einen seitlichen Stift 90 trägt, der beim Verschwenken des Schaltbügels
88 in Uhrzeigerrichtung den Kommandohebel 44 anhebt. Am Arm 89 greift außerdem noch
eine Feder 91 an, welche bestrebt ist, ihn in seiner unwirksamen Lage zu halten
bzw. in diese zurückzuziehen. Vorlaufsteuerung Wie aus der Fig. 2 ersichtlich ist,
wird beim Drücken der Divisionstaste 13 durch den Ausleger 85 des Tastenschaftes
76 über den Arm 93 die Sperrklinke 72 aus der Raste 73 des Schaltarmes 30 ausgehoben.
Gleichzeitig mit dem Drücken der Divisionstaste 13 wird aber auch eine Taste 95
gedrückt, wodurch über einen an ihrem Tastenschaft 96 angebrachten seitlichen Stift
97 ein Sperrglied 98 in den Weg des Schaltarmes 30 hemmend in den Weg gestellt wird,
so daß der Schaltarm 30 nicht in die Arbeitslage springen kann. In der Fig. 2 ist
die Taste 95 zum klaren Erkennen der Arbeitsweise in gedrücktem Zustand eingezeichnet.
Das Sperrglied 98 ist schwenkbar in der Maschine gelagert und wird bei nicht gedrückter
Taste 95 durch eine Feder 99 so weit nach oben gezogen, daß eine Nase 100 am Sperrglied
98 aus der Bewegungsbahn des Schaltarmes 30 gezogen ist. Die Weiterschaltung der
Divisionssteuerwelle 65 wird, wie aus der Fig. 2 ersichtlich ist, demnach so lange
unterbunden, wie die Taste 95 niedergehalten wird, d. h. solange der Bedienende
seinen Finger auf der Taste 95 beläßt.
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An Stelle der beiden benachbarten Tasten 13 und 95 können die beiden
auch miteinander gekuppelt werden, beispielsweise so, daß eine Taste 105 (Fig. 3)
sowohl den Tastenschaft 96 wie den Tastenschaft 76 übergreift, wobei keine starre
Verbindung hergestellt wird, sondern der Tastenschaft 76 wie bisher, nachdem er
gedrückt ist, bis zur Vollendung des Divisionsvorganges unten bleiben kann. Um nicht
durch ein unbeabsichtigtes Drücken der Taste 105 während einer laufenden
Divisionsrechnung das Schrittschaltwerk 30, 71, 66 zu sperren, wird vorteilhaft
eine Sicherungseinrichtung vorgesehen, welche ein Drücken der Taste 105 unterbindet,
solange der Tastenschaft 76 nicht freigegeben ist. Eine solche Sicherungseinrichtung
ist im Prinzip in Fig. 3 gezeigt, welche im Gegensatz zu Fig. 2 die Einrichtung
im Zustand der laufenden Division zeigt. Die Taste 105 und der Tastenschaft 96 sind
bereits in die Ruhelage zurückgekehrt, der Divisionstastenschaft 76 befindet sich
noch in der Arbeitslage. Wie die Fig. 3 zeigt, ist der Tastenschaft 96 abgesetzt.
Unter diesem Absatz 104
liegt ein Stift 101 am Schaft 96 an. Der Stift 101
sitzt seinerseits in einem kleinen, an dem Divisionstastenschaft 76 schwenkbar gelagerten
Hebelchen 102, welches unter der Wirkung einer Feder 103 steht, die den Stift 101
zur Anlage an die Tastenschäfte 96 bzw. 76 bringt. Zwischen den beiden Tastenschäften
76 und 96 ist ein Leitblech 106 vorgesehen, welches eine allmähliche Verbreiterung
aufweist, so daß beim Hochgehen des Tastenschaftes 76 der Stift 101 an der Kurve
hochgleitet. Ist, wie die Fig. 3 veranschaulicht, der Tastenschaft 76 in Arbeitslage,
so kann die Taste 105 nur bis zum Anschlag des Absatzes 104 gedrückt
werden.
Der Weg ist so gering, daß dabei die Nase 100 (Fig. 2) noch nicht in den Bereich
des Schaltarmes 30 kommen und den Divisionsablauf stören kann.
