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DE1157045B - Hahn mit Schmiervorrichtung und Schmiermittelueberschussaustritt - Google Patents

Hahn mit Schmiervorrichtung und Schmiermittelueberschussaustritt

Info

Publication number
DE1157045B
DE1157045B DEH25313A DEH0025313A DE1157045B DE 1157045 B DE1157045 B DE 1157045B DE H25313 A DEH25313 A DE H25313A DE H0025313 A DEH0025313 A DE H0025313A DE 1157045 B DE1157045 B DE 1157045B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plug
lubricant
sealing ring
housing
face
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH25313A
Other languages
English (en)
Inventor
William L Hulslander
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Homestead Valve Manufacturing Co
Original Assignee
Homestead Valve Manufacturing Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Homestead Valve Manufacturing Co filed Critical Homestead Valve Manufacturing Co
Publication of DE1157045B publication Critical patent/DE1157045B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K5/00Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
    • F16K5/08Details
    • F16K5/22Features relating to lubrication
    • F16K5/225Features relating to lubrication for plugs with cylindrical surfaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Taps Or Cocks (AREA)

Description

  • Hahn mit Schmiervorrichtung und Schmiermittelüberschußaustritt Die Erfindung bezieht sich auf einen Hahn mit Schmiervorrichtung und mit einer zwischen einer Kükenstirnfläche und einer dieser Stirnfläche gegenüberliegenden Gehäuseringfläche gebildeten Schmiermitteldruckkammer, in der ein Polytetrafluoräthylen-Dichtungsring mit einer größeren und einer gegenüberliegenden, durch eine Schrägfläche verbundenen kleineren Fläche als Auflageflächen mit dem Küken und Gehäuse um den Kükenschaft eingelegt ist, wobei das Küken unter dem Druck des Schmiermittels entgegen einer auf die entgegengesetzte Kükenstirnfläche wirkenden Feder in Achsrichtung verschiebbar ist und sich bei der Verschiebung von der Gehäuseringfläche entfernt und dadurch den Schmiermittelüberschuß zwischen Kükenschaft und zugehöriger Gehäusebohrung austreten läßt.
  • Die wesentliche Schwierigkeit beim Schmieren von Hahnküken, gleichgültig ob sie zylindrisch oder konisch sind, besteht einerseits darin, daß eine absolute Dichtigkeit der geschmierten Dichtflächen erreicht werden muß. Dazu müssen die Dichtflächen sehr eng aneinander anliegen, um ein Auspressen des Schmiermittels aus dem Spalt zwischen den Dichtflächen durch das durch den Hahn zu steuernde Medium zu verhindern. Bei sehr engen Spalten besteht andererseits die Schwierigkeit, eine ausreichende Schmierung über die gesamte Dichtfläche zu erhalten, so daß die Gefahr besteht, daß nicht mit Schmiermittel benetzte Flächen teils keine ausreichende Dichtwirkung ergeben, da zu steuerndes Medium eintritt, oder daß metallische Reibung auftritt, die zum »Fressen« des Kükens im Dichtsitz führt. Eine weitere Schwierigkeit besteht darin, die Schmierung über eine ausreichende Betriebsdauer konstant zu halten, d. h. einen gewissen Vorrat an Schmiermittel zu schaffen, durch den eine ständige Versorgung der Dichtflächen mit Schmiermittel sichergestellt wird.
  • Diese Schwierigkeiten werden durch bekannte Hähne mit Schmiervorrichtungen, deren Gehäuse im Kopfteil eine ringförmige Ausnehmung um die für den Kükenschaft vorgesehene Bohrung und deren zylindrische Küken an dem dem Schaft benachbarten Oberflächenteil einen der ringförmigen Gehäuseausnehmung gegenüberliegenden ringförmigen Absatz aufweisen, wobei ein in die Ausnehmung eingelegter und am Absatz anliegender, gegen Druck und Schmiermittel beständiger Ring angeordnet ist, nicht überwunden.
  • Es ist eine weitere Ausführungsform eines Hahnes mit Schmiervorrichtung bekanntgeworden, durch die eine Verbesserung der Schmiervorrichtung erreicht werden soll, bei der der Raum zwischen Kükenstirnfläche und gegenüberliegender Gehäuseringfläche gleichfalls als Schmiermitteldruckkammer dient, in der sich ein Dichtring befindet, der bei Überdruck des Schmiermittels dieses am Halmkopf austreten läßt. Bei diesen bekannten Ventilen wird die Abdichtung durch eine besondere Ausbildungsform des Dichtungsringes verbessert.
