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DE1183099B - Tastensteuerung zum Betaetigen mehrerer Maschinenfunktionen einer Bueromaschine - Google Patents

Tastensteuerung zum Betaetigen mehrerer Maschinenfunktionen einer Bueromaschine

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Publication number
DE1183099B
DE1183099B DEA40426A DEA0040426A DE1183099B DE 1183099 B DE1183099 B DE 1183099B DE A40426 A DEA40426 A DE A40426A DE A0040426 A DEA0040426 A DE A0040426A DE 1183099 B DE1183099 B DE 1183099B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
button
machine
push rod
key
movement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA40426A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Birk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Agfa Gevaert NV
Original Assignee
Agfa AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa AG filed Critical Agfa AG
Priority to DEA40426A priority Critical patent/DE1183099B/de
Priority to GB2221863A priority patent/GB1041057A/en
Priority to FR937645A priority patent/FR1358918A/fr
Publication of DE1183099B publication Critical patent/DE1183099B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L19/00Duplicating or printing apparatus or machines for office or other commercial purposes, of special types or for particular purposes and not otherwise provided for
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L39/00Indicating, counting, warning, control, or safety devices

Landscapes

  • Screen Printers (AREA)
  • Push-Button Switches (AREA)

Description

  • Tastensteuerung zum Betätigen mehrerer Maschinenfunktionen einer Büromaschine Die Erfindung betrifft eine Tastensteuerung zum Betätigen mehrerer Maschinenfunktionen einer Büromaschine, wobei die Tasten durch eine mechanische Sperrvorrichtung untereinander in der Weise verbunden sind, daß sie nur in einer bestimmten Reihenfolge betätigt werden können.
  • Solche Tastensteuerungen sind bereits bekannt. Insbesondere sind bei Rechenmaschinen häufig die Zahleneingabe- und die Funktionstasten durch mechanische Sperrvorrichtungen miteinander verknüpft.
  • Es ist ferner bekannt, die Bedienung von Offsetdruckmaschinen dadurch zu erleichtern, daß mehrere Maschinenfunktionen nacheinander von einem in verschiedenen Stellungen rastbaren Hebel gesteuert werden. Dabei kann aber, besonders von ungeübten Druckern, leicht eine Raststellung überfahren werden. Es wurde zwar verschiedentlich vorgeschlagen, Druckmaschinen durch Tasten zu steuern, die Magnetrelais od. dgl. auslösen, wobei falsche Bedienungswege durch elektronische Schaltungen blockiert werden. Diese Anordnung läßt sich aber nur an verhältnismäßig aufwendigen Maschinen verwirklichen.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die obengenannte bekannte Tastensteuerung an die Bedürfnisse einer Büro-Offsetdruckmaschine anzupassen.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß zur übertragung der Tastenbewegung auf die Betätigungsorgane für die Maschinenfunktionen der Büro-Offsetmaschine im wesentlichen rechtwinklig zur Bewegungsrichtung der Tasten Schubstangen angeordnet sind, die je eine Schrägfläche zur Abnahme der Bewegung von einer der Tasten und im wesentlichen parallel zur Bewegungsrichtung der Schubstangen verlaufende Sperrflächen zur Begrenzung des Weges mindestens einer weiteren Taste aufweisen.