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In der Fig. 1 ist die Divisionsauslösevorrichtung in ihrem Aufbau
an der rechten Gestellaußenwand 107 der Rechenmaschine gezeigt. An Stelle des obenerwähnten
Auslegers 77 weist hier der Tastenschaft 76 einen Stift 108 auf, der in einem Langloch
109 eines an der Gestellwand 107 drehbar gelagerten Hebels 110 gleiten kann
und beim Drücken der Taste 13 den Hebel 110 entgegen der Uhrzeigerrichtung schwenkt,
wodurch der Hebel 80 nach unten geführt -wird, so daß dessen Stift 86 auf den durch
einen Wanddurchbruch 111 der Gestellwand 107 ragenden Schaltarm 87 stößt. Rechts
des Tastenschaftes 76 der Divisionstaste 13 ist noch der das Schrittschaltgetriebe
30, 71, 66 auslösende Arm 93 der Sperrklinke 72 (Fig. 2) sichtbar, die durch einen
Wanddurchbruch 112 (Fig. 1) ragt. Zwischen einem in der Gestellwand 107 befestigten
Stift 113, welcher gleichzeitig der Tastenschaftführung dient, und dem Stift 108
des Tastenschaftes 76 ist noch eine Feder 114 gespannt, welche die Rückführung der
beschriebenen Schalteinrichtung in die Ruhelage herbeiführt. Wirkungsweise Im vorhergehenden
sind die Steuereinrichtungen beschrieben, wie sie gemäß der Erfindung zur Erzielung
eines der Division vorausgehenden Vorlaufs in eine bestimmbare Lage vorgeschlagen
werden. Im folgenden soll nun noch ihr Zusammenwirken erläutert werden, soweit dies
nicht bereits aus den Zeichnungen leicht erkennbar ist bzw. auf bekannten Einrichtungen
beruht.
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Zur Erklärung wird angenommen, daß im verschiebbaren Schlitten ein
mehrstelliger Dividend und im Einstellwerk ein relativ kleiner Divisor enthalten
ist, wobei das Einbringen von Dividend und Divisor hier nicht näher berührt wird,
da es nicht zum Gegenstand der Erfindung gehört. Während nun bei den bekannten Maschinen
der Bedienende bisher zuerst die Transporttaste drückte, bis Dividend und Divisor
untereinanderstanden, drückt er bei der Einrichtung gemäß der Erfindung mit einem
Finger ohne Kraftanstrengung die Tastengruppe 13, 95 (Fig. 1) nieder oder unter
Anwendung einer Tastenkopplung, wie sie in der Fig. 3 gezeigt ist, die Taste 105.
Hierdurch wird einerseits der Tastenschaft 76 nach unten gedrückt; der Hebel
80, welcher schwenkbar auf dem Ausleger 77 (Fig. 2) bzw. dem Arm 110 (Fig.
1) gelagert ist, drückt mit seinem Stift 86 auf den Schaltarm 87 löst den Rechtstransportkommandohebel
44 (Fig.2) aus., so daß der erste Arbeitsschritt aus einem Transportschritt besteht.
Da mit dem Niedergehen des Divisionstastenschaftes 76 durch dessen Arm 85 auch der
Arm 93 verschwenkt wird, erfolgt gleichzeitig durch die Sperrklinke 72 die Entriegelung
des Schrittschaltwerkes. Der Schaltarm 30 könnte an sich nunmehr durch die Kraft
der Feder 32 in seine Arbeitslage springen. Doch wurde mit dem Drücken der Tastengruppe
auch der Tastenschaft 96 in seine in der Fig. 2 dargestellte Lage nach unten geführt,
so daß sein Stift 97 das Sperrglied 98 entgegen der Kraft seiner Feder 99 so weit
nach unten schwenkt, daß die Nase 100 des Sperrgliedes 98 vor das rückwärtige Ende
des Schaltarmes 30 zu liegen kommt, womit dieser vorerst nicht in die Arbeitslage
gelangen kann. Ist der erste Arbeitsschritt, der, wie bereits erwähnt wurde, ein
Rechtstransportschritt war, beendet, so verschwenkt die von der Transportkupplungsabtriebsseite
bewegte Exzenterscheibe 39 über den auf der Hohlwelle 42 befestigten Aufzugsnocken
62 das Steuerglied 51 in seine Ausgangslage. Dieses kann sich, da der Kommandohebel
44 von der Einleitung her immer noch angehoben ist, nicht verklinken und löst sofort
den nächsten Rechtstransportschritt aus. So springt der Zählwerkschlitten von Stelle