  • Dabei ist es bereits vorgeschlagen worden, den Dichtungsring so auszubilden, daß er eine größere und eine gegenüberliegende, durch eine Schrägfläche verbundene kleinere Fläche als Auflage mit dem Küken und dem Gehäuse zum Einlegen um den Kükenschaft aufweist, wobei die größere Fläche am Kükenschaft anliegt und der Dichtungsring mit dem Küken axial wandert. Bei dieser vorgeschlagenen Anordnung ist jedoch nur ein kleiner Schmiermittelaufnahmeraum vorhanden, wobei aber das überschüssige Schmiermittel deutlich sichtbar am Hahnkopf austreten kann.
  • Es ist die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, die vorhandenen Schmieranordnungen für Dichtflächen an Hähnen so zu verbessern, daß eine sehr große Schmiermittelreserve bei gleichförmigem Schmierdruck zur Verfügung steht und das Küken sich dabei auch leicht drehen läßt.
  • Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß der Dichtungsring mit seiner größeren Auflagefläche am Gehäuse anliegend einsetzbar ist und hierfür in seinem Bereich am oder im Kükenschaft selbst ein Schmiermittelauslaß vorgesehen ist, wobei der Dichtungsring mit seiner Bohrung den Kükenschaft gleitend umfaßt und ferner, daß zwischen der Feder und dem Gehäuseboden eine Polytetrafluoräthylenscheibe eingelegt ist.
  • Durch diese erfindungsgemäße Anordnung kann der Schmiermittelüberschußaustritt in wirkungsvoller Weise stattfinden, wobei sich die Schmiermitteldruckkammer vor Austritt des Schmiermittels wesentlich mehr vergrößert als bei bekannten Vorrichtungen und dadurch eine größere Schmiermittehnenge zum Nachschn-ieren zur Verfügung steht. Durch das Einlegen der den Reibungswiderstand zwischen Feder und Gehäuseboden vermindernden Scheibe wird trotz der durch die erfindungsgemäß höhere Zusammendrükkung der Feder und damit Erhöhung des Reibungswiderstandes eine außerordentlich leichte Drehbarkeit des Halmkükens erreicht.
  • Vorzugsweise weist für den Sehmiermittelauslaß der Kükenschaft eine von der Kükenstimfläche weg sich konisch verjüngende Form auf. Wenn der Kükenschaft eine zylindrische Oberfläche hat, ist als Schmiermittelauslaß ein Umführungskanal im Kükenschaft angeordnet. Der Dichtungsring weist neben der größeren äußeren Schrägfläche eine kleinere innere Schrägfläche auf. Die größere äußere Schrägfläche endet über der breiteren Auflagefiäche des Dichtungsringes. Der Dichtungsring ist aus einem gepreßten und gesinterten Polytetrafluqräthylen ausgeschnitten, das mit geätzten Glasfasern imprägniert ist.
  • Der Gegenstand der Erfindung wird im folgenden an Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnungen erläutert.
  • Fig. 1 zeigt einen Vertikalschnitt durch den Hahn; Fig. 2 zeigt einen Vertikalschnitt entlang der Linie 2-2 in Fig. 1; - Fig.3 zeigt eine vergrößerte Ansicht des erfindungsgemäßen Dichtungsringes; Fig. 4 zeigt einen Vertikalschnitt durch eine Abwandlungsform des erfindungsgemäßen Hahns, und Fig. 5 ist eine vergrößerte Ansicht eines Teiles des selbsttätig schmierenden, in Fig. 4 dargestellten Hahns.
  • Bei dem in den Fig. 1 bis 5 dargestellten Hahn hat das Gehäuse 1 die zur Hahngehäusekammer 4 führenden Öffnungen 2 und 3. Der Boden des Hahngehäuses ist durch einen Gewindestopfen 5 verschlossen, dessen Aussparung 6 zur Aufnahme der Lagerscheibe 7 dient, die aus Polyfluoräthylen besteht. Auf dieser Scheibe 7 liegt eine Stahlscheibe 8, auf die sich das untere Ende der Feder 6 abstützt, deren oberes Ende gegen den Boden des Kükens 11 anliegt.