  • Infolge der unmittelbaren Kupplung der der Sperrung, Lösung oder Verhinderung der Lösung der Tasten dienenden Schubstangen mit mechanischen Schaltvorrichtungen zur Auslösung von Maschinenfunktionen ergibt sich eine äußerst einfache Anordnung, die in der Lage ist, die zum Teil erheblichen Betätigungskräfte einer Offsetdruckmaschine verlustarm zu übertragen. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung die Tasten in einer zusammenhängenden Reihe auf einer gemeinsam, parallel zu ihrer Betätigungsrichtung verlaufenden Platine angeordnet sind.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sind die Sperrflächen in verschiedenen Höhen angeordnet. Ein Teil der Sperrflächen kann z. B. in einer Höhe angeordnet sein, in der sie das Betätigen der Tasten völlig verhindern, während weitere Sperrflächen die Bewegung der ihnen zugeordneten Tasten nur auf dem letzten Stück ihres .Weges begrenzen. Werden nun die Tasten als sogenannte Doppelfunktionstasten ausgebildet, die in bekannter Weise nach Betätigung mit begrenztem Druck bzw. bis zu einem ersten, gefederten Anschlag in Funktionsstellung bleiben und durch Betätigung über diesen Druckpunkt hinaus bzw. bis zu einem zweiten, festen Anschlag gelöst, werden, so wird durch die zuletzt genannten Sperrflächen das Lösen dieser Tasten verhindert.
  • Wenn, wie erfindungsgemäß weiter vorgeschlagen wird, eine von einer Taste gesteuerte Schubstange eine Sperrvorrichtung steuert, die mindestens eine weitere Taste in Funktionsstellung hält, so wird diese weitere Taste durch die Betätigung der die Schubstange steuernde Taste gelöst.
  • Durch die zweckentsprechende Kombination der erfindungsgemäßen Mittel wird also mit einfachsten mechanischen Mitteln erreicht, daß der Bedienende sämtliche Maschinenfunktionen in übersichtlicher Weise auf einem geschlossenen Tastenfeld vor sich sieht und daß für jeden bei einer Offsetdruckmaschine vorkommenden Funktionsablauf die Tasten, die den Ablauf stören würden, gesperrt sind bzw. gelöst werden und daß die Lösung der Tasten, die für den ordnungsgemäßen Ablauf nötig sind, verhindert ist.
  • Im einzelnen kann -eine von einer Motortaste gesteuerte Schubstange eine. Kurvenfläche zur Betätigung eines Motorschalters und parallel zu ihrer Bewegungsrichtung verlaufende Sperrflächen tragen, die bei ausgeschaltetem Motor eine die Druckstellung der Maschine herbeiführende Taste und eine Reinigungstaste sperren. Ferner kann eine von einer Reinigungstaste gesteuerte Schubstange mit der Anschwenkvorrichtung eines Reinigungswerkes gekuppelt sein und eine parallel zu ihrer Bewegungsrichtung verlaufende Sperrfläche für eine die Druckstellung der Maschine herbeiführende Taste sowie eine Sperrfläche tragen, die das Lösen der Motortaste verhindert.
  • Erfindungsgemäß ist außerdem eine von einer Papieranschlagtaste gesteuerte Schubstange mit einem schwenkbaren Papieranschlag gekuppelt, wobei eine von einer die Druckstellung der Maschine herbeiführenden Taste gesteuerte Sperrvorrichtung vorgesehen ist, die den Papieranschlag in Funktionsstellung hält.