zu Stelle. Sieht der Bedienende nun, daß Dividend und Divisor in der richtigen Zuordnung
zueinander stehen, so läßt er die Tastengruppe los. Damit kehrt aber der Tastenschaft
96 durch die Kraft der am Sperrglied 98 angreifenden Feder 99 sofort in die Ausgangslage
zurück, in der er, wie später noch erläutert wird, für die Dauer der Divisionsabwicklung
vorzugsweise verriegelt bleibt. Mit dem Ausschwenken der Sperrnase 100 nach
oben wird aber auch der Schaltarm 30 endgültig freigegeben, er springt in seine
Arbeitslage und führt den Schaltbügel 28 mit seinem Arm 75 in den Umlaufbereich
des Stiftes 74 auf der Transportkupplung. Da bis dahin immer noch Transportschritte
erfolgen, stößt der Stift 74 sofort gegen den Arm 75 und verschwenkt damit den Schaltbügel
28 im Uhrzeigersinne. Über den Arm 31 wird diese Bewegung auf den Schaltarm 30 übertragen,
und letzterer dreht mit seiner Nase 71 über einen der Schaltstifte der Schaltscheibe
66 die Steuerwelle 65 um 90°. Durch diese Drehung drückt aber der in der Platte
79 sitzende Stift 78 den Hebel 80 weg, d. h. verschwenkt ihn in bezug auf Fig. 1
entgegen der Uhrzeigerrichtung, wodurch der Stift 86 vom Schaltarm 87 abgleitet.
Der Schaltarm 87 kehrt unter der Kraft der Feder 91 (Fig. 2) sofort in seine Ruhelage
zurück, so daß sich der Stift 86 nach der Freigabe des Hebels 80 nur noch wirkungslos
seitlich an die Schiene 87 anlegen kann. Mit dieser ersten Drehung der Divisionssteuerwelle
65 hat aber bereits die Division begonnen, die in bekannter Weise bis zur letzten
Dezimalstelle abläuft, in welcher sodann auch der Tastenschaft 76 durch die Feder
114 nach oben gezogen wird.
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Um den Ablauf der Division nicht stören zu können, ist eine Sicherungseinrichtung
vorgesehen, welche verhindert, daß der Tastenschaft 96 nach unten gedrückt werden
kann, solange die Division abläuft. Ist eine solche nicht vorhanden, wäre es beispielsweise
möglich, die Divisionsschrittschaltung durch Drücken der Taste 95 festzuhalten,
da sich die Nase 100 bei der Weiterschaltung wieder vor das Ende des Schaltarmes
30 legen könnte. Die in der Fig. 3 gezeigte Einrichtung vermeidet dies dadurch,
daß die Taste 105 nur mit dem Tastenschaft 96 starr verbunden ist, während der Divisionstastenschaft
76 nur nach unten mitgenommen werden kann, dann jedoch erst am Schluß der Divisionsrechnung
wieder in seine Ausgangslage zurückkehrt.
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Damit nun die Taste 105 nicht nochmals gedrückt werden kann, solange
die Division abläuft, ist am Divisionstastenschaft76 die federbelastete Klinke
101,
102 vorgesehen, welche im Ruhezustand der Divisionseinrichtung unwirksam
auf der hohen Kante des Leitbleches 106 anliegt. Wird die Taste 105 gedrückt, so
gehen gleichzeitig der Schaft 76 und der Schaft 96 nach unten, die Vorlaufsteuerung
erfolgt in beschriebener Weise. Wird beim Erreichen der Sollstellung des Schlittens
die Taste 105 losgelassen, so kehrt sie nach oben zurück, der Schaft 76 bleibt jedoch
unten.
Damit legt sich nun die Klinke 101, 102 unter den Absatz
104 des Tastenschaftes 96. Der Stift 101 konnte beim Hochgehen der Taste 105 vom
breiten Teil des Tastenschaftes 96 abgleiten, da das Leitblech 106 in der nunmehr
von der Klinke eingenommenen Lage so schmal ist, daß der Stift 101 nicht anliegt.
Wollte man nun die Taste 105 drücken, so sitzt der Absatz 104 auf dem Stift 101
auf. Ist jedoch die Division beendet, womit der Tastenschaft 76 freigegeben wird
und unter der Kraft der Feder 114 nach oben gehen kann, so wird der Stift 101 der
Klinke 101,102 durch die Kurve des Leitbleches 106 seitlich ausgelenkt und kann
sich wieder oberhalb des Absatzes 104 an den Tastenschaft 96 seitlich anlegen, womit
die Taste 105 wieder entsperrt ist.