DE1038359B - Hahn mit Schmiervorrichtung - Google Patents
Hahn mit SchmiervorrichtungInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K5/00—Plug valves; Taps or cocks comprising only cut-off apparatus having at least one of the sealing faces shaped as a more or less complete surface of a solid of revolution, the opening and closing movement being predominantly rotary
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- F16K5/22—Features relating to lubrication
- F16K5/225—Features relating to lubrication for plugs with cylindrical surfaces
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Description
DEUTSCHES
Es ist ein Hahn mit Schmiervorrichtung und einer zwischen einer Stirnfläche des Kükens und einer die
Stirnfläche übergreifenden Schulter des Gehäuses gebildeten Schmiermittelkammer bekannt, in der ein
Dichtungsring vorgesehen ist, wobei das Küken unter dem Druck des Schmiermittels entgegen einer auf die
entgegengesetzte Stirnfläche des Kükens wirkenden Feder in Achsenrichtung verschiebbar ist und sich bei
dieser Verschiebung von der Gehäuseschulter abhebt und dadurch den Schmiermittelüberschuß austreten
läßt. Wenn man dem Hahn beim Abschmieren das Schmiermittel unter sehr hohem Druck zuführt, dann
bietet diese Ausgestaltung den Vorteil, daß das verschiebbare Küken als ein Sicherheitsventil wirkt,
welches den im Inneren des Hahnes wirksam werdenden Schmiermitteldruck begrenzt und dadurch
das Gehäuse vor Bruch schützt.
Auch die Erfindung bezieht sich auf einen solchen Hahn. Sie besteht darin, daß der Dichtungsring, aus
einem polymerisierten KohlenfluorstofF bestehend, im
Querschnitt etwa die Form eines rechtwinkligen Dreiecks aufweist und mit einem Bund an der Stirnfläche
des Kükens zum Abdichten und Abstandhalten zusammenwirkt. Der polymerisierte KohlenfluorstofF hat
eine gummiartige Beschaffenheit. Sollte sich ein in dem Schmiermittel enthaltenes Fremdkörperteilchen,
z. B. ein Metallspan, zwischen der Gehäuseschulter und dem Dichtungsring festsetzen, dann kann sich das
Teilchen in dem gummiartigen Werkstoff des Ringes einbetten und daher die Abdichtung nicht beeinträch
tigen. Im Gegensatz hierzu besteht bei dem eingangs erläuterten bekannten Hahn der Dichtungsring aus
Metall. Gelangt dort ein hartes Fremdkörperteilchen zwischen den Dichtungsring und die Gehäuseschulter,
dann hält es diese Flächen im Abstand voneinander, so daß eine Undichtigkeit entsteht und das Schmiermittel
auch nach Entlastung von dem Überdruck weiter aus der Schmiermittelkammer entweichen
kann. Dieser Mangel ist bei dem den Gegenstand der Erfindung bildenden Hahn vermieden. Außerdem
wirkt der Schmiermitteldruck auf die schräge Fläche des Dichtungsringes ein und hält ihn dadurch an die
Stirnfläche des Kükens gepreßt, so daß sich der Dichtungsring mit dem Küken bewegt und bei erhöhtem
Schmiermitteldruck den Austritt des Schmiermittels mit Sicherheit gewährleistet.
Ein weiteres Erfindungsmerkmal besteht darin, daß an dem der Schmiermittelkammer gegenüberliegenden
Ende des Kükens zwischen der Feder und dem Küken ein zweiter Dichtungsring angeordnet ist, wobei
zwischen diesem und der Feder eine Ausgleichscheibe eingeschaltet sein kann, die sich unmittelbar an den
zweiten Dichtungsring legt. Durch diesen zweiten Dichtungsring wird verhindert, daß. wenn der Hahn
Hahn mit Schmiervorrichtung
Anmelder:
ACF Industries, Incorporated,
New York, N. Y. (V. St. A.)
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. M. Licht,
Berlin-Steglitz, Borstellstr. 51,
und Dr. R. Schmidt, Oppenau (Renchtal), Patentanwälte
Robert Clade, Detroit, Mich. (V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
durch eine entsprechende Einstellung des Kükens geschlossen ist, die Druckflüssigkeit in den Raum unterhalb
des Kükens von der Druckseite her strömt und dadurch auf das Küken zusätzlich zu der Federkraft
eine Kraft ausübt, die ein Austreten des Schmiermittels erst unter erhöhtem Schmiermitteldruck ermöglichte,
so daß die Sicherheit gegen Bruch des Gehäuses herabgesetzt wäre. Außerdem könnte die Feder
durch die Druckflüssigkeit angegriffen und damit ihre Funktion gestört werden. Ebenso könnte das Schmiermittel
auf die von der Feder beaufschlagte Seite des Kükens gelangen und durch Einwirken auf diese
Kükenfläche die angestrebte Sicherheitswirkung gleichfalls beeinträchtigen.