  • Die Aufgabe, eine Funktion zu steuern, zu deren Betätigung ein normal zumutbarer Tastendruck nicht ausreicht und deren Schaltzeitpunkt außerdem in einer vorgegebenen Beziehung zum Lauf der Hauptwelle der Druckmaschine stehen muß, wie z. B. die Schaltung des Offsetzylinders bzw. Gegendruckzylinders und des Papiervorschubes, wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß eine von einer die Druckstellung der Maschine herbeiführenden Taste gesteuerte Schubstange eine Schaltklinke trägt, die mit einem Schaltrad derart zusammenwirkt, daß sie dieses Schaltrad bei jeder Betätigung der die Druckstellung herbeiführende Taste um eine Teilung verdreht und daß an diesem Schaltrad ein Nockenrad befestigt ist, das eine der Teilung des Schaltrades entsprechende Anzahl Nocken aufweist, an denen unter Federwirkung eine zur übertragung von Bewegungsimpulsen an eine Einschaltvorrichtung für das Druckwerk geeignete Stoßstange anliegt, und daß ferner eine vom Druckwerk gesteuerte Schubstange Sperrflächen für eine Reinigungstaste und eine Papieranschlagtaste sowie eine Sperrfläche trägt, die das Lösen der Motortaste verhindert. Diese Nockenanordnung bewirkt, daß beim Betätigen der Drucktaste nur ein vorbereitender Impuls an eine in bekannter Weise von der Maschine selbst gesteuerte Kupplungsvorrichtung gegeben wird und daß bei den weiteren Umläufen der Maschine keine weiteren Schaltungen mehr erfolgen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt F i g. 1 die Gesamtansicht der Maschine mit dem geschlossenen Tastenfeld, F i g. 2 einen Schnitt durch das erfindungsgemäße Tastenfeld, F i g. 3 einen Schnitt durch das Tastenfeld in Richtung A-A der F i g. 2 und F i g. 4 einen Schnitt in Richtung B-B der F i g. 3. Gemäß F i g. 1 bis 4 sind in einen Maschinenrahmen 1 Abstandbolzen 2 eingenietet, an denen mittels Befestigungsschrauben 3 eine Platine 4 befestigt ist. Auf der Platine 4 sind eine Drucktaste 5, eine Motortaste 6, eine Reinigungstaste 7 und eine Papieranschlagtaste 8 gelagert. An den oberen Enden der Tasten 5 bis 8 sind aus Kunststoff od. dgl. geformte Tastenköpfe 5 a bis 8 a angebracht, die durch entsprechende Aussparungen des Maschinenrahmens 1 ragen und auf ihren Sichtflächen Schriftzeichen oder Symbole 5 b bis 8 b tragen, die ihre Funktion kennzeichnen. Die unteren Enden der Tasten 5 bis 8 sind als Führungslaschen 5 c bis 8 c ausgebildet und in rechteckigen Ausnehmungen eines hochgestellten Teiles 4 a der Platine 4 geführt. Die Platine 4 weist außerdem Langlöcher 4 b bis 4 e auf, in denen an den Tasten 5 bis 8 befestigte Anschlagstifte 9 bis 12 geführt sind. In entsprechende Rillen dieser Stifte sind Sicherungsscheiben 13 eingeschoben, die verhindern, daß die Tasten sich von der Platine 4 abheben können. Zwischen dem hochgestellten Teil 4a der Platine 4 und dem sich an die Führungslaschen 5 c bis 8 c anschließenden breiteren Teil der Tasten 5 bis 8 sind Druckfedern 14 eingefügt, die die Tasten zunächst in ihrer Ausgangslage halten. Damit die Druckfedern 14 Platz finden, weist die Platine 4 Ausnehmungen 4g auf.
  • Auf der Platine 4 sind außerdem mittels Schrauben 15 Führungsrollen 16, 17 und 18 befestigt, die mit einer Reihe von Eindrehungen versehen sind. Eine Schubstange 19 umgreift mit hakenförmigen Teilen 19 a und 19 b die Führungsrollen 16 und 18 und erhält außerdem in einer Rille der Führungsrolle 17 eine zusätzliche Führung. Eine Schrägfläche 19 c der Schubstange 19 arbeitet mit einem Anschlagstift 10 in der Weise zusammen, daß sie bei Betätigung der Motortaste 6 entgegen der Wirkung einer Zugfeder 20 nach rechts gedrückt wird. Dabei betätigt eine Kurvenfläche 19 d einen Schaltarm 21 eines Mikroschalters 22, der den Stromkreis des nicht dargestellten Antriebsmotors schließt. Die Schubstange 19 weist außerdem eine parallel zu ihrer Bewegungsrichtung verlaufende Sperrfläche 19 e auf, die mit dem Anschlagstift 9 der Drucktaste 5 zusammenwirkt, sowie eine ebensolche Sperrfläche 19f für den Anschlagstift 11 der Reinigungstaste 7. Diese beiden Sperrflächen bewirken, daß die Drucktaste 5 und die Reinigungstaste 7 nicht betätigt werden können, solange der Hauptantriebsmotor ausgeschaltet ist.