  • Das hier dargestellte Küken besteht aus einem einheitlichen zylindrischen Teil mit einer Durchgangsöffnung 12, die zu den Öffnungen 2 und 3 im Hahngehäuse paßt. Die Öffnung 12 ist üblicherweise über einen Kanal 13 mit dem Raum über dem Gewindestopfen 5 verbunden. Auf diese Weise wird der Leitungsdruck auf den Boden des Kükens übertragen, wenn die beiden zu den Rohrleitungen führenden Öffnungen 2 und 3 durch die Öffnung 12 miteinander verbunden sind. Dieser Leitungsdruck unterstützt die von der Feder ausgeübte Wirkung, da er das Küken ebenfalls nach oben drückt.
  • Das Küken weist -vier vertikale, in Längsrichtung verlaufende Kanäle auf" und zwar zwei längere Kanäle 34 und zwei kürzere Kanäle 15. Die kürzeren Kanäle 15 werden bei einer Drehung des Kükens an den Öffnungen 2 und 3 vorbeigeführt. Ein bogenförmig verlaufender Nut 16 führt vom unteren Teil eines jeden der längeren Kanäle rings um die Dichtflächen des Kükens. Eine ringförmige Zuführungsnut 17 mit geringem Querschnitt verbindet die oberen Enden der Kanäle 14. Die kürzeren Kanäle 15 enden kurz vor den bogenförmig verlaufenden Nuten 16 und kurz vor der Zuführungsnut 17, stehen jedoch über Verteilernuten 18 in der Wand des Hahngehäuses miteinander in Verbindung. Die Zuführungsnut 17 hat über die Bohrung 20 mit Radialnuten 21 Verbindung. In der Bohrung 20 liegen zwei Kugelrückschlagventile 22 und 23 in einem Käfig 24, die durch Federn 25 in Verschlußstellungen gedrückt werden. Am äußeren Ende der Bohrung 20 ist die Schmierdruckschraube 26 angeordnet.
  • Als Schmiermittel wird vorzugsweise ein homogenes, viskoses synthetisches Schmiermittel entsprechend den Betriebsbedingungen verwendet. Das Schmiermittel befindet sich in Form eines kleinen Zylinders in der Bohrung 20 und strömt unter dem Druck der Schraube 26 über die beiden Rückschlagventile durch die Radialnuten 21 zu der ringförmigen Zuf'ührungsmit 17, von wo aus es in die anderen Kanäle tritt und sich über die ganzen Dichtflächen des Kükens verteilt, die genügend Spielraum aufweisen, daß eine Verteilung möglich ist und eine metallische Berührung zwischen Küken und Hahngehäuse vermieden wird. Bei Hähnen von ilz bis 2 Zoll beträgt dieser Spielraum etwa 0,5 bis 0,75 mm und bei 8-bis 14-Zoll-Hähnen liegt er etwa zwischen 0,75 und 1,25 mm.
  • Wenn das Schmiermittel in die beiden gegenüberliegenden, durch die Kanäle 14, 15 und Nuten 16 und 17 und durch die Verteilernuten 18 gebildeten geschlossenen Kanalschleifen- eingefüllt ist, breitet es sich über das Küken aus und bedeckt dessen ganze zylindrischen Dichtflächen. Anschließend dringt das Schmiermittel durch die vier Dosierungsschlitze 27 in die Schmiermitteldruckkamrner 28 im Hahngehäusekopf. Der Hahngehäusekopf 30 kann gegebenenfalls abnehmbar sein. Er weist eine Ringfläche 31 auf, die der oberen Stirnfläche 32 des Kükens gegenüberliegt. Die Anordnung der Schmiernuten und Verteilungsvorkehrungen ist an sich bekannt.