Einige bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung veranschaulicht. In dieser
zeigt
Fig. 1 einen in Achsenrichtung verlaufenden Schnitt durch den Hahn,
Fig. 2 einen vergrößerten Teilschnitt des Kükens vor dem Einsetzen in das Gehäuse,
Fig. 3 das obere Ende des Kükens und Gehäuses an Hand des in Fig. 1 gezeigten, jedoch in größerem
Maßstab ausgeführten Schnittes und
Fig. 4 eine Teilansicht einer etwas abgeänderten Ausführungsform des in Fig. 1 gezeigten Hahnes in
einem den unteren Teil zeigenden Schnitt.
Das mit Anschlußstutzen 2 versehene Gehäuse A hat eine zur Aufnahme des Kükens B bestimmte,
durch einen eingeschraubten Deckel 6 verschlossene Bohrung 4 mit einer inneren Aussparung 8 zur Aufnahme
einer Feder 10.
809 600/279
Zwischen der Stirnfläche 20 des Kükens B und einer
diese Stirnfläche übergreifenden Schulter 12 des Gehäuses A ist eine Schmiermittelkammer 42 gebildet, in
der ein Dichtungsring G vorgesehen ist. In der zylindrischen Fläche 16 des Kükens B befinden sich achsparallel
verlaufende Schmiernuten 34 sowie eine deren untere Enden verbindende Ringnut 36. Die Nuten 34
stehen durch radiale Bohrungen 32 mit einer axialen Gewindebohrung des durch die Gehäuseöffnung26 herausragenden
Kükenschaftes 24, 28 in Verbindung. Die Gewindebohrung ist mit einem Schmiermittel gefüllt
und nimmt eine Preßspindel 30 auf, mit deren Hilfe man das, Schmiermittel unter Druck setzen kann. Es
gelangt dann in die Nuten 34, und bei entsprechender Stellung des Kükens in Vertiefungen 40, die in der
Innenfläche der Gehäusebohrung 4 vorgesehen sind, und bei einer anderen Winkelstellung des Kükens in
achsparallele Nuten38, die in der zylindrischen Fläche
16 des Kükens vorgesehen sind, ohne mit den Bohrungen 32 oder der Ringnut 36 in Verbindung zu
stehen. Auch füllt das Schmiermittel die Schmiermittelkammer 42 aus. Überschreitet der Druck des
Schmiermittels eine bestimmte Grenze, dann verschiebt sein Druck das Küken entgegen der Feder 10,
die gemäß Fig. 4 auf die entgegengesetzte Stirnfläche des Kükens wirkt, wobei jedoch die vorher geschilderten
Nachteile eintreten können. Um diese etwaigen nachteiligen Einwirkungen auszuschalten, wird, wie in
Fig. 1 dargestellt, zwischen der Feder 10 und dem Küken B eine Ausgleichscheibe 68 eingeschaltet, auf
welche die Feder drückt, und zwischen der Ausgleichscheibe und dem Küken ein zweiter Dichtungsring H
angeordnet, der mit seiner Oberseite 60 am Küken, mit seiner Umfangsfläche 62 an der Wandung der
Bohrung 4 und mit seiner Unterseite 64 und einer geneigten Innenfläche 66 an der Ausgleichscheibe 68 anliegt.
Durch den Druck der Feder 10 werden die beiden Dichtungsringe H und G unter ständiger Spannung
gehalten. Auch sucht die Ausgleichscheibe 68 durch den Druck, mit welchem sie an der kegligen
Innenfläche des Ringes H anliegt, diesen aufzuweiten und ihn fest an die Wandung der Bohrung 4 zu
pressen.
Der Dichtungsring G besteht aus einem polymerisieren
Kohlenfluorwasserstoff von gummiartiger Beschaffenheit und weist im Querschnitt etwa die Form
eines rechtwinkligen Dreiecks auf. Die äußere Ringfläche 50 des Ringes G ist nämlich geneigt und bildet
mit der Unterseite 44 des Ringes einen Winkel zwischen 30 und 60°, am besten einen Winkel von
45°. An der Stirnfläche 20 des Kükens B ist ein Bund 22 vorgesehen, der leicht hinterdreht ist und daher den
Dichtungsring G festzuhalten vermag, wenn sich das Küken entgegen der von der Feder 10 ausgeübten
Kraft verschiebt. Auch die senkrechte Komponente des in der Schmiermittelkammer 42 auf die geneigte
Fläche 50 des Ringes G wirkenden Schmiermitteldruckes hält diesen Ring bei der Abwärtsbewegung
des Kükens in Anlage an diesem.