  • In weiteren Rillen der Führungsrollen 16, 17 und 18 ist ferner eine Schubstange 23 gelagert. Sie liegt mit einer Schrägfläche 23 a, ebenfalls unter der Wirkung der Zugfeder 20, an einem Anschlagstift 11 der Reinigungstaste 7 an und wird bei Betätigung der Reinigungstaste 7 von diesem Stift 11 nach links bewegt. An dem Stift 11 liegt ferner unter der Wirkung einer Zugfeder 24 eine Kurvenfläche 25 a eines Sperrhebels 25 an. Der Sperrhebel 25 ist auf einer an der Platine 4 angenieteten Achse 26, die durch eine Ausnehmung 7d der Taste 7 ragt, gelagert. Bei Betätigung der Taste 7 wird er mittels der Kurvenfläche 25a im Uhrzeigersinn verschwenkt, bis er mit seiner Sperrääche 25b hinter einer Fläche des Anschlagstiftes 11 einfallen kann. Gleichzeitig kommt die Taste 7 mit einem gefederten - Anschlag 27 in Berührung, der durch eine Feder 28 gegen eine Anschlagfläche 4 f der Platine 4 gedrückt wird. Dadurch, daß die Feder 28 auf diese Weise vorgespannt ist, bildet der Anschlag 27 einen deutlich merkbaren Druckpunkt für die Taste 7. Wird nun die Taste 7 über diesen Druckpunkt hinaus betätigt, so wird der Sperrhebel 25 mittels einer Kurvenfläche 25 c erneut im Uhrzeigersinn verschwenkt, bis die Sperrfläche 25 b wieder aus dem Bereich des Anschlagstiftes 11 kommt. Gleichzeitig kann ein zweiter, auf der Achse 29 gelagerter Sperrhebel 30, der sich mit einem Hebelarm 30a unter der Wirkung der Feder 31 auf dem Anschlagstift 11 abstützt, mit einem Lappen 306 hinter einer Sperrfläche 25 d des Sperrhebels 25 einfallen. Die Wegverhältnisse sind so ausgelegt, daß der Sperrhebel 30 sich zu dem Zeitpunkt, zu dem die Taste 7 b den Anschlag 27 berührt, nicht mehr mit seinem Arm 30a auf dem Anschlagstift 11, sondern mit seiner Nase 30b auf einer Anschlagfläche 25e des Sperrhebels 25 abstützt. Dadurch löst beim Hochgehen der Taste 7 der Anschlagstift 11 den Sperrhebel 30 und dieser den Sperrhebel 25 erst dann aus, wenn sich der Anschlagstift 11 bereits außerhalb des Bereiches der Sperrfläche 25 b befindet. Die Taste 7 b wird also bei Betätigung mit begrenztem Druck, d. h. bis zu einem vom gefederten Anschlag 27 gebildeten Druckpunkt, vom Sperrhebel 25 in dieser Stellung festgehalten und bei Betätigung über diesen Punkt hinaus bis zu einem durch die Langlöcher 4 c bzw. 4 d der Platine 4 gebildeten festen Anschlag gelöst.