  • Der Hahnkükenschaft hat einen Absatz 33, der eine Zylinderfläche 34 bildet, auf die der Dichtungsring 35 paßt. Dieser Dichtungsring hat, wie aus Fig. 3 zu erkennen ist, eine größere Lagerfläche 36 und eine kleinere Lagerfläche 37. Diese letztere wird durch die schrägen Seitenflächen 38 und 39 begrenzt, so daß der Dichtungsring einen kegelstumpfförmigen Querschnitt erhält. Die innere Schrägfläche 38 ist kürzer als die äußere Schrägfläche 39. Der Dichtungsring hat eine zylindrische Bohrung 40, die auf die Zylinderfläche 34 des Kükenschaftes paßt. Der untere Teil dieser Bohrung ist bei 41 abgeschrägt, so daß der Dichtungsring auf dem Kükenschaft ungehindert gleiten kann. Die äußere Fläche 42 des Ringes ist ebenfalls zylindrisch geformt.
  • Der Dichtungsring besteht aus Polytetrafluoräthylen, das mit angeätzter oder nitrierter Glasfaser verpreßt ist. Diese Materialien werden gemischt, dann in eine Büchse eingepreßt und erhitzt, damit das Material bei einer Temperatur von 340 bis 370° C sintert. Die Dichtungsringe werden dann zu richtiger Form und Größe fertigbearbeitet. Die Fließgrenze des kalten Materials liegt nicht unter 560 kglcm=. Die geätzte Glasfaser zerbricht unter Druck unter Bildung von feinem Mehl. Das Material hat einen geringen Reibungskoeffizienten. Durch den Dichtungsring 35 und durch die Scheibe 7 ist das Küken an beiden Seiten auf Polytetrafluoräthylen gelagert. Die Feder 10 hält die Teile in Berührung miteinander. Der geringe Reibungskoeffizient des Dichtungsringes und der Scheibe läßt eine leichte Drehung des Kükens und der Feder 10 zu, wodurch die Torsionsbeanspruchung der Feder geringer und ihre Lebensdauer höher wird. Wegen dieses Dichtungsringes. der Scheibe und wegen der Schmierschicht wird nur ein geringes Drehmoment für eine Drehung des Hahnkükens benötigt.
  • Die Dosierungsschlitze 27 können bei Bedarf an der Oberfläche des Hahnkükens angeordnet sein, und sie lassen nur dann Schmiermittel in den Kopfteil eintreten, wenn die gesamten Dichtflächen mit Schmiermittel überzogen sind. Die Wirkungsweise der Dosierungsschlitze 27 ist durch ihre Größe festgelegt.
  • Wenn das Schmiermittel schließlich in die im Hahngehäusekopf liegende Schmiermitteldruckkammer 28 tritt und sie ausfüllt, wirkt diese Kammer als Dichtung und unterbricht den Schmiermittelfluß vom Küken zum Kükenschaft. Auf diese Weise ist der obere Rand des Kükens abgedichtet. Die ringförmige Zuführungsnut 17 wirkt zusammen mit der durch das Schmiermittel in der Kammer 28 gebildeten Dichtung als Ringdichtung. Diese beiden Schmiermitteldichtungen sind durch einen Ringsteg 43 am Küken und durch einen unterhalb der Nut 17 liegenden Steg, der ebenfalls mit Schmiermitteln überzogen ist, voneinander getrennt. Der Auslaß am Kükenschaft ist also durch vier aufeinanderfolgende Dichtungen gut abgedichtet.
  • Der Dichtungsring 35, wie er in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist, zeigt mit der schmalen Lagerfläche 37 zum Hahngehäusekopf und berührt diesen infolge des Druckes der Feder 10 und des auf den Boden des Kükens bei geöffnetem Hahn wirkenden Leitungsdruckes. Sowie das Schmiermittel die Kammer 28 unter Druck ausfüllt, wirkt dieser Druck ebenso auf die obere Stirnseite des. Kükens als auch auf die Schrägfläche 39 des Dichtungsringes. Wenn der Schmiermitteldruck die Summe von Leitungsdruck und Federdruck übersteigt, gehen der Dichtungsring 35 und das Küken 11 nach unten, drücken die Feder zusammen, und das Schmiermittel tritt über den Dichtungsring 35 und rund um den Kükenschaft aus, so daß es von außen zu sehen ist. Dies ist eine visuelle Anzeige dafür, daß der Hahn ausreichend geschmiert ist, und entspricht auch der Wirkungsweise des im Oberbegriff angegebenen Hahnes.