Bei dem polymerisierten Kohlenfluorstoff kann es sich um Tetrafluoräthylen handeln, das unter hohem
Druck etwas ins Fließen kommt und eine dünne Lippe bildet, die in den Raum zwischen der Oberseite des
Bundes 22 un<i der Sitzfläche 14 der Gehäuseschulter hineinragt. Der Abstand zwischen der oberen Kante
des Bundes 22 und der Sitzfläche 14 ist so gering bemessen, daß die Lippe 22 nicht etwa in dem Spalt
zwischen dem Kükenschaft 24 und der Gehäusebohrung 26 aufwärts gepreßt wird.
Claims (7)
1. Hahn mit Schmiervorrichtung und einer zwischen einer Stirnfläche des Kükens und einer
die Stirnfläche übergreifenden Schulter des Gehäuses gebildeten Schmiermittelkammer, in der ein
Dichtungsring vorgesehen ist, wobei das Küken unter dem Druck des Schmiermittels entgegen einer
auf die entgegengesetzte Stirnfläche des Kükens wirkenden Feder in Achsenrichtung verschiebbar
ist und sich bei dieser Verschiebung von der Gehäuseschulter abhebt und dadurch den Schmiermittelüberschuß
austreten läßt, dadurch gekennzeichnet, daß der Dichtungsring (G), aus einem polymerisierten Kohlenfluorstoff bestehend, im
Querschnitt etwa die Form eines rechtwinkligen Dreiecks aufweist und mit einem Bund (22) an der
Stirnfläche des Kükens zum Abdichten und Abstandhalten zusammenwirkt.
2. Hahn nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem der Schmiermittelkammer gegenüberliegenden
Ende des Kükens (B) zwischen der Feder (10) und dem Küken ein zweiter Dichtungsring
(H) angeordnet ist.
3. Hahn nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Feder (10) und dem zweiten
Dichtungsring (H) eine Ausgleichscheibe (68) eingeschaltet ist, die sich unmittelbar an den zweiten
Dichtungsring (H) legt.
4. Hahn nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Dichtungsring (H) mit seiner
Seitenfläche dicht an die Innenfläche (4) der das Küken (B) aufnehmenden Gehäusebohrung angepreßt
ist.
5. Hahn nach Anspruch 3 oder 4, gekennzeichnet durch eine Form der Ausgleichscheibe (68), durch
die der zweite Dichtungsring (H) an die Innenfläche (4) der Gehäusebohrung angedrückt wird.
6. Hahn nach Anspruch 1 oder einem der folgenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
als die die Schmiermittelkammer (42) begrenzende Fläche (50) des Dichtungsringes (G) die schräge
Fläche des Dreieckquerschnittes vorgesehen ist, so daß der Schmiermitteldruck den Dichtungsring bei
der axialen Verschiebung des Kükens (B) an dessen obere Stirnfläche (20) angedrückt hält.
7. Hahn nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung der Fläche (50) des Dichtungsringes
(G) zwischen 30 und 60° liegt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 815 877;
britische Patentschrift Nr. 521 421;
USA.-Patentschriften Nr. 2 616 657, 2 038 886, 038 887, 2 038 889.
Deutsche Patentschrift Nr. 815 877;
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Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 600/279 9.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA18094A DE1038359B (de) | 1953-05-28 | 1953-05-28 | Hahn mit Schmiervorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA18094A DE1038359B (de) | 1953-05-28 | 1953-05-28 | Hahn mit Schmiervorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1038359B true DE1038359B (de) | 1958-09-04 |
Family
ID=6924064
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA18094A Pending DE1038359B (de) | 1953-05-28 | 1953-05-28 | Hahn mit Schmiervorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1038359B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1157045B (de) | 1954-10-26 | 1963-11-07 | Homestead Valve Mfg Company | Hahn mit Schmiervorrichtung und Schmiermittelueberschussaustritt |
Citations (6)
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| GB521421A (en) * | 1937-12-06 | 1940-05-21 | Milliken Valve Corp | Improvements in lubricated valves |
| DE815877C (de) * | 1948-10-02 | 1951-10-04 | Rieger Maschinenfabrik Geb | Hahn mit Einstellskala |
| US2616657A (en) * | 1945-09-07 | 1952-11-04 | American Car & Foundry Co | Lubricated valve |
-
1953
- 1953-05-28 DE DEA18094A patent/DE1038359B/de active Pending
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