  • Dieselbe Vorrichtung zum Verriegeln und Lösen der Taste ist auch an der Drucktaste 6 angebracht. Ferner trägt die Schubstange 23 eine Sperrfläche 23 b, die den Weg des auf der Taste 6 angebrachten Anschlagstiftes 10 so begrenzt, daß diese Taste zwar verriegelt, aber nicht mehr gelöst werden kann. Eine weitere mit dem Anschlagstift 9 zusammenwirkende Sperrfläche 23 c verhindert die Betätigung der Drucktaste 5, wenn das Reinigungswerk eingeschaltet ist. Dis Betätigung des Reinigungswerkes erfolgt über einen an der Schubstange 23 angelenkten Hebel 32, der die Zugfeder 33 spannt und dadurch einen auf der gestenfesten Achse 34a gelagerten Schwenkhebel 34 verschwenkt. Der Schwenkhebel 34 nimmt über die Stift-Schlitz-Verbindung 34 c, 35 a einen weiteren auf der Achse 36 gelagerten Schwenkhebel 35 mit, der drehfest mit einem Schwenkrahmen 37 des Reinigungswerkes verbunden ist. Das Reinigungswerk besteht aus einer Duktorwalze 39 und einer übertragungswalze 38. Die Reinigungsflüssigkeit, in die die Doktorwalze 39 eintaucht, befindet sich. in ednea Wanne 40, die durch einen Deckel 40a verschlossen ist. Das Andrücken der Übertragungswalze 38 an einen gestellfesten Offsetzylinder 41 erfolgt infolge der in die Kraftkette eingeschalteten Zugfeder 33 in elastischer Weise, während die Rückführung zwangläufig über die Stift-Schlitz-Verbindung 32 a, 34 b eingeleitet wird.
  • Die Bewegung der Papieranschlagtaste 8 wird mittels eines an ihr befestigten Stiftes 42 auf einen übertragungshebel 43 und von dort über die Stift-Schlitz-Verbindung 43a, 44a auf einen Schwenkhebel 44 übertragen. Dieser Schwenkhebel 44 schwenkt einen auf seiner Achse befindlichen Papieranschlag 45 vor den auf dem Tisch 46 liegenden Papierstapel 47. In dieser Stellung wird ein Lappen 44 b des Schwenkhebels 44 von einem auf der Achse 48 a gelagerten, unter der Wirkung der Zugfeder 49 stehenden Sperrhebel 48 festgehalten. Die Ausschaltung des Papieranschlages 45 bzw. Lösung der Papieranschlagtaste 8 erfolgt durch Betätigung der Drucktaste 5 mittels einer Schubstange 50, die in entsprechenden Rillen der Führungsrollen 16, 17 und 18 geführt ist. Eine Kurvenfläche 50 a dieser Schubstange wirkt mit einem an der Drucktaste 5 befestigten Stift 9 in der Weise zusammen, daß die Schubstange bei Betätigung der Drucktaste 5 nach links bewegt wird. Dadurch verschwenkt ein Stift 50b den Sperrhebel 48 im Gegenuhrzeigersinn, so daß dieser den Lappen 44b freigibt, wodurch der Papieranschlag 45 unter der Wirkung einer Feder 51 in seine Ruhelage zurückkehrt. Die Rückführung der Schubstange 50 bewirkt eine Feder 52.
  • An der Schubstange 50 ist ferner eine Schaltklinke 53 angelenkt, die an einem auf einer gestenfesten Achse 54 gelagerten Schaltrad 55 angreift. Eine Zugfeder 56 hält die Schaltklinke 53 im Eingriff mit dem Schaltrad 55 und gleichzeitig eine Rastklinke 57 im Eingriff mit einem mit dem Schaltrad 55 verbundenen Rastrad 58. Die Übersetzungsverhältnisse sind so ausgelegt, daß bei jeder Betätigung der Drucktaste 5 das Schaltrad um eine Raste fortgeschaltet wird. Mit dem Schaltrad 55 und dem Rastrad 58 ist ferner ein Nockenrad 59, das dieselbe Teilung aufweist wie die beiden vorgenannten Räder, verbunden. Dieses Nockenrad 59 wirkt mit einer weiteren Schubstange 60 zusammen, die auf den Führungsrollen 17 und 18 gelagert ist. Diese Schubstange 60 erhält bei jeder Drehung des Nockenrades 59 einen Bewegungsimpuls, der über einen Kipphebel 61 und eine Kupplungsstange 62 auf eine nicht dargestellte, von der Maschine selbst gesteuerte Kupplungsvorrichtung übertragen wird. Diese Kupplungsvorrichtung soll so beschaffen sein, daß sie in bekannter Weise einen vorbereitenden Bewegungsimpuls speichert und in einer vorbestimmten Phase des Maschinenlaufs die Schaltung des Offsetzylinders und des Papiervorschubes