  • Wenn das Schmiersystem des Hahns automatisch arbeiten soll, dreht man den Dichtungsring 35 um, so daß, wie in Fig. 5 dargestellt, seine schmale Fläche 37 am Küken und die breite Lagerfläche an der Ringfläche 31 des Hahngehäusekopfes 32 anliegt. Der Schmierdruck läßt den Dichtungsring am Hahngehäusekopf anliegen, wenn das Küken sich nach unten bewegt. Das obere Ende der Zylinderfläche 34 des Kükenschaftes verjüngt sich zu einem kleineren Durchmesser, so daß das Schmiermittel, wie bei 44 in Fig. 4 und 5 gezeigt, durch den Kanal 50 austreten kann. Wenn sich das Küken 11 nach unten bewegt, gleitet, wenn die Kammer 28 mit Schmiermittel gefüllt ist, der Dichtungsring 35 auf der Zylinderfläche 34. Das Volumen der Kammer 28 hängt also von der Länge der Zylinderfläche ab. Wenn die Schrägfläche 44 oder der Kanal 50 den Dichtungsring 35 erreichen, tritt das Schmiermittel sichtbar rund um den Kükenschaft aus, bis das Küken 11 sich wieder nach oben bewegt und der Dichtungsring wieder an der Zylinderfläche 34 aufliegt. Dadurch wird ein weiteres Ausströmen des Schmiermittels aus der Kammer 28 unterbrochen, und das Schmiermittel in dieser Kammer wird wieder unter dem Druck der Feder 10 und dem Leitungsdruck die Kanäle füllen und an die Dichtflächen des Kükens gelangen, bis das Küken neuerlich angehoben wird und am Dichtungsring 35 anliegt. Auf diese Weise wird die gesamte Kükenfläche automatisch geschmiert und das für die Verteilung zur Verfügung stehende Schmiermittel dosiert.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Hahn mit Schmiervorrichtung und mit einer zwischen einer Kükenstimfläche und einer dieser Stirnfläche gegenüberliegenden Gehäuseringfläche gebildeten Schmiermitteldruckkammer, in der ein Polytetrafluoräthylen-Dichtungsring mit einer größeren und einer gegenüberliegenden, durch eine Schrägfläche verbundenen kleineren Fläche als Anlageflächen mit dem Küken und Gehäuse um den Kükenschaft eingelegt ist, wobei das Küken unter dem Druck des Schmiermittels entgegen einer auf die entgegengesetzte Kükenstimfläche wirkenden Feder in Achsrichtung verschiebbar ist und sich bei der Verschiebung von der Gehäuseringfläche entfernt und dadurch den Schmiermittelüberschuß zwischen Kükenschaft und zugehöriger Gehäusebohrung austreten läßt, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsring (35) mit seiner größeren Auflagefläche am Gehäuse anliegend einsetzbar ist und hierfür in seinem Bereich am oder im Kükenschaft selbst ein Schmiermittelauslaß vorgesehen ist, wobei der Dichtungsring mit seiner Bohrung (40) den Kükenschaft (46) gleitend umfaßt, und daß zwischen der Feder (10) und dem Gehäuseboden eine Polytetraluoräthylenscheibe (7) eingelegt ist.
  2. 2. Hahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für den Schmiermittelauslaß der Kükenschaft eine von der Kükenstirnfläche weg sich konisch verjüngende Form (44) hat.
  3. 3. Hahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Schmiermittelauslaß ein Umführungskanal (50) in dem mit zylindrischer Oberfläche (34) ausgebildeten Kükenschaft angeordnet ist.
  4. 4. Hahn nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsring neben der größeren äußeren Schrägfläche (39) eine kleinere innere Schrägfläche (38) aufweist.
  5. 5. Hahn nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrägfläche (39) über der breiteren Auflagefläche (36) endet.
  6. 6. Hahn nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsring (35) aus einem gepreßten und gesinterten Polytetrafluoräthylen ausgeschnitten ist, das mit geätzten Glasfasern imprägniert ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 852 795, 806183; französische Patentschriften Nr. 1019 207, 981401, 904155; britische Patentschrift Nr. 521421; USA.-Patentschriften Nr. 2 651490, 2 616 657, 2 373 742, 2 038 888, 2 038 889. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1038 359.
DEH25313A 1954-10-26 1955-10-26 Hahn mit Schmiervorrichtung und Schmiermittelueberschussaustritt Pending DE1157045B (de)

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