durchführt und nach jedem zweiten Impuls die Ausschaltung dieser Aggregate einleitet. Des weiteren ist eine Kupplungsstange 63 vorgesehen, die z. B. mit der Schwenkvorrichtung für den Offsetzylinder gekuppelt ist und die Bewegung dieser Schwenkvorrichtung auf eine Schubstange 64 überträgt, die an den Führungsrollen 17, 18 gelagert ist. Diese Schubstange 64 wird nach links geschoben, sobald der Offsetzylinder angestellt ist, und verhindert mit einer Sperrfläche 64a das erneute Betätigen der Papieranschlagtaste 8, mit einer Sperrfläche 64 b die Einschaltung des Reinigungswerkes sowie mit einer Sperrfläche 64c das Lösen der Motortaste 6. Um sicherzugehen, daß die Druckform nicht dadurch beschädigt werden kann, daß das Reinigungswerk bei angestelltem Offsetzylinder eingeschaltet wird, wird die Reinigungstaste 7 bereits während der Schaltbewegung der Drucktaste 5 durch eine Sperrfläche 50 c der Schubstange 50 gesichert.
  • Die Wirkungsweise der gesamten Vorrichtung ist nun folgende: In der Anfangsstellung sind die Motortaste 6 sowie die Papieranschlagtaste 8 frei. Die Drucktaste 5 wird durch die Sperrfläche 19 e der Schubstange 19, die Reinigungstaste durch die Sperrfläche 19 f blockiert. Bei Betätigung der Motortaste 6 wird die Schubstange 19 durch den Stift 10 nach rechts verschoben und gibt dabei die Drucktaste 5 und die Reinigungstaste 7 frei. Gleichzeitig wird durch die Kurvenfläche 19 d der Motorschalter betätigt. Wird nun die Drucktaste 5 niedergedrückt, so wird die Schubstange 50 durch den Stift 9 nach links verschoben und dabei das Nockenrad 59 mittels der Schaltklinke 53 um eine Teilung fortgeschaltet. Diese Schaltbewegung erteilt einer nicht dargestellten Kupplungsvorrichtung in bekannter Weise einen ersten vorbereitenden Impuls, der in einer vorbestimmten Phase des Maschinenablaufs die Anstellung des Offsetzylinders sowie die Einschaltung des Papiervorschubes bewirkt. War hierbei der Papieranschlag eingeschaltet, so wird die Sperrklinke 48, die ihn verriegelt, durch den Stift 50 b gelöst. Die Anstellbewegung des Offsetzylinders verschiebt eine Schubstange 64 nach links, wodurch mittels einer Sperrfläche 64 a die erneute Betätigung der Papieranschlagtaste 8 sowie das Lösen der Motortaste 6 verhindert wird. Eine weitere Sperrfläche 64 b blockiert außerdem das Reinigungswerk. Das Lösen der Tasten erfolgt im Falle der Motortaste 6 und der Reinigungstaste 7 durch Betätigung über einen durch den federnden Anschlag 27 gebildeten, deutlich spürbaren Druckpunkt hinaus. Die Papieranschlagtaste 8 wird automatisch durch das Einschalten des Druckwerkes gelöst. Die Ausschaltung des Druckwerkes wird durch erneutes Betätigen der Drucktaste 5 bewirkt, die, wie schon beschrieben, mit einer in bekannter Weise von der Maschine selbst gesteuerten Kupplungsvorrichtung zusammenarbeitet, die nach jedem zweiten Bewegungsimpuls die Ausschaltung des Druckwerkes in einer vorbestimmten Phase des Maschinenablaufs einleitet.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Tastensteuerung zum Betätigen mehrerer Maschinenfunktionen einer Büromaschine, wobei die Tasten durch eine mechanische Sperrvorrichtung untereinander in der Weise verbunden sind, daß sie nur in einer bestimmten Reihenfolge betätigt werden können, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß zur Übertragung der Tastenbewegung auf die Betätigungsorgane für die Maschinenfunktionen der Büro-Offsetmaschine im wesentlichen rechtwinklig zur Bewegungsrichtung der Tasten Schubstangen (19, 23) angeordnet sind, die je eine Schrägfläche (19 c) zur Abnahme der Bewegung von einer der Tasten (5 bis 8) und im wesentlichen parallel zur Bewegungsrichtung der Schubstangen verlaufende Sperrflächen (19 e, 23 b) zur Begrenzung des Weges mindestens einer weiteren Taste (5, 7 und 8) aufweisen.
  2. 2. Tastensteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tasten (5 bis 8) in einer zusammenhängenden Reihe auf einer gemeinsamen, parallel zu ihrer Betätigungsrichtung verlaufenden Platine (4) angeordnet sind.
  3. 3. Tastensteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrflächen (19 e, 23 b) in verschiedenen Höhen angeordnet sind.
  4. 4. Tastensteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine von einer Taste (5) gesteuerte Schubstange (50) eine Sperrvorrichtung (48) steuert, die mindestens eine weitere Taste (8) in Funktionsstellung hält.
  5. 5. Tastensteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine von einer Motortaste (6) gesteuerte Schubstange (19) eine Kurvenfläche (19d) zur Betätigung eines Motorschalters (22) und parallel zu ihrer Bewegungsrichtung verlaufende Sperrflächen (19 e, 19 f) träg, die bei ausgeschaltetem Motor eine die Druckstellung der Maschine herbeiführende Taste (5) und eine Reinigungstaste (7) sperren.
  6. 6. Tastensteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine von einer Reinigungstaste (7) gesteuerte Schubstange (23) mit der Ansahwenkvorrichtung (32, 34, 37) eines Relanigungswerkes (38, 39, 40) gekuppelt ist und eine parallel zu ihrer Bewegungsrichtung verlaufende Sperrfläche (23 c) für eine Drucktaste (5) sowie eine Sperrfläche (23 b) trägt, die das Lösen der Motortaste (6) verhindert.
  7. 7. Tastensteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein von einer Papieranschlagtaste (8) gesteuerter Übertragungshebel (43) mit einem schwenkbaren Papieranschlag (45) gekuppelt ist und daß eine von einer die Druckstellung der Maschine herbeiführenden Taste (5) gesteuerte Sperrvorrichtung (48) vorgesehen ist, die den Papieranschlag (45) in Funktionsstellung hält. B. Tastensteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine von einer die Druckstellung der Maschine herbeiführenden Taste (5) gesteuerte Schubstange (50) eine Schaltklinke (53) trägt, die mit einem Schaltrad (55) derart zusammenwirkt, daß sie dieses Schaltrad (55) bei jeder Betätigung der die Druckstellung herbeiführenden Taste (5) um eine Teilung verdreht, und daß an diesem Schaltrad (55) ein Nockenrad (59) befestigt ist, das eine der Teilung des Schaltrades (55) entsprechende Anzahl Nocken aufweist, an denen unter Federwirkung eine zur Übertragung von Bewegungsimpulsen an eine Einschaltvorrichtung für das Druckwerk geeignete Stoßstange (60) anliegt, und daß ferner eine vom Druckwerk gesteuerte Schubstange (64) Sperrflächen (64 a, 64 b) für eine Reinigungstaste (7) und eine Papieranschlagtaste (8) sowie eine Sperrfläche (64c) trägt, die das Lösen einer Motortaste (6) verhindert. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1168 090.
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GB2221863A GB1041057A (en) 1962-06-13 1963-06-04 Off-set printing machine
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